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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, BdasB, E. Vornberger, Dineu, R.M, Michael, thegray, Lukas Simma, hallootto, J_T_Kirk, Thomas Pernau (Ion)

Tesla legt seine Patente offen

Startbeitrag von BdasB am 12.06.2014 21:23

[www.handelsblatt.com]

[www.teslamotors.com]

Es ist ein Versuch, die Verbreitung von Elektroautos zu erhöhen:
Der Elektro-Pionier Tesla will seine Patente offenlegen und auch der Konkurrenz zugänglich machen.

Zudem plant Tesla laut einem Medienbericht eine Fabrik in Europa. Sobald das Unternehmen mehr als 160.000 Fahrzeuge auf dem Kontinent verkaufe, sei dies sinnvoll ...

Eine Wette auf die Zukunft.
Es ist eine Wette mit ungewissem Ausgang: Wie Tesla-Gründer Elon Musk auf dem Firmenblog des Eletroautobauers verkündete, will das Unternehmen auf einen weiteren Schutz seiner Patente verzichten – und so die Technik des hochgelobten Model S auch der Konkurrenz offenlegen.

Tesla CEO Elon Musk: All Our Patents Are Now Open Source

Lately, there’s been ample discussion surrounding Tesla Motors and its patents. More specifically, there’s been hints that Tesla Motors wants to make its Supercharger network open to all automakers who abide by a few rules. Well, it’s not just the Supercharger patent that Tesla wants to make open-source. Tesla CEO…

Antworten:

Zitat
BdasB

Der Elektro-Pionier Tesla will seine Patente offenlegen und auch der Konkurrenz zugänglich machen.



Das ist mal ein Aussage :eek:

Allein hat Er überhaupt Patente :D

Der Akku so wie im groben gestrikt ist ja von einer anderen Amifirma und wenn man da nachschaut
wie lang täten die noch laufen, tät mich nicht Wundern wenn im Januar oder Februar schluß
und nun noch zumindest in den Medien auf dicke Hose gemacht wird,
irgendwie muß man ja übertünchen das des Modell X erstmal später kommt, hoffentlich
machts nicht auf Loremo, da meint der Sommer Uli auch das die Patente inzwischen frei verfügbar ;-)

von Manfred aus ObB - am 12.06.2014 21:34
... vor dem (wie immer) ueber Tesla rumnoelen ... evtw. erstmal den Handelblatt Artikel lesen .. ?!

"Tesla hält insgesamt mehr als 160 Patente, unter anderem Systeme, die Batterien vor dem Überladen schützen sollen oder verbesserte Rotor-Konstruktionen in Elektromotoren. Die letzten öffentlich zugänglichen Patentanmeldungen des Autobauers beziehen sich laut der Website des US-Patentamts auf Computer-Nutzer-Schnittstellen und einen speziellen Anschluss für Not-Wartungen an Hochenergie-Batterien."
...ob das nun alles sinvolle Patente sind - steht woanders ... aber immerhin ...

von BdasB - am 12.06.2014 21:40
Zitat
BdasB


....oder verbesserte Rotor-Konstruktionen in Elektromotoren ......


echt dreht sich der jetzt um 360° :eek:



wenn dem so ist steht ja nun der elektrischen Revulution nix mehr im Weg,
wird doch oft bemängelt das des mit dem Elektroauto noch nicht Rund läuft rein Absatztechnisch :o

Im übrigen ist die ganze Story ( steht auch so im Handelsblatt ) nur dazu da, das der Aktienkurs trotz solcher Schlagzeilen
[www.spiegel.de]
Leseprobe daraus vom 8.5.2014:

Zitat

Der US-Hersteller verdiente zwar mehr, gab aber auch deutlich mehr aus -
unterm Strich stand ein Minus von 50 Millionen Dollar. Die Aktie fiel deutlich.

optisch auf Kurs bleibt, die Technik im Tesla S ändert sich dadurch nicht, der hat 4 Räder
die elektrisch angetrieben :cheers:

von Manfred aus ObB - am 12.06.2014 22:09
Ich hoffe, das ist nicht nur heiße Luft, wenn ich über Tesla schreibe.

