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vor 3 Jahren, 4 Monaten
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BdasB

eTaxi Erforschung - Einstein-Projekt „eCab“ - "e-Taxi für Wien"

Startbeitrag von BdasB am 09.07.2014 07:29

... mal wieder die eTaxi-Erforschung ...

[www.pressestelle.tu-berlin.de]

Einstein-Projekt „eCab“ untersucht die Potenziale, Berlins Taxibetrieb mit Elektroautos zu betreiben
(So wie am KIT bereits vor 2 Jahren - den DOPPELT ERFORSCHT HAELT BESSER!)

Die 7000 Berliner Taxis pusten jährlich etwa 72.000 Tonnen Kohlendioxid in die Berliner Luft. Das entspricht der CO2-Emission von 24.000 Hin- und Rückflügen von Frankfurt/Main nach New York. Diese 72.000 Tonnen Kohlendioxid könnten jedoch vermieden werden, wären die Berliner Taxis Elektro-Autos, die ihren Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bezögen.

Für den Taxiunternehmer selbst ist vielleicht eine andere Zahl wichtiger: Mit zehn Litern Diesel fährt ein Berliner Taxi circa 150 Kilometer. Diese zehn Liter kosten gegenwärtig 14 Euro. „Für 150 Kilometer benötigt ein Elektroauto, das als Taxi im Straßenverkehr unterwegs ist, 16 Kilowattstunden Strom. An der Ladesäule müssten dafür 4,80 Euro bezahlt werden; eine Ersparnis also von 9,20 Euro“, sagt Joschka Bischoff, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik.

Dort untersuchen die Forscher unter Leitung von Prof. Dr. Kai Nagel in dem Projekt „eCab“, ob die Elektrifizierung des Berliner Taxibetriebs möglich ist, welche Voraussetzungen nötig sind und welche Potenziale eine solche Umstellung hinsichtlich der Minderung von Emissionen und der Wirtschaftlichkeit böte.

Als besonders innovatives und exzellentes Projekt wird „eCab“ im Programm „Einstein-Forschungsvorhaben" von der Einstein Stiftung Berlin über drei Jahre noch bis 2016 mit 291.000 Euro gefördert. Momentan werden 37 Projekte an den Berliner Universitäten finanziert. ... wenn dass der Einstein wuesste - dem waere das relativ ...

Die Wissenschaftler um Kai Nagel fanden heraus, dass eine Umstellung des Berliner Taxibetriebs auf elektrisch betriebene Autos generell möglich ist. iiiissnnnicchhhhwaaaahhhrrrr - wer haette es ahnen koennen

Um zu diesem Ergebnis zu kommen, simulierten sie die Fahrten von über 3000 Taxis, die bei der Berliner Taxizentrale Taxi Berlin TZB GmbH angeschlossen sind. Die Daten für die Simulation lieferte das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt. Dort hatten die kooperierenden Wissenschaftler für ihre TU-Kollegen Echtzeit-Daten aufbereitet. „Diese gaben uns Auskunft darüber, welche Routen die Taxis an welchem Tag zu welcher Uhrzeit gefahren sind“, so Joschka Bischoff. Mit diesen Daten speisten die Wissenschaftler um Kai Nagel ihre mikroskopische Verkehrsflusssimulationssoftware MATSim (Multiagentensimulation) und fanden heraus, dass die Taxis am Tag durchschnittlich 150 Kilometer zurücklegen. Diese Strecke entspricht in etwa der, die ein gängiges Elektroauto derzeit mit einer Batterieladung erreicht, bevor es wieder an die Ladesäule muss. huuuiiii

... uebrigens - eine BEFRAGUNG von TAXI-Fahrern im JAHR 2008 in Essen ergab die gleichen "Ergebnisse" ;-)))

„Gegenwärtig liegen weltweit nur sehr begrenzt Forschungsergebnisse über die Einsatzmöglichkeiten von Taxis mit Elektroantrieb vor. Die Verknüpfung von Taxi-Fahrten und Verkehrsflusssimulation einer konkreten Stadt wie Berlin hat es in den uns bislang bekannten Studien noch nicht gegeben. Insofern ist unsere Verknüpfung ein wirklich innovativer Ansatz“, sagt Prof. Dr. Kai Nagel. Denn die Methode der mikroskopischen Multiagentensimulation erlaube eine genaue Lokalisation jedes einzelnen Taxis zu einem beliebigen Zeitpunkt und ermögliche damit eine dynamische Zuweisung der Fahrzeuge auf neue Fahraufträge.

Zwar bieten die täglich gefahrenen Kilometer und Routen der Berliner Taxis das Potenzial, den Taxibetrieb zu elektrifizieren, so das Ergebnis der Simulation. Dennoch müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens braucht es eine ausgeklügelte Ladeinfrastruktur, zweitens geeignete E-Autos, die sich schnell aufladen lassen, und drittens eine Lösung für das Problem des hohen Energiebedarfs eines Elektroautos für die Heizung bei kaltem Wetter. Denn der mindert die Reichweite erheblich. ... das alles sagt einem doch der "GESUNDE MENSCHENVERSTAND"

In der zweiten Phase ihres Forschungsprojektes gehen die TU-Wissenschaftler nun der Frage nach, wie viele Ladestationen nötig sind und wo sie sich sinnvollerweise für einen funktionierenden Taxiservice in Berlin befinden müssen. Darüber hinaus beschäftigen sich Kollegen der Universität Poznan mit dem Problem des klugen Dispatchens der Taxis, also der Zuweisung zu den Kunden. „Bisher bekommt der Kunde oftmals nicht das Taxi, welches am nahesten ist, sondern jenes, das sich zuerst in der Taxi-Zentrale von einer Fahrt zurückgemeldet hat“, so Joschka Bischoff.

