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Manfred aus ObB, Martin Heinrich, thegray, BdasB

ika Studie "CO2-Emissionsreduktion bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen nach 2020" bmwi

Startbeitrag von BdasB am 28.01.2015 08:17

[www.bmwi.de]
Staatssekretär Machnig: Weitere signifikante CO2-Reduktion im Pkw-Bereich nur durch breiten Einsatz alternativer Antriebstechnologien möglich

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, stellt heute anlässlich einer Fachveranstaltung in der Ständigen Vertretung in Brüssel die vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie "CO2-Emissionsreduktion bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen nach 2020" vor.
Sie kommt zu dem Ergebnis, dass weitere signifikante CO2-Reduktionen unter 95 g CO2/km nur durch den breiten Einsatz alternativer Antriebstechnologien wie insbesondere Elektromobilität zu erreichen sind.

Staatssekretär Machnig: "Klar ist: Wir müssen auch im Verkehrsbereich die CO2-Emissionen weiter reduzieren, wenn wir die EU-Klimaziele erreichen wollen. Auf EU-Ebene liegt der Fokus bislang auf der Regulierung der CO2-Emissionen der Pkw-Neuwagenflotte. Die aktuelle Studie zeigt: Weitere deutliche CO2-Einsparungen lassen sich nur durch einen breiten Einsatz alternativer Antriebstechnologien erreichen.
Dies ist zugleich mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden. Der Zeitpunkt für neue CO2-Zielwerte für die Zeit nach 2020 muss daher gut gewählt werden und in enger Verknüpfung mit den Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität stehen. Wir brauchen insgesamt einen umfassenden Ansatz zur CO2-Vermeidung im Straßenverkehr und ein breites Bündel an Instrumenten und Maßnahmen, die sorgfältig aufeinander abgestimmt sein müssen."

Laut der Studie sind weitere deutliche Emissionsreduktionen technisch möglich, stellen aber wirtschaftlich eine große Herausforderung dar. Denn hierfür müssen insbesondere alternative Antriebstechnologien wie Plug-In-Hybride und reine Batteriefahrzeuge in stärkerem Maße in den Markt gebracht werden. Diese Technologien sind auf absehbare Zeit noch mit deutlichen Mehrkosten verbunden, die letztlich der Verbraucher bei Erwerb eines Neuwagens zahlen muss. Zwar spart der Einsatz neuer Technologien Kraftstoffkosten. Dies kann aber die Mehrkosten in der Regel nicht in gleichem Umfang kompensieren.

"Ich plädiere deshalb für eine offene Diskussion mit allen Betroffenen. Den Rahmen dafür hat der Europäische Rat im Oktober festgelegt. Er hat die EU-Kommission gebeten, nach 2020 weitere Instrumente und Maßnahmen für ein umfassendes und technologieneutrales Konzept zu prüfen. Über ein solches umfassendes Konzept, das auch Anreize für Emissionsminderungen im Fahrzeugbestand erfasst, sollten wir baldmöglichst die Diskussion auf europäischer Ebene beginnen."

Die derzeit geltende europäische CO2-Gesetzgebung im Pkw-Bereich wurde zuletzt im März 2014 novelliert. Nach der maßgeblichen Verordnung (EG) Nr. 443/2009 müssen die durchschnittlichen CO2-Emissionen der europäischen Pkw-Neuwagenflotte bis zum Jahr 2015 auf 130 g CO2/km und bis Ende des Jahres 2020 auf 95 g CO2/km verringert werden. Insbesondere die mit der Novelle im März 2014 erfolgte Fortschreibung des Zielwerts für die Zeit bis Ende 2020 entspricht einer weiteren Emissionsreduktion um etwa 25 Prozent im Vergleich zu den tatsächlichen durchschnittlichen Emissionen der Pkw-Neuwagenflotte im Jahr 2013 (126,7 g CO2/km). Die Europäische Kommission ist aufgefordert, die geltende Regulierung bis Ende 2015 zu überprüfen.

Die Studie "CO2-Emissionsreduktion bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen nach 2020" des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen University wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt. Sie leistet einen wichtigen Diskussionsbeitrag für die Überprüfung und Weiterentwicklung der CO2-Regulierung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen für die Zeit nach 2020.

