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DAB Digitalradio Forum
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DAB+ USB Stick Terratec Noxon

Startbeitrag von wavefinder am 02.08.2011 21:28

Ich denke, dass es für diesen Stick einen eigenen Thread geben sollte, da ihn sicherlich viele von uns wohl bestellt haben. Der günstige Preis, die Fraunhofer Software und der externe Antennenanschluß manchen ihn wohl zum Referenz Stick in Sachen DAB+. Hier kann also alles rund um diesen Stick rein.

Vielleicht hat er ja sogar eine offene Programmierschnittstelle, wie damals die Radioscape Module? Angeblich soll er ja diese Woche ausgeliefert werden. Ich warte schon sehnsüchtig drauf;)

Edit: Nutz/Sinnvolle Link zu dieser Stick:

Fraunhofer DAB/DRM MultimediaPlayer:
http://www.iis.fraunhofer.de/bf/amm/produkte/digirundfunk/digirundf/dabdrmmplayer/index.jsp

Noxon Stick und Funcube Dongel im Microcontroller Forum:
http://www.mikrocontroller.net/topic/253371#new

Linux Treiber für den Noxonstick:
http://linux.terratec.de/noxon_en.html

Noxon Stick als SDR Nutzen:
http://www.elektronik-labor.de/HF/NoxonSDR.html
http://www.elektronik-labor.de/HF/NoxonSDR2.html

RTL-SDR
https://www.thecraag.com/index.php?page=19

NOXON DAB Stick mit DVB-T_86.001.0504.2011_32bit (Software & Treiber)
http://www.2shared.com/file/w7wBaD-p/NOXON_DAB_Stick_mit_DVB-T_8600.html

Dito für 64Bit Windows
http://www.2shared.com/file/zJBn99kF/v8600105042011_64bit_All.html

Ambrosa / DVB-Realtek-RTL2832U-2.2.2-10tuner-mod_kernel-3.0.0 (Linux) :
https://github.com/ambrosa/DVB-Realtek-RTL2832U-2.2.2-10tuner-mod_kernel-3.0.0

mp3car Forum Noxon Stick FM-Player und DVB-T Software sowie Treiber
http://www.mp3car.com/software-and-software-development/149045-wanted-programmer-who-wants-to-play-with-dab-option-9.html#post1465714

D.Radio 1.5 (FM/DAB/DAB+ fähige Alternative zum Noxon Mediaplayer)
http://www.mygica.com/down-eng/software/dradio1.5.zip

und nicht vergessen (!) :
Muxx Inspector inklusive Noxon Mediaplayer Kanallisten zur Analyse von Multiplexdaten und Vereinfachung von Scans
http://dabdat.digiandi.de

Die 50 interessantesten Antworten:

So, heute ist auch meiner gekommen.

Die mitgelieferte Antenne braucht man gar nicht erst auszupacken, die kann direkt in den Elektroschrott. Nichtmal 11D und 12D, welche hier mit jedem anderen Empfänger störungsfrei laufen, gehen damit nur ansatzweise. Mit der Dachantenne (Band III Yagi) laufen allerdings alle Ensembles ganz gut (5C, 11C, 11D, 12D). 9C, 11A und 12A sind etwas schwächer und gehen nicht mit jedem Empfänger störungsfrei. Der Stick liest sie aber ein und die Wiedergabe geht auch mit mittelmäßigem Blubbern.

An sich gefällt mir die Bedienung der Software allerdings ganz gut. Die Senderliste ist übersichtlich, er listet auch Datendienste und Programme, die auf meheren Ensembles sind, einzeln auf und zeigt bei jedem Programm an, von welchem Ensemble es ist. Slideshow und Journaline funktionieren wunderbar, das Tunen klappt aber manchmal nicht. Von der fehlenden Aufnahmemöglichkeit, die selbstverständlich sein sollte, mal abgesehen.

Fazit:
Für rund 20,- ¤ ok. Nur diesen Stummel als Antenne zu verkaufen ist - unabhängig vom Preis - eine Frechheit. Mit einer ordentlichen Software könnte man sicherlich noch was rausholen.
Unbedingt implementiert werden müssen:
-Aufnahmemöglichkeit
-ordentliche Signalstärkenanzeige
-Möglichkeit Radiotext und Slideshow-Bilder direkt abspeichern zu können

Wenn ich mich richtig erinnere, hat hier jemand geschrieben, dass er auf einer Messe eine bessere/erweiterte Software für den Stick gesehen hat? Gibt's da vielleicht noch ein paar mehr Infos dazu? Wäre einen Versuch wert, bei Fraunhofer nachzufragen...

Hier ein paar aussagekräftige Screenshots:























von DigiAndi - am 10.08.2011 18:43
Zitat
klausklaus
Habe meinen NOXON heute erstmalig in Betrieb nehmen können. Nach den hier gelesenen, zum Teil vernichtenden Urteilen hatte ich das Schlimmste erwartet, fand es aber bei mir NICHT bestätigt.
Über die mitgelieferte Antenne empfängt der Stick hier in Mainz die ortsüblichen DAB-Sender des Rhein-Main-Gebietes.
Eine Verlängerung des Antennenstabes auf ca. 38cm ( bei Frequenzen um 200MHz = Welle 1.5m entspricht das ca. 1/4 Wellenlänge ) und Installation in mindestens ca. 2-3m Entfernung vom PC brachte dann eine erhebliche Verbesserung. Bei einem Rescan wurden jetzt 73 (!) DAB-Signale registriert. Darunter auch solche aus Heidelberg und vom ca. 130Km entfernten Würzburger Sender. Von schlechter Empfindlichkeit des Sticks kann man also wirklich nicht sprechen. Dagegen scheinen mir die vom PC ausgehenden Störstrahlungen doch erhebliche Empfangsbeeinträchtigungen im hier benutzten VHF-Bereich zu bewirken. Durch ausreichendes Absetzen der Antenne sollte sich das Problem aber immer lösen lassen.

PS: Mein erster Eindruck war auch, dass die Störbeeinflussungen bei direkt an der USB-Buchse des PC's eingestecktem Stick geringer als bei Zwischenschaltung des mitgelieferten USB-USB-Adapters waren.

Klaus






1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.11 18:57 durch klausklaus.


danke klausklaus für deinen Beitrag. Endlich ein Hörer, der meine Test bestätigt. Der DAB+ Stick ist von der Empfindlichkeit voll in Ordnung und spielt hier in Rostock genau so gut, wie mein Pure Evoke 2S an meiner VHF Außenantenne! Leider wird über 12B Schwerin noch nicht das D-Radio Paket mit Journaline wie im Bundes MUX gesendet, so dass der DAB+ Stick noch nicht so richtig zum Einsatz kommen kann! Radioempfang gibt es ja über den Evoke 2S.Aber ab November ist ja Aussicht auf Besserung des Angebotes über Schwerin:hot:

von jug - am 14.08.2011 18:46
kurzer erfahrungsbericht zum noxxon dab stick:

hatte den DAB+ USB stick am sonntag mal mobil getestet (5C) - mit scheibenhängeantenne auf der A9 münchen - A3 nürnberg - A73 bamberg:

A9 bis pfaffenhofen - dann stille
A9 ab köschinger forst bis parkplatz offenbau mit leichten aussetzern im bereich greding
A9 ab allershausen bis A73 höhe buttenheim durchgehend

hab immer mal wieder 11D mit den VW werksradio verglichen - der stick von terratec ist da kein vergleich! der 11D war immer "besser & länger" zu hören (immer von münchen bis bamberg hörbar - ohne aussetzer).

2x musste der noxxon mediaplayer aufgrund einer fehlermeldung neu gestartet werden (update vom 07.08.)...war "komischerwiese" wohl immer beim standortwechsel (münchen-gelbelsee-nürnberg)

hatte absolut radio immer am laufen - lässt sich sehr gut hören & gute mugge (per laptop und klinke über VW werksboxen!)

fazit:
naja....kein reisser für 14,99¤! sofware ist ENORM ausbaufähig!
wie zum beispiel:
- senderliste sortierbar nach name, station, sender,
- detailanzeige (kbps, PID)
- signal/pegelanzeige in scala (oder prozentpunkte)
- ect.



es wäre toll, wenn terratec seine produkte besser ausbaut und nicht an den kunden testet! dann würde es auch am normalkunden klappen, die ware zu verbreiten und DAB sich endlich mal etablieren würde!

von Tesco.live - am 15.08.2011 19:51
Die Problematik mit ungeeigneten Antennen ist nicht neu.
Ich habe von Terratec einen DVB-T/Analog-TV/UKW-Stick. Versucht man, mit der beigelegten - für UHF optimierten -Magnetfußantenne UKW zu hören, kriegt man auch beim Ortssender nur ziemlich angerauschtes Audio zu hören.
VHF Band III (Kanal 7 aus Luxemburg) geht auch schon nur mit meiner alten Doppel-Telesktop-Zimmerantenne. Mit einer solchen sollte auch der Noxon-DAB-Stick funktionieren, wobei mir diese Antenne selbst bei eingeschobenen Stäben für den Mobilgebrauch zu sperrig wäre.
Sollte ich mir den Stick anschaffen (was nach all dem geschriebenen wohl erst nach ein paar weiteren Softwareupdates der Fall sein wird), werde ich auf jeden Fall schauen, dass ich mir selber eine Antenne bastele, die sowohl ein Optimum für DAB+ als auch DVB-T vom Schoksberg darstellt und gleichzeitig noch bequem am Netbook einsetzbar ist. Dass der Stick entgegen der Werbung auch DVB-T unterstützt, ist ja extrem praktisch.

Zur Problematik der Gehäusestörstrahlung:
Vergangene Woche hat die Bildröhre des Philips-Fernsehers meiner Eltern ihren Geist aufgegeben und der Fernsehhändler unseres Vertrauens hat uns einen Panasonic Viera mit DVB-T/C/S hingestellt.
Ich hab natürlich gleich versucht, auch DVB-T (als Sat-Backup) einzurichten. Mit einer Einfach-Quad-Antenne in 50 cm Entfernung (etwas näher zum Fenster) hat er sogar Kanal 46 aus Saarburg direkt eingelesen. Mit einer an einem kurzen Koaxkabel unauffällig direkt an der Rückseite des Gerätes angebrachten Quad, gibt es dagegen selbst bei den starken Multiplexen vom Schoksberg permanent auftretende Signaleinbrüche, die gelegentlich zu Klötzchen im Bild führen. Wenn also selbst UHF nicht mehr sicher vor dem Störnebel aktueller Elektronik ist, dürfte dieses Problem bei VHF nur noch stärker in Erscheinung treten. Da hilft scheinbar wirklich nur etwas mehr Abstand.

von Saarländer (aus Elm) - am 16.08.2011 13:50
Zitat
klausklaus
Über die mitgelieferte Antenne empfängt der Stick hier in Mainz die ortsüblichen DAB-Sender des Rhein-Main-Gebietes.
Eine Verlängerung des Antennenstabes auf ca. 38cm ( bei Frequenzen um 200MHz = Welle 1.5m entspricht das ca. 1/4 Wellenlänge ) und Installation in mindestens ca. 2-3m Entfernung vom PC brachte dann eine erhebliche Verbesserung. Bei einem Rescan wurden jetzt 73 (!) DAB-Signale


1. Ich wohne auch in Mainz mit was für ner Antenne bekommst du 73 DAB-Signale?
mit der Standart Antenne die du im 38cm länger gemacht hast in dem du ein kupfkabel angelötet hast?

2. Habe auch noch ein AVerTV Digi Volar EX 815 dvb-t USB Stick weder die Software noch die Antenne funktionieren nicht mit dem Noxon Stick.
Was mich wundert das die AVerTV Antenne nichts mit dem NOXXON Stick und passender NOXXON Software keine sender findet.
AVerTV Antenne vom Design her ist bei anderen Herstellern von dvb-t Sticks auch oft so ein Modell.
http://www.avermedia.eu/avertv/DE/Product/ProductDetail.aspx?Id=450

Der Stick läuft an meinem Notebook (Kunstoff gehäuse) gut.
Die TerraTec Home Cinema Software funktioniert wunderbar mit dem Stick nur schade das nur der dvb-t und nicht der Radio Teil der Software mit dem Stick funktionieren.

.




von Elch79 - am 29.08.2011 00:01
wieder leicht OT:

Die Störungen im VHF Band III durch diverse elektronische Geräte machen sich doch massiver bemerkbar, als ich dachte.
Da an anderer Stelle zu lesen war, dass es bei Luxe TV eine Berichterstattung von der IFA in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Digital Fernsehen geben wird, habe ich gestern mal wieder die Empfangbarkeit des DVB-T Kanals 7 aus Luxemburg getestet, da mir diese immer wieder als ziemlich schwankend vorkam.
Wenn ausschließlich DVB-T Receiver und Röhrenfernseher in Betrieb waren, gab es an der einzigen brauchbaren Antennenposition gerade so stabilen und klötzchenfreien Empfang, wobei die Signalqualität sogar fast auf 100% ging.
Nach Einschalten der Steckerleiste am Schreibtisch ging dann aber überhaupt nichts mehr, Signalstärke konstant, aber Qualität auf 0%.

Da hängen dran :

- 17 Zoll TFT Monitor von Videoseven
- Technisat Skystar USB 2
- EeePC 1000H
- Skymaster DXH80 PVR

letzterer mit eingebautem Netzteil, die anderen mit DC Spannungsversorgung, alle Geräte mit etwa 75 bis 100 cm Abstand zur Stabantenne an der Wand.

Nach Einzelanalyse kam heraus : alle Geräte für sich allein können den Empfang schon stören.
Die Netzteile ohne Last stellen kein Problem dar, aber der TFT-Monitor stört schon im Standby, so dass Klötzchen auftreten. Im eingeschalteten Zustand gibt es ebenso wie mit aktiver Skystar USB 2 kein Bild mehr.
Der EeePC verursacht im Betrieb ebenfalls Klötzchen, wobei im Akkubetrieb die Störungen sogar noch stärker sind, als bei Netzbetrieb. Erst bei ca. 2,50 m Abstand zur Antenne gab es keine Beeinflussung des Empfangs mehr.
Der Skymaster beeinflusst im Normalbetrieb die Signalqualität nur marginal, allerdings bei aktivierter PVR-Aufzeichung auf den angeschlossenen USB Stick gibt's dann doch Störungen.

All das deckt sich mit meinen Erfahrungen mit UKW, wobei man dort den Rauschteppisch wenigstens noch wahrnimmt und weiß, dass man beim DXen die anderen Geräte ausschalten muss.
Da sind sonst wirklich nur die Ortssender störungsfrei.
D.h. der Terratec Stick würde für mich wohl für mobiles Dxing mit dem Eee und einer einfachen, nicht allzu weit absetzbaren Antenne nur extrem eingeschränkt brauchbar sein, und stationär eh maximal für die Ortssender um die Ecke.

Auf UHF war übrigens bei den 4 DVB-T Bouquets keinerlei Beeinflussung feststellbar.





von Saarländer (aus Elm) - am 31.08.2011 08:27
An einer 6m entfernt aufgestellten Antenne Wittenberg WB-345 (ohne Zusatzverstärker) bringt der Stick annähernd dieselben Ergebnisse wie ein Pure Evoke 1-XT Triband (2005). Das heißt 12C (Niederlande) neben 12D (NRW) wurde gestern in Bergisch Gladbach knapp eingelesen und VRT-DAB (12A) wurde brauchbar wiedergegeben. Der Stick war direkt am Notebook aufgesteckt. Das Notebook stört allerdings daneben platzierte DAB-Empfänger mit Teleskopanntenne vergleichsweise wenig. Wie der Empfang an einem stärker störstrahlenden Notebook ausfällt, will ich noch testen.

Im Kontextmenü der Mediaplayer Software Version 4.0.94 habe ich eine Option zur Änderung der Programmreihenfolge gefunden (außer alphabetisch zum Beispiel auch nach Multiplex sortiert). Gab es diese Einstellmöglichkeit in älteren Versionen auch schon?

