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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Emil, R.M, Twiker76, bm3, Ralf Wagner, wotan,der ältere

Die Bayern kommen mit Speicher... Quandt

Startbeitrag von Ralf Wagner am 08.05.2015 16:12

BMW ist nicht nur beim E-Auto wach, sondern auch beim Speicher....
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08.05.2015 Batterietechnik - Solarwatt macht Teslas Speicher Konkurrenz BMW-Eigner Quandt überholt Tesla-Chef Musk


[www.manager-magazin.de]

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rw

Antworten:

Zitat
Ralf Wagner


..... Quandt .......



Boooohhhh

Was bin ich jetzt Erschrocken :eek::eek: :eek::eek:

Ich Dacht schon des wär der Schweizer Haargeel Schlagerfuzzi


Bildquelle: [m.welt.de]

Aber nix dagegen, daß völlig richtige geschrieben wird, das die Bayern immer innovativ
in technischen Dingen und vernünftig im sorgfältigen Umgang mit bewährten Traditionen,
so sollte doch dem Einwand etwas zuvorgekommen werden Herr Quandt

[de.wikipedia.org]

wäre ein Bayer, Er ist aus dynastischen Gründen an eine Unternehmen beteiligt,
welches das als naheliegend sugeriert, dem ist aber nicht so :o

Tja und obs was zum Granteln muß ich erstmal selber nachlesen

[www.handelsblatt.com]

Stimmt die Oma oder wars die Mutter :confused:
war mal mit dem Propagandaminister Gebels verheiratet, insofern wird der
Quandt nicht den Elon machen :o

von Manfred aus ObB - am 08.05.2015 16:54
Die Bayern heissen doch wohl nicht LG ?
[www.photovoltaik4all.de]
Etwas schwer und teuer.

von wotan,der ältere - am 08.05.2015 23:13
Na ja, der Preis ist bezogen auf die angegeben Zyklen gar nicht so schlecht. Es ist halt ein NV Speicher ohne DC/DC Wandler und davon abhängig dass der Wechselrichter die Zellen auch vernünftig lädt und betreibt. Deshalb gibt es auch die Beschränkung auf bestimmte Wechselrichter.

Der Nachteil bei den NV Lösung ist halt, dass der Roundtrip-Wirkungsgrad wegen der hohen Spannungsdifferenz deutlich schlechter ist als beim HV Speicher. Er dürfte eher in Richtung 80 % liegen anstatt bei mehr als 90 %.

von Emil - am 09.05.2015 05:34
Zitat
wotan,der ältere
Die Bayern heissen doch wohl nicht LG ?


Des sind zwar Freistaatler, aber eben Sachsen, der Firmensitz ist Dresden.

Zu der Akkubauer wird wohl eher Der sein der in diesen Link zu finden

[www.handelsblatt.com]

Ja, ja ich weiß :rolleyes: Elon lacht sich jetzt wieder Mediengerecht scheckig

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 09.05.2015 11:14
Zitat
Emil
...Der Nachteil bei den NV Lösung ist halt, dass der Roundtrip-Wirkungsgrad wegen der hohen Spannungsdifferenz deutlich schlechter ist als beim HV Speicher. Er dürfte eher in Richtung 80 % liegen anstatt bei mehr als 90 %.


Das ist so nicht ganz richtig , die hohe Spannungsdifferenz verschlechtert den Wirkungsgrad kaum, vielleich 1-2%. Jedoch wird bei der DC-Kopplung beispielsweise einer PV-Anlage die den Speicher läd die Umformung von DC nach AC und wieder zurück, also eine Wirkungsgradkette eingespart und das verbessert den Wirkungsgrad über Alles dann auch erheblich.
Speicher mit hoher DC-Spannung haben aber noch einen anderen Vorteil, sie können räumlich weit getrennt vom Rest der Anlage aufgestellt werden und mit geringen Aderquerschnitten, beispielsweise mit den gängigen PV-Leitungen mit 6² oder 10² angebunden werden.

Viele Grüße:

Klaus

von bm3 - am 10.05.2015 11:34
Na ja, meine Erfahrungen sind anders. Ich kann bei meiner 24V Anlage die 88 Zellenmodule per Schalter von Parallel- auf Reihenschaltung umschalte. Da macht eine Verdoppelung der Ausgangsspannung dann schon etwa 5 % Unterschied beim Ladestrom aus. Und man hat den Wirkungsgradverlust ja dann zweimal, wenn dann letztendlich wieder in AC gewandelt wird.

Dass der DC-angebundene Speicher wegen des Wegfalls einer Wandlung von der Effizienz deutlich besser ist als der AC-Speicher ist klar. Aber hier ging es tatsächlich um den Vergleich von DC-Speichern mit unterschiedlicher Speicherspannung.

Noch besser als die Kombination aus Solarregler und Anbindung des Speichers an den PV-String wäre wenn der Speicher an den DC-Zwischenkreis des Wechselrichters angebunden würde und die Spannung des Zwischenkreises ohne weitere Wandlung direkt zum Laden der Lithiumzellen mit hoher Spannung genutzt würde. Dann fällt nochmal eine zweimalige DC/DC-Wandlung weg. Hinzukommt dann noch ein Bilanzpunktregler, eine prognose-basierte Steuerung des Speichers, Anschlüsse zum Schalten von Lasten, Notstromversorgung, usw. Eine modulare integrierte Lösung aus einer Hand, die sich jeder Kunde hinsichtlich Zahl der Strings, Speichergröße und AC-Leistung, nach seinen Vorstellungen zusammenstellen kann.

