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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, trimaransegler, BdasB

deutsch-chinesische Verbundprojekt SINGER (SinoGerman Electromobility Research)

Startbeitrag von BdasB am 10.11.2014 09:58

[www.china-observer.de]
[www.china-observer.de]


Entwicklung von Lösungsansätzen für die Privatnutzung

Das SGEVCP verfolgt das Ziel, Lösungsansätze zu erarbeiten, um Privatnutzern den Zugang zu Ladeinfrastruktur in privaten und öffentlichen Bereichen zu erleichtern. Diese Lösungen sollen gemeinsam mit chinesischen Partnern erarbeitet und den relevanten chinesischen Entscheidungsträgern mittels Handlungsund Politikempfehlungen bereitgestellt werden.

Dabei stehen erstmalig die Perspektiven des Privatnutzers und der Immobilienwirtschaft im Fokus wissenschaftlicher Studien, ergänzt um eine Analyse der benötigten Prozesse sowie der relevanten technischen und regulativen Rahmenbedingungen.

Des Weiteren entwickelt CATARC in Zusammenarbeit mit TÜV Rheinland einen Installationsleitfaden für die im Projekt durchgeführten Installationen. Dieser Leitfaden dient der empirischen Validierung eines einheitlichen Installationsprozesses, vor allem um die Nutzerfreundlichkeit und Sicherheit der installierten Komponenten zu gewährleisten. Ein dritter wissenschaftlicher Kooperationspartner ist das Spiegel Institut, welches auf Basis der begleitenden Forschung mit Testteilnehmern des SGEVCP eine Studie zum Fahrund Ladeverhalten erstellt. Außerdem bedarf die Installation frei zugänglicher Ladepunkte entsprechender Geschäftsmodelle, um diese langfristig wirtschaftlich tragfähig zu betreiben. CATARC ist daher mit einer weiteren Studie zur Erarbeitung und Analyse notwendiger Rahmenbedingungen nachhaltiger Geschäftsmodelle für Ladelösungen auf öffentlichem sowie privatem Grund beauftragt.
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Aktueller Stand des Ladeprojekts

Die technischen Vorbereitungen der ersten Projektphase wurden im Juli abgeschlossen. Insgesamt wurden aus 1.000 Gebäudekomplexen in Beijing representative Compounds ausgesucht und einer technischen vor-Ort-Untersuchung (on-site infrastructure feasibility check) unterzogen. Die Untersuchung umfasste dabei vor allem Kriterien wie ein ausreichendes Kontingent an, für die Installation nutzbaren, Parkplätzen sowie freie Elektrizitätskapazitäten in der jeweiligen lokalen Netzzelle. In Zusammenarbeit mit den Hausverwaltungen (Property Management Offices, PMO) wurden Nutzer auf freiwilliger Basis zur Projektteilnahme ausgewählt und Fahrzeuge der teilnehmenden Autohersteller für eine Dauer von drei Monaten kostenfrei zur Verfügung gestellt sowie die Installationen der Wallboxes durchgeführt. Nach der Vorbereitung der Teilnehmer sowie der Übergabe der Autos an die Teilnehmer analysiert und dokumentiert das Spiegel Institut nun im Rahmen der Nutzerstudie das Fahrund Ladeverhalten.

Nächste Projektschritte und Ergebnisse

In der nächsten Phase des SGEVCP wird stärker auf Wohnsituationen eingegangen in welchen das Laden der Elektrofahrzeuge auf einem privaten Parkplatz und somit an einer individuellen Wallbox nicht möglich ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die vorherrschende Wohnsituation eines Privatkunden keinen Zugang zu einem fest zugeordneten Parkplatz ermöglicht oder die Netzstabilität nicht gewährleistet werden kann. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der nachhaltigen und attraktiven Gestaltung von Geschäftsmodellen für Hausverwaltungen, die als Betreiber der Ladelösung fungieren und gegebenenfalls zusätzliche Dienstleistungen anbieten können. Des Weiteren liegt der Fokus auf der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum. Eine wesentliche Herausforderung dabei ist die Vereinheitlichung der Ladeprozesse an Ladesäulen, um die Prozesse durchsichtiger zu gestalten und vor allem auch ein Laden fern der privaten Lademöglichkeiten zu ermöglichen.Anfang des kommenden Jahres werden die ersten Ergebnisse des Vorhabens erwartet. Sie werden einen wichtigen Beitrag für die Deutsch-Chinesische Strategische Plattform und letztendlich für die Entwicklung der Elektromobilität in beiden Partnerländern liefern.

