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DAB Saarland

Startbeitrag von delfi am 20.09.2011 18:33

Ich hab mir mal die DAB-Senderlisten in der Sender-Tabelle angeschaut. Wurde der Wechsel auf Kanal 9A im Saarland schon vollzogen? Ist damit auch eine Leistungserhöhung verbunden? Wechselt man in dem Zuge auch auf DAB+?

Die 50 interessantesten Antworten:

Also der Plan ist nach aktuellstem Stand folgender:
- SR1, SR2, SR3, UnserDing in 160kb/s MP2
- Radio Salü gibt sich mit 128kb/s MP2 zufrieden
- Classic Rock Radio und Salü Gold 64kb/s (Netto!) in AAC+
- Antenne Saar mindestens 48kb/s (Netto!) AAC+ (Stereo!) (Erklärung dazu weiter unten)
- 2x SR Webchannel mit mindestens 64kb/s (Netto!) AAC+ mit der Option in absehbarer Zeit aufstocken zu können
- bigFM 64kb/s (Netto!) AAC+ mit der Option in absehbarer Zeit noch ein zweites Programm starten zu können

Das ist der letzte Stand der Dinge was die Veranstalter wollen. Nun macht man schon seit geraumer Zeit eine Sitzung nach der anderen und versucht sich zu einigen. Jetzt ist das ja auch alles andere als einfach immer alle Verantwortlichen an einen Tisch zu bekommen. Deshalb zieht sich das alles so furchtbar in die Länge. Der SR will keinen Millimeter von seinen Forderungen abweichen. Salü will lieber gestern als morgen mit den Zusätzlichen Programmen starten und hat sich deshalb schon auf 128kb/s MP2 und 2x 64kb/s Netto AAC+ runter drücken lassen. Eigentlich wollte man ein bisschen mehr. bigFM wäre mit ganz viel gutem Willen noch auf 56kb/s Netto AAC+ runter zu drücken aber die wollen unbedingt "in absehbarer Zeit" (was das genau heißt muss auch erstmal noch geklärt werden) einen zweiten Kanal starten. Es haben auch noch zwei weitere Veranstalter ihr Interesse an einer Verbreitung im Landesmux angemeldet aber dazu darf ich noch nichts sagen. ;-) Ich glaube aber auch nicht das die eine Chance haben hier rein zu kommen. Zuerst werden mal die "Bestandskunden" bedient.

Jetzt noch zu der Sache mit Antenne Saar: der SR möchte das Programm nun endlich mal ausbauen. Seit Jahren dümpelt das Programm ja fast Hörerlos und mit total krudem Programm so vor sich hin. Nun, wenn der SWR das Programm Cont.Ra einstellt und SWR Info startet, möchte man das als Anlass nehmen das eigene Programm komplett umzustrukturieren. Der Hauptanlass werden wohl die 15 Minuten Blöcke von SWR Info sein. Da kann man flexibler ein- und aussteigen als bei den oftmals längeren Sendungen von SWR Cont.Ra. Antenne Saar soll vom reinen Wortprogramm weg kommen und zumindest Abends auch mal "Musikalische Specials" senden. Was man darunter genau versteht wurde bis jetzt noch nicht verraten. Man möchte nur keinesfalls unter 48kb/s Netto AAC+ gehen damit das ganze auch noch zumindest halbwegs anhörbar bleibt.

Die Webchannels sollen reine Musikabspielkanäle werden. Ich glaube was anderes bleibt dem SR von Gesetzeswegen her auch gar nicht übrig. Jedenfalls sollen die beiden Kanäle mindestens 64kb/s Netto AAC+ bekommen damit die Musik halbwegs ordentlich klingt. Ob sich das lohnt und nicht die reinste Bandbreitenverschwendung wird muss sich erst noch zeigen. Jedenfalls möchte man die Option haben "in absehbarer Zeit" (da haben wirs wieder :rolleyes: ) die Datenrate noch etwas hoher drehen zu können. Wenn es bei den Plänen bleibt und einer der beiden Abspielkanäle ein Jazz/Blues/Swing Sender werden soll macht das ja auch auf jeden Fall sinn.

von Spacelab - am 17.12.2011 16:39
Es gibt auch eine Meldung bei SR-Online:

Zitat

Digitalradio hören wird ab Januar attraktiver

In der ersten Januarwoche wird ein Frequenzwechsel durchgeführt. Alle Hörfunkprogramme des Saarländischen Rundfunks enthalten ab Januar zusätzliche Text- und Bildinformationen, so dass Radio nicht mehr nur zu hören, sondern auch zu sehen ist.

(28.12.2011) Digitalradio hören wird im neuen Jahr im Saarland attraktiver. Alle Hörfunkprogramme des Saarländischen Rundfunks enthalten ab Januar zusätzliche Text- und Bildinformationen, so dass man Radio nicht nur hören, sondern auch sehen kann.

Seit dem 1. August 2011 werden digital auch Radioangebote ausgestrahlt, die bundesweit zu empfangen sind. Damit hat sich das Programmangebot im Digitalradio auf einen Schlag mehr als verdreifacht. Der SR nutzt diesen Neustart des digitalen Radios, um sein bestehendes digitales Angebot mit Zusatzinformationen attraktiver zu gestalten.

SR-Intendant Thomas Kleist sieht in diesem neuen Angebot einen echten Mehrwert: "Künftig können auf dem Display nicht mehr nur der Sendername sondern auch Zusatzinformationen für die Hörerinnen und Hörer wie Topnachrichten oder die neuesten Wetterdaten angezeigt werden. Außerdem arbeiten die SR-Kolleginnen und –Kollegen daran, das Angebot weiter zu entwickeln und etwa durch Fotos von Moderatoren oder Studiogästen Radio hören in Zukunft noch lebendiger zu machen. Musikfans werden dann auch die CD-Cover sehen können."

Ab Januar 2012 wird der SR einige seiner Programme im neuen Standard DABplus ausstrahlen und das Angebot von Zusatzdiensten Zug um Zug weiter ausbauen. In der ersten Januarwoche wird ein Frequenzwechsel von Frequenzblock 8B nach Block 9A durchgeführt. Hörer, die unsere Radioprogramme bisher im Block 8B empfangen haben, sollten am Ende der ersten Januarwoche einen Suchlauf durchführen.


http://www.sr-online.de/dersr/117/1344868.html

von Manfred Z - am 05.01.2012 14:38
Ich hab mittlerweile einige weitere Empfangstests gemacht.
In meinem Neubau sieht man nun wie praktisch es ist, einen exponierten Sender wie den Schoksberg in Sichtweite zu haben. Mit dem Umzug auf die weiter entfernte Göttelborner Höhe hat sich der Indoor-Empfang des SR-Bouquets massiv verschlechtert. Jetzt gibt es viele Stellen ohne Empfang, bzw. man muss auf günstige Reflexionen in den Räumen hoffen. 36,5er Porenbeton und nur wenige Fenster an der Ostseite machen sich nun doch ungünstig bemerkbar. Jetzt gibt es oft den Fall, dass man die Auswahl zwischen SR und SWR hat, je nachdem ob die Antenne horizontal oder vertikal steht. Beides gleichzeitig reinzukriegen, ist Glückssache. Dass man einen Ortssender nur noch geradeso blubberfrei reinkriegt (meist nur maximal 5 von 16 Segmenten am DAB 4) ist eigentlich schon enttäuschend.

Einen Mobiltest mit dem DAB 4 habe ich heute auch gemacht, bei einer Fahrt über die A8 nach Dillingen und weiter nach Beckingen. Das war zwischen 14 und 15 Uhr und da war auf jeden Fall der Sender on air.
Auf der Autobahn war der Empfang praktisch aussetzerfrei, in Dillingen durch die Bebauung jedoch schon stärker beeinträchtigt und im etwas engeren Beckinger Tal Richtung Haustadt war dann kein Audio mehr dekodierbar.

Bezüglich Moseltal, Mettlach und Bliestal kann ich derzeit keine Aussage treffen, ebenso wenig zu AAC+, da der DAB4 grundsätzlich nur AAC anzeigt.

von Saarländer (aus Elm) - am 05.01.2012 19:34
Zitat

Na ja, mich wundert der schlechte Empfang ehrlich gesagt nicht. Der Halberg versorgt doch auch auf UKW eigentlich nur Saarbrücken selbst. Und 1 kW von der Göttelborner Höhe, und dann auch noch gerichtet - in manche Richtungen auf 10W runter - das kann doch eigentlich gar nicht klappen!?

Ich versteh nicht, warum man von der Göttelborner Höhe nicht mit 5 kW sendet. Dazu 2 kW vom Halberg, 2 kW Mettlach, 0.5 kW Moseltal (das könnte hier sogar reichen), 2 kW Bliestal (1 kW wie "angedroht" dürfte da auch sehr knapp sein!), und evtl. noch schwache Sender in Tholey und Merzig. Dann würde es auch mit dem Empfang klappen.


Der Halberg versorgt mehr als Saarbrücken. Man muss bedenken, dass die Frequenz für ein Stadtradio SB und als Backupzuführung zur Göttelborner Höhe koordiniert wurde. Richtung SLS sind es schon 2-3 db weniger, der Sender geht aber noch gerade Beifahrer tauglich.

Bei DAB sind es diese 3 db mehr + der natürliche digitale Gewinn + die Antenne hängt oberhalb der UKW Antenne + Unterstützung von Mettlach

Über UKW wurden die Sender Merzig und Mettlach als getrennte Füllsender konzipiert mit RIchtstrahlung, bei DAB Mettlach als gemeinsamer Sender für Mettlach und Merzig (Stadt). Brotdorf dürfte darunter leider.

Da die Digitalradio Saar ja nicht mehr existent ist, ist auch klar, warum man nun die Göttelbrner Höhe als SR Standort dem Schocksberg vorzieht und vermutlich auch der Standort Leidingen nicht realisiert wird und mit Tholey sieht es auch düster aus.

von Marcus. - am 06.01.2012 22:48
Zitat
Jassy
Gab es eigentlich viele Füllsender für Das Erste im Saarland? Das dürfte sich doch eigentlich dank Band I Frequenz schon sehr im Grenzen gehalten haben oder?

Wo auf ich hinaus will: Gab es somit überhaupt viele SR-Eigene Füllsender?

Für "Das Erste" vom SR gab es vor der analogen Abschaltung neben Göttelborner Höhe E02 noch 50 Füllsender. Für das SR Fensehen (ex Südwest3, exex S3) waren da neben dem Grundnetzsender Saarbrücken/Schoksberg noch 97 TV-Umsetzer in Betrieb.


Zitat
Spacelab
Der SR hatte einige Umsetzer für das dritte Fernsehen (Südwestfunk) in Betrieb. Die meisten davon betrieb man zusammen mit dem ZDF.

Der SR betrieb die Umsetzer für Das Erste selbst. Die Füllsender für das ZDF und das 3. Programm (S3 / Südwest 3 / SR Fernsehen) wurden von der deutschen Bundespost errichtet und später von der Telekom übernommen und betrieben. An einigen Standorten wurden die Sendeanlagen auch gemeinsam von SR und DBP bzw. Telekom betrieben.


Zitat
Marcus.
Die Frage ist eben welche Sender gehören dem SR und welche wurden nur angemietet. Das Problem ist aber auch hier, dass im Raum SLS kein Füllsender gab.

Doch, es gab auch im Raum SLS "SR-eigene" Füllsender.
- Ensdorf E52 H => 06°46'22'' / 49°17'40''
- Siersburg E11 V => 06°38'02'' / 49°22'20''


Zitat
Spacelab
Der Füllsender "Wallerfangen-Ihn" wäre theoretisch geeignet. Praktisch könnte es allerdings wieder Probleme mit dem Ausland geben. Außerdem wüsste ich beim besten Willen nicht wo da noch ein passender Mast stehen sollte.

Der war/ist? bei 06°35'54'' / 49°19'25''.

von Manager. - am 10.02.2012 19:19
Hätte mal ne Frage an alle die im Saarland wohnen oder heir unterwegs sind.

Ich hab jetzt am We gemerkt, dass sich der SR MUX komisch verhält.

Ich hab hier in Saarbrücken hinterm Haus fast Vollanschlag, fahre ich durch Saarbrücken wechselt
die Signalstärke von 0 -100% und wenn ich Richtung Sender Göttelborn komme , zb A623 Höhe Dudweiler und Stadtgebiet Sulzbach , Quierschied etc dann bricht er teils komplett weg !
Trotz Sicht zum Sender!
Der Bundesmux verhält sich normal - stetig 90-100% auch kann ich DAB RLP und DAB BW einlesen.

Any idea? bzw jemand ähnlich komsiche Beobachtungen gemacht??


Das einzige was ich verändert habe - ich bin von Scheibenantenne auf sonen Adapter von ebay gewechselt mit dem man über die passive Radioantenne DAB empfängt.
Mit der Scheibenantenne hatte ich in den Tälern aber auhc teils 0% die letzten Wochenenden.

Irgendwie komisch das ganze - Empfangsunempfindlich kann ja nicht sein, sonst würde der Ezi DAB
ja kein RLP oben auf der Autobahn einlesen. Der Bundesmux ist wie gesagt super stabil.

Bei SFN Störung sollte ja auch die Qualität eher in die Knie gehn und die Signalstärke kosntant hoch sein.

Leider kann ich die Antenne nicht so einfach wechseln ohne das HAndschuhfahc rauszubauen,
werde mir da aber wenns anhält wohl gedanken machen müssen.

Wird eigentlich wirklich von Halberg und Göttelborn aus gesendet??Sind dort vielleicht Arbeiten?

LG

Felix

von Felix 99 - am 05.08.2012 17:36
Hab mal früher Feierabend gemacht und bin einmal rauf bis Dudweiler und wieder in die Stadt und auf
der A6 mal hoch bis St. Ingbert.

Hab 2 Vermutungen:

1.) irgendwie gerät der Verstärker in der Weiche in Eigenresonanz oder ist mit dem Pegel überfordert
und spinnt rum. Was dagegen spräche ist meines Erachtens, dass der Bumux ja astrein funzt und der
sollte aufgrund der höheren Sendeleistung doch eigentlich wenn dann genauso Probleme machen.