In der Datei DAB.dat kann man mit Hilfe eines HEX-Editors die Service-ID der Programme ablesen.
Ein Beispiel:

0100 0000 1A94 0000 0010 0045 0052 0046 ...........E.R.F

Die Service-ID startet mit 18-ten Nibble links vom ersten Zeichen des Service-Label ("E" in diesem Beispiel) und ist 8 Nibble lang.
Dazu noch folgende Erläuterungen:
Die beiden Nibbles (das Byte) "45" stehen für das ASCII-Zeichen "E". Die Zeichen der Service-Label sind allerdings als 16-Bit-Werte im Unicode-Format notiert. Die beiden Nibbles "00" links von "45" zählen demnach genau genommen ebenfalls zum ersten Zeichen des Label. Wenn man die also als zum Label gehörig betrachtet, dann startet die Service-ID mit dem 16-ten Nibble links vom ersten Zeichen des Service-Label.
Der Eintrag für die Service-ID des ERF-Plus lautet demnach "0000 1A94". Bei Audio-Diensten sind allerdings nur die letzten 4 Nibble relevant, denn laut DAB-Standard sind die Service-ID der Audio-Dienste 16 Bit lang wie bei RDS. "1A94" ist somit die Service-ID des ERF-Plus, und die 4 vorangehenden Nibble haben bei Einträgen für Audio-Dienste immer den Wert "0000".
Die Service-ID der Datendienste sind jedoch 32 Bit lang. Zum Beispiel hat DRadio Daten die Service-ID "E0D0 0250".

von Ingo-GL - am 04.09.2011 21:14

TerraTec Noxon DAB-Stick

Dies ist mein Kommentar an TerraTec über das Support-Formular zum DAB-Stick:

------------- Kommentar ------------------

Mit Verlaub: So etwas habe ich noch nie erlebt! Voller Vorfreude, endlich einen Stick für

meinen PC gefunden zu haben, der ein würdiger Nachfolger meines PSION Wavefinders (empfängt

bei mir in Köln DAB-Radiosender) werden könnte und auch den neuen DAB+ Standard unterstützt,

erlebte ich mit Ihrem DAB-Stick eine so derbe Enttäuschung, dass für mich (und ich gebe dies

als Administrator im Kölner Schulbildungssektor weiter!) die Zusammenarbeit mit der Firma

TerraTec ein für alle Mal aufhört.
Das ist, als wenn ich Ihnen ein Lehrbuch mit leeren Seiten verkaufen würde. Unfassbar.
Sämtliche Antennen habe ich ausprobiert, Ihre mitgelieferte, meine guten Hausantennen, aber

das Gerät empfängt keinerlei DAB-Sender. Schon beim Scan stürzt die Software ab und möchte

dies Microsoft mitteilen. Ich wohne in einem Haus, zweite Etage, keine störenden Gebäude in

der Umgebung und wie gesagt: Der Wavefinder findet die DAB-Sender und bringt sie in

1A-Qualität. Das kann einfach nicht ihr Ernst sein! Übrigens DVB-T-Sender empfängt Ihr Gerät

besser als mein bisheriger Stick. Ich werde das Gerät behalten und den anderen Schul-Admins

weiterreichen, damit sie selbst erfahren können, was das für ein unfassbarer Schrott ist.

von Pitter3579 - am 11.09.2011 18:27
Dies ist mein Kommentar an TerraTec über das Support-Formular:

---------- Kommentar ------------

Mit Verlaub: So etwas habe ich noch nie erlebt! Voller Vorfreude, endlich einen Stick für

meinen PC gefunden zu haben, der ein würdiger Nachfolger meines PSION Wavefinders (empfängt

bei mir in Köln DAB-Radiosender) werden könnte und auch den neuen DAB+ Standard unterstützt,

erlebte ich mit Ihrem DAB-Stick eine so derbe Enttäuschung, dass für mich (und ich gebe dies

als Administrator im Kölner Schulbildungssektor weiter!) die Zusammenarbeit mit der Firma

TerraTec ein für alle Mal aufhört.
Das ist, als wenn ich Ihnen ein Lehrbuch mit leeren Seiten verkaufen würde. Unfassbar.
Sämtliche Antennen habe ich ausprobiert, Ihre mitgelieferte, meine guten Hausantennen, aber

das Gerät empfängt keinerlei DAB-Sender. Schon beim Scan stürzt die Software ab und möchte

dies Microsoft mitteilen. Ich wohne in einem Haus, zweite Etage, keine störenden Gebäude in

der Umgebung und wie gesagt: Der Wavefinder findet die DAB-Sender und bringt sie in

1A-Qualität. Das kann einfach nicht ihr Ernst sein! Übrigens DVB-T-Sender empfängt Ihr Gerät

besser als mein bisheriger Stick. Ich werde das Gerät behalten und den anderen Schul-Admins

weiterreichen, damit sie selbst erfahren können, was das für ein unfassbarer Schrott ist.

von Pitter3579 - am 11.09.2011 18:32
Ich bin auch ziemlich enttäuscht, wenn nicht erzürnt, wie da der Firma Terratec geschrieben wurde. Wenn man hier im Forum mitverfolgt hätte, wie und was in den meisten Fällen geholfen hat, wären solche Schreiben an Terratec nicht notwendig gewesen. Klar kann man mal enttäuscht sein, aber oftmals durch eigenes Unvermögen, sich mit der Sache auseinander zu setzen.

Ich habe mir fast gedacht, dass sowas irgendwie mit Schule zu tun haben muss. Ich kenne da die PC-"Techniker" aus eigener Erfahrung. Wenn es nicht gleich läuft - wird mal sofort ein Brief geschrieben. Man ist ja schliesslich ein "Bildungszentrum". Da hat Software einfach zu funktionieren - mehr will man nicht tun - auch wenns in diesem Fall von wohl Deutschlands renommiertester Erfinderfirma - Fraunhofer - kommt. Na ja, ich hab's überlebt.....

na ja - und was nun?

- nach updates suchen
- lesen, dass die Antenne allenfalls für das DVB-T Band IV/V sein könnte
- sich auch für die nachträglichen Neuerungen in der Software zu bedanken...;-)
- und ein paar u.s.w.

an Terratec und insbesondere Fraunhofer (von denen stammt ja die Software): nicht unterkriegen lassen....

übrigens: ein 20¤ Ding, da kann man schon mal damit rechnen, dass die Gefahr besteht, dass nicht alles gleich funktioniert. Daher - meiner Meinung nach - der tiefe Preis, kalkulatorisch ist er wohl kaum nachvollziehbar, zumindesten nicht zur Anfangszeit. In Australien kosteten diese Dinger anfänglich 100 AU$ und sie wurden trotzdem gekauft.

Noch etwas hat mich am Schreibenden nicht überzeugt - die Doppeleinspielung! Das reimt sich bei mir alles ein wenig zusammen wie ich es oben gemeint habe...

von drahtlos - am 11.09.2011 20:42
Zitat
Nordi
Auch für 20¤ kann/muss der Verbraucher ein Gerät erwarten (können), dass den zugesicherten Eigenschaften entspricht.


Und was sind denn die zugesicherten Eigenschaften? Etwa, dass der Stick, egal wie hoch der ( PC-) Störpegel an seinem Einsatzort ist, in jedem Fall auch Empfang sicherstellen muss?
... oder, dass er mit JEDER möglichen Variante eines PC-Betriebsystems auf Anhieb reibungslos klarkommen muss?

Zitat

Dann sollte man auf der Verpackung folgendes vermerken: "Nur für Bastler"


Es hat mit Bastelei wenig zu tun, aber JEDER, der einen solchen Stick einsetzt, der sollte auch wissen, dass für sein ordnungsgemäßes Funktionieren auch immer bestimmte Randbedingungen erfüllt sein müssen. Auch egal von welcher Firma so ein Ding ist, wird das IMMER so bleiben.
Wem das nicht gefällt, der sollte sich besser ein eigenständiges Empfangsgerät zulegen ( und dieses dann aber auch nicht im Störfeld z.B. seines PC's betreiben wollen ).

Was man Terratec allerdings vorwerfen kann, ist die mitgelieferte und für den benutzten Frequenzbereich doch mehr als "suboptimale" Antenne. Dass die Software des Frauenhofer Institutes anfänglich nur die Basisfunktionen erlaubte und jetzt auch nach Markteinführung des Sticks noch fortlaufend erweitert wird, würde ich dagegen eher positiv bewerten.


von klausklaus - am 12.09.2011 08:26
Der Inhalt der von der NOXON-DAB-Software erzeugten Datei DAB.dat lässt sich mit der Hilfe eines Hex-Editors verstehen.

Für diejenigen, die mit der Darstellung eines Hex-Editors nicht vertraut sind, gebe ich eine kurze Einführung in die Darstellung von Zahlen und Zeichen im Computerspeicher.

In Computern werden beliebige Informationen wie Zeichen, Zahlenwerte oder Zustände von Schaltern ("Ein" oder "Aus") in Gruppen von Bits gespeichert.

Ein Bit hat entweder den Zustand "0" oder "1".
Der Hex-Editor stellt allerdings nicht den Zustand einzelner Bits dar, sondern den Zustand von "Nibbles". Das Nibble ist eine Gruppe von 4 Bits.
Eine Gruppe von 4 Bits kann 16 unterscheidbare Zustände einnehmen, die vom Hex-Editor wie folgt dargestellt werden (hexadezimale Darstellung, daher der Name Hex-Editor):


Nibble Hexadezimale Dezimale
(4 Bits) Darstellung Interpretation

0000 0 0
0001 1 1
0010 2 2
0011 3 3
0100 4 4
0101 5 5
0110 6 6
0111 7 7
1000 8 8
1001 9 9
1010 A 10
1011 B 11
1100 C 12
1101 D 13
1110 E 14
1111 F 15


An Stelle der großen Buchstaben kann man kleine hinschreiben. "f" und "F" haben hier dieselbe Bedeutung.

Neben der hexadezimalen Darstellung der Zustände des Nibble habe ich die dezimale Interpretation der Zustände angegeben. Sie ist anzuwenden, wenn Dezimalzahlen in Bitgruppen zu speichern sind.

Der Hex-Editor liefert also eine hexadezimale Darstellung der Bitzustände.
Zudem interpretiert er Gruppen von 2 Nibbles anhand der erweiterten ASCII-Tabelle und stellt das Ergebnis (üblicherweise) in einem Block rechts von der hexadezimalen Darstellung dar. In unserem Fall kann man damit die Namen der Ensembles und Dienste direkt ablesen.

Nummerische Daten sind nach folgenden Regeln in Dezimalzahlen umrechnen:
Die erste Stelle von rechts hat die Wertigkeit 1 (= 16 hoch 0).
Die zweite Stelle hat die Wertigkeit 16 (= 16 hoch 1).
Die dritte hat die Wertigkeit 256 (= 16 hoch 2).
Die vierte hat die Wertigkeit 4096 (= 16 hoch 3).
Die fünfte hat die Wertigkeit 65536 (= 16 hoch 4)

Der Hexadezimalwert "01Af" zum Beispiel ergibt

0 * 4096
+ 1 * 256
+ 10 * 16
+ 15 * 1
------------
= 0 + 256 + 160 + 15 = 431 (dezimal)


Die dezimale Interpretation der hexadezimalen Symbole folgt den Regeln, die ich weiter oben in der Tabelle angegeben habe.

Die kleinste adressierbare Einheit im Speicher eines PC hat die Größe von 8 Bits, genannt Byte. Die hexadezimale Darstellung des Byte ergibt eine Reihe von 2 Zeichen, zum Beispiel "00", "01", "1A", "FF".

Die nächst größere adressierbare Einheit hat 16 Bits.
Auch 32-Bit-Wörter kommen vor in der Datei DAB.dat.


Details zur Struktur der Datei DAB.dat:

Anscheinend sind 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Wörter bunt gemischt in der Datei DAB.dat. Stellt man den Hex-Editor so ein, dass der Inhalt in Wörtern mit 4 Nibbles (16 Bits) aufgeteilt wird, dann kommt es streckenweise vor, dass sich der Inhalt von 16-Bit-Daten auf zwei Wörter verteilt: auf die letzten 2 Nibbles des ersten Worts und die ersten 2 Nibbles des zweiten Worts. Dazu kommt es, wenn einzelne 8-Bit-Wörter zwischen 16-Bit- oder 32-Bit-Wörtern verstreut sind.

Grundsätzlich stelle ich die Daten in 16-Bit-Wörtern dar. Stellenweise muss ich ein 8-Bit-Wort einschieben, damit erkannte 16-Bit-Daten in eimem 16-Bit-Wort zu liegen kommen. Die Position der 8-Bit-Einschübe muss gegebenenfalls willkürlich gewählt werden, solange nicht bekannt ist, was die vorhergehenden oder nachfolgenden Zeichen bedeuten.

Textzeichenketten sind in Folgen von 16-Bit-Wörtern gespeichert. Jedes 16-Bit-Wort steht für ein Zeichen. Den Zeichenketten geht ein 32-Bit-Wort voraus, das die Anzahl der durch die Zeichenkette belegten Bytes angibt. Diese Zahl ist das Zweifache der Anzahl der Zeichen.

Bei wiederholten Scans war zu beobachten, dass mitunter einzelne Strukturelemente fehlten, so stand mal bei einigen Diensten des NRW-Ensembles "FFFF FFFF" an Stelle des Programmtyps in der Protokolldatei.


Beispiele:

[Kopf der Datei DAB.dat in Version 3 dieser Datei:]

0000 001e (dezimal: 30) [Anzahl der Bytes bis vor 0000 0000 0000]
004d 004d 0050 002d 0044 0041 0042 002d 0044 0042 (MMP-DAB-DB)
002e
0076 0033 (V3)
002e
0072
0000 0000 0000
0004
002e
0065
0000 0006 [Anzahl der Einträge aufgefundener Ensembles und der Einträge der aufgesuchten Frequenzen = Nummer des letzten Frequenzblocks + 1]
0000 0012 (dezimal: 18) [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0044 0041 0054 0041 0042 0045 0047 0049 004e (DATABEGIN)


[Angaben zu einem Frequenzblock, in dem kein Ensemble gefunden worden ist und auf den ein weiterer Frequenzblock folgt, in dem ebenfalls kein Ensemble gefunden worden ist (in Version 3 des DAB.dat)]

ffff ffff
0000 0001 [lfd. Nr. der Frequenzen und Ensembles]
0000 0006 [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0031 0030 0043 (10C)
0000 0000
0000


[Angaben zu einem Frequenzblock, in dem kein Ensemble gefunden worden ist, auf den aber ein Frequenzblock folgt, in dem ein Ensemble gefunden worden ist (in Version 3 der DAB.dat).]

ffff ffff
0000 0002 [lfd. Nr. der Frequenzen und Ensembles]
0000 0006 [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0031 0031 0044 (11D)
0000 0000
0101



[Allgemeine Angaben zum Ensemble in Version 3 der DAB.dat:]

0000 1005 [Ensemble-ID]
0000 0003 [lfd. Nr. der Frequenzen und Ensembles]
0000 001c (dezimal: 28) [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0052 0061 0064 0069 006f 0020 0066 0075 0065 0072 0020 004e 0052 0057 (Radio fuer NRW)
0000 000b [Anzahl der Services (Angebote) des Ensembles]
0101

[In DAB.dat Version 3 wird nicht ausdrücklich angegeben, in welchem Frequenzblock das Ensemble aufgefunden wurde. Man kann den Frequenzblock erschließen, wenn die Suchfolge des Autoscan bekannt ist. In der diesem Scanergebnis zu Grunde liegenden Version der NOXON-Software folgt 12D auf 11D]



[Informationen für den Benutzer eines Service:]

0000 d240 [Service-ID]
0000 001a (dezimal: 26) [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0044 0052 0061 0064 0069 006f 0020 0044 006f 006b 0044 0065 0062 (DRadio DokDeb)
0000 000e
0047 0065 0072 006d 0061 006e 0079 (Germany)
ffff ffff [Platzhalter]
0000 0016
0049 006e 0066 006f 0072 006d 0061 0074 0069 006f 006e (Information)


["ffff ffff" ist ein Platzhalter für nicht vorhandene Daten.]



[Angaben zur primären Komponente des Service DRadio DokDeb, hier: ein Audiostream ohne begleitende Daten (PAD), also weder Dynamic Label (Radiotext) noch Slide-Show ist vorhanden, DAB+:]

0000 d240 [Service-ID]
00
ffff
0000 000d [Sub-Channel-ID]
0000 0005 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
01
0101
01 [AAC]
0000 0000 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
0252 001e [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0001 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101

[Am Ende dieser Beschreibung der ersten Komponente wird auf eine weitere Komponente des DRadio DokDeb verwiesen, auf die ich weiter unten zurückkomme.]



