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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
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Andreas106, Bee, DH@SoKa, BdasB

BMWi: Förderung im Themenfeld "Elektromobilität" ... usw.

Startbeitrag von BdasB am 18.03.2015 07:15

[www.haufe.de]
Hessische Bundesratsinitiative zur Förderung der Elektromobilität

... mal ehrlich - das ist doch wieder WISCHIWASCHI ...

"Durch neue steuerliche Anreize können wir einen Dominoeffekt erzielen, der gleich eine ganze Reihe von Nachteilen beseitigt", sagte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. "Elektroautos sind nur dort gut zu laden, wo sie möglichst lange stehen. Dafür kommt nicht nur etwa die eigene Garage in Betracht, sondern auch die Arbeitsstätte. Lädt heute ein Arbeitnehmer nach der morgendlichen Fahrt zur Arbeit sein privates E-Auto im Betrieb des Arbeitgebers kostenlos oder verbilligt auf, um abends wieder nach Hause fahren zu können, muss der Wert dieses Sachbezugs ermittelt und der Lohnsteuer unterworfen werden", erklärte der Finanzminister. Für den Arbeitgeber bedeute dies einen bürokratischen Aufwand und für den Arbeitnehmer nicht selten eine Steuerbelastung. "Deshalb setzt sich die Hessische Landesregierung für eine auf die Jahre 2015 bis 2019 befristete Steuerbefreiung des geldwerten Vorteils:drink:, für das von Arbeitgebern gewährte kostenfreie oder verbilligte Aufladen privater Elektroautos und Hybridelektroautos, ein. ... MANN - DAS SIND JA HELDEN ...
Das spart Bürokratie, reduziert die Steuerbelastung und setzt Anreize für eine weitere Verbreitung der Elektromobilität", so Dr. Thomas Schäfer. ... glauben die das wirklich - oder ist der Aepplewoi schlecht ?

"Darüber hinaus möchte die Hessische Landesregierung auch die Anreize für Arbeitgeber stärken, Ladevorrichtungen zur Verfügung zu stellen", berichtete Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir: "Wir möchten, dass Betriebe und Unternehmen durch eine steuerliche Sonderabschreibung im Anschaffungsjahr gefördert werden, wenn sie entsprechende Ladevorrichtungen zur Verfügung stellen oder selbst Elektrofahrzeuge oder Plug-in-Hybridelektrofahrzeuge zur betrieblichen Nutzung anschaffen." Dies schaffe weitere Anreize für Investitionen in den Unternehmen.

"Mit der Hessischen Bundesratsinitiative zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität schaffen wir wichtige Voraussetzungen, damit in Zukunft mehr elektrobetriebene Autos auf Deutschlands Straßen unterwegs sind", erklärten die Minister. Die Vorlage wird voraussichtlich Anfang Mai in den Bundesrat eingebracht.


... aber ist ehhhhh fuer die Tonne ... denn ...

[www.stuttgarter-zeitung.de]
Förderung für Elektroautos
Bundesregierung lässt Autoindustrie abblitzen


Mit den strikten Vorgaben aus dem Finanzressort wird es immer unwahrscheinlicher, dass die Autoindustrie das Ziel erreicht, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen. Auch die Politik machte sich dieses Ziel zu eigen und versprach, die Hersteller und Zulieferer bei der Entwicklung des Leitmarkts für Elektromobilität zu unterstützen. VDA-Präsident Wissmann argumentiert, dass ein Großteil des Neuwagengeschäfts auf Firmenwagen entfällt. Mit Steuervergünstigungen für gewerblich genutzte Fahrzeuge ließen sich wirksame Anreize für E-Autos setzen. Bislang gibt es nur bei der privaten Nutzung von elektrischen Dienstwagen Steueranreize.


... und dann noch ...

