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DAB in Norddeutschland

Startbeitrag von Wiesbadener am 30.09.2011 10:30

Äh, erst mal, hat es diesen Thread wahrhaftig noch nicht gegeben? Die Suchfunktion sagt dazu zumindest nix aus (ich hab zumuindest nix entdeckt). Wenn doch, führt bitte das Thema dem anderen Thread zusammen.

Die norddeutschen Medienanstalten haben jetzt einen Call-of-Interest für DAB/DAB+ gestartet, bis Mitte November wird sich zeigen, ob es genügend Interessenten gibt um Bouquets für Private auszuschreiben. Einen ersten Dämpfer gab es leider schon: Die Private wollen nicht beim NDR unterkommen. Es seien zu viele Senderstandorte geplant, das wolle man nicht mitfinanzieren. Es hätte aber vereinzelte Interessensbekundungen an Hamburg und Hannover gegeben.

Hier ein Link:

http://www.nlm.de/481.html?&cHash=0aeba063a1&tx_ttnews[backPid]=1&tx_ttnews[tt_news]=407

Die 50 interessantesten Antworten:

Nach dem Scheitern bisheriger Sondierungsgespräche ist dies der letzte Versuch, private Programmveranstalter wenigstens für die Ballungsräume Hamburg und Hannover zu finden. Niemand soll den Landesmediengesellschaften vorwerfen können, sie hätten nicht das Äußerste versucht.

Warum ist das eine Frechheit?

Zitat

DAB+ in Hamburg und Hannover: Call for Interest

Nachdem Anfang August 2011 der Start des ersten bundesweiten Digitalradio-Angebotes auf der Basis der DAB+ Technologie erfolgt ist, plant der Norddeutsche Rundfunk noch in diesem Jahr mit einem eigenen Programmpaket über Digitalradio in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf Sendung zu gehen. Die Verbreitung konzentriert sich zunächst auf die Ballungsräume, beschränkt sich aber nicht darauf.

In verschiedenen Sondierungsgesprächen hat sich abgezeichnet, dass von Seiten des privaten Hörfunks kein Interesse an einer DAB+ Verbreitung in einem den NDR Planungen vergleichbaren Umfang bestand. Unabhängig vom konkreten Startszenario des NDR besteht jetzt aber die Möglichkeit, für private Hörfunkveranstalter eine DAB+ Verbreitung für die Regionen Hannover und Hamburg zu realisieren, sofern eine ausreichende Auslastung des Multiplexes gesichert ist.

Aus Sicht der Medienanstalten Niedersachsen (NLM) und Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) könnte ein attraktives privates DAB+ Angebot für die Ballungsräume Hamburg und Hannover einen Beitrag zur Etablierung des digitalen terrestrischen Hörfunks insgesamt leisten. Für die Programmveranstalter, die noch nicht über eine terrestrische Programmverbreitung verfügen, kann DAB+ ein interessanter neuer Übertragungsweg sein. Dabei besteht die Möglichkeit einer Verbreitung nur in Hamburg, Hannover oder in beiden Regionen.

Um hierzu einen Überblick über die Interessenlage der privaten Hörfunkveranstalter zu erhalten, bitten wir Sie, der MA HSH und/oder der NLM eine entsprechende Interessenbekundung bis zum 18. November 2011 zukommen zu lassen.


von Manfred Z - am 30.09.2011 16:10
Zitat
Nordlicht2
Na ob man der Seite trauen kann?


Eine seltsame Frage. Die Seite gibt den Stand der Planung im August/September für den Neustart der Landesmuxe im Herbst 2011 an.

Zitat

Vor ner Weile noch war da fuer Hamburg neben 90,3 auch NDR1 SH gelistet. Dann war er verschwunden.


Ja und? Beim Aufbau einer neuen Website passieren Fehler, die man dann korrigiert. Und dass NDR 90,3 die Hamburg-Variante von NDR 1 ist, ist für einen Rheinländer nicht so offensichtlich.

Zitat

Wahrscheinlich wurde auch erst spaeter entschieden, dass der NDR seine Frequenzen nicht oder erstmal nicht mit Privaten teilen muss.


Dass es im Norden zunächst nur ö-r-Muxe geben wird, hat sich schon im Mai abgezeichnet und findet sich auf einer Workshop-Präsentation des Bayerischen Rundfunks. Es heißt dort:
"Aktuell: Medienpolitische Diskussion über gemischte Multiplexe.
Falls diese nicht zustande kommen: NDR- und RB-Exklusiv-MUX geplant."
Das klingt nicht sehr zuversichtlich.

Zitat

Wie das mit Schwerin und den DRadios aussehen wird, steht wohl auch noch in den Sternen, falls der BMux da wirklich nicht aufgeschaltet wird.


Abwarten und Tee trinken.

Zitat

Wird mich nicht wundern, wenn es doch zu wenige private Bewerber im Norden geben sollte, die wenigen dann doch in den NDR Mux gequetscht werden.


Für MV und SH gibt es anscheinend gar keine Bewerber, Ob sich für Hamburg und Hannover auf den Aufruf [siehe oben] noch einige Interessenten melden, muss man abwarten. Für einen ganzen Privatmux wird es wohl nicht reichen. Falls sich doch noch Private melden, kann eine Aufschaltung aus organisatorischen Gründen frühestens im Frühjahr 2012 erfolgen.

Über die Aufteilung von Sendekapazitäten zwischen NDR und Privaten entscheidet letztendlich nicht der NDR, sondern die jeweilige Landesregierung. In NDS gibt es für die Privaten das Problem, dass der NDR das Netz weiter ausbauen wird [siehe Aufruf oben], was eine Beteiligung der Privaten (gemischter Mux) ausschließt. Man bräuchte also einen anderen Mux für Hannover.

Im Mai gab es diese Kanalplanung:

MV 12B, SH 9C, HH 7A, NDS 6D/6A, HB 7B
(Die Aufschaltung in Bremen in Kooperation mit dem NDR kommt wohl erst 2012).

von Manfred Z - am 08.10.2011 17:54
Die Lage auf dem Radiomarkt in Norddeutschland hat sich meiner Meinung nach nicht geändert.NDR und Privatsender haben sich den Markt aufgeteilt und deshalb kein Interesse an neuen DAB Infrastrukturen. Die bedeuten auf jeden Fall ein größeres Angebot an Programmplätzen und damit an neuer möglicher Konkurrenz. Und die Sender haben ein zweites Problem, die Kosten. Die neuen DAB Sender kosten nur Geld und bringen keinen neuen Hörer im Sendebereich. Kommen aber nun neue Anbieter über den Bundes MUX ins Sendegebiet müssen ARD- und Privatsender auch auf DAB vertreten sein, um weiter für den angestammten Hörer verfügbar zu bleiben! Die Schweizer Auswertungen haben klar gezeigt, das neue DAB Hörer in der Regel nicht mehr auf UKW zurück schalten.Dehalb werden ab 2012 die regionalen DRS1 Programme auch auf DAB in einem neuen regionalen MUX verbreitet.
Landessender machen eine ihnen aufgezwungene Vorwärtsverteidigung, nur so viel für DAB zu tun, um keine ehemaligen UKW Hörer an die Konkurrenz zu verlieren, in dem sie dort auf DAB senden, wo auch der Bundes MUX verfügbar ist. Schaut euch die DAB+ Sendestandorte des NDR an. Schwerin ist eine Ausnahme, da muss der NDR senden, weil er den Landesregierungen versprochen hat, in den vier Landeshauptstädten zu senden. In Schwerin kommt nun hinzu, das MB keinen neuen Sender gebaut hat und demnächst auch nicht bauen wird?
Der NDR muss aber ab 1. November in Schwerin senden und die D-Radios eigentlich auch. Wird nun der NDR in MV doch zum Senderbetreiber und kauft die 1.KW Funzel von MB?
Ich würde diese Strategie von MB richtig finden, den nur für den NDR einen 10 KW Sender zu bauen, loht in Schwerin noch nicht. Vielleicht gibt es ja auch wichtigere Standorte für MB in MV, die zuerst versorgt werden müssten? Schwerin als Provinzhauptstadt ist doch nicht wirklich wichtig in MV!
Meine Prognose zum 1.November sind 8x NDR in DAB+ und 3x (hoffentlich 4x D-Radiopaket) aus Schwerin über 1 KW Funzel als Alibisender für den NDR als Senderbetreiber.
Übrigens deutet sich für Rostock ein neuer Senderstandort auf einer Wiese zwischen Rostock Krummendorf und Toitenwinkel an. Ein 150 m hoher Stahlgittermast lässt grüßen.
Es bleibt spannend in MV.


von jug - am 09.10.2011 08:44
Zitat
zerobase
Das ist mir schon klar, aber Ostfriesland war ja schon immer das (Radio-) Stiefkind, auch auf UKW. Radio Ostfriesland und Radio 21 kann man nur in der Gegend um Aurich empfangen. Radio Jade und die Bremer Programme sind mobil auch schwierig zu empfangen. N-Joy kann man auch empfangsmässig an der Küste knicken.

Da sind meine Erfahrungen "irgendwie anders"...
Der N(W)DR versorgte Ostfriesland schon 1952 auf UKW über Sender in Osterloog (später: Sendestelle von Norddeich Radio) und Oldenburg. Es gab auch MW-Sender von NWDR und BBC in Osterloog damals.
Schon seit langem gibt es einen starken UKW-Sender des DLF in Aurich, später kamen noch für DKultur Frequenzen in Emden/Aurich/Norden/Leer hinzu.
FFN+Antenne senden seit Sendestart aus Aurich.
Radio 21 ist jetzt auch da - bei denen ist das aber wohl auch eine Kostenfrage, wo was aufgeschaltet wird.
Radio Ostfriesland ist aus Aurich bis zum Deich in Norddeich einwandfrei empfangbar, zusätzlich gibt es noch die Funzeln in EMD und LER.
Alle NDR-Programme sind überall gut empfangbar, mal von N-Joy abgesehen...
Radio Jade sendet nicht für Ostfriesland, nur für WHV und Friesland-ohne-Ost (früher: JEV).
Radio Bremen sendet auch nicht wirklich für Ostfriesland, hat aber die dortigen Hörer bei seiner Werbe-Mittelwelle "Hansawelle" gerne mitgenommen. Auf UKW war im 120km entfernten (Stadt) Norden trotzdem meist Monoempfang möglich - unterlag aber schon wetterbedingten Schwankungen (genau wie der ebenfalls früher zumeist mögliche Empfang von BFBS aus Visselhövede und der Holländer-Empfang aus Smilde).

In früheren Zeiten - als der NDR-Empfang zwar gut war, es nur leider nicht hörenswertes dort gab - konnte man immer auf Hilversum 3 auf 91.8 oder MW675 zurückgreifen, den BFBS 97.6, AFN Bremerhaven auf 1143, auch die BBC kam tagsüber gut auf MW1053/1089 an und der Empfang diverser Seepiraten war auch nicht weiter problematisch!

Also, zerobase, entweder warst Du noch nie in Ostfriesland, oder Du hast ein ziemlich schlechtes Radio dabei gehabt.

Ich habe allerdings auch überhaupt kein Verständnis dafür, daß der NDR DAB+ nicht auch von Anfang an aus Aurich sendet, zumal man das vorher ja auch schon in DAB getan hat und somit eine entsprechende Antenne ja wohl vorhanden sein muss. Ob man für DAB+ andere Sender benötigt als für DAB-ohne-plus entzieht sich meiner Kenntnis...

von iro - am 18.11.2011 17:19
Jetzt mal Buddah bei die Fische:
- Dem NDR steht via KEF nur eine bestimmte Summe für DAB(+) zur Verfügung. Der NDR teilt sich diese Finanzmittel nicht selber zu, er beantragt sie nur bei der KEF. Die tatsächlich genehmigte Höhe legt die KEF fest.
Fundsache dazu aus dem DF-Forum:
Zitat
http://forum.digitalfernsehen.de/forum/digital-radio/248955-digitalradio-norddeutschland-3.html#post4795237
Für den Neustart des Digitalradios stehen uns sehr begrenzte Finanzmittel zur Verfügung. Die Mittel wollen wir zielgenau dafür einsetzen, Ihnen ab Herbst ein neues, sehr viel attraktiveres Digitalradioangebot im DAB+-Standard zu machen. (...) Mit freundlichen Grüßen Norddeutscher Rundfunk

- Der NDR betreibt das Sendernetz nicht selbst, das macht die DRN GmbH (an der NDR, MB, DLR, RB beteiligt sind) zumindest war das bei DAB noch der Fall, ob das jetzt immer noch so ist, ist reine Vermutung, die Webseiten der DRN sind in Teilen nicht sehr aktuell!
- In Hannover (6D, Betreiber nicht angegeben/ ex-Kanal 12A, Betreiber DRN) sendet bereits der Bundesmux, daher steht auch eine neue Antenne zur Verfügung
- In Visselhövede (6A, Betreiber nicht angegeben/ ex-Kanal 12A, Betreiber DRN) sendet der Bundesmux noch nicht, der NDR soll aber auf 6A starten, daher steht wohl bereits eine neue Antenne zur Verfügung. Das lässt vermuten, daß der Bundesmux auch kurzfristig von dort starten könnte.
- In Steinkimmen (alt wie neu: Betreiber DRN auf 12A) sendet der Bundesmux noch nicht, vermutlich wird das auch noch dauern, da ja bereits aus Bremen gesendet wird, also muss man die alte Antenne verwenden und auf 12A (vorgesehen eigentlich 12B) mit geringer Leistung weitermachen.
- In Schwerin sendet der Bundesmux noch nicht, also muss man die alte Antenne verwenden und auf 12B mit geringer Leistung weitermachen.
- In HH (7A, Betreiber nicht angegeben / ex-Kanal ??) + Kiel (9C, Betreiber MB - nicht DRN / ex-Kanal 12D - Betreiber DRN) sendet der Bundesmux bereits. Anscheinend stehen entsprechende Antennen zur Verfügung und wurden evtl. im Zusammenhang mit der Bundesmux-Aufschaltung gleich mit installiert

Datenbasis: http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/index.html

Interessant in dem Zusammenhang wäre noch: Was ist eigentlich mit der DRN Digital Radio Nord GmbH? Nach Daten der Sendertabelle betreibt die ab dem 22.11.2011 nur die Sender Steinkimmen und Schwerin! Wer ist der Betreiber der Sender in HH, Visselhövede und Hannover?

Auffällig auch: die Zurückhaltung des NDR bei den Ankündigungen. Anfangs nur auf gezielte Anfrage, jetzt - ganz kurz vor Start - auch auf der Webseite mit einem einschränkenden "voraussichtlich". Und in der lokalen Presse bisher (3 Tage vor geplantem Start) noch überhaupt nichts... Vermutung: der NDR hat darauf keinen wirklichen Einfluss.

Das Forum hat doch auch einige V-Leute beim NDR eingeschleust (leider nicht in der Technik). Vielleicht könnten die ja aus der Technik noch etwas "herauskitzeln", was auch veröffentlicht werden darf?
Daher die Bitte: fünnef-fünnef-sieben-drei-acht sieben-fünnef-zero-drei-neuen .... :D


von iro - am 20.11.2011 15:40
Womit soll man denn diese .aac-Datei abspielen? Damit stimmt doch etwas nicht. RAW-Format?
Quicktime, Winamp, WMP, Nero Showtime, nix will bei mir diese Datei abspielen.
Nach .MP3 wandeln geht auch nicht. Umbenennen nach .m4a reicht auch nicht...

32 kHz... Schon traurig, eigentlich wurde das meiste auf die Samplingfrequenz von 48 kHz (PC, Mediaplayer, DVD, BD...) umgestellt, nur bei der CD sind wir noch bei 44.1 kHz.
Im Studiobereich sind wir natürlich bei 96 kHz und bei 192 kHz.
Menschen können zwar Frequenzen über 20 kHz nicht mehr hören, aber viele nehmen sie trotzdem noch wahr. Das ist auch der Grund, warum viele HiFI-Komponenten/Verstärker nicht mehr zwischen 18 und 22 kHz Filtern, sondern bis 50 oder gar 100 kHz alles durchlassen.
Lautsprecher die über 22 kHz überhaupt spielen sind natürlich rar.

Aber viel wichtiger ist, dass man die Digitaltechnik nicht mit der Analogtechnik vergleichen darf.
Filter ich analog ab 16 kHz raus, klingt das darunter noch sehr gut und natürlich.

Digital:
Die 16 kHz die mir ein Sound mit einer Samplingfrequenz von 32 kHz bieten kann, ist eine Rechteckspannung oder eine zur Sinus geglätte.
Glätte ich nicht, klingt es obenrum verzerrt. Glätte ich stark, klingt es obenrum dumpf und in beiden Fällen entspricht der Oberton des Klangs in keiner Weise mehr der Wirklichkeit.
Der Oberton einer Geige ist weder Sinus, noch Rechteck, digital@32kHz-Sampling wird es je nach Filter aber zu dem Einen oder Anderen.

Ein Viertel der Samplingfrequenz ist die höchste Frequenz, die noch natürlich klingt, wenn sie genau im richtigen Maß gefiltert wird.
Bei 48 kHz wären das 12 kHz, bei 96 kHz wären das 24 kHz.
Bei einem Achtel ist es nur noch für Profis heraushörbar.
Das wären 6 kHz, bzw. 12 kHz.
Deswegen wird im Studiobereich heute häufig 192 kHz verwendet.
Das wären dann bei einem Achtel noch 24 kHz.
Näher dran am Original geht es kaum noch.
Nur die SACD versprach noch natürlicher zu klingen.
Ob sie es jemals schaffte, ich weiß es nicht, das ging selbst mir zu weit, als dass ich es brauchen konnte oder haben musste.

Bei Thema DAB+ meine ich jedoch, gibt es schlimmeres, als 32 kHz.
Kompressionsartefakte sind schlimmer.
Wenn sie diese reduzieren können, indem sie die Samplingrate verringern, lasse ich mich mal auf dieses Experiment ein.
Aber trotzdem meine ich, sind das alles halbe Sachen, halbherzige Kompromisse.

Wenn schon, denn schon.
Das trifft nicht nur auf den Klang zu, sondern natürlich auch auf so Aktionen wie:
- weniger Senderstandorte / zu lückenhaftes Netz
- geringere Sendeleistungen
- keine Zusatzprogramme (verspätet)
- allgemeine Verzögerungen

usw.
Man scheint echt nicht vom letzten Mal (DAB) gelernt zu haben.
Sollte das alles widererwarten doch noch scheitern, dann weiß ich warum...





von Matthias K. - am 23.11.2011 21:35
@Terranusl: Schon klar ;-)

Mir persönlich und für mich ist es sowieso eigentlich egal, was wie im Norden gemacht wird und wie es sich anhört, denn ich selber empfange es nicht und halte mich dort auch nicht auf.
Ich denke da viel mehr an die Allgemeinheit und den lückenlosen Erfolg für DAB+, den ich mir weiterhin wünsche.

DAB+ NDR: Einfache Fakten, einfache Logik:
1.) Gleiche Programme wie über UKW und keines mehr
2.) Empfang überwiegend nur dort, wo es auch UKW ziemlich gut geht (ggf. etwas weiterreichend für N-Joy)
[Einwurf: Wenn Punkt 1 und Punkt 2 gegeben ist, bleibt nur noch ein besserer Klang als Argument pro DAB+]
3.) Schlechterer Klang als über UKW (nicht meine Aussage! Das habe ich hier im Forum gelesen, keine Ahnung ob das dort stimmt)
Bleibt speziell für das NDR-Ensemble 0% Anreiz für alle, in DAB+ zu investieren.
Die ganze Sinnhaftigkeit dieser Ausstrahlung kann so in Frage gestellt werden, zumindest so lange die UKW-Alternative existiert.
Der Tod des Systems wäre bereits klar, gäbe es nicht den guten sowie erfolgreichen Bundesmux und wäre nicht vom NDR versprochen worden, dass die drei NDR-Zusatzprogramme noch folgen werden.

@Mr. DABelina:
Danke für den Tipp mit dem VLC-Mediaplayer, das muss man erst einmal wissen. Ggf. kann ich es heute Abend nochmal probieren.
Über den Rest Deines Postings kann ich nur den Kopf schütteln. Es ist eindeutig erkennbar, dass Du meine Ausführung technisch in keiner Weise verstanden hast.
Von einen digitalen Low-Pass-Filter war nie die Rede...

