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vor 2 Jahren, 11 Monaten
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vor 2 Jahren, 11 Monaten
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Emil, Andilux, Manfred aus ObB, Jan-EL, R, DH@SoKa, Martin Heinrich, BdasB, wotan,der ältere, Dr. Mabuse

Schaufenster-Dialog "!Mythos Elektromobilität?" 17.03. Braunschweig

Startbeitrag von BdasB am 12.03.2015 09:28

[idw-online.de]

Mythos Elektromobilität? - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Maike Kempf Presse und Kommunikation
Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH


Das Haus der Wissenschaft Braunschweig lädt am 17. März 2015 um 19 Uhr zum sechsten Schaufenster-Dialog im Niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität ein. Fünf Experten aus Wirtschaft und Forschung diskutieren über den aktuellen Stand, die Auswirkungen und die Grenzen der Elektromobilität.

Zu kurze Reichweite, zu wenig Ladesäulen, zu teuer. Vorurteile wie diese gibt es viele gegenüber der Elektromobilität. Was ist dran an diesen Bedenken? Was wird im Schaufenster Elektromobilität getan, um diesen zu begegnen? Diesen Fragen wird Moderator Andreas Stamer, Projektleiter Elektromobilität bei der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, am kommenden Dienstag gemeinsam mit fünf Experten aus Wirtschaft und Forschung auf den Grund gehen.

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Mythos Elektromobilität und beleuchtet das Thema im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Auswirkungen der Elektromobilität auf den Arbeitsmarkt in Niedersachsen, der Aufbau der Ladeinfrastruktur, die Rolle der Batterietechnik und intelligenter Stromnetze bei der Umsetzung von Elektromobilität werden beim sechsten Schaufenster-Dialog mit folgenden Experten diskutiert:


Wulf Maasch, Berater für Innovation und Technik, Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Lina Polom, CIMA Institut für Regionalwirtschaft

Dr. Ralf Benger, Wolfsburg AG

Linus Froböse, Technische Universität Braunschweig, Institut für Partikeltechnik

Dr. Dirk Turschner, Technische Universität Clausthal, Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme

Gerne arrangieren wir bei Interesse Interviews mit den Experten.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Handwerkskammer Braunschweig – Lüneburg – Stade statt. Die Schaufenster-Dialoge im Niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität werden gefördert durch die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg.

Termin:
Mythos Elektromobilität? Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Schaufenster-Dialog im Niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität Diskussion
Dienstag, 17. März 2015, 19 Uhr
Haus der Wissenschaft Braunschweig, Raum Veolia (5. OG), Pockelsstr. 11
Der Eintritt ist frei


Für Rückfragen:
Carina Teufel
E-Mail: c.teufel@hausderwissenschaft.org
t: +49 (0) 531 391 2164
www.hausderwissenschaft.org – Haus der Wissenschaft Braunschweig

Antworten:

Zitat
BdasB
Zu kurze Reichweite, zu wenig Ladesäulen, zu teuer. Vorurteile wie diese gibt es viele gegenüber der Elektromobilität.


Das sind keine Vorurteile sondern Tatsachen, andernfalls hätte sich die Elektromobilität schon lange durchgesetzt.

von Emil - am 12.03.2015 19:15
Die Reichweite kann man mittels Laden einfach verlängern....

von Andilux - am 13.03.2015 05:21
... wenn eine freie Ladestation auf der Strecke und/oder eine Lademöglichkeit Zuhause zur Verfügung steht. Das alles unter Inkaufnahme eines erheblichen Zeitverlusts, was die Durchschnittsgeschwindigkeit erheblich reduziert.

von Emil - am 13.03.2015 07:06
Da ich jetzt immer mit vollen Tank ähm Akku los fahre, brauche ich
jetzt weniger Zeit zum laden als früher zum tanken.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 13.03.2015 07:27
Hallo,

und ich hab gestern mal wieder getankt, so ein übler Gestank!
Was ist denn aus den propagierten Absaugrüsseln geworden?

Dann der mitleidige Blick der Kassiererin als sie mir die 10€ abgenommen hat!
Da sag ich dann immer dass das nun für die nächsten 2000 km reicht.

Und im Sommer sieht mich da niemand weil ich da keine Heizung brauche.
Dieses Abhängigkeitsgefühl erspare ich mir doch lieber.

Gruß Martin

[www.youtube.com]

von Martin Heinrich - am 13.03.2015 07:52
Zitat
Martin Heinrich
Da sag ich dann immer dass das nun für die nächsten 2000 km reicht.


Was fährst Du für ein tolles Elektroauto das 2000km Reichweite ohne zu Laden hat? :D

von Emil - am 13.03.2015 08:31
Zitat
Emil


Was fährst Du für ein tolles Elektroauto das 2000km Reichweite ohne zu Laden hat? :D


Des war der Brennstoff für die Zusatzheizung und nun wird's Sommer, ist also so gesehen
nur der Ballast zur Optimierung der Straßenlage für die nächsten 2000 Kilometer :rp:

von Manfred aus ObB - am 13.03.2015 09:17
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
Emil


Was fährst Du für ein tolles Elektroauto das 2000km Reichweite ohne zu Laden hat? :D


Des war der Brennstoff für die Zusatzheizung und nun wird's Sommer, ist also so gesehen
nur der Ballast zur Optimierung der Straßenlage für die nächsten 2000 Kilometer :rp:


Richtig, die 7 Liter sind für die Heizung im AX electrique und hier hab ich auch kein Bauchweh denn aus einem Brennstoff Wärme zu machen ist vom Wirkungsgrad her gesehen ganz ok.
Wobei ich den jetzt getankten Sprit bestimmt nicht den Sommer über rumfahre denn noch ist nicht Ostern und die Winterreifen sind noch drauf ( - der Winter ist noch nicht vorbei) und außerdem fahr ich bis dahin noch gut 1500km und zwar ganz ohne extra einzulegende Ladepause.

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 13.03.2015 10:45
Na ja, manche begreifens - manche nicht.

Das ist leider so, wenn sich ein Nichtraucher und ein Raucher miteinander unterhält.

Ich sag nur eins, man soll endlich aufhören bei jedem mal sich fortzubewegen die Luft zum Atmen zu verpesten.

lg Andreas

von Andilux - am 13.03.2015 17:48
Zitat
Andilux
Ich sag nur eins, man soll endlich aufhören bei jedem mal sich fortzubewegen die Luft zum Atmen zu verpesten.


Elektrofahrzeuge sind auch nicht emissionsfrei. Man lügt sich in die Tasche wenn man das behauptet. Selbst wenn man sogenannten "Ökostrom", oder sogar selbst erzeugten PV-Strom tankt. Denn der als "Ökostrom" gelabelte Strom und der selbstproduzierte Strom hätte statt dass er die Emissionen beim Elektroauto verringert genauso gut die Emissionen anderer Stromverbraucher reduzieren können. Für die Umwelt ist das mehr oder weniger ein Nullsummenspiel. Der einzige Unterschied ist, dass man die Emissionen an die Standorte der fossilen Kraftwerke verlagert.

