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24
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sven Salbach, Manfred aus ObB, LiFeEl, R, Peter Dambier, wchriss, Ralf Wagner, Bee, BdasB, el3331

Projekt eWald: "Charge Mobile" Lösung für Spontane/Durchreisende!

Startbeitrag von BdasB am 22.12.2014 07:58

[e-wald.eu]


Charge Mobile
Unsere Lösung für Spontane und Durchreisende!


Laden sie Ihr Elektroauto bequem und ohne separate Anmeldung an jeder beteiligten Ladesäule unseres E-WALD Ladenetzes! Ab Januar 2015 bieten wir Ihnen die Möglichkeit, über QR-Code spontan an Ladestandorten eine Freischaltung zum Laden durchzuführen.

Hierfür suchen wir aktuell BETA-Tester im E-WALD Projektgebiet ab Januar 2015. Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte unter: info@e-wald.eu
:hot:

Voraussetzungen zur Nutzung:

ein Handy mit mobiler Internetverbindung am Ladestandort
(Optional) einen QR-Code Reader
ein aktueller Browser auf dem Handy
ihre Bankdaten oder Kreditkartennummer

Wie funktioniert es?

Sie fahren mit Ihrem Elektroauto an die nächstgelegene Ladestation und an jeder dieser Stationen ist ein QR-Code (Was ist ein QR-Code?) und eine Kennung angebracht mit der Sie den Ladevorgang mobil starten und bezahlen können. Sollten Sie einen QR-Code Reader auf Ihrem Handy installiert haben können Sie den Ladevorgang folgender Maßen starten: Laden Sie den QR-Code Reader und nehmen Sie ein Foto des an der Ladestation angebrachten Codes auf. Die Applikation sollte dann eine Internetseite öffnen auf der Sie den Bezahlvorgang abschließen können und das Laden Ihres Autos starten können. Funktioniert dies nicht oder sollten Sie keinen QR-Code Reader installiert haben, können Sie die Vorgang auch manuell starten:

Antworten:

Zitat
BdasB

Unsere Lösung für Spontane und Durchreisende![/b]


Durchen Borischenwoid, wo der Böhmische Wind pfeift ;-)

von Manfred aus ObB - am 22.12.2014 08:38
Kennt die überhaupt einer ?
Jetzt Einzugsermächtigung und demnächst gehts los....
Also ich hätte da Angst.

von R - am 22.12.2014 09:50
viel zu kompliziert, aber schön das sich wieder wer daran versucht

von Sven Salbach - am 22.12.2014 09:50
Was ist eigentlich aus dem guten altem Bargeld geworden?
Warum versieht man nicht einfach jeden Ladepunkt mit einem schlichten, alten Münzautomaten?
Stattdessen zig Systeme mit zig unterschiedlichen Abrechnungssystemen ...es schreckt einfach nur ab!

von LiFeEl - am 22.12.2014 11:13
Ich kann den QR-Code mit meinem Photoapparat photographieren and was dann?

In unserem letzten Funktelefon war keine Kamera. Weil wir im Funkloch wohnen haben wir Funktelefon ganz abgeschafft.

Internet haben wir, allerdings nicht im Auto, weil meistens Funkloch und weil es vom Fahren ablenkt.

Navi haben wir, aber ohne Funk und ohne Internet.

Münzen haben wir. An den meisten Caravanstellplätzen im Odenwald brauchen wir die.

Gut Baum
wünschen Peter und Karin

von Peter Dambier - am 22.12.2014 11:18
Obwohl ich das Vorgehen vom E-Wald durchaus kritisch sehe (Vorab-Pauschalabrechnung zu unverschämt hohen Preis), sieht man deutlich, dass die ELWEB-Jünger irgendwie in den 80iger Jahren stehengeblieben ist.

