IKT für Elektromobilität II (Uebersicht der Verbundprojekte)

Startbeitrag von BdasB am 04.05.2015 08:39

IKT für Elektromobilität II
„IKT für Elektromobilität II“ ist Bestandteil des Regierungsprogramms Elektromobilität und der IKT-Strategie der Bundesregierung "Deutschland Digital 2015".
[www.pt-ikt.de]

Mit dem Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität II – Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) FuE-Aktivitäten zur Entwicklung und Nutzung ganzheitlicher, auf Informations- und Kommunikationstechnologien gestützter Konzepte der Elektromobilität.
Bislang haben sich 18 Projekte für eine Förderung durch das BMWi qualifiziert. Im Laufe der Programmlaufzeit können weitere Förderprojekte hinzukommen.

Im Themenbereich "Smart Car" sollen neue IKT-Architekturen für Elektroautos entwickelt und erprobt werden. Sie sollen helfen, Gewicht und Kosten künftiger Elektrofahrzeuge zu reduzieren und neue Entertainment-, Komfort- und Sicherheitsfunktionen zu ermöglichen.

Im Themenbereich "Smart Grid" steht die intelligente Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Energieversorgungssystem im Vordergrund. Ziel ist es, Elektrofahrzeuge netzverträglich zu laden und das Potenzial Erneuerbarer Energien auszuschöpfen. Zu diesem Zweck werden Konzepte für das gesteuerte Laden und Rückspeisen von Elektrofahrzeugen sowie für einen einheitlichen Zugang zur Ladeinfrastruktur entwickelt und erprobt. Dabei geht es auch um die Frage, wie der geladene Strom wirtschaftlich und unkompliziert abgerechnet werden kann.

Der Themenbereich "Smart Traffic" befasst sich mit der Einbindung von Elektrofahrzeugen in künftige Verkehrsinfrastrukturen. Ziel ist zum Beispiel der Austausch von aktuellen Verkehrslagedaten über standardisierte Schnittstellen zur Entzerrung von Verkehrssituationen, die Reichweitenoptimierung von Elektrofahrzeugen sowie die IKT-basierte Steuerung und Routenplanung von Fahrzeugflotten.

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IKT für Elektromobilität II
Mit dem Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität II – Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) FuE-Aktivitäten zur Entwicklung und Nutzung ganzheitlicher, auf Informations- und Kommunikationstechnologien gestützter Konzepte der Elektromobilität. Bislang haben sich 18 Projekte für eine Förderung durch das BMWi qualifiziert. Im Laufe der Programmlaufzeit können weitere Förderprojekte hinzukommen.

Im Themenbereich "Smart Car" sollen neue IKT-Architekturen für Elektroautos entwickelt und erprobt werden. Sie sollen helfen, Gewicht und Kosten künftiger Elektrofahrzeuge zu reduzieren und neue Entertainment-, Komfort- und Sicherheitsfunktionen zu ermöglichen.

Im Themenbereich "Smart Grid" steht die intelligente Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Energieversorgungssystem im Vordergrund. Ziel ist es, Elektrofahrzeuge netzverträglich zu laden und das Potenzial Erneuerbarer Energien auszuschöpfen. Zu diesem Zweck werden Konzepte für das gesteuerte Laden und Rückspeisen von Elektrofahrzeugen sowie für einen einheitlichen Zugang zur Ladeinfrastruktur entwickelt und erprobt. Dabei geht es auch um die Frage, wie der geladene Strom wirtschaftlich und unkompliziert abgerechnet werden kann.

Der Themenbereich "Smart Traffic" befasst sich mit der Einbindung von Elektrofahrzeugen in künftige Verkehrsinfrastrukturen. Ziel ist zum Beispiel der Austausch von aktuellen Verkehrslagedaten über standardisierte Schnittstellen zur Entzerrung von Verkehrssituationen, die Reichweitenoptimierung von Elektrofahrzeugen sowie die IKT-basierte Steuerung und Routenplanung von Fahrzeugflotten.