Solange wir keine 100 % regenerative Energieversorgung haben sorgt jede zusätzliche Nutzung von sauberem Strom dafür, dass insgesamt die Emissionen nicht wesentlich sinken.

Es nützt der Marktdurchdringung von Elektroauto letztlich überhaupt nichts wenn einzelne Elektroautobegeisterte mit aller Macht versuchen ihre eigene Begeisterung dafür anderen aufzuoktryieren, in dem sie die offensichtlichen Probleme klein Reden. Eine ehrliche Diskussion darüber mit allen Vor- und Nachteilen und eine klaren Definition der Einsatzbereiche für jedes Fahrzeug, nützt hier viel mehr.

Gerade das Reichweitenproblem verbunden mit der mangelnde Ladeinfrastruktur und dem damit verbundenen Zeitverlust wegen zu fahrender Umwege, belegter Ladesäulen und langen Ladezeiten wird klein geredet, obwohl es hier regelmäßig eine Vielzahl von Erlebnisberichte in den Elektromobilforen dazu gibt, wo man es gerade wieder mit 1 km Restreichweite und im Schleichgang geschafft hat die nächste Lademöglichkeit zu erreichen, und dies glücklicherweise gerade frei war.

So was ist für den Nullachtfünfzehn Fahrzeugnutzer einfach abschreckend. Für den Elektromobilbegeisterten ist das dagegen letztlich wie ein Bungee-Sprung um den Adrenalienbedarf zu decken.

Die überwiegende Zahl der Leute will sich um so was keine Gedanken machen. Sie wollen einfach befreit von irgendwelchen Zwängen von einem Ort zum anderen fahren. Selbst beim Verbrenner werden von den Herstellern mittlerweile bei Fahrzeugen Reichweiten von vielen 100 km bis mehr als 1000 km angeboten, weil die Leute das wollen.

Selbst ein Tesla hat damit zu kämpfen, wenn es wirklich darum geht eine lange Strecke auf der Autobahn mit einer entsprechenden Durchschnittsgeschwindigkeit zu bewältigen. Da muss man dann alle 2 h an den Supercharger fahren damit man gerade noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit wie ein LKW erreicht.

Die Reichweiten/Ladeproblematik und die verhältnismäßig hohen Kosten sind momentan noch das größte Hindernis im Markt. Solange das nicht zufriedenstellend gelöst wird, wird das Elektroauto nur einen beschränkten Marktanteil erreichen.

von Emil - am 14.03.2015 03:41
Der selbst erzeugte und womöglich direkt geladene z.B. PV Strom ist durchaus emissionsärmer, als zentral erzeugte umgespannte transportierte wieder umgespannte wechselgerichtete gleichgerichtete Restmengen, mit denen man dann läd. Bei einigermaßen vernünftigem persönlichem Energiemanagement kommt auch der Haushalt nicht zu kurz.
Natürlich rede ich hier von vernünftigen Mengen an individueller Mobilität, die die regelmäßigen nicht ÖPNV erreichbaren Ziele ( wie meinen Arbeitsort :-( ) und die Spontanen Einkaufstouren umfasst. Die Langstreckenfahrt mit dem eigenen Auto ist meiner Meinung nach ein Unsinn, der gar nicht genug erschwert werden kann. Wenn sich beispielsweise eine Fa. den Luxus leistet eine Führungskraft mit dem Auto durch die halbe Republik oder noch weiter zu schicken und ein Lenkrad festhalten lässt, dann ist das nicht wirtschaftlich Und wenn ich wie im Sommer in den Ferien den Güterverkehr dem Individualverkehr unterordne, so dass erhebliche Verbrauchssteigerungen in diesem Sektor erzielt werden, so ist das ebensowenig sinnvoll. Das dieser realistisch betrachtet geringe Aufwand von weiten Teilen der Bevölkerung als Einschränkung der persönlichen Entfaltunsfreiheit empfunden wird ist mir klar. Deshalb erscheint Deine Argumentation auch oberflächlich richtig. Dennoch ist sie es nicht, da sie wie erläutert von der meiner Meinung nach falschen Grundannahme ausgeht es gäbe einen "natürlichen Bedarf" an großen Autos großer Reichweite.

von R - am 14.03.2015 06:52
Zitat
Emil

Elektrofahrzeuge sind auch nicht emissionsfrei. Man lügt sich in die Tasche wenn man das behauptet. Selbst wenn man sogenannten "Ökostrom", oder sogar selbst erzeugten PV-Strom tankt. Denn der als "Ökostrom" gelabelte Strom und der selbstproduzierte Strom hätte statt dass er die Emissionen beim Elektroauto verringert genauso gut die Emissionen anderer Stromverbraucher reduzieren können. Für die Umwelt ist das mehr oder weniger ein Nullsummenspiel. Der einzige Unterschied ist, dass man die Emissionen an die Standorte der fossilen Kraftwerke verlagert.

Solange wir keine 100 % regenerative Energieversorgung haben sorgt jede zusätzliche Nutzung von sauberem Strom dafür, dass insgesamt die Emissionen nicht wesentlich sinken.


Die Wirkungsgrade der Elektrofahrzeuge liegen wesentlich höher
als die von Verbrennern. Selbst wenn man von rein fosilen Strom
ausgeht liegen die Emisionen deutlich unter denen von Verbrennern.

Zitat
Emil
Es nützt der Marktdurchdringung von Elektroauto letztlich überhaupt nichts wenn einzelne Elektroautobegeisterte mit aller Macht versuchen ihre eigene Begeisterung dafür anderen aufzuoktryieren, in dem sie die offensichtlichen Probleme klein Reden. Eine ehrliche Diskussion darüber mit allen Vor- und Nachteilen und eine klaren Definition der Einsatzbereiche für jedes Fahrzeug, nützt hier viel mehr.


Elektrofahrzeuge sind nicht für jeden Anwendungszweck geeignet
und das hat auch niemand behauptet.

Zitat
Emil
Gerade das Reichweitenproblem


Ich habe kein Reichweitenproblem.

Zitat
Emil
verbunden mit der mangelnde Ladeinfrastruktur und dem damit verbundenen Zeitverlust wegen zu fahrender Umwege, belegter Ladesäulen und langen Ladezeiten wird klein geredet, obwohl es hier regelmäßig eine Vielzahl von Erlebnisberichte in den Elektromobilforen dazu gibt, wo man es gerade wieder mit 1 km Restreichweite und im Schleichgang geschafft hat die nächste Lademöglichkeit zu erreichen, und dies glücklicherweise gerade frei war.


Die Ladeinfrastruktur ist noch Mangelhaft, das stimmt.

Zitat
Emil
So was ist für den Nullachtfünfzehn Fahrzeugnutzer einfach abschreckend. Für den Elektromobilbegeisterten ist das dagegen letztlich wie ein Bungee-Sprung um den Adrenalienbedarf zu decken.


