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vor 3 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
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FourOfFour, Sven Salbach, Manfred aus ObB, R.M, Thomas Pernau (Ion), Bee, BdasB, Roland Schulé

ADAC: "Wie rentabel sind Elektroautos ?"

Startbeitrag von BdasB am 20.12.2014 12:19

[www.auto.de]
[adacemobility.wordpress.com]


"Trotz Steuerbefreiung und günstigerem Strom: Fast alle Elektroautos sind pro Kilometer immer noch deutlich teurer als vergleichbare Diesel und Benziner. Nur ein einziges Auto rechnet sich..."

(wenn man es mit "gleichen" Verbrenner-PKW (also PS und Schnickschnack) des selben herstellers vergleicht) ...

... ob das der richtige Ansatz ist .... weiss wohl nur der ADAC ...
erinnert stark an WISO+VCD => [e-auto.tv]

Antworten:

Zitat
BdasB


"Trotz Steuerbefreiung und günstigerem Strom: Fast alle Elektroautos sind pro Kilometer immer noch deutlich teurer als vergleichbare Diesel und Benziner. Nur ein einziges Auto rechnet sich..."


nach der Statistik und des wäre der BMW i3 den der Tesla ist garnich dabei :rp:
bei Statistik gilt allerdings, daß man nur sehr wenigen trauen sollte und auch da wär ich mir nicht sicher :o

Derzeit würd der BMW i3 aber auch durchfallen sind die Spritpreise die da gerechnet
etwa 20 Cent über den was derzeit an der Tanke verlangt ;-)

von Manfred aus ObB - am 20.12.2014 13:12
woran man wieder sieht, weshalb ich so auf mein El schwöre :-)
MEIN EL rechnet sich jetzt nach so vielen KM selbst bei diesen niedrigen Spritpreisen.
Selbst bei einem L7E würde ich mich jetzt schon etwas ärgern bei einem PSA sowieso, insbesondere wenn man bedenkt, das die von den momentranen Spritzpreisen bis 2030 ausgehen.
Gelobt sei das City EL :-)

von Sven Salbach - am 20.12.2014 14:12
Die übliche ADAC-Manipulation zu Gunsten von VW: hier wird der VW e-Up nicht etwa mit dem VW up! verglichen, sondern mit einem teureren Modell. Anders etwa beim Smart, der mit mehr als "passion" ausgestattete ED wird hier preislich mit dem nackten Einstiegsmodell "pure" verglichen.

von Bee - am 20.12.2014 16:58
Trotz all der oben genannten Schwächen des Vergleichs stimmt die Tendenz schon. Dabei geht der Vergleich sogar noch von einem vergleichbar ausgestatteten Fahrzeug mit Verbrennungsmotor aus. Wenn man nun bedenkt, dass in ein Elektroauto häufig viel Ausstattung reingesteckt wird (Navi usw.), um die Batteriekosten zu kaschieren, wird ein "vergleichbarer" Verbrenner eben auch teuer. Dabei würde ich viele dieser Optionen beim Verbrenner gar nicht ordern (beim Elektroauto auch nicht). Also käme bei mir ein deutlich günstigeren Verbrenner als der zitierte "vergleichbare" heraus. So gesehen kommt zum Zweck der Kostenersparnis ein Elektroauto für Privatleute wirklich nicht in Frage.
Ich fahre jedoch mit Überzeugung ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug, um die Umwelt ein kleines Stück zu schonen.

von Roland Schulé - am 21.12.2014 09:44
Hallo


Stimmt aber nur wenn man die Geringe Haltedauer von 4 Jahren nimmt.

Geh mal auf 6 oder 7 Jahre wo bei den Benzinern und Dieseln die großen Kosten wie Zahnriemen und ähnliches kommen dann siehts anders aus.

Bei 10 Jahren wenn bei den E-Fahrzeugen siehts dann wieder schlecht für die E-Fahrzeuge aus wenn ein Akkuwechsel ansteht.

Ist also wie immer glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

Hier stehen aber wenigstens die Parameter die verwendet wurden dabei von daher ist die Rechnung also in Ordnung.


Gruß

Roman

von R.M - am 21.12.2014 10:31
Hallo,

Was mich - wie meistens - bei dieser Art Statistik stört, ist das fehlen von Optimierung die technologiespezifisch ist.