Man muss doch auch mal über Tatsachen und deren technischen Hintergründe diskutieren können…
Ich habe weder Lust, im Keller jetzt nach meinen alten Lehrbüchern zu suchen, noch die Sache auf zu skizzieren, das dürfte auch überhaupt nicht nötig sein.

Und ich habe beim letzten Posting überhaupt nichts abgespult und selbst wenn es so gewesen wäre:
Es gibt immer Gutes und Schlechtes. Daran ändert sich auch nichts, wenn man die Augen verschließt oder Maulkörbe verhängt.
Augenklappen haben jedenfalls nie Lösungen gebracht.
Ansonsten - was bringt es, wenn ich schweige. Ich will nicht lästern, ich will bewegen, bevor andere, die es in genügender Zahl gibt, ihr Schweigen brechen und den Erfolg unnötigerweise zum Kippen bringen.
So ein "jemand" kann auch ein Verlag sein.

Wovor hat ein DAB-Fanboy wie Mr. DABelina Angst?
Dass ich ihm den Speck madig mache?
Dass durch meine objektive Beleuchtung gepaart mit meinen subjektiven Höreindrücken der Erfolg von DAB+ geschmälert wird?
Wenn etwas den Erfolg schmälert, dann die Dinge selbst, nicht die Worte darüber.
Hier sind doch überwiegend Fachleute und "Fach-Hobbyisten", wie manche sagen: "Freaks".
Gegenüber Kollegen, Freunden, Bekannten und Verwandten / "Normalos" sage ich einfach "DAB+ ist toll. Ob und wie gut es Dir gefällt, musst Du selber ausprobieren".
Gerne können Sie sich bei mir mit meinen gekauften Geräten einen Eindruck davon verschaffen.

Ich rede nichts schlecht, sondern gehe die Dinge nüchtern und kritisch an. Kritik ist dazu da, Verbesserungen zu erwirken.
"Radio" ist für alle da, also darf auch jeder Kritik üben.
Habe ich nicht das Recht, an der Verbesserung eines Produktes (Digitalradio) mitzuarbeiten, welches ich zumindest indirekt mitbezahle (via GEZ oder via Werbung, deren Kosten auf die Produkte umgelagert werden)?
Und wenn ein Produkt besser wird, ist es dann nicht auch fast automatisch erfolgreicher?

Wenn sich ein 1diggi mit 80 kbps netto AAC+ viel besser anhört, als ein 1live mit 96 kbps netto AAC, dann sind die Schritte zur Verbesserung gerade einen Steinwurf entfernt und definitiv zügig realisierbar, vor allem generell realisierbar.

Wenn ich auf die Idee komme, bezüglich einer Samplerate (Abtastrate) auf Auswirkungen von Alias-Effekten, der Quantisierung, der Abtastratenkonvertierung oder der Spektralkomponente hinzuweisen, dann möchte ich das tun können, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich dabei ein paar Leuten so sehr "auf die Nüsse" gehe, dass sie hier gleich ein "unsachliches Donnerwetter" veranstalten müssen.
Es ist nicht meine Absicht, Wind zu säen und dafür Sturm zu ernten, wirklich nicht.

Es wird dann immer schwerer zu entscheiden, was ich überhaupt noch schreiben kann oder sollte und was nicht.
Große Euphorie kann Blind (und Taub) machen, wie starke Verliebtheit auch.
Diese riesige Euphorie nicht mehr ganz so zu teilen macht einen nicht automatisch zum DAB Gegner.
Die Welt ist halt nicht nur schwarz oder weiß.

Ich bitte diejenigen, die sich an meinen Ausführungen stören, mich einfach zu ignorieren, meine Beiträge zu überspringen.
Wenn in meinen Beiträgen wirklich nur Quatsch stünde, dürfte das doch überhaupt nicht schwer fallen.

Aber meinetwegen schalte ich auch einen Gang zurück und selektiere mehr.
Bitteschön, gern geschehen. ;-)

Und Mr. DABelina, ich meine es gar nicht böse. Natürlich sind es gerade auch Fans wie Du, die einem System wie DAB+ zum Durchbruch verhelfen.

:cheers:

von Matthias K. - am 24.11.2011 11:29
Im Dezember geht übrigens NDR Blue on Air, ich zitiere die Programmbeschreibung:

Zitat
NDR Blue
Jeden Tag ein Live Konzert
NDR Blue sendet als einziges Radioprogramm in Norddeutschland werktags jeden Abend ein Live Konzert. Auch hier gibt es die ganze Breite aktueller Musik – mit Konzertmitschnitten aus Deutschland, aber auch aus den angesagten Clubs und von wichtigen Bühnen in London, Paris, Stockholm oder Amsterdam. Dazu kommen die besten Auftritte von bedeutenden Festivals wie Roskilde, Rock en Seine, Eurosonic, Sonar, Oxygen, Montreux, Southside oder dem Reeperbahn-Festival. NDR Blue Live läuft täglich montags bis freitags von 20.05 bis 22.00 Uhr.

NDR Blue Morning und NDR Blue After Work
Der NDR Blue Morning bietet werktags von 6.05 bis 10.00 Uhr den musikalisch anderen Start in den Tag mit einer Mischung aus anspruchsvollem Pop und Rock, Weltmusik, Elektro, Urban Soul, gutem Deutschpop sowie Indie und Alternative Musik. Musikalisch abseits des Mainstreams geht es auch in den Feierabend, in der Sendung NDR Blue After Work von 17.05 bis 20.00 Uhr. Die Titel werden exklusiv für NDR Musik Plus zusammengestellt, in einer Gemeinschaftsarbeit der Musikredaktionen von NDR 2, N-JOY und NDR Info.

Musikspecials der NDR Radioprogramme
Liebhaber von aktueller, nicht kommerzieller Popmusik mit Interesse an fundiertem Musikjournalismus kommen bei NDR Blue rund um die Uhr auf ihre Kosten. Tagsüber, am späten Abend und am Wochenende laufen die besten Musikspecials aller NDR Radiowellen. Die Musikkritiker-Runde N-JOY Music Meeting ist hier genauso im Tagesprogramm zu hören wie die N-JOY Soundfiles, die legendären Nachtclub-Sendungen von NDR Info oder die Soundcheck Specials von NDR 2. Wer besondere Musik mag und Informationen von kompetenten Musikjournalisten schätzt, ist bei NDR Blue richtig.

Jazz und Nachrichten
Auch der Jazz hat seinen Platz auf NDR Blue. Jeden Montag Abend ab 22.00 Uhr gibt es zunächst ein Jazz-Spezial von NDR Info, danach, bis Mitternacht, die Jazz-Lounge. Nachts übernimmt NDR Blue das Programm von NDR Info mit dem Nachtclub und der Nightlounge. Aktuelle Informationen gibt es rund um die Uhr: Mit den NDR Nachrichten zur vollen Stunde sind die Hörerinnen und Hörer von NDR Blue immer auf dem neusten Stand.


Klingt doch gut!

von Wiesbadener - am 24.11.2011 17:24
Zitat
Matthias K.
@Mr. DABelina:
Danke für den Tipp mit dem VLC-Mediaplayer, das muss man erst einmal wissen. Ggf. kann ich es heute Abend nochmal probieren.
Über den Rest Deines Postings kann ich nur den Kopf schütteln. Es ist eindeutig erkennbar, dass Du meine Ausführung technisch in keiner Weise verstanden hast.
Von einen digitalen Low-Pass-Filter war nie die Rede...

Man muss doch auch mal über Tatsachen und deren technischen Hintergründe diskutieren können…
Ich habe weder Lust, im Keller jetzt nach meinen alten Lehrbüchern zu suchen, noch die Sache auf zu skizzieren, das dürfte auch überhaupt nicht nötig sein.

Und ich habe beim letzten Posting überhaupt nichts abgespult und selbst wenn es so gewesen wäre:
Es gibt immer Gutes und Schlechtes. Daran ändert sich auch nichts, wenn man die Augen verschließt oder Maulkörbe verhängt.
Augenklappen haben jedenfalls nie Lösungen gebracht.
Ansonsten - was bringt es, wenn ich schweige. Ich will nicht lästern, ich will bewegen, bevor andere, die es in genügender Zahl gibt, ihr Schweigen brechen und den Erfolg unnötigerweise zum Kippen bringen.
So ein "jemand" kann auch ein Verlag sein.

Wovor hat ein DAB-Fanboy wie Mr. DABelina Angst?
Dass ich ihm den Speck madig mache?
Dass durch meine objektive Beleuchtung gepaart mit meinen subjektiven Höreindrücken der Erfolg von DAB+ geschmälert wird?
Wenn etwas den Erfolg schmälert, dann die Dinge selbst, nicht die Worte darüber.
Hier sind doch überwiegend Fachleute und "Fach-Hobbyisten", wie manche sagen: "Freaks".
Gegenüber Kollegen, Freunden, Bekannten und Verwandten / "Normalos" sage ich einfach "DAB+ ist toll. Ob und wie gut es Dir gefällt, musst Du selber ausprobieren".
Gerne können Sie sich bei mir mit meinen gekauften Geräten einen Eindruck davon verschaffen.

Ich rede nichts schlecht, sondern gehe die Dinge nüchtern und kritisch an. Kritik ist dazu da, Verbesserungen zu erwirken.
"Radio" ist für alle da, also darf auch jeder Kritik üben.
Habe ich nicht das Recht, an der Verbesserung eines Produktes (Digitalradio) mitzuarbeiten, welches ich zumindest indirekt mitbezahle (via GEZ oder via Werbung, deren Kosten auf die Produkte umgelagert werden)?
Und wenn ein Produkt besser wird, ist es dann nicht auch fast automatisch erfolgreicher?

Wenn sich ein 1diggi mit 80 kbps netto AAC+ viel besser anhört, als ein 1live mit 96 kbps netto AAC, dann sind die Schritte zur Verbesserung gerade einen Steinwurf entfernt und definitiv zügig realisierbar, vor allem generell realisierbar.

Wenn ich auf die Idee komme, bezüglich einer Samplerate (Abtastrate) auf Auswirkungen von Alias-Effekten, der Quantisierung, der Abtastratenkonvertierung oder der Spektralkomponente hinzuweisen, dann möchte ich das tun können, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich dabei ein paar Leuten so sehr "auf die Nüsse" gehe, dass sie hier gleich ein "unsachliches Donnerwetter" veranstalten müssen.
Es ist nicht meine Absicht, Wind zu säen und dafür Sturm zu ernten, wirklich nicht.

Es wird dann immer schwerer zu entscheiden, was ich überhaupt noch schreiben kann oder sollte und was nicht.
Große Euphorie kann Blind (und Taub) machen, wie starke Verliebtheit auch.
Diese riesige Euphorie nicht mehr ganz so zu teilen macht einen nicht automatisch zum DAB Gegner.
Die Welt ist halt nicht nur schwarz oder weiß.

Ich bitte diejenigen, die sich an meinen Ausführungen stören, mich einfach zu ignorieren, meine Beiträge zu überspringen.
Wenn in meinen Beiträgen wirklich nur Quatsch stünde, dürfte das doch überhaupt nicht schwer fallen.

Aber meinetwegen schalte ich auch einen Gang zurück und selektiere mehr.
Bitteschön, gern geschehen. ;-)

Und Mr. DABelina, ich meine es gar nicht böse. Natürlich sind es gerade auch Fans wie Du, die einem System wie DAB+ zum Durchbruch verhelfen.

:cheers:

Also wenn schon Kritik darüber nicht angebracht ist daß Du dich über Soundqualität ausläßt die Du laut eigener Aussage selber bisher noch nicht mal gehört hast, dann darf man wohl gar nichts mehr kritisieren? Ansonsten fällt halt auf das Du nur die negativen Punkte siehst und darüber rumheulst, aufgebläht zu einem endlosen Monolog der mit typischen Audiophilen Halbwissen gespickt ist. Wenn man böse wäre könnte man meinen Du wärst ein von der NRW Lokalradio Mafia bezahlter Maulwurf der versucht schlechte Stimmung gegen DAB zu verbreiten ;) Ich habe nichts gegen berechtigte Kritik (und es gibt Punkte die kann man durchaus kritisieren), aber wenn es immer und immer wieder die selbe Leier mit teilweise völlig überzogenen Vorstellungen ist und als Ausgleich nie ein positives Wort kommt, dann kann man dies einfach nicht ignorieren und unkommentiert stehen lassen. Stell dir vor jemand will sich z.B. wegen SSL ein DAB+ Radio kaufen, stolpert über deine ständigen negativen Kommentare und erzält dann im Freundeskreis "Eigentlich wollte ich ja SSL im Auto hören, aber diese Heulsuse im Radioforum meint alles wäre schlecht und keiner hat wiedersprochen. Also laßt lieber die Finger davon". Das kann ja auch nicht deine Intention sein oder? (Außer Du bist der bezahlte Maulwurf ;)) Zumindest wissen wir wer Schuld ist wenn DAB+ auch wieder floppt ;)

:cheers: (bitte den versteckten Sarkasmus nicht persönlich nehmen)

von Mr. DABelina - am 24.11.2011 21:47
Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) meldet:

Zitat

Pressemitteilung 43/2011 vom 19.12.2011

Mehr Radio über DAB+ in M-V zu hören

Jetzt 22 Programme in der Region Schwerin digital zu empfangen

In Mecklenburg-Vorpommern sind seit dem 16. Dezember 2011 deutlich mehr Radiosender digital zu hören als bisher. Über den Übertragungs-Standard DAB+ (Digital Audio Broadcasting plus) werden in der Region Schwerin nun 22 Programme terrestrisch ausgestrahlt.

In der Landeshauptstadt und in einem Umkreis von etwa 40 Kilometern sind jetzt folgende Sender digital über Antenne zu hören:

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
NDR 1 Radio MV
NDR 2
N-Joy
NDR Kultur
NDR Info
NDR BWS (Broadcast Webside)
Deutschlandfunk
Deutschlandradio Kultur
DRadio Wissen
DRadio Daten
DRadio DokDeb (Dokumente & Debatten)

Privater Rundfunk
Radio Horeb
ERF Plus
LoungeFM
Klassik Radio
Absolut Radio
Energy
KISS FM
90elf Fußball
Radio BOB!
sunshine live
MB Datacast (Telemediendienst)

Um diese Sender digital empfangen zu können, sind DAB+-Radiogeräte notwendig. Über herkömmliche UKW-Radios sind diese digitalen Programme nicht zu hören.

Der Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) Dr. Uwe Hornauer: „Mit den neuen Möglichkeiten wird das Senderangebot in Mecklenburg-Vorpommern erweitert. Die Medienanstalt hat den Veranstaltern die Übertragungskapazitäten zugewiesen. So können die Menschen in Westmecklenburg jetzt rausch- und störungsfrei ihre Lieblingssender in digitaler Qualität genießen. Wann indes weitere Gebiete in Mecklenburg-Vorpommern mit dem neuen digitalen Hörfunk-Standard versorgt werden können, ist ungewiss und hängt vom Erfolg der Markteinführung ab, da die Programmanbieter diese Technologie zusätzlich zu ihrer UKW-Ausstrahlung finanzieren müssen.“


von Manfred Z - am 19.12.2011 17:15
Ich würde gern mal das DAB+ Angebot des NDR zur Diskussion stellen und euch um eure Meinung bitten.
Ist das Angebot geeignet, Hörer für DAB+ zu gewinnen?
Das nun alle Programme über DAB+ mit 96 kbit und nun auch in AAC HE V1 übertragen werden, ist wirklich positiv zu bewerten. Das ist vorbildlich vom NDR. Was bei mir Fragen aufwirft, ist der hohe Protection Level 2 ( EEP 2-A). Man verbraucht damit viele CU (96 CU für 96 kbits AAC) und der wirkliche Mehrwert hat sich mir selbst hier in Rostock in 70 km Entfernung zum Sender nicht erschlossen. Eigentlich müsste ja nun bei Protection Level 2 der 12B- 1KW gegenüber dem 5C- 1KW (Protection Level EEP 3-A ) besser zu empfangen sein. Ich stelle da eher das Gegenteil fest, bei mir ist der 5c besser zu empfangen als der 12B und zwar in Pegel und Qualität!(getestet an einer K5-12 VHF Antenne!)
Betrachten wir nun die neuen 3 DAB+ Programme des NDR, die sich im Testbetrieb befinden.
NDR Traffic : ein veraltetes System, dass man in Sachsen Anhalt gerade abgeschafft hat, mit der DAB+ Aufschaltung der MDR Programme +privaten Programme.
Zitat Projektbüro SA:
In Sachsen-Anhalt gibt es ab Anfang 2012 eine Veränderung im Digitalradio. ARVID, der akustische Verkehrsinformationsdienst, ARVID, wird nach über 10 Jahren eingestellt. Auf ARVID konnten Autofahrer gesprochene Verkehrsinformationen hören, die von der Landesmeldestelle von Sachsen-Anhalt, Radio SAW sowie von Radio Brocken kamen. Rund um die Uhr meldete die virtuelle Sprecherin „Tanja“ Staus, Verkehrsbehinderungen und Blitzer. Der Leiter des Projektbüros Digitaler Rundfunk der Medienanstalt Sachsen-Anhalt sagte dazu: „Auf Grund der rasanten Entwicklung von dynamischen Navigationsfunktionen hat unser Projekt "ARVID" seine Aufgabe erfüllt.
Der NDR verbraucht für dieses Angebot 48 CU!
NDR Info Spezial mit tagsüber dem gleichen Programm wie NDR Info und abends Funkhaus Europa. Sollte da der NDR nicht gleich das Funkhaus Europa senden? Dies wäre ein Mehrwert!
Ja und nun NDR Musik plus: aufgezeichnete Sendungen aus dem Nachtprogramm von NDR Info als Wiederholung am Tage. Die Musikrichtungen sind so unterschiedlich, das es nur eine Minderheit von Hören geben wird, die sich für diesen Mehrwert des NDR DAB+ Angebotes einen DAB+ Empfänger kaufen werden.
Mit 8x Programmen hat es der NDR geschafft, von 864 CU auf den NDR MUXen nun 752 CU zu verbrauchen! So blockiert man erfolgreich wertvolle DAB+ Kapazitäten in Norddeutschland und dies nicht etwa in einem gemeinsamen SFN für den NDR in den 4 Bundesländern auf einem einheitlichen NDR Kanal !!! Nein, in jedem Bundesland werden ein oder wie in Niedersachsen sogar gleich 3x Kanäle verbraucht.
Ich denke, die verantwortlichen Mitarbeiter des NDR haben ihren Auftrag, das Radio der Zukunft erfolgreich abzuwehren , sehr gut erfüllt. Der NDR ein Garant für weitere 50 Jahre UKW Empfang. Vielen Dank auch an die norddeutschen Staatskanzleien, die dies genau so sehen und unterstützen!

von jug - am 08.01.2012 10:56
Regionalmuxe? Ach wieso so kompliziert.

Welche Sender sind den im "ganzen" NDR Sendegebiet "bitsynchron"?

Diese Sender gehören auf einen überregionalen NDR-Kanal (SH, HH, MV, NDS):

- NDR Kultur
- NDR Info
- N-Joy
- NDR 6 Music
- NDR Info Spezial
- NDR Traffic
- FH Europa
- Nordwest-Radio

Diese Sender gehören auf einen landesweiten gemischten Kanal (Beispiel NDS)

- NDR 1 Niedersachen
temporäre LQ-Streams für*:
Nordwest
Nordost
West
Hannover
Braunschweig

- NDR 2 Niedersachsen
- Radio ffn
temoräre LQ-Streams für*:
Hamburg
Cuxhaven
Meer
Heide
Oldenburg
Emsland
Osnabrück
Hannover
Braunschweig
Göttingen

- Peppermint FM
- ffn Comedy / ffn young / ffn jack
- Antenne Niedersachsen
temporäre LQ-Streams für*:
Ostfriesland/Küste
Hamburg
Oldenburg
Hannover
Osnabrück
Braunschweig
Göttingen

- Hit-Radio Antenne Niedersachsen Webchannel 1
- Hit-Radio Antenne Niedersachsen Webchannel 2
- Radio 21
- (Ausschreibung 1)
- (Ausschreibung 2)

Diese Sender gehören auf einen lokalen Kanal

- Nichtkommerzielles Lokalradio
- Kommerzieller Lokalfunk
Subkanal kommerzieller Lokalfunk
- BFBS Radio 1 (in den jeweiligen Verbreitungsgebieten, DAB-Modus)
- BFBS Radio 2 (in den jeweiligen Verbreitungsgebieten, DAB-Modus)
- [Datenkanal für DFI]

* die benötigten Bits für die Lokalfenster werden von den Haupt- und Subprogrammen des jeweiligen Anbieters "abgezwackt". Für die Aufteilung der Datenraten auf die Programme, ist der jeweilige Lizenznehmer verantwortlich (Pre-Mux) und haben keinen Einfluß auf die Datenraten der Mitbewerber.

von Boombastic - am 11.04.2012 22:20
Sag (schreib) das nicht zu laut, sonst kommen ´se :-P

Radio Bremen ist ein echte Nachzügler seitens der ÖR und bezüglich DAB+.
Jedoch frage ich mich wieder, warum sie nicht mit ordentlicher Leistung senden,
wenn sie schon so viel später kommen und dann zunächst viele Wochen Testbetrieb hatten.
Wenigstens jetzt zum offiziellen Start (1.2.) hätten sie doch eine neue Antenne und 10 kW ERP in Betrieb nehmen können.