[Ein Weiteres Beispiel für einen Audiostream, der weder Slideshow noch Radiotext mitbringt, hier: Domradio, DAB klassisch]

0000 109d [Service-ID]
00
ffff
0000 000c [Sub-Channel-ID]
0000 000c [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
01
0101
00 [MP2]
0000 0000 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
0218 0046 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
00 1a 00 [Size and Protection: Short Form, Table Index, das letzte Wort "00" ist hier nur ein Platzhalter.]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101



[Beispiel für einen Audiostream, der Radiotext mitbringt, hier KLASSIK RADIO. Die Struktur der Daten gleicht der des Domradio und des DRadio DokDeb:]

0000 d75b [Service-ID]
00
ffff
0000 0006 [Sub-Channel-ID]
0000 0009 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
01
0101
01 [AAC]
0000 0000 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
00fc 0036 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101




[Beispiel für einen Audiostream mit PAD-Daten, die neben Radiotext eine PAD-Slideshow mitbringen, hier Absolut Radio:]

0000 17fa [Service-ID]
00
ffff
0000 0003 [Sub-Channel-ID]
0000 0009 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
01
0101
01 [AAC]
0000 0001 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
01
0000 0002 0c 3c [Anzahl optionaler Bytes: 2, X-PAD App Type: 12, DSCTy: 60 (MOT)]
0002 [User Application Type: MOT Slideshow]
0002
01
006c 0036 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101




[Beispiel für einen Audiostream mit PAD-Daten, die neben Radiotext eine Slideshow und den News-Service Journaline mitbringen, hier LoungeFM:]

0000 1f11 [Service-ID]
00
ffff
0000 0001 [Sub-Channel-ID]
0000 0009 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
01
0101
01 [AAC]
0000 0002 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
01
0000 0002 0c 3c [Anzahl optionaler Bytes: 2, X-PAD App Type: 12, DSCTy: 60 (MOT)]
0002 [User Application Type: MOT Slideshow]
0002
01
01
0000 0006 04 05 0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 6, X-PAD App Type: 4, DSCTy: 5 (TDC), --, --]
044a [User Application Type: News Service Journaline]
0002
01
0000 0036 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101


[Wie gesehen liefert LoungeFM eine Slideshow und die Daten für seinen News-Service Journaline als Programme-associated Data (PAD) eingebettet im Audiodatenstrom. Die Programme des DRadio liefern ebenfalls eine Slideshow (ausgenommen DokDeb) und einen News-Service Journaline. Aber nur die vom Programminhalt abhängige Slideshow wird in der PAD-Form übertragen (jedes der Programme bietet eine eigene Slideshow). Der allen gemeinsame News-Service des Deutschlandradio kommt in einem separaten Datenstrom. In der Beschreibung der Servicekomponenten eines jeden der Programme des Deutschlandradio gibt es einen Link auf diesen Datenstrom, nachfolgend gezeigt am Beispiel des DRadio DokDeb:]

0000 d240 [Service-ID des DRadio DokDeb]
01
0001 [Paket-Adresse]
0000 000e [Sub-Channel-ID]
0000 0003 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0fff [SCId Service Component Identifier]
0000 0001
ffff ffff
ffff ffff
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0004 0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 4, --, --]
044a [User Application Type: News Service Journaline]
0001
01
0270 0012 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long Form, Option 0, EEP 3-A]
00
0101

[Gleichartige Einträge gibt es auch für die anderen Angebote des Deutschlandradio. Jeder dieser Einträge stellt eine Verknüpfung zu demselben Datenstrom her (Sub-Channel-Identifier und Paketadresse stimmen überein). Er wird auch in der ersten Komponente des Datendienstes DRadio Daten angeboten:]

[DRadio Daten hat drei Komponenten:]

e0d0 0250 [Service-ID]
0000 0018
0044 0052 0061 0064 0069 006f 0020 0044 0061 0074 0065 006e (DRadio Daten)
0000 000e
0047 0065 0072 006d 0061 006e 0079 (Germany)
ffff ffff
ffff ffff
0101

e0d0 0250 [Service-ID]
01
0001 [Paket-Adresse]
0000 000e [Sub-Channel-ID]
0000 0003 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0fff [SCId Service Component Identifier]
0000 0001
ffff ffff
ffff ffff
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0004 0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 4, --, --]
044a [User Application Type: Journaline]
0001
01
0270 0012 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0002 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101

e0d0 0250 [Service-ID]
01
0005 [Paket-Adresse]
0000 000e [Sub-Channel-ID]
0000 0003 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0ffe [SCId Service Component Identifier]
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0001 01 [Anzahl optionaler Bytes: 1, ?]
0003 [User Application Type: MOT Broadcast Website]
0005
01
0270 0012 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0101

e0d0 0250 [Service-ID]
01
0006 [Paket-Adresse]
0000 000e [Sub-Channel-ID]
0000 0003 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0ffd [SCId Service Component Identifier]
0000 0002
ffff ffff
ffff ffff
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 0]
0004 [User Application Type: TPEG]
0006
01
0270 0012 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0101



[Ein TPEG-Datendienst:]

e0d0 10bc [Service-ID]
0000 0008
0054 0050 0045 0047 (TPEG)
0000 000e
0047 0065 0072 006d 0061 006e 0079 (Germany)
ffff ffff
ffff ffff
0101

e0d0 10bc [Service-ID]
01
0002 [Paket-Adresse]
0000 001f [Sub-Channel-ID]
0000 0004 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0001 [SCId Service Component Identifier]
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 0]
0004 [User Application Type: TPEG]
0002
01
0330 0018 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
01
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101



[EPG:]

e0d1 10bc [Service-ID]
0000 001e
0045 0050 0047 0020 0044 0065 0075 0074 0073 0063 0068 006c 0061 006e 0064 (EPG Deutschland)
0000 000e
0047 0065 0072 006d 0061 006e 0079 (Germany)
ffff ffff
ffff ffff
0101

e0d1 10bc [Service-ID]
01
0004 [Paket-Adresse]
0000 001e [Sub-Channel-ID]
0000 0001 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0003 [SCId Service Component Identifier]
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0001 01 [Anzahl optionaler Bytes: 1, ?]
0007 [User Application Type: EPG]
0004
01
032a 0006 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0000



[MOT Broadcast Web Site:]

e0d0 1005 [Service-ID]
0000 0010
0057 0044 0052 002d 0049 004e 0046 004f (WDR-INFO)
0000 000e
0047 0065 0072 006d 0061 006e 0079 (Germany)
ffff ffff
ffff ffff
0101

e0d0 1005 [Service-ID]
01
0002 [Paket-Adresse]
0000 000a [Sub-Channel-ID]
0000 0005 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 000a [SCId Service Component Identifier]
0000 0000
ffff ffff
ffff ffff
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 0]
0003 [User Application Type: MOT Broadcast Web Site]
0002
01
01fe 0014 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 03 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 4-A]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]

von Ingo-GL - am 25.09.2011 13:44
Ja, oder Rom ...

Die Software macht nun zwingend einen neuen Suchlauf, auch wenn man eine dab.dat reinkopiert (danke cybertorte).

Ansonsten kann ich die Software gar nicht aufrufen (schließt wieder). Das kommt noch besser:

Noxon hat lustige Programmierer, man muss in der Software ein Häkchen setzen, damit das L-Band gesucht wird, aber wenn ein Käufer in Prag sitzt, muss er vorher nach Deutschland fahren und zuerst dort einen Suchlauf machen. :wall:

Sinnvoller wäre, manuell zu suchen, 12B (bei mir in Kärnten wichtig) kommt bei ca. 70% Fortschritt ...

-----

Mir ist noch was aufgefallen:

Wenn man wissen möchte, welche Treiber- und Programmversion man hat, geht man in die Systemsteuerung\Programme\Programme und Funktionen, die Spalte "Version" einblenden und schon hat man die Info.

Zitat

Noxon DAB MediaPlayer (Noxon Media) v1.0.7
Noxon DAB STick V86.001.0504.2011


Oder in der Registry HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\NOXON DAB Stick

----

Update:

mit dem Parameter /? oder -h kann man sich die Startparameter anzeigen lassen.

Da steht was von einer log.it Datei im Programmverzeichnis.


---

Update 2 :hot:

Ich hab rausgefunden, wo die Suchreihenfolge für die Suche steht:

Mit Editor (besser Hexeditor) die NOXON DAB MediaPlayer.exe aufmachen, Zeile 4580, Spalte 16850

Das kann man ändern! Nun sucht er bei mir 12B gleich am Anfang :cheers:


Update 3: Das ist nur die Anzeige ... :-(

von andimik - am 07.10.2011 20:16
Das Format der DAB.dat wurde geringfügig geändert.

Im Block mit den Ensemble-Daten ist jetzt eine direkte Information über den Frequenzblock und die Frequenz (in Vielfachen von 1 kHz) enthalten.
Bei den früheren Versionen der DAB.dat konnte das Programm die Frequenz des Ensembles nur dann ermitteln, wenn es wusste, in welcher Reihenfolge die Frequenzblöcke beim Erzeugen der DAB.dat durchsucht worden waren. Und die Suchfolge hat sich ja seit dem Erscheinen des Sticks mehrfach geändert ...

Beginn der DAB.dat Version 4:

0000 001E [Anzahl der Bytes bis vor 0000 0000 0000]
004D 004D 0050 002D 0044 0041 0042 002D 0044 0042 (MMP-DAB-DB)
002E
0076 0034 (V4)
002E
0072
0000 0000 0000

0004
002E
0065
0000 0004 [Anzahl der Einträge aufgefundener Ensembles und der Einträge der aufgesuchten Frequenzen]
0000 0012 [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0044 0041 0054 0041 0042 0045 0047 0049 004E (DATABEGIN)
0000 0000


0101
0000 10BC [Ensemble-ID]
0000 001C [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0044 0052 0020 0044 0065 0075 0074 0073 0063 0068 006C 0061 006E 0064 (DR Deutschland)
0000 0004 [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0035 0043 (5C)
0002 B8B0 (dezimal: 178352) [Frequenz / kHz]
0000 0015 [Anzahl der Services (Angebote)]
0101

....

von Ingo-GL - am 08.10.2011 19:51
Die Definitionen für die Beschreibung der Ensemblekonfiguration kann man im Dokument ETSI EN 300 401 V1.4.1 nachschlagen.
Die Beschreibung der 'Sub-channel organization' in der FIG Type 0 Extension 1 (FIG 0/1) ist im Kapitel 6.2.1 dargestellt:


Sub-channel size und Protection-Level wird für die bei den MP2-Diensten übliche ungleichmäßige Fehlerkorrektur (UEP) wie folgt angegeben:

Short/Long form Table Switch Table Index
(1 bit) (1 bit) (6 bits)
Bei UEP: 0

Beispiel:
0 0 100011

Bedingung für die Anwesenheit der Short-Form mit dem Table-Index: Das Bit 'Short/Long form' ist 0.
Table Switch ist immer 0 (es wurde keine Tabelle für den Fall 'Table Switch' = 1 definiert.

'Table Index' hat beim Deutschlandfunk den Dezimalwert 35 (Hex-Wert: 23; Bit-Folge: 100011). Und das steht für 96 CU bei Protection-Level UEP-3 entsprechend 128 kbps.



Für die bei AAC, DMB und Datendiensten übliche gleichmäßige Fehlerkorrektur (EEP) gilt:

Short/Long form Option Protection Level Sub-channel size
(1 bit) (3 bits) (2 bits) (10 bits)
Bei EEP: 1

Beispiel:
1 000 10 0000110110

Bedingung für die Anwesenheit der Long-Form: Das Bit 'Short/Long form' ist 1.
Die Beispiel-Werte stehen für Protection Level = EEP 3-A und Sub-channel size = dezimal 54 (hex 36). Daraus lässt sich eine Datenrate von 54/6 * 8 = 72 kbps berechnen (siehe Kapitel 6.2.1 der ETSI EN 300 401 V1.4.1).

Für Option und Protection Level sind folgende Werte (Bit-Folgen, nicht Hex-Wert) definiert:

Option Protection Level Bedeutung
000 00 EEP 1-A
000 01 EEP 2-A
000 10 EEP 3-A
000 11 EEP 4-A
001 00 EEP 1-B
001 01 EEP 2-B
001 10 EEP 3-B
001 11 EEP 4-B

Bisher habe ich beschrieben, wie Sub-channel size und Protection Level im Fast Information Channel dargestellt werden. Eine andere Frage ist, wie der NOXON Media-Player die Daten in seiner dab.dat ablegt.


Die von Harald Z zitierte Darstellung des Protection-Level bei MagicStar macht mich etwas ratlos:
"01 00 0A"

Das erste Byte '0x01' steht offenbar für "Long-Form". Den Wert fand ich bei allen Diensten, die eine Equal Error Protection (EEP) haben.
Das zweite Byte hatte in dem Fall (Short/Long form = '0x01') bei allen bisher beobachteten Ensembles den Wert 0. Und ich nahm an, der Wert 0 steht für Option = 0, wie bei EEP 1-A bis EEP 4-A zu erwarten ist.
Das dritte Byte hätte demnach nur die Hex-Werte 0x00, 0x01, 0x02 oder 0x03 annehmen können (0x03 steht dann für die Bitfolge '11' laut Definition des Protection-Level in der ETSI EN 300 401).

'0x0A' steht für die Bitfolge '0000 1010'
Bedeutet das vielleicht Option= '001' und Protection Level = '10'?. Demnach hätte MagicStar zu dem Zeitpunkt als die dab.dat geloggt wurde, das Protection-Level 3-B gehabt. Kann das sein? Man kann das anhand der in der dab.dat angegebenen Datenrate und der Sub-Channel-Size nachprüfen. Die NOXON Mediaplayer berechnet die Datenrate anhand des Protection Level und der Sub-channel size.

Nachtrag:
Wenn ich mich recht erinnere, versagten frühe Versionen des NOXON Media-Player beim Auslesen der Daten für die AAC-Ausprägungen des MagicStar. Falls das so war, dann sind die Angaben in der dab.dat nicht relevant.

von Ingo-GL - am 30.11.2011 18:01
Zitat
Ingo-GL
Diesen Vorfall habe ich an der neuen Version mangels Gelegenheit noch nicht beobachtet, aber schon die Vorgängerversion hatte genau das von Dir beschriebene Verhalten.
Und so wie bei der Vorgängerversion klappt auch bei der V4.0.96 nach einem Suchlauf der Empfang nicht unbedingt auf Anhieb. Eventuell ist auch hier ein Neustart fällig, oder man muss sogar den Stick kurz herausziehen


Zitat
marcy311
@klausklaus:
dasselbe habe ich bei mir auch festgestellt. Mußte den Player neu starten und den Stick vorher abziehen, um wieder Empfang zu haben. das tritt vor allem bei schlechtem Empfang auf. Da bei mir mehrere Multiplexe anliegen, habe ich mir so beholfen, daß ich die Stabantenne eingeschoben die Datei DAB.dat gelöscht und den Suchlauf neu gestartet habe, um die schwächeren Sender aus dem Suchlauf herauszunehmen.


Na, dann beruhigt mich immerhin, dass sich das Programm nicht nur bei mir so verhält. Das Herausziehen des Sticks oder auch ein Programmneustart können natürlich nur Behelfslösungen sein. Da kann man nur hoffen, dass die zuständigen Leute auch hier mitlesen und an der Beseitigung des Fehlers arbeiten werden. Nachdem die Installation von Updates oder das Neuladen der Kanallisten auch immer relativ zeitaufwendig sind, habe ich auch keine Lust, es ständig neu machen zu müssen.


von klausklaus - am 08.12.2011 07:21
Jeder Service hat mindestens eine Komponente, es können aber mehrere sein. Es gibt genau eine Komponente, die der Empfänger ohne Zutun des Benutzers wiedergeben soll, wenn der Service angewählt wird. Das ist die sogenannte primäre Komponente. Alle anderen Komponenten sind "sekundär". Der Service hat ein Label und einen Programmtyp. Die Komponenten, auch die primäre, können ein eigenes Label haben. Ein eigenes Label ist erforderlich, wenn es gleichartige Komponenten gibt, die um dasselbe Ausgabegerät (zum Beispiel Lautsprecher) konkurrieren. Früher gab es Services mit mehreren Audiokomponenten (im alten NRW-Ensemble bis zuletzt bei 1Live). Im Ensemble Baden-Württemberg hatte Antenne 1 zeitweise einen Nachrichtendienst als sekundäre Komponente.

Die Komponenten eines Service haben alle miteinander denselben Service-Identifier SId. Zu unterscheiden sind sie anhand eines Service Component Identifier within the Service SCIdS, nicht zu verwechseln mit dem Service Component Identifier SCId, der nur für paketierte Datendienste definiert wird. Zu unterscheiden sind sie weiterhin anhand von Merkmalen der Transportebene (unterschiedliche Subchannel-Id oder unterschiedliche Paketadresse bei eventuell gleicher Subchannel-Id, dann auch unterschiedliche Service Component Identifier SCId. Es gibt Hinweise, dass in der DAB.dat auch der Service Component Identifier within the Service SCIdS aufgeführt wird. Es gibt nämlich ein 32-Bit-Wort, das, sofern ein Dienst mehrere Komponenten hat, nach dem Schema 0, 1, 2 hochgezählt wird. Ist nur eine Komponente vorhanden, hat es immer den Wert 0.

von Ingo-GL - am 13.12.2011 09:59
Zitat
wavefinder
@Ingo-GL

Was ich noch nicht ganz verstehe, sind die Servicekomponenten, die noch folgen.

0000 0002 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]

Da wird meist auf Datendienste verwiesen, die nicht einzeln als Service aufgeführt sind. Dann müssten die CUs dieser folgenden Dienste doch auch zur Gesamt Kapazität addiert werden.


Entscheidend hierfür sind der Subchannel-Identifier in Verbindung mit der Startadresse des Subchannel und der Kapazität (CU).
Audiokomponenten werden immer im Stream-Modus übertragen und belegen einen eigenen Subchannel komplett. Es kann aber derselbe Subchannel als Komponente verschiedener Services angeboten werden. Der zählt dann natürlich nur einmal (Beispiel: Der Stream für 1Live diggi im alten NRW-Ensemble wurde als primäre Komponente eines eigenständigen Service und als sekundäre Komponente des Service 1Live angeboten.)