Tesla verwendet Asynchronmaschinen. Asynchronmaschinen sind seit 100 Jahren Industriestandard. Industriestandard heißt aber auch, dass billigst produziert wird, so dass gerade noch die Normen erfüllt werden. Im Wesentlichen besteht so ein Motor aus Kupfer und Eisen. Ich nehme an, dass Tesla Verbesserungen durch Feinwuchtung und Lagerung gemacht hat und so eine höhere Leistungsdichte erziehlt. Zudem kann durch die Form der Kupferstäbe des Läufers das Kippverhalten beeinflußt werden, wodurch für den Frequenzumrichterbetrieb noch mehr Leistung aus einer baugleichen Maschine geholt werden kann. Ach ja, Tesla verwendet Kupfer im Läufer, Standard sind Alu oder Alu-Legierungen, weil solche Rotoren einfacher zu gießen sind und im Drehstromnetz ohne Frequenzumrichter bessere Anfahreigenschaften besitzen. Kupfer hat wesentlich geringere Leiterverluste als Aluminium. Weiters nehme ich an, dass Tesla den Luftspalt verkleinert und ein für höhere Frequenzen geeigneteres Blechpaket verwendet, welches nicht verschweißt ist, um Wirbelstromverluste gering zu halten. Hat ein Motor 96% statt 94% Wirkungsgrad ist das zwar nicht viel Leistungsgewinn bei gleicher Umrichterleistung, ABER die Verluste, die weggekühlt werden müssen, sind weniger. Der Motor mit 94% müsste um 50% besser gekühlt werden, als der Motor mit 96% Wirkungsgrad.
Da fällt mir ein, dass durch Verbesserung des Aufbaus von Industriemotoren Verlustwärme besser abtransportiert werden kann und dass Industriemotore mit Luft gekühlt werden, was wiederum wesentlich ineffizienter ist, als mit Wasser (so wie bei Tesla!?) zu kühlen. Durch geringere Verluste kann ein Motor gleicher Baugröße oder gleichen Gewichts wesentlich stärker belastet werden.

ALSO: Einfache, robuste, bewährte und langlebige Technik, die nur ein klein wenig verbessert wurde. Und genau diese kleinen Verbesserungen machen in Summe den gewaltigen Unterschied im Vergleich zu einem Industriemotor aus. Alle Materialien sind zudem leicht verfügbar.

Permanent erregte Synchronmaschinen (PSM) an denen andere immer noch forschen, haben das Problem, dass seltene Erden für z.B. Neodym Eisen Bor Magnete, wie der Name schon sagt, selten sind. Eine der größten Schwächen einer PSM im Vergleich zu einer ASM ist, dass sie kaum Feldschwächebetrieb zulassen. Durch spezielle Anordnung der Magnete und Neukonstruktion der Rotoren ist die mittlerweile zum Teil schon möglich. PSM weniger tollerant gegenüber Fehlbehandlung. Das Befestigen guter Magnete ist industriell schwierig. Da bewegte Magnete im Stator Ströme induzieren muss selbst im Freilauf Strom fließen, was bei der ASM nicht nötig ist. Dafür können die Leistungsdichten bei entsprechendem Design wesentich höher sein. PSM müssen auch besser abgeschirmt werden, da Störstrahlung stärker ist.

Brusa hat im Bereich PSM viel geforscht und sicher die Nase vorne. Die Magnete werden erst nach dem Zusammenbau des Rotors aufmagnetisiert usw. Dafür Kosten diese Motoren ein Vielfaches im Vergleich zu einer AMS. Brusa hat schließlich die störrische PSM gezähmt und mit der ASM gekreuzt. Das Kind wurde Hybrid erregte Maschine genannt. Der Läufer enthält weniger Magnete, die so angeordnet sind, dass eine Erregung des Läufers ermöglicht wird. Nun ist Feldschwächebetrieb möglich. Zusätzlich konnten die Leistungsdichten gesteigert werden.

Zurück zu Tesla: Tesla verkauft die Patente NICHT an die Konkurrenz. Das wäre sicher ein erträgliches Geschäft gewesen. Nein, Tesla macht daraus Open Source. Niemand kann sagen, er hat einen besseren Motor, wenn er auf diese Technik einsetzt und das ist meiner Meinung das Kalkül von Tesla. Tesla hat nach wie vor die Nase vorne und weiß sie optimal einzusetzen. Andere Autobauer haben (noch) keine Ahnung, wie man einen einfachen Motor (wie oben beschrieben) baut und betreibt.
Auch bei der Ladetechnik ist Open Source das Maß der Zeit. Umso weiter Schnellladestationen verbreitet sind, an denen Teslas geladen werden können, umso leichter verkauft sich auch ein Tesla.
Außerdem hat Tesla ein Vokselektroauto angekündigt. Billig geht nur über eine kleinere Batterie und diese wiederum erfordert ein gut ausgebautes Ladenetzwerk.