Der Ein oder Andere im Kerngebiet wird vielleicht DAB (erneut) testen, doch wieder Probleme indoor und outdoor an bestimmten Stellen erleben und dann sagen: "Von wegen Restart, da gibt es doch noch die gleichen Probleme wie früher bei DAB alt".
Die Leute von weiter weg umso mehr.

Schon klar, dass 1 kW total weit reichen kann, gerade stationär in guter Lage und/oder mit Dachantenne.
Ebenso klar, dass man bei 1 kW auch 50 km weiter Stellen erwischen kann, wo es indoor wie outdoor (mobil) ganz vorzüglich funktioniert.
Aber es sollte auch klar sein, dass bei 1 kW es ebenso viele Stellen gibt, wo es auch im Nahbereich hapern kann.

Ich erlebte es immer wieder, auch im Nahbereich, was es für gravierende Unterschiede gibt, ob mit 0.5 - 2 kW oder mit 2.5 - 10 kW gesendet wird.

Wie dermaßen oft gab es im letzten und vorletzen Jahr auf dem ehemaligen WDR-Ensemble "12D" allein in Velbert-Mitte (und Essen) an vielen Stellen zumindest mit Scheibenantenne massive Aussetzer beim Abspielen der 1 (2) kW starken Signale des WDR-Ensembles aus Velbert-Langenberg - wie perfekt im Vergleich 5C mit 10 kW abgespielt wurde und wird!

Nein, diesbezüglich kann ich den RB trotz der Finanzthematik nicht verstehen.
Die Gefahr ist viel zu groß, dass jemand dieses neue Paket perfekt überall in seinem Umfeld empfangen möchte und dann enttäuscht wird. Das betrifft natürlich auch Keller & Garagen.
Mit der zehnfachen Leistung wäre es umgekehrt gewesen, so hätte es durchweg für positive Überraschungen und ggf. Begeisterung sorgen können.

Apropos Begeisterung:
Diese könnte dank 128 kbps bei sehr vielen Leuten doch ausgelöst werden, aber auch von anderen als "BR: Naja, wir wollen gut sein, aber auf keinen Fall perfekt sein" interpretiert werden.
Was tut es für einen Abbruch, wenn sie mit 144 kbps AAC LC senden würden?
Immerhin hört man noch einen deutlichen Unterschied zu 128 kbps AAC LC oder HE, um nicht zu sagen, mit 144 klingt es nach "aller erster Sahne".
In dem Fall würde es sie nicht mehr kosten (ihr Mux, ihre Ausgaben für das Ganze) und Platz dafür sollte im Mux auch vorhanden sein, da der WDR ja seine 112 kbps/Programm vorgibt und die eigenen BR-Programme nicht wirklich viele im breiten Mux sind.
Aber vielleicht ist ja doch nicht genug Platz darin, aufgrund der höheren Fehlerkorrektur, die eigentlich nötig wird, wenn man "so schwach" sendet.
Und der Kreislauf schließt sich...

von Matthias K. - am 03.02.2013 11:57
Das wenige Geld wird wohl erstmal möglichst effektiv eingesetzt. Für die ganzen Hamburger plus noch etliches an Umland reichen 1x4/1x1 kW. In komplett MV wohnen weniger Leute als im Stadtstaat Hamburg...

HH: 1.745.234
(Metropolregion HH: 5.088.745, die ist aber nicht komplett mit DAB abgedeckt)
2.311 Einwohner pro km²

MV: 1,597 Mio.
69 Einwohner pro km²

D.h. Hamburgs Bevölkerungsdichte ist 33 x so groß wie die von MV.

NDS:
166 Einwohner pro km²

SH:
178 Einwohner pro km²

Der NDR scheint nach dieser Karte vorzugehen:
http://www.viewsoftheworld.net/wp-content/uploads/2010/10/germany_density.jpg
und hat außer Flensburg und WHV, evtl. noch Lübeck, alles abgearbeitet, wo mit wenig Aufwand möglichst viele Leute erreicht werden.

Der NDR scheint nach dieser Karte vorzugehen:
http://www.viewsoftheworld.net/wp-content/uploads/2010/10/germany_density.jpg
und hat außer Flensburg und WHV, evtl. noch Lübeck, alles abgearbeitet, wo mit wenig Aufwand möglichst viele Leute erreicht werden.
Visselhövede passt da allerdings nicht rein, aber das geschieht wohl wegen der Autobahn...

(Eine topografische Ausgabe dieser verzerrten Karte: http://www.viewsoftheworld.net/wp-content/uploads/2010/10/germany_topography.jpg
Artikel zu den Karten: http://blog.zeit.de/open-data/2010/11/04/alles-projektion-bevolkerungsverteilung/ )

Folgende Karte ist zwar von 2007, dürfte aber auch noch passen. Nach der müssten eigentlich als nächstes versorgt werden: http://www.mr-kartographie.de/typo3temp/pics/4a9b810b49.jpg
(Bessere Bildauflösung unter: http://www.mr-kartographie.de/karten-fuer-die-schule/thematische-karten-in-schulatlanten/bevoelkerungskarten-sprachkarten.html auf das richtige Bild klicken, ist nicht direkt verlinkbar)
Hildesheim/Göttingen, Emden/Ostfriesland, WHV, Flensburg, Lübeck, Osnabrück, Rostock, Stralsund.

Wenn MV jemals eine richtige DAB+-Versorgung bekommen sollte, dann nur wegen der dort hindurchführenden Autobahn, nicht wegen der dortigen Einwohner.

Ähnliche Karte von 2005, die aber etwas übersichtlicher daherkommt: http://www.golf.de/dgv/karten/karte_04/karte_04.gif

Karte von 1999, aber mit genauerer Auflösung der Bevölkerungsdichte: http://www.deutsche-mittelgebirge.de/Deutschlandkarte_Bevoelkerungsdichte_klein.jpg

Und als letztes eine Karte der erwarteten Bevölkerungsentwicklung bis 2025: http://www.daburna.de/Bilder/Blog/bevoelkerungsentwicklung_deutschland_2006-2025.png

Da auch wieder der Blick nach MV, besonders den Osten und Nordwesten davon: die sowieso schon kleine Bevölkerungszahl dort wird noch weiter und stark abnehmen. Da wird es DAB wohl erst mit der UKW-Abschaltung geben oder wenn der NDR finanziell besser ausgestattet wird in Sachen DAB.

von iro - am 04.01.2014 17:18
KEF

Was die KEF angeht, ist das seit zwei Jahren bekannt; und es ist nie etwas anderes behauptet worden. Die KEF verteilt auch kein Geld, denn das ist schon bei den Anstalten (Beitrags- und sonstige Einnahmen). Die KEF prüft lediglich die Verwendung der Geldmittel der Anstalten auf Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit in Bezug auf den gesetzlichen Auftrag und stellt einen Gesamtfinanzbedarf fest. Dabei ist die Arbeitsweise der KEF durch den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag bestimmt.

Einen gesetzlichen Auftrag zur baldigen FM-Abschaltung und Ersetzung von FM durch DAB+ gibt es nicht. Der wage Hinweis im TKG (mögliche Abschaltung um 2025) ist hier nicht relevant. Hier noch einmal der Text zu DAB aus der Zusatzinformation 4 zur PM vom 17.01.2012 der KEF:

Zitat

Nach einem wenig erfolgreichen Entwicklungsprojekt unter der Überschrift "DAB", für das die KEF einen Mittelbedarf in ihrem 10. Bericht, also im Jahr 1995, anerkannt hatte, wird nun mittels "DAB+" der Relaunch des terrestrischen Digitalen Hörfunks versucht. Die Kommission hat im Frühjahr 2011 für die laufende Gebührenperiode [bis Ende 2012] bis dahin gesperrte Mittel für den Start von DAB+ freigegeben. Voraussetzung dafür waren insbesondere die Entwicklung eines Zukunftskonzepts unter Einbeziehung des Radios über das Internet und die Beteiligung privater Rundfunkanbieter. Die Kommission erkennt in ihrem 18. Bericht für das Entwicklungsprojekt DAB+ für die kommende Beitragsperiode [2013 bis 2016] einen weiteren Mittelbedarf von 69 Mio. € an. Von diesem Betrag entfallen 34 Mio. € auf die ARD und 35 Mio. € auf das Deutschlandradio.

Mittlerweile ist in einigen Regionen Deutschlands ein DAB+-Multiplex mit drei Programmen des Deutschlandradios und diversen Programmen kommerzieller Programmveranstalter gestartet. In einigen Bundesländern gibt es auch DAB+-Angebote von ARD-Anstalten. Die Kommission wird mit den Anmeldungen zum 19. Bericht [erscheint 03/2014], also im Sommer 2013, den Einführungserfolg des Digitalen Hörfunks überprüfen und macht die Freigabe der Mittel für die Jahre ab 2015 von einem nachweisbaren Erfolg der Einführung abhängig.


Man beachte die Höhe der Beträge für ARD und DLR.

MV

Es war eine Entscheidung der Landespolitik, dass MV als viertes Land dem NDR-Staatsvertrag beigetreten ist. Der NDR hatte mit dieser Entscheidung nichts zu tun. Der Entscheidung gingen heftige Diskussionen voraus. Manche Landespolitiker wünschten damals eine größere Ost-Anstalt. Der Druck zugunsten des NDR kam hauptsächlich aus der Bevölkerung und der Lokalpolitik; man verstand sich eben eher als norddeutsch als als ostdeutsch. Animositäten gegenüber Berlin haben sicher auch eine Rolle gespielt.

Es scheint die Politik des NDR zu sein den DAB-Ausbau zu verzögern, solange die Freigabe der DAB-Geldmittel für 2015 und 2016 nicht erteilt ist. Wie sich die von den ARD-Anstalten beantragten Gelder für DAB auf die einzelnen Anstalten verteilen, geht aus dem KEF-Bericht nicht hervor. Im Bericht gibt es immer nur pauschale Angaben für die gesamte ARD, obwohl jede Anstalt eigenständig ist.

von Manfred Z - am 05.01.2014 11:25
Moin in die Runde,

ich hatte am Sonntag eine Mail an der NDR geschrieben:

DAB+ über den Sender Torfhaus (Harz-West) geplant?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ist die Ausstrahlung von DAB+ (Regional Nds & Bundesmuxx) über die Harz-Sender geplant?

Ich fahre täglich die Strecke Wolfenbüttel-Goslar über Salzgitter-Bad (B6 & B248). Nach den Karten auf digitalradio.de könnte der Empfang schwierig werden. Mir geht es hauptsächlich um NDR-Info. Ich befürchte, dass vom Braunschweiger Funkturm nicht mehr viel auf meiner Arbeitsstrecke ankommt und die NDR-Programme werden ja auch nicht vom Brocken gesendet.

Die Anschaffung einer "richtigen" Autoantenne und der Einbau dieser ist mir nicht möglich. Maximal kann ich eine Scheibenantenne realisieren. Daher diese Anfrage.


Hier die Antwort:

vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse an DAB+.

Der Sendernetzausbau - so auch bei DAB+ - ist von unzähligen Kriterien abhängig. Wir haben uns gemeinsam mit den bundesweiten Programmanbietern entschieden, in den Ballungsräumen und Landeshauptstädten zu starten, um möglichst schnell große Bevölkerungsteile mit dem neuen Rundfunkangebot zu versorgen. Auf diese Weise kann zugleich ein Endgerätebedarf erzeugt werden, der zu einem breiten Angebot an Endgeräten und zu sinkenden Preisen führt.

Ich bitte um Verständnis, dass wir schon allein aufgrund der beschränkten personellen Kapazitäten - für die Planung und den Aufbau von Sendern - nicht alle Regionen zeitgleich in Betrieb nehmen können.

Und für einen verbindlichen Zeitplan sind derzeit noch mindestens zwei Voraussetzungen nicht erfüllt. Erstens warten wir noch auf eine Zusage der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs) bezüglich der weiteren Finanzierung von DAB+, zum anderen wird derzeit noch das perspektivische Sendernetz für den Flächenausbau abgestimmt. Hierbei sind bautechnische und statische Fragestellungen an den Standorten, Koordinierungsaspekte mit dem In- und Ausland, Regionalisierungsanforderungen, wirtschaftliche Aspekte und vieles mehr zu berücksichtigen. Erst wenn das Ziel bekannt ist, können die Schritte dahin und deren Reihenfolge festgelegt werden. Ich denke, dieses ist nachvollziehbar.

Derzeit sind wir dabei, alle Regionen zu beplanen, um ein gutes Sendernetzkonzept zu erzielen. Mit einer Realisierung eines DAB Empfangs im Bereich Harz rechne ich, falls alle oben genannten Anforderungen erfüllt sind, jedoch frühestens im Bereich 2016 bis 2017.

Ich muss Sie daher weiterhin um Geduld bitten. Dennoch hoffe ich, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Technische Teilnehmerberatung

Norddeutscher Rundfunk/Sendertechnik
Tel. 08000 637 099
E-Mail technik@ndr.de


Ich hoffe, mit der Veröffentlichung der NDR-Mail gegen keine Forumsregel verstoßen zu haben. Eine Mail ist ja gleichzusetzen mit einem Brief und es gibt ja das Briefgeheimnis. Nach meiner Ansicht ist der NDR allerdings eine öffentliche Institution, weshalb auch die Antwort auf eine private Anfrage von allgemeinem Interesse sein kann.

von Murky - am 14.01.2014 21:47
Zitat
Murky
Nun, Bremen interessiert niemanden 100 km von der Landesgrenze entfernt, aber mit den getrennten Themen Niedersachsen-Bremen, HH/SH und MeckVorPomm wäre zumindest eine besser Regionalisierung erreicht als der jetzige Zustand. Danke für bisherige positive Resonanz auf meinen Vorschlag.


Bislang hat mir "DAB in Norddeutschland" vollkommen ausgereicht. Es passiert hier ja nichts bzw. so gut wie nichts. Daher ist der Thread auch selten mal "oben".
Es geht ja auch ausschließlich um
- Bundesmux
- NDR
- RB.
BuMux und NDR-Ausbau läuft quasi parallel (wenn was läuft), RB "hat fertig".

Bei einer Trennung "Niedersachsen-Bremen, HH/SH und MeckVorPomm" sehe ich zuallererst die Gefahr, daß sich das NDR-Bashing einfach nur verdreifacht. Derzeit macht das für mich noch keinen Sinn.
Sobald aber neben BuMux und NDR-Ausbau private Muxe in einzelnen Bundesländern ins Spiel kommen, wäre der Zeitpunkt gekommen, den Norddeutschland-Thread zu schließen und Länder-Threads aufzumachen.
HH/SH macht dann Sinn, wegen der gemeinsamen LMA.
HB/Nds. in einem Thread dagegen eher nicht. In einem Bremen-Thread wird zwar wohl nicht viel passieren, aber da hätte ich schon gerne dann einen eigenen Thread für, damit die wenigen Bremen-Meldungen nicht komplett im Niedersachsen-Sumpf untergehen!
McPomm könnte man aber vielleicht doch schon jetzt rausnehmen, dafür passte der Begriff "Norddeutschland" sowieso noch nie ganz richtig und aktuell mit dort startendem Ausbau und zu erwartendem Ansteigen an Postings diesbzgl. wäre dafür jetzt der richtige Zeitpunkt.

Vielleicht also erstmal nur 2 Threads?
Dieser hier abgeändert in "DAB in Norddeutschland (ohne MVP)" und einen neuen
"DAB in Mecklenburg-Vorpommern".

Und in einem zweiten Schritt dann später eine weitere Aufteilung von ""DAB in Norddeutschland (ohne MVP)" in Länder-Threads, sobald sich dort private Aktivitäten abzeichnen sollten.

Ganz glücklich wäre ich damit aber auch nicht. Zumal die ganzen "DAB in XY"-Threads ja nur aus der Not geboren wurden, damit das Hauptforum nicht komplett mit DAB-Einzeltreads überschüttet wird. Dieser Grund ist eigentlich seit der Eröffnung des DAB-Forums entfallen. Trotzdem empfinde ich diese Aufteilung aber weiterhin in Teilen durchaus als praktisch und übersichtlich.

Man könnte also auf die Art weitermachen, dann macht eine zukünftige Aufteilung in
DAB in Bremen
DAB in Niedersachsen
DAB in HH/SH
DAB in MVP
durchaus Sinn. Mich stört allerdings, daß die NDR-Aktivitäten dann "auseinandergerissen" werden.

Man könnte aber auch so aufteilen:
DAB in Norddeutschland (NDR+Bundesmux)
DAB in Bremen (RB+Bundesmux, später auch noch Private)
und später dann zusätzlich noch
DAB in Niedersachsen (Private)
DAB in HH/SH (Private)
DAB in MVP (Private)
... wobei ich eher nicht mehr daran glaube, daß die letzten 3 Threads jemals eröffnet werden.

von iro - am 16.08.2014 10:33
Der Drops ist gelutscht: es wird ein Plattformbetrieb über Media Broadcast.

Hier die PM:

Zitat
MA HSH
Erste private Digitalradio-Plattform für Hamburg!
MA HSH weist Frequenzen für DAB+-Plattformbetrieb zu

Norderstedt, den 30. Oktober 2014 – Auf seiner gestrigen Sitzung hat der Medienrat der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) der Media Broadcast GmbH Übertragungskapazitäten für den Betrieb einer Digitalradio-Plattform im Raum Hamburg zugewiesen. Damit ist bundesweit zum ersten Mal die gesamte Übertragungskapazität eines DAB+-Kanals an einen Hörfunk-Plattformbetreiber vergeben worden. Zugleich ist damit in Norddeutschland der Weg frei für die Verbreitung des ersten regionalen Programmpakets mit privaten Hörfunkangeboten über DAB+.

Als zukünftiger Plattformbetreiber stellt die Media Broadcast das Programmpaket zusammen, wobei die Programme, die verbreitet werden sollen, über eine medienrechtliche Zulassung verfügen müssen. Die Zuweisung an die Media Broadcast GmbH erfolgt für die Dauer von zehn Jahren. Die Plattform soll ihren Sendebetrieb Ende des ersten Quartals 2015 aufnehmen.

„Endlich gibt es damit neben den öffentlich-rechtlichen Programmen auch in Norddeutschland ein privates regionales Angebot über DAB+!“, so Thomas Fuchs, Direktor der MA HSH. „Wir hoffen, DAB+ in Norddeutschland damit weitere Schubkraft verleihen zu können.“
Über die Plattform der Media Broadcast werden zunächst sieben Hörfunkprogramme verbreitet. Es besteht allerdings die Möglichkeit, noch weitere Programme in die Plattform zu integrieren. Neben diesem neuen Angebot sind in Hamburg bereits jetzt acht Programme des NDR sowie der bundesweite Multiplex mit neun privaten Programmen und vier Programmen von Deutschlandradio empfangbar. Zukünftig werden in Hamburg mindestens 28 Radioprogramme über DAB+ on Air sein.

Mit Blick auf die geplante Verbreitung über die DAB+-Plattform hat der Medienrat der MA HSH zudem einer Reihe von Hörfunk-Veranstaltern, deren Programme als Landesprogramme für Hamburg auf der DAB+-Plattform verbreitet werden sollen, Zulassungen erteilt. Folgende Veranstalter erhielten jeweils für die Dauer von zehn Jahren eine Zulassung der MA HSH zur Veranstaltung eines 24-stündigen Hörfunkvollprogramms für das Verbreitungsgebiet Hamburg:
• Alfred Heinrich Krandick: „Radio VHR“
• Evangelischer Presseverband Norddeutschland GmbH: „Radio Paradiso“
• Mega Radio GmbH: „Mega Radio”
• TW-Media GmbH i.Gr.: „Elbe 1“
• Regiocast GmbH & Co. KG: „80s80s”.