Datendienste können entweder im Streammodus oder im Packet-Mode übertragen werden. Falls sie paketiert sind, können sie sich einen Subchannel teilen, erkennbar anhand übereinstimmender Subchannel-ID. Die Kapazität des Subchannel zählt dann nur einmal und kann dynamisch auf die Pakete verteilt werden. Die Datendienste des Bundesmux sind wohl alle paketiert, obwohl sie zum Teil einen eigenen Subchannel belegen (TPEG, EPG belegen jeweils einen eigenen Subchannel). Slideshow und News-Service Journaline des 90elf teilen sich einen Subchannel. Genau so sieht es bei den drei Datendiensten des DRadio aus.
Zitat
wavefinder
Im BW Ensemble ist bei SWR 1 BW aber ein Audioservice mit gleicher Bitrate und CU, wie das Hauptprogramm. Das zählt jetzt aber nicht doppelt oder? Wieso ist das dann überhaupt noch mal angehängt?

Wenn diese beiden Komponenten auf dieselbe Subchannel-ID weisen, dann zählen sie nur einmal. SWR 1 BW hatte früher eine TMC-Komponente. Ist die noch vorhanden?
Ich erinnere mich dunkel, dass der Albrecht DPR101 neben dem SWR 1 BW eine weitere Audiokomponente ohne Label aber mit dem Inhalt des SWR 1 zu Gehör brachte. Das halte ich für das Ergebnis einer fehlerhaften Ensemblekonfiguration.

von Ingo-GL - am 13.12.2011 11:43
Zitat
andimik
Die Frage ist, ob man für den Noxon nicht europaweit bei den DXern Werbung machen sollte.

Wenn ich denke, dass das DAB-Paket in Bukarest quasi nur durch unseren Wurzel überprüft wird, oder Budapest oder Italien inkl. Südtirol ...

Mir schwebt ein Zusammenschluss der europäischen Noxon-DAB-Stick-DXer vor inkl. Austausch der dab.dat mit Aktualisierung für Carey und DAB-List.


Ich besitze zwar keinen Noxon-Stick, bin für "Spielereien aller Art" aber immer zu haben. Wenn ihr also unbedingt eine aktuelle "dab.dat" aus Mailand braucht, dann lässt sich das durchaus regeln:

Ich nehme einen interessierten User bei Gelegenheit einfach auf eine kurze "Kaffeefahrt" nach Mailand mit. Wichtig ist nur, daß der User zwischen Basel und Chiasso (die Gotthard-Route!) möglichst in der Nähe der Autobahn wohnt. Wir treffen uns "irgendwo", fahren kurz nach MI und fahren wieder zurück nach "irgendwo". Die Strecke Basel - Mailand - Basel ist locker in acht Stunden zu schaffen, da wir in der Nacht auf Sonntag fahren. Gegen 13 Uhr sind wir dann (und normalerweise) wieder in Basel.

Im Moment ist es aber etwas "ungünstig", da der Winter mit Schnee praktisch vor der Tür steht. Eine "Kaffeefahrt"-Garantie kann ich also nicht geben! Besser wäre das Frühjahr, denn dann könnte man auch über den Gotthard-Pass fahren und dort oben scannen.

Ich biete einen Sitzplatz mit Spanngurt, nette Unterhaltung über alle Radiothemen, DAB+ Radio und (viel wichtiger :D) eine 12Volt (180 Watt) Steckdose, an der er sein mobiles Equipment anschließen kann. Wenn er mehr Dosen braucht, muß er halt entsprechende Verteiler mitbringen.


Dies ist ein nichtkommerzielles Angebot von "Zwergentours".

Grüßle Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 15.12.2011 14:46
Zitat
Funkschatten
@wavefinder:
Sind die Daten in der Datei so geschrieben dass man die problemlos untereinander schreiben kann oder sind da noch zusätzliche Informationen drin, etwa ein Anfangtag und ein Endtag die das verhindern? Wenn die Daten nur untereinander stehen wäre das wohl in weniger als 15 Minuten erledigt :spos:

Edit: Ich habe die Datei einfach mal mit dem Editor geöffnet und sehe schon da dass die Programme nach dem Scanmuster gespeichert sind. Ich finde zu jedem Kanal einen Eintrag in der Liste. Interessant wäre jetzt was die DAB.dat macht wenn auf einem Kanal mehrere Multiplexe empfangen werden. Solange ich die Info nicht habe kann ich z.B. bei 12C z.B. Sachsen-Anhalt nicht hinzufügen


Ich habe das noch nicht ausprobiert, was passiert, wenn man die dab.dat manipuliert. Es könnte sein, dass ne Prüfsumme gebildet wird und dann ein Neuscan notwendig wird. Einfach dran kopieren wird wohl nicht funktionieren und die richtigen Stellen zu finden ist schwierig, weil die nicht eindeutig sind. Man muss durch alle Ensembles und Services "laufen"und dort immer wieder Informationen auswerten, um das Ende eines Ensembles oder Services eindeutig zu finden.

Bei zwei Ensembles auf dem gleichen Kanal kombiniert die Noxon Software diese beiden zu einem Ensemble. Ich habe hier eine dab.dat, wo München und Sachsen-Anhalt auf 11C drin sind. Die verschmelzen zu einem Ensemble. Deswegen sollten zur Auswertung immer frische Scans gemacht werden, ohne die alten Daten zu übernehmen.



Beim Dab.dat manipulieren halte ich mich aber raus, ich träume jetzt schon von Byte Streams in irgendwelchen Schleifen:rolleyes:


von wavefinder - am 17.12.2011 16:27
Ich habe mir auch mal einen solchen Stick zum Spielen und Auswerten gegönnt, kostet ja nicht die Welt.

Selbst nach den Berichten hier konnte ich mir nicht vorstellen, dass das Gerät so taub ist.
Ich wurde aber eines Besseren belehrt.
Ich habe die mitgelieferte Magnetfuß-Antenne auf den Notaustieg außerhalb des Dachfensters geheftet und gescant.

Zur Erinnerung: Stelle ich an diese Stelle den Sangean DPR34+, empfängt er dort dauerhaft auch SWR und Holland, liest aber min. auch RTBF und VRT ein.

Der Noxon-Stick liest nur den WDR- und den Bundesmux ein.

Mit Blick auf den Langenberger Sender und 1 kW WDR sowie 10 kW Bundesmux sollte es indoor niemals Aussetzer oder Empfangsprobleme geben.
Alle anderen Geräte haben auch keine Probleme, außer der Terratec Noxon DAB-Stick.
Er kann auch mal kurze Aussetzer haben, obwohl die Anzeige "grün" leuchtet.
Ich habe auch Stellen in Velbert erlebt, wo er gar keinen Empfang hat.

Also einerseits ist er taub, so dass man gleichzeitig erwarten würde, dass er dafür völlig störunempfindlich ist, andererseits lässt er sich so leicht stören, dass man erwarten würde, das Gerät hätte einen höchst-empfindlichen Tuner, der das kleinste Signal aus der Luft fischt.

Empfindlich gegenüber Störungen und unempfindlich gegenüber Nutzsignalen, das ist die denkbar ungünstigste Kombi.




von Matthias K. - am 18.12.2011 09:54
Weitere Beispiele zum Aufbau der Datei DAB.dat. (Version 4).

Die weiter oben angebenen Beispiele für Version 3 dieser Datei gelten nach wie vor. http://forum.mysnip.de/read.php?8773,805136,969781#msg-969781
Lediglich die Ensemblebeschreibung hat sich mit V4 geändert.


Beginn der Datei DAB.dat Version 4


0000 001E (dezimal: 30) [Anzahl der Bytes bis vor 0000 0000 0000]
004D 004D 0050 002D 0044 0041 0042 002D 0044 0042 (MMP-DAB-DB)
002E
0076 0034 (V4)
002E
0072
0000 0000 0000
0004
002E
0065
0000 0026 (dezimal: 38) [Anzahl der Einträge aufgefundener Ensembles und der Einträge der aufgesuchten Frequenzen]
0000 0012 [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0044 0041 0054 0041 0042 0045 0047 0049 004E (DATABEGIN)
0000 0000
0100 [ausnahmsweise "0100". Häufig steht hier "0101"]


Eintrag für einen abgesuchten Frequenzblock, auf dem kein Ensemble gefunden wurde:


ffff ffff
0000 0006 [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0031 0031 0044 (11D)
0000 0006
0031 0031 0044 (11D)
0003 6370 (dezimal: 222064) [Frequenz / kHz]
0000 0000
0000



Ensemble-Information:

0000 10BC [Ensemble-ID]
0000 001C [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
0044 0052 0020 0044 0065 0075 0074 0073 0063 0068 006C 0061 006E 0064 (DR Deutschland)
0000 0004
0035 0043 (5C)
0002 B8B0 (dezimal: 178352) [Frequenz / kHz]
0000 0017 (dezimal: 23) [Anzahl der Services (Angebote)]
0100 [ausnahmsweise "0100". Häufig steht hier "0101"]



Service-Information:
Der 90elf-Hauptkanal hat drei Komponenten:
1. Audiodatenstrom im Subchannel Nr. 0x14 (dezimal: 20)
2. paketierter Datenstrom für MOT Slideshow im Subchannel Nr. 0x17 (dezimal: 23)
3. paketierter Datenstrom für News-Service Journaline im Subchannel Nr. 0x17 (dezimal: 23)
So sehen auch die anderen 90elf-Kanäle aus, wenn keine Live-Reportage läuft.



0000 10c3 [Service-ID]
0000 001a
0039 0030 0065 006c 0066 0020 0046 0075 00df 0062 0061 006c 006c (90elf Fußball)
0000 000e
0047 0065 0072 006d 0061 006e 0079 (Germany)
ffff ffff [Platzhalter für Sprache]
0000 000a
0053 0070 006f 0072 0074 (Sport)
0100 [ausnahmsweise "0100". Häufig steht hier "0101"]


0000 10c3 [Service-ID]
00
ffff
0000 0014 [Sub-Channel-ID]
0000 0008 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
ffff ffff [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
0000 000c
0047 0065 0072 006d 0061 006e (German)
01
00
01
01 [AAC]
0000 0000 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
0282 0030 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long Form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0002 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0100 [ausnahmsweise "0100". Häufig steht hier "0101"]


0000 10c3 [Service-ID]
01
0001 [Paket-Adresse]
0000 0017 [Sub-Channel-ID]
0000 0002 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0ffc [SCId Service Component Identifier]
0000 0001 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
ffff ffff [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
ffff ffff [Platzhalter für Sprache]
00
00
00
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
00
0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 0]
0002 [User Application Type: MOT Slideshow]
0001
01
031E 000c [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long Form, Option 0, EEP 3-A]
00
0100 [ausnahmsweise "0100". Häufig steht hier "0101"]


0000 10C3 [Service-ID]
01
0002 [Paket-Adresse]
0000 0017 [Sub-Channel-ID]
0000 0002 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0FFB [SCId Service Component Identifier]
0000 0002 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
FFFF FFFF [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
FFFF FFFF [Platzhalter für Sprache]
00
00
00
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
00
0000 0004 0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 4, --, --]
044A [User Application Type: Journaline]
0002
01
031E 000C [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long Form, Option 0, EEP 3-A]
00
0100 [ausnahmsweise "0100". Häufig steht hier "0101"]





90elf Livespiel1, während insgesamt 5 Reportagen laufen:
Drei Komponenten:
1. Audiodatenstrom im Subchannel Nr. 0x18 (dezimal: 24)
2. paketierter Datenstrom für MOT Slideshow im Subchannel Nr. 0x17 (dezimal: 23)
3. paketierter Datenstrom für News-Service Journaline im Subchannel Nr. 0x17 (dezimal: 23)
Bemerkenswert ist hier, dass im Fall einer Live-Reportage kein Wert für die Sprache der Audiokomponente eingetragen ist, anders als beim Hauptkanal 90elf Fußball (siehe oben). Praktische Auswirkung hat das nicht; es steht ja eh nur eine Sprache zur Wahl.


0000 10C4 [Service-ID]
0000 0020
0039 0030 0065 006C 0066 0020 004C 0069 0076 0065 0073 0070 0069 0065 006C 0031 (90elf Livespiel1)
0000 000E
0047 0065 0072 006D 0061 006E 0079 (Germany)
FFFF FFFF [Platzhalter für Sprache]
0000 000A
0053 0070 006F 0072 0074 (Sport)
0101

0000 10C4 [Service-ID]
00
FFFF
0000 0018 [Sub-Channel-ID]
0000 0003 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
FFFF FFFF [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
FFFF FFFF [Platzhalter für Sprache]
01
0101
01 [AAC]
0000 0000 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
02D0 0012 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long Form, Option 0, EEP-3A]
00
0000 0002 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101

0000 10C4 [Service-ID]
01
0001 [Paket-Adresse]
0000 0017 [Sub-Channel-ID]
0000 0002 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0ffC [SCId Service Component Identifier]
0000 0001 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
FFFF FFFF [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
FFFF FFFF [Platzhalter für Sprache]
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 0]
0002 [User Application Type: MOT Slideshow]
0001
01
02C4 000C [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long Form, Option 0, EEP-3A]
00
0101

0000 10C4
01
0002 [Paket-Adresse]
0000 0017 [Sub-Channel-ID]
0000 0002 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0FFB [SCId Service Component Identifier]
0000 0002 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
FFFF FFFF [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
FFFF FFFF [Platzhalter für Sprache]
00
0000
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0004 0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 4, --, --]
044A [User Application Type: Journaline]
0002
01
02C4 000C [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long Form, Option 0, EEP 3-A]
00
0101





Der Service "DAB+ Test B" des RTBF-Ensembles hat zwei Komponenten:
1. Audiodatenstrom im Subchannel Nr. 0x09 (dezimal: 9)
2. paketierter Datenstrom für MOT Slideshow im Subchannel Nr. 0x00 (dezimal: 0)
Bemerkenswert ist hier, dass die Slideshow-Komponente ein eigenes Label namens "DAB+ SLS B" hat.

0000 6359 [Service-ID]
0000 0016
0044 0041 0042 002B 0020 0054 0065 0073 0074 0020 0042 (DAB+ Test B)
0000 000E
0042 0065 006C 0067 0069 0075 006D (Belgium)
FFFF FFFF [Platzhalter für Sprache]
0000 000C
0056 0061 0072 0069 0065 0064 (Varied)
0101

0000 6359 [Service-ID]
00
FFFF
0000 0009 [Sub-Channel-ID]
0000 0006 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
FFFF FFFF [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
0000 000C
0046 0072 0065 006E 0063 0068 (French)
01
01
01
01 [AAC]
0000 0000 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
02A4 0024 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0001 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101

0000 6359 [Service-ID]
01
0001 [Paket-Adresse]
0000 0000 [Sub-Channel-ID
0000 0002 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0003 [SCId Service Component Identifier]
0000 0001 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
0000 0014
0044 0041 0042 002B 0020 0053 004C 0053 0020 0042 (DAB+ SLS B)
0000 000C
0046 0072 0065 006E 0063 0068 (French)
00
00
00
00
0000 0001 [Anzahl der nachfolgend beschriebenen Datenströme]
01
01
0000 0002 01 80 [Anzahl optionaler Bytes: 2, ?, ?]
0002 [User Application Type: MOT Slideshow]
0001
01
0328 000C [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0101




Der Service "DAB+ Test A" bietet wie Test B eine Slideshow, die ist aber als PAD eingebettet in den Audiodatenstrom. Und daher gibt es nur eine Komponente:

0000 6358 [Service-ID]
0000 0016
0044 0041 0042 002B 0020 0054 0065 0073 0074 0020 0041 (DAB+ Test A)
0000 000E
0042 0065 006C 0067 0069 0075 006D (Belgium)
FFFF FFFF [Platzhalter für Sprache]
0000 000C
0056 0061 0072 069 0065 0064 (Varied)
0101

0000 6358 [Service-ID]
00
FFFF
0000 0008 [Sub-Channel-ID]
0000 0008 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000
0000 0000 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
FFFF FFFF [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
0000 000C
0046 0072 0065 006E 0063 0068 (French)
01
01
01
01 [AAC]
0000 0001 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
01
0000 0002 0C 00 [Anzahl optionaler Bytes: 2, ?, ?]
0002 [User Application Type: MOT Slideshow]
00
0101
0274 0030 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0101



von Ingo-GL - am 18.12.2011 15:30
Zitat
Nordlicht2
@Rosti,
die Antenne empfaengt die Stoersignale nicht mit wenn man sie weit genug entfernt aufstellt und nicht auf den Laptop legt. Aber ich gehe mal davon aus, du hast gar keinen Noxon Stick und verstehst es deshalb nicht, was damit gemeint ist wenn von schlechter Abschirmung des Sticks usw die Rede ist und wie die Stoerstrahlung auf den Stick gelangt. Es ist auch nicht nur ein Noxon Stick Problem. Meine Cinergy T im Blechgehaeuse mit USB Kabel dazwischen hat auf VHF die selben Probleme. Deshalb, wegen DVB-T K9, hab ich mir damals den USB Adabter gebaut um die aktive Antenne ueber langes Antennenkabel anschliessen, mit 5V speisen und weiter weg aufstellen zu koennen. Nur so hatte ich sauberen Empfang in Hamburg oder Frankfurt. Feritkerne hatte ich dann auch noch dran gemacht. Hatte man die in der Position am USB Kabel verschoben aenderte sich ohne Verstaerker auch der VHF Empfang. Auch das bewegen der Cinery T an andere Posirionen wirkte sich ohne Verstaerker auf den Empfang aus. Mit der Cinergy hat man eine genaue Signalqualitaetsanzaeige und konnte somit gut sehen was sich wie auswirkt.

