Verbundprojekt „eFahrung“ – Flottenübergreifende Nutzung von Elektrofahrzeugen

Startbeitrag von BdasB am 18.06.2014 07:18

[efahrung.de]

Angebot an Firmenflotten - Verbundprojekt „eFahrung“ – Flottenübergreifende Nutzung von Elektrofahrzeugen

Das Verbundprojekt „eFahrung“ – Flottenübergreifende Nutzung von Elektrofahrzeugen befasst sich mit dem Einsatz und der Nutzung von E-Fahrzeugen und zwar ausschließlich im geschäftlichen Umfeld. Vielen Unternehmen fehlt allerdings die Grundlage, eine fundierte Entscheidung pro Elektromobilität zu treffen. Hier setzt das Projekt „eFahrung“ an und stellt eine Plattform zur Erprobung bereit, auf welcher entsprechende Erfahrungen gesammelt werden können – bei gleichzeitiger Gewährleistung wirtschaftlichen Handelns.

Wir bieten interessierten Berliner Firmen mit eigenen Flotten an, ein oder mehrere Elektrofahrzeuge einzusetzen und als Testnutzer bei „eFahrung“ mitzumachen. Für diese Unternehmen haben wir eine Testflotte eingeplant bzw. betreiben wir bereits, um damit die Abläufe der gemeinsamen Nutzung – ein E-Fahrzeug-Sharing mit einem anderen Testnutzer - zu untersuchen und die Lösung zu verifizieren.

Die Testfahrzeuge werden von Ihren Mitarbeiter unter Alltagsbedingungen genutzt, um so die Akzeptanzkriterien „Wirtschaftlichkeit“, „Zuverlässigkeit“ und „Attraktivität“ zu untersuchen.
Ihre Mitarbeiter „erfahren“ die neue Form der Mobilität und können so am Wandel zur nachhaltigen Mobilität mitwirken.
Mit „eFahrung“ begleiten wir Sie aktiv auf dem Weg zur nachhaltigen urbanen Mobilität etwa durch Auswertungen, Schulungen oder Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Wir wollen die Akzeptanz von Elektromobilität so steigern, dass eine breite Nutzung von E-Fahrzeugen – insbesondere in Firmenflotten – erreicht werden kann. Dabei werden die Auswahlkriterien „Wirtschaftlichkeit“, „Zuverlässigkeit“ und „Attraktivität“ mit folgenden Teilzielen unterlegt:

Wirtschaftlichkeit: Der Betrieb eines Elektrofahrzeugs einschließlich der Abschreibung auf die Anschaffungskosten muss vergleichbar sein mit klassischen Fahrzeugen in der Flotte.

Zuverlässigkeit: Die aktuell bekannten Limitierungen der Elektromobilität, insbesondere der Batterietechnik, werden mittels Sensorik im Fahrzeug eingehend erfasst, untersucht und mithilfe eines umfangreichen Dienstleistungsangebots kompensiert, so dass eine „Mobilitätsgarantie“ für den Fahrer erzielt werden kann.

Attraktivität: Viele Flottenbetreiber würden Elektrofahrzeuge „ausprobieren“, wenn sie nicht durch die beiden vorherigen Kriterien abgeschreckt werden würden. Eine gemeinsame Nutzung und eine gemeinschaftliche Erfahrung mit anderen Flottenbetreibern als Entscheidungshilfen für zukünftige Flottenplanung kann die Attraktivität steigern. Dabei sollen genossenschaftliche Strukturen helfen, einen breiten Austausch von Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen sicher zu stellen.


Ziel des Projekts

Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojekts „eFahrung“ ist die Verifizierung wirtschaftlich tragfähiger Geschäftsmodelle anhand einer genossenschaftsartigen Organisation von Firmenflotten mit E-Fahrzeugen sowohl für die einzelnen Firmenflotten als auch zugehörigen Dienstleistungen, etwa im Bereich der Finanzierung oder dem Betrieb der Fahrzeuge.

Des Weiteren erwarten wir, umfangreiche Erkenntnisse über die Akzeptanzkriterien zu sammeln, die die flächendeckende Einführung von Elektromobilität in einer Stadt wie Berlin möglich macht.

Das Verbundprojekt „eFahrung“ kombiniert die empirische Forschung im Bereich wirtschaftlich tragfähiger Geschäftsmodelle mit der technologischen Innovation im Bereich „Flottenmonitoring“ sowie der softwaretechnologischen Innovation im Bereich der flottenübergreifenden Planung, Optimierung und Steuerung im Wirkbetrieb.

Am Schluss steht ein Wirkbetrieb für wirtschaftliche, flottenübergreifende Nutzung von Elektrofahrzeuge ab 2015/2016 im Großraum Berlin und dann in weiteren Metropolregionen Europas.

... und wenn sie nicht gestorben sind ... so sammeln sie noch in 100 Jahren Testergebnisse zur Bewertung ...

weitere Informationen für Testnutzer

Die Größe des Fuhrparks bzw. die Anzahl der genutzten Firmenfahrzeuge ist für unser Projekt nicht entscheidend. Für das Geschäftsmodell im Rahmen von „eFahrung“ ist von Bedeutung, dass E-Fahrzeuge ab 2016 zu vergleichbaren Vollkosten (engl. total cost of ownership, TCO) betrieben werden können müssen, um als Ersatz für konventionelle Verbrennungsfahrzeuge zu dienen.

Aus diesen Gründen sind gegenwärtig nur Flotten als Testflotten von Interesse, welche:

Fahrzeuge zu monatlichen Vollkosten von 450 Euro oder mehr betreiben
ernsthaft an einer Auswertung der im Projekt gesammelten Daten interessiert sind
und ab 2016 den Übergang in den Wirkbetrieb in Erwägung ziehen.

Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Schnellladung innerhalb einer Stunde eine unverzichtbare Voraussetzung für die beabsichtigte Mehrfachnutzung der Fahrzeuge ist. Um somit höhere Kosten nur zur Nutzung der Schnellladefunktion zu vermeiden, können wir den Flottenbetreibern gegenwärtig folgende Wechselstrom-schnellladefähigen Fahrzeuge offerieren:

Renault ZOE
Renault Kangoo Z.E. (schnellladefähig vsl. ab Modelljahr 2014)
Smart fortwo electric drive


Bei Interesse oder Fragen zu unserem Projekt wenden Sie sich bitte an unser Koordinierungsbüro:

Urban Software Institute GmbH & Co. KG – the urban institute®
Frau Mareike Isermeyer
Märkisches Ufer 10
10179 Berlin

mareike.isermeyer@the-urban-institute.de

Antworten:

Zur Information:
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