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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Jens Schacherl, thegray, Solarstrom, R.M, Ralf Wagner, DH@SoKa

Tesla plant Batteriefabrik in D

Startbeitrag von Ralf Wagner am 22.11.2014 20:59

Der US-Elektroautohersteller Tesla plant nach SPIEGEL-Informationen, eine Batteriefabrik in Deutschland aufzubauen. Die hiesige Autoindustrie engagiere sich auf diesem Gebiet viel zu wenig, kritisiert Tesla Chef Elon Musk.

[www.spiegel.de]
----
Gleichzeitig heißt es die Kooperation mit Daimler und BMW wird fortgesetzt, das hatte ich auch schon anders gehört.
rw

Antworten:

Das "Beste" am SPON-Artikel sind mal wieder die Kommentare, z.B.:
Batterien sind natürlich bis in alle Ewigkeit zu teuer, zu schwer und brauchen viel zu viel Energie zum Aufladen daher ist die Lösung Wasserstoff!

Dass man dafür insgesamt 3-4x soviel Energie benötigt ist nach festem Glauben mental herausgeforderter Wutbürger aber trotzdem viel effizienter als die pösen Akkus.


"Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?"

von Jens Schacherl - am 22.11.2014 23:44
Zitat
Jens Schacherl
.... daher ist die Lösung Wasserstoff!


Da kenn ich Graphiken die meinen, ist beides nicht berauschend ;-)

[attachment 852 Windgasgeblende.png]

Darum trau keiner Statistik die Du nicht :rp:

von Manfred aus ObB - am 23.11.2014 00:01
Hallo

Das der Wirkungsgrad schlecht ist weiß jeder, aber wenn die Energie aus erneuerbaren kommt ist das eigentlich egal wenn man damit das Problem der Speicherung löst.

Das Erdgasnetz kann sowohl bis zu 10% Wasserstoff aufnehmen oder halt Methan aus Wasserstoff.


Damit hat man sowohl das Verteilungsproblem als auch das Speicherproblem gelöst, man könnte sich damit z.B. neue Stromtrassen sparen.


Gruß

Roman

von R.M - am 23.11.2014 10:05
Zitat
R.M

Das der Wirkungsgrad schlecht ist weiß jeder,


Selbst das muß nicht sein, wenn man daß, was von vielen als Verlust gewertet
( z.B. den Wärmeabfall nutzen selber Vortrag andere Seite ), als Energiequelle benutzt.
[attachment 859 SchoenrechnungnachetlichenGl.png]

Nur arbeitet ein reiner Gasmotor derzeit im Auto meist in Teillast, das zeigt die Graphik aber nicht,
hier wäre das Eauto im Vorteil, im Winter frierst Du Dir im Eauto de A. ab ( gerade wieder so
geschen Test VW E-UP wer will im Herbst mit Restreichweite 4 km fahren, der den Winter kennt )

Technik ist die Kunst der Richtigen Auslegung der selben und nicht eine Ideolgie, besonders
wenn letztere noch zum puschen von Aktienkursen eigentlich adabsurdum geführt wird

( das Supergrün Auto Tesla Modell S soll auf den Papier einen F1 Hybriden versägen, wie bescheuert ist das denn :eek: )

von Manfred aus ObB - am 23.11.2014 10:29
Hallo,

wenn wir unseren Energiebedarf zunehmend aus PV und Wind decken wollen, brauchen wir für Flautezeiten erhebliche Überkapazitäten. Das ist ja im Grunde auch nicht schlimm, kann man ja machen.
Atommüll-Entsorgung, wenn sie gut gemacht sein soll:joke:, ist schließlich auch nicht billig zu haben.
Bei guter Ernte ist aber dann der Wirkungsgrad der H2-Erzeugung uninteressant, hauptsache, der Strom wird nicht ungenutzt verschleudert. Und wie oben schon gesagt, die Speicheroption ist bei Wasserstoff ziemlich bestechend, da kommen Pumpspeicherkraftwerke o.ä. um Längen nicht mit.

