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thegray, BdasB, i-MiEV, Sven Salbach, dermanni98, Peter Dambier, Matthias Rau, J. Affeldt, p.hase, Ralf Wagner, Jan-EL

ÖAMTC-Langzeittest: "Vernichtendes Urteil für Elektroauto"

Startbeitrag von BdasB am 27.11.2014 08:48

[www.format.at]

ÖAMTC-Langzeittest: Vernichtendes Urteil für Elektroauto
Der Langzeittest des ÖAMTC ist ernüchternd: Der Batterie steht wegen des starken Leistungsverlustes schon nach drei Jahren kurz vor dem Tausch. Bei Mitsubishi ist man überrascht und gibt Tipps, wie die Batterie möglichst lange hält.

Seit 2010 wird ein iMiev vom Verkehrsclub auf seine Alltagstauglichkeit geprüft. "Diese hängt im Wesentlichen von der Reichweite und der Lebensdauer der Batterie ab", erklärt Öamtc-Techniker Steffan Kerbl.
Der Club hat daher in Zusammenarbeit mit der Technischen Uni Wien mögliche Veränderungen in der Batteriekapazität des i-MiEV gemessen.
Nach drei Jahren sinkt die Reichweite bereits um 17 Prozent

2011 wurde erstmals die Reichweite des elektrisch betriebenen Mitsubishi am Rollenprüfstand der TU gemessen.
Drei Jahre und 40.000 gefahrene Straßenkilometer später wurde der Test wiederholt. Das Ergebnis: Die nutzbare Batterie-Kapazität des Fahrzeuges ist seither um 17 Prozent gesunken. "Das bedeutet, dass man nur noch 90 statt ursprünglich 108 Kilometer weit kommt, bevor die Batterie aufgeladen werden muss", erläutert Öamtc-Experte Kerbl.

Das gleiche Bild ergibt sich beim ebenfalls auf dem Rollenprüfstand durchgeführten Versuch einer fiktiven konstanten Fahrt mit Tempo 50: Statt ursprünglich 165 Kilometer liegt die Reichweite nach drei Jahren nur mehr bei 137 Kilometern.

Schlechte Ergebnis dürfte für alle Elektroautos gelten
... jjjjaaaaa ... wie immer schoen VERALLGEMEINERNNNNN ...
(Kann ich aber auch ... ÖAMTC=ADAC=WischWaschi ???)


Doch das Ergebnis betrifft nach Einschätzung des Öamtc nicht nur den i-MiEV. "Da die Batterie-Technologien anderer Hersteller im Grunde relativ ähnlich sind, ist zu erwarten, dass der Kapazitätsverlust bei anderen Herstellern ähnlich hoch ausfällt", so das ernüchternde Öamtc-Urteil
Wenn die Reichweite um 20 Prozent sinkt, sollte man schon Batterie tauschen


"17 Prozent Einbuße in drei Jahren klingt zunächst nach wenig. Allerdings kann die Batterie nicht bis zum Ende ihrer Reserven im Einsatz bleiben, man will ja keinen Totalausfall während der Fahrt riskieren", stellt der ÖAMTC-Techniker klar. "Die meisten Hersteller schreiben daher schon bei 20 bis 30 Prozent Kapazitätsverlust den Tausch einzelner Zellen oder des ganzen Akkupacks vor." Das Problem dabei: Fällt der Tausch nicht mehr in die Garantie-Zeit (beim i-MiEV fünf Jahre), kann es teuer werden. "Damit ist und bleibt die Batterie von Elektro-Fahrzeugen die große Herausforderung. Wenn die Hersteller hier nicht effizienter werden, ist sie weiterhin das teuerste Ersatzteil im E-Auto", hält Kerbl abschließend fest.

Zu viele Schnellladungen ruinieren Batterie vorzeitig
Bei Mitsubishi zeigt man sich überrascht von dem negativen Testergebnis. "Bei 100.000 gefahrenen Kilometern ist ein derartiger Leistungsabfall sehr wohl wahrscheinlich, aber nicht bei 40.000", so Mitsubishi-Sprecher Friedrich Sommer. Bisher sind rund 300 i-MiEVs auf Österreichs Straßen unterwegs. "Wir haben in dieser Hinsicht noch keine Reklamation erhalten", so Sommer.
Eine mögliche Erklärung sind für ihn zu viele Schnellladungen. "Bei Schnellladungen verteilt sich die Stromladung ungleich auf die Zellen. (dann liegt das EV auch schieeeff auf der Strasse)
Die ersten Zellen werden stärker geladen als die hinteren", erläutert Sommer. :hot::confused::hot:

Doch es sei wichtig, dass die Zellen häufig auf das selbe Niveau aufgeladen werden. Auch beim Jahresservice sei die gleichmäßige Stromversorgung der Zellen ein wichtiger Bestandteil. Sommer: "Sobald wir Auffälligkeiten bei der Ladekapazität entdecken, gehen wir der Sache natürlich nach, aber das ist bisher noch nicht passiert." Sollte doch die Ladekapazität über die Maßen sinken, dürfte das ein Fall für die Garantie sein. Denn auf den i-MiEV gibt es fünf Jahre oder 100.000 Kilometer Garantie, auch auf alle Hochvoltkomponenten. Selbst wenn die Batterie schwächelt, muss nicht mehr die ganze Batterie getauscht werden, sondern, im Gegensatz zu früher, nur noch einzelne Zellen. Das ist auch wesentlich billiger als eine komplette Batterie zu tauschen, die, sollte keine Garantie mehr bestehen, sich mit 8.000 bis 9.000 Euro zu buche schlägt.

Antworten:

Was ist das denn für eine Aussage "Die ersten Zellen werden stärker geladen als die hinteren". Es gab da mal einen Herrn Tichelmann, der hatte eigentlich mit Heizung zu tun... In der Elektrotechnik wendet man ähnliche Dinge an, damit wird die Ladung gleichmäßig.

Eigentlich geht man von 70% Restkapazität bis zum Tausch aus... Wohl dem der eine große Batterie hat.

Ralf

von Ralf Wagner - am 27.11.2014 10:06
evtl ist hier ein aktives BMS System eigenbaut, von dem ich aus genau diesen Gründen nichts halt.
Bei diesen Systemen wird ja nicht, wenn Zelle 3 zu viel hat und zelle 6 zu wenig, direkt von 3 nach 6 geladen sondern die mir bekannten Systeme laden dann alle in Zelle 4 ab unda dann in Zelle 5 und erst dann kommt bei sechs was an, und da es Ministröme sind dauert das recht lange.
Dann gibt es eben auch genau diesen Effekt.
Aber für LieFePo kommt ein soclhes Balanicng Verfahren sowieso nicht in Frage, daher erübrigt es sich für elle Elisten :-)

Vielleicht meint er aber auch zusammendfassend lediglich, das es durch die häufigen Schnelladungen zum Ungleichgewicht kommt und hat sich einfach ungünstig ausgedrückt :-)
Obwohl sowas sollte bei einem Professionellen System eigentlich nicht passieren, anderseits ist die Frage ob die das Testfahrzeug immer lange genug an der Steckdose hatten, das die zellen überhaupt angeglichen werden konnten

von Sven Salbach - am 27.11.2014 10:55
Zitat
Sven Salbach
evtl ist hier ein aktives BMS System eigenbaut, von dem ich aus genau diesen Gründen nichts halt.
Bei diesen Systemen wird ja nicht, wenn Zelle 3 zu viel hat und zelle 6 zu wenig, direkt von 3 nach 6 geladen sondern die mir bekannten Systeme laden dann alle in Zelle 4 ab unda dann in Zelle 5 und erst dann kommt bei sechs was an, und da es Ministröme sind dauert das recht lange.
Dann gibt es eben auch genau diesen Effekt.
Aber für LieFePo kommt ein soclhes Balanicng Verfahren sowieso nicht in Frage, daher erübrigt es sich für elle Elisten :-)


JA Sven;Ralf;BdasB :
erstens - ist es nicht unwarscheinlich das die Kisten auch entsprechend dem Motto "nach mir die Sindflut " behandelt worden sind - neben Expreß/Entladung ladung - Und da habe ich ja auch schon vor Jahren die These formuliert es ist egal ob NICD;Pb oder Lixx - Wer Zellen Streßt lebt mit ihnen kürzer, Egal welche Vorteile eine Chemie gegenüber einer anderen hat - Die Grundlage der Energiespeicherung bleibt rudimentär betrachtet die gleiche deswegen werden die daraus erwachsenen Problem ähnlicher Natur sein. (deswegen ja

Klar das je größer ein Akku (nicht jedes Fahrzeugkonzept verträgt das aber )- ...die Laßt auf vielen Schultern...schont die Bandscheibe und die Merkt sich jede Fehlbehandlung und liegt sie 20 Jahre zurück - dem gegenüber der Krug geht so lange zu Brunnen... Pardon Ladestation ;-)