Im privaten DAB+-Multiplex sollen außerdem die Programme
• „Hamburger Lokalradio“ sowie
• „Freies Sender Kombinat FSK“
verbreitet werden, die bereits über eine Zulassung der MA HSH verfügen.
Darüber hinaus besteht mit der Hamburger Hochbahn AG eine Vereinbarung über die Verbreitung eines Audiodienstes.


von Boombastic - am 30.10.2014 13:07
Zitat
Manager.
Konkretes Beispiel:
Anfangs der Woche wurde 11A Ingolstadt in Teilen Oberbayerns durch 11A DRS RP "weggedrückt".
Umgekehrt habe ich das schon selbst erlebt - vor 2 oder 3 Jahren. Da war 11A RDS RP im Raum Landau - ca. 25 km vom 5 kW-Sender Weinbiet entfernt - vollständig durch 11A Ingolstadt vom 250 km entfernten Sender Gelbelsee überlagert. Einfach ausgelöscht.

Bei einem Abstand von 250 km kommt das vielleicht ein- oder zweimal im Jahr für eine Nacht vor. Ist also ähnlich häufig wie es der Normalhörer von UKW gewohnt ist. Bei einem Abstand von < 100 km - zudem noch in der norddeutschen Tiefebene - wird es aber in der herbstlichen Tropo-Saison immer wieder zu Empfangsbeeinträchtigungen kommen. Was uns DXer freut, wird der Normalhörer dann sicher nicht goutieren, sondern den gestörten Empfang seinem neu erworbenen "sch*** DAB-Radio" zuschreiben.

Und nochmal konkret:
11C Sachsen-Anhalt (bisher noch ohne Sender in der Altmark oder auf dem Brocken) habe ich schon mehrmals in Neumünster (unweit von Hamburg) empfangen können - mit einer einfachen Teleskopantenne. Und da glaubst du, dass ein vollausgebautes 11C Sachsen-Anhalt (mit Brocken, Dequede, etc.) im Raum Hamburg nicht stören kann?
Man könnte diese Phänomen auch als systemischen Nachteil von DAB betrachten: Bei schlechter Netzplanung (wie leider in D schon geschehen) kann man z.B. in Hessen weder Bayern noch NRW empfangen, obwohl das auf UKW meist (für ein Teil der Programme zumindest) möglich ist. Bei UKW kann man auch auf andere Frequenzen ausweichen, was in einem DAB-SFN nicht möglich ist. Die schlechte Planung meinen nun einige hier damit auszugleichen in dem sie sagen "Feindsender soll man ja jetzt auch nicht mehr hören können/dürfen"!
Ich glaube: der Wurm muß dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Soll heißen: Wenn sich der Radiohörer vom Konzept DAB nicht angesprochen fühlt, weil Politiker und Planer auch hier "den Wunsch des Volkes" nicht berücksichtigen, floppt das Konzept. Im Falle von DAB(+) eben seit gut 20 Jahren. DAB gegen UKW ist eben wie TV-SAT gegen Astra. Man sollte die "Leute" eben nicht für doof verkaufen....:rolleyes:

stefsch

von stefsch - am 02.11.2014 13:45
Hier die Antwort des Landesrundfunkrates M-V


vielen Dank für Ihre Nachricht vom 28.09.2014, welche ich den Gremienmitgliedern zur Kenntnis gegeben habe.
In der Sitzung des Landesrundfunkrates Mecklenburg-Vorpommern am 10. November 2014 haben wir das
Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern um eine sachliche Klärung gebeten. In diesem Zusammenhang
hat uns der NDR nachfolgende Informationen gegeben:

Der moderne Standard DAB+ bietet gegenüber der alten UKW Hörfunkverbreitung viele Vorteile. Für die ARD ist deshalb
der digitale Verbreitungsweg für den Hörfunk die Zukunft.

Der NDR folgt beim Ausbau von DAB+ in Norddeutschland einer festgelegten Vorgehensweise. Die Kommission
zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) hat den ARD-Anstalten in der laufenden Beitragsperiode ein begrenztes
Budget für eine erste Ausbaustufe von DAB+ in Deutschland zur Verfügung gestellt. Der NDR hat den Anspruch,
mit vertretbaren, begrenzten Mitteln möglichst viele Menschen mit DAB+ zu erreichen. Dazu wird im gesamten
Sendegebiet das DAB+ Sendenetz schrittweise ausgebaut, zunächst konzentriert auf die Landeshauptstädte und auf
Teile des Autobahnnetzes, mit dem Ergebnis, dass inzwischen in Norddeutschland über die Hälfte der Bevölkerung und
der Autobahnstrecken erreicht werden. Abhängig von Entwicklung, Akzeptanz und Finanzierung wird der NDR zukünftig
die DAB+ Verbreitung weiter optimieren. Dafür bedarf es zunächst aber einer in der ARD und mit der KEF abgestimmten
Entscheidung über ein Entwicklungsszenario und die längerfristige Finanzausstattung von DAB+.
Bis dahin hält sich der NDR beim konkreten Ausbau weiterer Sender zurück. Das gilt auch für den neuen Sender in
Rostock-Toitenwinkel. Dieser wird von den Firmen Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) und Mediabroadcast betrieben.
Lediglich die DAB+ Sendertechnik für den Mux der NDR Programme wurde als Teilmodul der gesamten Technik aus dem
NDR Bestand beigestellt. Diese einmalige Investition war im Gesamtpaket wirtschaftlich sinnvoll.

Die eigentlichen Kosten entstehen dem NDR erst in der Zeit nach Aufnahme des Sendebetriebs. Da die Verträge mit
den Betreibern langfristig geschlossen werden, ergeben sich über die übliche Vertragslaufzeit von 10 bis 12 Jahren
Kosten im Millionenbereich. Vor dieser Ausgabe steht die oben beschriebene Grundsatzentscheidung.
Nach einem positiven Votum für DAB+ hat die Verbreitung im Raum Rostock für den NDR hohe Priorität.

Es tut uns leid, Ihnen momentan noch keine weitergehenden Aussagen zum DAB+ Ausbau in Mecklenburg-Vorpommern
machen zu können. Auch der Landesrundfunkrat Mecklenburg-Vorpommern sieht in DAB+ den Verbreitungsweg der Zukunft.
Das Gremium wird den weiteren Ausbau daher intensiv verfolgen.

Mit freundlichen Grüßen .

von dabfrank - am 14.11.2014 18:58
Die Daten bei wikipedia sind nicht die Neuesten, aber bei den Gebühren hat sich ja wenig getan.

2009:
Einnahmen BR: 1000 Mio €, davon 879 Mio € aus Gebühren
Einnahmen NDR: 1083 Mio €, davon 956 Mio € aus Gebühren

Planstellen BR: 2893
Planstellen NDR: 3447 (zwischenzeitlich kaum reduziert, waren aber mal über 4000).


Der BR betreibt seine Sender im Eigenbetrieb, der NDR muß in MVP auch noch die Gewinnabführungen an die Anteilseigner von Media Broadcast und DFMG mitfinanzieren.

Zitat

Der BR hat mehr Radioprogramme

Der BR erzeugt in Zukunft 10 Hörfunkprogramme, einige davon mit Regionalfenstern (wohl nur noch Bayern 1 in Zukunft?).
Der NDR erzeugt 10 Hörfunkprogramme (Traffic und Info Spezial nicht mitgerechnet), wobei Nordwestradio mit RB zusammen produziert wird.
Allerdings dürften die NDR1-Landeswellen teurer zu produzieren sein als BR Puls, BR Plus und BR Heimat. Dafür leistet sich der NDR keine wortlastige Kulturwelle wie Bayern 2, sondern nur einen klassiklastigen Gemischtwarenladen.

Zitat

Regionalstudios

Insgesamt hat der NDR:
- 4 Landesfunkhäuser
- 12 Regionalstudios
- 7 Korrespondentenbüros

Der BR hat neben dem Funkhaus München die Fernsehstudios Freimann und UNterföhring - was ich mal als ein Funkhaus zähle (aus Platzgründen geteilt).
Dazu kommen "nur" 3 Regionalstudios in Nürnberg, Regensburg und Würzburg, sowie 20 Korrespondentenbüros, von denen aber 17 "Einmann-Büros" sind.
Das riecht nach weniger Verwaltungsaufwand (ein Studio ist was anderes als ein Funkhaus)

Bei den TV-Zulieferungen für die ARD dürfte der Prozentsatz sowieso an die Anstaltsgröße gekoppelt sein, da hat der NDR Mehrkosten. Der BR hat dafür noch BR Alpha.

Der BR profitiert somit wohl in erster Linie von weniger Planstellen (und das trotz vermutlich deutlich größerer Technikabteilung!) und weniger "Fläche". Während sich der NDR viel Flächenpräsenz leistet (leisten muß, dank Versorgung von 4 Bundesländern), ist der BR sehr München-fixiert - und damit kostensparender aufgestellt.

Das hat aber mit DAB wenig zu tun: Der NDR will oder wollte DAB nicht. Entsprechend sind auch keine Mittel vorhanden. Egal, wie arm/reich er ist. Der BR *will* es einfach. Deshalb macht er es. Der "arme" MDR bekommt das mit DAB ja auch hin...

von DH0GHU - am 24.12.2014 12:18
Zitat
dab_4
Wenn ich von Oldenburg nach Braunschweig fahr, muss ich, um durchgehend eines der NDR-Programme auf DAB+ zu hören, zunächst 12A, dann 6A, dann 6D und schliesslich 11B aktivieren - wo ist da der Vorteil gegenüber UKW?


Wenn ich die gleiche Strecke fahre, muss ich nicht umschalten. Mein Radio macht das von alleine... genau wie bei UKW/RDS. Es ist also nur dann ein Nachteil, wenn das Radio zu "billig" ist. Aber: der NDR verschenkt natürlich dadurch die Vorteile eines SFNs.

Zitat
dab_4
Weiterhin: Innerhalb von Niedersachsen gibts u. a. 12A aus Steinkimmen. Warum wird auch auf dem Kanal die NDR-1-Niedersachsen-Sendung namens "Regional für Hannover und das Leinegebiet" (oder ähnlicher Name) ausgestrahlt, und nicht - wie auf UKW aus Steinkimmen - die zu der Region passende Sendung "Regional für Ostfriesland, Oldenburg und die Küste" (oder ähnlicher Name)?

Gibts beim Regional-Wetter auf dem DAB+-NDR-Info (Mo-Sa 6-9 und 16-19 Uhr) eigentlich inzwischen eine Regionalisierung? Lange Zeit wurde (und evtl. wird immer noch) auf allen DAB+-Kanälen, die NDR Info ausstrahlen, nur das Niedersachsen-Wetter gebracht, also auch in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.


Diese Frage habe ich dem NDR schon vor 3 Jahren gestellt und folgende Antwort bekommen:
Zitat
Norddeutscher Rundfunk/Sendertechnik -
Antwort vom 23.11.2011

Sehr geehrter Herr (iro),

vielen Dank für Ihre Empfangsmeldung. Es freut uns, dass Sie unseren Multiplex so gut empfangen können.

Hier nun die offizielle Stellungnahme des NDR zu den fehlenden Programmen.

Vielen Dank für Ihre Mail und das Interesse am Digitalradio des NDR Hörfunks. Wir haben uns - wie andere Landesrundfunkanstalten auch - aus technisch - organisatorischen Gründen für eine schrittweise Aufschaltung unserer Angebote und Dienste entschieden. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir unser Angebot Digitalradio ergänzen.

Ich hoffe, dass sich in nächster Zeit auf diesem Gebiet etwas tut. Wir sind selbst von der Entscheidung "kalt" erwischt worden.

Eine Regionalversion könnte es erst dann geben, wenn das Netz soweit ausgebaut wurde, so dass sich für den NDR die Anschaffung eines regionalen Multiplexers lohnen würde. Wann das sein könnte, kann ich Ihnen allerdings nicht sagen.
Derzeit werden auf allen digitalen Verbreitungswegen lediglich die Regionalnachrichten aus der Landeshauptstadt verbreitet.

Ich hoffe dennoch, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen


Anscheinend lohnt sich die Anschaffung eines regionalen Multiplexers immer noch nicht... Nun gut, es hat sich ja auch noch nichts weiter getan.

von iro - am 07.02.2015 12:20
so Sonntag dann ja mal angefragt beim NDR warum nicht in Rostock ect. .. hier die Antwort

Zitat
Sehr geehrte Teilnehmerin,
Sehr geehrter Teilnehmer,

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Programmen und an der Verbreitung über DAB +.

Der NDR versorgt mittlerweile über die Hälfte der Bevölkerung und der Autobahnstrecken im Norden mit DAB+. Angesichts des von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eng gesetzten Finanzrahmens haben wir den Schwerpunkt des Ausbaus auf die Landeshauptstädte in Norddeutschland gesetzt, aber mit Rücksicht auf das Autobahnnetz auch zusätzliche Gebiete versorgt.

Nachdem die ARD Intendantinnen und Intendanten die digital-terrestrische Verbreitung der Hörfunkprogramme in der ARD noch einmal bekräftigt haben, werden alle Landesrundfunkanstalten nun die nächsten Schritte zum Ausbau der DAB+ Verbreitung vorbereiten und verabschieden. Auch der NDR wird im Laufe dieses Jahres entscheiden, wie er das digital-terrestrische Sendernetz in Norddeutschland weiter ausbauen wird.

Bis dahin hält sich der NDR beim konkreten Ausbau weiterer Sender zurück. Das gilt auch für den neuen Sender in Rostock-Toitenwinkel. Dieser wird von den Firmen Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) und Mediabroadcast betrieben. Lediglich die DAB+ Sendertechnik für den Mux der NDR Programme wurde als Teilmodul der gesamten Technik aus dem NDR Bestand beigestellt. Diese einmalige Investition war im Gesamtpaket wirtschaftlich sinnvoll. Die eigentlichen Kosten entstehen dem NDR erst in der Zeit nach Aufnahme des Sendebetriebs. Da die Verträge mit den Betreibern langfristig geschlossen werden, ergeben sich über die übliche Vertragslaufzeit von 10 bis 12 Jahre Kosten im Millionenbereich.

Es tut uns leid, Ihnen momentan noch keine weitergehenden Aussagen zum DAB+ Ausbau in Mecklenburg-Vorpommern machen zu können.


Mit freundlichen Grüßen
Ihre Technische Teilnehmerberatung



wunderbare Antwort für die nächsten Schritte....
50 % Norddeutschland und 5 % MV
Bezug auf die eigene Darstellung auf NDR.de Mittelwelle abstellen damit DAB+ Geld verwenden darf laut KEF...

selbstverständlich gehen diese Fragen nicht mehr an die Technik :xcool:

aktuell spicke ich diese Seite noch mit Informationen, bevor sie auf den öffentlichen Facebook-Seiten vom NDR Fragen stellen wird.
Beteiligt euch bitte

von TomJoke - am 10.02.2015 18:07
War heute am Sender Moorfleet. Mit Aves Air Pocketradio an Auxkabel ohne echte Antenne nirgends in Hamburg Aussetzer, auch nicht unterm Sender Moorfleet. Mit Dual UDR an passiver Fensterklemmantenne genauso alles in Ordnung. Unterm Sender Moorfleet habe ich dann als erstes die Fensterklemmantenne gegen einen UKW Dipol getauscht. Und siehe da, vor allem der BMux auf 5C konnte ich so bei bestimmter Ausrichtung zum Schweigen bringen. 7A und 11C auch aber deutlich weniger.

Nun das Extrem, den 18dB Verstaerker an den UKW Dipol. Der 5C ging damit fast gar nicht mehr, 7A auch sehr schlecht und 11C so wie 5C vorher ohne Verstaerker.
Die UKW Pegel dabei, mit Fensterklemmantenne ca. 70dBuV und mit dem UKW Dipol 80dBuV. Da gehen mit Verstaerker also ca. 100dBuV an den DAB Tuner und das schafft er nicht. Zumal nicht nur Mischprodukte sondern die direkte 1. Oberwelle der 89,5 MHz im BMux liegt.
Mit 20dB UKW Sperre mit UKW Dipol und Verstaerker war auf allen 3 Muxen Audio bei instabiler Balkenanzeige.
Der 18dB Verstaerker an der VHF Fensterklemmantenne bewirkte unterm Sender, dass BMux und 11C von 16 auf 12 Balken abfiel.

Damit ich was zum Beobachten und nicht immer nur langweiligen Vollausschlag hatte, lies ich den Verstaerker einfach an der Fensterklemmantenne dran.
Auf 2km Entfernung war der 11C auch mit Verstaerker wieder stabil auf Vollausschlag. Der 5C aber ging weiterhin gerne mal auf 6/16 Balken zurueck und war erst nach 4km Abstand zu Moorfleet stabil bei Vollausschlag. Wohl nicht, weil UKW so schnell schwaecher wurde, sondern weil die Pegel der DAB Muxe durch den naeherkommenden HH Turm deutlich staerker wurden. Der ist dann auch nur noch 6km entfernt.

Zwischen Berliner Tor und Hauptbahnhof hatten alle Muxe Vollausschlag und auch am Aves Air und Auxkabel nur ab und zu mal Bewegung an der Pegelanzeige. Hab dann ne 2. Runde gedreht mit Pegelmesser an der Fensterklammantenne und die DAB Muxe haben dort beim Fahren immer so zwischen 50dB und 70dBuV angezeigt. Dort Aussetzer zu bekommen geht nur, wenn am Empfaenger etwas nicht stimmt. Wie gesagt, ich hatte den 18dB Verstaerker davor und trotzdem keine Stoerungen.
Im Tunnel am Hauptbahnhof der 11C mit Aves Air kurze Aussetzer, mit Fensterklemmantenne nie weniger als 8/16 Balken.

Eine Erkenntnis ist nun, die 1kW des BMux aus Moorfleet sind absolut notwendig, sonst wuerden so einige Leute im 2,5km entfernten Stadtteil Billstedt Probleme haben und auf der nur wenige Hundert Meter am Sender vorbeifuehrenden Autobahn sowieso.
Die hier im Forum oefters mal angesprochene Variante fuer den BMux, Billstedt nach Luebeck existierte also nie als sinnvolle Moeglichkeit.

Die Zweite wichtige Erkenntnis, Finger weg von aktiven Antennen und Splittern fuer DAB+. Besser passiv mit vernuenftigem daempfungsarmen Antennenkabel nehmen.

Bin dann noch die A7 hochgefahren. 11C am Auxkabel fehlerfrei bis Kaltenkirchen und an wieder passiver Fensterklemmantenne bis hinter das Dreieck Kiel. Damit ging der 11C sogar in Neumuenster zu 90%.
Bei dieser enormen Reichweite ueber das Hamburger Stadtgebiet hinaus, wuerde es mich wundern, wenn nicht schon bald HH Zwei und Energy HH im 11C aufschalten. Deren 100W Funzeln kommen kaum weit raus.
Zurueck dann wegen Stau ueber Kaltenkirchen und Norderstedt. Mit Auxkabel in Kaltenkirchen leichte Aussetzer, ab Hennstedt-Ulzburg und in Norderstedt aber alle Muxe ohne Antenne voellig fehlerfrei.

In Neumuenster schwankte die Pegelanzeige beim 5C bedenklich weit runter. Als ich den Richtfunkturm mit seinen UKW Sendeantennen sah, schnell UKW Filter davor und schon war's wieder ok. Anders als unterm Sender Moorfleet ist dort der 5C natuerlich schwaecher und auch mit passiver Antenne anfaellig gegen stoerende UKW Sender.

von Nordlicht2 - am 27.06.2015 16:32
Zitat

Das ist richtig aber der NDR nutzt nicht die Vorteile eines SFN's sondern Hamstert sich Frequenzen

Zumindest macht er das jetzt noch nicht und nutzt Frequenzen, die wohl sowieso nicht für ein landesweites SFN vorgesehen sind, sondern für regionale Bedeckungen. Was aber ja nicht heißt, daß das dauerhaft so bleiben wird.
Ich vermute ja, daß der NDR eigentlich Untermieter haben möchte, die entweder sowieso nur regional senden wollen oder aber ihre lokalen Fenster abbilden wollen bzw. müssen, um dann mit den anderen Programmen (2, Kultur, Info, Njoy, Blue, Traffic) auf ein - ebenfalls mit Privaten zu teilendes - landes- oder mehrländerweites SFN umzusiedeln. Aber eben reine Vermutung, da ansonsten der derzeitige Netzaufbau nur sehr wenig Sinn macht. Also entweder hat der NDR einen ganz genialen Plan und schaut schon 10 Jahre voraus - oder er hat überhaupt keinen Plan*... :D
Nach Hamburg kommt aber ja im nächsten Jahr ein zweites, regionales SFN im Nordwesten von Nds.. Mir ist allerdings das andere SFN im Nordwesten wichtiger... 5C Aurich.