2.) Wirklich SFN Probleme denn:
- A620 Ostspange bis Fechingen Talbrücke - jedenfalls solange man linke Hand freien Blick auf den Halberg hat schwankt der Pegel deutlich weniger -
schwanken tut er aber auch etwas anormal!.
Aber Göttelborn sollte ab da auch irgendwann durch den Schwarzenberg zus. gedämpft sein.
Ab der Talbrücke bis St. Ingbert - absolut normales astreines Verhalten. Die 100% Signalstärke
sind fast konstant und gehen höchstens mal auf 89% runter- Was aber wichtig ist: das schnelle springen
der Signalstärke ist weg.

Hatte auch mal noch mein JVC DAB Autoradio eingeopackt und am Zig-Anzünder angeklemmt.
Leider ohne Lautsprecher. Aber da gabs an der Scheibenklebeantenne keinerlei sichtbare Probleme
Das Radio hat aber leider auch keine Signalstärkenanzeige. Also war das ziemlich nutzlos

Was mir noch bliebe: Altes Tevion UK DAB radio auskramen und mal wen mitnehmen der dann fährt während ich spiele ^^

Was ich mir aber auf jeden Fall zulege bzw selber crimpen werde wird ne kleine Verlängerung sein: SMB-St auf SMB-Bu,
sodass ich unterm Handschuhfach die Antennen bei Bedarf umstecken kann.


Naja wait n see - Bundesmux wäre schlimmer - für SR1 kann ich ja immernoch UKW anmachen *g*


Interessant wäre mal zu wissen welche realen Einzüge Göttelborn und Halberg haben.
Daran könnte ich dann abschätzen obs wirklich SFN spezifisch ist.
Hat jemand die Daten zufällig bzw kann mir sagen wo ich die herbekomme?

Fx

von Felix 99 - am 06.08.2012 14:49
Also ganz aktuell, ich bin ja 4 bis 5 mal im Monat auf dem Halberg, sieht es so aus: die Lichtanlage wurde komplett durch eine neue ersetzt. Eine wieder Instandsetzung der alten Anlage war nicht mehr möglich. Der Fußboden wurde komplett erneuert. Nicht nur im Sendesaal sondern auch davor. Bisher mussten die Besucher über ausgelegte Holzbretter in den Saar gehen. Ebenfalls erneuert wurden die Sitze die auch eine sündhaft teure Mechanik verpasst bekamen mit der man diese zusammenklappen und abtransportieren kann. Wohin weiß keiner da kein Lagerraum vorhanden. :rolleyes: Von einem neuen Abmischer hab ich nichts gesehen. Man hat dem ganzen lediglich neue Harddiskrecorder spendiert. Die alten waren so unzuverlässig das man immer einen DAT Rekorder mitlaufen lies falls der HD Rekorder mal wieder hängen blieb. Der Aufnahmeraum wurde auch aufgehübscht. Also neuer Boden und einen Eimer Farbe. Dafür hat man in Foyer richtig geklotzt. Optisch nur vom feinsten und eine komplette Lautsprecheranlage bei der so mancher DJ blass wird. Und das nur zum Hintergrundberieselung. :rolleyes: Bezahlt hat das übrigens nicht der SR alleine. Sondern das Land war daran auch beteiligt. In welcher höhe wollte man nicht sagen. Das stand auch so in der Saarbrücker Zeitung.

Aber das wichtigste: ich hab eben nochmal mit meiner Quelle beim SR gesprochen und ihn gezielt auf das bescheidene DAB Netz angesprochen. So ganz inoffiziell konnte er mir verraten das vorgesehen ist im zweiten Quartal 2013 einen weiteren Sender in Saarlouis-Steinrausch in betrieb zu nehmen. Dieser werde aber wohl nur recht schwach sein und als Füllfunzel agieren um in Saarlouis und Dillingen den Empfang zu stabilisieren. Mehr konnte er mir auch nicht verraten weil mehr einfach noch nicht feststeht. Eine Leistungserhöhung der vorhandenen Standorte hielt er zwar für sehr wahrscheinlich. Aber wann das passieren soll wusste er nicht. Zuerst müsse man mal Messungen machen da die Sender ja auch noch in einem SFN laufen. Da kann man nicht einfach mal so an der Sendeleistung drehen.

von Spacelab - am 13.09.2012 17:10
So Leute, dann liefer ich euch mal eine Zusammenfassung meiner Beobachtungen. Hab das ganze doch etwas anders gemacht.

Bin noch in Belgien (Ostende) und hab auf der Hinfahrt ab und zu mal zwischen 9A und 5C hin und hergeschaltet, in Höhe Saarlouis aber den 9A angelassen bzw. hatte überwiegend den 9A an.

Also:

Schiffweiler bis Tunnel pellinger Berg:

5C: durchgehend aussetzerfreier Empfang
9A: durchgehend aussetzerfreier Empfang, auch in Höhe Saarlouis!

Der Empfang von Kanal 9A war sogar durch den gesamten Tunnel möglich!!! Warum, keine Ahnung, aber es ging :)
Mit meinem Pocket am AUX brach der Empfang schon unter Eisenbahnbrücken (z.b. die vor der Neunkircher City) weg.

Tunnel Pellinger Berg bis Höhe Luxemburg-Stadt:

5C: Kurz nach dem Tunnel, wo die A8 schlagartig ins Moseltal Richtung Grenze runtergeht, ist der Empfang direkt weggebrochen, wie zu erwarten und wie man es auch von UKW auf den Frequenzen 88,0 oder 103.7 kennt.

Doch paar Kilometer nach Schengen und nachdem es wieder ein paar Meter höher ging, war der Empfang wieder da.

9A: Dank dem Sender Moseltal nach wie vor unterbrechungsfrei möglich.

Höhe Luxemburg Stadt bis Belgien (Höhe Arlon):

5C: Empfang wurde nach und nach schlechter, Aussetzer bis zur belgischen Grenze immer häufiger, kurz hinter der Grenze nur noch fetzenweise möglich und nach ca. 20km nur noch einlesbar, aber nicht mehr abspielbar, schliesslich nach weiteren 10 km ganz weg.

9A: Ging schlag auf schlag Berg ab und kurz vor Grenze nicht mehr empfangbar.


Belgien:

Hier kam der dickste Knaller. Der Kanal 12B der RTBF war auf der gesamten Strecke, nachdem ich weder 5C, noch 9A mehr empfangen konnte, bis fast kurz vor Brügge (also fast bis an die Küste!!!) viel länger als erwartet empfangbar. Würden die bei den Brüssler Sender vlt. 1-2 KW draufpacken, könnte man locker durch ganz Belgien mit BRF 1 und 2 deutschsprachige Programme hören.

Mit meinem Poket war letztes Mal schon kurz hinter Brüssel schluss.

Empfang war ab Zeitpunkt meiner Umschaltung bis kurz vor Ende im Prinzip ebenfalls absolut aussetzerfrei, nur halt kurz vor Ende ebenfall zunehmendes Blubbern bzw. Aussetzer.

Hoffe ich konnte euch nun schonmal einen Eindruck vom Empfang meines Werksradios bieten.

Ich bin absolute positiv überrascht bzw. finde das Teil absolut geil. Der Empfang speziell vom 5C deckt sich somit nahezu komplett mit der offiziellen Empfangskarte auf www.Digitalradio.de

Edit: Tipp- und Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, da ich das ganze von meinem Smartphone aus tippe :-)

von PEQsche - am 24.11.2012 21:00
Wenn ihr schon über Trier redet, dann muss ich auch meinen Senf dazugeben. :rp:
Als Saarburg noch aktiv war, konnte man in der Tat das RLP-Mux in der Region ohne Probleme empfangen. Zusammen mit Scharteberg und Petrisberg machte das die Sache rund. Seitdem Saarburg und Scharteberg für den RLP-Mux fehlen, ist eigentlich auf 11A nur in Trier und den angrenzenden Orten DAB-Empfang störungsfrei möglich.
Der Petrisberg-Sender liegt einfach zu tief, um über die Höhen rauszukommen. Laut meinen Infos soll ja der Scharteberg bald wieder das RLP-Mux senden und zum späteren Zeitpunkt sei auch wieder Saarburg geplant. Ersteres gilt ja als ziemlich sicher, zweiteres habe ich bisher nur aus einer internen Quelle erfahren...

Zum Bundesmux in Trier: Ich wohne in einem der Trierer Höhenstatteile und bekomme hier noch indoor gerade so den Bundesmux auf 12A. Auf 5C aus Saarbrücken zuckt der Microspot mal kurz, aber mehr auch nicht. Gehe ich auf die Anhöhe hinter meiner Wohnung, dann ist 5C und auch 9A mit mittlerer Feldstärke empfangbar. Gleiches gilt für die UKW-Sender aus Göttelborn und vom Schocksberg. Im Tal unten ist aber gar nichts zu wollen. UKW- und DAB-mäßig gehen dort nur die Ortssender und das teilweise auch nur mit Verzerrungen bzw. Aussetzern.

Nun warum wird Trier so vernachlässigt? Ganz einfach, weil für 100.000 Einwohner der Aufwand sich nicht rechnet. Allerdings sollte bedacht werden, dass in Trier viele junge Menschen wohnen (sehr hoher Anteil an Studenten) und kaufkräftige Luxemburger in den letzten Jahren/Jahrzehnten die Stadt und das Umland besiedelt haben. Ein Werbemarkt ist also da.
Eigentlich wäre DAB für die Luxemburger Programme auch interessant, da nicht alle Stationen über eine gute UKW-Abdeckung verfügen. Es wundert mich immer wieder, dass in LUX diesbezüglich Null passiert!

von oli84 - am 25.11.2012 13:23
Neuigkeiten bzgl. DAB(+) im Saarand (Bitte noch ins DAB-Forum verschieben):

Mein Vorgesetzter, ebenfalls ein wenig rundfunkinterssiert, hat sich auch ein Dual DAB 4 für seine Küche zugelegt und hat dort (in SB-Klarenthal) nur sehr schwachen Empfang (blubbern), trotz verschiedener Versuche, die Antenne irgendwie vernünftig auszurichten. Er hat deshalb auch eine Anfrage bzgl. Ausbau und Leistungserhöhungen an den SR gerichtet.

Lest die Antwort selbst:


Hallo Herr xxxxxxx,
 
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Im Saarland werden die landesweiten Digitalradio-Programme (alle Hörfunkprogramme des SR, der KiRaKa und das Programm Radio Salü) über das DAB-Sendernetz des SR im DAB-Frequenzblock 9A verbreitet. Unser Sendernetz besteht derzeit aus folgenden Standorten:
 
Göttelborner Höhe                                    1 kW
Saarbrücken-Halberg                               2 kW
Mettlach                                                      2 kW
Bliestal                                                       1 kW
Moseltal                                                  0,2 kW
 
Mit diesem Ausbaustand haben 90 % der Saarländer (88 % der Fläche) die Möglichkeit, unsere digitalen Programme mobil bzw. mit tragbaren Empfängern im Freien zu hören. Die Möglichkeit, die SR-Programme digital in Gebäuden zu empfangen, haben derzeit 58 % der Einwohner im Saarland. Wir planen, die Versorgung in den nächsten Jahren durch Leistungserhöhungen und weitere Senderstandorte zu optimieren. So ist z. B. für 2014 eine Leistungsverdoppelung am Standort Göttelborner Höhe und in 2015 die Inbetriebnahme eines zusätzlichen Senders auf dem Schaumbergturm bei Tholey vorgesehen. Als kleine Rundfunkanstalt mit schmaler Finanzausstattung werden wir den weiteren Ausbau abhängig von der Einnahmesituation nach der Umstellung auf das Rundfunk-Beitragsmodell und der bevorstehenden Neuregelung des Finanzausgleichs mit Augenmaß weiter verfolgen.


Meine Frage:
Meint ihr, der Schaumberg und eine Erhöhung der Leistung in Göttelborn (wären dann 2KW) beseitigt alle "Probleme" ?

Die Frage ist, ob damit Funklöcher wie Ottweiler wirklich verschwinden.

von PEQsche - am 31.10.2013 06:29
Beim SR gab es mal wieder einen DAB-Gipfel. Pressemitteilung:

http://www.sr-online.de/sronline/der_sr/kommunikation/aktuell/pm_20150430_dab100.html

>> DAB+ Gipfel SaarLorLux

Beim DAB+ Gipfel SaarLorLux auf dem Halberg hat der SR Intendant Professor Thomas Kleist sich für einen Umstieg auf digitalen Radioempfang stark gemacht. Kleist rief dabei alle Beteiligten zur Zusammenarbeit auf.

(30.04.2015) Der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Professor Thomas Kleist, hat auf dem Saarbrücker Halberg anlässlich des von ihm einberufenen „DAB+ Gipfels SaarLorLux“ deutlich gemacht, dass ein Umstieg vom analogen UKW zum digitalen Radioempfang gelingen kann, wenn alle Marktteilnehmer konstruktiv zusammenstehen und wenn dem Hörer ein Mehrwert gegenüber dem Status quo geboten wird.

In seinem Grußwort dankte der Chef der Staatskanzlei des Saarlandes, Jürgen Lennartz, dem Intendanten dafür, dass es gelungen sei alle regionalen Player in Sachen digitaler Rundfunk an einen Tisch zu bringen, machte aber zugleich deutlich, dass für ihn wesentliches Kriterium für einen Umstieg von der analogen zur digitalen Verbreitungstechnik die Akzeptanz des neuen Verbreitungsweges durch die Hörerinnen und Hörern sei.

[...]

Die Teilnehmer appellierten an die Politik, aktiver Bereiter und Moderator des Umstiegs-Prozesses zu sein. Die Programmveranstalter bräuchten mehr Flexibilität. Gegenwärtig seien die rechtlichen Rahmenbedingungen eher ein Hindernis als ein Treiber des Fortschritts bei der digitalen Radioverbreitung. Das Gipfeltreffen verdiene eine Fortsetzung.