So, jetzt muss ich weg ;-)

Ich finde, Tesla mach das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.
Weiter so!

von Dineu - am 13.06.2014 05:08
Was sind 50 Mio Verluste, wenn im Vorjahr 11 Mio Gewinn gemacht wurde? Ein Pappenstiel? Kalkül?

Ich sehe da kein Problem für Tesla und eine Kursbereinigung zum jetzigen Zeitpunkt verhindert Blasen - ich schätze, dass Tesla das verlustreiche Jahr gut geplant zum eigenen Nutzen einsetzt.

von Dineu - am 13.06.2014 05:13
Ich wusste gar nicht das der Tesla S einen Allradantrieb hat.

Zitat: "der hat 4 Räder die elektrisch angetrieben"

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 13.06.2014 07:06
Zitat
Dineu

....
Ich nehme an, dass Tesla Verbesserungen durch Feinwuchtung und Lagerung gemacht hat und so eine höhere Leistungsdichte erziehlt. Zudem kann durch die Form der Kupferstäbe des Läufers das Kippverhalten beeinflußt werden, wodurch für den Frequenzumrichterbetrieb noch mehr Leistung aus einer baugleichen Maschine geholt werden kann. Ach ja, Tesla verwendet Kupfer im Läufer, Standard sind Alu oder Alu-Legierungen, weil solche Rotoren einfacher zu gießen sind und im Drehstromnetz ohne Frequenzumrichter bessere Anfahreigenschaften besitzen.
..........


Alles nett geschrieben, nur ob das Patentiert und so nicht einmal schon lang gemacht
( was das Amerikanische Patentamt nicht stört ) die machen im Jahr 2001 ein Patent
[www.delphion.com]
für eine Technik, welche von Napoleon den Ersten Anno 1801 eine Inovationsmedealie bekommen hat.

Also nur des gschreibsel wir stellen 160 Patente ( also mal wieder einen Haufen Kohle in den Wind geschoßen )
als Open Source zur Verfügung, da kriegen grad die I-Phongenration feuchte Augen
nur ein Auto ist keine Software des ist erstmal Mechanik und die ist eine sehr alte und
fast in allen Ecken patentierte Technik.

Natürlich gibts auch ganz neue Tesla Patente im Bereich der Software,
wie überwache ich Akku, Auto und den Fahrer so das der sich noch Gebauchpinselt fühlt.

Damit könnten die Franzosen eventuell was anfangen, die haben sich durch sowas ein etwas negatives Image eingefangen.

von Manfred aus ObB - am 13.06.2014 07:38
Zitat
Dineu

Was sind 50 Mio Verluste, wenn im Vorjahr 11 Mio Gewinn gemacht wurde? Ein Pappenstiel? Kalkül?


Also 50 Mio in 3 Monaten wären im Jahr 200 Mio, wenn im Jahr vor 11 Mio Gewinn
eine differenz von 189 Mio, die Haben oder nicht Haben wären fast 400 Mio :cool:

Tesla erzählt gern das im ersten Quartal 7500 Tesla S verkauft weil sollen ja 30.000
im Jahr 2014 werden. Im Quartalsbericht stehen aber nur 6457 Model S.

Ein Quartal vorher waren es noch 6892 was ein deutlicher Rückgang und da ist es nur logisch,
aus verbrannten Geld ( eigentlich wertlose Patente ) noch etwas Rauchzeichen zu machen.

von Manfred aus ObB - am 13.06.2014 07:45
Zitat
BdasB
... vor dem (wie immer) ueber Tesla rumnoelen ... evtw. erstmal den Handelblatt Artikel lesen .. ?!

Don't feed the Bavarian Troll!

"Tesla hält insgesamt mehr als 160 Patente, unter anderem Systeme, die Batterien vor dem Überladen schützen sollen oder verbesserte Rotor-Konstruktionen in Elektromotoren. Die letzten öffentlich zugänglichen Patentanmeldungen des Autobauers beziehen sich laut der Website des US-Patentamts auf Computer-Nutzer-Schnittstellen und einen speziellen Anschluss für Not-Wartungen an Hochenergie-Batterien."
...ob das nun alles sinvolle Patente sind - steht woanders ... aber immerhin ...


von J_T_Kirk - am 13.06.2014 08:15
Zitat
J_T_Kirk
Zitat
BdasB
...... sich laut der Website des US-Patentamts auf Computer-Nutzer-Schnittstellen und einen speziellen Anschluss für Not-Wartungen an Hochenergie-Batterien."
...ob das nun alles sinvolle Patente sind - steht woanders ... aber immerhin ...