*) ich halte immer noch beides für möglich, wobei sich die Frage stellt:
Wenn man einen genial vorausschauenden Plan hat, warum kommuniziert man den nicht? Wegen der Konkurrenz beim Auftreten als Sendernetzbetreiber (gegenüber MB oder anderen)? Ist das sooo geheim? Oder vielleicht auch einfach nur aus Arroganz? Oder weil die Finanzierung komplett ungeklärt ist? Warum erfährt niemand etwas - gefragt wird ja....
Wie soll man potentielle Sendernetz-Kunden betrachten? Mitfinanzierer oder programmliche Konkurrenz für das eigene Haus - und daher lieber doch nicht? Hat vielleicht nur die NDR-Technik einen genialen Plan, aber die Programmleute wollen "lieber doch nicht"?
Was wir (von der Technik) erfahren ist nur, erst muss Geld für Muxer her, dann gibt es auch was anderes als das Hannover -Fenster auf NDR1NDS-DAB, und: Aurich im Frühjahr. Mehr nicht... Und außerdem noch vom NDR zum Thema DAB: NDR Schlagerwelle gewünscht.
Ich finde das alles ziemlich dürftig!
Es besteht durchaus auch Möglichkeit #2: Man hat überhaupt keinen Plan.
Oder gar #3: Es ist alles böse Absicht... ;)

von iro - am 29.09.2015 19:04
Nun kann ich auch noch was zum BuMu aus Aurich beitragen, da ich gestern über die A31 nach Oberhausen gefahren bin und abends wieder zurück, aber dann über die A1. Vor allem die Rücktour war ein empfangstechnisches Desaster, siehe Beitrag von Sarstedter - aber de Reihe nach...

Früh morgens um kurz nach 7 gings los, quer durch Ostfriesland Richtung Leer. Unnötig zu erwähnen, das noch Hammertropo herrschte. Aber ich blieb auf 5c.
Der ging soweit auch recht gut. Bei Reede gesellten sich dann die ersten zaghaften Aussetzer hinzu, ab Haren (Ems) war dann Feierabend mit 5c. Erst südlich von Meppen kehrte der 5c, nun wohl aus Westfalen, wieder zurück.

In Westfalen selbst, bis Oberhausen und von dort abends wieder zurück hatte der 5c überall Vollausschlag, keinerlei Unterbrechungen bis kurz vorm Autobahndreieck Ahlhorn... Wohlgemerkt, es gab null Tropo, es wurden keinerlei andere Muxxe als üblich eingelesen, dann hätte ichs vllt. noch verstanden:

War ich es bislang gewohnt, bis Varel problemlos 5c zu hören, funktionierte das mit dem BuMu ab der A29 plötzlich und drastisch immer schlechter. Was war mit Bremen los? Selbst ganz oben auf der Huntetalbrücke praktisch in Sichtweite zum Bremer Fernsehturm - Aussetzer ohne Ende, es kamen nur noch Audiofetzen durch - wenn überhaupt. Feldstärke unterirdisch schlecht, im Schnitt stark schwankend 0 bis 2 Balken. Praktisch gar kein Audio mehr so etwa ab Jaderberg, je weiter ich nach Norden kam. Verglichen mit anderen Programmen im Paket - das gleiche Bild. Allerdings, der Radio Bremen Muxx kam, trotz nur 1kW, soweit so gut wie immer auf dieser Strecke, also meinen Tuner oder die Antenne kanns nicht zerrissen haben.
Ab Varel Bockhorn, wo sonst das Signal aus Bremen abreisst, übernahm wohl nun Aurich die Versorgung, die Feldstärke erholte sich flott auf 100% und es gab auch keine Aussetzer mehr.

Mein (trauriger) Verdacht: Aurich und Bremen stören sich gegenseitig und zwar ganz gewaltig. Sollten sich die Sender eigentlich ergänzen, nehmen sie sich gegenseitig die Versorgung. Das finde ich auch bestätigt an Stellen in der Stadt, wo bisher Bremen unterbrechungsfrei lief - nämlich genau die Strasse um mein Haus herum, da lief der 5c immer ausreichend stark. Jetzt habe ich auf diesem Stück laufend Aussetzer. Im Gegensatz dazu, auf Strassen, von denen ich praktisch Null Empfang aus Bremen hatte, liegt Aurich störungsfrei an.
Das würde auch die vielen Aussetzer in der Südstadt erklären, auch hier ging Bremen streckenweise recht gut.

Woran zur Hölle kann das liegen? Ist das ein Timingproblem? Was NRW und Südniedersachsen hinkriegt, schafft man hier oben wieder nicht?
Jedenfalls bin ich darüber stinksauer. Null Testbetrieb fahren, und dann alles vermurksen :mad:

von HAL9000 - am 04.10.2015 13:50
Zitat
HAL9000
Kann dann ja nicht wirklich soooo eine große Tat gewesen sein, wenngleich die Auswirkungen doch recht heftig gewesen sind.
Mich würde da auch mal der technische Hintergrund sehr interessieren.


Ich stelle mir das ja ganz banal als einen Delay-Wert vor, den man am Sender einstellen kann, und der per Default auf 0 us steht. Wenn man das nun vergisst einzustellen, die benachbarten Sender aber ein Delay haben, dann fuehrt das zwangsweise zu solchen Stoerungen. Wenn nun - wie in Sachsen-Anhalt - ein Standort alle Nase lang aus dem Tritt kommt, dann stelle ich mir das so vor, dass der Sender, aus welchem Grund auch immer, diesen eingestellten Wert vergisst und auf Default (0 us) zurueckgesetzt wird. Oder dass die GPS-Uhrzeit-Synchronisierung dort eine Macke hat.

Man koennte nun sagen, in Norddeutschland an der Kueste braucht es keine Delays, weil es dort ja keine Berge gibt und das Netz relativ homogen ist. Man muss aber bedenken, dass der Bundesmux ja bundesweit funktionieren muss.

Da muss man nicht mal in den Sueden Richtung Wendelstein schielen. Es reicht ja schon der Brocken, der einfach aufgrund der exponierten Lage Potenzial hat, das Gleichwellennetz aus dem Takt zu bringen, weil er eine recht hohe Reichweite hat. Ihr koennt euch ja eh noch an die Empfangsprobleme vor einiger Zeit erinnern, als man den 5C am Brocken auf Rundstrahlung umgestellt hat.

Wenn man da irgendwo im suedoestlichen Niedersachsen ist, kann es gut sein, dass der weit entfernte Brocken und ein lokaler Standort gleich stark eintreffen. Spaetestens ab 250us zeitlichem Unterschied ist dann aber das Guard Intervall verletzt, d.h. >=75km Entfernungsunterschied zwischen Brocken und lokalem Sender fuehren dazu, dass das Signal komplett kaputt ist.

Also muesste man dafuer sorgen, dass das Signal vom Brocken nicht so viel spaeter als das des anderen Standorts eintrifft, was letztendlich bedeutet, dass man alle tiefer gelegenen umliegenden Standorte gegenueber dem Brocken verzoegern muss.

Nehmen wir an, der Brocken sendet das Signal ohne Verzoegerung aus. Stellt man dann z.B. in Hannover ein Delay von 100us gegenueber dem Brocken ein, dann wuerde sich in obiger Situation der Unterschied von 250us auf 150us verringern, das Guard Intervall waere nicht mehr verletzt.

Damit hat man aber gleichzeitig die Situation zwischen Bremen und Hannover verschaerft. Man denke sich nun einen Punkt, wo Hannover und Bremen gleichzeitig empfangbar sind und der Sender Hannover 50km weiter entfernt ist als der Sender Bremen. Ohne die Delays noch kein Problem, aber weil man Hannover nun um 100us verzoegert hat, sind nur noch 45km Entfernungsunterschied moeglich. Zack, gibt es nun hier Empfangsprobleme. Also muss man in Folge auch Bremen verzoegern, vielleicht nicht gleich um 100us, aber doch auch um einen ordentlichen Wert.

Verzoegert man nun Bremen, hat man zwischen Bremen und Aurich wieder das naechste Problem, usw...

Es gab mal eine Karte mit den Delays der Standorte im BR-Netz 11D. Da waren bis zu 150us verzeichnet. Wenn ein benachbarter Standort so einen Wert eingestellt hat, dann verringert sich der erlaubte Entfernungsunterschied auf ca. 30km. Rund um Wilhelmshaven z.B. ist Aurich 42km entfernt, Bremen 64km, das sind 22km Unterschied, das ginge so noch. Wer weiss aber, ob im Bundesmux nicht noch hoehere Werte zum Einsatz kommen. Und es muss nicht unbedingt das Guard Intervall verletzt werden, damit es schon zu Empfangsproblemen kommen kann.

Ich stelle mir das schon ziemlich komplex vor, da die richtigen Werte zu finden. Zumal sich die Situation mit jeder Inbetriebnahme oder Leistungsveraenderung wieder aendern kann.

von Habakukk - am 07.10.2015 09:48
Zitat
Nordlicht2
Sieht nach nem Arbeitsbeschaffungsplan fuer die TU mit Zuschuss oeffentlicher Gelder aus. Warum sonst soll ein 'Versuch' DAB zu regionalisieren ganze 2 Jahre dauern. Noch dazu ist der Artikel mal wieder journalistisch oberflaechlich geschrieben. Anstatt auf den MDR, einer Anstalt aus dem Nachbarbundesland zu verweisen, haette man auch die DAB+ Regionalisierung des NDR in Niedersachsen nehmen koennen, der eben keine 5 mal NDR1 in seinen Muxen hat. Was genau getestet werden muss steht dann wieder ueberhaupt nicht im Artikel. Regionalisierung innerhalb eines Muxes oder innerhalb eines SFN?

Ich kann Deine Kritik nicht teilen. Für mich hört sich die Sache schon plausibel an. Die Problematik, die anhand von Radio 21 beschrieben wird, gibt es real. Wenn man nicht das DAB-Band mit beliebig vielen beliebig kleinen Bedeckungen zukleistern will, wie es ja für NRW schon in der Diskussion ist, muss nach Alternativen gesucht werden.

Im Text steht ja, dass zunächst die möglichen Varianten ermittelt werden sollen. Also steht noch gar nicht fest, was genau getestet werden soll. Ich könnte mir vorstellen, dass das genaue Verhalten der Empfänger bei häufigem Auseinanderschalten à la 90 elf untersucht wird. Außerdem gibt es ja überhaupt noch keine praktischen Erfahrungen damit, was passiert, wenn man im SFN zeitweise in einem Programm an den verschiedenen Senderstandorten verschiedene Audiostreams sendet. Das wurde ja hier auch schon diskutiert. Ich könnte mir denken, dass auch in dieser Richtung experimentiert wird. Vielleicht werden ja noch andere Möglichkeiten entdeckt. 2 Jahre kommen mir für eine solche Untersuchung nicht zu lang vor. Wenn man die theoretischen Möglichkeiten ermittelt hat, was auch schon etwas Zeit braucht, müssen diese ja auch noch in die Praxis umgesetzt und dann untersucht und ausgewertet werden.

Das Beispiel MDR ist nun mal besser geeignet, die Problematik zu verdeutlichen als das Beispiel NDR. Und der MDR ist ja nicht die einzige ARD-Anstalt, die so verfährt.

von Funkohr - am 23.10.2015 17:11
Ich frage mich nur ob sowas von oeffentlichen Geldern bezahlt werden muss. Es geht hier um ein privatwirtschaftliches Geschaeftsmodel, dass eine private Firma erhalten moechte. Warum gibt Radio 21 die Tests nicht in Auftrag und bezahlt sie mit Unterstuetzung z.B. des VPRT?

Das Problem an sich ist falsch oder zumindest uebertrieben dargestellt. Es muessen nicht 5 Regionalversionen in einen einzelnen Mux geschaltet werden. Es gibt keinen Frequenzmangel bei DAB+, denn es sind fuer jedes Bundesland sogar 2 regionale Bedeckungen nach GE06 geplant, wovon eben der NDR derzeit eine Bedeckung in Anspruch nimmt und die er natuerlich nicht fuer alle Zeiten alleine nutzen muss, sondern die er mit zig Programmen, welche auch regionale Aufteilungen haben, gemeinsam nutzen kann. Das sind zumeist 5 einzelne Frequenzen je Bundesland, das ganze 2 mal. Wie gesagt die gibt es schon.

Radio21 kann wegen seines aus 22 Standorten in Niedersachen bestehendes UKW Funzelnetzes fuer jeden Standort einzeln bespielen, denn einen fliessenden Uebergang zueinander haben die Standorte nur selten. Auf der A7 oder der A1 fast nirgendwo.

Der Artikel beschreibt also das eine Extrem MDR und das andere Extrem Radio21 und nicht nur die eher der Realitaet entsprechenden 5 Regionalversionen je Bundesland, RTL und NDR.

Eine identische Abdeckung seiner reichweitenschwachen kleinen UKW Funzeln koennte Radio21 auch ohne weiteres ueber aehnlich schwache DAB+ Frequenzen realisieren ohne das sich Frequenzen stoeren wuerden.

Radio21 geht es aber garantiert um die Kosten. Man hat zwar den Umsatz gesteigert, verschweigt aber welcher Gewinn abzueglich der Kosten fuer die 22 UKW Standorte uebrig bleibt. Daher haette Radio 21 natuerlich einen Vorteil sein extremes Regionalisierungskonzept (22 Regionalisierungen in einem Bundesland) in einen landesweiten oder wenigstens einen nur aus 5 Regionen bestehenden DAB+ Multiplex uebertragen zu koennen, dessen Kosten man sich mit 12 -16 anderen Mitbewerbern teilen kann. Noch groesserer Vorteil fuer Radio 21, man haette mit DAB+ endlich eine flachendeckende Versorgung und nicht so eine Flickenteppich wie derzeit auf UKW.

Welche Ansaetze da nun verfolgt werden, haette man in dem Artikel erwaehnen koennen. Kann doch nicht sein, dass da was gefoerdert wird ohne das ueberhaupt jemand schon eine Idee hat was getestet werden soll. Ansonsten haette man auch mal die Geraete und DAB Entwickler fragen koennen was moeglich ist und was nicht. Warten wir dann mal auf die Ergebnisse und die neuen Erkenntnisse, die uns in 2 Jahren praesentiert werden.

von Nordlicht2 - am 23.10.2015 19:05
@Nordlicht2:
Ich habe Dich bisher als DAB-Befürworter kennengelernt. Unter diesem Aspekt verstehe ich Deine Argumentation nicht so ganz.

Wenn DAB+ irgendwann mal UKW ablösen soll, sollten möglichst viele Marktteilnehmer dabei mitgenommen werden. Alle Anbieter, die auf lokale Versorgung setzen, haben generell erstmal ein Problem mit den großen SFNs, die in DAB eigentlich angedacht sind. Das betrifft nicht nur Radio 21. Aus Sicht eines Befürworters von DAB+ finde ich es deshalb begrüssenswert, dass eine Landesmedienanstalt sich jetzt Gedanken macht und untersuchen lässt, wie sich solche auf lokaler Versorgung basierende Geschäftsmodelle in DAB+ abbilden lassen.

Es geht ja nicht darum was Du oder wir hier im Forum meinen, wie Radio 21 auch Geld verdienen könnte. Radio 21 hat offenbar ein funktionierendes Geschäftsmodell gefunden und möchte dies beibehalten. Das müssen wir erstmal so akzeptieren. Wenn man so will, wird nun versucht, Radio 21 und ähnlichen Anbietern den Wechsel zu DAB+ unter Beibehaltung des Geschäftmodells zu ermöglichen. Ansonsten werden Anbieter wie Radio 21 halt Gegner von DAB+ bleiben.

Zitat
Nordlicht2
Eine identische Abdeckung seiner reichweitenschwachen kleinen UKW Funzeln koennte Radio21 auch ohne weiteres ueber aehnlich schwache DAB+ Frequenzen realisieren ohne das sich Frequenzen stoeren wuerden.

Das ist erstmal eine Behauptung, die im Raum steht. Vielleicht wird diese Möglichkeit ja auch mit untersucht.

Zitat
Nordlicht2
Welche Ansaetze da nun verfolgt werden, haette man in dem Artikel erwaehnen koennen. Kann doch nicht sein, dass da was gefoerdert wird ohne das ueberhaupt jemand schon eine Idee hat was getestet werden soll. Ansonsten haette man auch mal die Geraete und DAB Entwickler fragen koennen was moeglich ist und was nicht. Warten wir dann mal auf das Ergebnisse und die neuen Erkenntnisse ab, die uns in 2 Jahren praesentiert werden.

Ich kann mich nur wiederholen: Die Ideen sollen aufgrund einer klar definierten Fragestellung erst entwickelt und ausformuliert werden. Was theoretisch möglich ist und wie sich dies in der Praxis auswirkt, sind ja immer noch zwei Paar Schuhe.

Aber selbst wenn es nur darum ginge, die "Geräte und DAB Entwickler" zu fragen was möglich ist, wäre dies eine Aufgabe, die erst noch angegangen werden muss.

Ich stelle mir als Ergebnis eine Art "Praxisfibel" vor, der man für verschiedene Anwendungsfälle sozusagen Rezepte entnehmen kann, wie man diese in DAB+ umsetzen kann. Und so etwas gibt es für Regionaliserung und lokale Angebote nach meinem Wissensstand derzeit noch nicht.

von Funkohr - am 23.10.2015 19:40
Bei der Auseinanderschaltung von 90elf gab es am Anfang auch Probleme bei manchen Geräten.
Es kann sein, daß bei dem niedersächsichen Extrem von 22 Lokalversionen eine Lösung gefunden wird, die bestimmte neue Anpassungen an der Firmware in den Radios braucht. Heute wird ja auch schon ein kleines bischen unterschiedlich gesendet im SFN: jeder Sender sendet zu einem bestimmten Zeitpunkt Informationen über seinen Standort aus, die mit speziellen Empfängern dekodiert werden können. Mittels dieser Spezialempfänger können Störer in einem SFN auch leichter identifiziert werden. Das Ergebnis der Braunschwaiger Forschungen und Experimente könnte eine Anpassung am DAB-Verfahren sein, die den unterschiedlichen Teil auf einen längeren Teil erweitert. Das ist dann zwar zuerst mal wahrscheinlich zu keiner derzeitigen Firmware kompatibel.
Auch wenn man nach dem 90elf-Prinzip verfährt und pro Regionalsender/Multiplex auf vieleicht 4 Teile auseinander schaltet, ist es ein Unterschied zu damals bei 90elf. 15-20 mal die Stunde regionalisieren sieht für mich in diesem Fall so aus: Lied - Claim: Radio XY auf der 08,15 für Z-Stadt und Umgebung (regionalisiert) - Gelaber zum folgenden Lied - Lied - Werbung für Firma ABC in Z-Stadt (regionalisiert) - Lied - Blitzermeldung für Z-Stadt (r)- Lied - Veranstaltungshinweis (r) ...
Bei einer neuen DAB-Version von diesem Programmveranstalter könnte man dann zwar auf die Trennung für den Claim verzichten (dann wäre der Text aber länger: Radio XY auf DAB Kanal 5A für X-Stadt, Y-Stadt und Z-Stadt. Das hätte aber den Nachteil, daß es für die Werbetreibenden nicht mehr als so regionlisiert verkaufbar ist. Also bleiben die notwendigen Auseinanderschaltungen bei der gleichen Zahl. 20 Regionalisierungen für 5 regionen (bei 5 Regionalmuxen) heißt 40 Wechsel von beispielsweise 150 kBit/s auf 5 mal 30 kBit/s oder in die andere Richtung. Dabei vielleicht noch gleichzeitig einen Wechsel des Codec ( AAC LC HE-AAC v2 ). Ob das auch alle DAB+-Radios verkraften? Da bedarf es schon einiger Zeit, im Praxisbetreib das zu erproben.
Ich bin auf jeden Fall mal schon auf Ergebnisse gespannt. Und wenn es dem Prof. Dr.-Ing. Ulrich Reimers gelingen sollte, da was passendes mit auszutüfteln, daß es so wie gewünscht funktioniert, dann wird er garantiert zum brennendsten Befürworter von DAB.

von HansEberhardt - am 23.10.2015 22:14
Stand: 23.11.2015 09:42 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.
NDR Radioprogramme in der Region Ostfriesland ab 24. November auch über Digitalradio DAB+ zu empfangen
von Julia Erdmann
Termin: Dienstag, 24. November I ab 8.00 Uhr

Radiohörer in Ostfriesland bekommen ihre NDR Programme künftig in noch besserer Qualität. Am Dienstag, 24. November, um 8.00 Uhr, wird am Standort Aurich ein neuer Sender für DAB+ in Betrieb genommen. Damit sind die NDR Hörfunkprogramme über Antenne auch im modernen Digitalradio (DAB+) zu empfangen.