Professor Thomas Kleist sagte zusammenfassend: „Für den Saarländischen Rundfunk ging es heute vor allem darum, die Herausforderungen, die mit einem Umstieg auf die ausschließlich digitale Verbreitung von Hörfunkprogrammen in einer Grenzregion mit sich bringt, offen zu diskutieren und Schlüsse daraus zu ziehen. Eines scheint mir klar: DAB+ muss für den Verbraucher einen echten Mehrwert haben. Dafür muss uns die Rundfunkpolitik einen Rahmen setzen, der nicht mehr – wie bisher – auf der analogen Welt basiert. Daran wollen wir als Saarländischer Rundfunk, aber auch die ARD insgesamt, aktiv mitwirken. Ich bin zuversichtlich, dass das gelingt, schließlich hat uns die Politik insoweit um Mithilfe gebeten. Wirtschaftspolitisch“ – so Kleist weiter – „wäre ein Umstieg auf digitales Radio aufgrund der damit verbundenen Frequenzoptimierung und der kostengünstigen Verbreitung allemal erstrebenswert.“

von Manfred Z - am 04.05.2015 07:15
Ein privater Anbieter kann Bedarf anmelden und dann gibt es ein "beschleunigtes Zulassungsverfahren". So heißt das im Amtsdeutsch. Der SR bietet einen freien Programmplatz an und wenn der Programmveranstalter der sich für diesen Platz interessiert bereits eine bundesweite Zulassung hat ist das eine reine Formalie und das Programm kann sehr schnell auf Sendung gehen. Hat der Programmveranstalter noch keine bundesweite Zulassung dauert es etwas länger. Aber auch hier ist das alles nicht so langwierig wie als wenn man noch eine öffentliche Ausschreibung machen müsste.

@Nordlicht2: wir haben bereits einen solchen gemeinsamen Kanal. Nennt sich "Antenne Saar". Zumindest wird dieser Kanal immer als solcher beworben. Das man das nicht nutzt und sogar nach Jahren immer noch nur stur SWRinfo übernimmt und sogar immer noch zu RFI schaltet, zu einer Sendung die es schon seit Jahren nicht mehr gibt und man deshalb dort in einer laufenden Sendung landet, ist der reinen Unfähigkeit der Programmverantwortlichen zuzuschreiben. Theoretisch, so wurde es jedenfalls damals zum Sendestart von Antenne Saar vom ARD Intendanten persönlich beworben, sollten auch Übernahmen vom "Rock am Ring Radio" und ähnlichen Events des SWR möglich sein. Aber irgendwie sind diese Pläne im Sand verlaufen. Ich will ja die Hoffnung noch nicht aufgeben das Antenne Saar zumindest zu einem Teil zu dem wird was man uns damals zum Start der Programms versprochen hat.

Und überhaupt: was kann ich denn dafür wenn ihr am Ar*** der Welt wohnt und nix mitkriegt?! :rp:

von Spacelab - am 04.08.2015 13:58
So jetzt mal etwas ausführlicher. Heute morgen ist hier der Teufel los. :rolleyes:

Also CUs muss man eh nicht einsparen. Ganz im Gegenteil. Man hat noch massig unbelegte Kapazitäten. Man möchte umstellen weil man sich davon einen deutlich störungsfreieren Empfang in den zahlreichen Randgebieten erhofft. Das DAB+ Netz des SR ist ja löchrig wie ein Schweizer Käse.

Mit der Umstellung auf AAC-LC dürfte man wohl mehr Hörer mit den verbuggten Schrottempfängern verärgern als Altgerätebesitzer aussperren. Selbst hier im Saarland, das ja zu DABalt Zeiten mal die Hochburg von DAB war, dürften nur noch sehr sehr wenige nicht DAB+ fähige Geräte in den Wohnungen herumstehen. Ist doch die Programmauswahl mit diesen extrem gering und die Qualität der ersten DAB Geräte auch noch ziemlich schlecht. Ich hoffe nur dass das mit dem AAC-LC kein Problem wird. Man man man... Da hatte damals Gyrosignal mit seiner nicht vorhandenen Qualitätskontrolle vielleicht einen dicken Bock geschossen. :rolleyes: Jetzt hatten aber manche berichtet das man ab 128kb/s keine Artefakte wegen dieses Bugs mehr hört. Mich würde nun mal interessieren ob das nur Einbildung war oder tatsächlich so stimmt.

Wirklich Sorgen macht mir aber das man höchstwahrscheinlich den vehementen Forderungen der ARD nach dem einheitlichen Sounddesign nachgeben will. Das heißt also der plattgedrückte, muffig matschige UKW Sound auch über DAB+. :rolleyes: :sneg: Naja, den Hörern wird es sicherlich besser gefallen als der unprocesste Klang. Flattern hier doch ständig neue Beschwerden über die "Lautstärkesprünge" auf den Tisch. Und damit meinen die die Pegelsprünge innerhalb der Titel. Vor allem auf SR2 und teilweise auch auf SR3. Das was auf SR1 läuft kommt ja meistens schon platt komprimiert aus dem Tonstudio.

von Spacelab - am 19.08.2015 10:01
Zitat
Spacelab
Mit der Umstellung auf AAC-LC dürfte man wohl mehr Hörer mit den verbuggten Schrottempfängern verärgern als Altgerätebesitzer aussperren. Selbst hier im Saarland, das ja zu DABalt Zeiten mal die Hochburg von DAB war, dürften nur noch sehr sehr wenige nicht DAB+ fähige Geräte in den Wohnungen herumstehen.


Keine HiFi-Tuner von Denon, Harman Kardon, Pioneer, Sony, Technics mehr vorhanden? Also die Geräte, die heute fast überall nur noch für UKW taugen, obwohl sie dafür wohl einst niemand gekauft hat? Im Saarland funktionieren die ja noch...

AAC-LC auf Problemgeräten kann man doch gut testen beim BR. BR Heimat mit 128 kbps LC, BR Klassik mit 144 kbps LC. Und dann noch MDR Klassik, die haben ja wohl 112 LC, was äußerst grenzwertig sein dürfte. Dazu sollten doch Aussagen zu beschaffen sein, z.B. vom MDR selbst, der sich z.B. eine Minianlage von Cambridge Audio in Leipzig ins "Abhörwohnzimmer" gestellt hat, nachdem es Beschwerden gab. Man kann also sowas schon am realen Endgerät testen.

Zitat
Spacelab
Wirklich Sorgen macht mir aber das man höchstwahrscheinlich den vehementen Forderungen der ARD nach dem einheitlichen Sounddesign nachgeben will.


Wer fordert das eigentlich und seit wann haben andere Anstalten ("die ARD" ) das Recht, sich in genaugenommen sogar programmliche (und nicht technische!) Details einer anderen Anstalt einzumischen? Processing ist auf DAB nicht modulationsbeeinflussend und damit kein Aspekt der technischen Verbreitung. Processing ist damit rein "inhaltliche" Angelegenheit. Wer will da eine einheitliche Linie und vor allem: warum so eine irrsinnig perverse?

Das Thema Processing ist in den einzelnen Anstalten aber auch tatsächlich wohl eines der heißesten Eisen. Da bekommen auch schon mal abslout fähige und erfahrene Techniker einen Maulkorb, dürfen sich intern (!) nicht für anständigen Sound engagieren, werden Kontakte von draußen, die in diese Richtung aktiv werden, ausgehungert und abgebrochen, ...

Zitat
Spacelab
Flattern hier doch ständig neue Beschwerden über die "Lautstärkesprünge" auf den Tisch. Und damit meinen die die Pegelsprünge innerhalb der Titel. Vor allem auf SR2 und teilweise auch auf SR3.


Ach so, innerhalb der Titel? Wie kommen diese Leute denn mit CDs, MP3s, Downloads und vor allem dem realen Leben klar? Ist bei denen alles vom Weckerticken im Schlafzimmer bis zur Hauptstraßenkreuzung zur Rush Hour auf 80 dB(A) SPL normalisiert?

von Chris_BLN - am 19.08.2015 21:26
Offenbar verstehe ich das wirklich nicht. Zumal es zur konstanten Lärmpegelerzeugung wesentlich einfachere Signalquellen gibt als ein Radio. Dazu noch welche, die keinerlei drahtlose Übertragungskapazität und keinen redaktionellen Aufwand benötigen. Hupen oder Sirenen beispielsweise.

Im Ernst: jemand, der fordert, eines der wesentlichen Merkmale humaner Geräuschabsonderung (sei es Sprache oder auch Musik) habe gefälligst zu entfallen, dem ist nicht mehr zu helfen. Der kann in dieser Situation halt keine Musik hören, so einfach ist das. Es gibt Orte und Situationen, die ermöglichen bestimmte Dinge einfach nicht. Ich kann zwar auch fordern, die Hitze eines Aluminiumschmelzofens habe gefälligst zu verschwinden, weil ich mich da draufsetzen will zur Frühstückspause. Ich kann es fordern, aber ohne den Ofen abzuschalten und abkühlen zu lassen, ihn also seiner wesentlichen Funktion zu berauben und zur Sitzbank zu degradieren, wird eine Realisierung nicht möglich sein. Mit Sprachverständlichkeit (es geht teils nur noch um simple Sprachverständlichkeit!) oder auch nur ansatzweise anhörbarer Musikwiedergabe geht das Processing ebensowenig konform. Das schließt sich aus.

Komischweise wußten das die Postler, die bei uns jahrzehntelang für den technischen Rundfunkbetrieb zuständig waren. Solange die Post an der Technik war, funktionierte das und wurde Stück für Stück perfektioniert. Erst seitdem Menschen ohne jede Kompetenz für Physiologie und Ästhetik des Hörens schalten und walten dürfen, ist der Rundfunk nur noch für die Tonne. Schlechter Klang kam im Osten ab 1992, als die Stümper rangelassen worden. Das waren also die Errungenschaften des technologisch führenden Westens, soviel zum Witz der Geschichte.

Und es kann ja auch nicht sein, daß wegen solcher, sorry, offenbar unter einer psychischen Störung oder zumindest Verwirrung leidenden Zeitgenossen allen anderen der Zugang zu den auch von ihnen zwangsbezahlten (!!!) Programmen entzogen wird durch Zerstörung in einer Art, die eine Nutzung für hörphysiologisch gesunde Menschen unmöglich macht. Da gehts gar nicht mehr um "HiFi", da gehts darum, daß man sich dieses kaputte Gerotze und Gedröhne nicht mehr anhören kann. Wer es kaputt will, findet im Zubehörhandel für den kreativen Tonschaffenden genug preisgünstiges Werkzeug zum Einschleifen. Jeder hat die Möglichkeit zum "Nachwürzen", genau wie beim Essen.

Ebenfalls nicht damit begründbar ist die Besaftung des nun wirklich stationären Weges DVB-S mit diesem Gerotze. Wenn man sich mit Verweis auf die Unbenutzbarkeit dieser Absonderungen aus der Zahlungspflicht entziehen könnte, fände ich das wenigstens noch einen brauchbaren Kompromiss. Aber solange alle bezahlen müssen, muß es auch für alle nutzbar sein. Ein sauberes Signal ist für alle nutzbar - nur nicht an allen Orten. Ein unsauberes Signal ist nicht nutzbar bzw. kann durch kostengünstigere Geräuscherzeugung jenseits des Rundfunkauftrages ersetzt werden.

von Chris_BLN - am 20.08.2015 12:04
Zitat
DH0GHU
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Sebastian Dohrmann
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DH0GHU
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Spacelab

Gut, dieses bigFM WorldBeats brauch ich nicht wirklich.

Du nicht, aber im Südwesten ist es eines der erfolgreichsten DAB+-Angebote.

Steht wo?
Als Ergänzung ist es auf jeden Fall ok, aber ich bin der esten Überzeugung, dass man auf DAB zuerst auch das UKW-Angebot wiederfinden muss, ergänzt um Zusatzprogramme.

Siehe IFAK-DAB-Reichweitenstudie / IFA_Präsentation / --> Teil "Reichweiten einzelner Angebote".
In der Region SÜD (BaWü+Bayern) ist bigFM-WB nach Antenne Bayern und Radio Regenbogen der am dritthäufigsten digital gehörte Privatsender. Tagesreichweite 94.000 Hörer.

OK, erstaunlich, dass der Sender so 'ne Reichweite hat. Nichtsdestotrotz bleibe ich bei dem oben geschriebenen Punkt, dass man, solche Programme als Ergänzung sehen muss und das Hauptprogramm Priorität bei der digitalen Verbreitung haben sollte. Der Grund ist ganz einfach: Die Zahlen der MA 2015 IP Audio II (http://www.radioszene.de/83297/immer-mehr-webradios-bieten-valide-zugriffszahlen.html) zeigen, dass die großen, bekannten von UKW auch digital am meisten gehört werden, obwohl die kleineren Sender hier gleichberechtigt zu finden sind. Wenn die Leute sich ein DAB-Radio kaufen und da ihre von UKW bekannten Programme nicht finden, wird es nicht gehört. Jedenfalls bei weitem nicht in dem Maße, wie es möglich wäre.

von Sebastian Dohrmann - am 17.09.2015 09:59
Zitat
mrx00
Ich weiß aus sicherer Quelle, dass die Leistungserhöhung umgesetzt wird, sobald die Genehmigungen für die Frequenzzuteilung vorliegen.

Ach was hatten wir hier schon sichere Quellen. Das Problem beim SR ist das man immer wieder eine andere Antwort bekommt je nach dem wen man fragt. Und was haben mir hier im Funkhaus schon "sichere Quellen" für Dinge erzählt... Das geht auf keine Kuhhaut. :rolleyes: Ich mache denen daraus aber keinen Vorwurf. Denn das ist halt eben das Problem bei einem Betrieb der finanziell auf der Felge läuft. Alles was mehr kostet als ein Kugelschreiber wird erst, sagen wir mal "spontan", freigegeben. Ich kann dir gar nicht sagen wie lange ich auf eine neue externe Festplatte gewartet habe. Am Ende vom Lied bin zum MediaMarkt gelatscht und hab mir auf meine eigene Rechnung selbst eine gekauft.

Zitat
mrx00
Kerlingen als zusätzlicher DAB+-Senderstandort ist für 2017 geplant.