Blödsinn, ich fahr ganz entspannt und mit einen breiten lächeln
an den Tankstellen vorbei ;)

Zitat
Emil
Die überwiegende Zahl der Leute will sich um so was keine Gedanken machen. Sie wollen einfach befreit von irgendwelchen Zwängen von einem Ort zum anderen fahren. Selbst beim Verbrenner werden von den Herstellern mittlerweile bei Fahrzeugen Reichweiten von vielen 100 km bis mehr als 1000 km angeboten, weil die Leute das wollen.


Das diese Leute ständig über die Spritpreise mosern und sich drüber
aufregen das der Partner nicht getankt hat gehört dann wohl zu
angenehmen Seiten des Verbrenner fahrens?

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 14.03.2015 09:29
Tja, nur schlechtes Gewissen erzeugt balladenähnliche abhandlungen und Erklärungsbedürfnisse .
Verstehe nicht, was der Emil hier in dem Forum überhaupt will wo es nur um e Fahrzeuge geht ? Er soll sich doch mit seinesgleichen über Verbrennerfahrzeuge unterhalten...

lg Andreas

von Andilux - am 14.03.2015 10:36
Zitat
Martin Heinrich
Hallo,

und ich hab gestern mal wieder getankt, so ein übler Gestank!
Was ist denn aus den propagierten Absaugrüsseln geworden?

Dann der mitleidige Blick der Kassiererin als sie mir die 10€ abgenommen hat!
Da sag ich dann immer dass das nun für die nächsten 2000 km reicht.

Und im Sommer sieht mich da niemand weil ich da keine Heizung brauche.
Dieses Abhängigkeitsgefühl erspare ich mir doch lieber.

Gruß Martin

[www.youtube.com]


Mein E-Trabbi hatte einen 1,6l Tank für die Sirokko Standheizung.
Wenn ich da tankte sagte mal ne Verkäuferin zu mir "ab 21 Uhr wirds billiger". Dachte, der Arme bub, kann sich für sein Trabbi nur 1,6l leisten...

von Dr. Mabuse - am 14.03.2015 10:41
Zitat
Andilux
Verstehe nicht, was der Emil hier in dem Forum überhaupt will wo es nur um e Fahrzeuge geht ? Er soll sich doch mit seinesgleichen über Verbrennerfahrzeuge unterhalten...

lg Andreas


Na, mindestens mal die kontroverse Diskussion am laufen halten. Ich lese so etwas gerne. Er könnte ja Recht haben und mich aus einem Selbsbestätigungsmonolog reißt.

von R - am 14.03.2015 11:54
Richard
Ich bin begeistert.:spos:
woti

von wotan,der ältere - am 14.03.2015 14:42
Zitat
Richard
Der selbst erzeugte und womöglich direkt geladene z.B. PV Strom ist durchaus emissionsärmer, als zentral erzeugte umgespannte transportierte wieder umgespannte wechselgerichtete gleichgerichtete Restmengen, mit denen man dann läd.


Was nützt das wenn der Strom dann eingespeist wird wenn kaum jemand lädt. Die meisten Leute laden doch heute über die Nacht zu Hause. Da scheint die Sonne nur auf der andere Seite der Erde.

Zitat

Bei einigermaßen vernünftigem persönlichem Energiemanagement kommt auch der Haushalt nicht zu kurz.
Natürlich rede ich hier von vernünftigen Mengen an individueller Mobilität, die die regelmäßigen nicht ÖPNV erreichbaren Ziele ( wie meinen Arbeitsort :-( ) und die Spontanen Einkaufstouren umfasst.


Du wohnst anscheinend nicht auf dem Land, denn da gibt es praktisch keine ÖPNV. Und was vernünftig ist das entscheidest nicht Du sondern jeder für sich selbst.

Zitat

Die Langstreckenfahrt mit dem eigenen Auto ist meiner Meinung nach ein Unsinn, der gar nicht genug erschwert werden kann.


Das ist wieder so ein typischer Fall, wo jemand versucht jemanden anderen zu sagen was er zu tun und zu lassen hat. Und gleichzeitig wird damit der gravierende Mangel der Elektrofahrzeuge gleich weg definiert.

Zitat

Wenn sich beispielsweise eine Fa. den Luxus leistet eine Führungskraft mit dem Auto durch die halbe Republik oder noch weiter zu schicken und ein Lenkrad festhalten lässt, dann ist das nicht wirtschaftlich Und wenn ich wie im Sommer in den Ferien den Güterverkehr dem Individualverkehr unterordne, so dass erhebliche Verbrauchssteigerungen in diesem Sektor erzielt werden, so ist das ebensowenig sinnvoll. Das dieser realistisch betrachtet geringe Aufwand von weiten Teilen der Bevölkerung als Einschränkung der persönlichen Entfaltunsfreiheit empfunden wird ist mir klar. Deshalb erscheint Deine Argumentation auch oberflächlich richtig. Dennoch ist sie es nicht, da sie wie erläutert von der meiner Meinung nach falschen Grundannahme ausgeht es gäbe einen "natürlichen Bedarf" an großen Autos großer Reichweite.


Ich merke, Du willst deine Religion anderen aufzwingen. So funktioniert aber die Welt nicht.

von Emil - am 15.03.2015 10:55
Zitat
Andilux
Tja, nur schlechtes Gewissen erzeugt balladenähnliche abhandlungen und Erklärungsbedürfnisse .
Verstehe nicht, was der Emil hier in dem Forum überhaupt will wo es nur um e Fahrzeuge geht ? Er soll sich doch mit seinesgleichen über Verbrennerfahrzeuge unterhalten...


Wenn Kritik nicht zur eigenen Religion passt dann verzichtet man einfach auf Argumente.

von Emil - am 15.03.2015 10:59
Hallo Emil !

Ich habe nix gegen konstruktive Kritik. Aber ich denke du musst dich noch weiter entwickeln , bzw. manche sachen im eigenen Leben ändern.

Hut ab von diejenigen, die ihr Leben mit einem E Auto meistern und denen ist kein Zacken aus der Krone gefallen, die haben erstens einen großen Beitrag zur Energieeinsparung ( CO2 vermeidung ) beigetragen und ihre Lebensqualität erhöht.

Und mit Argumenten kannst du die Welt nicht ändern, sondern nur mit taten.
Wenn ich deine Beiträge ansehe, verteilst du nur kritik und hast noch keinen einzigen Beitrag gemacht, der in punkto Energieeffizienz und E mobilität irgend wem was geholfen hätte.
Und Kritik verteilen wenn man nicht im selben Boot sitzt, sehe ich immer äusserst kritisch.

Wünsche dir alles Gute in deiner zukünftigen Entwicklung, und glaub es mir, das hat nix mit Religion zu tun....

lg Andreas

von Andilux - am 15.03.2015 15:15
> Wenn Kritik nicht zur eigenen Religion passt dann verzichtet man einfach auf Argumente.

Yeah, Religion, jetzt hast du mich restlos überzeugt das du der einzige
bist der Ahnung und es ist mir jetzt vollkommen klar das alle anderen
hier im Forum überhaupt keine Ahnung haben.