Stell mich mal nicht blöder hin als ich eh schon bin ja :D Ich habe auch eine Terratec DR Box1, falls dir das was sagt und mit PCs kann ich auch umgehen, ich habe zwei Rechner, zwei Thinkpads und einen Netbook.... also Auswahl zum probieren besteht! NUR wenn schon jemand schreibt das er das Teil mobilerweise in der Hand betreibt (und das bei -7°C) kann ich davon ausgehen das die Antenne eben NICHT abgesetzt aufgestellt ist :rolleyes:

von Rosti 2.0 - am 23.12.2011 12:33
DigiAndis DAB.dat-Sammlung ist kürzlich ein Scan des Ensembles MTVNL Mobiele TV Nederland hinzugefügt worden:

0000 8181 [Ensemble-ID]
0000 000A [Anzahl der Bytes der nachfolgenden Zeichenkette]
004D 0054 0056 004E 004C (MTVNL)
0000 0006
0031 0031 0041 (11A)
0003 4F60 (dezimal: 216928) [Frequenz / kHz]
0000 0006 [Anzahl der Services (Angebote) des Ensembles]
0100


Das Ensemble MTVNL trägt einen Audiodienst, einen Datendienst und 4 DMB-Dienste.

Bei DMB-Diensten wird unterschieden zwischen:
TV-Dienst und
Radio-Dienst (DMB-R)

Ein TV-Dienst enthält mindestens ein Audio-Objekt und ein Video-Objekt. Weitere Media-Objekte können anwesend sein, zum Beispiel solche, auf die der Nutzer interaktiv einwirken kann.
Der TV-Dienst wird als Datendienst gekennzeichnet und hat eine 32-Bit-Service-ID.

Ein DMB-Radio-Dienst hat ein Audio-Objekt. Ein Video-Objekt und weitere Media-Objekte können anwesend sein, jedoch braucht das Radiogerät sie nicht wiederzugeben. Der DMB-Radiodienst wird also so beschaffen sein, dass allein das Audio-Objekt schon einen Nutzen bringt.
Der Radio-Dienst wird als Radioprogrammdienst gekennzeichnet und hat eine 16-Bit-Service-ID.

Ob ein Dienst eine 16-Bit-Service-ID oder nicht, wirkt sich aus auf die Verfügbarkeit von Dienstemerkmalen. Mitteilungen (Announcements) für Verkehr zum Beispiel gibt es regulär (laut DAB-Systemstandard) nur, wenn der Nutzer einen Dienst mit 16-Bit-Service-ID angewählt hat. Eine Empfängersoftware könnte allerdings diese Beschränkung umgehen.

Merkwürdigerweise hat hier jeder der DMB-Dienste eine 32Bit-Servcie-ID, obwohl dem Servicelabel nach zu urteilen Kandidaten für einen DMB-Radiodienst vorhanden sind: "Visual Radio" und "NL3 BIFS" eventuell.

Bei keiner der DMB-Komponenten wird der Data Service Component Type (DSCTy) oder der User Application type (UAtype) angegeben.
DSCTy = 24 (dezimal) für MPEG-2-Transportstrom und
UAtype = 0x009 (hexadezimal) für DMB ist zu erwarten.
Details zur Zusammensetzung des DMB-Dienstes können mit den Mitteln der DAB-System-Beschreibung nicht angegeben werden. Diese Information liefert erst ein Blick in den MPEG-2-Transportstrom.

DMB-Radio-Komponenten können einen PAD-Datenstrom haben. Der wird gegebenenfalls in den MPEG-2-Transportstrompaketen im Bereich für private Daten übertragen.
Den DMB-TV-Komponenten sind PAD-Datenströme untersagt.



Die Version 1.1 des Mux-Inspektors liefert bei den DMB-Komponenten zum Teil irrelevante Informationen: "MP2" zum Beispiel. Es gilt, DAB-Audiokomponenten eindeutig von anderen Komponenten zu unterscheiden.

Die Service Component Description liefert unter anderem den Transport Mechanism Identifier (TMId). Dessen 2-Bit-Feld nennt einen der 4 möglichen Transportmechanismen:

0 0: MSC - Stream mode - audio (DAB, DAB+);
0 1: MSC - Stream mode - data (DMB-R, DMB-TV);
1 0: FIDC;
1 1: MSC - Packet mode - data.

Dieser Wert taucht allerdings in der DAB.dat des NOXON-Media-Player nicht direkt auf.
Es gibt aber folgendes:
Ein Byte informiert darüber, ob der Packet-Mode oder der Stream-Mode angewendet wird.
Zudem gibt es zwei Bytes, die nur bei DAB-Audiokomponenten ( "Stream mode - audio" ) den Wert 01 haben.

Literatur:

ETSI EN 300 401 V1.4.1 (2006-06). Radio Broadcasting Systems; Digital Audio Broadcasting (DAB) to mobile, portable and fixed receivers

ETSI TS 102 428 V1.2.1 (2009-04). Digital Audio Broadcasting (DAB); DMB video service; User application specification

ETSI TS 101 756 V1.4.1 (2009-07). Digital Audio Broadcasting (DAB); Registered Tables



Drei Komponenten des Ensembles MTVNL:


[Ein Service mit einer DAB-Audio-Komponente:]

0000 8341 [Service-ID]
0000 000a
002D 0033 0046 004D 002D (-3FM-)
0000 0016
004E 0065 0074 0068 0065 0072 006C 0061 006E 0064 0073 (Netherlands)
FFFF FFFF [Platzhalter für Sprache]
0000 0012
0050 006F 0070 0020 004D 0075 0073 0069 0063 (Pop Music)
0100

0000 8341 [Service-ID]
00 [Datenübertragungsmodus: Stream]
ffff [Platzhalter für Paketadresse]
0000 0000 [Sub-Channel-ID]
0000 000e [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000 [Platzhalter für SCId Service Component Identifier; eine SCId wird nur für Komponenten mit Packet-Übertragung vergeben]
0000 0000 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
ffff ffff [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
ffff ffff [Platzhalter für Sprache]
01 [immer "01" bei Audiokomponenten]
00 [ausnahmsweise "00". Häufig "01" bei Audiokomponenten]
01 [immer "01" bei Audiokomponenten]
00 [MP2]
0000 0000 [Anzahl der PAD-Datenströme, außer Dynamic Label]
01
015E 0068 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
00 20 00 [Protection Level: Short form, Table Index, "00": Platzhalter]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0100 [ausnahmsweise "0100", häufiger: "0101"]


[Ein Service mit einer DMB-Komponente:]

E380 0130 [Service-ID]
0000 0016
0056 0069 0073 0075 0061 006C 0052 0061 0064 0069 006F (Visual Radio)
0000 0016
004E 0065 0074 0068 0065 0072 006C 0061 006E 0064 0073 (Netherlands)
ffff ffff [Platzhalter für Sprache]
ffff ffff [Platzhalter für Programmtyp]
0100

E380 0130 [Service-ID]
00 [Datenübertragungsmodus: Stream]
ffff [Platzhalter für Paketadresse]
0000 0004 [Sub-Channel-ID]
0000 0010 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000 [Platzhalter für SCId Service Component Identifier; eine SCId wird nur für Komponenten mit Packet-Übertragung vergeben]
0000 0000 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
ffff ffff [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
ffff ffff [Platzhalter für Sprache]
00 [immer "00" bei Daten und DMB]
00
00 [immer "00" bei Daten und DMB]
00 []
0000 0000 [Anzahl der PAD-Datenströme]
01
02E6 0060 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
00
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0100


[Ein Service mit Datenkomponente:]

E389 2746 [Service-ID]
0000 000A
0044 0041 0054 0041 0031 (DATA1)
0000 0016
004E 0065 0074 0068 0065 0072 006C 0061 006E 0064 0073 (Netherlands)
ffff ffff [Platzhalter für Sprache]
ffff ffff [Platzhalter für Programmtyp]
0100

E389 2746 [Service-ID]
01 [Datenübertragungsmodus: Pakete]
0001 [Paket-Adresse]
0000 0005 [Sub-Channel-ID]
0000 0004 [Datenrate als Vielfaches von 8 kbps]
0000 0000 [SCId Service Component Identifier]
0000 0000 [SCIdS Service Component Identifier within the Service]
ffff ffff [Platzhalter für Komponenten-Etikett]
ffff ffff [Platzhalter für Sprache]
00 [immer "00" bei Daten und DMB]
00
00 [immer "00" bei Daten und DMB]
00 []
0000 0001 [Anzahl der Datenströme. Immer 1 bei Datenkomponenten]
01
00
0000 0000 [Anzahl optionaler Bytes: 0]
05E0 [User Application Type: "Reserved for future definition"; Werte bis 07FF sind möglich]
0001
01
0346 0018 [Sub-Channel: Startadresse, Anzahl der CU]
01 00 02 [Protection Level: Long form, Option 0, EEP 3-A]
01
0000 0000 [Anzahl der Servicekomponenten, die noch folgen]
0000


von Ingo-GL - am 01.01.2012 14:47
So, nun habe ich auch Audio auf meinem Noxon Stick. Versuchsweise habe ich auf meiner Windows Media Center Edition beim Booten keine Anwendungen gestartet. Muss aber nicht das Problem sein, es könnte auch sein, dass ich meine am Noxon Bildschirm angezeigte Lautstärke viel zu leise eingestellt hatte. Ich habe die Teleskop-Antenne, da hat sich die Versionsfrage inzwischen auch geklärt. Vielen Dank noch für die Info. War eigentlich beim Auspacken überrascht eine Teleskop-Antenne vorzufinden.

Im Moment gibt es noch ein DLS/SLS Problem. Man benötigt irgendwie ein besseres Signal als es gerade für Audio ausreicht. Wenn zwischen den Slides mal das Empfangssignal auf gelb geht, kommt bei mir das nächste Slide nicht an. Da bleibt oft über mehrere Musikstücke das gleiche Bild am Monitor. Ich denke nicht, dass die Noxon Software Probleme mit automatisch wechselnden Bildern hat, wenn man das Programm unterdessen nicht wechselt?

Gut finde ich in der Hauptansicht, dass bei jedem Programm angezeigt wird ob auch Datendienste vorhanden sind.

Aber es gibt schon ein paar Sachen zum Verbessern:

- lieber wäre mir eine Feldstärke-Anzeige als ein grün-gelb-rot Signal
- gerne würde ich SLS auf dem gleichen Bildschirm sehen wie die übrigen Programme, nicht auf einer neuen Seite
- ist es so, dass bei jedem Neustart des Programms immer neu nach Programmen gesucht wird, oder nur solange bis ein neues DAB.DAT geschrieben wird?


Edit: eben gesehen, es gibt doch wechselnde Slides auch auf dem Hauptbildschirm, einfach kleiner als die Originalgrösse - in meinem Fall QVGA 320x240 Pixels. Der Hauptbildschirm wechselt sogar bei gleichen (knappen) Empfangsbedingungen sicherer (praktisch immer!) als der spezielle SLS-Bildschirm. Vielleicht ist da auch noch ein SW-Problem vorhanden?

von drahtlos - am 04.01.2012 13:37
So, nachdem ich ein paar Empfangstests mit einer Aktiv-Antenne gemacht habe - mit der mitgelieferten Antenne hatte ich erstmals keinen Erfolg - probierte ich es nochmals mit der mitgelieferten Teleskopantenne und kann nun einen mind. ebenso guten Empfang vermelden, nur nicht unbedingt an den gleichen Standorten. Das vorhandene Kabel habe ich noch um 2m verlängert um eine etwas grössere Standortwahl zu haben.

Eine Feldstärken-Balkenanzeige wäre schon eine wirkliche Hilfe. Links von der Lautstärke hätte die ja noch mehr als genug Platz.

Im übrigen kann ich mit meiner WMCE-Fernbedienung die Senderwahl und die Lautstärke einstellen, was mich sehr freut. Brauche nicht immer die PC-Tastatur im Wohnzimmer herumzutragen. Habe noch nicht gefunden, ob ich mit der FB auch die Aufnahme ein- und ausschalten kann.

So, als nächstes wird nun der Noxon Stick an einem Car-PC mit einem im Armaturenbrett versenkten 7" Touchscreen in einem Nissan 370Z getestet. Mal schauen, was die Antenne dort hergibt. Dazu noch eine Frage: Es wäre von Interesse, gleich noch DVB-T empfangen zu können. Kann man noch mit dem neuen Stick DVB-T empfangen - reicht da eine andere Software aus? D.h. 2 Programme installieren und mit dem Noxon DAB Stick beides empfangen (nicht gleichzeitig) oder liege ich da falsch?

Ganz nebenbei: kann man mal damit rechnen mit dem DAB Stick TPEG empfangen zu können?

von drahtlos - am 05.01.2012 00:04
Mit ein bisschen suchen bin ich auf folgende Beiträge zum Chip gestoßen:
Für Windows: Hier ist eine Zip-Datei angehängt, sie enthält einen aktuelleren Treiber direkt von Realtek, der auch den Noxon-Stick unterstützt und zwar sowohl hinsichtlich DAB+, DVB-T und auch UKW. Eine Seite später gibt es auch noch aus dem SDK ein DAB-Programm (das nur sucht, aber mangels Codec bei mir nicht spielt) sowie ein UKW-Programm. Das funktioniert, auch wenn die Optik, nun ja….

Unter Linux (Fedora) habe ich bislang nur die DVB-T-Funktion zum Laufen gebracht, die nötigen Schritte stehen im Ubuntu-Wiki. Aktiv ist man auch bei OpenPLi, aber es fehlt wohl noch daran, dass Realtek einen DAB+-fähigen Treiber bereit stellt (sowie auch an der nötigen Software, die diesen Treiber nutzen kann.

von HCO-P - am 17.01.2012 19:44
Info für Programmierer:

Der Stick wird über RTKDAB.dll angesprochen. Diese DLL läd dann noch RTL283XACCESS.dll. Die beiden DLLs befinden sich im Verzeichnis des NOXON DAB Mediaplayers.

Wer ein eigenes Programm mit diesen beiden DLLs schreiben will, muß folgendermaßen vorgehen:

DLL RTKDAB.dll über die Win32 Funktion LoadLibrary laden, dann GetProcAddress auf die benötigten Funktionen machen. Diese sind:

Zunächst 4 Callbacks auf Datenhandler im eigenen Programm setzen:

RTDAB_SetFICCallBack(myFICHandler);
RTDAB_SetMSCCallBack(myMSCHandler);
RTDAB_SetPacketCallBack(myPacketCallHandler);
RTDAB_SetStreamDataCallBack(myStreamDataHandler);

Dann mit RTDAB_OpenDevice() sowie RTDAB_Start() den Treiber initialisieren.

Dann mit RTDAB_SetFreqAndBW(DWORD frequenz) die Frequenz setzen, z.B. mit frequenz = 178352 für Kanal 15C.

Hier fängt dann der FIC-Handler an, Daten zu bekommen.

Dann mit RTDAB_AddServiceCom(node, id, startcu, ue, index, eepidx, cunum, packetaddr, fec) einen Subchannel adressieren. Die Parameter für diesen Aufruf bekommt man aus den FIC-Infos über die Services (MCI-Daten), sie hängen vom Service und dem Subchannel ab, den man empfangen möchte.

Dann fängt der MSC-Handler an, Daten zu bekommen... und das sind vermutlich dann schon die Audiodaten.

Über den PacketCallback kommen vermutlich die Nicht-Audio-Daten wie Journaline usw. Den StreamDataHandler setzt der Noxon Mediaplayer selber auf null, da scheinen also erstmal keine wichtigen Daten zu kommen.

Ich habe einmal spaßeshalber die MSC-Daten in eine Datei mitgeschnitten... sie sehen den DAB+-Mitschnitten des Noxon Mediaplayers insofern verdammt ähnlich, daß auch regelmäßig alle paar hundert Bytes kurze Strecken von 00-Bytes kommen. Lt. Hersteller des Mediaplayers sollen die dab-Dateien alle Daten des Subchannels enthalten, und die MSC-Callback-Daten des Treibers CU enthalten alle CUs des Subchannels aus dem MSC-Stream, was also nach meinem Verständnis dann auch genau dasselbe ist.

