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elweb news
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, FourOfFour, Peter Dambier, BdasB

Focus "Diese Geheimnisse machen das Elektroauto rentabel" ;-)))

Startbeitrag von BdasB am 27.12.2014 23:09

Zukunft der Elektromobilität
Geld verdienen wie beim Solardach:
Diese Geheimnisse machen das Elektroauto rentabel

... eigentlich nur Werbung fuer „The Mobility House“ (?!)

1500 Euro pro Jahr verdienen
(... sofern man 56Cent/kWh bei MobilityHouse bezahlt ??? ) ;-)


... bitte selbst hier nachlesen:
[www.focus.de]

hier nur ein kurzer Auszug ...

Wenn das Stromtanken zum Nulltarif Realität wird, reduzieren sich die Betriebskosten eines Basis-BMW-i3s laut einer Beispielsrechnung von 3805 pro Jahr Euro auf 3321 Euro pro Jahr. Die Gesamtbetriebskosten (Total Cost Ownership) reduzieren sich bei einer Laufzeit von acht Jahren und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr von 30.440 Euro auf 26.570 Euro.
Der Kunde bekommt letztendlich den Strom umsonst und auch der Kaufpreis des Autos könnte sich verringern, da das Auto so einen Mehrwert schafft.
Die einzige Auflage wäre dann, dass der Fahrer sein Auto an das Stromnetz anschließen muss, sobald er daheim ist. Was hinter den Kulissen vor sich geht, bekommt der Kunde nicht mit. Er freut sich über eine monatliche Überweisung oder eine reduzierte Leasingrate für sein Elektromobil.

... soweit die MobilityHouse-"Vision" ....

Meine (Focus) Ueberschrift wuerde folgendermassen lauten:
"Mobility-House-Vision macht nur das TEURE(?)-BMW-Elektroauto-Leasing evtw. um ein paar Hunderter guenstiger"
...


Um 500 Euro "EV-Stromkosten" zu sparen muss ma ja eine irrsinnig hohe Rechnung(Verbrauch?) haben ...

Antworten:

Dass wir Elektriker einen an der Waffel haben, ich hab im Spiegel geschaut, kommt hin.

Aber deswegen uns ein Bügelbrett als Fliegenklatsche verkaufen, noch dazu eins wo im Aldi gerade ein Rückruf läuft, weil das zugehörige Dampfbügeleisen defekt ist.

Pornos sind nicht schlimm, aber Bild und Focus räumen wir immer weg, wenn unsere Kinder zu Besuch kommen.

von Peter Dambier - am 29.12.2014 08:50
Hallo BdasB,

ist sicher (auch) ein Werbeartikel.

Trotzdem - die Idee ist weder schlecht noch neu.
Warum sollten E-Autos nicht ähnlich subventioniert werden können, wie z.B. Handys?
Wenn mir jemand das Auto und die Infrastruktur preiswert anbietet mit einer vertraglichen Bindung, dass die Kiste an der Wallbox hängt, wenn ich zu Hause bin, dann muß ich das im Einzelfall nachrechnen.

Interessant ist der Ansatz mit Vehicle-to-grid (V2G) aber auf jeden Fall.
Wenn millionen E-Autos in Zukunft jeweils 10kWh Speicher zur Verfügung stellen können der quasi latenzfrei zur Verfügung steht, dann ließe sich damit die Dienstleistung "Dezentrale Netzstabilisierung" ermöglichen.

Kauft mein Autoanbieter also günstigen Strom zu Überschusszeiten ein und stellt ihn in Zeiten knapper Reserve zur Verfügung, kann er pro kWh bis zu 1.5€ verdienen.
Die hohe Summe kommt zustande, weil die paradoxe Situation entsteht, dass Stromhersteller bei Überangebot sogar Geld dafür bezahlen, wenn man eine garantierte Mindestmenge abnehmen kann.
Umgekehrt ist Regelenergie teuer, dafür steigt der Preis an den Strombörsen schinmal auf über 1€/kWh.
Wenn das über ein cleveres Batteriemanagement so läuft, dass ich persönlich davon keinen Nachteil, dafür aber keine Energiekosten für meine Mobilität habe - wieso nicht?

Ich vermute übrigens - und nein, dafür gibt es keine Beweise - dass Tesla genau das in Zukunft machen wird. Insbesondere, wenn an den Superchargern die ersten Batteriewechsler kommen, weil dann ja immer Akkus vorrätig sein müssen.
Geladene Akkus stellen aber totes Kapital dar und auch wenn ich Elon Musk für einen Idealisten halte denke ich, dass er nichts verschenkt und Ideen hat, wie er mit dem Superchargernetzwerk Geld verdienen kann.
Sollte sich das bewahrheiten sind die paar kWh die an Autos abgegeben werden nur Peanuts, die im Rauschen untergehen.

von FourOfFour - am 30.12.2014 21:31
Zitat
FourOfFour

Warum sollten E-Autos nicht ähnlich subventioniert werden können, wie z.B. Handys?


[www.chip.de]

und wo Zwei sich einig ( das wird zwischen manchen Zwei aber nie passieren :rolleyes: )
freut sich der Dritte [www.teltarif.de]

Du kannst ruhig mal einen Blick aufs Datum der Beiträge werfen und wenn Du schon beim Blicke werfen bist,
auch mal ins Grünbuch ( wär auch für die Firma nicht schlecht die mal wieder so tut das man Strom für Lau bekommt )
ins Grünbuch [www.bmwi.de]
( in den Fall besonders so ab Seite 39 und solang nicht entschieden wohin die Reise geht
bleibts etwas spannend, was Klar sowas wie das EEG mit garantierten Vergütungen gibt's nicht mehr,
ergo kanns mal deutlich mehr geben als 1,5 € nur wenn einer es billiger macht, gibt's :p )

von Manfred aus ObB - am 30.12.2014 22:35
Zitat
BdasB

... soweit die MobilityHouse-"Vision" ....


[mobilityhouse.com][tt_news]=123&cHash=ac8866618d5065c3c6ac24129937607b

( Die Forumssoftware zerlegt den Link, wer Interesse das folgende Kopieren und selber einfügen
mobilityhouse.com/presse-details.html?&tx_ttnews[tt_news]=123&cHash=ac8866618d5065c3c6ac24129937607b )


Leseprobe daraus:

Zitat
Stefan Ritter
Die Energiewelt wird dezentral. 1970 gab es 100 Kraftwerke in Deutschland.


Tja hat wohl nicht die Studie vom Ökoinstitut gelesen

[www.oeko.de]

Seite 24 ( PDF Format Papierausdruck Seite 8 ) dort zu lesen
[attachment 956 KWKGeschichte.png]

Das bedeutet das gerade 1970 die Aussage am wenigsten zutrifft, aber wie viele in Umfeld
wie mach ich Geschäftsmodelle mit Erneuerbaren Energien oder welch die dafür gehalten werden,
erstmal ein Behauptung aufstelle, kommt ein Widerspruch behaupte, dieser habe nicht den
geringsten Dunst, wird dann doch das Gegenteil bewiesen kommt eventuell ein eingesprungener Adenauer :mad:

von Manfred aus ObB - am 30.12.2014 23:26
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