Beispiel Versicherung:
Von der Masse unbeachtet, weil es selbst deren Mitarbeiter oft nicht wissen, bietet z.B. die Mannheimer einen
Versicherungstarif "Elektrofahrzeug" an.
Die Haftpflicht schlägt dann mit grade mal 12€/Monat zu Buche.
Egal ob Golf Citystromer oder Tesla Model S :spos:
Mal abwarten, ob der Tarif sich in den nächsten Jahren hält...
Gibts sowas für Verbrenner?

Schon erwähnt:
Die Verbrenner werden erst nach 4 Jahren wirklich teurer im Unterhalt weil Reparaturen fällig werden, die an einem E-Auto nicht stattfinden.

Das mit dem Akkuwechsel stimmt sicher für die Akkus, die man vor 10 Jahren hatte, ich persönlich sehe das heute viel weniger kritisch.
Mit modernen Akkus und alltagstauglicher Reichweite sollten die Batterien ein Autoleben lang halten.
Ein gut gemachtes Elektroauto muß seinem Hersteller aber Angst machen, weil es quasi für die Ewigkeit gemacht ist :rp:

Beispiel Golf Citystromer:
Die Designschwäche im Ladegerät ist leider bekannt und kann umgangen werden.
Bleiakkus und deren Lebensdauer sind auch nicht der Renner.
Von meinen neuen Akkus erwarte ich aber eine Laufleistung jenseits der 300.000 km.

Der ADAC jammert gerne, dass die Autos in Deutschland im Schnitt zu alt sind - 8 Jahre.
Dass es ökologisch eine Katastrophe ist, dass die Autos so häufig ersetzt werden sieht er leider nicht und eine Rechnung, was für die wirkliche Lebensdauer von beiden Technologien an Kosten entstehet rechnet man auch dort lieber nicht vor.

Sicher ist dann nämlich:
Den wahren Preis zahlt man wo anders...

von FourOfFour - am 22.12.2014 11:22
Zitat
FourOfFour

Von meinen neuen Akkus erwarte ich aber eine Laufleistung jenseits der 300.000 km.


Dann müßt Du aber mehr fahren als bisher, den sonst macht Dir die kalendarische Alterung
deiner neuen Akkutechnik einen Strich durch die Rechnung

von Manfred aus ObB - am 22.12.2014 11:55
Im Gegenteil :-)

Ich werde viel viel weniger Fahren.

2018 gibts das Upgrade von Golf3 auf Telsa Model X und der Akku
aus dem Golf kommt als Speicher an meine Solaranlage.

Da kann er dann bis 2035 Dienst tun - so der Plan

von FourOfFour - am 22.12.2014 13:09
Zitat
FourOfFour

Da kann er dann bis 2035 Dienst tun - so der Plan


Das hatt mein Neffe auch immer gekuckt

[www.youtube.com]

und im Klartext, daß die Aussage mit der Laufleistung nur fürs leichtgläubige Publikum :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 22.12.2014 13:24
Hallo Manfred,

bevor hier wieder einer sagt "Es Langt" wäre es allen sicher hilfreich,
das - wenn du schon belastbares Material hast, das genauere Zahlen enthält - du dieses allen zugänglich machst, dann haben hier sogar ein paar was davon.

Oder wolltest du am Ende nur 'nen Spruch machen?

von FourOfFour - am 27.12.2014 20:32
Zitat
FourOfFour

Oder wolltest du am Ende nur 'nen Spruch machen?


Als alter Handwerker der über 50 Jahre auf den Bau, grantle ich wann ich es für angebracht halte,
Du willst als einen Link zu Forschungsarbeiten ( Lithumakkus gibts noch keine 20 Jahr
und de meisten haben keine 8 Jahr gehalten ) welch sich damit befaßen, na dann kriegst halt einen

[www.iee.tu-clausthal.de]

Mit einer Leseprobe:

Zitat
Dipl.-Ing. Andre Haubrock
Im Rahmen der Alterungsuntersuchungen wurde eine Klassifizierung der Belastungsprofile in kalendarische
und zyklische Alterung vorgenommen, wobei der zyklische Anteil zusätzlich in den Fahr- und den
Netzdienstleistungsbetrieb eingeteilt wurde. Erste Ergebnisse konnten zeigen, dass die Netzstützung im
hochdynamischen Bereich zu keiner signifikanten Degradation des Speichers führt.
Dagegen hat die vielfach vernachlässigte kalendarische Alterung einen entscheidenden Einfluss, vor
allem auf die Innenwiderstandserhöhung, welche direkt mit der Ausgangsleistung korreliert.