Endbericht in deutscher Sprache (PDF: 3 MB)
Kurzfassung (Management Summary) in deutscher Sprache (PDF: 916 KB)
Kurzfassung (Management Summary) in englischer Sprache (PDF: 932 KB)

... auf der Web-Seite abrufbar ...

z.B. PDF: [www.bmwi.de]

Antworten:

So, so

Die Studie meint 2030 61¢ die kWh Autostrom :o da wird's Zeit fürs Cityel 3.0 ;-)

von Manfred aus ObB - am 28.01.2015 16:19
Zitat
Manfred aus ObB
So, so

Die Studie meint 2030 61¢ die kWh Autostrom :o da wird's Zeit fürs Cityel 3.0 ;-)



Muhaaa - da müßte ich mit was auch immer gepinselt sein wenn ich mit noch was anderem fahren würd, als mit meinen EV Oltimer - also eigentlich Gehtnichtmehr oder zumeist mit dem Pedelec auf lehren Straßen;-)

Auch da läßt Utopia grüßen - (nicht das ich bestreite das der Strompreis möglich, die Oligopole bleiben ja bestehen) vor allen wenn man dann per Steuergesetz gezwungen nur noch über spezielle Auto-Dosen zu laden....oder besser noch via TÜV und Zulassungsverordnungen einen verplombten Zähler mit GSM-Modem zu installieren - im Fahrzeug. Neben dem Mautzähler der dann in einen Amtlich geeichten und vorgeschriebenen Nummernschildhalter integriert ist. Neben der von den Versicherungen dann auch mit Unterstützung der Lobby beim KBA und Ko. durchgesetzten und damit vorgeschriebenen Blackboxen.
Natürlich alles separat vom Fahrzeughalter nach "freier Wahl" zu kaufen, neben der obligatorischen SIM-Karten und denn laufenden Kosten selbst zu bezahlen ist.

von thegray - am 29.01.2015 07:03
Hallo,

also in den letzten 15 Jahren hat sich der Strompreis für Privatkunden ungefähr verdoppelt, würde also nur genauso weiter gehen.

Da ist an der E-Tanke laden dann auch nicht teuer wie daheim, es sei denn man hat zu Hause Strom von "oben" umsonst.

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 29.01.2015 07:34
Zitat
Martin Heinrich
Hallo,

also in den letzten 15 Jahren hat sich der Strompreis für Privatkunden ungefähr verdoppelt, würde also nur genauso weiter gehen.

Nun in Bezug zu meiner Post, habe ich nicht bestritten. Ich lese meine Rechnungen von daher kann ich nur beipflichten.

Zitat
Martin Heinrich
Da ist an der E-Tanke laden dann auch nicht teuer wie daheim, es sei denn man hat zu Hause Strom von "oben" umsonst.
Gruß Martin


OHha - da bliebe abzuwarten, ich sehe zwar nicht den Silberstreif am Horizont aber schon aus den den Fernen den neuen Berufsstand der Vogonen* in Form des PV-Kontroleurs nach GEZ-Manier(Ist die beim Versorger gemeldete PV-Leistung auch die die Tatsächlich installiert ist)
Wenn nicht wird einen Schätzung (augenscheinlicher TypxSatellitenbild-FlächenermitlungxWetteramt-Sonnenstunden)durch das örtliche Amt gemacht.....

Gruß "der Graue" etwas mehr "dunkler" sehend.

ps. * Vogonen???: (kleines Morgenrätzel für die "graue Masse" oder auch graue Substanz)nun aus welchen Epos stammt die alles entscheidende Zahl 42 auf die Frage nach dem Sinn des Lebens und allem.

pps. ** graue Masse ist das was manche scheinbar im Oberstübchen haben oder weniger - dem gelegentlichen Verhalten nach hier.

von thegray - am 29.01.2015 09:00
Zitat
thegray


ps. * Vogonen???: (kleines Morgenrätzel für die "graue Masse" oder auch graue Substanz)nun aus welchen Epos stammt die alles entscheidende Zahl 42 auf die Frage nach dem Sinn des Lebens und allem.


Das kleine pelzige Wessen aus den Krebsnebel mochte die Vogonen nicht so besonders,
weil Ihre Dichtkunst zwar den zweiten Platz belegt ( also den von hinten ) aber zuwenig metaphysisch ist :o

Allerdings gibt's Leut, die behaupten mein Schreibtisch hätt Ähnlichkeiten mit einen Vogonenschiff :mad:

von Manfred aus ObB - am 29.01.2015 09:06
Hallo,

sind zwar nun schon bischen Off-Topic aber die Frage war ja nach: "The Hitchhiker's Guide to the Galaxy".

