Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb news
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Peter Dambier, BdasB

Biomasseforschungszentrum erforscht RANGEEXTENDER fuer EVs

Startbeitrag von BdasB am 04.11.2014 20:25

[idw-online.de]
Leipziger Forscher nehmen "Bio-Motor" zur Reichweitenverlängerung von Elektro-Fahrzeugen in Betrieb

Paul Trainer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsches Biomasseforschungszentrum

Im Rahmen des Schaufenstervorhabens "Flottenaufbau mit Multiplikatoren und wissenschaftliche Begleitung (Multi-Flottenaufbau)" untersucht das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) mögliche Synergiepotenziale zwischen Elektromobilität und Bioenergie und testet deren praktische Umsetzung.

Ziel des Vorhabens ist es, eine besonders klimafreundliche, emissionsarme und leistungsstarke Alternative zu fossilen Kraftstoffen unter Vernetzung des Verkehrs- und Energiesektors zu ermöglichen.

Dazu wurde am DBFZ ein Reichweitenverlängerer (sog. Range Extender) auf Basis eines Wankelmotors in Betrieb genommen.
(Der ja auch schon andersowo "beforscht" wurde ... aber doppelt haelt halt besser ... und dreifach sichert die Rente ;-)

Hiermit sollen Versuche zu Wirkungsgrad und Abgasemissionsverhalten beim Einsatz mit Biokraftstoffen wie Bioethanol durchgeführt werden. ... aaaarrrgghhhhhh WIRKUNGSGRAD ...wenn man erst noch herstellt und dann wieder verbrennt ...

Auch der Einsatz von Biogas als Kraftstoff wird für künftige Untersuchungen in Betracht gezogen. Mit seiner kompakten, leichten und kostengünstigen Bauweise sowie seiner hohen Kraftstoffflexibilität ist der Wankelmotor prädestiniert für den Einsatz als Range Extender in den meist kompakten Elektrofahrzeugen.
Das DBFZ erhofft sich mit der Weiterentwicklung vor allem Nischen wie Personen- oder Verteilerverkehr in (sub-)urbanen Regionen ansprechen zu können. Elektrofahrzeuge mit integriertem Range Extender sind technisch serielle Plug-in-Hybridfahrzeuge, die sowohl extern über die heimische Steckdose als auch fahrzeugintern über den Range Extender mit Energie versorgt werden.
Plug-in-Hybridfahrzeuge gelten als vielversprechende Übergangslösung zur reinen Elektromobilität und können bereits jetzt einen bedeutenden Anteil zur Reduktion des CO2-Verbrauchs leisten.

... die lange Historie des "Rangeextender-WANKEL" ... erstmals um 2008 von NRW mit ~250000Euro gefoerdert (drei FEV Fiat500E mit
Wankel RE in Aachen beforscht) ... dann das Aachener KnowHow von FEV an Audi verkauft ...
Audi wird mit dem A1-EV (mit Wankel-REX) als die "Helden der Wankel-Wiedergeburt als RangeExtender" gefeiert ... einige der
A1 mit REX liefen in div. bayr. Forschungsprojekten ... der Wankel flog raus (Emissionen zu hoch?) und normaler Verbrenner kam
rein ... dann haben es wieder welche probiert ... Mazda natuerl. auch (Mazda 2 EV mit Wankel-Range-Extender)
... und nun wird's wieder mal versucht ...


... uebrigens FEV hat den auch nicht "selbst erfunden" nur zugekauft von => [www.aixro.de]

12.05.2010 - FEV shows off RE-EV Fiat 500 with Wankel in Vienna


... es geht noch weiter ...
Gemeinsam mit den Stadtwerken Leipzig und der Universität Leipzig wird im Projekt das Ziel zur Entwicklung eines Konzepts für Beschaffung, Organisation und Nachrüstung einer kommunalen Elektrofahrzeugflotte verfolgt. Dafür werden u. a. bis zu 50 Elektrofahrzeuge an Multiplikatoren übergeben und die Wirtschaftlichkeit unter Berücksichtigung von optimierten Ladestrategien und deren Rückwirkung auf die Strommärkte betrachtet. .... hat ja auch noch niiiiiie jemand erforscht ....

Antworten:

Zitat
BdasB



Hiermit sollen Versuche zu Wirkungsgrad und Abgasemissionsverhalten beim Einsatz mit Biokraftstoffen wie Bioethanol durchgeführt werden.
... aaaarrrgghhhhhh WIRKUNGSGRAD ...wenn man erst noch herstellt und dann wieder verbrennt ..


(Wikipedia-Image: http://schools-wikipedia.org/images/544/54440.jpg)
Bildquelle: [schools-wikipedia.org]

Allerdings auf einen normalen alten gekühlten Kurbelwellen, Pleuel bassierten Kolbenmotor gerechnet,
nicht auf einen Wankelmoter, da kann man noch a Schaufel Emissionen drauflegen :rolleyes:

Letztlich wär ein Erdgasauto besser gewesen :rp:

von Manfred aus ObB - am 04.11.2014 21:54
Abgesehen davon, dass der REX an sich schon grober Unfug ist, ...

Eine Dampfmaschiene, mit Fichtennadeln und Sägemehl beheizt, die würde ich mir noch gefallen lassen, aber bei Pferdeäpfeln fühle ich mich veräppelt.

Liebe Grüsse von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 06.11.2014 14:13
Zitat
Peter Dambier


Eine Dampfmaschiene, mit Fichtennadeln und Sägemehl beheizt, die würde ich mir noch gefallen lassen, aber bei Pferdeäpfeln fühle ich mich veräppelt.


