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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
BdasB, Manfred aus ObB, R, microcar, Sven Salbach

Continental Mobilitätsstudie 2015: "Elektroautos in der Imagefalle"

Startbeitrag von BdasB am 07.01.2015 08:21

[www.continental-corporation.com]
Continental Mobilitätsstudie 2015: Elektroautos in der Imagefalle

Für Autofahrer sind Elektroautos vor allem umweltfreundlich
Nur für wenige stehen sie für Fahrfreude und Sportlichkeit
Viele ältere Autofahrer wollen kein E-Auto, jüngere zunehmend ablehnend

Continental veröffentlicht die gesamten Studienergebnisse am 29. Januar 2015

Hannover, 7. Januar 2015.
Elektroautos besitzen bei Autofahrerinnen und -fahrern in Deutschland ein besonders „grünes“ Image, wecken bisher jedoch kaum Emotionen. In der „Continental Mobilitätsstudie 2015“ bewertet eine klare Mehrheit rein elektrisch betriebene Fahrzeuge zwar als besonders umweltfreundlich (72%) und vernünftig (67%), kaufentscheidende Imagefaktoren wie Fahrspaß (26%), attraktives Design (26%) und Sportlichkeit (23%) sind jedoch nur schwach ausgeprägt.
Zusätzlich zu den höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu konventionell betriebenen Fahrzeugen dämpft das unausgewogene Image die Erwartungshaltung der Autofahrer hinsichtlich einer eigenen Nutzung.

... aha ... (weiterlesen auf der Conti-Seite)

... und weiter:
[www.heise.de]
Umfrage: Verbrennungsmotor bleibt Top-Thema

Die Manager der Autoindustrie werden sich einer Branchenumfrage zufolge auch in den kommenden Jahren auf die Optimierung herkömmlicher Verbrennungsmotoren konzentrieren. Die Entwicklung neuer Antriebstechnologien, innovativer Mobilitätsdienstleistungen oder vernetzter Fahrzeuge habe nach Ansicht der Entscheider hingegen vorerst nur eine untergeordnete Bedeutung, teilte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG am Mittwoch in Berlin mit.

Nach einer weltweiten Umfrage unter rund 200 Managern der wichtigsten Hersteller, Zulieferer und Händler bleiben bis zum Jahr 2020 das Wachstum in den Schwellenländern und die Optimierung des Verbrennungsmotors die wichtigsten Themen...

Dagegen glaubt nur eine Minderheit der Befragten, dass die Vernetzung eines Fahrzeugs, Telematikdienste oder alternative Antriebe in den kommenden fünf Jahren eine wichtige Rolle beim Autokauf spielen werden. Den Durchbruch selbstfahrender Autos erwarten die Fachleute aus Europa, Nordamerika und China trotz erster erfolgreicher Pilotprojekte frühestens in 20 Jahren.

„Ich fürchte, die Bedeutung dieser Themen und deren Bearbeitung in dem tradierten Geschäftsmodell wird in vielen Unternehmen stark unterschätzt“, sagte KPMG-Autoexperte Dieter Becker.
„Dabei steckt gerade hier enormes Wachstumspotenzial.“

(dpa)

Antworten:

Zitat
Continental Mobilitätsstudie 2015


Hannover, 7. Januar 2015.
Elektroautos besitzen bei Autofahrerinnen und -fahrern in Deutschland
ein besonders „grünes“ Image, wecken bisher jedoch kaum Emotionen.



Autonom fahrende Autos hätten den Vorteil das man drin einschlafen kann ( man kämm heim ohne zu lenken,
ähnlich wie früher beim Ochsengespann, wenn der Bauer dem Bier zu sehr zugetan )
Emotionen kann die Technik noch weniger freisetzen und doch wird Sie als die Zukunft verkauft,
ist aber bereits vor 40 Jahren vergeigt worden
[www.youtube.com]

Schön ist das Bild dazu aus der Studie ( gleichzeitig Bildquelle: [www.continental-corporation.com] )


Besservedienende Vorstadt ( nur von da an Diredaremasse ( Hochdeitsch Einkommensverhältnisse ) aufwärts geht
an neuen Eautos überhaupt was ) um halb Zehn Vormittags auf den Weg zum ersten Meeting, mir fällt da immer
die Zeile um Zeitindex: 0:49
[www.youtube.com] ein :o

von Manfred aus ObB - am 07.01.2015 09:04

Elektroautos verkaufen sich schlecht und leiden unter Imageproblemen

... und nochmal ... [www.heise.de]