Und Sven - Bezug auf die Fahrzeuge hast du wahrscheinlich recht - Wir befinden uns immer noch in den Änfängen evtl. vergleichbar mit den 1940er Jahren, die Hersteller müßen sich erst ausprobieren was Kosten/Nutzentechnisch bewährt und anderes im Keller verschwindet aber das ist der Grund weshalb es jetzt Chipsätze gibt (also grade Lieferbar werden ) die über einen Galvanisch getrennten DC/DC je nach BEdarf der ZElle die Energie "Hin und Her" schieben ich denke die hast du auch schon gesehen!

von thegray - am 27.11.2014 11:11
ich bezweifle die testergebnisse! gerade mitsubishi war es, der erfunden hat die akkukapazität digital zu strecken. vier dinge sind wichtig: 1) anleitung thema aufladen durchlesen! 2) softwareupdates machen lassen. 3) mindestens alle drei monate aufladen. und das wichtigste 4) nach einigen schnellladungen normal laden. steht alles fein säuberlich in der anleitung. hatte jetzt 4 stück davon, keine einbussen in der reichweite.

von p.hase - am 27.11.2014 12:10
ja, es gibt mittlweile eine Menge neuer Spezial ICs auch vorehr war das ja möglcih, nur eben wie Du sagst, der Aufwand rechtfertigt es nicht.
Und ebenfalls sehe ichd as auch so..die Leute finden die Beschleunigung beim E Auto immer endgeil..wenn die es also jeden tag geil und an Jeder Ampel und dann noch etliche Fahrer...dann ist klar das die erwartete Lebensdauer nicht erreicht wird...zusätzlich immer alle Verbraucher an, weil die wollen ja tetsen und so,.hat alles mit dem Alltag nichts zu tun, und das ide Werte der Hersteller schöngerechnet sind, versteht sich von selbst, ist bei keinem anderen Produkt auf dieser Welt anders :-)
Siehe Verbrenner

von Sven Salbach - am 27.11.2014 12:25
ja, wo findet man denn den Testbericht des ÖAMTC?

Ich möchte selber lesen können, was wie getestet wurde, z.B.
- bei welchen Zelltemperaturen erfolgten die Reichweiten-Vergleiche?
- auf welche Art wurden wieviele kWh geladen (steht auch im Datenspeicher des i-MiEV)?
- wieviele Ladezyklen?
- usw.

Wenn die ÖAMTC Resultate so stark abweichen von den Messungen bei Mitsubishi und insbesondere bei YUASA, so müssten dazu detaillierte Messbeschreibungen gemacht werden.

Was mich auch erstaunt, ist der Rückschluss von einem einzigen Testexemplar auf ganze Serien.

von i-MiEV - am 27.11.2014 12:36
Kann ich nach nunmehr knapp 36.000 km so überhaupt gar nicht bestätigen. Sollen die doch weiter Verbrenner fahren...

von J. Affeldt - am 27.11.2014 15:20

Re: NUN GEHT ES WIEDER LOS ...

... und dank des OESI-ADAC (ÖAMTC) gehts nun wieder mal los ...

[www.sueddeutsche.de]

Elektroautos im Test: Weniger Batterie nach drei Jahren

[www.focus.de]

Zeitbombe Akku: Verlieren Elektroautos schon nach drei Jahren an Reichweite?

von BdasB - am 27.11.2014 19:51

Re: NUN GEHT ES WIEDER LOS ...

Natürlich wieder so eine "Aburteilung" durch einen Automobilclub, der noch nie seine Sachkompetenz nachgewiesen hat, sich aber gerne versteckt hinter "TU-Ergebnissen".
Bitte, publiziert umgehend alle Details der Messungen, die zu diesem Resultat geführt haben.

Und dann ein noch dümmerer Erklärungsversuch von einem MM-Verkäufer mit "häufigem Schnelladen". YUASA wird sich wohl mehr als ärgern über diesen Unsinn.

Das Ganze erinnert mich an die Reichweitentests einer deutschen Automobilzeitschrift mit dem TESLA.

Als ehemaliger Fachzeitschriften-Journalist bin ich einfach verblüfft, warum heutige Journalisten solchen Unsinn, ohne exakte Daten, publizieren - Dank Zeilenhonorar :rolleyes:

von i-MiEV - am 27.11.2014 21:01

Re: NUN GEHT ES WIEDER LOS ...