Das entwickelte ereignisbasierte Batteriemodell berechnet auf Basis von frei wählbaren Profildaten
bzw. Fahrszenarien die Kapazitäts- und Widerstandsänderung, indem zunächst die Belastungsprofile über die
aus der Betriebsfestigkeitslehre bekannten Zählverfahren analysiert werden. Die ermittelten Ereignisse dienen
als Eingangsgröße für das Alterungsmodell, welches analytisch die Kapazitäts- und Widerstandserhöhung abschätzt.


mehr sog in nett :rp:

von Manfred aus ObB - am 27.12.2014 22:26
Zitat
Manfred aus ObB
mehr sog in nett :rp:


Kannst du ja auch nicht, weil es nicht den Hauch einer Aussage dazu gibt, wie lange Akkus in diesem Betrieb - oder nach diesem Modell - halten. Nur die Floskel, dass es eine kalendarische Lebensdauer gibt. :eek:

Wer hätts gedacht...

Ok - die beträgt für meine Akkus 20 Jahre, sie können also bis 2035 Dienst tun.

Na da bin ich ja beruhight :cheers:

von FourOfFour - am 28.12.2014 10:25
Zitat
FourOfFour


Ok - die beträgt für meine Akkus 20 Jahre, sie können also bis 2035 Dienst tun.

Na da bin ich ja beruhight :cheers:


Ja könntes Du uns dafür mal einige Referenzen angeben, oder sollen deine dicken Backen als Referenz langen :o

von Manfred aus ObB - am 28.12.2014 11:21
Man darf nicht vergessen, im Auto sind so ziemlich die härtesten Bedinungungen für Akkes überhaubt im Altagseinsatz..
Was für eine Solaranlage noch gehen mag, ist bei KFZ nicht mehr anwendbar..leider

von Sven Salbach - am 28.12.2014 12:06
Hallo

Denke ich auch.

Die einzige Herstellergarantie die ich kenne ist 15 Jahre bei täglicher Entladung auf 20% und zwar bei konstanter Temperatur und 6h Entladung sowie 18h Ladung.

Die Zellen kosten aber ungefähr das 20fache was man normalerweise bezahlt.


Gruß

Roman

von R.M - am 28.12.2014 15:20
Zitat
FourOfFour
Beispiel Versicherung:
Von der Masse unbeachtet, weil es selbst deren Mitarbeiter oft nicht wissen, bietet z.B. die Mannheimer einen
Versicherungstarif "Elektrofahrzeug" an.


gibts den noch/wieder? Ich hab ihn 2012 nicht mehr bekommen. Der Altvertrag von 2000 wurde aus 'Kulanzgründen' o.ä. weitergeführt, für ein Neufahrzeug hätte ich ihn nicht bekommen.

Thomas (OneOfTwo)

von Thomas Pernau (Ion) - am 28.12.2014 15:29
Hallo Thomas,

gute Frage.
Ich melde ja auch nicht jeden Tag ein Auto an.
Schon gar kein E-Auto :xcool:

Mein Vertrag hat bestimmt noch sowas wie Bestandsschutz.
Ich vermute mal sehr, dass die einen Tesla NICHT für 124€ im Jahr versichern wollen.
Zu viel Risiko, wo das ja nur die Haftpflicht ist.

Ich hatte damals einen Tipp bekommen und unseren Versicherungshansel hier in der Gegend darauf hinweisen müssen, dass es bei denen so einen Tarif gibt und er mußte sich auch erst erkundigen,
Hab' 'ne ganze Weile auf seinen Rückruf warten müssen, am Ende den Tarif aber bekommen.

von FourOfFour - am 30.12.2014 20:43
Zitat
R.M
Hallo
Die einzige Herstellergarantie die ich kenne ist 15 Jahre bei täglicher Entladung auf 20% und zwar bei konstanter Temperatur und 6h Entladung sowie 18h Ladung.


Hallo Roman,
das entspricht 5300 Cyclen mit 80% DOD.
Wenn die Zellen dann die 80% Restkapazität haben sieht das schon gut aus.

Winston hatte den Vermerk "20 years calendar life" in den Datenblätten stehen, die scheinen mir aber überarbeitet worden zu sein.
So schlecht übrigens, dass für die 90Ah-Zelle im Internet plötzlich nur noch 60 Ah als Kapazität angegeben sind :sneg:

In meinem Auto laufen die Zellen bei maximaler Ausgangsleistung mit etwa 1.5C, an der Solaranlage werden sie selten mit mehr als 0.2C arbeiten müssen.

von FourOfFour - am 30.12.2014 21:12
Zitat
FourOfFour

Ich vermute mal sehr, dass die einen Tesla NICHT für 124€ im Jahr versichern wollen.
Zu viel Risiko, wo das ja nur die Haftpflicht ist.