Genau mit solchen Konzepten könnten sich die deutschen Wechselrichter-/Speicherhersteller zumindest bei Neuanlagen gegenüber Tesla neu positionieren. Natürlich müssen dann auch die Preise für Speicher auf mindestens 300 €/kWh sinken.

Schon die Ankündigung von Tesla wird dazu führen dass viele potentielle Kunden, die dieses Jahr eine Speicherlösung kaufen wollten, erst mal abwarten was da von Tesla genau kommen wird. Dies könnte schon zu einem deutlichen Umsatzrückgang bei den aktuellen Anbietern führen.

Das Störfeuer über die deutsche Presse wird den mittelständischen Anbietern in D jedenfalls auf Dauer gegen die zukünftige Produktionskapazität von Tesla nicht viel helfen. Denn das ist genauso wie wenn ein Hersteller von Kleinserien gegen einen Hersteller, der 1000 mal mehr produzieren kann, zu konkurrieren versuchen würde. Tesla hat sicher nicht das technisch beste Produkt, aber es wird sich über den Preis verkaufen und weil es von einem großen Hersteller ist.

von Emil - am 11.05.2015 05:49
...
das ich nicht lache...

BMW ist bei E- Auto wach...

jetzt gibt es auch eine Umweltprämie bei ZOE:

5000 Euro !!!

Jetzt kost der ZOE 17 500 Euro aber ich glaube ohne Akkus !!!

Ein E Auto das man nicht für 300 Euro im Monat finanzieren kann (ohne Anzahlung), lohnt doch nicht !!!

Überholt: Gestern bin ich mit dem Tesla P85D mal mitgefahren !!!
Wer hier wen überholt !!!!

von Twiker76 - am 11.05.2015 11:46
Hallo

Wo ist das Problem du kannst doch die Akkuspannung an die Wechselrichter anpassen nichts anderes machen die Inselwechselrichter.

Preise für die kwh Kapazität zu nennen ist auch nicht hilfreich, es kommt vielmehr auf den Preis je durchgesetzter kwh an.

Also z.B. mal 12V 200Ah Blei die für 250€ zu haben sind. Bei 50% Entladetiefe bleiben 1,2 kwh je Zyklus übrig, bei 500 zyklen die ein offener Bleiakku aushält sind das 600 kwh für die 50kg Blei setzen wir noch mal 20€ für die Altakkus beim Austausch an also hätten wir 230€ für 600 kwh das wären also 38 ct je kwh.

Bei Nicd wären es 900€ je kwh bei 80 % Entladung und 3000 Zyklen also 30ct je kwh. Da gibts ein Rücknahmesystem also gibts für die alten Blöcke nichts

Bei Lithium mit 360 € je kwh bei 80% Entladung und 1000 Zyklen für die preiswerten Zellen wären wir bei 36 ct je kwh.

Nicht zu schlagen sind allerdings große Bleiakkus aus Gabelstaplern da kommt man durch die wiederaufbereitung defekter Zellen auf etwa 23ct je kwh.

Also müsste Lithium deutlich unter 200€ je kwh sein um da einen Vorteil zu haben.

Bei momentan 350€ für die kwh Photovoltaik ist also der Speicherstrom nicht mehr weit vom normalen Strompreis entfernt.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.05.2015 11:02
Die Verluste sind umso geringer je geringer der Spannungsunterschied bei den Wandlern ist.

Für PV-geeignete Bleiakkus schaffen 1.500 Zyklen bei 80 % Entladetiefe oder 8.000 Zyklen bei 20 % Entladetiefe und kosten dann z.B. ca. 140 €/kWh. Das macht dann bei einer 20 % Entladung rund 34944 kWh Durchsatz oder Kosten von etwa 8,7 ct/kWh. Allerdings ist das ohne Berücksichtigung der Entladeverluste, die bei Blei in den oberen 20 % durchaus bis zu 50 % betragen können.

Lithium hält weit mehr als 1000 Zyklen durch wenn man keine Vollzyklen fährt. Selbst LiFePO4 sollen bei 70 % Entladung rund 7000 Zyklen aushalten. Das sind dann 4900 kWh bei einem Preis von 340 €/kWh, was dann etwa 7 ct/kWh entspricht.

von Emil - am 21.05.2015 11:02
Zitat
Emil


Lithium hält weit mehr als 1000 Zyklen durch wenn man keine Vollzyklen fährt.


50% vom Vollzyklus ist 200% des normalen Einkaufspreis,
nur der Mengenrabatt ist dann leichter zu Verhandeln ;-)

von Manfred aus ObB - am 21.05.2015 11:51
Hallo


Wenn du das glaubst was du schreibst dann selbst schuld.

Weder die 1500 Zyklen bei Blei sind glaubhaft bei 80% Entladetiefe noch 7000 Zyklen bei Lithium, die preiswerten haben nach 8 Jahren schon 30% Kapazitätsverlust wenn sie nicht genutzt werden.


Es gibt allerdings Lithiumakkus die das können sind aber mit 700€ für die 50 Ah Zelle nicht gerade billig.


Gruß

Roman

von R.M - am 22.05.2015 11:04
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