Allerdings eher in den 1880er als den 1980er Jahren.

von Bee - am 22.12.2014 18:31
nicht wirklich.
Nur wenn sich etwas bewährt hat, es billig und zuverlässig ist, ist es dumm es durch fehleranfälligen schrott zu ersetzen, der ständig wenn man es mal braucht gerade außer betrieb ist, weil ein Update nicht eingespielt wurde, oder man ein Handynetz hat das in dem Gebiet kaum Empfang hat, der handy Akku fast leer ist ( nicht ungewöhnlich wenn man zwischdurch nachladen muss!) etc pp

von Sven Salbach - am 22.12.2014 18:39
Auf den Punkt gebracht, Sven!
Zudem es dem 1880er Menschen nur schwerlich einleuchtet, warum die Zahlungskosten letztlich den Preis der "Ware" übersteigt.
Ich wundere mich auch immer wieder über Leute im Supermarkt, die ihren Großeinkauf für 3,95€ per EC-Karte zahlen ...scheint kaum jemand zu verstehen, welch enorme Gebühren anfallen, die letztlcih wieder auf die Preise umgelegt werden müssen ...und dann wieder der große Jammer über steigende Preise.

Was war so schlecht an Münzgeld? Könnte (europaweit) so wunderbar einfach funktionieren.

Gruß Dieter

von LiFeEl - am 22.12.2014 18:57
Zitat
Bee

Allerdings eher in den 1880er als den 1980er Jahren.


1880 ist eine Währung auch in Gold hinterlegt gewesen, die Münze entsprach meist sogar den Wert,
elektronisches Geld ist und bleibt eine Mischung aus Luftgeld und Garnix :mad:

Bevors vergessen wird, daß waren Münzen [de.wikipedia.org]

Die Sicherung der heutigen Währung ist bereits wachsweich und wenn sie rein elektronisch ist, nicht durch
den Staat im Umlaufvolumen kontrollierbar, etwas was früher undenkbar, obwohl man
sich auch früher Zahlungshilfen ohne Geldverkehr ausstellen konnte, nannte sich Wechsel
war aber Gebührenpflichtig, da der Staat den Vorgang des aufblähens der Währung bezahlen ließ

[www.wirtschaftslexikon24.com]

Aber in einer Zeit wo Arbeit und ein Produkt am liebsten man sowieso für fast Lau ins Ausland verlegt,
nur das Getue rundrum das eigentlich Geschäft sein soll, wundert es nicht das man nur
darauf bedacht ist Geschäftsmodelle zu entwickeln, statt Waren und echte Dienstleistungen :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 22.12.2014 21:41
Zitat
LiFeEl


Was war so schlecht an Münzgeld? Könnte (europaweit) so wunderbar einfach funktionieren.


Nicht aber aus Sicht der Überwachung, weil der Staat von heute möchte den Bürger vor allem bewahren,
auch vor seinem Geld :rp:

von Manfred aus ObB - am 22.12.2014 21:48
Hallo,

Münzgeld wäre natürlich eine mögliche Lösung, ist mir allerdings nicht ganz sympathisch, denn nicht immer sind genug Münzen da, zumal bei den Strommengen, die in neueren Fahrzeugen geladen werden können (und den möglicherweise weiter steigenden Stromkosten...).
Wenn ich Benzin tanken will, stecke ich meine Scheckkarte in die Tanksäule - funktioniert schon seit vielen Jahren mindestens europaweit. Warum sollte es bei Ladesäulen nicht gehen?

Lothar

von el3331 - am 22.12.2014 21:48
Zitat
el3331

Münzgeld wäre natürlich eine mögliche Lösung, ist mir allerdings nicht ganz sympathisch,
denn nicht immer sind genug Münzen da, zumal bei den Strommengen, die in neueren Fahrzeugen geladen
werden können (und den möglicherweise weiter steigenden Stromkosten...).



Parkautomaten in z.B. München oder am Flughafen FJS nehmen auch Scheine, find ich zwar
dreist, vor allen wo ich nur Parken mußte und nicht den Grund kaufen wollte :eek:

Aber die meisten Geschäftsmodellmacher, gehen von der Überlegung auf das Eautokäufer
( und da sind nun nicht wirklich die klassischen ELWEBschreiber gemeint ) solche vom
Schlage sind, ich bin sowas von Modern da darfs auch etwas mehr Kosten, Hauptsache es
ist Neu und Hipp.

von Manfred aus ObB - am 22.12.2014 21:59
Münzeinwurf ist teuer, sowohl vom Münzprüfer wie auch von dem Service des Münzleerens. Ernsthaft sollte man die Variante nicht in Betracht ziehen.