Auch hier hieß es aus ganz sicherer Quelle das man 2015 bereits von dort aus senden werde. Der Rotstift hat der Sache einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dann hieß es 2016 und jetzt schon wieder 2017.

Zitat
PEQsche
Es wäre auch im Saarland endlich mal an der Zeit, dass sich DAB-mäßig was tut :)

Dann könnte Radio Salü zumindest nicht mehr das löchrige Netz anführen um die Nichtaufschaltung von CRR u.a. damit weiter zu begründen...

Kapier doch endlich mal das im Saarland keiner da ist der über DAB+ senden will. Salü hat das mit dem löchrigen Sendernetz doch nur vorgeschoben. Die haben überhaupt kein ernsthaftes Interesse an DAB+. bigFM wollte anfangs zwar wieder bei DAB+ dabei sein. Aber nachdem sich dort intern an den Strukturen einiges geändert hat ist das Interesse an DAB+ im Saarland gegen 0 gesunken. Das Saarland hat diesbezüglich das gleiche Problem wie Bremen. Es ist für die Programmveranstalter zu klein (es gibt hier schon zu viele Programme) und finanzschwach (kaum zahlungskräftige Werbekunden) um dort auch nur halbwegs kostendeckend, geschweige denn profitabel, senden zu können.

Zitat
FrankSch
Der SR wird sich auf niedrigem Niveau weiter durchwursteln und Programmangebot und Programmqualität werden weiter leiden.

Genau darauf läuft es doch jetzt schon hinaus. Der SR bleibt wegen fehlender Mittel hinter seinen theoretischen Möglichkeiten zurück. Und dieses "Sterben auf Raten" empfinde ich schlimmer als wenn man einen harten Schnitt machen würde. Da wird hier ein bisschen gespart, dort ein bisschen abgeknabbert... Und stellenweise merkt man ja jetzt schon dass das alles nur noch lieblos dahingeklatscht ist.

von Spacelab - am 04.02.2016 09:23
Die Leistung ist eigentlich zweitrangig, der Empfang wird sich durch die Aufschaltung des neuen Sender Signifikant verbessern. Der Sender versorgt neben dem Nordsaarland auch abgeschattete gebiete der Göttelborner Höhe, wie z.b. das Primstal bei Nalbach oder Teile der Gemeinde Eppelborn.. Auch im alten Netz lief er nur mit 400 W.

Aufgrund der fehlenden Höhe in Göttelborn ist der Schaumberg auch essentiell für die Versorgung des Nordsaarland. Der Schaumberg selbst ist aber kein exponierter Standort relativ zu seiner Umgebung. Richtung Süden geht er natürlich gut, aber hier schließt sich ja die Göttelborner Höhe und auch der Halberg an. Aus diesem Gründen muss die Leistung so gewählt werden, dass das SFN nicht außer Tritt gerät und wird sich auf einem Level der jetztigen Leistungen bewegen.

Nach Norden ist seine Reichweite durch die Umgebung vorgegeben. Bereits zwischen Kastel und Braunshausen oder Wadern gibt es Abschattungen. Ein Ähnliches Phänomen beobachten wir auch beim Sender Bosenberg bei St.Wendel. Auch hier ist die Reichweite durch die Landschaft vorgeben, d.h. eine Erhöhung der Leistung bringt kaum eine Verbesserung der Reichweite (nach Definition der Versorgung im Kreis WND und Wadern), aber die Streuung weiter weg nimmt zu. Dafür hilft der Sender aber bei der Versorgung von Unser Ding auf der Autobahn 6 ab KL-West, da hier freie Sicht vorhanden ist.

Dieses Problem haben wir generell im Nordsaarland, es gibt kein Berg der die anderen überragt und somit der Perfekte Standort ist, dafür kommt immer die Streureichweite nach Süden hinzu, die im Prinzip bis zu den Vogesen reicht. In einem SFN Netz ist dieser umstand natürlich kontraproduktiv, bei den analogen Techniken, war dieser Umstand willkommen.

von DAB_Saar - am 05.06.2016 15:04
Zitat
SaarLux
Stimmt alles soweit, DAB_Saar, aber ich denke, die Empfangsprobleme im Bereich Saarlouis und Köllertal (Völklingen, Püttlingen) wird der Sender Schaumberg nicht lösen können. Dazu bräuchte man entweder ein anderes Strahlungsdiagramm an der Göttelborner Höhe (dazu vielleicht sogar noch eine bessere Antennenhöhe) oder halt einen eigenen Sender in diesem Bereich.


Man ist sich über das Problem im Raum SLS bewusst. Hier wird der Schaumberg nicht viel helfen, indoor nicht, outdoor wird es etwas stabiler werden.

Mit einem besseren Diagramm und 30m höhere Antenne in Göttelborn hätte man das Problem auch nicht.

Leider ist es für eine kleine Anstalt wie den SR, günstiger komplett neue Masten zu bauen als sich mit der MB auf Mitverträge zu einigen. Hier ist der Sender Leidingen/Kerlingen in Planung. Ich habe aber große Zweifel, dass das ganze funktioniert, denn im Raum SLS würde die Planleistung von 5kW und bessere Parameter in Göttelborn reichen. Die Problemzonen sind Völklingen und das Köllertal und hier hilft Leidingen/Kerlingen nicht.

Auch bei DVB-T2 prüft man ja die Option Schoksberg durch Halberg und Leidingen/Kerlingen zu ersetzen. Ich habe große Zweifel, dass das Ganze funktioniert, aber da redet man Gegen Wände und die Antwort lautet immer, wir haben nur ein gewisses Budget. Für den Kunden natürlich sehr unbefriedigend. Wir haben hier im Saarland 4 DVB-T Muxe und jeder benutzt eine andere Konfiguration, bei DAB 2 und hier das selbe Problem.

Ich kenne genügend Beispiele aus der Praxis vor Ort, da muss man zwischen Pest und Cholera wählen. Auch in Saarbrücken gibt es Stadtbezirke dort geht der Schoksberg nicht und dann ist mit dem Bundesmux und dem K49 und K35 Essig.

und hier wird sich auch nix daran ändern, denn sicher wird es im Saarland nur noch in Sachen DAB Mettlach aufgeschaltet und Kettrichshof bei PS, sowie bei Bedarf noch Moseltal.

von DAB_Saar - am 05.06.2016 19:03
Zitat
FrankSch
Womit man auch hoffentlich endlich mal anfängt. Mit Sendern zwuschen 500 Watt und 1 KW wird man eine UKW vergleichbare Versorgung, und das muss das Ziel sein, nie im Leben erreichen können. Mit Verlaub, aber so wie der SR mit dem Thema DAB+ umgeht (jahrelanges Verschleppen des Ausbaus, totschweigen von DAB+ in den Programmen) habe ich mehr und mehr den Eindruck, man will auf dem Halberg davon eigentlich nichts wissen, und bremst es so gut es geht aus.


Das würde ich so nicht sagen. Ausserdem sind wir aktuell vom Moseltal (0,5 kW) und Bliestal (1kW) abgesehen bei 2kW. Das ist der Sprung zu 5kW nicht weit. natürlich brauche ich in der aktuellen Konfiguration zwingend einen Sender im Raum SLS neben dem Schaumberg. Aber die Aussage, dass eine "UKW vergleichbare Versorgung" nicht möglich ist, ist einfach falsch.

Gerade das Saarland mit seiner schwierigen Topographie profitiert enorm von einem SFN, da wir keinen exponierten Standort haben. (Nehmt den Bundesmux zum Start als Beispiel)

UKW ist ein gutes Beispiel. Um nur mit Füllsendern in Moseltal, Bliestal und Raum MZG/MTL auszukommen, musste man eine solche Leistung fahren, dass die Programme von hinter Metz bis kurz vor Mannheim, von der Eifel im Norden bis zu den Vogesen im Süden empfangbar waren. Natürlich hat man das dankend mitgenommen und viele Urlauber an den vielen Lothringischen Seen wussten es auch zu schätzen, aber es war auch notwendig um im Landesinneren eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Schaut euch doch die 30m niedrigeren UKW Antennen seit dem DVB-T Umbau in Göttelborn an. Das merkt man deutlich.

Der Schaumberg erreicht Gebiete, die von den anderen Sender abgeschattet sind, und selbst mit 5 kW im bestehenden Netz wären sie immer noch unterversorgt., allerdings wirken hier selbst 0,5 kW (so wenig werden es nicht werden) Wunder.

Der SR muss halt mit den Standorten arbeiten, die er aus der analogen Zeit hat. Der Standort Bliestal ist auch nicht optimal, denn im DAB Netz hast du im südlichen bliesgau, durch die niedrigere Antenne in Göttelborn und dem Richtdiagramm doch Probleme. Hier wäre ein südlicherer Standort in Verbindung mit dem Sender Spiesen die bessere Alternative.

von DAB_Saar - am 07.06.2016 10:23
Zitat
FrankSch
Was ich mich noch Frage: Warum ist die DAB-Antenne auf der Göttelborner Höhe so tief angebracht? Ist der DVB-T-Strahler in der Spitze wirklich "Ende Gelände"? Kann da nicht noch was drauf? Das man eine zulässige Gesamthöhe überschreitet glaube ich nicht, denn mit dem Kanal2-Stahler war der Mast doch ein paar Meter Höher als jetzt.


Die Schmetterlingsantenne für K2 war auf 150m angebrachtet. Oberhalb die UKW Ersatzantenne und von 197m bis 211m an der Spitze die UKW Antenne.

Göttelborn ist Grubengebiet, dort senkt sich die Erde, die Göttelborner Höhe war mal 444m, dann 441m jz sind wir bei 437m. Deshalb hat man keine Genehmigung bekommen bzw wäre der Umbau so teuer geworden, dass man nicht die DVB-T Antenne auf die Spitze setzten konnte.

Man hat damals Berechnungen vorgenommen und ist zum Ergebnis gekommen, dass der UKW nicht signifikant schlechter wird, wenn der Schwerpunkt der UKW Antennen nur noch 167m ist. Wir wissen heute, dass es ein Fehler war, was ich damals auch schon Kundgetan habe.

Also hat man angefangen, die Schmetterlingsantennen halb zu demontieren und sendete in den letzten Monaten nur noch mit 50kW.

Warum man allerdings bei DAB immer noch auf 120m sendet und mit der alten Richtstrahlantenne mit Ausblendung nach Nancy wissen nur die Götter. Auf 150m wäre noch platz und die 30m dürften schon helfen. Ob im Zylinder noch Platz wäre, kann ich nicht sagen, da ich mittlerweile nicht mehr in den Planungen involviert bin.

Ich hatte damals ein anderes "Digitales Konzept" erarbeitet, was aber aufgrund des finanzielles Budgets und mangelnder Unterstützung der Oberen nicht durchsetzbar war.

von DAB_Saar - am 07.06.2016 11:31
Zitat
Spacelab
Stationär nein. Mobil nein. Ich wohne aber auch gerade am wunden Punkt des SR Mux. Im Saarlouiser Talkessel.


Dafür dürfte der BMux bei dir bombig gehen.

Mich würde auch bei den anderen der Vergleich zum Bundesmux interessieren.

Ich habe die Erfahrung gemacht (war noch vor der Aufschaltung des Bornbergs), dass der Bundesmux weitaus anfälliger ist, als der SR Mux. Hier machen sich gerade wenn man unterwegs ist (zu Hause kann man ja eher ausrichten) die das SFN Netz bemerkbar. Bei DAB (single) merkt man schon die ungünstigeren Wellenlängen bezgl. der Topographie im Saarland.

Bedauerlicherweise wird sich hier aber auch nix mehr dran ändern. Mettlach hilft nur Lokal.
Ob es nach der Aufschaltung vom Kalmit noch einen Sender am SWR Standort PS-Kettrichshof gibt muss man abwarten. Würde natürlich im Saar-Pfalz Kreis an den abgeschatetten Hängen schon helfen.

Der Standort Moseltal ist laut meinen Informationen noch nicht sicher, da man hier in Verbindung mit Saarburg abwarten möchte, welche Option man zieht. Ein Sender wird es wohl definitiv werden, ob beide muss man sehen.

Damit aufbauend auch die Frage nach dem Haardtkopf. Er versorgt die A1 und würde auch auf der A62 helfen. Wobei Saarburg hier im südlichen Teil auch lücken schließen würde, und beim Haardtkopf stellt sich die Frage, wie er sich in ein SFN einfügen würde.

von DAB_Saar - am 13.06.2016 19:17
Zitat
PEQsche
Hier in Landsweiler-Reden im Funkloch geht mobil (im Haus) der 9A problemlos nur im EG und im OG.

Im UG kommts halt drauf an wo man sich befindet. Betrifft auch den 5C.

Ansonsten stationär mit der Anlage im Wohnzimmer, die per Dachantenne versorgt wird, klappt der Empfang natürlich ohne Probleme und mit vollem Signal (5C und 11A mit 100%, der 9A mit 95 - 97%, trotz direkter Sichtverbindung zur Göttelborner Höhe).

Es wird echt Zeit, dass der SR sein Netz endlich ausbaut und mit den Leistungen hochgeht.


Wobei man von der Leistungserhöhung nicht zu viel erwarten darf. In kritischen Gebieten hilft es den Empfang zu stabilisieren mehr aber auch nicht. Da ist der Sender Tholey und ein potentieller Standort im Raum SLS wesentlich effektiver.
Bis auf Bliestal funken ja alle schon mit 2kW und da ist der Schritt zu 5 kW nicht meh so weit. Dass die ND Eintragungen ja nur Platzhalter sind und dass sich daran nix ändert, dürfte ja bekannt sein.

Außerdem stellt sich mir die Frage nach dem Südlichen Saar-Pfalz Kreis und auch das Bliestal zwischen Habkirchen und Hanweiler.

Bei UKW hat man hier die 40 kW aus 170m höhe von der Göttelborner Höhe. Bei DAB nur 120, und Ausblendung gegen Süden.

Der Halberg ist hierfür einfach zu niedrig und gegen süden blendet man auch aus.

Lustigerweise hat man jz ja teilweise einen schlechteren empfang als im DAB altnetz.