Vieleicht haben die den Wagen ja auf Bleianker umgerüstet :rolleyes:

Jan

von Jan-EL - am 27.11.2014 21:05
Für Gebrauchtwagenkäufer hat dieser Test natürlich Vorteile bei der Preisverhandlung.:D

von Matthias Rau - am 28.11.2014 07:52
Wenn man 3 Zyklen pro Tag 3 Jahre lang bis 95% DOD fährt und dann am dauernd am Schnellader hängt, dann könnte das hinkommen, deswegen ZEBRA oder NiFe Akku einbauen

von dermanni98 - am 28.11.2014 11:35
Reichweitenangst und Reichweiteverlust kenne ich nur vom Benziner.

Wir hatten einen Golf Variant, 13 schöne Jahre lang, aber dann gab es E10 statt Superplus und es wurde von Tankstelle zu Tankstelle teuerer.

Im ganzen Odenwald haben wir nur noch eine Tankstelle mit Superplus gefunden und weil wir immer nur für 20 Euro getankt haben ging die Reichweite bedenklich runter.

Heute können wir für 5 Euro Vollladen und Caravanstellplätze gibt es reichlich, im Odenwald.

Drei Jahre, 30 Tausend Kilometer, von Reichweitenverlust nix gemerkt.

Liebe Grüsse von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 28.11.2014 15:02
Zitat
p.hase
ich bezweifle die testergebnisse! gerade mitsubishi war es, der erfunden hat die akkukapazität digital zu strecken. vier dinge sind wichtig: 1) anleitung thema aufladen durchlesen! 2) softwareupdates machen lassen. 3) mindestens alle drei monate aufladen. und das wichtigste 4) nach einigen schnellladungen normal laden. steht alles fein säuberlich in der anleitung. hatte jetzt 4 stück davon, keine einbussen in der reichweite.


Sicher - aber wir hier möchten ja gerne über die Realen Werte der Akkus reden!
Also u.a. auch nicht über die nicht Freigegeben Kapazitätswerte - damit man die Akkus "nachjustiert" über jeden Garantiezeitraum immer das am Anfang zugesagte erreichen.

Tja und du darfst einen drauf Lassen das die Fahrer/in A: nicht drangehalten haben weil A1: die nicht die Bohne für KriegundFriedenWälzer interessieren - Und B: weil sie mit Gewährleistung nichts am Hut haben - also Gib esw ihm - Maximal Strom immer Wieder. Und die Tankkarte hergibt ...

Mach das 1-2 Jahr lang mit einem Verbrenner was die Meisten Fahrer die das Fahrzeug selber nicht besitzen mit einem EV machen - und wenn Getriebe oder Motor beim Verbrenner Sauergefahren sind und von der Werkstatt Kulanzantrag gestellt wird... der Hersteller dir DEINE "Behandlungsweise" unter die Nase reiben können. - Während sie eine Ablehnung für 100% verfassen.

von thegray - am 29.11.2014 01:10
Zitat
dermanni98
Wenn man 3 Zyklen pro Tag 3 Jahre lang bis 95% DOD fährt und dann am dauernd am Schnellader hängt, dann könnte das hinkommen, deswegen ZEBRA oder NiFe Akku einbauen


Was begründen könnte das etwas - Aber so extrem, da könnte man eben Unfähigkeit beim Testen oder bei der Interpretation der Daten unterstellen oder wie ich es mit meiner Eigenkeration gerne umschreibe "kreative Unfähigkeit" . Wenn es nicht sogar Leute gäbe die daran interessiert sein könnten das es so interpretiert oder kolportiert würde - frag sich dann bloß was die Kolporteure davon haben.

Denn zumindest bei einem kleinen Teil der Leser haben sie es in Zukunft schwer und brauchen mit der scheinbaren Fachkompetenz der "objektiven" nichtmehr brillieren zu versuchen.

Nun bezüglich NICD:
laß man es so sagen bei der intensiven Nutzung schleifst du eine Menge KWH durch und dann kannst du die Kosten der schlechteren Lade- und Entladeeffizenz mit kalkulieren ; genauso der Verbrauchsanstieg grade bei Leichtfahrzeugen wegen der 50% mehr Akkumasse; +erhöhte Verscheißkosten grade bei so Leichtbauten wie einem I-Miev oder EL. Und nehme dann noch den Aufwand der Balancierung solcher wie den MR(E) und schlimmstenfalls die Kosten der Wartung wenn man an die Blöcke ran muß die man wegen Unfallschutz bei den Franzmänneren (Auslaufen der Lauge) Wartungsunfreundlich drunter klebte. Nach 200TKm sieht das dann auch nicht ganz mehr so Rosig aus . ...
Frag mal die die Langjahrig mit den Gelbmännern (und das sind im Markt noch die Billigheimerware) im Franzmann rumfahren....:D

von thegray - am 29.11.2014 01:30
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