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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stromer71, Peter Dambier, BdasB

Strom von der Telekom

Startbeitrag von BdasB am 26.02.2015 12:09

[www.heise.de]
Die T-Batterie: Strom von der Telekom

Mit ihren riesigen Batteriekapazitäten will die Telekom in das Energiegeschäft einsteigen. Ein Pilotprojekt läuft bereits.


"Mit der ererbten Infrastruktur sind wir gut aufgestellt für die neu dezentrale Energiewelt", meint der Research & Innovation Director Smart Energy auf dem Innovationskongress von Technology Review.
Für die Notstromversorgung stehen an 8000 Standorten zirka 20 Mega-Amperestunden in Form von Bleibatterien bereit, mit einem Vergleichswert von rund einer Giga-Wattstunde. Da diese Reserve sehr großzügig ausgelegt ist, wären die Batterien Lehmann zufolge hervorragend geeignet, um Schwankungen im Netz abzufangen — ohne den Betrieb der Telekommunikations-Infrastruktur zu gefährden.

Erste Tests verliefen erfolgreich, der unternehmensinternen Markt erwies sich ökonomischer Sicht aber zu klein, um Einnahmen zu erzielen. Doch das System funktionierte, die Technik erfüllte die strengen Prüfvorschriften für das öffentliche Netz und so wagte das Team den Schritt in den Primärenergiemarkt, laut Lehmann der lukrativste Markt in Deutschland.
Die Telekom ließ sich als Anbieter für Primärregelenergie registrieren und startete ein Pilotprojekt mit dem Energieunternehmen Vattenfall.

Zudem denkt Lehmann darüber nach, in leer stehenden Telekom-Gebäuden in Ballungsgebieten Blockheizkraftwerke zu installieren. Diese Standorte sind laut Lehmann ideal: "Wir glauben, dass das Telekommunikationsnetz denselben hierarchischen Designprinzipien folgt wie das Energienetz: Es richtet sich nach der menschlichen Aktivität. Wo viele Menschen sind, wollen sie kommunizieren und auch Energie verbrauchen." (Hans Dorsch)


Mehr zum Thema in Technology Review online: "Mit Notstrom zum Energieanbieter"

Hinw.: Das bisherige ANALOGE(+ISDN)-TELEFON-NETZ soll in 2 Jahren komplett stillgelegt werden ...
dann wird die TELEFONIE komplett digital abgebildet ... wieviel hunderte Schaltzentralen werden dann
obsolet ??? .... Garnicht so dumm von den Telekomikern zumindest die USV weiterhin (wirtschaftlich?)
zu nutzen ....

Antworten:

Der Fachmann für Elektromobilität bei unserem Energieversorger hat das gewusst. Der hat immer schon davor gewarnt, dass uns die vielen Händis den Strom wegladen.

Kann mir jemand ein Händi emfehlen, mit Adapter von USB auf CEE, falls im i-MiEV die Batterie leer und keine Steckdose in der Nähe ist?

von Peter Dambier - am 26.02.2015 16:10
USB auf CEE einfach selber löten!

hier die Bastelanleitung :-)
[www.youtube.com]

Aber Spass beiseite, so wird es bald kommen,
0,02 €/kWh bei Überangebot,
und 1,20 €/kWh bei alsoluter Spitzenlast.
Klar dass sich da ein Telekomiker-Speicher bei einer Spitzenlast rechnet.

Aber nur SO werden wir 80 Millionen und andere europäische Millionen Endverbraucher ein ausgeglichenes Netz regulieren können.
Dumm und unplanmäßig zahlt, während planmäßig und findig spart!

Bei uns in der Region entwickelt ein kleines findiges Stadtwerk das,
was EON und Co seit Jahren nicht auf die Reihe bekommt:
Ich gebe meinen Stadtwerken ein Zeitfenster von 11 Stunden in dem ich z.B. 10,5 kWh laden möchte,
die Stadtwerke disponieren über die regelbare Funksteckdose,
dass spätestens am Ende von meinem Zeitfenster die 10,5 kWh im Auto sind.
Noch zwei Jahre weiter steck diese Regeltechnik in meinem Ladekabel, und funktioniert egal in welcher Steckdose ich gerade eingestöpselt bin.

Nur all zu logisch, dass die kleinen so etwas den großen vormachen müssen.

von Stromer71 - am 26.02.2015 21:58
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