[www.bmwi.de]

Bekanntmachung über die Förderung im Themenfeld "Elektromobilität - Positionierung der Wertschöpfungskette" (ELEKTRO POWER II)

Zentrales Ziel der Förderbekanntmachung ist die Stärkung der elektromobilen Wertschöpfungsketten aus industriepolitischer Sicht. Entsprechend sollen die etablierte Zusammenarbeit von Leitbranchen und Wissenschaft intensiviert und die Vernetzung zwischen den einzelnen Branchen gestärkt werden. Die FuE-Vorhaben sollen dazu beitragen, die Gesamtsystemkosten der Elektromobilität zu verringern, Hürden bei der Industrialisierung der neuen Technologie zu senken, Kaufhemmnisse abzubauen und die Elektromobilität wirtschaftlich in die Energiewende zu integrieren. Das Ziel wird dadurch erreicht, dass die oben beschriebenen Handlungsfelder adressiert werden ...

FuE-Vorhaben ... FORSCHEN BIS DER ARZT KOMMT ...

Antworten:

Hallo allerseits,

die Idee mit der Steuerbefreiung des geldwerten Vorteils ist doch mal echt was Wert! Wie oft scheitert das Laden beim Arbeitgeber entweder am bürokratischen Aufwand (falls man abrechnet) oder am Neid der lieben Kollegen (falls man nicht abrechnet, nach dem Motto: "Wieso kriegt DER Strom und einen festen Stellplatz, aber ICH keinen Sprit?!" => Folge: Lademöglichkeit gestorben, weil der Chef keinen Ärger in der Firma will). Und das, wo doch so viele (gerade noch) geförderte PV-Anlagen auf den Firmendächern stehen. Und der PV-Strom leider nicht nachts anfällt, wenn das Auto zuhause lädt.

Genau diese Art von banalen Alltagsproblemen kocht jedesmal hoch, wenn man sich in Runden aus Elektro-Fahrern und Offiziellen zusammenfindet, in denen man Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität erarbeiten möchte.

Derartige politische Lösungen "im Kleinen" tun niemandem finaziell weh, ermöglichen aber pragmatische Lösungen im Alltag. Sofort her damit und weiter so! Allemal besser als Fördergelder zu versenken oder hintenrum die traditionelle Automobilbranche zu subventionieren! Meine Zustimmung hat er hier jedenfalls, der Herr Dr. Schäfer, auch wenn ich nicht im Hessischen wohne.

Vielen Dank, BdasB, für diese Info, wie auch für die vielen anderen Beiträge!

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX Electrique)

von DH@SoKa - am 18.03.2015 18:39
Zitat
BdasB
mal ehrlich - das ist doch wieder WISCHIWASCHI


Du weist offenbar nicht, welche rechtliche Hürden derzeit in Deutschland irgendwelchen Lademöglichkeiten beim Arbeitgeber entgegenstehen. Dann sagt die Rechtsabteilung einfachen "Nein.", weil das ist einfacher, als irgendwas zu machen.

Daher halte ich diese Bundesratsinitiative für das Vernünftigste, was seit Jahrzehnten von der Politik zum Thema Elektromobilität kommt.

von Bee - am 18.03.2015 19:37
Hallo Dirk,

Zitat
DH@SoKa
die Idee mit der Steuerbefreiung des geldwerten Vorteils ist doch mal echt was Wert! Wie oft scheitert das Laden beim Arbeitgeber entweder am bürokratischen Aufwand (falls man abrechnet) oder am Neid der lieben Kollegen (falls man nicht abrechnet, nach dem Motto: "Wieso kriegt DER Strom und einen festen Stellplatz, aber ICH keinen Sprit?!"


ja, da hast du recht. Bei uns in der Firma war das zum Glück kein Problem, obwohl auf den vielen Dächern keine einzige PV ist. Nur die Nachbar Firmen sind vollgepflastert.

Sollte aber ein Kollege etwas sagen - übrigens ich zahle für den Strom - dann argumentiere ich, daß er einen kostenlosen Parkplatz in der Stadt hat. Der kostet mehr als das bißchen Strom. Ein Kollege der mit den Öffentlichen kommt, bekommt stattdessen auch keinen Zuschuß zu seinem Fahrticket!
Und da gibt es durchaus auch Kollegen die das ungerecht finden.

von Andreas106 - am 19.03.2015 08:30
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