Tesla stellt Modell "D" vor / Panasonic gruendet Tochterfirma

Startbeitrag von BdasB am 10.10.2014 19:07

... der Vollstaendigkeit halber ... die Tesla"D" NEWWWSSSSS ...



[www.n24.de]

[www.heise.de]

[www.zeit.de]

[www.faz.net]
[www.handelsblatt.com]

Der neue Tesla sprintet in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Aber das ist längst nicht alles, was das futuristische Elektroauto kann.

Analysten enttäuscht, Tesla-Aktie im Sinkflug

So setzte Elon Musk den „D“ in Szene
[www.handelsblatt.com]


[www.car-it.com]

Panasonic gründet Tochter für Teslas Gigafactory

Panasonic hat für die Gigafactory ein eigenes Tochterunternehmen gegründet
... in dem neuen Werk werden Lithium-Ionen-Batterien für jährlich 500.000 Elektrofahrzeuge bis 2020 hergestellt ...

Antworten:

und das offizielle Vorstellungsvideo von Elon
[youtu.be]

Wer genau zuhört, erfährt noch manches, z.B. das sie an einem automatisierten Ladesystem arbeiten, das man das Fzg wirklich alleine in die Garage schicken kann. Da jetzt die Ladeklappe komplett motorisiert ist glaube ich eher an eine automatisierte konduktive als eine induktive Ladung.

Es gab noch viele kleine Änderungen. Die Aktie ging heute trotzdem deutlich runter, vielleicht hatte man schon das kleine Modell vorher erwartet.

rw

von Ralf Wagner - am 10.10.2014 19:40
Ich sehe es immer mit Beruhigung, wenn die Aktie runter geht, dann kommt sie dem "Normalbereich" näher und da lebt es sich länger.

Ich denke, allen anderen Kram untern Tisch gekehrt, mit der Entscheidung zwei "Wreckla"s vom Supercharger auszuschliessen, hat er sich selber eins ausgewischt:

[cafeelectric.com]

Manche denken jetzt ist Anakin auf die Dunkle Seite gewechselt. War da nicht mal Open Source im Gespräch? Jetzt sieht es eher nach Digital Rights Management aus. Wenn Tesla den Server abschaltet stehen alle Autos still.

Nein, Tesla ist da nicht allein. Es waren schon Renaults im Gespräch, wenn jemand seine Mietbatterie zurückgibt und dafür eine Bitter Place Batterie von der Insolvenz nimmt, dann könnte Renault den im Auto eingebauten Lader abschalten ...

von Peter Dambier - am 11.10.2014 09:40
Die Online Anbindung der Fahrzeuge und damit die Möglichkeit der Hersteller Fahrzeuge zu überwachen oder auch zu manipulieren bringen völlig neue Themen auf. Das Thema Trifft Tesla ganz besonders, Renault Zoe aber auch BMW und bald noch viel mehr Fahrzeuge. Die Abhängigkeit von dem Wohlwollen der Fahrzeughersteller wird größer und es bleibt fraglich ob findige Bastler in der Lage sein werden elektronische Sperren zu umgehen, tendenziell nicht.

Es wird daraus rauslaufen Präzedenzfälle zu schaffen und diese vor Gericht zu klären. Es muss klar sein wenn ich ein verunfalltes Fahrzeug kaufe um es ggf selbst zu reparieren ob es wieder in Verkehr gesetzt werden kann. Die Randbedingungen und Kosten einer Herstellerprüfung müssen vorher klar sein.
Bei Fahrzeugen mit Mietbatterie muss klar sein ob ich selbst eine Batterie an mein(!) Fahrzeug anschließen darf oder nicht, Bsp Zoe oder LEAF.

Ralf

von Ralf Wagner - am 11.10.2014 10:01
Hallo

Ich denke das ist hinreichend geklärt, die Hersteller sind verpflichtert Wartungsunterlagen und Ersatzteile an Fachwerkstätten herauszugeben, die aufgrund Ausbildung und Ausstattung eine fachgerechte Arbeit durchzuführen.