Zum Programmangebot des DAB+ Senders gehören die über UKW ausgestrahlten NDR Angebote wie NDR 1 Niedersachsen, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info und N-JOY.

Zusätzlich sind exklusiv im Digitalradio NDR Blue, NDR Traffic und NDR Info Spezial zu hören. NDR Blue bietet Musik abseits der Charts mit journalistischen Sendungen, die Hintergründe und aktuelle Informationen zu Rock, Pop und Jazzmusik liefern. NDR Traffic informiert rund um die Uhr über die Verkehrslage in Norddeutschland. Außerdem wird über DAB+ das Programm NDR Info Spezial mit dem Nachrichtenangebot für Flüchtlinge "Refugee Radio" sowie den Bundestagsdebatten- und Fußball-Live-Übertragungen verbreitet.

Mit dem terrestrischen Digitalradio DAB+ sind die NDR Radioprogramme in erstklassiger Audioqualität zu hören. Ferner werden Zusatzinformationen auf dem kleinen Bildschirm der Empfangsgeräte als Slideshows dargestellt: Bilder der Moderatorinnen und Moderatoren, Musiktitel, CD-Cover und Programminformationen, dazu die Schlagzeilen der aktuellen NDR Nachrichten sowie das Wetter. Voraussetzung ist lediglich ein Digitalradiogerät mit entsprechendem Display.

Mit der Inbetriebnahme des Senders in Aurich werden dann insgesamt ca. 3,7 Millionen Menschen in Niedersachsen mit den Digitalradioangeboten des NDR versorgt. Ein weiterer Ausbau des DAB+ Empfangs in Niedersachsen ist für 2016 geplant.

Die Bedienung ist für die Hörerinnen und Hörer denkbar einfach: Das digitale Empfangsgerät sucht automatisch nach Digitalradio-Programmen und listet diese auf. Man wählt lediglich den Namen des gewünschten Programms aus. Mit Hilfe einfacher Menüs können die begleitenden Informationen zum laufenden Programm angezeigt werden, sofern das digitale Radiogerät über ein Display verfügt.

DAB+ wird in Aurich auf Kanal 12 A (223,936 MHz) mit einer Sendeleistung von 4 KW ausgestrahlt.

Bereits heute gibt es eine Vielzahl an Empfangsgeräten, die neben UKW auch die Digitalradioprogramme empfangen können (mehr zu Digitalradios unter digitalradio.de/geraete).

Für individuelle Fragen erreichen Sie den NDR per Mail, technik@ndr.de, sowie über eine Service-Hotline. Unter 0800/637099 beantworten Fachleute täglich von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr alle Fragen rund um den digitalen Empfang.
Detaillierte Informationen zu den Empfangsmöglichkeiten sowie zu den Zusatzangeboten im Digitalradio (DAB) bietet der NDR zudem im Internet unter ndr.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das NDR Landesfunkaus Niedersachsen | Zentrale Programmaufgaben | Karin Abenhausen | Telefon 0511 / 988-2007.
23. November 2015

von Harald Z - am 23.11.2015 12:33
Zitat
Nordlicht2
Immerhin hat der NDR nun die Freiheit, aus NDR Info Spezial ein 24h Musikprogramm zu machen, so er denn will. Er darf Programminhalte nun austauschen ohne sich dazu eine 'Genehmigung' zu holen, solange keine Mehrkosten entstehen.


In dem jetzigen Rundfunkstaatsvertrag steht:

"§ 1
Digitale terrestrische Hörfunkprogramme
(1) Der NDR veranstaltet drei zusätzliche Hörfunkprogramme, die terrestrisch in digitaler Technik verbreitet werden.
(2) Die Programme haben jeweils einen der folgenden Schwerpunkte:
1. Ein ergänzendes Musikprogramm sowie musikjournalistische Beiträge mit Bezug zu Norddeutschland (NDR Musik Plus),
2. Liveübertragungen von Veranstaltungen, Seewetterberichte sowie Sendungen für Menschen mit Migrationshintergrund (NDR Info Spezial),
3. Verkehrsinformationen (NDR Traffic)."

Das heißt: Der Inhalt von NDR Info Spezial ist meines Erachtens nicht so ausgelegt, dass ohne Weiteres stattdessen ein 24-Stunden-Musikprogramm gebracht werden darf. Und den vorgesehenen Vertragsänderungen)* kann ich das auch nicht entnehmen. Oder was übersehe ich?

*) Details kenne ich nicht; folgende Änderungen sind wohl geplant:
"... soll der NDR berechtigt sein [...] das Programm mit dem Schwerpunkt Schlager später gegebenenfalls gegen ein anderes Programm auszutauschen."
Aber das Programm mit dem Schwerpunkt Schlager ist ja ungleich NDR Info Spezial, sondern der künftige Nachfolger von NDR Traffic. Bezüglich u. a. NDR Info Spezial ist die Änderung derart, dass im Vertrag
"die Namen der beiden anderen beauftragten digitalen Hörfunkprogramme 'NDR Musik Plus' bzw. 'NDR Info Spezial' gestrichen werden" sollen und
"die inhaltliche Beschreibung der Programme" ausreichend erscheint.
Zur Info: "NDR Musik Plus" heißt schon seit dem 23.10.2012 "NDR Blue".

von dab_4 - am 15.01.2016 16:27
Zitat
kalle72
Antwort vom NDR:

Sehr geehrter Herr XXXXX,

vielen Dank für Ihre Nachricht!

Das Sendernetz des NDR für DAB+ ist heute noch nicht flächendeckend ausgebaut. Der NDR folgt beim Ausbau von DAB+ in Norddeutschland einer festgelegten Vorgehensweise. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) hat den ARD-Anstalten in der laufenden Gebührenperiode ein begrenztes Budget für eine erste Ausbaustufe von DAB+ in Deutschland zur Verfügung gestellt. Der NDR hat den Anspruch mit vertretbaren, begrenzten Mitteln möglichst viele Menschen mit DAB+ zu erreichen. Dazu wird im gesamten Sendegebiet das DAB+ Sendernetz schrittweise ausgebaut, zunächst konzentriert auf die Landeshauptstädte und auf Teile des Autobahnnetzes. Mit dem Ergebnis, dass inzwischen in Norddeutschland über die Hälfte der Bevölkerung und der Autobahnstrecken erreicht werden. Ich bedauere Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt auch noch keine konkreten Angaben darüber machen können, wann die Aufschaltung im Raum Göttingen stattfindet.

In Niedersachsen wird im Oktober/November 2016 zunächst die Region Osnabrück mit DAB+ versorgt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Technische Teilnehmerberatung

Norddeutscher Rundfunk/Sendertechnik
Tel. 08000 637 099
E-Mail technik@ndr.de


Der NDR koennte auch noch eine Prognosekarte fuer gesamt Norddeutschland erstellen. Dann sieht man besser, dass der NDR zwar bekanntermassen noch weit entfernt von einem flaechendeckenden Ausbau ist aber wie vom NDR mitgeteilt, natuerlich schon mehr als die Haelfte versorgt hat. Insbesondere Hamburg strahlt doch weit nach NS und SH ein oder jetzt auch Luebeck nach MV. Mit Osnabrueck, Damme, Flensburg, Marlow und Neubrandenburg wird's dann nochmal besser.

Ich habe mir mal so eine Karte aus den vorhanden 4 NDR Karten erstellt. Nicht so einfach da die Groessen skaliert werden muessen um einigermassen pixelgenau zu ueberlagern. Beim NDR kann man das sicher viel besser.:-)



von Nordlicht2 - am 05.04.2016 16:53
Der Radiator schubbte bei Facebook einen Beitrag:
"Der NDR bleibt sich seiner Linie treu und schaltet für jeden Sendestandort einen eigenen Kanal ein, anstatt wie andere öffentlich-rechtliche Sender auf ein Gleichwellennetz zu setzen. Selbst der Füllstandort Marlow erhält einen eigenen Kanal (8B - 5 kW), ebenso Neubrandenburg (10C - 2 kW). Der NDR begründet dies damit, dass Gleichwellennetze auf dem platten Land angeblich nicht funktionieren."

Ich habe die NDR-Technik mal angeschrieben und dabei auch den Murks aus obigem Posting mit den "Gleichwellennetze(n, die) auf dem platten Land angeblich nicht funktionieren" erwähnt. Darauf wurde allerdings nicht eingegangen. Ansonsten war die

Frage an den NDR: WAS IST EUER PLAN? WARUM DIESER NETZAUFBAU?

Die Antwort kam nach 2 Tagen von "Ihre Technische Teilnehmerberatung" (ohne Namensnennung). Ich zitiere mal:

"Sie haben Recht, wir betreiben bisher nur zwei SFNs: in Hamburg und Steinkimmen - Aurich. Das liegt daran, dass sich unser Hörfunkprogramm auch innerhalb der Bundesländer noch unterscheidet.
Im nördlichen Niedersachsen haben wir beispielsweise Studio Lüneburg, im Süden Studio Göttingen. Das Programm unterschiedet sich also zu gewissen Zeiten (meist Wetter, Verkehr, Veranstaltungstipps etc.). Im SFN kann nur komplett identisches Programm gesendet werden. Um alle Studios zeitgleich überall zu senden, gibt es im DAB+ Multiplex nicht genug Platz. Momentan wird zwar noch aus Kapazitätsgründen im gesamten Bundesland dasselbe Studio gesendet, wir möchten uns aber vorbehalten in Zukunft die einzelnen Studios regionsrichtig ausstrahlen zu können.
Auf den SFN-Gewinn müssen wir daher leider verzichten. "


Daneben erwähnte ich noch meine Empfangsprobleme mit der Scheibenklebeantennne(!) zwischen den unten genannte Orten, worauf auch eingegangen wurde:

"Nach unseren Versorgungsprognosen sollten Sie zwischen Oldenburg und Bad Zwischenahn mobilen Empfang haben. Sehen Sie sich gerne die Versorgungskarte an: http://www.ndr.de/der_ndr/technik/dabnds102.pdf
Hier spielt aber sicher die Qualität und Position der Empfangsantenne ebenfalls eine große Rolle.

Die Entscheidungen über die Sendeleistungen werden sowohl nach Wirtschaftlichkeit, als auch nach Zuteilung getroffen. Ihre Wünsche bezüglich der Leistungserhöhungen sollten Sie an die Bundesnetzagentur richten, da diese die Frequenzen koordiniert. Eine Leistungserhöhung ist - wenn gewünscht - für uns daher nicht ohne weiteres möglich. "

(hier ging es um eine eventuelle Leistungserhöhung für Steinkimmen - neuer Mast)

von iro - am 28.04.2016 13:11
Hier mal die aktuelle Hamburger K11C Konfiguration:

Ensemble 0x1108, Label: 'Hamburg K11C', ShortLabel: 'Hamburg', LTO: +120 min, ECC: 0xE0, NumServices: 7
Audio-Service 0x1056, Label: 'HLRdigital', ShortLabel: 'HLRdigi', PTY: Jazz Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 6, StartCU: 270, NumCU: 54, ErrorProt: EEP 3-A (FEC: 1/2), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0x1057, Label: '80s80s', ShortLabel: '80s80s', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 2, StartCU: 54, NumCU: 54, ErrorProt: EEP 3-A (FEC: 1/2), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0x105B, Label: 'ANTENNE-SYLT', ShortLabel: 'ANT-SYLT', PTY: Easy Listening Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 4, StartCU: 162, NumCU: 54, ErrorProt: EEP 3-A (FEC: 1/2), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0x131A, Label: 'MegaRadio', ShortLabel: 'Mega', PTY: News (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 7, StartCU: 324, NumCU: 54, ErrorProt: EEP 3-A (FEC: 1/2), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 0
Audio-Service 0x1C2C, Label: 'pure fm', ShortLabel: 'pure fm', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 1, StartCU: 0, NumCU: 54, ErrorProt: EEP 3-A (FEC: 1/2), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3E8, Label: 'R.SH - Hamburg', ShortLabel: 'R.SH', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 5, StartCU: 216, NumCU: 54, ErrorProt: EEP 3-A (FEC: 1/2), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 0
Audio-Service 0xDA7A, Label: 'Radio Paradiso', ShortLabel: 'Paradiso', PTY: -, NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 3, StartCU: 108, NumCU: 54, ErrorProt: EEP 3-A (FEC: 1/2), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 0

von Nordlicht2 - am 02.09.2016 15:53
Zitat
stefsch
Was ist eigentlich mit Helgoland? Welche(r) Kanal/Sendeleistung ist vorgesehen?
stefsch

Da würde ich in diesem Leben nicht mehr unbedingt drauf warten...

Und wenn er denn kommt, sind wahrscheinlich alle vorgesehenen Kanäle bereits wieder Makulatur.
So wie dieser Beitrag aus Mai 2010 (gefunden im DF-Forum by Manfred Z), an dem kaum noch irgend etwas passt:

Plan GE06 Plan07 Plan09
------------------------------------------------
Bundesweit - 5C* 5C*
------------------------------------------------
Mecklenburg-Vorp. 1 5B 8D 8D
Mecklenburg-Vorp. 2 11B 8C 8C
Regionale Bedeckung 3
- Schwerin 12B 11B -
- Rostock 5C 12D -
- Greifswald 5D 11B -
- Neubrandenburg 9D 9D -
------------------------------------------------
Schleswig-Holstein 1 12D 11D 9A
Schleswig-Holstein 2 11D 9A 9C
Regionale Bedeckung 3
- Helgoland 8C 5D -
- Heide 8A 8A -
- Niebüll 11B 11B -
- Flensburg 5B 5B -
- Kiel 5C 12D -
- Lübeck 5A 5A -
- Neumünster 5D 5D -
------------------------------------------------
Hamburg 1 12C 11C 7A
Hamburg 2 11C 7A 7C
Hamburg 3 7A 7C 6B
------------------------------------------------
Bremen 1 7B 7B 7B
Bremen 2 7D 7D 7D
Bremen 3 5B 8C 8C
------------------------------------------------
Niedersachsen 1 12A 10D 10A
Niedersachsen 2 11A 10A 10D
Regionale Bedeckung 3
- Cuxhaven 8D 8D -
- Aurich 5D 8D -
- Steinkimmen 12B 12B -
- Lingen 5C 10C -
- Osnabrück 7A 10C -
- Hannover 11B 11B -
- Göttingen 5B 5B -
- Braunschweig 5A 12D -
- Lüneburg 5C 6A -
- Stade 7C 6A -
- Neuwerk (HH) 5C 5C -
------------------------------------------------
* in Greifswald 11B (Plan07: 5D)



von iro - am 21.09.2016 09:29
Guten Morgen zusammen,

die zeitlichen Angaben auf der Homepage von digitalradio.de zur Aufschaltung am 25.10.2016 in Marlow und Neubrandenburg-Süd wurden angepasst. Aufschaltung nunmehr um 14.00 Uhr und nicht bereits um 08.00 Uhr.

http://www.digitalradio.de/index.php/de/newsfeed/item/ndr-radioprogramme-in-region-nordvorpommern-und-neubrandenburg-ab-25-oktober-auch-ueber-digitalradio-dab-zu-empfangen

10 Oktober 2016

NDR Radioprogramme in Region Nordvorpommern und Neubrandenburg ab 25. Oktober auch über Digitalradio DAB+ zu empfangen




Radiohörer in Nordvorpommern und Neubrandenburg bekommen ihre NDR Programme künftig in noch besserer Qualität. Am Dienstag, 25.Oktober um 14.00 Uhr, wird am Senderstandort Marlow und Neubrandenburg-Süd jeweils ein neuer Sender für DAB+ in Betrieb genommen. Damit sind die NDR-Hörfunkprogramme über Antenne auch im modernen Digitalradio (DAB+) zu empfangen.

Zum Programmangebot des DAB+ Senders gehören die über UKW ausgestrahlten NDR Angebote wie NDR 1 Radio MV, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info und N-JOY. Zusätzlich sind exklusiv im Digitalradio NDR Blue, NDR Plus und NDR Info Spezial zu hören.

NDR Plus, das norddeutsche Schlagerradio, sendet rund um die Uhr das Beste aus 50 Jahren Schlagergeschichte. Auf dem Programm stehen vornehmlich deutschsprachige Musiktitel ergänzt durch einen Mix aus internationalen Schlagern, Evergreens und instrumentaler Musik. 
NDR Blue bietet Musik abseits der Charts mit journalistischen Sendungen, die Hintergründe und aktuelle Informationen zu Rock, Pop und Jazzmusik liefern. NDR Info Spezial sendet über DAB+ die ARD Infonacht und werktäglich sechs Stunden Funkhaus Europa – das europäische Kulturradio. Außerdem werden in diesem Programm einzelne Bundestagsdebatten und Fußballspiele live übertragen sowie dreimal täglich der Seewetterbericht ausgestrahlt.


Mit dem terrestrischen Digitalradio DAB+ sind die NDR Radioprogramme in erstklassiger Audioqualität zu hören. Ferner werden Zusatzinformationen der Radioprogramme auf dem kleinen Bildschirm der Empfangsgeräte als Slideshow dargestellt: Bilder der Moderatorinnen und Moderatoren, Musiktitel, CD-Cover und Programminformationen, dazu die Schlagzeilen der aktuellen NDR Nachrichten sowie das Wetter. Voraussetzung ist lediglich ein Digitalradiogerät mit entsprechendem Display.

Mit der Inbetriebnahme der Sender in Marlow und Neubrandenburg werden dann bereits mehr als 600.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit den Digitalradioangeboten des NDR versorgt. Mit einem weiteren Ausbau in 2017 wird der NDR dann mehr als 700.000 
Menschen erreichen. DAB+ wird in Marlow auf Kanal 8 B (197,648 MHz) mit einer Sendeleistung von 5 kW und in Neubrandenburg auf dem Kanal 10 C (213,360 MHz) mit einer Sendeleistung von 2 kW ausgestrahlt.

von Radiofritze - am 20.10.2016 04:43
Zitat
Radiofritze
Guten Morgen zusammen,

die zeitlichen Angaben auf der Homepage von digitalradio.de zur Aufschaltung am 25.10.2016 in Marlow und Neubrandenburg-Süd wurden angepasst. Aufschaltung nunmehr um 14.00 Uhr und nicht bereits um 08.00 Uhr.

http://www.digitalradio.de/index.php/de/newsfeed/item/ndr-radioprogramme-in-region-nordvorpommern-und-neubrandenburg-ab-25-oktober-auch-ueber-digitalradio-dab-zu-empfangen

10 Oktober 2016

NDR Radioprogramme in Region Nordvorpommern und Neubrandenburg ab 25. Oktober auch über Digitalradio DAB+ zu empfangen

Radiohörer in Nordvorpommern und Neubrandenburg bekommen ihre NDR Programme künftig in noch besserer Qualität. Am Dienstag, 25.Oktober um 14.00 Uhr, wird am Senderstandort Marlow und Neubrandenburg-Süd jeweils ein neuer Sender für DAB+ in Betrieb genommen. Damit sind die NDR-Hörfunkprogramme über Antenne auch im modernen Digitalradio (DAB+) zu empfangen.

Zum Programmangebot des DAB+ Senders gehören die über UKW ausgestrahlten NDR Angebote wie NDR 1 Radio MV, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info und N-JOY. Zusätzlich sind exklusiv im Digitalradio NDR Blue, NDR Plus und NDR Info Spezial zu hören.

NDR Plus, das norddeutsche Schlagerradio, sendet rund um die Uhr das Beste aus 50 Jahren Schlagergeschichte. Auf dem Programm stehen vornehmlich deutschsprachige Musiktitel ergänzt durch einen Mix aus internationalen Schlagern, Evergreens und instrumentaler Musik. 
NDR Blue bietet Musik abseits der Charts mit journalistischen Sendungen, die Hintergründe und aktuelle Informationen zu Rock, Pop und Jazzmusik liefern. NDR Info Spezial sendet über DAB+ die ARD Infonacht und werktäglich sechs Stunden Funkhaus Europa – das europäische Kulturradio. Außerdem werden in diesem Programm einzelne Bundestagsdebatten und Fußballspiele live übertragen sowie dreimal täglich der Seewetterbericht ausgestrahlt.