Bist du Troll aus Leidenschaft oder wirst du fürs rumtrollen bezahlt?

von Jan-EL - am 15.03.2015 15:46
Zitat
Andilux


Ich habe nix gegen konstruktive Kritik. Aber ich denke du musst dich noch weiter entwickeln , bzw. manche sachen im eigenen Leben ändern.

Hut ab von diejenigen, die ihr Leben mit einem E Auto meistern und denen ist kein Zacken aus der Krone gefallen, die haben erstens einen großen Beitrag zur Energieeinsparung ( CO2 vermeidung ) beigetragen und ihre Lebensqualität erhöht.



So ähnlich laufen die Diskussionen mit meiner Frau auch.

Die meint auch öfters Sie hätte nichts gegen Diskussionen, aber es natürlich von
vornherein Klar zu welchen Ergebnis sie führen sollen :mad:

Tja ich bin mehre Jahrzehnte verheiratet, was bedeutet wenns unbedingt sein muß,
kann man sich dieser Prämisse fügen, die Forumsregeln gewähren aber im Gegensatz zum
Ehesegen, eine andere Diskurskultur ;-)

von Manfred aus ObB - am 15.03.2015 16:33
Hallo allerseits,

"Zu kurze Reichweite, zu wenig Ladesäulen, zu teuer. Vorurteile wie diese gibt es viele gegenüber der Elektromobilität." (BasB)
"Das sind keine Vorurteile sondern Tatsachen, andernfalls hätte sich die Elektromobilität schon lange durchgesetzt." (Emil)


=> Ob die Reichweite zu kurz ist oder nicht, hängt vom persönlichen Bedarf ab. Daher hat sich die Elektromobilität bei mir auch schon durchgesetzt. Daß sie sich bei vielen anderen nicht durchsetzt, hängt nicht immer nur vom tatsächlichen Bedarf ab, sondern ist leider in vielen Fällen nur durch geschicktes Marketing generiert: Während viele ihren alltäglichen Bedarf ohne persönliche Einschränkungen elektromobil decken KÖNNTEN, es aber NICHT tun, nutzen (und bezahlen!) viele ein Fahrzeug, das Dinge kann, die sie im Alltag nicht brauchen. Der große Gewinn wird derzeit immer noch mit SUVs gemacht. Welcher der vielen SUV-Käufer hat eine Yacht oder ein Pferd (muß also große Anhänger ziehen) oder hat gar eine Spezialbewilligung, um in Deutschland ins Gelände fahren zu dürfen? Ergo: Würden die in vielen Fällen bedarfsgerechten Elektrofahrzeuge mit dem gleichen Eifer beworben wie die in den meisten Fällen überhaupt nicht bedarfsgerechen SUVs, sähe die Marktlage anders aus.
Wer allerdings täglich deutlich über 200km mit dem PKW zurücklegen muß, findet derzeit tatsächlich nur eine geringe Auswahl. Aber um die Fälle, in denen ein Elektroauto den Bedarf nicht decken kann, geht es ja hier auch nicht (andere Zielgruppe). Der SUV ist übrigens auch hier nicht das bedarfsgerechte Fahrzeug... wo war er das doch gleich nochmal?

"der [...] Strom hätte statt dass er die Emissionen beim Elektroauto verringert genauso gut die Emissionen anderer Stromverbraucher reduzieren können. Für die Umwelt ist das mehr oder weniger ein Nullsummenspiel." (Emil)

=> Die Geschichte mit dem Nullsummenspiel ist tatsächlich sehr wichtig, aber nur ein Teil der Wahrheit. Kaufe ich meinen Strom bei einem der großen Vier, dann verkaufen sie mir den "grünen" Strom auf Kosten eines anderen Nutzers, dem das egal ist. So bleibt es tatsächlich ein Nullsummenspiel. Wer das aber verstanden hat, der kauft seinen Strom - sofern er ihn nicht selbst produziert - bei einem Anbieter, der ausschließlich oder doch überwiegend erneuerbare Energien zur Stromgewinnung nutzt. Eine höhere Nachfrage bei einem solchen Anbieter führt nicht zur nutzlosen Umverteilung, sondern zum Ausbau der Anlagen zur alternativen Stromerzeugung. Dadurch sind wir zwar nicht Knall auf Fall gleich bei 100% regenerativem Strom (wie sollte das auch funktionieren?), aber doch auf einem guten Weg dahin. Daß das ganz gut funktioniert, sieht man zur Zeit z.B. auch an den zunehmenden Meldungen über finanzielle Verluste bei den großen Vier. Die haben da anscheinend was verpennt. Muß ich jetzt Mitleid haben?
Wer seine eigene Anlage neu errichtet, um seinen Bedarf selbst zu decken, trägt erst recht nicht zum Nullsummenspiel bei, sondern zum Umstieg.

"Solange wir keine 100 % regenerative Energieversorgung haben sorgt jede zusätzliche Nutzung von sauberem Strom dafür, dass insgesamt die Emissionen nicht wesentlich sinken." (Emil)

=> Warum soll ich erst anfangen dürfen, Elektroauto zu fahren, wenn die Versorgung irgendwann in ferner Zukunft bei 100% regenerativ liegt? Hier wäre doch dringend zu berücksichtigen, welcher Anteil des gesamten Stromverbrauchs auf Elektroautos entfällt: Wenn ich mich recht entsinne, benötigt erst eine Zahl von einer Million Elektroautos ein Prozent des Stroms (aus dem Kopf zitiert, vielleicht habe ich mich auch um eine Null bei der Zahl der Fahrzeuge getäuscht...). Da haben wir im Moment noch viel Luft nach oben...
Auch kann ich nicht nachvollziehen, weshalb ich die bereits heute verfügbaren Vorteile des Elektroautos nicht jetzt schon nutzen soll. Bei Vergleichen in der Presse wird immer abschätzig darauf hingewiesen, daß Elektroautos mit dem denkbar schlechtesten Strommix nur unwesentlich besser wären, als die besten verfügbaren Verbrenner. Soll das etwa ein Nachteil sein? Das sehe ich aber anders: Wenn ein Elektroauto selbst dann noch mindestens genau so sauber wie der beste Verbrenner ist, wenn es mit "gepanschtem" Strom fährt, dann kann ich es wohl bedenkenlos fahren. Und dann natürlich den "ungepanschten" Strom kaufen...

"So was ist für den Nullachtfünfzehn Fahrzeugnutzer einfach abschreckend." (Emil)

=> Stimmt! Da sind wir aber wieder bei der Frage, was genau eigentlich "bedarfsgerecht" ist. Wer täglich nur die viel zitierten 60km fährt und den Rest des Tages das Auto ans Ladekabel hängen kann, muß sich nicht abschrecken lassen. Ist nur eine Frage des Marketings. Und das Marketing erzählt den Leuten, sie müßten jeden Tag ihre Kinder mit einem völlig überdimensionierten Auto 1000km weit zum Kindergarten bringen. Das hat nichts mit der Realität zu tun, sondern nur damit, was derzeit für Realität gehalten wird. Die dazugehörige "Religion" heißt übrigens "Gewinnmaximierung zugunsten der Aktionäre".
Eine Kollegin hat mir letztens im Vertrauen erzählt, sie hätte herausgefunden, daß man seine Kinder sogar mit dem Fahrrad in den Kindergarten bringen könne. Aber das sollte man vielleicht nicht zu laut herumerzählen, sonst merkt noch einer, daß die mit weitem Abstand größte Gruppe der Elektrofahrzeuge schon längst ihren Siegeszug angetreten hat: Elektrofahrräder.

