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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Helixuwe, Buggi, BdasB

S.Gabriel gegen strengere Auflagen fuer (deutsche)Autohersteller

Startbeitrag von BdasB am 24.09.2014 07:18

[www.wiwo.de]
[www.heise.de]


Gabriel gegen strengere Klimaauflagen für Autohersteller

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Forderungen nach schärferen EU-Klimaauflagen für Autohersteller vorerst eine Absage erteilt. „Ich werde als dafür zuständiger Minister in der Bundesregierung dafür sorgen, dass wir nicht jetzt schon wieder in die nächste Regulierungsstufe eintreten“, sagte er am Dienstag vor Tausenden VW-Mitarbeitern bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg.

Es könne nicht der nächste Schritt geplant werden, ohne zu wissen, wie sich die Bestimmungen auf die Automobilindustrie auswirkten, sagte Gabriel.
Das müsse zunächst geprüft werden....


Der Chef des Volkswagen-Konzernbetriebsrates, Bernd Osterloh, forderte Gabriel auf, Elektrofahrzeuge mehr zu fördern.

Gabriel schlug vor, Unternehmen mit großen gewerblichen Fahrzeugflotten gesetzlich steuerliche Vorteile einzuräumen, wenn sie auf Elektroautos umstellen. (Gibt's sowas nicht schon ?)
Der Neukauf von E-Autos müsste für die Firmenkunden leichter steuerlich absetzbar sein.
Grundsätzlich sollten aber Bund, Länder und Gemeinden mit gutem Beispiel voran gehen.
Es sei ein großer Schub für die E-Autoindustrie, wenn diese sich bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge für Elektroautos entscheiden würden. „Das wären in kurzer Zeit Tausende, Zehntausende neuer Fahrzeuge.“



EIN KOMMENTAR:

--> wer heute die deutsche Autoindustrie vor strengeren Emissionszielen schützt, setzt damit keinen Anreiz zur Entwicklung und Produktion konkurrenzfähige E-Autos aus deutscher Produktion.





[www.heise.de]

Wie schön wäre es doch, wenn der Herr Gabriel seine Aufgabe darin sähe, die Diskussion zu versachlichen.

Die emissionsreichen (= großen/schnellen = deutschen) Autos sollen ja nicht verboten werden, sondern bekommen eine Strafsteuer aufgedrückt.
Dann kostet der 6-Zylinder-Motor eben 1000 € "Strafe", die reicht der Hersteller (der ja durchaus auch Japaner oder Amerikaner sein kann) an den Kunden weiter, und das neue Auto kostet eben statt 50 nun 51 k€. Das interessiert die wenigsten der Kunden deutscher Nobel-Automobilhersteller, zumal die gewerblichen Kunden das wiederum von der Steuer absetzen können.

Und gleichzeitig hätten wir einen reich gefüllten Topf für Subventionen von Elektroautos, sofern gewünscht - und das auch noch sozialverträglich gespeist von Autofahrern, denen das Bedürfnis nach einem 200 kW-Triebwerk eben diesen Aufpreis wert ist.

Schade, dass der Minister stattdessen so billig um Stimmen der VW-Belegschaft wirbt.

Antworten:

Zitat
BdasB

Und gleichzeitig hätten wir einen reich gefüllten Topf für Subventionen von Elektroautos, sofern gewünscht - und das
auch noch sozialverträglich gespeist von Autofahrern, denen das Bedürfnis nach einem 200 kW-Triebwerk eben diesen Aufpreis wert ist.



Nun es ist sicher an der Zeit ein Eauto zu bauen was für die breite Masse geeignet, also ausgerichtet
nach deren Alltagsbedürfnissen und preiswert, allein auch da benötigt es keine 200 kW
zum Porscheversägen, wer also auch Elektrisch nicht wirklich Umweltgerecht, sondern nur
als Doppelangeber ( ach was bin ich Klimafreundlich und kann Porscheversägen )
auftreten möcht, könnt da meist mit entsprechenden Geldbeutel verbunden sich durchaus
an der sozialverträglichkeit beteiligen, also in etwa die Formel pro Sitzplatz reichen 25 kW wer mehr will,
oder meint mehr haben zu müßen ( die 25 kW pro Sitzplatz reichen z.b. bei einen 4 Sitzer schon für 200 km/h
nur halt nicht 3,9 s auf 100 km/h ) dürfte sich also durchaus an der Verbreitung der breiten Elektromobilität beteiligen :cheers:

von Manfred aus ObB - am 24.09.2014 08:26
Manfred, dann ist ja der Tesla genau das Auto was Du haben möchtest. Ich bin kein Tesla Fahrer (meine Autos haben 4kw pro Sitzplatz), aber der Roadster hat angeblich 40kW im Fahrzeugschein drin stehen, also 20kW/Fahrer, und das Model S je nach Ausstattung 69kW bis irgendwas (69kw/7 sitze macht nach Adam Riese knapp 10kW pro Sitzplatz).
Man möge mich verbessern wenn ich mich nicht irre.

Fazit: Wir haben das vernünftige Volksauto schon, jetzt muss es nur noch bezahlbar werden!

Grüße in die Berge, in denen ich hoffentlich bald wieder wandere :cheers:

Buggi

von Buggi - am 26.09.2014 06:09
Zitat
Buggi


Manfred, dann ist ja der Tesla genau das Auto was Du haben möchtest.


Jetzt müßt ich eigentlich schreiben Du häst Dir a Stund Zeitnehmen sollen für des Ganze, um die gehts nämlich um de Stund :p

Aber nochmal auf Anfang war die These

denen das Bedürfnis nach einem 200 kW-Triebwerk eben diesen Aufpreis wert ist.

Also um ein Antriebsagregatt mit 200 kW oder wie es immer noch Autofahrer gibt 272 PS

Was Du jetzt ins Feld führst ist in etwa die kWh welche im Tesla je nach Modell im Akku gespeichert, der von etliche
so in der Reichweite ( allesdings im Schleichmodus da tätens noch weniger kW ) gebendeite, ist der mit 85 kWh Akku
der hat dann 310 kW laut [de.wikipedia.org] geteilt durch 5 Sitze also
62 kW oder ganz voll besetzt 5 Erwachsene 2 Kinder 310 geteilt durch 6,2 ist 50 kW
also 100 % mehr als von mir Vorgeschlagen.

von Manfred aus ObB - am 26.09.2014 11:29
Bohey, und ich mit meinen 3,7 kw für 2. Aber hoppla, die können einen Porsche auch ganz gut beschäftigen. Und mehr muß es denn nun wirklich nicht sein, denn wenn die Straße nur etwas Naß oder mit Dreck beschmiert ist bekommt man selbst die nicht auf die Straße. Und was zählt wirklich? Der Nutzen! Wenn ich mit dem Großen und Teuren nirgends parken kann dann nutzt er mir recht wenig. Und wer möchte schon ewig fahren. Der Kleine Schwache gewinnt immer. Außnahmen bestätigen die Regel, wenn ein 2 Tonner in ein El kracht. Das würde nicht passieren wenn der 2 Tonner kleiner und schmaler wäre, dann hätten beide genug Platz gehabt. Denn mit 200 Sachen über die Bahn brettern ist ja Klasse, aber nacher ne halbe Stunde brauchen um in die Parklücke zu kommen bestimmt nicht. Und 20 Liter sind schneller getankt wie 40, 6 KwH schneller wie 16. Also ich beneide keinen der solch ein starkes großes Fahrzeug bewegen muß sondern grinse nur wenn ich sehe wie versuchen diese durch die Straßen zu bewegen und schon beim ersten Linksabbieger wieder stehen müssen. Wer mit seinem 200kw+ Auto eine Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr wie 45 km/h erreicht möchte sich melden. Mein El mit 2,5 Kw schafft das leicht da es überall durchpasst und Aufgrund des geringen Gewichtes auch schnell wieder in flotter Bewegung ist. Übrigens ist das schnellste Fahrzeug auf Deutschlands Straßen immer noch der Reisebus, der schafft eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 50 km/h und das wo er nur maximal 100 fahren kann. Und der hat im Schnitt 340 kw für 44 Personen. Selbst der schnellste Pkw würde ewig brauchen um mit seinen 4 Plätzen 44 Personen 100 km weit zu transportieren. Es kommt also nicht auf die momentane Höchstgeschwindigkeit an die ein 200 Kw+ sowieso nur 5 mal in seinem Autoleben erreicht.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 26.09.2014 18:42
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