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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
BdasB, Jörg P. aus B., Manfred aus ObB, Solarstrom

UDE-Modell: 1 Cent für Elektromobilität

Startbeitrag von BdasB am 17.12.2014 20:53

[www.uni-protokolle.de]
UDE-Modell: 1 Cent für Elektromobilität

... auszugsweise ...


Das Modell fußt auf drei Maßnahmen-Paketen:
Erstens: Ausbau der Ladeinfrastruktur in den 60 größten deutschen Städten sowie kostenloser Strom und kostenlose Parkplätze für Elektroautos für drei Jahre.
Zweitens: 4.000 Euro-Prämie für den Kauf von Elektrofahrzeugen (einschließlich Plug-In Hybrid) von Privatkunden.
Drittens: breites CarSharing-Angebot von Elektroautos in den großen Städten.

Der Baustein CarSharing setzt die Erkenntnisse des vom Bundesverkehrsministerium finanzierten Forschungsprojekts RUHRAUTOe um. ... auweia ...

Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden in den Großstädten des Ruhrgebiets bis zu 70 Elektroautos im CarSharing für Stundenpreise ab 3,25 Euro angeboten. Das Ergebnis: mehr als 1.600 Nutzer sind über 350.000 Kilometer elektrisch gefahren. Nur wer eigene Erfahrungen mit Elektroautos ohne Kaufdruck sammelt, wird vom Elektroauto überzeugt werden können, so Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer. ... hoert hoert ...

Soll Elektromobilität in Deutschland erfolgreich werden, muss sie in den Ballungsgebieten etabliert werden. Daher sieht das Modell Ein Cent für Elektromobilität vor, dass die 60 größten Städte Deutschlands Ladeinfrastruktur kostenlos erhalten und zusätzlich Wartung, Stromkosten und Ausfall von Parkgebühren für drei Jahre erstattet werden.

Neben den wichtigen City-Parkplätzen und Ladestationen, die über Schnellladesysteme versorgt werden, sind die städtischen Wohngebiete mit Mehrfamilienhäusern entscheidend. Damit machen drei verschiedene Typen von Ladestationen Sinn.
... ob das die richtige Idee ist "wichtige City-Parkplaetze"

Für Wohngebiete sind im Modell 60.000 einfache und preisgünstige Stationen, die Übernacht-Ladung erlauben, vorgesehen.
Für konventionelle Plätze in Großstädten sind 17.500 Standard-Systeme vorgesehen, die bis zu 22 kW/h laden und
an City-Knotenpunkten 2.500 Schnelladesysteme, die kompatibel mit den verschiedenen Systemen der Autobauer sind.

Finanzierungsmodell: 3 Jahre lang einen Cent pro Liter Kraftstoff

Die Preise für konventionelle Kraftstoffe haben im Jahr 2014 einen neuen Tiefpunkt erreicht. Deflationiert auf das Jahr 2000 kostet derzeit ein Liter Diesel 95,9 Cent und damit weniger als im Jahr 2005. Eine Steuer auf Kraftstoffe von nur einem Cent pro Liter für einen festdefinieren Zeitraum von drei Jahren wäre damit für die Autofahrer mehr als gut verkraftbar. Eine zusätzliche Steuer von einem Cent pro Liter auf konventionelle Kraftstoffe (Diesel und Benzin) ergibt ein Steueraufkommen von 650 Millionen Euro pro Jahr.

Mit einem Cent zusätzlicher Steuer für einen Zeitraum von 36 Monaten ist das Modell finanziert. Klar ist, dass explizit im Gesetz stehen muss, dass die Steuer auf keinen Fall über den Zeitraum von 36 Monaten verlängert werden darf. Einen zweiten Soli für den Sankt Nimmerleinstag dürfen wir uns in Deutschland nicht erlauben. Ansonsten ist jede Glaubwürdigkeit der Politik verloren, so Dudenhöffer. In Deutschland sind heute knapp 53 Millionen Kraftfahrzeuge (einschließlich Krafträder) amtlich angemeldet. Pro Fahrzeug wird dann im Durchschnitt 12,30 Euro an zusätzlichen Steuern für Kraftstoff pro Jahr bezahlt.

...
Kontakt:
Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Tel. 0203/379-1111, ferdinand.dudenhoeffer@uni-due.de
Sebastian Meerschiff, Tel. 0203/379-3114, sebastian.meerschiff@uni-due.de;

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

Antworten:

Zitat
BdasB

Klar ist, dass explizit im Gesetz stehen muss, dass die Steuer auf keinen Fall über den Zeitraum von 36 Monaten verlängert werden darf.


Da glaubt ja doch noch einer an den Weihnachtsmann

Die SMS Bayern ist 1919 mit fast der ganzen Flotte vor Scapa Flow gesunken, die Steuer
mit welchen die Flotte finanziert wurde, gibt's heit noch und die Indienststellung wär am 18. März 2016
100 Jahr her, in diesen Sinne, eine Steuer oder eine Vorschrift ist wie eine Hydra :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 17.12.2014 21:50
Meiner Meinung sind 4000€ zuwenig um Privatkunden zum Kauf eines Neuwagens zu bewegen. Ich denke 7000€ für BEV und 4000€ für PHEV wären passend.

Ansonsten sind derzeit Schnellladestationen an Autobahnen und Bundesstrassen wichtiger als TYP2 Infrastruktur in Städten.

von Solarstrom - am 18.12.2014 07:50
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
BdasB

Klar ist, dass explizit im Gesetz stehen muss, dass die Steuer auf keinen Fall über den Zeitraum von 36 Monaten verlängert werden darf.


Da glaubt ja doch noch einer an den Weihnachtsmann

Die SMS Bayern ist 1919 mit fast der ganzen Flotte vor Scapa Flow gesunken, die Steuer
mit welchen die Flotte finanziert wurde, gibt's heit noch und die Indienststellung wär am 18. März 2016
100 Jahr her, in diesen Sinne, eine Steuer oder eine Vorschrift ist wie eine Hydra :rolleyes:



Genau Manfred.

Anderes Beispiel : Der Soli. Eine wie auch immer geartete Steuer, erst einmal eingeführt, wird bleiben.

Gruß Jörg

von Jörg P. aus B. - am 18.12.2014 08:05

Re: UDE-Modell auch bei heise ...

[www.heise.de]

wer mit diskutieren will ...

[www.heise.de]

von BdasB - am 18.12.2014 12:19
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