Mit dem terrestrischen Digitalradio DAB+ sind die NDR Radioprogramme in erstklassiger Audioqualität zu hören. Ferner werden Zusatzinformationen der Radioprogramme auf dem kleinen Bildschirm der Empfangsgeräte als Slideshow dargestellt: Bilder der Moderatorinnen und Moderatoren, Musiktitel, CD-Cover und Programminformationen, dazu die Schlagzeilen der aktuellen NDR Nachrichten sowie das Wetter. Voraussetzung ist lediglich ein Digitalradiogerät mit entsprechendem Display.

Mit der Inbetriebnahme der Sender in Marlow und Neubrandenburg werden dann bereits mehr als 600.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit den Digitalradioangeboten des NDR versorgt. Mit einem weiteren Ausbau in 2017 wird der NDR dann mehr als 700.000 
Menschen erreichen. DAB+ wird in Marlow auf Kanal 8 B (197,648 MHz) mit einer Sendeleistung von 5 kW und in Neubrandenburg auf dem Kanal 10 C (213,360 MHz) mit einer Sendeleistung von 2 kW ausgestrahlt.


Wäre denkbar, dass die Aufschaltzeit deshalb von 8.00 Uhr auf 14.00 Uhr gesetzt wurde, da der gleiche Techniker sich um zwei Senderanlagen zu kümmern hat. Bin ja mal gespannt, ob "dabfrank" und "PowerAM" den NDR-Muxx aus Neubrandenburg-Süd empfangen.

von Dabler - am 23.10.2016 16:40
Zitat
NDR Pressemitteilung vom 16.11.2016
Radiohörer in der Region Flensburg bekommen ihre NDR-Programme künftig in noch besserer Qualität. Am Dienstag, 22. November wird am Senderstandort Flensburg-Engelsby ein neuer Sender für DAB+ in Betrieb genommen. Damit sind die NDR-Hörfunkprogramme über Antenne auch im modernen Digitalradio (DAB+) zu empfangen.

Zum Programmangebot des DAB+ Senders gehören die über UKW ausgestrahlten NDR Angebote wie NDR 1 Welle Nord, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info und N-JOY. Zusätzlich sind exklusiv im Digitalradio NDR Blue, NDR Plus und NDR Info Spezial zu hören.

NDR Plus, das norddeutsche Schlagerradio, sendet rund um die Uhr das Beste aus 50 Jahren Schlagergeschichte. Auf dem Programm stehen vornehmlich deutschsprachige Musiktitel ergänzt durch einen Mix aus internationalen Schlagern, Evergreens und instrumentaler Musik. NDR Blue bietet Musik abseits der Charts mit journalistischen Sendungen, die Hintergründe und aktuelle Informationen zu Rock, Pop und Jazzmusik liefern. NDR Info Spezial sendet über DAB+ die ARD Infonacht und werktäglich sechs Stunden Funkhaus Europa - das europäische Kulturradio. Außerdem werden in diesem Programm einzelne Bundestagsdebatten und Fußballspiele live übertragen sowie dreimal täglich der Seewetterbericht ausgestrahlt.

Mit dem terrestrischen Digitalradio DAB+ sind die NDR Radioprogramme in erstklassiger Audioqualität zu hören. Ferner werden Zusatzinformationen der Radioprogramme auf dem kleinen Bildschirm der Empfangsgeräte als Slideshow dargestellt: Bilder der Moderatorinnen und Moderatoren, Musiktitel, CD-Cover und Programminformationen, dazu die Schlagzeilen der aktuellen NDR Nachrichten sowie das Wetter. Voraussetzung ist lediglich ein Digitalradiogerät mit entsprechendem Display.

Mit der Inbetriebnahme des Senders Flensburg-Engelsby werden dann insgesamt ca. 1,6 Millionen Menschen in Schleswig-Holstein mit den Digitalradioangeboten des NDR versorgt. DAB+ wird in Flensburg-Engelsby auf Kanal 12 B (225,648 MHz) mit einer Sendeleistung von 5 kW ausgestrahlt.

Die Bedienung ist für die Hörerinnen und Hörer denkbar einfach: Das digitale Empfangsgerät sucht automatisch nach Digitalradio-Programmen und listet diese auf. Man wählt lediglich den Namen des gewünschten Programms aus. Mit Hilfe einfacher Menüs können die begleitenden Informationen zum laufenden Programm angezeigt werden, sofern das digitale Radiogerät über ein Display verfügt.
Bereits heute gibt es eine Vielzahl an Empfangsgeräten, die neben UKW auch die Digitalradioprogramme empfangen können (mehr zu Digitalradios unter digitalradio.de/geraete).

Für individuelle Fragen erreichen Interessierte den NDR unter www.ndr.de/technik sowie über eine kostenlose Service-Hotline. Unter 08000/637099 beantworten Fachleute täglich von 6.30 Uhr bis 23.30 Uhr alle Fragen rund um den digitalen Empfang. Detaillierte Informationen zu den Empfangsmöglichkeiten sowie zu den Zusatzangeboten im Digitalradio (DAB+) bietet der NDR zudem im Internet unter www.ndr.de/digitalradio.

Informationen zu weiteren technischen Themen erhalten Sie unter www.ndr.de/technik.


von BadestadtFM - am 16.11.2016 12:00
Nochmal zum 10A aus Osnabrück:

Dieses Wochenende waren wir mal wieder die Verwandtschaft in Ostwestfalen besuchen und ich war natürlich schon sehr neugierig auf die Reichweite des 10A.

Auf der Hinfahrt am Samstag sind wir wegen des Staus um das Kreuz Leverkusen herum über A4 und A45 gefahren. Das erste Mal konnte ich den 10A auf der A45 auf dem Rastplatz Rothenstein kurz hinter der Abfahrt Meinerzhagen mit Audio empfangen. Vorher habe ich es allerdings auch nicht versucht. Ab dem Kreuz Dortmund/Unna haben wir dann den 10A erst auf der A1 und hinterm Kamener Kreuz dann auf der A2 durchgehend bis Herford-Ost und dann auf Landstraßen bis nach Löhne gehört. Nur im Kamener Kreuz gab es einige kurze Aussetzer, ansonsten komplett einwandfreier Empfang.

In Löhne gibt es auch im Werretal um den Bahnhof herum aussetzerfreien Empfang im Auto. Auch indoor funktioniert die Versorgung unten im Tal ziemlich gut. Im Erdgeschoss bei meinen Eltern gab es einige wenige Ecken, wo der Empfang mit dem kleinen Sony XDR-P1DBP aussetzte. Man konnte aber in jedem Raum ein schönes Plätzchen finden, wo der NDR problemlos spielt, im ersten Stock sowieso.

Auf der Rückfahrt am heutigen Sonntag über A2 und A1 das gleiche Bild. Die A2 war von Herford-Ost bis Kamener Kreuz durchgehend versorgt. Wie es von Herford-Ost Richtung Hannover weitergeht, habe ich nicht getestet. Im Kamener Kreuz wieder leichte Schwächen und dann aber beifahrertaugliche Versorgung bis etwa Schwerte mit ganz kurzen Aussetzern im Kreuz Dortmund/Unna. Ab Schwerte machte das Zuhören keinen Spaß mehr.

Fazit: Der Overspill Richtung NRW ist richtig gut und auch ein deutlicher Fortschritt gegenüber UKW. Und mit NDR Blue gibt es auch ein abwechslungsreiches Musikprogramm, wo uns jedenfalls das Zuhören Spaß gemacht hat. Kleine Einschränkung: Zumindest Samstag nachmittag herrschten in Löhne leicht angehobene Bedingungen auf UKW aus West und Nord. Vielleicht war zumindest der Empfang auf der A45 am Samstag auch ein Resultat dieser Bedingungen. Die 89,2 hatte ich am Samstag irgendwo um Hamm herum zum Vergleich mal probiert, da war der Empfang eher mäßig, Muffelsound in mono.

In Löhne würde es mit 10 kW aus Stadthagen sicher NDR-DAB-Versorgung bis in den Keller geben. Aber mit Osnabrück funktioniert es doch schon ziemlich gut, vor allem wenn man bedenkt, dass ganz im Gegensatz zu UKW dort bislang auf DAB für den Normalhörer NDR-freie Zone war.

von Funkohr - am 27.11.2016 17:09
Zitat
Mc Jack
Zitat

Bin mal gespannt, wie der NDR sich den Ausbau zwischen Hannover und Göttingen so vorstellt.


Ja, ich auch. :-)
Alfeld muss kommen, anders ist der Ort nicht mit indoortauglichen Signalen im Band III zu versorgen. Nörten-Hardenberg wird spannend, Seesen, was in einer schönen Senke liegt, ebenso.
Der gesamte Weserbereich mit Hameln wird auch noch lustig, Hann-Münden und der Südharz sowieso und bei Süntel, Ith und Hils darf man auch gespannt sein. :) Der südliche Kreis Hildesheim, allem voran Lamspringe, Bad Salzdetfurth und Freden/L. möchten auch gerne mit ausreichendem Indoor-Pegel versorgt sein. Bei fast allen aufgezählten Gebieten und Ortschaften wird der Brocken relativ wenig, meistens sogar gar nichts ausrichten. Dann hau mal rein, lieber NDR!
Südniedersachsen ist halt nicht Hamburg, Kiel oder Rostock und besteht nicht nur aus der A7. ;)


Das wird wirklich spannend. Aber ich glaube, dass hier Stadthagen schon einige Lücken schließen kann. Vor allem auch Hameln.
Ich finde immer noch, dass man eventuell den Köterberg auch nehmen könnte. Dort sind ja keine UKW oder TV Antennen vorhanden, allerdings ist seine Position sehr interessant.

Zitat
Mc Jack
Geht der NDR-Muxx in Hameln auch indoor?
Bei mir im Südkreis HI ist das ein einziges Trauerspiel. Indoor nur an einer einzigen Stelle am ausgestrecktem Arm fast ohne Aussetzer, auf der Terrasse praktisch genauso nur ohne Aussetzer.
Hannover geht gar nicht, Drachenberg wie beschrieben. Mobil nicht getestet, mein Kenwood 73DAB läuft ohne DAB-Antenne. Ich habe sie bisher nicht vermisst.


Der NDR ist in Hameln wirklich beschämend! Outdoor mit dem 73DAB und Magnetfußantenne nur Aussetzer und hin und her schalten verschiedener Frequenzen (Hannover, Braunschweig) .
Der WDR geht doch an einigen Ecken schon ganz gut, wobei ich nicht glaube, dass Indoor so viel zu machen ist. Doch hier kann man ja mit Vorfreude auf eine eventuelle Erhöhung vom Bielstein warten ;)
Übrigens: Oben auf dem Klüth lässt sich auch wunderbar DX-en. Ich hab es mal auf die schnelle mit DAB+ gemacht. Es gingen HR, WDR, NDR, MDR, Private aus S-A und KPN hatte ich aus Holland noch dabei.
So langsam wird es auch im Norden spannend, vor allem auch im Weserbergland, meine Heimat ;) Ich glaube, dass sich hier in den nächsten 2 Jahren doch wirklich etwas verändern wird vom Empfang und dass der NDR jetzt auch willig ist.


Zitat
Flaschengeist
Zitat
hessenpeter
....Bundesmuxx hingegen läuft gut .


Wenn der Bundesmuxx bei dir gut läuft, nehme ich an, dass es Sibbese ist, der bei dir reinkommt. Der würde die ja sicherlich als Standort gut helfen, wenn der NDR dort aufschalten würde.


Das finde ich nicht. Es ist maximal akzeptabel, aber ein relativ taubes Radio macht in dem meisten Fällen indoor in Hameln gar nichts.

von Jasst - am 31.01.2017 17:17
Ich empfehle das sehr nützliche und überaus leicht zu bedienende Online Tool "DABSCAN"

Dieses sieht für den Standort Bremen bei Überreichweiten der Stufe 5 folgendes vor:

Zitat
DAB SCAN
MHz channel p ctry bouquet location dist. azim pwr
⇒rcvr power dB ⓘ
190.64 7B h D Radio Bremen Bremen-Walle (bre) 1km 339° 1 1 89dB ⓘ
190.64 v Schiffdorf [nds] (Bremerhaven) (bre) 50km 348° 0.79 0.8 48dB ⓘ
190.64 7B h D Berlin/BRBG 7B Berlin/Alexanderplatz (brb) 316km 100° 10 10 27fdB ⓘ
190.64 7B v D hr Radio Frankfurt (Main) Europaturm (hes) 328km 182° 10 10 27fdB ⓘ
190.64 v Mainz-Kastel [hes] (rlp) 342km 186° 10 10 26fdB ⓘ
190.64 v Rimberg (hes) 258km 170° 2.5 5 24fdB ⓘ
190.64 v Hardberg (hes) 394km 180° 10 10 24fdB ⓘ
190.64 v Großer Feldberg (Taunus)/hr (hes) 318km 184° 3.5 5 23fdB ⓘ


Der hier genannte Standort Habichtswald spielt keine Rolle.
Simuliert man Überreichweiten der Stufe 6 bis 9 dann taucht er auf

Zitat
DAB SCAN
MHz channel p ctry bouquet location dist. azim pwr
⇒rcvr power dB ⓘ
190.64 7B h D Radio Bremen Bremen-Walle (bre) 1km 339° 1 1 90dB ⓘ
190.64 v Schiffdorf [nds] (Bremerhaven) (bre) 50km 348° 0.79 0.8 51dB ⓘ
190.64 7B h D Berlin/BRBG 7B Berlin/Alexanderplatz (brb) 316km 100° 10 10 35fdB ⓘ
190.64 7B v D hr Radio Frankfurt (Main) Europaturm (hes) 328km 182° 10 10 34fdB ⓘ
190.64 v Mainz-Kastel [hes] (rlp) 342km 186° 10 10 33fdB ⓘ
190.64 v Hardberg (hes) 394km 180° 10 10 32fdB ⓘ
190.64 v Rimberg (hes) 258km 170° 2.5 5 31fdB ⓘ
190.64 v Großer Feldberg (Taunus)/hr (hes) 318km 184° 3.5 5 30fdB ⓘ
190.64 v Habichtswald (hes) 200km 169° 0.32 5 25fdB ⓘ


Man darf also bei sagenhaften 320 Watt laut Physik-Unterricht der 10. Klasse Volksschule (Wellenausbreitung) davon ausgehen dass diese Leistung zu vernachlässigen ist.

Eher spielt laut dieser Berechnung noch "mein " Berliner DAB eine Rolle, aber auch das dürfte auf die Entfernung nicht so massiv stören. Der Bremer Kanal 7 ist im Übrigen der einzige aus 300 Kilometern Umkreis den ich in Perleberg mit einer Dachantenne noch nicht hören konnte. Auf UKW geht Bremen mit der selben Anlage / Ausrichtung dauerhaft mit Pegeln zwischen 12 und 26 DB. Der schlechte Empfang dieses Standorts bei gleicher sehr guter UKW Abdeckung hat also andere Ursachen. Entweder wurde da minderwärtige Technik verbraten oder die Antennenausrichtung ist Murks.

Im Übrigen ist es verwunderlich, warum Radio Bremen es bis heute nicht geschafft hat, sein Programm "NEXT" auch über Satellit zu verbreiten. Der Internetstream hat 128 kb und hört sich ziemlich leise und dünnbandig an. Nicht dass ich diesen Lärm hören würde, aber rein interessehalber dürfte dies das einzige ARD Programm sein das nicht über Satellit sendet!

Für die "jungen Hüpfer" heißt es also, warten bis zum Sommer. Dann gibt es das Programm "NEXT" (mit Werbung!) wohl über die stärkere 88,3 während man das Kulturradio vermutlich auf die 96,7 verbannen wird. Man darf gespannt sein, was die Herrschaften an der Diepenau diesbezüglich im Hintergrund tüfteln. Derartige Paukenschläge wurden meist heimlich still und leise und ohne großartige Ankündigung auf die Menschheit losgelassen.

Gruß aus der Prignitz

M. Kraus

von MICHAELKRAUS - am 27.03.2017 13:23
Zitat
pro_dabby
Zitat
dab_4
Zitat
pro_dabby
Zitat
Nordlicht2
Kann ja trotzdem durch Tropo verursacht sein. Hessen und Berlin 7B schaffen es vielleicht zu dir, so wie es unzaehlige Norweger, Daenen, Schweden und Polen im Moment hervorragend, gut hoerbar, nach Norddeutschland schaffen.


Zuhause sagen wir zu DAB+ oft "Fensterradio", weil das Gerät (zumindest dessen Antenne) normalerweise in Fensternähe sein muss, damit etwas auf DAB+ reinkommt. Aber vielleicht sollten wir das in "Tiefdruckradio" umbenennen, denn bei Hochdruckwetter droht Nicht-Empfang infolge Überreichweiten.

Zitat
dab_4
Die Aussetzer sind jedes Mal an etwa denselben Stellen, so z. B. im Bereich der A27-Anschlussstelle Schwanewede. Man könnte danach eine Ortsbestimmung machen, sollte mal das GPS ausfallen. Vielleicht wird genau das ja gerade in einem Feldversuch erprobt ;-)


Es ist keine Tragödie, wenn die Programme von Radio Bremen einfach nicht aussetzerfrei auf DAB+ reinkommen wollen: Bis auf KiRaKa gibt's alles auch auf UKW - also zuverlässig (zugegeben, Cosmo ziemlich schwach, aber auch das dürfte unter programminhaltlichen Gesichtspunkten kein großer Mangel sein).

Für DAB+-Fans ist es einfach Pech, dass im Bremer 7B-Mux keine Privatradiostation à la Radio Bob! ist: Die würde schon dafür Sorgen, dass die Empfangsstörung verschwindet.


Zur Abwechslung blieben heute Nachmittag mal die Aussetzer aus. Dazu beigetragen haben nach meiner Vermutung (alles als mit "und/oder" verknüpft denken):

[...]
3.) mein gestriger Petz-Anruf bei der Störungsstelle der Bundesnetzagentur


Interessanter Trick. Aber ob die BNetzA auch dafür zuständig ist, diejenigen Störungen zu verfolgen, die ein Sender in seinem eigenen Gleichwellennetz infolge schlechter Synchronisierung verursacht? Warum eigentlich nicht :gruebel:


Hier, nämlich unter "Aktualisierung (06.04.2017)", steht, dass die BNetzA die Sache als Versorgungsproblem betrachtet.

von dab_4 - am 06.04.2017 15:12
Alster hat früher nur mit 32 Kilowatt (DB-Werte gemessen) gesendet statt der zugelassenen 40 Kilowatt. Die Erhöhung der Leistung auf die vollen 40 Kilowatt (gemessen) erfolgte erst vor einiger Zeit nach dem Neubau des Turms und dem kürzlich durchgeführten Betreiberwechsel / Antennenumschaltung (dazu war der Sender 2 Nächte über geraume Zeit nicht empfangbar).

Zum Thema Fernsehturm: Ich meine mich dunkel erinnern zu können Mitte der 80er als AR noch Radio 107 hieß dass damals nur mit geringer Leistung vom Fernsehturm gesendet wurde. Das Programm war damals nur ein oder zweimal hier zu empfangen in der Prignitz. Später dominierte immer SFB 4 / Multikulti. Aber als dann der Wechsel zum Gitterturm kam war AR (damals noch mit Schlagern) häufiger zu hören. Und auch ein "Mainstrem" Format hatten sie mal, zwischen 1999 und 2001 oder 2002 müsste das gewesen sein. Damals erfolgte ein radikaler Bruch mit den Schlagern, genau wie hier bei unserem Spreeradio (das aber erst 94 als Radio50+ gestartet ist und 95 in Spree umbenannt wurde). Seit 2004 (?) gibt es das mehr oder weniger alternative Rockprogramm, das es aber eben wie angesprochen wegen Delta Radio auf 107,4 schwer hat. Zudem hat man Deltaradio als Fremdsender auch noch "dankenswerterweise" gleich mehrere (3 oder 4) Stadtfrequenzen für Hamburg geschenkt, damit gehen die (als SH Sender) besser als das eigentlich zuständige AR das von draußen einstrahlt und zwischen den Häusern teilw. Probleme hat.