Hier endet aber mein Verständnis. Ich habe ETSI EN 300 401 sowie ETSI TS 102 563 studiert, und kann beim besten Willen nicht verstehen, warum zum Teufel es nicht funktioniert, die .dab Dateien in beliebigen aacplus-fähigen Playern abzuspielen... da sie doch eigentlich nichts anderes als die aacplus-codierten Audiodaten enthalten dürften... so jedenfalls meine Erkenntnis aufgrund dieser Dokumente.

Weiß da jemand etwas mehr oder hat eine Idee?

von Max Wedell - am 17.01.2012 23:27
Außerdem wird auch eine dat Datei ausgegeben mit Infos:

Zitat

====New Service Node =====
ServiceId=55866
PD=0
ProgramType
SId=55866 S_D=0 P_S=0 LFlag=1 CCFlag=0 Language=8 IntCode=10 CompCode=255

Service Label = MagicStar+
CharFlag =ff00
Charset =0
--- New Stream Audio Node ---
UserAppNum=0
SCLabelFlag = 0
ASCTy=63
SubChId=4
SCIdS=0
PS=1
CAFlag=0
StartCU=378
UEPorEEP=1
EEPTabIdx=2
UEPTabIdx=0
CUNum=54
Language=0

====New Service Node =====
ServiceId=56857
PD=0
ProgramType
SId=56857 S_D=0 P_S=0 LFlag=1 CCFlag=0 Language=8 IntCode=10 CompCode=255

Service Label = Radio ENERGY Nbg
CharFlag =7f0
Charset =0
--- New Stream Audio Node ---
UserAppNum=0
SCLabelFlag = 0
ASCTy=0
SubChId=3
SCIdS=0
PS=1
CAFlag=0
StartCU=262
UEPorEEP=0
EEPTabIdx=0
UEPTabIdx=40
CUNum=0
Language=0

====New Service Node =====
ServiceId=-523235220
PD=1
Service Label = MobiDat Nuernbrg
CharFlag =0
Charset =0
--- New Service Component Node ---
SCId=1
UserAppNum=1
UserAppType=3 MOT BWS
Service Com Label = MOT BWS BDR
CharFlag =20ff
Charset =0
DSCTy=60 MOT
SubChId=11
SCIdS=0
PacketAddr=1
PS=1
CAFlag=0
StartCU=0
UEPorEEP=1
EEPTabIdx=2
UEPTabIdx=0
CUNum=30
DG=0
FECScheme=0
FCAOrg=0
CAOrg=65280
Language=0


von Terranus - am 18.01.2012 19:01
Man kann im Verzeichnis des NOXON DAB Mediaplayers eine Datei namens "log.it" anlegen, dann schreibt das Programm ein ausführliches Log-File. Dazu legt es einen Unterordner "logs" an, allerdings nur, wenn es die Rechte dazu hat, im Programmordner so etwas zu tun.

In den Logs steht dann auch der Port fürs Webinterface, der bei jedem Neustart zufallsgesteuert gesetzt wird, die Meldung lautet z.B. so:

--- HttpServer::open() -> HTTP service listening on random port 46082 (tries: 1)

Ansonsten ist es nicht ganz trivial, ein Programm zu schreiben, das DAB+ unterstützt. Das Hauptproblem ist, daß das in DAB+ verwendete AAC+ v2 vom Standard abweicht, der üblicherweise verwendet wird, und für den auch alle Codecs ausgelegt sind (960 Punkt Transformation vs. 1024 Punkt Transformation). Selbst wenn man das empfangene AAC+ v2 in einer Datei ablegt, oder in den .dab-Dateien die RS-Kodierung und das Superframing entfernt, kann man den dann vorliegenden aac-Stream z.B. mit VLC immer noch nicht abspielen. Das ist auch wohl der Grund, warum Fraunhofer erstmal nur .dab-Dateien abspeichert, oder eben die PCM, die ganz am Ende des Decoding vorliegt, denn mit den verbreiteten Codecs abspielbare aac-Dateien liegen an keiner Stelle des Decoding-Prozesses vor.

Fraunhofer hat in der Software einen angepassten AAC-Decoder integriert. Sollten Sie jemals eine Software herausbringen, die die .dab-Dateien abspielbar macht oder in andere, vernünftigere Formate konvertiert, müsste diese auch den angepassten Spezialdecoder enthalten. Wollen andere Programmhersteller DAB+ implementieren, könnten Sie zwar auf Open Source Decoder für AAC zurückgreifen, müssten diese aber auch anpassen.

Es ist die Frage, ob sich das für eine Software-Firma lohnt... wenn schon bei der Hardware gemeckert wird, wenn die Preise mal um 5 Euro steigen, wird wohl kaum jemand einen Pfennig für Software ausgeben... jedenfalls nicht fürs NOXON, da es eine gratis-DAB+-Software ja in diesem Fall schon gibt.

von Max Wedell - am 20.01.2012 15:11
@wavefinder, Danke für die Info. Kannte ich noch nicht. Eine Open Source Lösung, an der man sich technisch orientieren kann, scheint es also schon zu geben.

Verwirrend ist allerdings die Sache mit den Patenten. Für DAB scheint man ohnehin zahlen zu müssen (25000 Euro pro Firma plus 2,50 Euro pro HW/SW-Receiver... bis 19.1.2013, dann läuft dieses Patent aus), dann kommen für DAB+ nochmal AAC-Lizenzen oben drauf (15000 Dollar bzw. bei Kleinstfirmen 1000 Dollar plus 0,98 Dollar pro HW bzw. 0,48 Dollar pro Software)... alles nicht gerade läppisch. Als einfacher Hobbyist kann man also im Grunde gar nichts veröffentlichen außer Source Code. Das ist sicher in diesem Bereich auch eine starke Behinderung der Vielfalt.

Was Antennen angeht... ich habe mir gerade einmal eine sog. Doppel-Quad selber gebaut. Im Netz kursieren dazu Bauanleitungen (Google: "Doppelquad" und "DVB-T" suchen). Im Grunde braucht man nur Kupferdraht mit Dicke ca. 1mm , Lötkolben, sowie ein Anschlußkabel mit entprechendem Stecker. Wenn man mal von den Schwierigkeiten absieht, in einer mittleren Kleinstadt ein Geschäft zu finden, welches überhaupt solchen simplen Draht verkauft, ist die Herstellung wirklich einfach.

Obwohl meine Antenne auf ca 4-mal kürzere Freq. hin optimiert ist, da DVB-T meine Hauptnutzung ist (die Antenne für DAB also etwa Lambda durch 16 ist), ist sie um Längen besser als die mitgelieferte (ist ja wohl auch nicht schwer). Einen blaugrünen Empfangsstärkeknopf kannte ich bisher gar nicht, Maximum war gelb, oft aber auch nur rot. Jetzt ist er konstant türkis (bin allerdings auch bloß ca. 20 km vom 10KW-Sender entfernt in Holzhaus auf Berg oberstes OG).

Eine Dimensionierung für DAB hätte auch noch einen Nachteil: Die Antenne ist dann recht groß, ca. 110 cm hoch und ca. 60 cm breit.

von Max Wedell - am 21.01.2012 16:40
Vielleicht hat andimik noch geschlafen. Passt schon ;-)

Mal was anderes. Ich habe jetzt so einiges probiert mit dem Stick. z.B. Mal mit und mal ohne USB-Kabel, Mal Antennekabel mit und mal ohne Ferritkern, Mal eine andere Antenne und blablabla.

Ich bekomme hier meine 6 Landesmuxe (Bundesmux geht hier absolut noch nicht) einwandfrei rein.
Egal ob mit oder ohne USB-Verlängerung. Ich kann auch die kleine Stummelantenne nehmen oder eine poppelige Wurfantenne. Die Sender kommen bestens rein.

Nun kommt das fette "Aber"

Wenn ich am PC normalen Text eintippe (wie jetzt gerade) ist der Empfang völlig störungsfrei. Beim scrollen bzw. wenn ich mit den Pfeiltasten hoch oder runter tippe oder wenn ich im Browser eine Seite neu lade dann stört es. Da kann der Stick 10 meter vom PC weg sein. Es stört.

Habe das Noxon-Softwareprogramm (Noxon-Media-Player) mit meinen Ensembles offen und tippe die Leertaste, dann macht die Software den Lautsprecher stumm. Drück ich nochmal die Leertaste, dann ist wieder Ton da. Versucht das bitte mal eben selbst aus.

Ich vermute, dass die Software mehr das Problem ist und der PC bzw. desen Strahlung nicht das größte Problem ist.
Die Stummelantenne übrigens auch nicht. Habe schliesslich einen sehr guten Empfang.

Kann das sein, dass es an der Software liegt? Egal ob die Alte (von der CD) als auch die Neue (Von der HP).

von Tomaso - am 22.01.2012 17:48
Die Treiberinstallationen für den NOXON-DAB-Stick und den Trekstor DVB-T/DAB-Stick können sich gegenseitig stören.

Wenn man die Treiberdateien in der Reihenfolge NOXON, Trekstor installiert, dann findet der NOXON-Mediaplayer den eigenen DAB-Stick nicht, wenn nur dieser alleine in einen USB-Port eingesteckt ist. Er findet ihn nur, wenn zusätzlich auch der Trekstor-Stick eingesteckt ist, und der Mediaplayer holt sich das DAB-Signal vom Trekstor. Das heißt aber nicht, dass der Mediaplayer dabei gänzlich ohne den NOXON-Stick auskommt. Beim ersten Installationsexperiment brachte der NOXON-Mediaplayer eine Fehlermeldung, nachdem ich den NOXON-Stick herausgezogen hatte. Und er spielte wieder weiter, als ich den NOXON-Stick erneut eingesteckt hatte. Nach der zweiten Testinstallation kam zwar keine Fehlermeldung, wenn der NOXON-DAB-Stick während des Betriebs herausgezogen wurde. Es blieb aber dabei, dass der NOXON-Mediaplayer sich nur erfolgreich starten ließ, wenn beide Sticks gleichzeitig eingesteckt waren.

Der Effekt ist reproduzierbar.
Deinstalliere ich das Treiberpaket für den NOXON-Stick und installiere ihn erneut, arbeitet der Mediaplayer wieder normal mit dem eigenen Stick.
Installiere ich das Trekstor-Treiberpaket erneut, wird wieder der andere Zustand hergestellt.

Konfiguration:
Windows 7 (64bit)
NOXON-Treiber-Paket V.86.001.0504.2011 (das sind die alten auch für DVB-T nutzbaren Treiberdateien, die mit den Versionen K1 und K2 des Installationsmediums geliefert wurden: RTL2832UBDA.sys Version 64.0001.0504.2011 und RTL2832UUSB.sys Version 64.0001.0106.2011)
NOXON-Mediaplayer Version 4.0.94 und 4.0.95.
Für den Trekstor-Stick waren ebenfalls die Treiberdateien der Zubehör-CD installiert, also RTL2832UBDA.sys Version 64.0001.0122.2010 und RTL2832UUSB.sys Version 64.0001.0916.2009.

von Ingo-GL - am 04.02.2012 14:24
Zitat
andimik
Könnte jemand mal testen bzw. reinschreiben, der nur 5A oder nur 5C empfängt und die dab.dat eines anderen (also 5C bzw. 5A) patchen möge?

Ich will nämlich eine Turiner dab.dat für mich umändern, da die dortigen beiden Pakete bei mir auf anderen Kanälen kommen.


Vorhandene DAB.dat abzuändern bringt nicht viel und ist nicht notwendig. Man benötigt keine DAB.dat, in der das gewünschte Ensemble bereits eingetragen ist. Man benötigt nur irgend eine DAB.dat, deren Datenbankversion zur benutzten Version des MediaPlayer passt, also DAB.dat mit MMP-DAB-DB V4, wenn der Mediaplayer V4.0.095 oder V4.0.096 benutzt wird. Anderenfalls verlangt der MediaPlayer einen Suchlauf durchzuführen.

Sodann hat man mit dem Registry-Editor in HKEY_CURRENT_USER\Fraunhofer Institute\NOXON DAB MediaPlayer\DAB drei Werte einzutragen:

lastEnsemble erwartet die Position in der Suchlauffrequenzliste (siehe unten).

LastEnsembleIdentifier und lastServiceIdentifier sprechen für sich. Selbst wenn man diese Werte auf 0 setzt, läuft der MediaPlayer an. Er liest dann das in dem Frequenzblock gefundene Ensemble ein, aktualisiert die Programmliste und bleibt stumm, bis man eines der Programme ausgewählt hat.


Liste der Suchlauf-Frequenzblöcke (gültig für Mediaplayer V4.0.095 und V4.0.96)

Frequ. lastEnsemble
block hex dezimal
5C 0x00 (0)
11C 0x01 (1)
5A 0x02 (2)
12D 0x03 (3)
11D 0x04 (4)
10C 0x05 (5)
6D 0x06 (6)
10B 0x07 (7)
12A 0x08 (8)
9C 0x09 (9)
11A 0x0A (10)
5B 0x0B (11)
5D 0x0C (12)
6A 0x0D (13)
6B 0x0E (14)
6C 0x0F (15)
7A 0x10 (16)
7B 0x11 (17)
7C 0x12 (18)
7D 0x13 (19)
8A 0x14 (20)
8B 0x15 (21)
8C 0x16 (22)
8D 0x17 (23)
9A 0x18 (24)
9B 0x19 (25)
9D 0x1A (26)
10A 0x1B (27)
10D 0x1C (28)
11B 0x1D (29)
12B 0x1E (30)
12C 0x1F (31)
13A 0x20 (32)
13B 0x21 (33)
13C 0x22 (34)
13D 0x23 (35)
13E 0x24 (36)
13F 0x25 (37)
LA 0x26 (38)
LB 0x27 (39)
LC 0x28 (40)
LD 0x29 (41)
LE 0x2A (42)
LF 0x2B (43)
LG 0x2C (44)
LH 0x2D (45)
LI 0x2E (46)
LJ 0x2F (47)
LK 0x30 (48)
LL 0x31 (49)
LM 0x32 (50)
LN 0x33 (51)
LO 0x34 (52)
LP 0x35 (53)
LQ 0x36 (54)
LR 0x37 (55)
LS 0x38 (56)
LT 0x39 (57)
LU 0x3A (58)
LV 0x3B (59)
LW 0x3C (60)


Dieselbe Liste, nach aufsteigender Frequenz sortiert:

Liste der Suchlauf-Frequenzblöcke (gültig für Mediaplayer V4.0.095 und V4.0.96)

Frequ. lastEnsemble
block hex dezimal
5A 0x02 (2)
5B 0x0B (11)
5C 0x00 (0)
5D 0x0C (12)
6A 0x0D (13)
6B 0x0E (14)
6C 0x0F (15)
6D 0x06 (6)
7A 0x10 (16)
7B 0x11 (17)
7C 0x12 (18)
7D 0x13 (19)
8A 0x14 (20)
8B 0x15 (21)
8C 0x16 (22)
8D 0x17 (23)
9A 0x18 (24)
9B 0x19 (25)
9C 0x09 (9)
9D 0x1A (26)
10A 0x1B (27)
10B 0x07 (7)
10C 0x05 (5)
10D 0x1C (28)
11A 0x0A (10)
11B 0x1D (29)
11C 0x01 (1)
11D 0x04 (4)
12A 0x08 (8)
12B 0x1E (30)
12C 0x1F (31)
12D 0x03 (3)
13A 0x20 (32)
13B 0x21 (33)
13C 0x22 (34)
13D 0x23 (35)
13E 0x24 (36)
13F 0x25 (37)
LA 0x26 (38)
LB 0x27 (39)
LC 0x28 (40)
LD 0x29 (41)
LE 0x2A (42)
LF 0x2B (43)
LG 0x2C (44)
LH 0x2D (45)
LI 0x2E (46)
LJ 0x2F (47)
LK 0x30 (48)
LL 0x31 (49)
LM 0x32 (50)
LN 0x33 (51)
LO 0x34 (52)
LP 0x35 (53)
LQ 0x36 (54)
LR 0x37 (55)
LS 0x38 (56)
LT 0x39 (57)
LU 0x3A (58)
LV 0x3B (59)
LW 0x3C (60)


von Ingo-GL - am 04.02.2012 20:53
NOXON DAB Stick, Deutschlandradio gebrandet

dmesg
[ 196.585036] usb 1-1: new high speed USB device using ehci_hcd and address 2
[ 196.761414] usb 1-1: New USB device found, idVendor=0ccd, idProduct=00b4
[ 196.761423] usb 1-1: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[ 196.761438] usb 1-1: Product: DAB Stick
[ 196.761446] usb 1-1: Manufacturer: NOXON
[ 196.761451] usb 1-1: SerialNumber: 0

lsusb
Bus 001 Device 002: ID 0ccd:00b4 TerraTec Electronic GmbH

lsusb -v

Bus 001 Device 002: ID 0ccd:00b4 TerraTec Electronic GmbH
Device Descriptor:
bLength 18
bDescriptorType 1
bcdUSB 2.00
bDeviceClass 0 (Defined at Interface level)
bDeviceSubClass 0
bDeviceProtocol 0
bMaxPacketSize0 64
idVendor 0x0ccd TerraTec Electronic GmbH
idProduct 0x00b4
bcdDevice 1.00
iManufacturer 1 NOXON
iProduct 2 DAB Stick
iSerial 3 0
bNumConfigurations 1
Configuration Descriptor:
bLength 9
bDescriptorType 2
wTotalLength 25
bNumInterfaces 1
bConfigurationValue 1
iConfiguration 4 USB2.0-Bulk&Iso
bmAttributes 0xa0
(Bus Powered)
Remote Wakeup
MaxPower 500mA
Interface Descriptor:
bLength 9
bDescriptorType 4
bInterfaceNumber 0
bAlternateSetting 0
bNumEndpoints 1
bInterfaceClass 255 Vendor Specific Class
bInterfaceSubClass 255 Vendor Specific Subclass
bInterfaceProtocol 255 Vendor Specific Protocol
iInterface 5 Bulk-In, Interface
Endpoint Descriptor:
bLength 7
bDescriptorType 5
bEndpointAddress 0x81 EP 1 IN
bmAttributes 2
Transfer Type Bulk
Synch Type None
Usage Type Data
wMaxPacketSize 0x0200 1x 512 bytes
bInterval 0
Device Qualifier (for other device speed):
bLength 10
bDescriptorType 6
bcdUSB 2.00
bDeviceClass 0 (Defined at Interface level)
bDeviceSubClass 0
bDeviceProtocol 0
bMaxPacketSize0 64
bNumConfigurations 2
Device Status: 0x0000
(Bus Powered)

von mobi - am 13.03.2012 21:31
Die Log-Datei informiert über die Audio-Abtastrate, eine Größe, die das Info-Fenster des Media-Player selbst ja nicht preisgibt. Sie liefert auch das Short-Label, das weder in der DAB.dat noch im Info-Fenster des Media-Player vorkommt.