Wenn ich mich noch erinnere:

Schoksberg 0,4kW
Tholey 0,4kW
Halberg 1kW
Bliestal 1kW
Mettlach 1kW
Göttelborn 1kW
Moseltal 0,5 kW

von DAB_Saar - am 13.06.2016 19:27
Zitat
FrankSch
Zitat
DAB_Saar
Wobei man von der Leistungserhöhung nicht zu viel erwarten darf. In kritischen Gebieten hilft es den Empfang zu stabilisieren mehr aber auch nicht.


Hat der SWR nicht Leistungen in ähnlichem Umfang erhöht? Der Erfolg spricht für sich…


Der SWR hat bei seinen Hauptstandorten die Leistung mehr erhöht. Wir reden ja von 10 kW als maximum. Die standorte die heute mit 4-5 kW funken, hatten im Altnetz unter 1kW in der Regel 500 W. Also reden wir hier von 10 db mehr.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass das Saarland bei DAB-alt ein Vorzeigeland war. Hier war ja auch Zuerst LG in Betrieb und später gab es einen kompletten privaten Mux. Also mit den Standorten und 1 kW kommt man schon weit.

Das Problem im Saarland ist, dass es von der Infrastruktur nur 1 bzw durch die Konkurenz von MB und dem SR 2 Großsender gibt, während dies im SWR Land anders ist.

Die anderen Standorten sind Füllsender aus UKW Zeiten, die natürlich nie für eine flächendeckende Versorgung gedacht waren. Da helfen die höheren Schwerpunkte auch nur bedingt, da man sie aufgrund der höheren Wellenlänge zwingend benötigt. Im SR Netz kommt jz noch hinzu, dass man den Großsender Göttelborn gestutz hat und den anderen Schoksberg aus monitären Gründen nicht nutzt.

Der SR hat zurzeit das selbe Problem, wie zu Unser Ding / SR 4 Zeiten. Die Lücke im Raum SLS und im südlcihen Saar-Pfalz-Kreis. Im raum SLS hat man zurzeit keinen passablen Senderstandort, Roden scheidet wie Schoksberg als MB Standort aus und der Füller Ensdorf ist suboptimal.

Dazu hat man einen neuen Standort Spiesen, der nicht wirklich ins Konzept passt, mit Bliestal.

Aber das Problem ist nicht so sehr die Leistung, sondern der Standort Göttelborn, in der aktuellen Konfiguration.

von DAB_Saar - am 13.06.2016 20:19
Vielen Dank DAB_Saar für Deine Bemühung !

Ja Du hast recht, es wahr vermutl Blieskastel / Bliestal.

Bei den ersten beiden Bildern ist an meinem Ort alles weiß. Beim letzten mit Tholey ist es "ganz in der Nähe" hellblau... ich bin gespannt.

Ich habe die Berechnung mit meinem eigenen Tool vorgenommen:

-Göttelborner Höhe (690W):
http://nebenkostenfix.de/radio/ber.php?ausgabe=t&NED=49.49&EED=8.032&h2=10&NSD=49.341944444444&ESD=7.0161111111111&h1=120&freq=%20202.928&pwr=28.4
= -80,4dBm
-Tholey (5kW):
http://nebenkostenfix.de/radio/ber.php?ausgabe=t&NED=49.49&EED=8.032&h2=10&NSD=49.487222222222&ESD=7.0305555555556&h1=51&freq=%20202.928&pwr=37.0
= -70dBm

Die Ergebnisse sind bislang alle zutreffend, von daher gehe ich auch hier von einem passenden Ergebnis aus. Dadurch würde sich eine Verbesserung von rund 10dB ergeben.

(Startseite meines Tools ist übrigens wie an anderer Stelle schon geschrieben http://nebenkostenfix.de/radio/bnai.php, falls noch jemand Interesse haben sollte)

Es hat mich aber eh schon gewundert, daß ich überhaupt ein Balken empfange, zumal auch meine DAB-Antenne grob Richtung 60 Grad zeigt, um die Muxe aus RLP, HES, BW und BY (sowie natürlich BMUX) gleichzeitig zu empfangen (was auch definitv so bleibt, denn Mehrwert hat der 9A ja aktuell nicht gerade egal wie stark er einfällt ;-) ). Wäre trotzdem schön, wenn ich die saarländischen UKW-Programme auch via DAB hätte...

von ExKetscher - am 24.07.2016 07:16
Zitat
Spacelab
Ne Gold wurde eingestellt weil man damit auf die 103,7Mhz wollte, diese aber bekanntermaßen an den SR vergeben wurde für "Unser Ding". Aus Trotz hatte Salü darauf hin Salü Gold sofort eingestellt und sich zeitweise sogar komplett von DAB zurück gezogen.


Genau, um dann ein paar Jahre später CRR aus dem Hut zu zaubern. Dabei hätte sicherlich CRR heute eine bessere UKW Versorgung.

Hier im Saarland haben wir das Problem, dass es wohl zu viele Programme für einen Mux werden, aber zu wenig für 2.

Mittelfristig will Salu zumindest mit 2, wenn nicht sogar 3 Programmen vertreten sein, dazu noch BigFM und eventuell die lokalen, Außerdem dürfte der SR doch noch ein Programms tarten oder fällt hier KiKira schon drunter?

Außerdem stellt sich dann auch die Frage des Netzausbaus. Der Nutzen wird ja mit mehr aktiven Standorten immer geringer. Tholey ist ja Fix und zwigend notwendig. Kerlingen braucht es aufjedenfall im Raum SLS und auch im Kreis MZG-WAD, aber Spiesen ist schon so ein Standort, der eig nur für den Indoor empfang benötigt wird.
Desweiteren bleiben dann noch "weiße" Flecke im Raum Wadern, Nonnweiler - Nohfelden - Freisen und im südlichen Bliesgau. Alles dünn besiedelte Regionen, ob hier die Privaten mitziehen wollen?

Ich sehe 2 Szenarien. Generell wird der SR einen Vollausbau machen und hier wird auch zumindest das Hauptprgramm von Salue vertreten sein.

In Szenario wird der PrivatMux 9D quasi vollausgebaut, also stand jz mit 5kW inklusive Tholey und Kerlingen. Im Szenaio 2 wird der nur ein Ballungsraum Mux werden, hier wird Salu dann mit zumindest einem weiteren Programm im SR vertreten sein.

Dieser Ballungsraum Mux, wird auf keinen Fall den Sender Moseltal beinhalten, auch sehe ich es hier den Suboptimalen Standort Bliestal nicht mit an Board, sondern Spiesen, mit diesem kann man NK-HOM und IGB versorgen, sowie Kerlingen und ein Standort in Saarbrücken, wohl Halberg, da auf Winterberg keine DAB VHF-III taugliche Antenne installiert ist, der Schoksberg wäre auch eine Alternative, da man dann auf Halberg, Kerlingen und Göttelborn verzichten könnte.
Bei den Standorten Mettlach und Tholey bin ich zwiegespalten. Hängt auch mit der Konfiguration in Saarbrücken zusammen.

Schoksberg, Spiesen, Mettlach und Tholey wäre eine gute Kombi.

Im Anderen Fall braucht es Kerlingen, SB-Halberg und Spiesen. Dazu Mettlach + Tholey oder Göttelborn.

Ich hatte bisher noch nie ein Szenario ohne Göttelborn und dafür mit Spiesen berechnet, das werde ich mal laufen lassen.

von DAB_Saar - am 15.08.2016 01:51
Immer kritisch ist auch der Bereich unterhalb der Röchling Höhe. Bei DAB wird hier dann aber Kerlingen helfen.

Generell haben wir im Saarland das Problem und das betrifft sowohl DAB, als auch DVB-T, dass den SR gibt und das ZDF / Bundesmux und jeder nutzt andere Standorte.

Ich habe mit der zimmerantenne da Problem, dass das ZDF immer voll einfällt und auch der neue DVB-T2 Mux. ARD knapp dahinter und dann muss ich den Mittelweg finden zwischen K49 und K44.
Bei DAB ist es ähnlich. Diese Situation ist einfach nicht gut. Ein 1 kW oder selbst 0,5 kW Sender auf dem Schoksberg würde die Situation massiv verbessern.

Machen wir uns nix vor in Zeiten von digitalen SFN ist der Standort Göttelborn eigentlich fehl am Platz. Als Single Standort war er Ideal um viel Fläche mit wenig Füllsendern zu versorgen. Heute legt man aber wert auf Mobilen Empfang und hier liegt er eben nicht im Bevölkerungsschwerpunkt.

Aber um auf das Thema schwierige Topographie zurück zukommen. Selbst der Schoksberg reicht nicht aus um überall in SB bei DVB-T den erforderlichen Pegel zu erreichen. Selbst wenn ich Ensheim und Eschringen als ehemals Kreis IGB Gemeinden ausklammere.

Die aktuelle koordinierung auf der Göttelborner Höhe bei DAB ist ja noch auf die K8B Zeiten zurück zuführen als man Nancy schützen musste. Nur gab es damals im Rücken der Göttelborner Höhe eben den Schoksberg mit einem ähnlichen Diagramm mit 400 W.

Ich habe Plots mit Radio Mobile erstellt und hier sieht man schön, dass man die Göttelborner Höhe, wenn man Tholey, Spiesen und Schoksberg (oder Halberg + Kerlingen) hätte nicht bräuchte.

von DAB_Saar - am 19.08.2016 17:41
Soo ... habe mal bei der Technik-Hotline angerufen, die heute von 07:00 bis 17: Uhr geschaltet ist: 0800 - 7773446

Die Aussage war, dass Tholey letzte Woche definitiv eingeschaltet wurde. Senderausgangsleistung sagte er mir, würde "2,2 KW plus Antennengewinn betragen. Also rund 5 KW".

Desweiteren sollte im Laufe der nächsten Tage eine entsprechende Mitteilung an die Öffentlichkeit rausgehen. Außerdem sagte er mir, dass "Göttelborn einen neuen Sender bekommen hätte". Dort würde man mit 1,3 KW Senderausgangsleistung plus Gewinn senden. Die genaue Antennenausgangsleistung konnte er mir leider nicht sagen.

Ich bin mal gespannt. Zu guter letzt fragte er noch nach meinem Namen und Anregungen. Darauf hin regte ich an, dass man auf der Seite des SR auch mal eine detaillierte Tabelle einbauen könnte und den gefühlt 15 Jahre alten Standardtext mal heraus nehmen sollte.

Wer Fragen hat, könnte sich jederzeit melden. Vlt macht das hier noch der ein oder andere aus dem Forum. Seine Aussage war nämlich, dass sie gerne Feedback erhalten und sich auch die Anzahl der Menschen notieren, die sich melden. Ich denke auch hier, je mehr Interesse der Hörer gezeigt wird, desto besser. Insbesondere könnten ebenfalls genaue Sendeleistungen angefragt und eine Neugestaltung der Empfangsseite angeregt werden.

P.S ein weiteres Indiz, das für die Inbetriebnahme Tholeys mit tatsächlich 5 KW sprechen könnte, ist die Tatsache, dass hier auf der Arbeit in SB die Singalanzeige "nur" noch 9-11 Balken anstatt sonst 14-16 bringt. Eventuell deutet das auf ein noch nicht optimales SFN hin.

von PEQsche - am 29.08.2016 06:38
Zitat
Saarländer (aus Elm)
Die hängt schon teilwweise vertikal an der Bettkante und hängt nicht herunter. Wenn ich sie mit etwas Draht verlängere, geht der Empfang ja auch.
Was ich ausdrücken wollte, ist, dass bei einem 'Ortssender' der Empfang in der einfachsten Konfiguration an den üblichen Radio-Aufstellungsorten funktionieren sollte. Und das geht momentan noch nicht so gut wie auf UKW.
Der Schoksberg bläst dagegen dank Sichtverbindung fast mit Vollausschlag bis ins hinterste Kellerloch.


Das wird auch schwierig, denn die höhere Dämpfung bei DAB macht sicht einfach bemerkbar. Man muss ja bedenken, wir arbeiten im früheren VHF-III Band. UKW ist hier einfach von der Frequenz im Vorteil.

und gerade auf der Göttelborner Höhe machen sich dann (neben der Richtstrahlung natürlich) die fehlenden 50m doppelt bemerkbar.

Auf dem Schoksberg hängen die DAB Antennen höher (50m) als UKW, aber trotzdem merke ich die höhere Dämpfung. Hinter den Spicheren Höhen in Güdingen-Unner bei der ehmaligen Peugeot, hat der bundesmux massive Probleme mit Aussetzern, während UKW noch funktioniert. Bei 40 kW zu 100kW.

Im SR Mux hat der Schaumberg bisher auch alles dahinter gut abgeschirmt. Lange Rede kurzer Sinn, bei DAB ist man deutlich mehr auf Sichtverbindung angewiesen als auf UKW. Natürlich kann man das durch ein gutes SFN kompensieren, aber auch hier braucht es gute Standorte. Trotzdem wird der SR-Mux im Endausbau wesentlich besser gehen als der Bundesmux.

von DAB_Saar - am 29.08.2016 11:53
Also in den Standortbeschreibungen der BNetzA EMF-Datenbank stehen folgenden Leistungen:

Göttelborner Höhe: http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=10075
Der relevante Eintrag dürfte der mit Montagehöhe 115,0 m sein. Der Sicherheitsabstand in HSR von 8,01 entspricht nach der üblichen Formel genau 1 kW.

Tholey: http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=2701
Hier gibt es recht viele Einträge, ich tippe auf den obersten (Montagehöhe 54,7 m). Die 18,00 m Sicherheitsabstand entsprechen nach der üblichen Formel genau 5 kW.

Halberg: http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=8025
Da sollte es der Eintrag mit Montagehöhe 73,0 m sein. Sicherheitsabstand 11,44 m entspricht genau 2 kW.