Man muss bedenken: AR erreicht mit diesen 40 KW (= 40.000 Watt , Physik 7. Klasse Volksschule) ein Millionenpublikum bis Ahrensburg, Lübeck, Lauenburg, Wedel, Stade, Hennstedt-Ulzburg usw.. Von Daher wäre eine DAB Abstrahlung wenig sinnvoll, damit würde man eher weniger Leute erreichen, auf keinen Fall aber mehr!

Der Sender von AR reicht auf dem flachen Land gut und gerne 150 Kilomter weit, geht im Auto im Norden bis kurz vor Kiel, im Süden bis kurz vor Hannover, im Westen bis kurz vor Bremen und im Osten bis kurz vor Schwerin. Ausserdem gehen die Hamburger Sender gut im Raum Ost / Nordfriesland.

Mit guter Technik kommt der Sender 180 Kilometer weit und damit ebenso weit wie Radio Hamburg und der NDR bei doppelter Leistung , was ja auch klar ist da die DB Werte proportional zur Sendeleistung nur gering ansteigen.

Hier im Raum Perleberg bekomme ich die Hamburger Sender an einer Dachantenne noch mit RDS. Wenn das Jazzradio aus Berlin schweigt, kommt Alsterradio störungsfrei und mit RDS Titelanzeige durch, wenn mandie Antenne nach West dreht!

Da wäre man ja aus wirtschaftlicher Sicht dumm Geld (immerhin eine 5 stellige Summe) für eine zusätzliche DAB Abdeckung zu verbrennen, die exakt der UKW Versorgung entspricht und von weniger Menschen gehört wird. Geld, das man offenbar auch nicht hat oder dafür nicht hernehmen möchte.

Also aus betriebswirtschatlichen Gesichtspunkten kann man AR keinen Vorwurf machen das sie beiu ihrer starken UKW Frequenz bleiben. Anders sieht es natürlich für Energy, die Freien Radios / Offenen Kanäle oder Hamburg Zwei aus. Diese würden ihre reichweite deutlich erhöhen weil sie auf UKW mit nur geringer Leistung senden und selbst im Stadtgebiet nur schlecht empfangbar sind.

Auch für den AR-Ableger Xfm wäre das eine Option, die mehr techn. Reichweite und dadurch mehr Hörer, in Folge mehr Werbekunden bringen würde.Aber wie gesagt, das Geld ist offenbar nicht so üppig und wenn man es lieber an anderer Stelle einsetzen will, ist das zu akzeptieren-

Eine Bereicherung für DAB gerade im Hamburger Umland ("Speckgürtel" ) wären Energy, Xfm und die Freien Radios ganz sicher. Aber ob es sich finanziell lohnt? Andersherum wäre Alster auf DAB keine Bereicherung denn überall dort wo DAB aus Hamburg empfangbar ist geht AR auf UKW ohne größeren Aufwand ohnehin.

Das ist wie bei uns in Berlin, wo die großen Sender (RTL, RS2, Berliner Rundfunk,Spree) DAB total verweigern. Die sind mit ihren starken UKW Frequenzen vom Fernsehturm fast in ganz Brandenburg mit Ausnahme von Spreewald / Lausitz und teilw. Oderbruch hörbar. Als Spree noch ein Schlagersender war, waren die sogar auf Satellit (Hotbird). Auch das wurde irgendwann aufgebenen. Zu gering dürfte das Interesse ausserhalb der Stadt sein.

Gruß Kraus.

von MICHAELKRAUS - am 26.04.2017 07:58
Zitat
MICHAELKRAUS
Alster hat früher nur mit 32 Kilowatt (DB-Werte gemessen) gesendet statt der zugelassenen 40 Kilowatt. Die Erhöhung der Leistung auf die vollen 40 Kilowatt (gemessen) erfolgte erst vor einiger Zeit nach dem Neubau des Turms und dem kürzlich durchgeführten Betreiberwechsel / Antennenumschaltung (dazu war der Sender 2 Nächte über geraume Zeit nicht empfangbar).

Zum Thema Fernsehturm: Ich meine mich dunkel erinnern zu können Mitte der 80er als AR noch Radio 107 hieß dass damals nur mit geringer Leistung vom Fernsehturm gesendet wurde. Das Programm war damals nur ein oder zweimal hier zu empfangen in der Prignitz. Später dominierte immer SFB 4 / Multikulti. Aber als dann der Wechsel zum Gitterturm kam war AR (damals noch mit Schlagern) häufiger zu hören. Und auch ein "Mainstrem" Format hatten sie mal, zwischen 1999 und 2001 oder 2002 müsste das gewesen sein. Damals erfolgte ein radikaler Bruch mit den Schlagern, genau wie hier bei unserem Spreeradio (das aber erst 94 als Radio50+ gestartet ist und 95 in Spree umbenannt wurde). Seit 2004 (?) gibt es das mehr oder weniger alternative Rockprogramm, das es aber eben wie angesprochen wegen Delta Radio auf 107,4 schwer hat. Zudem hat man Deltaradio als Fremdsender auch noch "dankenswerterweise" gleich mehrere (3 oder 4) Stadtfrequenzen für Hamburg geschenkt, damit gehen die (als SH Sender) besser als das eigentlich zuständige AR das von draußen einstrahlt und zwischen den Häusern teilw. Probleme hat.

Man muss bedenken: AR erreicht mit diesen 40 KW (= 40.000 Watt , Physik 7. Klasse Volksschule) ein Millionenpublikum bis Ahrensburg, Lübeck, Lauenburg, Wedel, Stade, Hennstedt-Ulzburg usw.. Von Daher wäre eine DAB Abstrahlung wenig sinnvoll, damit würde man eher weniger Leute erreichen, auf keinen Fall aber mehr!

Der Sender von AR reicht auf dem flachen Land gut und gerne 150 Kilomter weit, geht im Auto im Norden bis kurz vor Kiel, im Süden bis kurz vor Hannover, im Westen bis kurz vor Bremen und im Osten bis kurz vor Schwerin. Ausserdem gehen die Hamburger Sender gut im Raum Ost / Nordfriesland.

Mit guter Technik kommt der Sender 180 Kilometer weit und damit ebenso weit wie Radio Hamburg und der NDR bei doppelter Leistung , was ja auch klar ist da die DB Werte proportional zur Sendeleistung nur gering ansteigen.

Hier im Raum Perleberg bekomme ich die Hamburger Sender an einer Dachantenne noch mit RDS. Wenn das Jazzradio aus Berlin schweigt, kommt Alsterradio störungsfrei und mit RDS Titelanzeige durch, wenn mandie Antenne nach West dreht!

Da wäre man ja aus wirtschaftlicher Sicht dumm Geld (immerhin eine 5 stellige Summe) für eine zusätzliche DAB Abdeckung zu verbrennen, die exakt der UKW Versorgung entspricht und von weniger Menschen gehört wird. Geld, das man offenbar auch nicht hat oder dafür nicht hernehmen möchte.

Also aus betriebswirtschatlichen Gesichtspunkten kann man AR keinen Vorwurf machen das sie beiu ihrer starken UKW Frequenz bleiben. Anders sieht es natürlich für Energy, die Freien Radios / Offenen Kanäle oder Hamburg Zwei aus. Diese würden ihre reichweite deutlich erhöhen weil sie auf UKW mit nur geringer Leistung senden und selbst im Stadtgebiet nur schlecht empfangbar sind.

Auch für den AR-Ableger Xfm wäre das eine Option, die mehr techn. Reichweite und dadurch mehr Hörer, in Folge mehr Werbekunden bringen würde.Aber wie gesagt, das Geld ist offenbar nicht so üppig und wenn man es lieber an anderer Stelle einsetzen will, ist das zu akzeptieren-

Eine Bereicherung für DAB gerade im Hamburger Umland ("Speckgürtel" ) wären Energy, Xfm und die Freien Radios ganz sicher. Aber ob es sich finanziell lohnt? Andersherum wäre Alster auf DAB keine Bereicherung denn überall dort wo DAB aus Hamburg empfangbar ist geht AR auf UKW ohne größeren Aufwand ohnehin.

Das ist wie bei uns in Berlin, wo die großen Sender (RTL, RS2, Berliner Rundfunk,Spree) DAB total verweigern. Die sind mit ihren starken UKW Frequenzen vom Fernsehturm fast in ganz Brandenburg mit Ausnahme von Spreewald / Lausitz und teilw. Oderbruch hörbar. Als Spree noch ein Schlagersender war, waren die sogar auf Satellit (Hotbird). Auch das wurde irgendwann aufgebenen. Zu gering dürfte das Interesse ausserhalb der Stadt sein.

Gruß Kraus.



Viel Text, wenig sinnvoller Inhalt.
Richtung Süden wird Alsterradio allerspätestens am Dreieck Walsrode von Antenne NDS auf 106,9 in die Zange genommen. Mal abgesehen davon, dass dem Signal schon weiter nördlich die Puste ausgeht..Selbst mit trennscharfen und richtig guten Autoradios ist am Autohof Mellendorf kein brauchbares Signal zu bekommen (edit: mobil, nicht im Stand!), die morgendlichen Inversionslagen in den wärmeren Monaten einmal ausgenommen. Die können aber nicht der Maßstab sein.
Vielleicht wäre es eine gute Idee, nicht bei jedem Thread seinen Senf dazuzugeben...

von Mc Jack - am 26.04.2017 09:16
Hallo zussammen,

NDR in Wismar (und Grevesmühlen) hat zwar im RDS "HWI" stehen während der Lokalblöcke es läuft aber das selbe wie über Schwerin 92,8 . Dieser Sender ist hier in er Prignitz sehr gut zu empfangen, die anderen nur bei Überreichweiten mit der Dachantenne.

Ich habe die Info vom NDR dass das noch aus Zeiten der Bundes - oder Landesgartenschau stammt, ähnlich einer früheren 102,9 in Schwerin (wird heute anderweitig vom Privatradio genutzt). Man hält sich also diese Möglichkeit theoretisch offen, genutzt wird es technisch derzeit (seit Jahren) aber laut NDR nicht. Es werden aber laut NDR die Schweriner Meldungen gesendet. Nur das RDS heißt eben noch "HWI" warum auch immer. Aber einstellen will man dass auch nicht.

Generell gibt es in MV 4 Versionen : Schwerin, Neubrandenburg, Rostock und Vorpommern.
In SH gibt es 5 bzw. 6 (manchmal Abtrennung der 89,5 HH) und in NDS 5 bzw.6 (manchmal Abtrennung der 90,9 HAN). Die Privaten Landesweiten haben bei unseren Nachbarn beide jeweils 3 Varianten, unsere Privatsender hier in Berlin und Brandenburg regionalisieren (ausser BB Radio) überhaupt nicht, auch nicht für Berlin oder BB die für beide Länder senden. ANtenne brandenburg ist das A und O für regionale Nachrichten!

Viel interessanter ist doch die Aussage dass dort Rundstrahlung für UKW installiert wird. Dann auch noch von 400 auf 500 Watt erhöht zb. Laut dieser Seite sind die Frequenzen alle sammt mit Richtstrahlcharakteristik koordiniert und so auch genehmigt! Das wird ja interessant hier an der Dachantenne im Raum Prignitz / Altmark / Elbhavelwinkel , zumal der neue Standort höher und viel weiter südöstlich steht.

Wie ist denn das zu erklären dass eine solche Aufstockung (Höhe , Leistung und auch noch Antennendiagramm) so einfach möglich ist? Gab es da keine Einsprüche zb vom RBB (96,3 Berlin) oder DLF (97,1 Neubrandenburg). Da gäbe es auch noch Klassikradio in Lübeck auf 93,6 und Antenne MV auf 93,8 um nur einige zu nennen.

Wozu braucht man (außer B2) diesen Sender überhaupt? Zu DDR Zeiten hörte man in Wismar über Schwerin (DDR Rundfunk) und Eutin-Bungsberg (NDR)-
Wenn man sich eine Karte und einen Atlas zur Hand nimmt, müsste Schwerin dort also locker gehen. Das liegt auch nicht hinterm Horizont! Und in Grevesmühlen und Bad Doberan stehen schon die nächsten Sender.Dass wäre ja so als wenn es in Perleberg und Pinnow extra noch mal einen RBB Standort geben würde!

Gruß aus Perleberg

Kraus

von MICHAELKRAUS - am 30.06.2017 13:47
Zitat
Schweriner
Wegen HWI reg. bei NDR1. Aus meiner Zeit um 2009/10 in HWI weiß ich, dass mindestens 2 mal tgl. Meldungen für HWI kamen. Das kann sich freilich nach so langer Zeit geändert haben und wie das gehandhabt wurde entzieht sich meiner Kenntnis. axistest wird es zeigen.
Gruß, SNer


Weil es manch einer wohl noch immer nicht glaubt. Die Leitung für Wismar existiert noch, wird aber seit der Gartenschau nicht mehr für eigenes "Wismarer" Programm verwendet. Ich stelle nun hier die offizielle Darstellung des NDR ein. Vielleicht begreifen es dann auch die letzten das es derzeit KEIN abweichendes Wismar Fenster gibt (schon seit Jahren nicht mehr) und nur Wismar im RDS steht. Man behält sich aber vor doch wieder einmal Sonderprogramme dort zu schalten. Das Programm ist derzeit aber 24 Stunden mit Schwerin identisch laut NDR. Das ist natürlich nicht für immer, wenn vll. wieder mal eine Gartenschau oder ähnliches kommt kann man die vorhandene Möglichkeit nutzen, schreibt der NDR. Derzeit wird es aber (und das schon seit Jahren) nicht gemacht. Betroffen davon ist auch noch die 100,7 also nicht nur die 96,2 auch dort steht Wismar im RDS und es läuft ebenfalls Schwerin.

Zitat

Wir haben die Wismarer Frequenz nicht aus unseren Fensterschaltungen herausgelöst. Einerseits besteht keine technische Notwendigkeit, weil wir ausreichend Ausspielwege zur Verfügung haben. Andererseits haben wir so redaktionell immer die Möglichkeit, auf dieser Frequenz inhaltlich andere Schwerpunkte zu setzen, also unsere Berichterstattung noch einmal zu subregionalisieren.


Und auch die Aussage dass diese Meldungen zweimal am Tag liefen ist falsch, falsch falsch! Das weiß ich vom NDR weil er das damals so mitgeteilt hat. Diese Wismar News liefen nur Werktags nachmittags gegen kurz nach halb 5 während der Zeit der Gartenschau (evtl. noch etwas kurzzeitig davor und / oder danach. Quelle ist der NDR. Manchmal muss man sich wundern wieviel Fehlinformationen im Netz verbreitet werden und andere das vielleicht noch glauben. In der Übrigen Zeit (Tagsüber und am Wochenende) liefen die Schwerin Nachrichten. Die Gartenschau war übrigens 2002 nicht 2010. Auch das stimmt also nicht. 2010 gab es schon nur noch die 4 Regionalstudios ohne zusätzliches Wismar Fenster. Diese sind Neubrandenburg, Greifswald, Rostock (früher Ferien-Welle) und Schwerin.

Gruß aus der Prignitz

M.KRaus

von MICHAELKRAUS - am 18.07.2017 08:01
Zitat
Nordlicht2
Steht in Henstedt-Ulzburg ein relativ hoher Mobilfunkmast oder ist Kaltenkirchen / Kisdorf gemeint?
Und Moorfleet. Erneuerung, Leistungserhoehung oder Platzhalter fuer einen anderen Standort oder gar nicht fuer den NDR, sondern z.B. den 11C der fuer Moorfleet koordiniert ist?
Oder Moorfleet fuer den SH Mux als schoene Doppelversorgung wie von TV gewohnt.


Eigentlich ist es komplett müßig darüber zu spekulieren. Es ist doch alles klar:
Mit "Henstedt Ulzburg" wird schon immer der Standort der privaten Anbieter im Kisdorferwohld bezeichnet, der ursprünglich einmal für Elmshorn geplant war.
Teilweise finden sich (auch innerhalb einer Publikation) ganz verschiedene Bezeichnungen für diesen Standort:
"Kaltenkirchen"
"Kisdorf"
"Kisdorfer Wohld"

Wikipedia schreibt vom "Sender Kisdorf", verweist aber im eigentlichen Beitrag auf den "Sender Kaltenkirchen"
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bekannter_Sendeanlagen#Schleswig-Holstein

Ansonsten gibt es in der näheren Umgebung nur noch eine deutlich niedrigere Gitterkonstruktion auf einem Firmengelände die wohl nicht in Frage kommt wegen der Eigentumsfrage:
https://www.emporis.de/buildings/1222524/richtfunkturm-des-umspannwerk-henstedt-ulzburg-henstedt-ulzburg-germany
https://structurae.de/bauwerke/richtfunkturm-des-umspannwerkes-henstedt-ulzburg

Auf bei Hamburg liegen die Fakten auf der Hand, es war bereits mehrfach allerorten zu lesen, dass die Privatsender aus Kanal 11 auch über den NDR Mast senden wollen zusätzlich zum Fernsehturm.
Also ist die bestellte Technik doch bestimmt für die privaten Anbieter am zweiten Standort.
Beim NDR finden sich keine Publikationen über einen weiteren NDR-Kanal (für Schleswig-Holstein) in Hamburg.

http://www.ndr.de/der_ndr/Informationen_zum_DAB_Sendernetzausbau,dabsendernetzausbau100.html

Den Kanal für die Nachbarländer wird der NDR wohlmöglich am Standort Neumünster Hasenkrug und Rosengarten (für Niedersachsen) realisieren, aber sicher nicht in naher Zukunft.


Gruß aus der Prignitz

Kraus.

von MICHAELKRAUS - am 18.07.2017 08:02
Zitat
MICHAELKRAUS
Zitat
Nordlicht2
Steht in Henstedt-Ulzburg ein relativ hoher Mobilfunkmast oder ist Kaltenkirchen / Kisdorf gemeint?
Und Moorfleet. Erneuerung, Leistungserhoehung oder Platzhalter fuer einen anderen Standort oder gar nicht fuer den NDR, sondern z.B. den 11C der fuer Moorfleet koordiniert ist?
Oder Moorfleet fuer den SH Mux als schoene Doppelversorgung wie von TV gewohnt.


Eigentlich ist es komplett müßig darüber zu spekulieren. Es ist doch alles klar:
Mit "Henstedt Ulzburg" wird schon immer der Standort der privaten Anbieter im Kisdorferwohld bezeichnet, der ursprünglich einmal für Elmshorn geplant war.
Ansonsten gibt es in der näheren Umgebung nur noch eine deutlich niedrigere Gitterkonstruktion auf einem Firmengelände die wohl nicht in Frage kommt wegen der Eigentumsfrage:
https://www.emporis.de/buildings/1222524/richtfunkturm-des-umspannwerk-henstedt-ulzburg-henstedt-ulzburg-germany
https://structurae.de/bauwerke/richtfunkturm-des-umspannwerkes-henstedt-ulzburg

Auf bei Hamburg liegen die Fakten auf der Hand, es war bereits mehrfach allerorten zu lesen, dass die Privatsender aus Kanal 11 auch über den NDR Mast senden wollen zusätzlich zum Fernsehturm.
Also ist die bestellte Technik doch bestimmt für die privaten Anbieter am zweiten Standort.
Beim NDR finden sich keine Publikationen über einen weiteren NDR-Kanal (für Schleswig-Holstein) in Hamburg.

http://www.ndr.de/der_ndr/Informationen_zum_DAB_Sendernetzausbau,dabsendernetzausbau100.html

Kraus.


Hier widersprichst du dich innerhalb eines Beitrages selber.:rp:
Denn, weder Hennstedt Ulzburg noch Moorfleet noch Dannenberg sind bisher vom NDR angekuendigt worden.
Beim Standort, also das Kisdorf gemeint ist, stimme ich dir zu. Ob aber Moorfleet fuer die privaten gekauft wird, Dannenberg fuer den BMux und Hennstedt Ulzburg... ja fuer wen eigentlich... NDR ohne Ankuendigung oder 11C fuer die Privaten um das Sendegebiet vernuenftig auf Norderstedt zu erweitern (gerichtet nach Sueden) oder oder?
Bisher ging ich davon aus, kauft jeder Dienstleister seine Sender wie auch bei DVB-T2 selber und mietet nur Flaeche, Weiche und Antenne. Mag natuerlich aber nicht immer so sein.
Von Fakten auf der Hand, wuerde ich zumindest nicht sprechen.

von Nordlicht2 - am 18.07.2017 08:21
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