Die Log-Dateien werden im Programmordner abgelegt.
Unter Windows 7 (64 bit) sind sie im Ordner:
Programme (x86)\NOXON Media\NOXON DAB MediaPlayer\logs

Zu jeder vollen Stunde wird eine neue Log-Datei erzeugt.
Wenn man den NOXON Media-Player im Verlauf einer Stunde wiederholt neu startet, wird auch die Log.Datei neu gestartet. Ältere Log-Daten derselben Stunde werden gelöscht.

Struktur der Namen der Logdateien:
log-Jahr-Monat-Tag_Stunde

"new active serviceComponent" verweist auf "subChId", "packAddr", "CUstart", "CUnum" (Anzahl der Capacity-Units), "EP" (Error Protection UEP oder EEP) und "idx" (Index der Error Protection) der wiedergegebenen Subchannels.

"new stream configuration from decoder" verweist auf "frameSize", "sampleRate" (Abtastrate), "numChannels" (Anzahl der Audiokanäle) eines wiedergegebenen Audio-Datenstroms.

"setServiceLabelShort" oder "new service label short" verweist auf das Short-Label von Diensten. In der Regel gibt es Einträge für alle Dienste des aktuell empfangenen Ensembles.


Ungereimtheiten in der Log-Datei:
"shortId" bezeichnet manchmal den SCIdS Service Component Identifier within the Service, also das, was unter dem Namen ShortId zu erwarten ist, manchmal steht er aber für die Datenrate des Subchannel, genauer: für das Vielfache von 8 kbps.

In der Log-Datei stehen auch Informationen, die allein durch Auslesen der DAB.dat gewonnen worden sind. Nur jene Informationen, die sich auf ein während der Logzeit wiedergegebenes Programm und das zugehörige Ensemble beziehen, sind "neu".

von Ingo-GL - am 15.04.2012 09:56
Habe das auch mal ausprobiert, meine Erfahrungen decken sich mit diesen:
Zitat
Jadeclaw
Erster Test mit einem Noxon der ersten Serie (mit FC0013-Tuner)
Empfindlichkeit selbst ist ok, aber viele Störsignale und
UKW-Durchschläge im Bereich 180-300MHz.
Großsignalfestigkeit/Dynamik-Bereich in einem Bereich von +- 4MHz rund
um einem starken Signal ist eine absolute Katastrophe. Bei mir auf dem
Hausdach ist ein 2m-Umsetzer, ich wohne etwa 6 Etagen tiefer, wenn das
Ding aufgetastet wird, habe ich einen Lattenzaun von 8MHz Breite. Der
Umsetzer selbst arbeitet absolut sauber, mit anderen Empfängern gibt es
keine Probleme. Hier kommen wohl 2 Probleme zusammen, die
8MHz-ZF-Bandbreite und die niedrige Auflösung von 8 bit = 48dB
Dynamikbereich.

Es treten bei mir teilweise schon Probleme auf, wenn hier die örtliche Mietwagenzentrale bei
148MHz sendet, dann habe ich den 5-6 mal innerhalb des 2m-Amateurfunkbands.
(ca. 5km Luftlinie entfernt).
Der Tunerchip selbst dürfte nicht das Problem sein, sobald man mehr als 5-6 MHz vom Störer weg
ist, treten keine Zustopfeffekte mehr auf. UKW generell macht auch bei mir zuviel Pegel, ich habe
diese Durchschläge ebenfalls. Schauen wir mal, wie sich der Terres2 schlägt.
(Falls die SDR-Treiber den erkennen.)

von Nohab - am 17.04.2012 15:48
So, der TrekStor Terres 2 ist heute bei mir eingetroffen.
Mit dem Fingernagel bekommt man das Gehäuse recht einfach auf, es findet sich die altbekannte Kombi:
Realtek RTL2832 & Elonics E4000 + einem IR-Empfänger.
Also im Prinzip ein EzCap, nur eben mechanisch etwas kleiner aufgebaut.
Der SDR-Treiber wollte das Teil allerdings nicht ansprechen, ich gehe von Treiberbeißereien aus,
muß das morgen nochmal testen.

Mitgeliefert werden: Treiber-CD, Scheckkarten-Fernbedienung und eine für UKW/DAB zu kurze Magnetantenne.

Als Software kommt ArcSoft TotalMedia für DVB-T mit, für UKW/DAB ist MyGica d.Radio 1.1.6 dabei.
DVB-T kommt alles, was der Noxon mit dem alten Treiber auch bringt.
DAB ist allerdings so eine Sache...
Wählt man Germany im Sendersuchdialog an, so werden nur VRT-,RTBF- und NRW-Mux gefunden,
wählt man Frankreich an, so werden nur Bundesmux und VRT-Mux gefunden.
Man muß 'Auto Clear' ausmachen und mehrere Länder durchtesten, bis man alles gefunden hat.
Da hat offenbar der Programmentwickler gründlich gepennt. Hat man alles eingesammelt, fällt auf,
daß die Umschaltung wesentlich schneller geht, als mit der Noxon-Software.
Dafür erlaubt das Teil nur die Aufzeichnung als WMA-Datei. :kotz:
Im Programmverzeichnis findet sich eine "Freqlist.txt". Da fehlt z.B. die Bundesmux-Frequenz beim Eintrag 'Germany'.
Ich probier mal etwas damit herum, Ergebnis wird dann hier noch nachgetragen.

Update: Die "Freqlist.txt" zu bearbeiten bringt nichts, die Daten werden nicht vom Programm übernommen.
Der Eintrag "New Zealand" enthält allerdings alle Frequenzen, bis auf 13E, 13F und die 'N'-Kanäle.
Wer sich damit aber nicht auskennt, wird wohl nicht darauf kommen...

Die Bedienoberfläche selbst ist sehr stark verbesserungswürdig, Spielzeug-GUIs nerven...
Auskunftsfreudig ist die Software übrigens garnicht, mehr als den Programmnamen gibt es nicht.
Den dicksten Bock hat der Entwickler allerdings bei UKW geschossen:
Die Software sucht nur im US-Raster. 200kHz-Abstand, ungerade 100kHz. Frequenzen manuell
hinzufügen geht auch nicht, immerhin geht korrigieren per Feinabstimmung, dann aber im 10kHz-
Raster. Nach Einstellen auf 'Aktualisieren' klicken. Klickt man dann auf den gerade geänderten
Eintrag in der Liste, setzt er den Feinabstimmungsregler wieder in die Mitte. So kann man einen
Eintrag schrittweise über das gesamte Band verschieben. Hilft aber wenig, wenn das Teil
Mischprodukte erzeugt. Auf 89.2 MHz kommt statt AFN leider nur ein kaputtes R. 90.1. Der DAB4
hat mit dieser Übung dagegen keine Probleme. Zudem nerven kurze Aussetzer im Sekundentakt.
RDS gibbet auch nicht. Sendernamen muß man selbst vergeben.

von Nohab - am 20.04.2012 20:24
Bei mir fällt heute Weihnachten und Ostern wieder mal auf einen Tag.

1. Call & Surf via Funk wurde heute für meinen Neubau aktiviert und tröstet mich nun über den DSL-Portmangel hinweg. Die 4,5 MBit/s, die gerade im Moment verfügbar sind, reichen immerhin auch für die ARD und ZDF Mediathek. :spos:
Das hier ist nun mein erstes Breitband-Posting von zu Hause. :-)

2. Mein Kollege hat mal wieder bei Reichelt bestellt, und ich hab natürlich die Gelegenheit genutzt, nun endlich den Noxon DAB-Stick mitzubestellen.

Erste Erkenntnisse:

- Treiber von CD installiert (Version vom Oktober): loift :spos:
- Original-Treiber installiert: loift :spos: (DVB-T mit AltDVB)
- SDR-Treiber installiert: loift :spos: (allerdings sehe ich wohl hauptsächlich Störungen vom EeePC mit der Software HSDR, muss wohl noch ein wenig herumprobieren)

Die Fraunhofer Software schafft es wegen der Netbook-Störungen nicht, das SR-Bouquet mit der beigepackten ausziehbaren Antenne einzulesen, der Bundesmux geht hingegen problemlos. Mit der an der Wand montierten Doppel-Stabantenne vom früheren Grundig-Fernseher lässt sich auch der SR empfangen.
Und was sonstige Spezialitäten angeht, werde ich mich wohl jetzt erst mal wieder durch die 48 Seiten dieses Threads durcharbeiten müssen. ;-)

3. Ich konnte diese Woche eine ausreichend große Stahlplatte 'recyclen' mit der ich nun meine DVB-T-Doppelquad-Experimente auf eine etwas 'solidere' Grundlage stellen kann, als bisher mit dem Pappkarton mit eingelegter Alufolie. Da kann der Noxon-Stick dann auch mal zeigen, was er kann, wenn's darum geht, den Frankreichempfang zu optimieren. Der integrierte IEC-Stecker sagt mir da beim Herumhantieren auf dem Dachboden rein mechanisch schon eher zu, als die Minibuchse des Cinergy XS FM.

Ergebnisse dazu dann später vielleicht im DVB-T Frankreich Thread.

von Saarländer (aus Elm) - am 25.04.2012 12:10
Da fang ich mal an das ganze zu sammeln.

Fraunhofer DAB/DRM MultimediaPlayer:
http://www.iis.fraunhofer.de/bf/amm/produkte/digirundfunk/digirundf/dabdrmmplayer/index.jsp

Noxon Stick und Funcube Dongel im Microcontroller Forum:
http://www.mikrocontroller.net/topic/253371#new

Linux Treiber für den Noxonstick:
http://linux.terratec.de/noxon_en.html

Noxon Stick als SDR Nutzen:
http://www.elektronik-labor.de/HF/NoxonSDR.html
http://www.elektronik-labor.de/HF/NoxonSDR2.html

RTL-SDR
https://www.thecraag.com/index.php?page=19

NOXON DAB Stick mit DVB-T_86.001.0504.2011_32bit (Software & Treiber)
http://www.2shared.com/file/w7wBaD-p/NOXON_DAB_Stick_mit_DVB-T_8600.html

Dito für 64Bit Windows
http://www.2shared.com/file/zJBn99kF/v8600105042011_64bit_All.html

Ambrosa / DVB-Realtek-RTL2832U-2.2.2-10tuner-mod_kernel-3.0.0 (Linux) :
https://github.com/ambrosa/DVB-Realtek-RTL2832U-2.2.2-10tuner-mod_kernel-3.0.0

mp3car Forum Noxon Stick FM-Player und DVB-T Software sowie Treiber
http://www.mp3car.com/software-and-software-development/149045-wanted-programmer-who-wants-to-play-with-dab-option-9.html#post1465714

Das sollte alles Wichtige sein.
Wenn noch was fehlt bitte ergänzen.

von _Yoshi_ - am 28.04.2012 12:18
Zitat
Ingo-GL

Für die bei AAC, DMB und Datendiensten übliche gleichmäßige Fehlerkorrektur (EEP) gilt:

Short/Long form Option Protection Level Sub-channel size
(1 bit) (3 bits) (2 bits) (10 bits)
Bei EEP: 1

Beispiel:
1 000 10 0000110110

Bedingung für die Anwesenheit der Long-Form: Das Bit 'Short/Long form' ist 1.
Die Beispiel-Werte stehen für Protection Level = EEP 3-A und Sub-channel size = dezimal 54 (hex 36). Daraus lässt sich eine Datenrate von 54/6 * 8 = 72 kbps berechnen (siehe Kapitel 6.2.1 der ETSI EN 300 401 V1.4.1).

Für Option und Protection Level sind folgende Werte (Bit-Folgen, nicht Hex-Wert) definiert:

Option Protection Level Bedeutung
000 00 EEP 1-A
000 01 EEP 2-A
000 10 EEP 3-A
000 11 EEP 4-A
001 00 EEP 1-B
001 01 EEP 2-B
001 10 EEP 3-B
001 11 EEP 4-B

Bisher habe ich beschrieben, wie Sub-channel size und Protection Level im Fast Information Channel dargestellt werden. Eine andere Frage ist, wie der NOXON Media-Player die Daten in seiner dab.dat ablegt.


Die von Harald Z zitierte Darstellung des Protection-Level bei MagicStar macht mich etwas ratlos:
"01 00 0A"

Das erste Byte '0x01' steht offenbar für "Long-Form". Den Wert fand ich bei allen Diensten, die eine Equal Error Protection (EEP) haben.
Das zweite Byte hatte in dem Fall (Short/Long form = '0x01') bei allen bisher beobachteten Ensembles den Wert 0. Und ich nahm an, der Wert 0 steht für Option = 0, wie bei EEP 1-A bis EEP 4-A zu erwarten ist.
Das dritte Byte hätte demnach nur die Hex-Werte 0x00, 0x01, 0x02 oder 0x03 annehmen können (0x03 steht dann für die Bitfolge '11' laut Definition des Protection-Level in der ETSI EN 300 401).

'0x0A' steht für die Bitfolge '0000 1010'
Bedeutet das vielleicht Option= '001' und Protection Level = '10'?. Demnach hätte MagicStar zu dem Zeitpunkt als die dab.dat geloggt wurde, das Protection-Level 3-B gehabt. Kann das sein? Man kann das anhand der in der dab.dat angegebenen Datenrate und der Sub-Channel-Size nachprüfen. Die NOXON Mediaplayer berechnet die Datenrate anhand des Protection Level und der Sub-channel size.


Es bleibt immer noch etwas schleierhaft. M94,5 in München hat nun:

01 00 06

Bitfolge wäre dann '0110'

Was auch 3-B entsprechen soll.

von wavefinder - am 01.12.2012 16:11
Zitat
Alqaszar
...
EDIT: Im Geräte-Manager wird nur noch ein "Bulk-IN"-Gerät angezeigt. Im bereich "Hardare sicher entfernen" wird das Gerät lediglich als "RTL2835UHIDIR" und als "Infrarotempfänger" erkannt, ist aber ausgegraut.


Was für einen Stick hast du?

Probier' mal folgendes:
1) Im Gerätemanager Rechtsklick auf das "Bulk-IN"-Gerät -> "Treibersoftware aktualisieren"
2) Im erscheinenden Dialog: "Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen" -> "Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen"
3) Auf den Button "Datenträger..." klicken -> Das Verzeichnis wählen, in das du die Treiber.zip aus meinem Link entpackt hast, und dann:
* Für ein 32-Bit Betriebssystem: Den Unterordner x86 wählen
* Für ein 64-Bit Betriebssystem: Den Unterordner x64 wählen
4) Die RTL2832UBDA.inf auswälen und auf "Öffnen" klicken.
5) Nun ggf. den Haken bei "Kompatible Hardware anzeigen" entfernen, damit die Liste aller Geräte angezeigt wird, die der Treiber unterstützt
6) Den Eintrag auswählen, der am ehesten dem Typ deines Sticks entspricht und auf "Weiter" klicken. Evtl. Warnungen über inkompatible Hardware kannst du bestätigen.

Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 13.09.2013 07:31
Zitat
Alqaszar
...
Das Teil ist allerdings recht taub, trotz verstärkter Zimmernatenne für VHF/UHF schwankt die Quali zwischen 50 % (gelb) und 75 % grün beim NRW-Mux. An NL auf 11C wird nichts gefunden.