"Die Langstreckenfahrt mit dem eigenen Auto ist meiner Meinung nach ein Unsinn, der gar nicht genug erschwert werden kann." (Richard)

=> Auch das hängt meines Erachtens wieder vom persönlichen Bedarf ab. So im Privatbereich vorhanden, kann der wahlweise mit irgendeinem Verbrenner-Altbestand (Verschrotten macht die Umweltbilanz auch nicht besser, und es gibt ja auch noch die "Halbstinker"), Car-Sharing oder wenn's sich gar nicht vermeiden läßt mit der Bahn gedeckt werden. Aber auch die Bahn hat ja nun entdeckt, daß sich mit Fernbussen das bessere Geschäft machen läßt. Und fährt ansonsten noch überwiegend mit Kohle. Und hat - besonders ärgerlich für Elektroautofahrer! - auch keine vernünftigen Autozüge mehr im Angebot. "Autoverladung" im Doppelsinne: Huckepack und gleichzeitig aufladen. Das wär's doch eigentlich. "Richtig aufgeladen beträgt die Reichweite 1000km und mehr" (Zitat von Roland Reichelt, wenn ich mich nicht irre). Aber das wäre womöglich zu dicht am eigentlichen Kerngeschäft der Bahn, wo es anscheinend keinerlei Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

"Verstehe nicht, was der Emil hier in dem Forum überhaupt will wo es nur um e Fahrzeuge geht ? Er soll sich doch mit seinesgleichen über Verbrennerfahrzeuge unterhalten..." (Andilux)

=> Solange Emil mit uns sachlich über die Thematik diskutieren möchte, darf er das doch gerne tun. So viel anders sind seine Argumente nun auch wieder nicht als das, was mir jeden Tag in der freien Wildbahn begegnet. Nur machen sich die meisten gar nicht die Mühe, sich mit dem Thema überhaupt auseinanderzusetzen. Also laßt doch bitte dem Emil seine Meinung, er hört sich ja wenigstens auch unsere an.

"Was nützt das wenn der Strom dann eingespeist wird wenn kaum jemand lädt. Die meisten Leute laden doch heute über die Nacht zu Hause. Da scheint die Sonne nur auf der andere Seite der Erde." (Emil)

=> Die schönsten und größen PV-Anlagen finden sich oft auf den Dächern von Firmengebäuden. Also genau dort, wo bei schönstem Sonnenschein den ganzen lieben langen Tag mein Elektroauto auf dem Parkplatz steht. Die Herausforderung besteht darin, dieses Zusammentreffen von Umständen auch allgemein nutzbar zu machen. Ich sehe allerdings nicht, daß hier irgendwelche technischen Gründe gegen die Nutzung von Elektrofahrzeugen sprechen. Also nicht madig machen, sondern Lösungen suchen!

"Du wohnst anscheinend nicht auf dem Land, denn da gibt es praktisch keine ÖPNV." (Emil)

=> Obwohl ich selbst in der Stadt wohne, befindet sich mein Arbeitsplatz eher "auf dem Land", also an einem Ort, wo die städtische Straßenbahn partout nicht hinfahren will. Aus diesem Grunde fahre ich meine ganz persönliche "Straßenbahn" (vulgo "Elektroauto"), die fährt nämlich jeden Tag auch genau dann und dort wo ich sie brauche: Aufs Land. Und da nehme ich meistens sogar noch Kollegen mit, denen es genau so geht.
Wenn es nun bei mir wie in den meisten Fällen gerade umgekehrt wäre, also mein Wohnort auf dem Land und der Arbeitgeber in der Stadt: Ob es dann wohl auch noch funktionieren würde? Was spricht dagegen?

"Tja, nur schlechtes Gewissen erzeugt balladenähnliche abhandlungen und Erklärungsbedürfnisse ." (Andilux)

=> Stimmt nicht! Ich hatte einfach nur gerade etwas Zeit und Muse ;-)

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX Electrique, der schon so viel Sprit eingespart hat, daß er sich die Benzin-Standheizung ohne schlechtes Gewissen leisten kann. Und damit einen Haufen Strom spart, der zum Verheizen viel zu schade wäre. Die aktuellen Hersteller und ihre Zielgruppe merken es vielleicht auch noch irgendwann.)

von DH@SoKa - am 15.03.2015 19:08
Danke für Deinen offenen, konstruktiven und sachlichen Beitrag.

Aber auch Du willst den anderen Menschen sagen, was sie brauchen und was nicht. Wenn jeder nur das kaufen würde was objektiv das einzig richtige ist, würde nicht nur unser Wirtschaftssystem nicht mehr funktionieren, den Leuten würde auch eine Menge Lebensfreude entgehen.

Also lass doch bitte denjenigen einen SUV fahren der es will, auch wenn er nie einen Pferdeanhänger oder eine Yacht zieht. Letzteres impliziert schon wieder eine Schublade in die SUV Fahrer geschoben werden. Dabei gibt es eine Vielzahl von anderen Gründen warum jemand auch einen SUV fahren kann. Z.B. kenne ich auch eine Menge älterer Herrschaften, die gerne so was fahren, weil sie viel bequemer einsteigen können. Und die höhere Sitzposition wird von vielen auch geschätzt.

Was mich an diesem Ansatz stört, dass man versucht den Menschen an das Fahrzeug anzupassen, anstatt dass man das Fahrzeug den Bedürfnissen der Menschen anpasst. Das ist zwangsläufig eine Sackgasse, außer man macht dies per Zwang.

Wollen wir das wirklich, oder sollten wir nicht eher nach Lösungen suchen die dazu führen, dass die Leute sich für ein Elektrofahrzeug entscheiden, weil es für sie persönlich einen Mehrwert bringt.

Nicht Verzicht ist der Schlüssel zum Erfolg von Elektrofahrzeugen sondern ein echter Mehrwert gegenüber den herkömmlichen Fahrzeugen.

Übrigens haben ich keinen SUV und auch nie einen gefahren. Ich hätte aber schon längst ein Elektroauto, wenn es eines gäbe das meine Anforderungen an Reichweite und Preis-/Leistungsverhältnis erfüllen würde. Ich brauche ein Auto das mindestens 200 km tägliche Reichweite hat, da ich keine Möglichkeit zum Laden am Arbeitsplatz habe, und neben der Fahrstrecke von täglich 100 km unter Umständen auch noch Fahrten zu Kunden im Raum München habe. Das einzige Fahrzeug wäre der Tesla, aber neben dem Preis stellt sich mir ernsthaft die Frage ob dieses Fahrzeug umweltfreundlicher ist als die in den letzten Jahren genutzten Pendelfahrzeuge Smart/Citroen C1/Peugeot 206. Das sind Kleinwagen die gerade mal 5 l/100 km verbrauchen und weit weniger graue Energie enthalten als ein Tesla.