Zahlung per Mobiltelefon in welcher Form auch immer wird es sein.

Ralf

von Ralf Wagner - am 23.12.2014 00:44
Und Münzen sind teuer. Das sollte man bei der Diskussion um EC Gebühren auch nicht vergessen.

von R - am 23.12.2014 07:43
Naja, die leerung ist ja nun wirklich nicht das Problem...der Hinkefuss bei den Ladesäulen ist das die sich NIEMALS rechnen werden, wenn die Leerung einmal jährlich statfindet ist das vermutlich schon viel..außer ein paar wenige oft genutzte..
Genau daran wird auch das Konzept der LAdesäulen scheitern, privat finanziert ist das völliger Unsinn.
Auch wenn ich in der Vergangengenheit immer wieder auf die Handylösung gezeigt habe (ähnlich wie bei 0900 Nummern) so ist es mitnichten die gute Lösung...
Alle Lösungen mit irgendwelchen Anmeldungen, SMS , QR Codes etc sind völlig daneben und schrecken eher ab und sind viel zu kompliziert.
Wenn Handy, dann 0900, zwischen 30sec bis 2 Minuten in der Leitung bleiben damit die entsprechenden Gebühren anfallen und gleichzeitig schon laden, damit einem diese zwei Minuten nicht flöten gehen z.B
Kein langes Gefummel, Bestätigungen etc pp

von Sven Salbach - am 23.12.2014 07:45
spätestens wenn die Leute sehen was das Laden wirklich kostet, ist doch klar, das niemand mehr, wie viele heute mal eben zum LAden heranfahren.
Daheim weiß man was der Strom kostet und da wird das Suto nunmal zu 95% geladen, das weiss jeder der elektrisch unterwegs ist.
Unterwegs ist der Strom um ein vielfaches! teuer...es glaubt doch hoffentlich niemand! das, wenn der STrom0,28€/kwh kostet, das es an der Ladesäule mit 0,5€ oder so getan ist!!!
eher werden es 1€ oder so sein, schlussendlich kostet Laden unterwegs mindstens genauso viel wie tanken, somit fällt der Ökologische aspekt des Elektroautos völlig weg, da es sowieso schon mit Strom aus der heimischen Steckdose mit einem verbenner vergleichbar ist, mobil wird dann sogar deutlich teuerer.
Pendler die regelmäßig elektrisch laden wird es also nicht geben.

Die ganzen Ladesäulen die es jetzt gibt werden bald wieder abgebaut, ist derzeit einfach nur Marketing und gehört zum GEsamtpaket des Projekts elektromobilität

von Sven Salbach - am 23.12.2014 08:03
Zitat
Sven Salbach
.. somit fällt der Ökologische aspekt des Elektroautos völlig weg, da es sowieso schon mit Strom aus der
heimischen Steckdose mit einem verbenner vergleichbar ist, mobil wird dann sogar deutlich teuerer.
Pendler die regelmäßig elektrisch laden wird es also nicht geben.



Du hast zwar recht das die Märchen vom Solardach und dem Akku neben der Ladesäule
gerade beim Schnellladen nicht mit Ökostrom sind, Sven trotzdem geht's bei Dir um vorrangig um die Ökonomie ;-)

von Manfred aus ObB - am 23.12.2014 08:12
Das gilt es nachzurechnen, was letztlich günstiger kommt. Ohne Fakten keine Vergleichsmöglichkeit.
Ich seh das mit den Augen eines Webshopbetreiber und kleinem Vororthandel ...an die Paypalgebühren hat man sich ja fast schon gewöhnt (die trägt aber der Kunde!). EC-Terminal vor Ort ist finanziell gesehen nonsens ....Bargeld kostet mir quasi nichts! Lediglich alle Wochen mal den Gang zur Bank.