Pferdeäpfel sind wie Hundescheiße oder Kamelmist Energieträger aus Biomasse, auch getrocknete Bannahnenschalen
oder Nussschalen, das Spektrum ist sehr weit und schließt nur wenig aus, allein das Gewicht ist mobil ein entscheidender Faktor
und so sind in diesen Fall feste Brennstoffe mit einer Umwandlungsvorstufe ( ein Dampfkessel ist sowas )
viel zu schwer, obwohl die älteren ja noch Holzvergaser kennen ( etwa der 2,5 Fache Wirkungsgrad einer Dampfmaschine )

Nein mobil sind nur aufbereitet Treibstoffe interessant, welche flüßig oder gasförmig, am besten verflüßigtes Gas,
weil da ein Teil der Verflüßigungsenergie wieder in mechanische Leistung umsetzbar.

Feste Biomassen sollten mehr stationär bearbeitet werden und wenn möglich zumindest zyklisch Sortenrein, um eine
nachhaltige Roh und Energiewirtschaft zu betreiben denn bei einer Monoverwertung ( z.B. nur Klärschlamm von Mai
bis Oktober ( Solartrocknung ) und der Rest Tiermehl, nur als Demobeispiel ) können Sinnvoll Wertstoffe
wieder gewonnen werden, will aber in Leipzig am Rand der Umweltzone ( als im DBFZ ) Niemand wissen, weil keine Verbundforschung.
Es wird nur das eine oder das andere gefördert und nur so das möglichst nix bei rumkommt.

Reststoffegewinung als Forschungsfeld ( ist sowas ähnliches wie früher ins Kloster gehen,
abschreiben von alten Schriften, nur daß des sechste Gebot keine Rolle spielt, was im Kloster halt offiziell ... )

Wobei es da derzeit etwas verhalten mit Gelder ( ist ja einiges verbrannt worden, also Geld
und da wärs gut wenn etwas Gras drüber wachsen würd ( gab ja dann wieder Biomasse) )

[www.phosphorrecycling.de]

zum Thema Asche ( also echter, nicht als Synonym für Geld )

[www.phosphorrecycling.de]

und damit noch was aus Bayern, ein Bild aus Schwaben


Bildquelle: [www.lfu.bayern.de]

Aus letzten Link ein Leseprobe:

Zitat

Der bayerische kommunale Klärschlamm enthält im Mittel ca. 3,2 % Phosphor in der Trockenmasse (TM).
Bei einer anfallenden Klärschlammmenge von ca. 273.000 t TM/a (2011)
ergibt sich hiermit eine Phosphormenge von ca. 8.700 t P/Jahr im Klärschlamm.
Diese Menge liegt deutlich über den Phosphormengen, die in tierischen Nebenprodukten (Tiermehl und Fleischknochenmehl)


Die zwei die beim Lesen mitdenken werden als bemerkt haben das das gewählte Demobeispiel nicht ganz zufällig :rp:

Eine kleine Rechenaufgabe wäre wieviel Energie ist in den 273.000 t Klärschlamm
pro Jahr enthalten und ja auch das werden die zwei Leser die mitdenken bemerkt haben,
es ist nur bedingt gut diese von Mai bis August zu verbrennen, wegen den PV Stromüberschüßen ;-)

von Manfred aus ObB - am 06.11.2014 15:10
Zitat
Peter Dambier

....., aber bei Pferdeäpfeln fühle ich mich veräppelt.


Nun wie schon geschrieben Pferdeäpfel sind energetisch besonders günstig da der Trockenaufwand gering.

Und es gibt hier sogar Erfinder die mit anderen Sekundärrohstoffen Afrika retten wollen,
eine hier früher vorgestellte Erfindung die Eurolore

[heim.beepworld.de]

Problem in Afrika gibt's keine Europaletten ( wär dann wohl Africola älll Afropalette ), aber auch in Afrika wird ( wenns was gibt )
gegessen und zu Sekundarrohstoff verarbeitet, der Verein Ingenieure ohne Grenzen hatt dazu
Überlegungen angestellt diese möglichst früh zu trennen um enthalten Zielstoffe möglichst geziehlt an
den Bestimmungsort zu verbringen, gabs früher in Eropa auch, da hatt man des Nachthaferl aufs Gemüsebett verbracht
( also während der Wachstumsphase, die wußten in Gegensatz zur Wischiwaschihändygeneration was Sie taten,
allerdings fehlte bei diesen kurzen Weg die Hygensierungsstuffe, ein Problenm das wir Dank der Grünen , derzeit bei Biogasanlagen
mit entsprechenden Reststoffen ( Schlachtabfälle z.B., ja sogar Gülle wenn in dem Stall gern der Tierarzt kommt, auch haben))
aus diesen historischen Wissen würde also folgendes Konzept abgeleitet


Bildquelle: [www.ingenieure-ohne-grenzen.org]

Das Bild findet sich aber auch hier in Deutschland wieder, wenn auch ohne Unterstützung des BMFZ
leider dort, wie in den Bild für Afrika, ohne Auskopplung von mechanischer Energie, nicht das man nicht gewollt
aber an anderer Stelle zu lesen

[www.badenova.de] ( Seite 5 )

Zitat

[....]. Ein mit Pyrolysegas betriebenes Blockheizkraftwerk mit Verbrennungsmotor in der
Leistungsklasse


von Manfred aus ObB - am 08.11.2014 10:34
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.