Dies bringt mich zu dem anderen Punkt mit dem angeblich sauberen Strom der Ökostromanbieter. Ich kenne keinen Ökostromanbieter dessen Strom nicht überwiegend aus alten Kraftwerken und aus dem Ausland kommt, die schon vor der Gründung der Ökostromfirmen existierten. Was bringt es der Umwelt wenn man den im Strommix vorhandenen regenerativ erzeugten Strom heraus trennt und separat vermarktet?
Für mich ist das alles nur eine Art moderner Ablasshandel damit sich jemand ein grünes Gewissen kaufen kann. Hinzu kommt, dass nur die wenigsten Anbieter den Strom dann nach dem Lastprofil ihrer Kunden bereit stellen. Damit wird die aktuelle Struktur der Stromerzeugung mit den fossilen Kraftwerken mehr oder weniger zementiert.

Der rasante Ausbau der regenerativen Erzeugung ist fast ausschließlich dem EEG und der hohen Zahl an privaten Investoren zu verdanken und nicht den Ökostromanbietern, die überwiegend nur an der Börse handeln.

Ich halte es deshalb für viel wirkungsvoller wenn der Bürger sich einen günstigen Tarif mit vernünftigen Bedingungen egal von welchem Anbieter besorgt und die Ersparnis daraus selbst in EEG-Anlagen investiert. Dies hat zum Einen die Folge dass der Wettbewerb im Haushaltskunden Markt verschärft wird, und gleichzeitig der regenerative Anteil in der Stromerzeugung weiter steigt. Die Aufschläge die man oft beim Ökostromanbieter gegenüber dem günstigsten brauchbaren Tarif bezahlt sind verplembertes Geld.

Natürlich kannst Du die Vorteile eines Elektroautos schon heute nutzen, aber Du solltest es nicht damit begründen, dass es wesentlich umweltfreundlicher ist. Denn solange noch Fossilstrom im Netz ist hat man bei Bezug von Strom aus dem Netz immer den Strommix. Und wenn einer meint dass er reinen Ökostrom bezieht, dann ist es gleichzeitig aber so dass ein anderer diesen Strom nicht mehr zur Verfügung hat und mehr Fossilstrom nutzen muss.

Es ist auch davon auszugehen, dass die wenigsten PV-Anlagen gezielt gebaut werden um ein Elektroauto zu versorgen. Sondern sie werden gebaut weil sie sich wegen des EEG oder mittlerweile wegen des Eigenverbrauchs rechnen. Dass dann noch ein Elektroauto hinzu kommt ist nur eine Optimierung. Wobei es gerade bei Elektroautos als Pendlerauto so ist, dass eben der Strom nicht aus der eigenen Solaranlage direkt kommt und man deshalb den Vorteil bei der Eigenerzeugung gar nicht hat.

Die Leute sind es gewohnt mit ihrem Auto auch mal eine lange Strecke zu fahren, auch wenn es vielleicht nur ein paar Mal im Jahr vorkommt. Nur für diese Langstrecke noch ein anderes Auto anzumieten, in welcher Form auch immer ist einfach umständlich und sehr kostenintensiv. Hat man das Auto selbst dann bezahlt man für die auf der Langstrecke gefahrenen km nur noch die Grenzkosten. Damit kann kein anderes Mobilitätsmodell konkurrieren. Von der Bequemlichkeit und der Behaglichkeit eines ausschließlich selbst-genutzten Fahrzeugs ganz zu schweigen.

Die Bahn ist nicht wirklich eine Alternative für mich. Ich fahre bei Strecken länger als 400 km gelegentlich geschäftlich mit der Bahn.

Fast jedes Mal bereue ich es hinterher:
- Verspätungen
- überfüllte Züge
- keine Privatsphäre
- über lange Strecken keine vernünftige Internetverbindung
- Wartezeiten auf zugigen Bahnhöfen
- uvm.

Zusätzlich hat man dann auch noch eine Anfahrt an den Bahnhof mit Parkplatzsuche und zusätzlichen Parkgebühren. Am Zielort muss man oft noch hohe Kosten für Taxi oder Mietwagen einrechnen.

Für einen Einzelreisenden geht der Preis gegenüber dem PKW noch, aber für eine Familie ist das Auto unschlagbar.

Bei den Autoreisezügen ist der Zug abgefahren. In 10 Jahren wird es wahrscheinlich erste Fahrzeuge geben die auch mit Elektroantrieb weitgehend autonom fahren. Dann gibt es überhaupt keinen Grund mehr mit der Bahn zu fahren. Die Bahn hat das aber noch gar nicht bemerkt, und arbeitet auch nicht an besseren Konzepten. Sie tut sich ja schon damit schwer kostenloses Internet in den Zügen anzubieten. Und selbst wenn, dann gäbe es das Problem der schlechten Versorgung. Tariflich werden die Leute eingeengt. Man muss günstige Tickets schon lange vorher buchen und dann sind diese nur exakt für die eine Verbindung gültig. Will man früher oder später fahren kostet das alles zusätzlich. Das ist einfach nicht kundenfreundlich.

Es wir noch ein ganze Reihe von Jahren dauern bis die Elektromobilität die Masse der Autofahrer mit ihren positiven Eigenschaften überzeugen kann.

von Emil - am 16.03.2015 09:12
Zitat
Emil

Bei den Autoreisezügen ist der Zug abgefahren. In 10 Jahren wird es wahrscheinlich erste Fahrzeuge
geben die auch mit Elektroantrieb weitgehend autonom fahren. Dann gibt es überhaupt keinen Grund mehr mit der Bahn zu fahren.



Nur ob die autonom fahren oder nicht, ändert nix an der Reichweite, es ist das bescheuertste
aber wohl nicht zu verhinderte, weil unglaublich Modern, statt einen Zug wo 500 Leut
von A nach B kommen, oder ein Güterzug wo 800 Tonnen Braunkohle von Hoyerswerda nach Bayern
kommen um die Stromtrassen zu ersetzen, mit jeweils einer Antriebseinheit pro 2 Personen oder 15 Tonnen ersetzte
und im Winter eine mittlere Armee an Straßendienstler in Bereitschafthalte auf das
doch nix geht.