Der übliche eingesprungene Adenauer, vor 8 Tagen noch der Text

Zitat
FourOfFour

Die Haftpflicht schlägt dann mit grade mal 12€/Monat zu Buche.
Egal ob Golf Citystromer oder Tesla Model S :spos:


( die Rechnung des Monatsbetrags liegt auch um den Peanatsfaktor ( 10% laut 4of4 ) daneben )



aus diesen Beitrag [67183441.foren.mysnip.de]

von Manfred aus ObB - am 30.12.2014 22:06
Könnte es sein das Du die Datenblätter verwechselst....? ;-)

von Sven Salbach - am 31.12.2014 05:02
Hallo Sven,

ich bin da eigentlich ganz sicher, dass dem nicht so ist.

Spielt für mich auch nicht die riesen Rolle.
Ich gehe zwar davon aus, dass Hersteller die Datenblattangaben gewissenhaft und korrekt gestalten, trotzdem läßt man sich hier gerne Spielraum - in beide Richtungen.

Zuviel zusagen und beweisbar weit daneben liegen ist mies fürs Geschäft und die Reputation, zu wenig asuweisen und konservativ sein ist super für die Qualität und Reputation, leider ist es aber kostspielig.

Wenngleich Datenblätter eine gute Quelle für eine erste Abschätzung sind nehme ich lieber belastbarere Daten her, um eine Entscheidung zu fällen, die heute erstmal viel Geld verschlingt, sich aber in ein paar Jahren sehr wohl bezahlt macht.

Focus meiner beruflichen Tätigkeit ist u.a. das Laden von Batterien im industriellen Maßstab mit Ladeleistungen im Bereich >>50kW.

von FourOfFour - am 31.12.2014 08:31
hast Du denn ein Link zu diesem Ominösen Datenblatt? :-)
Winston hat von allen die höchsten Überkapazitäten (z.B: 100Ah nicht selten 124Ah) und auch nach vielen jahren und Zyklen dann natürlich mehr als vieler anderer Hersteller.
Meine eigenen 160Ah Zellen hatten nach zwei jahren 174Ah!

von Sven Salbach - am 31.12.2014 08:38
oder meinst Du 60Ah wenn der Akku verschlissen ist?
Üblich wären 72Ah also 80% das ist aber bei allen Marken auch Calb, LG, Panasocin , A123 so

Im Traktionsbereich werden auch gerne 60% angegeben

von Sven Salbach - am 31.12.2014 09:24
Hallo Sven,

leider nein.
Es waren genau die Datenblätter wie sie aktuell bei Winston im Netz stehen, nur war unter den Tabellen ein weiterer Textbereich mit dem Vermerk.
Aber wo immer ich suche finde ich nur die akutalisierte Version :confused:

Driss :-(

von FourOfFour - am 31.12.2014 09:39
Hallo Sven,

wenn du mit das "ominöse Datenblatt" die fehlkorrigierte Version der 90Ah-Zelle meinst, das nur 60Ah ausweist - das gibts direkt bei Winston.

Leider klappt der Link dorthin nicht, man landet immer bei 404.

Gerade versucht über Google die Adresse neu zu suchen um Tippfehler auszuschließen, scheinbar ist aber Winston gerade eben gar nicht erreichbar, ich bekomme immer die Meldung

SERVER NICHT GEFUNDEN (31.12.2014, 11:05)

Korrektur: Mit Google Chrome und IE10 klappt es, mit Firefox nicht. Sonderbar.

Also versuch' mal, ob dashier:
LYP-90AHA mit 60Ah "Nominal Capacity"
bei dir klappt.

von FourOfFour - am 31.12.2014 10:10
lol, da ist echt ein Druckfehler :-)
Ich melde das gleich mal :-)

von Sven Salbach - am 31.12.2014 10:31
*gg*

Hab' ich schon.
Vor etwa 14 Tagen.
Leider - wie gesehen - noch immer ohne Folgen...

Dir ein schönes neues Jahr und ein Unfallfreies Feuerwerk :hot:

von FourOfFour - am 31.12.2014 10:39
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