Du mußt ordenlich Zitieren lernen :mad:

So geht der Ironiefaktor verloren, denn Orgschinal ist das so geschrieben

Zitat
BdasB
....................... sich laut der Website des US-Patentamts auf
Computer-Nutzer-Schnittstellen und einen speziellen Anschluss für Not-Wartungen an Hochenergie-Batterien."

...ob das nun alles sinvolle Patente sind - steht woanders ... aber immerhin ...


Die Kleinschreibung erfüllt hier eine gezielte Funktion, also über das Kleingeschrieben kann man nachdenken,
das Großgeschriebene ist für die Vorurteilseinsortierer welch meinen das selbiges sei auch ein Denkvorgang.

Das Trollige dabei ist das diese zwei Eben oft verwechselt werden, gerade von jenen
die sich nur einer bedienen :o

von Manfred aus ObB - am 13.06.2014 08:36
Zitat
hallootto
Ich wusste gar nicht das der Tesla S einen Allradantrieb hat.

Zitat: "der hat 4 Räder die elektrisch angetrieben"


Nun ein Verbrenner hat auch oft 4 Räder die Kraftstoff getrieben bewegt, ja die Verbrennerfahren subventonieren,
die Teslafahrer, wär dem nicht so wär die Kiste rund 15 % teuerer, oder der Verein hätte noch nie
eine Gewinn optisch vorweisen können :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 13.06.2014 10:12
Hallo

[url="[url]https://www.google.com/search?tbo=p&tbm=pts&hl=en&q=inassignee:%22Tesla+Motors,+Inc.%22#hl=en&q=inassignee%3A%22Tesla+Motors%2C+Inc.%22&start=0&tbm=pts"[/url];]Liste von Teslas Patente in Google Patents[/url]

Gruss,
Lukas

von Lukas Simma - am 13.06.2014 22:04

Ist Elon M. das Lachen vergangen ?

Es ist noch nicht lange her da Lachte der Tesla PRmann über BMW

[www.wiwo.de]

und Nun :eek:

[teslamag.de]

Leseprobe:

Zitat

BMW bestätigt Treffen mit Tesla Motors zur Besprechung möglicher Zusammenarbeit


Öhaaa ja jetzt auf einmal :confused: braucht Tesla dringender Kohle als gedacht :confused:

weiter da zu lesen:

Zitat

In einer Diskussionsrunde am heutige Tage, in der Elon Musk über die Offenlegung der Tesla-Patente sprach,
erwähnt der Tesla-CEO auch einen Besuch von BMW bei Tesla Motors, welcher scheinbar letzte Woche stattgefunden hat.
Eines der Themen scheint die Zusammenarbeit in Bezug mit den Superchargern zu betreffen, welche Tesla kürzlich ebenfalls für alle offenlegte.


Des ist natürlich Blödsinn, da wird nix offengelegt, wer da drann will muß Geld mitbringen
Geld das für einen schnelleren Ausbau fehlt und natürlich die Verkaufsstückzahlen,
die wo unbedingt einen wollten ( warum auch immer ) die haben schon einen, der Rest
von denn ich will auch einen, hat den Flims nicht. Ergo wär BMW die erste Wahl, schönes Geld aus Bayern

Verkaufszahlen Mai 2014

Tesla Model S: 57

BMW i3: 255
BMW i8: 25

BMW Total 280 ( der i8 ist sogar deutlich teurer als der Tesla S und weniger Familiär )
bleibt der Trend ist Tesla auf einen echt dynamischen Technolgie Partner angewiesen,
wenn die Firma nicht nur von der PR Leben will :o

von Manfred aus ObB - am 14.06.2014 07:13
ich erinnere mich dunkel an die Patentrechtvorlesung dass ein Patentantrag typischerweise 12 Monate nach seiner Einreichung 'offengelegt' werden muss, auf Antrag ggf. ein paar Monate später. Teslas erteilte Patente sind damit ohne Zutun des Herrn Musk bereits alle offengelegt. depatisnet Einsteigerrecherche liefert 625 Treffer des Anmelders Tesla Motors. Spasseshalber mal in eins mit Veröffentlichung 5.6.2014 reingeschaut: Priorität November 2012, also schööön laaang herausgezögert.