Selbst reparieren ist immer ein Grauzone. Bei BMW und Merchedes kann man immerhin die Datenverbindung noch deaktivieren.

Bei den Akkus ists auch relativ klar, der Tausch eines Mietakkus gegenüber einem baugleichen Kaufakku ist immer möglich.

Einbau eines anderen Akkus ist dagegen warscheinlich prüfpflichtig, das ist noch eine Grauzone.


Gruß

Roman

von R.M - am 11.10.2014 10:19
Zitat
R.M
Hallo

Ich denke das ist hinreichend geklärt, die Hersteller sind verpflichtert Wartungsunterlagen und Ersatzteile an Fachwerkstätten herauszugeben, die aufgrund Ausbildung und Ausstattung eine fachgerechte Arbeit durchzuführen.

Roman


Ha, ha, und wie und wer überprüft/beurteilt diese "fachgerechte Arbeit der "Fachwerkstätten""?

Ist doch gar nicht möglich!

Die Markenwerkstätten haben bereits die grösste Mühe, ihre Markenautos richtig zu warten bzw. die Computerprogramme dafür richtig zu kennen und anzuwenden.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 11.10.2014 11:39
Hallo

Das die Hersteller das nicht gerne machen ist klar ist aber in Deutschland nun mal so geregelt.

Wie man es verhindert ist auch klar. Man verlangt für die erforderlichen Geräte und Lehrgänge Phantasiepreise,

Zu dem Markenwerkstätten sag ich jetzt nur mal soweit was daß ich sie nach Möglichkeit meide und die Wartung und Reparaturen selbst mache, dann ärgere ich mich zumindest nur über meine eigenen Fehler.

Gruß

Roman

von R.M - am 11.10.2014 13:05
Nachdem ich meine Infrastruktur bis auf den 16A Ziegel umgestellt hatte auf CEE 230V/16, den Blauen, habe ich gegen Mitternacht überlegt. Schuko ab oder Schuko dran lassen? Was wenn ich nicht mehr laden kann. Ich habe damals nicht jeden Tag Kabel gekrimpt über die 16A fliessen sollen.

Ich habe es gewagt. Zögerlich den Schuko (Marke Menneckes) aufgeschraubt und dann hat mich der Schlag getroffen:

Die Barbaren haben Kabel abisoliert, verdrillt und einfach unter die Schraube geschoben - keine Adernendhülse!

Noch schlimmer, bei Festziehen hat sich ein Äderchen zur Spirale gedreht und das ganze Adernbündel musste über dieses Spiralchen seine 16A drücken, mit dem Erfolg, das der Blaue (der Null) schon schwarz und krümelig war. Der Menneckes (Schuko) war schwarz. Deshalb habe ich die drohende Gefahr nicht früher erkannt.

Heute ist ein CEE dran und die Enden sind unter Adernendhülsen ordentlich gekrimpt, so wie ich das im E-Technik Praktikum gelernt habe. Damals hat mir der Meister angedroht, dass er auch angehenden Elektrotechnik Studenten den Hintern versohlt, wenn er die zum zweiten Mal dabei ertappt, dass die einen Stecker verzinnen ehe sie ihn verschrauben und er hat mir klar gemacht, warum. Einen Fachmann fragen, ob ich es richtig gemacht habe ist keine Schande. Aber von einer angesehenen Firma einen Ziegelstein zu bekommen, mit angemurxtem Stecker, dass schon.

Soviel zum Thema Fachwerkstatt, wobei die Fachwerkstatt genau so entsetzt war wie ich. Der Meister hat das Korpus Delikti mitgenommen - ihr ahnt schon wohin, und dort haben die nachgeschaut ... kein Einzelfall, die waren alle vermurxt.

Nein, ein aufmerksamer Laie ist vertrauenswürdiger, als jede Fachwerkstatt. Warum wohl gibt es immer noch Bosch Betriebe die sich der Fälle annehmen welche die Fachwerkstatt des Herstellers nicht gebacken bekommt?

von Peter Dambier - am 11.10.2014 14:46
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