„IKT für Elektromobilität II“ ist Bestandteil des Regierungsprogramms Elektromobilität und der IKT-Strategie der Bundesregierung "Deutschland Digital 2015".

In den Projekten werden unterschiedliche Zielrichtungen verfolgt:

Verbundprojekt Kurzbeschreibung


Adaptive City Mobility

Entwicklung eines kleinen, elektrogetriebenen Leichtbaufahrzeuges in Verbindung mit einem intelligenten Software- und Hardwaresystem und einem Niedervolt-Akkuwechselsystem

BESIC

Batterien von Schwerlastfahrzeugen im Containerhafen sollen genau dann aufgeladen werden, wenn ein Überfluss von Wind- oder Solarenergie im Netz vorhanden ist


econnect Germany

Integration der Elektromobilität in die Infrastrukturen von Stadtwerken


IRENE

Integration von Regenerativen Energien und Elektromobilität


iZEUS

Konzepte für die Integration von Elektromobilität in den Privatverkehr sowie in den urbanen Wirtschaftsverkehr


LokSmart JETZT!

Lösungen für die lokale Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und regenerative Quellen in Kombination mit elektrischen Pufferspeichern und Elektrofahrzeugen


MEMO

Entwicklung Mediengestützter Lern- und Kollaborationsdienste für Elektromobilität


Mobility Broker

Entwicklung eines multimodalen Reisebuchungs- und Bezahlsystems am Beispiel von Aachen.


O(SC)²ar

Open Service Cloud for the Smart Car - Es soll eine neue offene und herstellerunabhängige IKTEE-Architektur für Elektrofahrzeuge entwickelt werden, die bestehende Konzepte in Frage stellt. Die IKTEE-Architektur stellt nicht nur das Elektrofahrzeug in den Mittelpunkt, sondern auch den Anwender mit seinen individuellen Informationsbedürfnissen.


open ECOSPhERE

Entwicklung von Bausteinen für ein IKT-System, welche Elektrizitätstransport- und -verteilnetze mit sämtlichen Systemen der E-Mobilitätsinfrastruktur verbinden und gleichzeitig die Elektrofahrzeuge und deren Nutzer über Kommunikationsschnittstellen der Ladeinfrastruktur in das Gesamtsystem einbinden.


RACE

Entwicklung einer einheitlichen und offenen IKT-Architektur für Elektrofahrzeuge


SecMobil

Konzeption und Umsetzung sowie die juristische Betrachtung der IT-Sicherheit für IKT-EM II


SESAM

Konzeption von vollelektrischen landwirtschaftlichen Maschinen.


Shared E-Fleet

Die Konzeption und prototypische Umsetzung einer Cloud-basierten IKT-Lösung für Elektrofahrzeugflotten über Unternehmensgrenzen hinweg


SmartCityLogistik Erfurt

Entwicklung einer interoperablen IKT Systemplattform, welche als erweiternde Funktionen für BESTEHENDE „IT-Logistiksysteme“ eMobility-spezifische Dienste zur Transportoptimierung, Fracht- und Tourenüberwachung, Transportsteuerung und dem Exception Management für die CityLogistik anbietet.


sMobiliTy

Service Engineering in Cloud-Strukturen mit den speziellen Anforderungen und Möglichkeiten der Elektromobilität


SMS & Charge (ZALM)

Zeitabhängiges Abrechnen von Ladevorgängen an öffentlichen und halböffentlichen Ladepunkten (für Elektro-Fahrzeuge) über die Mobilfunkrechnung


VEM

Untersuchung der Eignung von Elektrofahrzeugen für Fahrzeugflotten von Handwerksbetrieben und Taxiunternehmen.