Da jedoch das Szenario, dass alle Berliner Taxis mit einem Mal auf Elektroantrieb umstellen, unrealistisch ist, untersucht Bischoff, wie einzelne Taxi-Unternehmen einen Teil ihrer Flotte elektrifizieren können, besonders unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit. Denn ein E-Auto ist durchschnittlich 9000 Euro teurer als ein Pkw mit einem Verbrennungsmotor. Den hohen Anschaffungskosten steht jedoch gegenüber, dass jeder mit Strom gefahrene Kilometer billiger ist als ein mit Diesel gefahrener.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Kai Nagel
Fachgebiet Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik
Institut für Land- und Seeverkehr
TU Berlin
Salzufer 17–19
10587 Berlin
Tel.: 030/314-23308


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und in AUSTRIA ...

[www.ots.at]

Wiener e-Mobilitätsprojekte werden um Sondierungsprojekt "e-Taxi für Wien" erweitert
Bis Jahresende liegt ein Geschäftsmodell für möglichen Praxiseinsatz einer elektrisch betriebenen Taxiflotte samt Ladestellen-Infrastruktur vor


Wien (OTS) - E-Mobilität im Praxistest:
In einem Forschungsprojekt soll geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen in Wien e-Taxis eingesetzt werden können.

"Ein Wiener e-Taxi Projekt ist der absolut logische nächste Schritt in der Erweiterung der vielfältigen Wiener Aktivitäten auf dem Gebiet der e-Mobilität", sagt Michael Lichtenegger, Geschäftsführer der Neue Urbane Mobilität Wien GmbH (Wiener Stadtwerke). Das entsprechende Sondierungsprojekt erweitert laut Lichtenegger die prinzipielle Zielrichtung der Wiener Modellregion sowie der Leuchttürme der e-Mobilität, nämlich e-Mobilität als ideale Ergänzung zu den Öffis einzusetzen. In den vergangenen Jahren habe man die Erfahrung gemacht, dass e-Fahrzeuge für den Geschäftsverkehr in Unternehmensflotten am sinnvollsten eingesetzt werden können, genauso wie in der Logistik und bei öffentlich verfügbaren Mobilitätsdienstleistungen. Taxis passen da sehr gut ins Profil.

Im vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der Phase 1 des Programms "E-Mobilität für alle: Urbane Elektromobilität" geförderten Forschungsprojekt werden die Rahmenbedingungen für den Betrieb eines Teils der Wiener Taxiflotte mit rein elektrisch motorisierten e-Taxis erarbeitet. Dabei sollen bislang offene rechtliche, organisatorische, technische und wirtschaftliche Fragen geklärt werden.
Ziel der Phase 1 (Abschluss Ende 2014) ist es, nachhaltige Geschäftsmodelle insbesondere für die Taxiunternehmen sowie für den Ladestellenbetreiber auszuarbeiten. Nur unter dieser Voraussetzung ist eine praktische Umsetzung ab 2015 möglich, die im Rahmen der Phase 2 der Ausschreibung des Klima- und Energiefonds gefördert werden könnte.

Konsortialführer ist die Neue Urbane Mobilität Wien GmbH, ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke. Projektpartner sind die Wiener Stadtwerke AG, Wien Energie, Wirtschaftskammer Wien - Fachgruppe Taxi Mietwagen, Taxi 31300, TU Wien, AIT und tbw research. Über Unterstützungserklärungen eingebunden sind die Stadt Wien, Wiener Netze - Stromnetz / Netzmanagement, Taxi 40100/60160, Austrosoft, SMILE und die Wiener Modellregion.

Neben der Erhebung der Rahmenbedingungen wird intensiv an der Konzeption des Demonstrationsbetriebs gearbeitet. So fließen auch die Erkenntnisse aus dem Vorprojekt ZENEM ein. Das sind gute Voraussetzungen, um E-Taxis zeitnah auf die Straßen Wiens bringen zu können. Dabei werden bislang offene rechtliche, organisatorische, technische und wirtschaftliche Fragen bereits in enger Abstimmung mit den relevanten AkteurInnen für eine mögliche Umsetzung geklärt.


Geklärt werden soll unter anderem, wann idealerweise nachgeladen werden muss, wo und wann so geladen werden kann, ob wettbewerbsneutral eine Kundenanfrage angenommen werden kann, welche Elektrofahrzeuge besonders geeignet für den Einsatz als Taxi sind sowie, welche raumplanerischen Aspekte - hinsichtlich öffentlicher Raum, Eigentumsrechte, etc. - zu berücksichtigen sind.

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