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vor 4 Jahren, 5 Monaten
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Elweb Admin

Autonomer iMiev in Berlin

Startbeitrag von Elweb Admin am 26.12.2013 01:50

Nachricht gemeldet am: 26.09.2012
Autor / Quelle: BdasB / spiegel
Weblink: [www.spiegel.de]

... in ""kurzer"" Auszug ...Im ursprünglichen Antrag ist der Wagen als Reinigungsfahrzeug geführt - auch wenn er so aussieht wie ein gewöhnlicher Mitsubishi iMiEV. Auf Nachfrage klärt Tinosch Ganjineh das Rätsel auf: Der 32-jährige Informatiker zeigt auf zwei kleine rechteckige, milchig weiße Plättchen an der hinteren Stoßstange. ""Hier lässt sich die Kehrvorrichtung anschrauben.""Dank des kleinen Kunstgriffs gelang es den Forschern vom Autonomos-Lab der FU-Berlin, ein wenig vom Etat des Forschungsprojekts umzuwidmen und ihre Flotte von selbstfahrenden Autos um eben jenen Mitsubishi iMiEV zu erweitern. Das E-Mobil soll das neue Aushängeschild des Autonomos-Lab werden und den Fortschritt dokumentieren, den die Wissenschaftler mit ihrem intelligenten Auto inzwischen erreicht haben.Der ist schon von außen gut sichtbar. So schrumpfte das zentrale Radargerät auf die Größe einer Blinkleuchte. Der rotierende 360-Grad-Laserscanner ermöglicht es, Autos auf bis zu 100 Meter Entfernung zu erkennen. Beim Vorgänger, einem silbernen VW Passat, wirkte der Scanner noch wie ein topfgroßer drehbarer Fotoapparat. ""Passanten verwechseln das Auto regelmäßig mit einem Google-Street-View-Wagen und sprechen uns darauf an"", erzählt Ganjineh. ""Beim Neuen dürfte das kaum noch passieren"".Kampf gegen den Elektronik-OverkillAuch die Sensoren in den Stoßstangen sind kaum noch zu erkennen, die die Geschwindigkeitsunterschiede zu den anderen Verkehrsteilnehmern messen. Die Laser liefern auch Informationen über Größe und Gestalt anderer Verkehrsteilnehmer. Der iMiEV besitzt ohnehin nur noch je einen an der Front und am Heck, statt derer drei, die beim Passat ihren Dienst tun. ""Dank der verbesserten Software konnten wir auf die doppelte oder dreifache Auslegung der Sensorsysteme verzichten"", erklärt Raúl Rojas, der das Fach Künstliche Intelligenz an der FU lehrt und das Autnomos Lab ins Leben gerufen hat.Die schlanke Architektur macht auch das extrem genaue 100.000 Euro teure GPS verzichtbar, das die Position des Vorgänger-Passats auf 20 Zentimeter exakt bestimmt hat. Stattdessen genügt jetzt ein handelsübliches Gerät aus dem Elektronikmarkt für knapp 100 Euro.

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