Natürlich gehört die Bahn reformiert, ja es wäre zu Überlegen ( jetzt schreien die Endsiegökos
( als die bis 20xx ist alles 100% Erneuerbar und so die Erde wunderbar, fordern ) das Eauto ist die
Lösung aller Probleme, nein ist es nicht auch nicht mit 2 Solarpanellen am Dach )
statt 3 innerdeutsche Infrastrukturen ( gut gibt auch noch Wasserwege ) vor zuhalten,
also Straße, Bahn und Flughäfen wie Kassel/Hof und Kempten nur als Beispiel ein
Energieeffizientes, autonom gesteuertes ( allerdings Strecken optimiert, nicht Fahrzeug )
und individuell abrufbar, was Winterfest und frei von kreuzenden Lebewesen um Unfälle
systembedingt zu minimieren und nicht um autonomgesteuerte Fahrzeuge zwangsweise
mit Stasiskammern auszurüsten, weil ab 300 Kilometer Entfernung die Reisegeschwindigkeit, wegen
Nachladen, reduzierter Sensortechnik und Witterungseinflüßen so lang geworden

von Manfred aus ObB - am 16.03.2015 09:56
Hallo Emil,

"Aber auch Du willst den anderen Menschen sagen, was sie brauchen und was nicht. Wenn jeder nur das kaufen würde was objektiv das einzig richtige ist, würde nicht nur unser Wirtschaftssystem nicht mehr funktionieren, den Leuten würde auch eine Menge Lebensfreude entgehe" (Emil)

=> Nein, will ich eben nicht. Ich will mir das ja auch von niemandem vorschreiben lassen. Es ist aber bestimmt zulässig, darauf hinzuweisen, daß sich (aufgrund massiven Marketings) viele selbst in die eigene Tasche lügen. Jeder Auto-Marketing-Heini wird Dir bestätigen, daß mit einem Auto "Emotionen" verkauft werden. Der tatsächliche Nutzwert tritt demgegenüber bei der Kaufentscheidung oft in den Hintergrund. Und der Käufer glaubt am Ende tatsächlich, daß er das gekaufte Auto tatsächlich BRAUCHT, dabei hat er es ganz einfach nur GEWOLLT. Gewollt hat er es aber nicht aus freien Stücken, sondern aufgrund geschickten Marketings (Eskimo und Kühlschrank und so...).
Mir wären die SUVs anderer Leute im Grunde auch ziemlich egal, und ich will sie auch nicht zu meinem persönlichen Feindbild hochstilisieren. Aber Die SUVs sind zur Veranschaulichung einfach das beste und augenfälligste Beispiel dafür, wie sich Menschen irrwitzig hohe Geldbeträge für etwas aus der Tasche leiern lassen, was sie nicht brauchen und auch nur deshalb wollen, weil man es ihnen wie eine Mohrrübe penetrant vor die Nase hängt.

"Z.B. kenne ich auch eine Menge älterer Herrschaften, die gerne so was fahren, weil sie viel bequemer einsteigen können." (Emil)

=> Noch so ein schönes Beispiel dafür, wie man mit Scheinargumenten Leuten einen Haufen Geld aus der Tasche leiert. Meine Oma mit weit über 80 hat sich von mir immer gerne im AX fahren lassen, weil man da nicht so tief sitzt wie in anderen Autos und gut wieder herauskommt (Vordersitz, natürlich!). Und der AX ist garantiert noch nicht das Non-plus-Ultra in dieser Hinsicht. Wer sich aber aus irrationalen Gründen einen SUV kaufen WILL, der wird sich auch gerne das Argument mit dem bequemen Einteigen sagen lassen. Und will dann auch gar nicht mehr die vielen, modernen, prakischen Kleinwagen als Alternative sehen. Weil er ja den SUV aus irrationalen Gründen WILL.
Was das bequeme Ein- und Aussteigen bei SUVs angeht: Die böse Überraschung kommt spätestens auf dem nächsten Supermarktparkplatz. Da kann man dann nämlich noch nicht mal mehr die Tür richtig aufmachen, weil der SUV zu breit ist. Leidige Konsequenz für andere dann: Der frustrierte SUV-Besitzer belegt in Zukunft zwei Parkplätze.
Aber wie gesagt: Das ist nur ein besonders plakatives Beispiel für fehlgeleitetes Marketing. Die einzigen, die davon einen Vorteil haben, sind die Hersteller. Der Kunde lebt nachher damit, daß er was hat, was er nicht braucht, und weil er ja vor sich selbst nicht blöd aussehen will, wird er es sich auch hartnäckig schönreden.

"Was mich an diesem Ansatz stört, dass man versucht den Menschen an das Fahrzeug anzupassen, anstatt dass man das Fahrzeug den Bedürfnissen der Menschen anpasst."(Emil)

=> Eben nicht. Man schwatzt den Leuten mit großem Erfolg Bedürfnisse auf, die sie ohne Marketing garnicht hätten, siehe obiges Beispiel "SUV". Wenn man aber grundsätzlich damit einverstanden ist, daß derart Produkte in den Markt gedrückt werden - warum dann nicht solche, die bedarfsgerecht sind? Und von denen der Käufer nachher genau das hat, was er braucht? Und die auch technologisch in die Zukunft gerichtet sind?

"Nicht Verzicht ist der Schlüssel zum Erfolg von Elektrofahrzeugen [...]" (Emil)

=> Da gebe ich Dir völlig Recht. Ich persönlich fahre gerne Auto. Und der Spaß am Autofahren ist einer der Gründe, warum ich meinen AX Electrique fahre. Selbst diese alte Kiste macht mir einfach Spaß. Und da sie alles hat, was ich brauche (abgesehen von ihrem Alter, einer Anhängerkupplung und der fehlenden Unterstützung durch den Hersteller - aber das sind keine prinzipiellen technischen Limitierungen!), ist diese alte Kiste "AX" für mich persönlich (!) in keiner Hinsicht ein Verzicht. Im Gegenteil - wenn ich mal wieder Verbrenner fahren muß, kotzt mich das Gemache mit Anlassen, Gangschaltung, zur Tanke fahren und der Lärm und Gestank eher an. Und sei der Verbrenner noch so groß und luxuriös.
Aus diesem Grund macht es auch wenig Sinn, jemanden ausschließlich mit sachlichen Argumenten vom Elektroautofahren überzeugen zu wollen (bei Dir ist das etwas anderes - Du versuchst ja, die Elektromobilität mit Sachargumenten in Frage zu stellen, da muß man natürlich auch mit Sachargumenten entgegenhalten). Viel überzeugender ist es, jemanden einfach mal selbst Elektroauto fahren zu lassen. Es gab bisher noch kaum jemanden, der nicht mit einer viel positiveren Einstellung aus dem Elektroauto-Fahrersitz ausgestiegen ist, als er eingestiegen war. Und Fahrzeuge, die Spaß machen, gibt es inzwischen zum Glück genug (es muß ja nicht gerade so eine alte Gurke sein wie mein AX). Gerade z.B. die Twizy-Fahrer ziehen ihre Zufriedenheit aus dem Spaßfaktor, den das Kleinmobil bietet. Und hat der Betreffende den Spaßfaktor einmal bemerkt, wird er sich von selbst den Sachfragen viel positiver als zuvor zuwenden. Und bei allen Diskussionen über die "reine Lehre" und Leichtmobile mit hoher Energieeffizienz kann man Tesla diesen einen Pluspunkt nicht absprechen: Tesla hat das Thema "Elektroauto" offensichtlich mit der Emotion "Fahrspaß" verknüpft und das Elektroauto aus der vermeitlichen Spaßbremser- und Verzichts-Ecke herausgeholt. Die Gesichter der Tesla-Probefahrer sind Beleg genug. Man muß garnicht selbst gefahren sein, es reicht, diese Gesichter live gesehen zu haben ;-)

