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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
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Eba_M, BdasB

Projekt „SecMobil“ (Sicherung vor Manipulationen der Ladestrommessung)

Startbeitrag von BdasB am 10.03.2015 07:52

Projekt „SecMobil“
Sichere Ladesäule für Elektroautos:
Neuer Sensor deckt Manipulationen der Ladestrommessung auf

[www.emobilserver.de]


Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben einen neuen Sicherheitssensor für Elektro-Ladesäulen entwickelt, der drei Funktionen vereint: In nur einem Chip werden die Ladeströme gemessen, Manipulationen der Ladesäule aufgedeckt und alle Daten verschlüsselt, bevor sie für die Abrechnung zum Betreiber geschickt werden, berichtet die RUB in einer Pressemitteilung.

Das Projekt „SecMobil“ um Prof. Dr. Tim Güneysu wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Sichere Ladesäule auf dem Campus der Ruhr-Universität ....

Sechs Lehrstühle und Arbeitsgruppen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RUB haben mit ihren Projektpartnern eine komplette Ladesäule mit neuem Sicherheitskonzept gebaut.

Die Ladestrommessung erfolgt in der Regel über die Magnetfelder, die auftreten, wenn der Strom durch die Ladesäule ins Auto fließt. Betrüger könnten die Messung manipulieren, indem sie beispielsweise einen Dauermagneten an der richtigen Stelle in der Ladesäule platzieren; Der Zähler würde dann langsamer laufen.

RUB-Sensor misst den Stromfluss an mehreren Stellen

Der RUB-Sensor erkennt das jedoch sofort: Er misst den Stromfluss an mehreren Stellen des Ladekabels. Alle Messpunkte stehen in einer fest definierten Beziehung zueinander, die einem Angreifer nicht bekannt ist. Sollte jemand dennoch versuchen, die Ladestrommessung zu manipulieren, zeigen sich Abweichungen innerhalb des Bezugssystems, und der Sensor gibt eine Warnung an den Ladesäulenbetreiber aus.

Abrechnungsinformationen gelangen sicher zum Betreiber

Nach dem Ladevorgang müssen Informationen über Stromverbrauch, Ladezeitpunkt, Ladeort und nutzerbezogene Daten für die Abrechnung sicher an den Betreiber der Ladesäule übermittelt werden. (nooooeee muessen nicht !!!)
Das läuft oft über das Mobilfunknetz und das Internet. Wenn sich ein Angreifer über diese Datenschnittstelle in die Ladesäule hackt, könnte er selbst korrekt gemessene Daten nachträglich auf digitalem Wege verändern. Doch auch das weiß die Bochumer Technik zu verhindern.

Wer mag sich die Arbeit machen um 2-5Euro zu "sparen" ???

Bereits im Ladestromsensor werden alle Informationen untrennbar zu einem kryptografisch gesicherten Paket zusammengeschnürt, erklären die Ingenieure. Dafür nutzen sie effiziente Verschlüsselungstechniken zur sicheren Datenübertragung und digitale Signaturen zum Integritätsschutz der Daten. Selbst wenn also der digitale Einbruch in die Säule gelingen sollte, könne ein Angreifer Datenpakete mit Abrechnungsinformationen nicht unbemerkt verändern.

... na da bin ich aber beruhigt ...

Antworten:

Eine Lösung für ein Problem, das es vorher nicht gab.

von Eba_M - am 10.03.2015 16:10
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