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Im Bereich Normen und Standards haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Ministry for Industry and Information Technology (MIIT) ihre Zusammenarbeit intensiviert. Als wichtige Voraussetzung für freien Marktzugang und die Vermeidung von Handelsbarrieren misst die deutsche Seite diesem Thema im Dialog mit China große Bedeutung bei. Die Kooperation der beiden Ministerien erfolgt im Rahmen eines im April 2012 unterzeichneten Memorandum of Understanding (MoU) zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität, dessen Inhalte neben dem Thema Normung auch Technologieund Marktentwicklung umfassen.

Die seit 2011 zwischen dem BMWi und der Standardization Administration of China (SAC) bestehende Unterarbeitsgruppe Elektromobilität der AG Normung des Deutsch-Chinesischen Gemischten Wirtschaftsausschusses, die von der GIZ und der AHK Beijing begleitet wird, wird seit diesem Jahr komplementiert durch einen umfassenden Fachdialog zur deutschen und chinesischen Normungs-Roadmap. In Zukunft wird angestrebt, beide Kooperationsstränge zusammenzuführen.



Gemeinsam mit dem MIIT kooperiert das BMUB im Rahmen eines MoU zur Steigerung der Kraftfahrzeugeffizienz. Ziel dieser Kooperation ist es, Elektrofahrzeuge umweltgerecht in den rechtlichen Rahmen zu integrieren.

Ein weiterer Bereich, in dem die Zusammenarbeit in diesem Jahr intensiviert werden konnte, betrifft die Ladeinfrastruktur. Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Beijing im Juli 2014 richteten das BMWi und die NDRC eine Fachkonferenz zur Kooperation in diesem Bereich aus, die vom SinoGerman Electric Vehicle Charging Project (SGEVCP) in Kooperation mit der GIZ und der AHK Beijing organisiert wurde. Neben Repräsentanten der DeutschChinesischen Plattform Elektromobilität nahmen hochrangige Vertreter der Automobilhersteller beider Länder sowie weitere Akteure aus dem Bereich der Elektromobilität und Projektpartner des SGEVCP an der Veranstaltung teil. Detailliertere Informationen zu diesem Projekt können dem nachfolgenden Beitrag entnommen werden.

Sowohl die Bandbreite der deutsch-chinesischen Kooperationsfelder im Bereich der Elektromobiltät insgesamt als auch die Tatsache, dass zu einem so zentralen, aber auch sensiblen Thema wie Normen und Standards eine derart offene Zusammenarbeit zwischen chinesischen und deutschen Fachexperten möglich ist, verdeutlicht, dass beide Seiten sich vom bilateralen Dialog viele Vorteile versprechen. Es steht zu erwarten, dass 2015, im Jahr der Deutsch-Chinesischen Innovationspartnerschaft, zahlreiche weitere Impulse für eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität gesetzt werden.

Quelle: econet monitor [www.econet-china.com]

Antworten:

GRRRRRRRRRRRRRRRR:sneg: Tesla baut derweil seine Supercharger

von trimaransegler - am 10.11.2014 18:42
Zitat
trimaransegler
GRRRRRRRRRRRRRRRR:sneg: Tesla baut derweil seine Supercharger


Das ist eben der Unterschied zu Tesla :o

Im ersten Text zu lesen


Zitat

Außerdem bedarf die Installation frei zugänglicher Ladepunkte entsprechender Geschäftsmodelle,
um diese langfristig wirtschaftlich tragfähig zu betreiben.


Tesla macht auf Lau Strom für alle Zeiten ( gibt's 2 Varianten, mit den Schmuhh aufhören oder den Bach runtergehen )
damit derzeit der Aktienkurs gekitzelt wird, das geht aber nicht Nachhaltig, auch stimmt
der Elon hat noch nie was von Nachhaltigkeit erzählt, nur das Er schnellstmöglich
zum Mars will, obwohl eventuell tu ich Ihm da ja unrecht, weiß doch fast jeder der Älteren

* Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück *

von Manfred aus ObB - am 10.11.2014 19:36
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