... zum mitdiskutieren ... [www.heise.de]

Elektroautos verkaufen sich schlecht und leiden unter Imageproblemen

Weil offenbar "die kaufentscheidenden Imagefaktoren Fahrspaß, attraktives Design und Sportlichkeit" sind.
Sie sind nicht Nützlichkeit, einfache Handhabung, Sparsamkeit, Wartungsfreundlichkeit und all die kleinen Details, die ein Auto zu
einem Vernunft-Auto machen würden.
Weil das so ist, haben wir:
- Unnötig viel Lärm in den Städten und an den Straßen.
- Unnötig viel Abgase
- zu große Autos
- mehr Flächenverbrauch als nötig
- mehr Spritverbrauch als nötig
- insgesamt zu hohe Kosten
Weil das Auto dieses Imageproblem hat ist ein Begriff wie Vernunft-Auto quasi ein abschreckendes Attribut mit dem man bestenfalls Randgruppen anspricht.

[www.emobilitaetonline.de]

von BdasB - am 08.01.2015 15:24

Re: Elektroautos verkaufen sich schlecht und leiden unter Imageproblemen

Würde der Spritpreis steigen und/oder die Akkus(freilich auch die E-Autos) deutl.günstiger am besten in Verbinding mit mehr Reichweite wäre das Imageproblem der E-Autos doch überhaupt kein Thema.....
Ansonsten sollten wir Aktiven wenigstens die Zeit noch gut nutzen
bis der Boom wirklich beginnt wenn er denn je wirklich aus vorgenannten Gründen stattfindet,denn dann dürfte es vorbei sein mit dem "günstigen"Fahren, weil irgendwo muss der Fiskus ja die entgangenen Spritsteuern reinholen..........

von microcar - am 08.01.2015 19:42
ich sags immer wieder, BMW i8, Tessla etc. sind das beste was gemacht werden kann, ansonsten werden Elektroautos sich aufgrund des Image niemals ! durchsetzen, jeden noch so ehrenswerten Ökogedanken zum Trotz.
Autos werden nach Emotionen gekauft, sonst gäbe es Marken wie BMW, AUDI, Mecedes etc nicht!

Dann währen Marken wie Skoda u.a. Marktführer

Aber es ist auch gut das es so ist wie es ist, sonst sähe es in Deutschland wirtschaftlich noch viel schlechter aus...

von Sven Salbach - am 09.01.2015 00:09
Zitat
Sven Salbach


Dann währen Marken wie Skoda u.a. Marktführer


Deutschland ist nicht die Welt
und vergleich mal die Verkauften Stückzahlen, natürlich gibt's Leut die meine das hebt Ihren Wert,
auch Tesla verkauft so seine Gefährte, 82% der Tesla Kunden halten sich für die Krone der Ökoszene
also die Ökoszene wo man mit Geld kaufen kann, hat jetzt auch nicht unbedingt
mit Öko zu tun, aber das Image ist so getwittert :rp:

Sogenannte Brot und Butterautos sind die einen nicht und die andern schon garnicht,
Brot und Butterautos sind Autos die Generationen prägten, da ist VW klar Marktfüher
erst der Käfer und dann die Generation Golf, nur damit kannst nicht vor andern rumkasperln
das was besonderes Bist :o

von Manfred aus ObB - am 09.01.2015 11:17
Dann warte mal den GTE ab. Der eignet sich meiner Meinung nach recht gut für den solventen Kunden mit Stadtwohnung und Profilneurose, der einerseits auf seine Automobile Prothese nicht verzichten, aber andererseits auch nicht als anachronistischer Fosilsaurier dastehen möchte. So einer kann dann beruhigend auf den ausgewiesenen Ausstoss verweisen, zeigen was er hat und auch mal ne Ökotusse abschleppen. Und das Segment Kleinwagen dient bei den heimischen Herstellern doch nur der Markenbindung. Damit wird nicht viel verdient. Beim Golf geht es dann langsam los mit den Margen und der entsprechende Passat oder Audi für's Firmenimage kommt bestimmt nach. Für Handwerker ist der Hybrid mit AHK ohnehin atraktiver hat hier mal einer geschrieben.

von R - am 09.01.2015 15:39
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