Ganz nebenbei wäre ich ziemlich froh, wenn ich mit meiner praktischen alten Elektroschüssel auch ein oder drei Mal im Jahr bequem Langstrecke fahren könnte - ein Range-Extender würde mir dann den Reservehybrid komplett ersparen (der leidet sowieso nur massiv unter den langen Standzeiten!). Ein schickes Köfferchen mit einer kleinen Brennstoffzelle im Kofferraum - das wäre was Feines dafür...

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX Electrique. Und der notorisch an langen Standzeiten leidende Reservehybrid Honda Insight 1.Gen.)

von DH@SoKa - am 23.11.2014 18:54
Zitat
Ralf Wagner
Der US-Elektroautohersteller Tesla plant nach SPIEGEL-Informationen, eine Batteriefabrik in Deutschland aufzubauen.


Musk plante ja auch in Deutschland bis Ende 2014 pro Monat 1000 Stück Model S abzusetzen. Immerhin ist er in diesem Jahr schon bei 593 Stück angelangt. Von Januar bis Oktober zusammen versteht sich :joke:

von Solarstrom - am 23.11.2014 21:00
Sorry was soll das ?

Also nichts gegen die Nachricht?
Unter dem Vorzeichen das andere Werke dichtgemacht werden?

Was soll es - Deutschland ist kein Leitmarkt und wird unter dieser Politregie und Wirt-Schaftsweisen niemals ein Leitmarkt werden!

(Was die Regenerativen betrifft Also wenn man mal weit Blickt, von GROWIAN angefangen ... schwach begonnen - dann nach Wendehalsmanier mal einer kurzen Hochphase (weil die Contra arbeitenden Interessensgruppen gepennt haben ) jetzt doch alles aus deren Sicht wieder alles in trockenen Tüchern.
In der Summe schwach angefangen und zum vorläufigen Endehin - stark nachgelassen.

Zur Sache oder besser Tesla-Akkuproduktion.
Also bauen die ein Riesenwerk in USA oder nicht ?, das will erstmal ausgelastet werden! BUY USA!!!!
Dann müßen die erstmal die Mengen an Fahrzeugen verkaufen um das vorgesagte zu schaffen.
Andere Marktsegmente und OEM-Verkauf, also bitte bitte Wir haben doch die ständige öffentliche Band- und Mängeldiskussion mitverfolgt wie ersthaft gefährlich EV doch sind. Wer möchte der These widersprechen das so manches und wenn auch nur im vorauseilenden Gehorsam gesteuert/gepuscht worden war. (und wer könnte was gegen einen neuen Autohersteller haben?)
Und auch viele beäugen diesen neuen Mitbewerber mit Argusaugen aber mehr aus mitleidigen Interesse als aus ausgewachsenen Konkurrenzdenken.

Wenn sich daran was ändert werden die sich immer noch was einfallen lassen um einen beginnenden Konkurrenten wirklich aus dem Markt zu drücken oder drücken zu lassen.

So nun - als Hersteller der (frei nach Manfred) ja nur bestehende Technik zusammenbastelt, hätte ich genug kleine Baustellen innerhalb der Fertigung; Fortentwicklung; Marketing und Kontrolle was der der Shareholdervalue macht. - DAS MAN nicht die "Kraft" hat noch andere Märkte zu eröffnen oder zu bedienen.

DAHER wird man erstmal das USA-WERK auslasten, statt hierzulande aus eigenen Kraft ein Akkuwerk aus dem Boden zu stampfen und einen kostendeckende Fertigung zu errichten.
Den die Hersteller hierzulande werden keinen besonderen Bedarf haben den eben diesen über Tesla-Akkuwerk zu decken - die Gründe werden alle gemeinhin in ihrer Bandbreite diskutiert.
Regenerative-Speicher - wird Mittelfristig egal was im Energiemarkt passiert kein Thema sein denn dann müßte über viele Jahre der PV-Boom weitergelaufen sein - und den hat man nachhaltig eingebremst bzw. aus Sicht der vielen kleinen Firmen kaputt gemacht. (Das wäre wie auf den Aktienmarkt nach den beiden Krisen gehen die meisten Anleger dem selbigen weithin aus dem Weg)

Also es gibt keinen Markt hier für eine AKKU-WERK von Tesla, auch für die eigenen Autos nicht, selbst wenn die in ein paar Jahren pro Monat sagen wir mal (neine Manfred nur These - nichts geraucht ;-) 5000 Fahrzeuge der verkauf sich potenzieren würde - wäre das immer noch zum Restmarkt einen sprichwörtliche Homöopathische Dosis. Auch Puffer für Schnellladestationen usw....