[www.bmwi.de]
E-Energy: Smart Grids made in Germany

Klimawandel, steigende Energienachfrage und knapper werdende fossile Rohstoffe verlangen neue Weichenstellungen, damit auch in Zukunft die Energieversorgung wirtschaftlich und umweltverträglich gestaltet werden kann. Die Versorgung mit elektrischer Energie von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zum Verbrauch muss so optimiert werden, dass die Wirtschaftlichkeit erhöht, der Anteil erneuerbarer Energien ausgebaut und Treibhausgasemissionen reduziert werden können. Einen Beitrag zur Lösung dieser Optimierungsaufgabe können moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) leisten. Sie bieten die erforderlichen Informationsnetzwerke und intelligenten Systeme für die Analyse und Verarbeitung von Daten.

Hier hat die Fördermaßnahme "E-Energy - Smart Energy made in Germany" angesetzt.
E-Energy hat gezeigt, dass sich der Energieverbrauch von privaten Haushalten mit Hilfe intelligenter Energiesysteme und entsprechender Anreizmechanismen reduzieren lässt. Darüber hinaus ermöglichen sogenannte Smart Grids bis zu zehn Prozent des Verbrauchs in Zeiten schwächerer Nachfrage zu verschieben, um so die Stromnetze zu entlasten. Bei Gewerbebetrieben konnten sogar Effizienz- und Lastverschiebungspotenziale von zehn bis 20 Prozent erzielt werden.

Ergebnisse der Modellregionen

Die herausragenden Ergebnisse der sechs Modellregionen sind:

Das Projekt E-DeMa in der Rhein-Ruhr-Region hat knapp 700 Haushalte mit intelligenten IKT-Gateways ausgestattet. So konnten die Verbraucher aktiv am Energiemarkt teilnehmen und sogar eigenen Strom, beispielsweise aus 14 Mikro-Blockheizkraftwerken, handeln. Durch die vom Marktplatz zur Verfügung gestellten Stromprodukte konnten zehn Prozent des Verbrauchs in Schwachlastzeiten verlagert und Lastspitzen reduziert werden.

Das Projekt eTelligence in Cuxhaven hat gezeigt, dass durch die intelligente Nutzung von Kühlhäusern sechs Prozent der Stromkosten gespart werden können. Aufgrund dieses Erfolges sind mit Hilfe eines intelligenten Lastmanagers mittlerweile weitere Gewerbebetriebe an das Energiesystem in Cuxhaven angeschlossen. Insgesamt nahmen 650 Haushalte am Feldtest teil.

Das Projekt MeRegio in Baden-Württemberg hat gezeigt, dass Netzbedürfnisse in Preissignale übersetzt werden können. In MeRegio reagierten die über 1.000 Feldtestkunden vor allem auf Feedbackmechanismen und mobile Anwendungen.

Das Projekt Modellstadt Mannheim hat ebenfalls etwa 1.000 Haushalte mit neuen Steuerungsgeräten, den Energiebutlern, ausgestattet. Hier wurde erstmalig ein Gesamtsystem zur Verbindung von Haushalten und Gewerbebetrieben mit energiegewinnenden und -verbrauchenden Geräten hergestellt. Bei den Verbrauchern konnten Lastverschiebungspotenziale von bis zu acht Prozent und monetäre Einsparungen realisiert werden.

Die Regenerative Modellregion Harz hat sechs dezentrale Erzeugungsanlagen wie Windparks, Photovoltaikanlagen oder Biogasanlagen zu einem funktionierenden virtuellen Kraftwerk zusammengeschlossen und deren Strom wie aus einem Zentralkraftwerk vermarktet.

Im Projekt Smart Watts wurde mit dem EEBus ein Standard zur Kommunikation von Haushaltsgeräten im Smart Home mit dem Smart Grid entwickelt, der mittlerweile von vielen, auch internationalen Anbietern genutzt wird.

Die Förderung des Bundes für die E-Energy-Projekte ist mittlerweile ausgelaufen. Die Feldtests in den Modellregionen Smart Watts und E-DeMa werden zeitlich begrenzt in Eigenregie weitergeführt.

Laufzeit: 2008 - 2013
Gesamtvolumen: 140 Mio. Euro
Fördervolumen: 40 Mio. Euro (BMWi) + 20 Mio. Euro (BMUB)

E-Energy Abschlussbroschüre [www.e-energy.de]

Antworten:

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