Webenheim (Bliestal): http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=7988
Hier kommt nur der Eintrag mit Montagehöhe 68,0 m in Frage. Sicherheitsabstand 8,05 m => 1 kW

Mettlach: http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=8005
Es ist der unterste Eintrag mit 52,0 m Montagehöhe: Sicherheitsabstand 11,36 m => 2 kW

Perl (Moseltal): http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=7999
Es passt nur der Eintrag auf Montagehöhe 71,0 m. Allerdings gibt es hier 2 Einträge. Einmal mit Sicherheitsabstand 5,59 m (=500 W) und einmal mit 8,54 m (=1,1 kW).
Und noch ein bisschen Offtopic: Bei Perl sind auch die 5 UKW-Einträge auf Montagehöhe 39,7 m recht seltsam. Die übliche Formel passt hier nicht, aber es sind 3x der Sicherheitsabstand 28,27 m angegeben (dürfte 5 kW entsprechen), einmal ein etwas geringerer von 20,45 m (könnte die 106,2 sein mit 3,2 kW statt 5 kW) und einmal sogar nur 5,87 m. Mir ist aber noch nie aufgefallen, dass eine der 5 UKW-Frequenzen signifikant schwächer sendet als die anderen vier.

von SaarLux03 - am 30.08.2016 20:42
Zitat
DAB_Saar
Es ist aber die Wahrheit.
Die 100kW Sendeleistung auf UKW und damit verbundenen Overspil gibt es doch nur, damit die vielen Täler im Saarland ausreichend versorgt.


Du kannst nicht aus heutiger Sicht Rückschlüsse auf die seinerzeitige Situation ziehen... ;)
Was bei vielen UKW-Grundnetzsendern der ARD-Anstalten tatsächlich so war wie du es vermutest, war beim SR etwas anders.

Die Göttelborner Höhe sendete von Anfang an mit 100 kW und entsprechendem Overspill, um möglichst viele Hörer in den Nachbarländern - insbesondere in der Pfalz zu erreichen.
Warum? Die Pfalz gehörte bis zum Kriegsende zum Sendegebiet (= Gebühreneinzugsgebiet) des Saarbrücker Senders und der SR wurde dort weiterhin gerne gehört. Und auf die zusätzlichen Werbeeinnahmen (als Ersatz für die nun fehlenden Gebührengelder) hatte man es beim SR abgesehen. Daher volle Leistung per MW und UKW...
Für die Versorgung des Saarlandes (außer Nennig, Besch und Perl) wären nach damaligem Maßstab (Empfang per Dachantenne in Mono) 10 kW völlig ausreichend gewesen.

Als dann in den 60er- und 70er-Jahren die Ansprüche immer mehr stiegen (Empfang per Wurfantenne an der heimischen Stereoanlage), wurden überall im Bundesgebiet nach und nach die Leistungen erhöht oder Füllsender eingeschaltet. Auch hier wurden beim SR mit Moseltal und Bliestal zwei Sender mit überdimensionierter Leistung (5 kW) an der Peripherie in Betrieb genommen, um damit möglichst weit nach RLP einstrahlen zu können.

Damit aber genug OT. Wir sind hier ja im DAB-Forum.

von Manager. - am 06.09.2016 16:27
Zitat
Manager.
Zitat
DAB_Saar
Es ist aber die Wahrheit.
Die 100kW Sendeleistung auf UKW und damit verbundenen Overspil gibt es doch nur, damit die vielen Täler im Saarland ausreichend versorgt.


Du kannst nicht aus heutiger Sicht Rückschlüsse auf die seinerzeitige Situation ziehen... ;)
Was bei vielen UKW-Grundnetzsendern der ARD-Anstalten tatsächlich so war wie du es vermutest, war beim SR etwas anders.

Die Göttelborner Höhe sendete von Anfang an mit 100 kW und entsprechendem Overspill, um möglichst viele Hörer in den Nachbarländern - insbesondere in der Pfalz zu erreichen.
Warum? Die Pfalz gehörte bis zum Kriegsende zum Sendegebiet (= Gebühreneinzugsgebiet) des Saarbrücker Senders und der SR wurde dort weiterhin gerne gehört. Und auf die zusätzlichen Werbeeinnahmen (als Ersatz für die nun fehlenden Gebührengelder) hatte man es beim SR abgesehen. Daher volle Leistung per MW und UKW...
Für die Versorgung des Saarlandes (außer Nennig, Besch und Perl) wären nach damaligem Maßstab (Empfang per Dachantenne in Mono) 10 kW völlig ausreichend gewesen.

Als dann in den 60er- und 70er-Jahren die Ansprüche immer mehr stiegen (Empfang per Wurfantenne an der heimischen Stereoanlage), wurden überall im Bundesgebiet nach und nach die Leistungen erhöht oder Füllsender eingeschaltet. Auch hier wurden beim SR mit Moseltal und Bliestal zwei Sender mit überdimensionierter Leistung (5 kW) an der Peripherie in Betrieb genommen, um damit möglichst weit nach RLP einstrahlen zu können.

Damit aber genug OT. Wir sind hier ja im DAB-Forum.


Natürlich hat sich der SR gerade mit der Europa und der Mittelwelle mehr nach außen orientiert. Keine Frage.

Aber man hat dies bei den beiden Ketten über 100 MhZ nicht geändert.

Die Reichweite der beiden 5kW Sender ist aber relativ bescheiden. V.a. Bliestal sendet zwar rund, aber die Topographie sorgt hier schon für eine Ausblendung. Der Sender steht ja am hang und nicht auf die Kuppe, die liegt ein paar hundert Meter weiter Richtung RLP.

und der Sender Moseltal ist nach Osten auch durch höhere Berge direkt abgeschattet. gut er hilft im Moseltal, aber außerhalb ist die Göttelborner Höhe direkt wieder gleich stark bzw war es. Mitterweile wird ja alles zugefunzelt.

von DAB_Saar - am 06.09.2016 18:32
Zitat
Spacelab
Bei beiden reduziert sich der Signalpegel aller Ensembles.

Wir hatten hier ja auch schon ein paar User die mit ihren Radios direkt unter einem Sendemast standen und keine Probleme hatten. Lediglich die direkten Nachbarkanäle sind dann eventuell unbrauchbar wenn sich deren Signalpegel zu stark vom "Störer" unterscheidet. Wenn man also unter dem Sendemast des 5C steht dann sind 5B und 5D unbauchbar. Aber auch nur wenn deren Signalpegel zu unterschiedlich ist zum 5C ist. Auf dem 6er Kanal gibt es hingegen schon keine Probleme mehr. Natürlich nur wenn der Empfänger sauber aufgebaut ist und keine Verstärker im Spiel sind wie in den meisten Autos. Den diese übersteuern sehr gerne mal bei so dicken Signalen und machen den DAB+ Empfang über das komplette Band unbrauchbar.


Du meinst sicher das S/N was sich reduziert, nicht den Pegel.
So allgemein kann man das mit den Tests unterm Sendemast nicht sagen. Einige von diesem nicht gesendete DAB Kanaele werden ueberhaupt nicht gestoert, andere dann aber doch. Kommt eben darauf an wo die Mischprodukte im Empfaenger entstehen. Wirklich krasse Ausfaelle hatte ich noch nirgends aber so 4 Balken weniger sind schon moeglich.
Insbesondere aber neben / unter UKW Standorten gibt es fast immer eine deutlich spuerbare Verschlechterung des S/N wenn die 1. Oberwelle genau in einem DAB Kanal liegt. Da hilft es nur eine wirklich auf VHF abgestimmte Antenne zu verwenden (Teleskop nicht ganz ausziehen) oder am Besten eine UKW Sperre nutzen und natuerlich keinerlei Antennenverstaerker.

von Nordlicht2 - am 26.09.2016 10:46
Am Sonntag war ich erstmals seit den Leistungserhöhungen auf dem Halberg und der Göttelborner Höhe sowie der Reaktivierung des Schaumbergs auf der lothringer Seite der Grenze unterwegs.

Der 9A Empfang ist kaum besser geworden.

Zwischen Bitsche und Sarreguemines => super Empfang. Die wenigen Aussetzer sind nun verschwunden.

Zwischen Sarreguemines und St. Avold => keine spürbare Verbesserung.
In Ippling immer wieder kurze Aussetzer. In Hundling ist dann der Hund begraben. Kein Empfang mehr. Das BMW Werksradio schaltet auf UKW. Weiter in Metzing, Diebling und Farébersviller praktisch kein Empfang. Zwischen den Ortschaften und punktuell in den Orten geht 9A immer wieder für kurze Zeit. Westlich der A 4 Paris - Strasbourg Richtung St. Avold geht dann gar nichts mehr.

Zwischen St. Avold und Saarlouis => fast durchgehender Empfang.
In St. Avold wechselt mein Radio immer wieder zwischen DAB und UKW hin und her. Nördlich der A 4 Paris - Saarbrücken gibt es noch 2 Aussetzer bei l'Hôpital und bei Carling. Danach perfekter Empfang ohne Aussetzer.


Mein Fazit: Der Große Wurf ist das bisher nicht. Und ohne 5 kW von der Göttelborner Höhe wird das auch nichts werden. Da inzwischen aber viele Saarländer ins lothringer Umland übergesiedelt sind und gefühlt jeder zweite Saarländer das Wochenende an einem der lothringer Weiher verbringt, reicht der bisherige Overspill nicht aus wenn man eines Tages UKW ersetzen will.

von Manager. - am 27.09.2016 18:25
Zitat
Manager.
Am Sonntag war ich erstmals seit den Leistungserhöhungen auf dem Halberg und der Göttelborner Höhe sowie der Reaktivierung des Schaumbergs auf der lothringer Seite der Grenze unterwegs.

Der 9A Empfang ist kaum besser geworden.

Zwischen Bitsche und Sarreguemines => super Empfang. Die wenigen Aussetzer sind nun verschwunden.

Zwischen Sarreguemines und St. Avold => keine spürbare Verbesserung.
In Ippling immer wieder kurze Aussetzer. In Hundling ist dann der Hund begraben. Kein Empfang mehr. Das BMW Werksradio schaltet auf UKW. Weiter in Metzing, Diebling und Farébersviller praktisch kein Empfang. Zwischen den Ortschaften und punktuell in den Orten geht 9A immer wieder für kurze Zeit. Westlich der A 4 Paris - Strasbourg Richtung St. Avold geht dann gar nichts mehr.

Zwischen St. Avold und Saarlouis => fast durchgehender Empfang.
In St. Avold wechselt mein Radio immer wieder zwischen DAB und UKW hin und her. Nördlich der A 4 Paris - Saarbrücken gibt es noch 2 Aussetzer bei l'Hôpital und bei Carling. Danach perfekter Empfang ohne Aussetzer.


Mein Fazit: Der Große Wurf ist das bisher nicht. Und ohne 5 kW von der Göttelborner Höhe wird das auch nichts werden. Da inzwischen aber viele Saarländer ins lothringer Umland übergesiedelt sind und gefühlt jeder zweite Saarländer das Wochenende an einem der lothringer Weiher verbringt, reicht der bisherige Overspill nicht aus wenn man eines Tages UKW ersetzen will.


Hundling liegt schön in einem Tal. Hier sind hohe Berge in Richtung Halberg im Weg. Hier würde auch ein Umstellung auf ND nur bedingt helfen.

Die 5kW bei Göttelborn sind nicht das Problem, sondern die fehlenden Antennen in die Südwestliche richtung.

Ich sehe einen anderen Ansatz. der Sender Auersmacher. Damit kann man auch das untere Bliestal und obere Saartal versorgen und die Grenzgemeinden würden noch was abbekommen.

von DAB_Saar - am 28.09.2016 19:44
Zitat
Manager.
Dafür ist Mettlach doch zu niedrig, oder?


Das ist in der Tat wohl ein Problem, Merzig hätte einen höhren Fußpunkt, aber kleineren Mast und hier bin ich mir auch nicht sicher, wem der Mast gehört, die Technik ist dem SR das weiß ich.

Normalerweise müsste man den Mast in Mettlach erhöhen auf 80-100m . Das würde die Reichweite von DAB verbessern und DVB-T2 müsste man auch noch unterbringen, aber leider spielt die Terrestrik ja keine Rolle mehr.

Für eine Versorgung des Saarlandes mit DVB-T braucht man als Grundnetzsender SB-Schoksberg, Tholey und Spiesen, sowie Füllsender (5-10 KW) SB-Halberg, Moseltal, Mettlach und Bliestal. Der Sender Göttelborn wird nicht zwingend bzw nur im nahbereich zur Indoor Versorgung benötigt.Ich hatte vor 10 jahren mal einen plan dazu ausgearbeitet. Dieses Szenario hatte auch die Beibehaltung der UW Antennen auf 197m beinhaltet und DAB auf 150m und einen gerichtet UHF Strahler auf 120m.
Mit diesen 30m würde ich im Raum SLS keinen Füllsender mehr benötigen.

Ich habe mir die Situation bzw Pro und Contra von Merzig bzw Mettlach in den letzten Wochen mal angeschaut. An sich ist Merzig der bessere Standort, was sowohl die Versorgung in Richtung Wadern auch SLS betrifft., allerdings kann man Mettlach udn Saarhölzbach wirklich nur von Mettlach versorgen und die Kreisstadt Merzig bekommt man "Gratis" dazu.

Zitat

Ich befürchte auch.

Vielleicht könnte man mit einem kleinen Füllsender in Dillingen (Wasserturm) was reißen und so auf Kerlingen verzichten. Aber ob das unterm Strich sinnvoll ist...


Wenn wäre wohl die Berhalde in Ensdorf die bessere Alternative.

von DAB_Saar - am 13.10.2016 02:44
Zitat
Saarländer (aus Elm)
Der Empfang hat sich wirklich sehr zum Positiven verändert.
Vor einiger Zeit mit dem DAB4 auf dem Beifahrersitz und auch noch letztes Jahr im Skoda Octavia meines Kumpels gab es auf der Strecke Elm - Bous - Völklingen noch massig Aussetzer, mit permanentem Wechsel auf UKW, was meinen Kumpel ziemlich genervt hat, weil dann immer das Canton Soundsystem deaktiviert wurde.
Heute morgen den SR Mux zum ersten Mal in meinem Octavia gecheckt: durchgängig Empfang. :spos:
Bei nächster Gelegenheit checke ich noch die Strecke über Ensdorf nach Saarlouis, die auch noch kritisch war.