Und mit dem Solarstrom der in 2030 bei mir mit Sicherheit nicht mehr am Netz hängt bleibe ich mit 9,6 kW peak unter der (bisherigen) Bagatellgrenze.

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 29.01.2015 10:28
Zitat
Martin Heinrich


Und mit dem Solarstrom der in 2030 bei mir mit Sicherheit nicht mehr am Netz hängt bleibe ich mit 9,6 kW peak unter der (bisherigen) Bagatellgrenze.


Soll aber Leute geben, die sich auch im Winter Strom selbstzapfen ( mit Wärme als Schaum obendrauf,
derzeit ist der Schaum halt mehr, als der Saft, ist aber der mangelnden Technik eins außengekühlten
Kolbenmotos geschuldet, nicht der Physik ) und in dem Fall ( Jahresmenge besonders wenn's Eauto mitsäuft)
kann da doch dann ganz Fix jemand die Hand aufhalten :rp:

von Manfred aus ObB - am 29.01.2015 10:56
Zitat
thegray

pps. ** graue Masse ist das was manche scheinbar im Oberstübchen haben oder weniger - dem gelegentlichen Verhalten ............


Ein nettes Stichwort zu der ganzen Studie, also den Gedanken aus dem Bürokratenhauptquatier,
zur Entwicklung an der Front des technischen Fortschritts und wie man den mit Fördergelder bremsen
kann, um länger das alte verstaubte Vorschriftsgedankengut behalten zu können ( jede
Ähnlichkeit mit anderen Spezies in der Galaxie wäre rein Zufällig :rp:
[www.youtube.com] )

Da auf Seite 52 ist folgendes Bild zu finden ( erlaubter Fortschritt bis 2030 wo der Sprit 5 € kost, also fossiler
zu P-t-G gibt's gibts nix in der Studie, weder kyrogen noch gedrückt )
[attachment 1080 Pfffft.png]

Für die Gefolgschaft des Großen Akkus, die ersten zwei Pfeile beziehen sich auf den außengekühlten Verbrennugsmotor,
was ja für den Holzweg schon ein Indiz allein für sich ist :rolleyes:

Der obere Pfeil ist im Brennraum und wenn die Zukunft da erst Anfangen soll, hätt der Diesel Rudolf
seinen 1 im Diplom nicht verdient. Der war in seinen Patent von 1892 schon weiter, besonders was
die Schadstoffe betrifft, sieht man sich die Vorschläge an, fängt man mit den Husten schon besser jetzt an :-(

Der zweite Pfeil zeigt die Vorstellungen Exergie aus der Wärme der Abgase zu bekommen, wer seine
grauen Zellen noch benutzt und nicht nur zum sortieren von Vorurteilen verwendet,
meint jetzt ähhhaaaa ein großer Teil der Wärme ist doch im Kühlwasser, die welche noch
zwischen benutzen und einsortieren schwanken, meinen na ja im Winter ist dann das Auto ( Haus beim BHKW ) Warm :spos:

Vergessen wird da aber wer vorher Schadstoffe im Brennraum produziert, muß diese Reinigen
und ohne Wärm läuft da Nix. Natürlich gibt's die Abwärmenutzug und des in Bayern schon lang
( mag jetzt 15 Jahr aus, habs ja schon vor 10 Jahren hier reingeschrieben :mad: ) nur
auf Borisch ist es halt nicht Modern, deshalb für die wos intressiert ein Link in Englisch
[marine.man.eu]
( zweites Ratespiel für heut wer find den Fehler auf Seite 21 :o )
Die PDF ist aber ohne Schadstoffbehandlung ( so ein Schmarrn, wer Schadstoffe bildet, hat den
Treibstoff nur nicht richtig verbrannt und des ist ineffizient :angry: ) eine PDF zum traurigen Stand der Technik dazu
[marine.man.eu]
Warum sich die beiden englischen PDFs beißen liegt nicht am Englisch, sonder an der selbst verursachten Problematik.

Wär aber hier doch etwas Speziel, obwohl's natürlich auch fürs Auto, dem Radlader und das BHKW als solches gilt.

Jedenfalls mit diesen Inhalt in der Studie und evetuell in den Köpfen unserer Autobauer ist
kein Blumentopf zu gewinnen, na eventuell geht's ja darum auch garnicht, also um alles
was mit Klimaschutz und Mobilitätserhaltung der Bürger ohne Verarmung zu tun hat :eek:
sondern einzig und allein das füllen von Verwaltungserlaßen auf Bundes und EUebene :rp:

von Manfred aus ObB - am 29.01.2015 18:51
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