"Ich brauche ein Auto das mindestens 200 km tägliche Reichweite hat, [...]" (Emil)

=> Da kann ich Dir natürlich nicht widersprechen und ich hatte ja auch schon darauf hingewiesen, daß jemand der tatsächlich (!, nicht nur "gefühlt") 200km oder mehr pro Tag fahren muß, unter den heute verfügbaren Elektroautos noch keine große Auswahl hat. Es wurden und werden aber immer wieder Steuergelder damit verschwendet, in Studien die altbekannte Tatsache zu belegen, daß eine große Zahl an Autofahrern mit der Reichweite aktueller Elektromobile gut bedient wäre (die klassischen 60-80km pro Tag halt). Nur ist eben der überwiegenden Zahl der betroffenen Autofahrer garnicht bewußt, daß sie nur so wenige Kilometer zurücklegen. Weil sie noch nie darüber nachgedacht haben. Die hocken einfach jeden Tag zwei Mal für eine halbe oder dreiviertel Stunde in ihrem Auto und haben das vage Gefühl, daß mit 120km Reichweite pro Tag kein normaler Mensch auskommen kann.
Wenn Du aber diesen Mobilitätsbedarf tatsächlich hast, und Dir dafür das verbrauchsgünstigste oder umweltfreundlichste herraussuchst, dann spricht da ja nichts dagegen. Hinweis dazu: Sowohl ökonomisch wie auch ökologisch sollten Fahrzeuge mit Erdgas oder Autogas hier optimal sein (wenn man vom Tesla absieht), werden aber aus unerfindlichen Gründen nur wenig gekauft. Obwohl technisch ausgereift und bedarfsgerecht, wohlgemerkt auch ökonomischer als jeder Diesel. Hier drängt sich mir schon wieder der Verdacht auf, daß der Diesel einfach die massivere Bewerbung erfährt als Erd- und Autogas.
Worauf übrigens selbst einzelne aktuellen Elektroauto-Anbieter schon gekommen sind: Wer ein oder zwei Mal im Jahr einen Verbrenner für Fahrten mit zu großer Reichweitenangst braucht, bekommt diese Leistung gratis zum Elektroauto dazu. Und wer mit leerem Akku liegen bleibt, dem wird wenigstens die ersten paar Mal kostenlos ans Ziel verholfen. Man sieht also: Wenn man wirklich will, gibt es Lösungen, mit denen man der Kundschaft Elektroautos schmackhaft machen kann.

"Ich kenne keinen Ökostromanbieter dessen Strom nicht überwiegend aus alten Kraftwerken und aus dem Ausland kommt, die schon vor der Gründung der Ökostromfirmen existierten." (Emil)

=> Falls Du z.B. die EWS kennst, dann belege mir das an diesem Beispiel mal bitte mit Fakten. Zur Erinnerung: Die Elektrizitätswerke Schönau sind genau der (ehemalige) Bürgerverein, der die Liberalisierung des Strommarktes lang und wierig erzwungen hat. Was letzendlich auch denen nutzt, die nicht deren Kunden sind. Und die haben garantiert nicht mit irgendwechen Alt-Kraftwerken angefangen oder machen reine Börsenspielchen sondern bauen regelmäßig gezielt neue Anlagen auf. Und exakt dafür sind die Aufschläge. Soll keine Schleichwerbung sein, es sind nur eben die, die ich kenne. Es gibt auch andere, aber mit denen habe ich mich noch nicht befaßt. Und Firmen, die nur an der Börse Geld verschieben, interessieren mich sowieso nicht sonderlich, solange sie mich in Ruhe lassen.

"Was bringt es der Umwelt wenn man den im Strommix vorhandenen regenerativ erzeugten Strom heraus trennt und separat vermarktet?" (Emil)

=> Darauf hatte ich Dir ja bereits geantwortet (die "großen Vier" mit ihren Nullsummenspielen vs. echte und ausschließliche Ökostromanbieter). Das muß ich nicht nochmal in aller Breite wiederholen.

"Für mich ist das alles nur eine Art moderner Ablasshandel damit sich jemand ein grünes Gewissen kaufen kann." (Emil)

=> Falls Du meiner Argumentation trotzdem nicht folgen willst, probiere ich es einfach mal so:
Ich bezahle nur Strom aus erneuerbaren Energien, da ich ausschließlich Geld an einen Anbieter bezahle, der gar nichts anderes zu verkaufen hat. Glaubst Du im Ernst, daß mir irgendein Dritter heimlich seinen Kohlestrom schenkt, obwohl ich nur seiner Konkurrenz Geld für die Versorgung bezahle? Halte ich für extrem unwahrscheinlich.

"Es ist auch davon auszugehen, dass die wenigsten PV-Anlagen gezielt gebaut werden um ein Elektroauto zu versorgen. Sondern sie werden gebaut weil sie sich wegen des EEG oder mittlerweile wegen des Eigenverbrauchs rechnen." (Emil)

=> Man kann auch aus den falschen Gründen das Richtige tun. Das ist schließlich der Hebel jeder staatlichen Förderpolitik: Menschen über ihren Wunsch nach Geld zu einem bestimmten Verhalten zu motivieren. Mein AX war z.B. von den Erbauern eigentlich dazu gedacht, des Nächtens die Grundlast für die französischen Kernkraftwerke bereitzustellen. Was mich aber nicht daran hindert, ihn hemmungslos und völlig zweckentfremdet mit Strom aus Erneuerbaren zu laden. Und ja: Es gibt natürlich viel Elektroautofahrer, für die sich eine eigene PV-Anlage und das Elektroauto optimal ergänzen. Warum soll es so was Naheliegendes nicht geben?

"Die Bahn ist nicht wirklich eine Alternative für mich." (Emil)

=> Für mich auch nicht. Z.B. hatte ich in meinem Elektroauto noch nie eine Horde besoffener Fußballfans sitzen. Vielleicht bin ich ja nur zu empfindlich. Aber ich will aus ökologischen Gründen niemandem die Bahn ausreden, der sie gerne nutzt. Richtig umgesetzt könnte die Bahn schließlich eine feine Sache sein.

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX Electrique, der trotz seines Alters Spaß macht. Meistens.)

von DH@SoKa - am 16.03.2015 19:25
Tja, wer probierts als nächstes ?
Ihr werdets dem EMIL das E Autofahren so nicht beibringen..... ?

Aber es ist alles gesagt hier und ich hoffe, dass wir als E Autofahrer recht behalten und dies die Zukunft wird. Ich freue mich schon auf eine leisere und saubere Umwelt.

Wir hatten in unserer Firma die selben Diskussionen, jetzt wird suxxessive auf E Mobilität umgestellt als bewiesen wurde, dass E Autos trotz höherer Anschaffung preiswerter als Verbrenner sind.
Der Durchbruch war, dass ein Elektro Bus einen Verbrennerbus bergauf überholte ?????

Aber wie schon gesagt, für jedes Argument gibt's ein Gegenargument und wer nicht will, den kann man nicht zwingen.

lg Andreas

von Andilux - am 17.03.2015 05:28
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