Ja, die Empfindlichkeit der ganzen RTL2832-basierten Stick lässt leider zu Wünschen übrig. :(


Es gibt eine neue Version 1.0.2.5 mit folgenden Änderungen:

Zitat
Neutraler Beobachter
...
Wäre schön wenn das Slideshowfenster und das Journalinefenster Fenster vom gleichen Typ wären. Das Slideshowfenster lässt sich derzeit auch über das Kreuz in der rechten oberen Ecke nicht schließen.

^^ Ist in der neuen Version verbessert. Bitte nochmal testen.

Zitat
mobi
kann man den Audiocodec bei DAB+ noch genauer anzeigen, AAC HE V1 oder V2?

^^ Der AAC-Typ wird jetzt angezeigt, und zwar: AAC-LC oder HE-AAC v1 oder HE-AAC v2

[attachment 2105 Screen.png]

Weiterhin gibt es einen kleinen Info-Dialog, der die Programm-Version anzeigt:
[attachment 2106 InfoDlg.png]

Download der neuen Version: Klick
Edit 13.09.2013: Neue Version 1.0.2.6

Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 13.09.2013 10:21
Zitat
tojo
NACHTRAG: mein Stick ist die Revision 2, die inf-Datei aus deinem Treiberpaket kennt den anscheinend nicht


Die manuelle Methode sollte gehen (hab' ich mit der Rev. 2 des Noxon-Sticks selber schon probiert):

1) Im Gerätemanager Rechtsklick auf das "Unbekannte Gerät" -> "Treibersoftware aktualisieren"
2) Im erscheinenden Dialog: "Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen" -> "Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen"
3) Auf den Button "Datenträger..." klicken -> Das Verzeichnis wählen, in das du die Treiber.zip aus meinem Link entpackt hast, und dann:
* Für ein 32-Bit Betriebssystem: Den Unterordner x86 wählen
* Für ein 64-Bit Betriebssystem: Den Unterordner x64 wählen
4) Die RTL2832UBDA.inf auswälen und auf "Öffnen" klicken.
5) Nun den Haken bei "Kompatible Hardware anzeigen" entfernen, damit die Liste aller Geräte angezeigt wird, die der Treiber unterstützt
6) Den Eintrag auswählen, der am ehesten dem Typ deines Sticks entspricht (also den Noxon) und auf "Weiter" klicken. Evtl. Warnungen über inkompatible Hardware kannst du bestätigen.

Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 13.09.2013 13:33
Treiber Installation

1) Im Gerätemanager Rechtsklick auf das "Bulk-IN"-Gerät -> "Treibersoftware aktualisieren"
2) Im erscheinenden Dialog: "Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen" -> "Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen"
3) Auf den Button "Aus der liste von Gerätetreibern auf dem Computer" klicken
4) Audio-, Video und Gamecontrolle klicken
5) Auf den Button "Datenträger..." klicken -> Das Verzeichnis wählen, in das du die Treiber.zip aus dem Link entpackt hast, und dann:
* Für ein 32-Bit Betriebssystem: Den Unterordner x86 wählen
* Für ein 64-Bit Betriebssystem: Den Unterordner x64 wählen
6) Den "Noxxon DAB Stick" klicken Evtl. Warnungen über inkompatible Hardware kannst du bestätigen.

für DVBT mit TERRATEC Home Cinema 6.28.08 funktioniert der Treiber

Noxxon Player, DRadio, TERRATEC Home Cinema funktioniert alles auf Win7 mit Noxxon Stick Rev1, 2xSt. Rev2, Terratec Ran Stick, muss das nur halt mit jedem Stick im Gerätemanager 1mal zuweisen dann kann ich immer die sticks wechseln und alles läuft

UKW Software FM Application ComproFM 2.2.0.5 klappt wenn RTL2832U statt Noxxon DAB Stick im gerätemanager

FM Application ComproFM 2.2.0.5

von Elch79 - am 19.09.2013 19:37

Re: Neue Version des DAB-Players: 1.0.2.17

Zitat
Neutraler Beobachter
...
Bist du zu Bugfixing richtung Hessen gefahren ?


Nein, gottseidank musste ich das nicht (um in "Noxon-taugliche" Reichweite der hr-Ensembles zu kommen, müsste ich aus dem Chiemgau ganz schön weit fahren). ;)
Einen Bug im FIC-Parsing konnte ich selber lösen (trat auch mit dem Bundexmux auf), und beim 2. (und entscheidenden Bug) half mir einer der Betatester der ersten Stunde (der wohnt in Reichweite des hr-Ensembles).

==================================================

Zitat
darthvader007
Dickes Lob an Andy_Bayern!
...
Danke. :)


Zitat

Mir ist bewusst, dass dein Programm den normalen Windows Treiber nutzt und du da nicht das Rad neu erfinden musstet.
Weißt du wie es da in der Linux Welt aussieht?.


Grundsätzlich gibt's schon Linux-Treiber für die RTL2832 basierten Sticks. Es gibt von Realtek (analog zum SDK für Windows) auch ein DAB-SDK für Linux, das i.W. den selben Funktionsumfang bietet, wie das Windows-SDK.
Nur hat anscheinend noch niemand eine darauf basierende Software veröffentlicht.
(Es gibt SDR-J, aber das basiert nicht auf dem Realtek-SDK, sondern macht die Demodulation selber, mit entsprechend hoher CPU-Last. Link: http://www.sdr-j.tk/index.html)

==================================================

Zitat
Felix Martin
...
Hab darum jetzt mal die Software ausprobiert. Treiber und MS V++ von Andi installiert, DAB Player gestartet.
Player startet, findet aber keinen Sender.
Stick ist ein Nooelec.
...


Welche DLL-Versionen werden dir im "Info-Dialog" (aufrufbar über das Kontext-Menü im Hauptfenster) angezeigt?
Sollte so ähnlich aussehen:
RTKDAB.dll: 1.1.714.2011 (C:\Windows\SysWOW64\RTKDAB.dll)
RTKDABSOURCE.dll: 0.1.831.2011 (C:\Windows\SysWOW64\RTKDABSOURCE.dll)
RTKDABMWare.dll: 1.2.1218.2009 (C:\Windows\SysWOW64\RTKDABMWare.dll)
RTL283XACCESS.dll: 1.1.612.2009 (C:\Windows\SysWOW64\RTL283XACCESS.dll)
ffdshow.ax: 1.3.4515.0 (D:\Mini-PC\Software\DAB_Player\Win7Debug\ffdshow.ax)
ff_libfaad2.dll: 2.7.0.0 (D:\Mini-PC\Software\DAB_Player\Win7Debug\ff_libfaad2.dll)


Hat dein Stick evtl. einen R820T Tunerchip?
Dafür braucht man - statt dem von mir verlinkten Treiberpackage 86.001.0119.2012 - die Version 86.001.0521.2012, die gibt's hier: Klick.

Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 30.09.2013 18:36
Zitat
Andi_Bayern
...

Von dem Mirics-Stick hab' ich mir (auf der Mirics-Seite) mal ein Sample bestellt. Mal sehen, was da an API usw. mitkommt - vll. lässt sich da auch eine eigene Software für schreiben (oder sogar in meine bestehende integrieren).


Das bestellte Sample ist gestern gekommen. Im Lieferumfang ist quasi nichts - nur der Stick, ein Antennen-Adapter und die Rechnung.
Treiber für Windows (32 und 64 Bit) kann man (nach kostenloser Registrierung) auf der Mirics-Seite runterladen. Ausserdem bekommt man dort je ein Kurzdatenblatt für für den Tuner- und den USB-Interface-Chip.

Und man kann sich eine "SDR-API", bestehend aus einem pdf-File, einem Headerfile und 2 DLLs (64 und 32 Bit) herunterladen. Diese ermöglicht grundlegenden Zugriff auf den Stick, sprich: Frequenz, Bandbreite, Samplerate u.ä. festlegen + IQ-Samples vom Stick erhalten.

Es werden aber keine Demodulator-Libraries angeboten. Somit müsste man sich für FM und DAB+ die gesamte Demodulation / Dekodierung selbst schreiben (oder etwas bestehendes auf diesen Stick adaptieren).
Mal sehen, was sich machen lässt...


Von dem anderen erwähnten neuen Stick (DVB-T2 / DVB-C / DAB / FM-Stick HD-901T2) hab' ich mir gestern auch ein Exemplar in Asien bestellt.
Nachdem der ja auf dem Realtek RTL2832P basiert, wird es in dem Fall hoffentlich leicht, diesen Stick mit bestehender Software für den Noxon-Stick zu betreiben.

Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 08.11.2013 13:28
Bei mir crasht die Software, wenn Slideshows gesendet werden (Windows 8.1)
Es gibt zwar die Möglichkeit ein Dmp-File zu senden, aber bei mir kann keine eMail Adresse angegeben werden. Die Files sind zwar unter Crash gespeichert, absenden kann ich sie nicht. Vielleicht will man am Anfang nicht bei jedem Crash gleich immer mit 29MB "bombardiert" werden. Bei mir steht übrigens nicht die Version 5.01 sondern 4.86 oder so ähnlich.

Etwas besonderes meine ich entdeckt zu haben: (bin aber nicht sicher ob sich das wirklich so abspielte):

Bei Verkehrsdurchsagen bei einem Programm, welches keine Durchsagen sendet, schaltete das Programm um auf dasjenige Programm welches die Durchsage sendet (im selben Ensemble), stürzte darauf zwar ab. Dies wäre aber - wenn es mal funktionieren sollte - ein nettes Feature.


Hier noch 2 Screenshots des neuen Release mit Anzeige ob Notfalldurchsage und Verkehr eingeschaltet ist und einigen z.T. neuen Einstellmöglichkeiten.

[attachment 5943 NeueNoxon-Software5.01mitNotfalldurchsageundVerkehr.jpg]

[attachment 5945 NeueNoxonSoftware5.01EinstellungenAudioundAnnouncements.jpg]

EDIT:

Ich empfange nun auch wieder Slideshows
.
Die Software ist in den letzten 30 Minuten nicht mehr gecrasht!


Hier noch ein paar für mich neuartige Einstellungen:

[attachment 5947 Weitere_Einstellungen.jpg]

von drahtlos - am 21.09.2015 19:24
Zitat
cybertorte
Was gibt´s neues in der Software?


Hier gibt es folgendes im Original zu lesen:


Pünktlich zur IFA: NOXON DAB-Stick mit vielen neuen Features

Nettetal, 03. September 2015 –

Pünktlich zur diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin bekommt der bereits seit
2011 mit Erfolg verkaufte NOXON DAB-Stick eine Auffrischung. Konnte man bisher bereits
Digitalradio (DAB / DAB+) mit den vielfältigen Zusatzdiensten am PC empfangen, hält das Update
viele exklusive Features für den Benutzer bereit, die den Digitalradio-Empfang künftig
noch bequemer machen. Die Software wurde speziell für den DAB / DAB+ Empfang
von Noxonradio in Kooperation mit dem Fraunhofer IIS entwickelt.

Und so einfach geht’s: Den NOXON DAB-Stick (UVP 24,99 EUR) in den USB-Port
des PC einstecken und die beiliegende Software installieren. Schon steht dem
mobilen und digitalen Radioempfang nichts mehr im Wege. Das Software-Update
wird dem Benutzer bei bestehender Internet-Verbindung beim Start des DAB-Mediaplayers
automatisch zum Download angeboten
(http://www.noxonradio.de/support)

Die neuen Features sind:

„Emergency Warning Functionality“ (EWF)

Im Fall einer Katastrophe wird die „Emergency Warning Functionality“ (EWF) aktiviert
und das laufende Radioprogramm wird durch die Notfall-Alarmierung automatisch
unterbrochen und zur entsprechende Ansage umgeschaltet. Gleichzeitig wird auf
Journaline oder SlideShow umgestellt. Der User kann so detaillierte Informationen
wie z.B. Evakuierungsplan oder Verhaltensregeln finden.

Kategorisierte SlideShow

Die SlideShow wird nun in verschiedenen Kategorien, sofern diese vom Sender
unterstützt wird, angezeigt. Die Informationen lassen sich in „Jetzt läuft“, „Wetter“ und
„Kontakt“ darstellen.

(persönliche Anmerkung: man kann auswählen, ob die Slideshow terrestrisch oder übers
Internet empfangen werden soll. Ein Cache Speicher der Slideshows wird angelegt.
Genau mit jenem habe ich so meine Problem, oftmals werden keine Slideshows mehr angezeigt
weil diese im Speicher sind aber nicht mit den aktuellen übereinstimmen. Bei den Senderlogos
mag das klappen aber mit CD-Covers haut das nicht richtig hin.
Es gibt aber noch ein paar andere Verbesserungsarbeiten - Feedback ist mal raus)



EPG/SPI

Die größte Neuerung ist die Einführung von EPG/SPI. Dies ermöglicht nun die
Ansicht der Programminformationen. Die User sehen die Programmbeschreibung
und Laufzeit. Ebenso können die einzelnen Programme per Klick zur Aufnahme
vorgemerkt werden. Die Software wechselt dann automatisch zur jeweiligen
Sendung und nimmt diese auf. Zusätzlich werden aktuelle Programmlogos über EPG
dargestellt.

Verbesserte Audiowiedergabe und UI

Das Update enthält auch viele Verbesserungen und Neuerungen in der
Audiowiedergabe und der Nutzeroberfläche. So kann man viel schneller zwischen
Programmen innerhalb eines Ensembles wechseln. Außerdem können Texte aus
dem Journaline kopiert werden.

TPEG

Erstmals gibt die Darstellung von TPEG-Inhalten auf einer Karte. So kann der Nutzer
schnell erkennen, welche Baustellen, Unfälle oder Staus es gibt.



Über NOXON

Die Geräte-Marke NOXON gilt als technologischer Leader und Trendsetter für Audio-
Lifestyle-Produkte. NOXON wird von der H+S Entwicklungsgesellschaft Nettetal,
einer mittelständischen Firma aus Nettetal b. Düsseldorf, entwickelt und produziert,
die so ihre starke Position in der Elektronik-Branche durch innovative Endgeräte
behauptet.

von drahtlos - am 23.09.2015 11:54
Zitate aus dem Thread Zeitversetzung ab dem Beitrag vom 01. Oktober 21:33:

Zitat
ovcharovpcz
Dazwischen habe ich die originale Software (v. 5.01) auf 4-5 Rechner installiert und auf keinem funktioniert "Rock Antenne". Nur auf [jenem] Rechner [auf dem] 4.1 installiert [ist], geht es.

Kann mir jemand vielleicht helfen, "Rock Antenne" auf DAB Player 5.01 im Laufen zu bringen. Vielleicht gibt es eine Einstellung, die ich übersehe. Es kann nicht sein, dass mit den anderen zwei Playern (4.1 und von Andi Gsinn) funktioniert und nur mit 5.01 nicht.


Rock Antenne, Antenne Bayern und Galaxy benutzen dieselben Betriebsparameter. Funktionieren die anderen auch nicht?

Zitat
ovcharovpcz
Der Kollege benutzt Version 4.1, die bei mir auf keinem Rechner funktioniert, auf dem ich schon einmal 5.01 installiert habe.


Hast du den Player V5.01 ordentlich deinstalliert?
Welcher Fehler zeigt sich denn beim Start des Players der V4.1? Gibt es eine Windows-Fehlermeldung? Oder hängt bloß still der DAB-Player?
Ich habe mich seit 3 Jahren nicht mehr mit dem DAB-Player beschäftigt und kenne deshalb die neueste Version nicht. Falls sich an der Ablage der Suchlaufprotokolldatei DAB.dat nichts geändert hat, dann befindet sie sich im Ordner .mmp auf der obersten Ebene des Benutzerordners. Es ist zu erwarten, dass der ältere Player nicht mit der DAB.dat der neuen Version zurecht kommt. Die muss man dann löschen, damit der Player direkt einen neuen Suchlauf startet.


Zitat
ovcharovpcz
Ich habe vom Systemsteuerung -> Programme den DAB Player 5.1 deinstalliert. Am Dienstag kann ich erst schauen, ob "DAB.dat" von der alten Installation immer noch vorhanden ist.

Beim Anklicken von Noxon DAB Player 4.1 passiert einfach nichts, das Programm startet nicht, oder mindestens taucht kein Programmfenster auf. Wenn ich ein zweites Mal anklicke, dann bekomme ich die Meldung, dass das Programm bereits gestartet ist. In Task Manager ist der Prozess aufgelistet. Nur einmal ist das Programmfenster gekommen, dann konnte ich aber auf Programme nicht suchen - das Fenster ist wieder verschwunden.


Noch ein Hinweis zum Ordner .mmp im Benutzerordner: Der ist sichtbar, wenn man die Ordneroptionen passend setzt.

Und ein Nachtrag zur Rock Antenne: Auch Zwölf hat ja festgestellt, dass mit Software 5.01 mehrere Progrmme des Ensembles 10D stumm bleiben. Siehe die Beitrage ab September 2015. Ab 23. Dezember 2015 kommen überwiegend Beiträge zum FMPlayer.

von Ingo-GL - am 03.10.2016 22:18
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