Was sagt wohl der Tankstellenbetreiber, wenn du EINEN Liter Sprit abzapfst, dann an die Kasse gehst und mit Kredit-Karte zahlen willst?
Entweder wird man dich in die Geschlossene zwangseinweisen, oder der Tankstellenpächter schenkt dir den Liter Sprit, weil er so mehr Geld spart.

Immer vor Augen halten ...beim Stromtanken haben wir es mit "Kleckerlesbeträgen" zu tun. Ich persönlich möchte ungern 10kwh "tanken", um dafür dann 5€ abdrücken zu müssen. Mag aber daran liegen, dass ich ein E-Auto unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachte weil mir das "Spielgeld" fehlt.

Apropos Tankstelle ...mir scheint, dass E-Zapfanlagen genau dort am besten aufgehoben wären. Vorhandene Infrastruktur inkl. Zahlungsmöglichkeiten der unterschiedlichsten Art und Weise, und immer ne Tasse Kaffee greifbar, um sich die Ladezeit zu vertreiben.
Im Idealfall ist das Tankstellendach mit Solarpanels bedeckt, oder nebenan steht ein Windrad, so dass der Tankstellenpächter als "Energiewirt" fungiert und auch tatsächlich Gewinne erwirtschaften kann.

Gruß Dieter

von LiFeEl - am 23.12.2014 08:15
was den Ort der Zapfsäule geht stimme ich Dir auf jeden Fall zu, Tankstellen gibt es überall genug und die verdienen bei Verkauf vom Esse was, NUR so, kann es überhaupt rechnerisch sinn, mahcen wobei vermutlich nie so viel gegessen wird das die Kosten für die Säule jemals wieder reinkommen, aber damit ginge es eher in die richtige Richtung.
Die derzetigen Ladesäulen sind eine völlig kranke fehlentwicklung und werden zu 100%!! alle wieder abgeschaft egal wie sich der Elektroautomarkt entwickelt

von Sven Salbach - am 23.12.2014 08:27
ja das stimmt natürlich, aber dennoch siehe meinen nächsten Beitrag, der Ort der Ladesäule sollte zumindest wie hier bereits erwähnt an Tankstellen oder Geschäften platziert sein und von diesen betrieben.

von Sven Salbach - am 23.12.2014 08:29
Jep, volle Zustimmung! Die Ladezeit ist einfach (noch) viel zu groß, als dass sich's lohnen könnte. Die Ladesäulenerstehungskosten als auch laufende Betriebskosten müssen ja letztlich auf den kwh-Preis bzw. auf die Ladezeit umgelegt werden. Das was momentan vor sich geht ist blinder Aktionismus.
Zusätzlich zu Ladesäulen an Tankstellen könnte ich mir welche an nem Supermarkt oder Einkaufszentrum vorstellen ...quasi als "Zwangsmaßnahme", den Kunden länger im Laden zu halten.
Aber ne Zapfsäule vorm Rathaus? Mit nem Bezahlsystem, das man erstmal studieren muss? Welche in 10 Jahren als Mahnmal der Geldverschwendung dienen wird? Ne, das kann keine Lösung sein.

von LiFeEl - am 23.12.2014 08:48
Hallo,
auch meine volle Zustimmung, Tanke wäre Ideal, Strom liegt schon im Gebäude und müsste nur noch zur Verfügung gestellt werden. Dies kann auch viel kostengünstiger sein als die hochgezüchteten Ladesäulen, die eh eine Ausfallquote von 20% haben.
Glaubt mir die Tankstellenbetreiber würden das schon längst machen wenn es sich rechnet, aber es gibt einfach eine zu geringe Nachfragen bei den paar E-autos die derzeit unterwegs sind. Halt das Typische "Henne / Ei "-Problem.

Gruß
Christian

von wchriss - am 23.12.2014 14:19
Zitat
Bee
Allerdings eher in den 1880er als den 1980er Jahren.


Stimmt, damals gab es zwei Motoren zur Auswahl, entweder Dampf oder Elektro und schon Jules Verne war klar, dass Strom die Zukunft ist.

Der Stand heute: Viel Dampf und dem Strom gehört immer noch die Zukunft.

von Peter Dambier - am 24.12.2014 14:32
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