Also wieso das ganze ?

ERGO:
Gehen wir doch mal auf das wesentliche zurück und gewichten mal (wie wir es kennen)
- Eigenmarketing der "Marke" Elon Musk.
- Weiter es ist ein Testballon evtl. zu sehen ob man Fördermittel abgreifen kann wenn.
- wenn man das Richtig macht , kann man die Produktionsstätte so abschreiben das es den zukünftigen "Konzern" am Ende nichts kostet, dann gibt es ja keinen Grund wieso nicht, wenn es nicht schadet, egal wie viele Zellen man dort braucht/verkauft.
- Und dann gäbe es, wenn tatsächlich markante Zahlen an Fahrzeugen verkauft würde, wäre es Firmenintern unklug durch nur eine Schlüssel-Produktionsline abhängig (Natur; Streiks; Handelshämnisse usw.) zu machen frei nach Caesar und anderen legendären Industriemagnaten "teile und herrsche"


Also bei der Faktenlage nur "warme Luft"

von thegray - am 24.11.2014 10:48
Zitat
R.M
Das der Wirkungsgrad schlecht ist weiß jeder, aber wenn die Energie aus erneuerbaren kommt ist das eigentlich egal wenn man damit das Problem der Speicherung löst.

Prinzipiell schon, die Sonne schickt keine Rechnung.
Aber die Hersteller von Windkraftanlagen und Solarpanels schon, und für H2-Fahrzeuge bräuchte man eben die 3-4fache Menge davon.

H2 bzw. daraus erzeugtes Methan ist als Langzeitspeichermedium wichtig um im Winter daraus wieder Strom und Wärme (BHKW) zu erzeugen, die Speicher dafür sind ja größtenteils schon vorhanden.

Damit Autos zu betreiben ist meiner Meinung aber Energieverschwendung.

von Jens Schacherl - am 25.11.2014 09:00
Zitat
Jens Schacherl

Damit Autos zu betreiben ist meiner Meinung aber Energieverschwendung.


Na ja manche sehen das anders

[www.lkv.uni-rostock.de]

Da findest sogar einen Wasserstoffkreislaufmotor ( Papierseite 248 PDF 256 )

Derzeit ist der Trent Weltweit Gas in seinen verschieden Formen besser zu nutzen,
leider liegt aber eben ( siehe die PDF ) derzeit das Augenmerk auf einen kostengünstigen Befahren
von Umweltzonen ( keine Ahnung ob da die grüne Plakete auch an der Windschutzscheibe )
und nicht in einer grundlegenden Verbesserung der Effizienz wie man hier sieht
[attachment 871 EismachenstattKraft.png]

von Manfred aus ObB - am 25.11.2014 10:01
Aus den Weiten des WWW

[www.batteriezukunft.de]
Leseprobe daraus:

Zitat

Die Ankündigung von Tesla Motors-Chef Elon Musk, dass er in Deutschland bald Batterien produzieren wolle (vgl. News 11/2014),
hat die Daimler-Chefs aus der Reserve gelockt. Die hiesige Autoindustrie engagiere sich auf diesem Gebiet viel zu wenig, hatte Musk
provokativ gesagt. Er überlege auch, mit BMW zu kooperieren, in puncto Batterietechnik.

Das konnte man so nicht stehen lassen. Man will sich doch von einem, der das Welpen-Stadium gerade erst verlassen hat,
nicht nachsagen lassen, wirklich gute Chancen zu verpassen.


von Manfred aus ObB - am 08.12.2014 08:28
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