Aber so wie sich das jetzt präsentiert, dürfte Kerlingen im Raum Saarlouis hauptsächlich noch zur besseren Indoorversorgung nötig sein, wie z.B. in meinem Schlafzimmer. ;-)


Das interessante ist, dass auf der von dir genannten Strecke Tholey eig keine Verbesserungen bringen dürfte. Gerade unterhalb der Röchling Höhe ist eine schwierige Stelle und hier dürften die 3db vom Halberg und 1db mehr aus Göttelborn eig auch nicht viel bringen. (Natürlich wenn du über die Röchling Höhe gefahren bist erübrigt sich das Ganze)

Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen, man hat was an der Göttelborner Höhe gedreht oder Kerlingen ist schon aktiv.

Für SLS dürfte Kerlingen in der tat nur noch für die Indoorversorgung nötig sein.

Ansonsten (können Leute aus der Region, wenn sie in der Nähe sind mal testen) folgende Gebiete noch profitieren:

- Überherrn
- Warndt (lauterbach, Dieferten, Friedrichsweiler, Ludweiler)
- Niedtal
- Haustadter Tal

von DAB_Saar - am 02.11.2016 18:21
Zitat
DAB_Saar
Wurde der TV-Füllsender vom SR und MB genutzt oder gabs unterschiedliche Standorte?


Das war ein gemeinsamer Standort (49°24'59'' N / 06°58'20'' E) für die 3 TV-Programme.



ARD war zunächst E08 H. Wegen DAB auf 8B wechselte man später auf E50 H. ZDF war E43 H und SR Fernsehen E24 H.


Zitat
DAB_Saar
Wenn wir einen Blick in die Vergangenheit werfen, war ja bei den UHF-Netzten der Schaumberg (Tholey) faktisch ein Grundnetzsender neben Schoksberg und Teufelskopf. Er versorgte gebiete bis nach Lebach runter.


Der Schaumberg versorgte anfangs noch etwas weiter. Der Schoksberg ging ja erst 1977 in Betrieb. Zuvor war für ZDF und S3 der Winterberg Grundnetzsender und Tholey daher noch viel wichtiger.

Tholey/Schaumburg war auch UKW-Grundnetzsender des SR, bevor 1959 der Sender auf der Göttelborner Höhe gebaut wurde. Daneben gab es nur noch einen Füllsender auf dem Schwarzenbergturm. Der Rest kam alles erst später.


Zitat
DAB_Saar
Während im ARD (SR-Netz) mit dem VHF-I auf der Göttelborner Höhe, der Schaumberg nur ein Füllsender für die Abgeschattete Gebiete hinter diesem war und deshalb die Bezeichnung Theley trug.


Richtig.

von Manager. - am 02.11.2016 18:26
Zitat
DAB_Saar
Weißt du wem der Mast gehört?


Leider nein. Da an dem Standort aber einige "bundesposttypische" Merkmale fehlen, tippe ich auf den SR.


Zitat
DAB_Saar
Weißt du, ob die Leistung des Schaumbergs zu Winterberg Zeiten höher war als die 1kW?


Da bin ich überfragt.


Zitat
DAB_Saar
Man muss natürlich zur "Verteidigung" sagen, dass das UHF als Bundesweite Kette geplant wurde und somit der Teufelskopf für das nördliche Saarland zur Verfügung stand.


Der Teufelskopf hatte aber Richtstrahlung nach 060° und 240°. Also nicht Richtung Saarland. Er spielte daher auch nur eine Nebenrolle.


Zitat
DAB_Saar
Ob es damals in der Anfangzeit von Südwest 3, welches mit 1969 recht spät dran war, schon eine regionale Auseinanderschaltung gab, weiß ich gar nicht, die Hauptregionalisierung lief ja damals noch im Ersten Programm.


Ja, gab es - mittwochs von 20.15 bis 21.00 h wurden getrennte Landesprogramme gesendet. Und das Testbild war auch regionalisiert. ;)


Zitat
DAB_Saar
Auch die Anbindung der Füllsender im nördlichen Saarland dürfte ja über den Winterberg schwierig gewesen sein bzw einfacher über den Teufelskopf zu realisieren gewesen sein oder hat man gar zum Teil dann Tholey genommen?


Da kann ich nur vermuten. TV ist nicht so mein Spezialgebiet.
Beim ZDF wird man evt. auch auf den Teufelskopf zugegriffen haben. Bei S3 natürlich nicht.
Viele der über 100 UHF Füllsender sind auch erst nach dem Wechsel vom Winterberg zum Schoksberg in Betrieb gegangen.

von Manager. - am 02.11.2016 20:01
Zitat
Manager.


Zitat
DAB_Saar
Man muss natürlich zur "Verteidigung" sagen, dass das UHF als Bundesweite Kette geplant wurde und somit der Teufelskopf für das nördliche Saarland zur Verfügung stand.


Der Teufelskopf hatte aber Richtstrahlung nach 060° und 240°. Also nicht Richtung Saarland. Er spielte daher auch nur eine Nebenrolle.


Zitat
DAB_Saar
Auch die Anbindung der Füllsender im nördlichen Saarland dürfte ja über den Winterberg schwierig gewesen sein bzw einfacher über den Teufelskopf zu realisieren gewesen sein oder hat man gar zum Teil dann Tholey genommen?


Da kann ich nur vermuten. TV ist nicht so mein Spezialgebiet.
Beim ZDF wird man evt. auch auf den Teufelskopf zugegriffen haben. Bei S3 natürlich nicht.
Viele der über 100 UHF Füllsender sind auch erst nach dem Wechsel vom Winterberg zum Schoksberg in Betrieb gegangen.


Du musst aber bedenken, dass der Teufelskopf im bezug auf das Saarland exponiert liegt. Im UHF Band ist die Leistung ja eher zweitrangig, sondern die Topographie wichtiger.
Wenn ich abgeschattet bin, nutzen mir die 10db mehr (wie in der Hauptstrahlungsliste) auch nicht viel, strahlt der Sender aber schön in mein Tal rein brauche ich keine hohe Leistung.

Beim Wechsel vom Winterberg zum Schoksberg kam natürlich noch hinzu, dass Gebiete aufeinmal in der AUsblendzone lagen, die es vorher nicht waren, denn wenn wir die 2.Winkelhalbierende (von linkes oben nach rechts unten) vorstellen, ging die volle Leistung über 100kW noch rechts davon raus, links davon unter 100kW und beim zweiten Programm, dann noch der Kanalwechsel von K32 auf K45, also nochmal 100Mhz höher und natürlich die Tatsache, dass der Winterberg auch Gebiete erreicht hat, in die der Schoksberg überstrahlt.

Leider ist es schwierig bis unmöglich an die Daten des alten Senders Winterberg zu kommen, also Höhe, Leistung und antennediagramm. Eine Vergleich via Radio mobile würde mich schonmal interessieren.

Außerdem wäre natürlich Saarbrücken, damals für die privaten TV Anbieter (Sat 1) interessanter gewesen als mit der Funzelkette. K45 hätte man ja vom Winterberg einsetzten können.

von DAB_Saar - am 03.11.2016 03:10
Kommt natürlich noch auf die Anzahl der Programme an. dann kann man mit dem Fehlerschutz spielen und so Stromkosten sparen.

Die Frage stellt sich eben. Salue und mindestens 1 Programm kommt im Landesmux unter. Das wird dann wohl ein Programm der Salue Gruppe sein. Eventuell noch ein zweites.

Der Rest müsste in den 2.Landesmux und wer bleibt als potenter Partner dann übrig?

Seit Jam FM Big FM ist, braucht man im Saarland ja keine 100% Versorgung, da man über Sender aus RLP empfangbar ist. Das wäre so ein Programm was ich in dem 2.ten Landesmux sehen würde.
Der Saar-Pfalz Kreis wird über Kettrichshof versorgt, der Kreis Sankt Wendel über den bornberg und eventuell später Haardkopf und Idar-Oberstein (Baumholder), Moseltal / MZG über Saarburg.

und für neue Anbieter ist so ein Mux natürlich interessanter, als wenn man Sender wie Moseltal oder Bliestal mitfinanzieren muss wo verhältnismäßig wenige Menschen wohnen. Da ist Spiesen oder NK natürlich interessanter.
Auch die Kombi Göttelborn, Kerlingen und SB-Halberg ist natürlich sicherlich teurer als der Schoksberg, wo ja auch die Antenne schon da ist.
Es wird dann ein Rechenexemple sein, ob NK-Kuchenberg oder eine Mitnutzung von Spiesen günstiger ist.
Die offene Frage ist dann noch der Raum MZG/Mettlach. Auch hier wieder die Kostenfrage, nutze ich den Standort MTL mit oder gehe ich auf den DTAG Mast in Merzig, der zwar nicht Mettlach versorgt, dafür aber Losheim und andere Teile vom Nordsaarland. Der Mast selber hat ja 45m, nur UKW hängt so tief. BigFM, Saarschleifenland und Antenne Luxemburg dürften sicherlich an dem Raum MZG interessiert sein.

von DAB_Saar - am 29.11.2016 02:27
Zitat
Spacelab
So ganz blick ich da noch nicht durch. TopStar dümpelte im Internet so vor sich hin und noch nicht mal die Homepage hatte man aktualisiert. Jetzt kommen sie als "Antenne Luxemburg" wie Phönix aus der Asche.

Wilfried Eckel mit seinem "Kraftpaket, das Radio" spukt ja auch schon geraume Zeit als Gerücht im Netz herum. Dann tauchte das Projekt im September in einer PR der LMS auf und seitdem ist wieder absolute Stille.

Infos über beide Projekte muss man sich über irgendwelche PR Meldungen und Newsportale selbst zusammensuchen und irgendwie zusammenreimen. Alles irgendwie verquer das ganze.


Wie du selbst schon bemerkst hast, ist Topstar Radio vom einstigen Hoffnungsträger mit Kabel und Sat-Frequenzen, dass mehrfach ankündigte (wohlgemerkt ankündigte, auf die Umsetzung warten wir heute noch) auf DAB+ senden zu wollen, auf ein unmoderiertes Webradio, dass sich noch nicht mal eine vernüftige Homepage oder wenigstens einen Programmplan leisten kann, zusammen geschrumpft. Noch nicht mal ein AAC-Stream mit kleiner Bitrate für Mobilfunknutzung wurde (obwohl mehrfach angefragt und zugesagt) auf die Beine gestellt. Lange Rede kurzer Sinn. Zwei Worte: Heisse Luft.

Es würde mich wirklich freuen wenn ich falsch liege, aber von Rene Porwoll erwarte ich persönlich nicht mehr viel. Dafür hat er schon deutlich zu viel angekündigt, und zu wenig umgesetzt…

von FrankSch - am 08.12.2016 12:39
Ich war schon länger nicht mehr im Saarland. Damals hat mich nur beim SR gewundert, dass der Standort Göttelborn DAB mäßig so schlecht ausgebaut ist.

Vielleicht kann ja hier jemand aus dem Saarland, mal was dazu sagen, warum

1.) Die Sendeleistung im Gegensatz zu UKW so niedrig ist, man müsste ja so 5-10 kW erwarten
2.) Die Antennen so tief hängen
3.) Mit massive Ausblendung nach Südwest gearbeitet wird

Zu den SWR Programmen. Auf UKW hat man ja das Problem, dass die Sender mehr schlecht als recht in den vielen Tälern des Saarlandes funktionieren. Auf den Höhen ist meist brauchbarer Empfang gegeben.
Die Sender sind aber schön kreisförmig um das Saarland angelegt, angefangen von Saarburg, über den Haardtkopf, Bornberg und Kettrichshof, dazu auf UKW noch der Donnersberg und die Hornisgrinde aus BW.

Bei DAB ergänzen sich die Standorte im SFN wunderbar und so sollte der Empfang auf DAB deutlich besser sein, als auf UKW.

Saarburg, Bornberg und Kettrichof (PS) sendet ja schon in der Ausbaustufe. Der Haardtkopf funzelt noch vor sich hin und mittelfristig wird es ja noch einen Standort für Idar-Oberstein geben. Ich erwarte hier nicht den SWR Stadtsender Nahetal, sondern den landläufig bezeichneten Sender "Idar-Oberstein" auf den Ausläufern des Truppenübungsplatzes Baumholder, weil von hier aus auch die Kreistadt Birkenfeld und umliegende Ortsschaften versorgt werden können.

Solange durch die neuen Sender das SFN nicht zerschossen wird, dürfte sich der Empfang noch verbessern.

Aber natürlich wird es weiterhin auch Problemgebiete geben, gerade im südwestlichen Saarland, wo die Entfernung zu den SWR Standorten am größten ist.

Der SWR versorgt allerdings aktuell schon das Saarland besser als der SR umgekehrt Rheinland-Pfalz.

Wenn die Angaben stimmen, senden ja Mettlach, Moseltal und Bliestal, die zwar nicht weit weg von der Landesgrenze sind, gerichtet ins Saarland hinein.

von H_Deutsch - am 09.04.2017 01:40
Zitat
Spacelab
Vergiss nicht das alle Sender auch in einem SFN funktionieren müssen. Einfach mal wild irgendwo Sender aufstellen nur weil diese theoretisch besser sind geht hier meistens in die Hose. Die Denkweise wie bei UKW, wo man auf den höchsten und besten Standort setzt, ist bei einem SFN falsch. Vor allem im bergigen Saarland. Ruck zuck hast du dir durch Reflexionen Auslöschungen und Laufzeitfehler eingefangen.

Kerlingen ist lediglich zur Deep Inhouse Versorgung mit DVB-T2 und DAB+ vorgesehen. Irgendwie scheint man es mit dem Aufbau dieses Senders aber nicht eilig zu haben. Naja, zumindest DAB+ geht mittlerweile ja auch hier im Wallerfanger Talkessel seit den letzten Leistungserhöhungen bei denen ja auch der Sender Tholey zugeschaltet wurde Inhouse mit eingeschobener Teleskopantenne aussetzerfrei.


Ist den Tholey auch ein SR Sender?