von Thomas Pernau (Ion) - am 14.06.2014 16:48
Es geht ja auch nicht um die Offenlegung, sondern um die Nutzung der Patente. Du findest jedes Patent der Welt offengelegt.
Musk hat ja in seinem Beitrag sinngemäß nur verkündet, dass er jedem erlaubt die Patente zu nutzen ohne dass er dagegen vorgehen wird.

von E. Vornberger - am 15.06.2014 07:14
Zitat
E. Vornberger

Musk hat ja in seinem Beitrag sinngemäß nur verkündet, dass er jedem erlaubt die Patente zu nutzen ohne dass er dagegen vorgehen wird.


Hat der PR Teslaner auch nicht getwittert, nur das die nicht mit dem Rechtsanwalt ( der kost Geld )
in Berührung kommen die in guter Absicht :o diese nutzen.

Was ist eine gute Absicht Drohnen die Terroristen liquitren, die gegen die Weltmacht USA
oder doch Drohnen die Freiheitskämpfer helfen, die sich gegen die dunkle Seite der Macht,
die sogar Verräter wie des NSA Pappermaul beherbergt, von Zar Putin wehren :confused:

Das Patente in heutiger Zeit der totalen Vernetzung mit Vorsicht zu geniesen ist sowieso Klar.

Ist ein Patent offengelegt und das bestimmt nicht ein Herr Musk, ist es einsichtig und kann
wenn das Kerlchen pfiffig, recht schnell mit Linksgewinde Kopiert werden.
Hat Geld gekostet und bringt Nix.

Eher ein Sperrpatent, also ein Patent das zwar die Technik im groben enthält, jedoch weder unter den
Namen noch genau unter den Suchbegriff zu finden ( das die Beschreibung ausreicht ist wichtiger )

Kopiert einer die Technik dann, wenn Er einer Hardware mächtig geworden kann man immer noch
dies aus dem Köcher ziehen wenn es Sinnvoll. Den da muß ich den Elon zustimmen,
besser ist es eine hohe Inovationsfähigkeit zu haben. Problem die Grundstruktur muß so
beschaffen sein, das man die alten Teile Sinnvoll weiterverwenden kann, alle 2 Jahre
das erarbeitete komplett wegschmeißen bringts da nicht.

Was ich nicht ganz versteh wan der Elon dann mal echte Inovationen bringt und nicht nur PR :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 15.06.2014 08:57
??? Bin ich zu doof für die MoB-Statements? Ich verstehe sie nicht, sorry.

von E. Vornberger - am 15.06.2014 09:11
Hallo

Sinngemäß: eine echte inovation oder Erfindung patentiert man nicht da man dabei offenlegen muß wie das Teil funktioniert.

Ein Sperrpatent ist z.B. die 10AH Grenze bei NimH Zellen die mal patentiert wurde.

Und der Rest naja man weiß ja daß der Laden relativ eng mit den US Behörden zusammen arbeitet und da ist alles möglich.


Gruß

Roman

von R.M - am 15.06.2014 10:47
Zitat
R.M
Hallo

Sinngemäß: .....

....... da ist alles möglich.


Geht doch :o

von Manfred aus ObB - am 15.06.2014 10:57

Re: Ist Elon M. das Lachen vergangen ?

Tja kann man alles so stehen lassen - p.s also ich bin bei allen mitgekommen, vielleicht weil eigene Überlegungen zuvor in gleiche Richtung gingen, u.a. weil meiner Meinung nach der E-Hype vorbei und die "normale" Marktwirtschaft greift.

von thegray - am 15.06.2014 20:05

Dudenhöffer über Tesla

.... der Vollstaendigkeit halber ... [www.heise.de]

Dudenhöffer über Tesla

Die Nachrichtenagentur dpa hat pflichtschuldig den Automobilpapst und professionellen Experten Ferdinand Dudenhöffer zu Teslas netter PR-Meldung befragt. „Das System E-Auto kriegt dadurch einen starken Schub“, gab Dudenhöffer zum Besten. Musks Versprechen, nicht zu verklagen könnte nach Dudenhöffers Ansicht dem Elektroauto „aus seinem Nischendasein helfen“, schreibt die dpa. Es sei auch „ein großer Schritt nach vorne für die Branche“, betonte der Expertenpapst. „Andere Hersteller haben keine Chance mehr, die Technologie links liegen zu lassen“, behauptete er weiter.

... naja - viel hat der Schwurbler ja nicht zu verkuenden ...

von BdasB - am 15.06.2014 21:53

Über Dudenhöffer

Zitat
BdasB

Die Nachrichtenagentur dpa hat pflichtschuldig den Automobilpapst und professionellen Experten Ferdinand Dudenhöffer .....


Irgendwie kann ich es mir nicht verkneiffen, weil es ist gut das es nicht von mir ist, weil dann
verstehen es eventuell auch Die, die mich sonst nicht verstehen :o

[www.heise.de]

was nun folgt ist nicht von mir, also garantiert MOB frei, die Leseprobe daraus:

Zitat

Das Dudoskop

Ein wichtiger Bestandteil effektiven Dudenhöfferns ist ein kompetent aufgestelltes Horoskop der Autoszene. Wie jedes Horoskop lebt auch das Dudoskop davon, dass es überzeugend klingt, aber so vage bleibt, dass es einen später möglichst nicht in den Hintern beißen kann. Es darf also keine Neuigkeiten oder sonstige Kalorien enthalten. "Vieles, was gezeigt wird, ist erst nächstes Jahr im Markt", so belegte Dudenöffer im IAA-Interview mit derwesten.de, dass er die Richtung des Zeitpfeils verstanden hat, genauso wie die Funktion eines Flaggschiffs: Die S-Klasse sei für Daimler ein "enorm wichtiges Auto". So ... ist es wohl.


Der vergleicht echt eine Expertenmeinung mit einen Horoskop, ob ich mir sowas trauen tät :eek:

oder selbiges auf Seite 2

Mein Gott jetzt schreibt der auch noch über Jesus :rolleyes:

Zitat

Der Spitzname "Autopapst" ist weg, na gut, aber ich könnte der deutsche "Autojesus" sein oder der "Autoprophet", vielleicht gar der finstere "Autonostradamus". Ansonsten: "Autogott" klingt herrlich. Mein "Institut gegen industrielle Telematik-Tuntigkeit" (IGITT) wird die astrologische Konkurrenz bei allen Horoskopstudien preisbrecherisch um kategorisch mindestens 15 Prozent unterbieten.


wie soll das alles verstanden werden, ist das Ironie oder doch Ernst getarnt mit einer Art Humor :confused:
weil der letzte Satz macht mir Hunger, gehts doch um a Moispeiß

Zitat

Warten Sie auf meine Experten-Studie über Studien, die Experten machen.
Die wird echter Kaiserschmarrn.


von Manfred aus ObB - am 15.06.2014 22:15

Re: Über Dudenhöffer

Jetzt gibt´s also schon professionelle Experten. Ich dachte der Experte ist per se schon professionell. Das ist wie plus gut oder hellweiß bzw. dunkelschwarz. Aber wenn es schon nicht-professionelle Experten gibt, dann ist der Experte nicht mehr viel wert. Vielleicht so wie der Master/Bachelor im Vergleich zum Dipl. Ing.

Meine Encarta sagt mir:

"Experte, Sachverständiger, Kenner, Fachmann; in arbeitsteiligen industriellen Gesellschaften, eine Person, die in einem bestimmten begrenzten Fachgebiet sowohl theoretische wie praktische Erfahrungen in sich vereinigt. Die Tätigkeit des Experten kann leitend, beratend oder begutachtend sein. In einer wissensspezialisierten Gesellschaft besteht die Gefahr, politische und gesellschaftliche Entscheidungen nicht mehr demokratisch zu legitimieren, sondern ausschließlich von Experten und deren Ansichten abhängig zu machen. Man spricht dann im negativen Sinne von einer Expertokratie. Die Experten besitzen zwar in ihrem Fachgebiet ein hervorragendes Wissen, sie sind aber gerade wegen ihres Spezialistentums oft nicht in der Lage, dieses Wissen in Bezug zu einem größeren gesellschaftlichen Ganzen zu setzen.
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Ob demokratisch legitimiert mehr heraus kommt, als von professionellen Experten ? Der Wähler hält sich auch für einen Universal-Experte. Vielleicht ist auch der Verfasser des Artikels nur ein Experte der deutschen Sprache aber kein professioneller Experte.

von Michael - am 16.06.2014 03:54
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