Was ist denn im Saarland noch im Sendernetz geplant?

Natürlich ist die UKW Denkweise falsch, nur muss man ja mit dem Bestand arbeiten den man hat und das sind eben UKW Standorte und die wurden eben mit einem 200m Hohen Standort auf der Göttelborner Höhe geplant.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schwer das kleine Saarland zu versorgen ist. Das Moseltal und Mettlach bekommt man von außen aus dem Saarland nicht versorgt. Als ich mal in Mettlach war, war ich erschrocken, wie wenig dort unten an UKW Signalen ankommt (auch aus Saarburg), bei Palzem gehen die Saarburger Sender und Dudelange gut, aus dem Saarland würde ohne Moseltal nichts gehen. Wie gut geht denn der Mettlacher Sender auf DAB, hat hier jmd Erfahrungswerte, vlt als das Netz noch ncith so gut ausgebaut war?

Nur der Sender Merzig erschließt sich mir nicht so wirklich, als ich von Mettlach in Richtung Autobahn gefahren bin, wechselte das Radio direkt auf die GNS, Ich kann aber nicht mehr sagen, ob ich damals Salue oder ein SR Programm laufen hatten.

Da du die Berge und Reflexionen erwähnst, dann müsste aber der UKW Empfang im nördlichen Saarland, so in einer Höhe Nonnweiler auch nicht prickelnd sein?

Ich kann nur für den Norden von RLP sprechen und hier ist es auf UKW je nach Lage in Wechselspiel zwischen Linz, Koblenz und Bad Marienberg. Man braucht alle 3, sonst bekommt man keine Versorgung hin, auch wenn es Gebiete gibt, wo man alle 3 Sender empfängt. Im Süden von Koblenz wird zum Beispiel Inhouse auf UKW SWR1 gerne aus Linz gewählt, da Waldesch mit nur 10kW über das Gebiet hinweg sendet. Das Ding kontne man bisher vergessen. Aber das wird ja mit Bendorf besser. Der Kühkopf hat zum Beispiel einen viel besseren Winkel zur Stadt Koblenz als Waldesch. Höhe ist eben nicht alles und auf DAB wird das ja noch gravierender.

Erstaunlich ist aber, dass der kleine SR mit Spiesen und bald Kerlingen schon 2 neue "Digitale Inhouse" Standorte in betrieb genommen hat (bzw wird), während der SWR hierzulande weiter auf seine Standorte setzt. Dank Freenet ist man ja nun auch in Mannheim und Karlsruhe, sowie Reutlingen on air, aber mehr notgedrungen als freiwillig und sind ja auch alles MB Standorte. Aber natürlich muss man auch fairerweise sagen, dass der Bestand an GNS beim SWR schon größer war als beim SR.

Der Standort Spiesen ist wirklich gut gewählt, wenn auch ein paar Meter mehr nicht schaden würden, aber er versorgt NK, IGB und HOM Indoor und dürfte bei DAB, sofern rund gesendet wird, auch zur Versorgung der A6 Richtung KL beitragen. Für UKW wäre er auch ein guter Standort. War die 105,0 nicht auch mal eine Bliestal Frequenz? Dann könnte man doch die Unser Ding Frequenz hierher umkoordinieren.
Schade ist, dass im DVB-T Bereich nur der Haupt SR Mux von hier sendet, dem ZDF würde der Standort auch gut stehen. Im DF Forum gab es etliche Beschwerden aus dem östlichen Saarland, die kein ZDF mehr empfangen können mit ihrem Equipment.

von H_Deutsch - am 18.04.2017 00:21
Das dauert noch ein paar Jährchen bis man davon reden kann das ein Programm auf UKW versauert. ;-) Aber selbst dann werden im Landesmux noch genügend Kapazitäten frei sein. Denn es gibt aktuell alles andere als einen Run auf den 9A. Und Licht am Ende des Tunnels ist auch keines in Sicht. :rolleyes: Salü will CRR immer noch nicht auf DAB+ bringen und bigFM Saarland würde gerne aber ist abhängig von der Mutter RPR. Diese wollen die Gelder offenbar nicht locker machen da die saarländische Ausgabe von bigFM zu wenige Hörer hat damit sich so eine Investition lohnt. Klingt für mich mal wieder nach HenneEi Problem. Des es gibt nicht wenige die gerne bigFM hören würden wenn der Empfang nur nicht so durchwachsen wäre.

Bei Salü ist man immer noch nicht über einen Relaunch von Salü Gold drüber weg. Das spuckt da zu vielen immer noch im Kopf herum. Für insgesamt 3 Programme auf DAB+ auszustrahlen hat man das Geld nicht. Das Hauptprogramm will man auf keinen Fall auf DAB+ abschalten also muss man, sofern die Pläne umgesetzt werden sollen, CRR weiterhin als "UKW only" Programm betreiben.

Sehr schade finde ich ehrlich gesagt das sich meine Voraussage bewahrheitet hat. Die Truppe die die größten Wellen gemacht und jeden (nicht nur hier im Haus!) Verrückt gemacht hat, hat schlagartig den Kopf eingezogen und ist abgetaucht. Wie bereits gesagt, es sind immer diejenigen die die größten Wallungen machen die als erstes wieder von der Bildfläche verschwinden. :rolleyes:

von Spacelab - am 09.06.2017 10:14
Ohne eigene lokale Sendezeit hätte man hier im Saarland keine UKW Frequenz bekommen. Das war damals eine Voraussetzung bei der Ausschreibung.

Das war ja von RPR damals ganz anders geplant. Es war ja sogar ernsthaft im Gespräch gewesen das bigFM die 103,7 bekommt und Unser Ding wieder zurück auf die Funzelkette geht die man ja mal kurzzeitig hatte. Damit wäre die Reichweite sogar noch etwas höher gewesen als mit der 103,7 die als Einzelfrequenz (ohne Stützfrequenzen!) vergeben werden sollte. Dann kam halt noch CRR dazwischen die mehrere Frequenzen abstaubten mit denen bigFM eigentlich fest gerechnet hatte und so weiter... Egal mit wem aus der Zielgruppe ich rede, jeder meint das bigFM schon besser sei als das teils doch recht dröge und bemüht wirkenden Unser Ding. Aber die Empfangbarkeit über die paar übrig gebliebenen Funzeln die mit Mühe und Not gerade mal im anvisierten Versorgungsgebiet funktionieren, machen halt keinen Spaß.

Ich hoffe ja immer noch dass das mit Salü Gold nochmal was wird. Das war ein richtig schönes Oldie Programm mit dem Schwerpunkt auf die späten 50er, 60er und frühen 70er. Die Musikauswahl war eher von der zackigeren Schiene mit nur ganz wenigen Balladen. Schade das Salü aus Trotz das sie die 103,7 damals nicht bekommen haben das Programm eingestellt hatten. Wie man damals so hörte gab das auch erstaunlich viel böse Hörerpost. Deshalb ist wohl auch so viele Jahre später das Thema "Salü Gold" noch nicht vom Tisch.

von Spacelab - am 09.06.2017 11:14
Zitat
Spacelab
Ohne eigene lokale Sendezeit hätte man hier im Saarland keine UKW Frequenz bekommen. Das war damals eine Voraussetzung bei der Ausschreibung.

Das war ja von RPR damals ganz anders geplant. Es war ja sogar ernsthaft im Gespräch gewesen das bigFM die 103,7 bekommt und Unser Ding wieder zurück auf die Funzelkette geht die man ja mal kurzzeitig hatte. Damit wäre die Reichweite sogar noch etwas höher gewesen als mit der 103,7 die als Einzelfrequenz (ohne Stützfrequenzen!) vergeben werden sollte. Dann kam halt noch CRR dazwischen die mehrere Frequenzen abstaubten mit denen bigFM eigentlich fest gerechnet hatte und so weiter... Egal mit wem aus der Zielgruppe ich rede, jeder meint das bigFM schon besser sei als das teils doch recht dröge und bemüht wirkenden Unser Ding. Aber die Empfangbarkeit über die paar übrig gebliebenen Funzeln die mit Mühe und Not gerade mal im anvisierten Versorgungsgebiet funktionieren, machen halt keinen Spaß.

Ich hoffe ja immer noch dass das mit Salü Gold nochmal was wird. Das war ein richtig schönes Oldie Programm mit dem Schwerpunkt auf die späten 50er, 60er und frühen 70er. Die Musikauswahl war eher von der zackigeren Schiene mit nur ganz wenigen Balladen. Schade das Salü aus Trotz das sie die 103,7 damals nicht bekommen haben das Programm eingestellt hatten. Wie man damals so hörte gab das auch erstaunlich viel böse Hörerpost. Deshalb ist wohl auch so viele Jahre später das Thema "Salü Gold" noch nicht vom Tisch.


Ich hatte hier im Forum mal gelesen, dass die andere Option DLR Berlin auf der 103,7 gewesen wäre und die damalige DLR Funzelkette wäre zwischen Unser Ding (SLS und LEB) und dem Privatfunk (Rest) aufgeteilt worden. DLF/SR4 hätte die 107,5 in SB bekommen.
Der Privatfunk stand auf der 103,7 wohl nicht ernsthaft zur Debatte, da das Portfolio der LMS damals nicht brauchbares zum Tauschen hatte.
Meines Wissen gehörte die 103,7 ja damals sowohl dem SR als auch der LMS und musste sich (auch mit DLR) einigen.

Big FM sendet doch immer noch mit der JAM FM Frequenz und die Saarbrücker Zeitung muss auch noch mit Drin hängen.

Aber leider hat man sich damals nicht um die Frequenzen im Grenzgebiet beworben bzw die Neunkirchen Frequenz auch abgeben. Leider hat die 96,8 nur 100 W aus Sulzbach, Im Auto Mobil ne gute Reichweite, aber Indoor in NK nicht mehr so das wahre.
Dann hat sich die LMS entschieden, eher CRR zu puschen, was ja auch verständlich ist.

CRR wird ja wohl die Frequenz in WND bekommen, sofern man möchte und somit kann man UKW weiter ausbauen, somit scheint DAB nicht zwingend nötig zur Zeit in Augen der Verantwortlichen.

von H_Deutsch - am 11.06.2017 01:09
@H_Deutsch: Oje, jetzt steigen wir aber in die Untiefen der saarländischen Politik und des Klüngels ab. Der User "Dampfradio" (leider nur noch sehr sehr selten hier Aktiv) kann dir da Geschichten erzählen da stehen dir sämtliche Haare zu berge. :rolleyes:

Zuerst einmal sendete JamFM nicht auf der 94,2 sondern auf der 99,6. Auf der 94,2 sendete, als JamFM Saarland noch aktuell war, 2 Stunden täglich ein Saarbrücker Stadtradio mit SR1 als Mantelprogramm. Der SR nutzte die Frequenz auch für Sondersendungen wie das Schüler Ferien Fest, Messeradio und so weiter... Der Umzug von JamFM auf die 94,2 erfolgte erst sehr spät. Damals gab es deshalb große Verwunderung da die JamFM Macher der LMS regelmäßig auf die Füße traten indem sie einfach das saarländische Regionalfenster ausfallen und stattdessen nur 24 Stunden das Hauptprogramm durchlaufen ließen.

Um das alles auseinander zu dröseln, damit könnte man ganze Bücher füllen. Das lief alles nicht ganz sauber damals. Alleine schon der Skandal als der Offene Kanal ganz böse abgesägt wurde. Das erinnerte nicht nur mich ganz stark an die Sache mit RPR2 damals. "Ihr werdet uns zu erfolgreich. Also sägen wir euch ab." Dann war ja damals noch "Antenne Saar" (nicht zu verwechseln mit dem späteren Antenne Saar des SR!) mit im Spiel die auf den saarländischen DKultur Frequenzen stundenweise sendeten, ein paar Leute wollten unbedingt das Uni Radio wieder in die Luft bringen, die (zumindest auf Senderseite) ungeliebten Gastarbeiterprogramme und die Bundes- und Landtagsübertragungen mussten von den SR Hauptfrequenzen runter, der SR wollte mit dem SWR zusammen ein Nachrichtenradio starten (der SWR machte es ja dann schlussendlich aus mehreren Gründen alleine)... Und so weiter... Und überall wurde getrickst und geschoben. Vor allem bei den Entscheidern auf der ganz hohen Ebene. Festgefahrenen Klüngel gab/gibt es also nicht nur in NRW.

von Spacelab - am 11.06.2017 09:26
Zitat
Spacelab

Die 94,6 war übrigens nie als Füllsender für die 103,7 gedacht. Sondern das war immer schon die 105,0. Als die Kette um die 103,7 zerschlagen wurde bekam DKultur die 105,0 zugeteilt und fuhr damit, alle Frequenzen zusammengenommen, besser als wenn man damals die 103,7 genommen hätte. Und auf einmal war es gar nicht mehr so erstaunlich dass das DRadio damals auf die 103,7 verzichtet hatte. Stimmen wurden laut das da doch schon wieder im voraus was hinter den Kulissen geschoben und abgemacht wurde.
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Ich meine nicht die orginale Kette, die Füllsender bekam ja Unser Ding und man nam noch die 94,2 mit dazu.

Als die 103,7 schon ein single Frequenz war, hat man die 94,6 nachkoordiniert als Füllsender. Der SR hat auch damals SR1 im Testbetrieb auf der 94,6 ausgestrahlt. Aber die Rechnung hat man ohne die LMS gemacht.

Die 103,7 ist eben nicht das gelbe vom Ei, das zentrale Saarland wird besser versorgt als zu Zeiten der Füllsender Kette, aber eine Frequenz im Osten, wie jz bei Unser Ding, braucht es schon. Das Moseltal um Perl mit seinen 6000 Einwohner ist hier vernachlässigbar.

Dass die Lebacher Frequenzen damals nicht im Topf waren, ist wohl nicht korrekt. Die 100,9 klar, war ja auch ne Überraschung, dass die Frequenz noch möglich war. Aber die 107,9 war durchaus im Topf, wenn DLR die 103,7 bekommen hätte, dann wäre die Frequenz zu Unser Ding gegangen.

von H_Deutsch - am 11.06.2017 13:51
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