Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb news
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Emil, BdasB

Forschungs-Projekt „ABattReLife“ untersucht gealterte Batteriezellen

Startbeitrag von BdasB am 21.05.2015 05:46

Projekt „ABattReLife“ untersucht gealterte Batteriezellen und mögliche Zweitverwertung; Ergebnisse werden am 11. Juni präsentiert
Mehr als zehn Institutionen aus drei Ländern arbeiteten drei Jahre lang an den Themen Kosten, Recycling, Haltbarkeit und Weiterverwertung von Batterien. Am 11.06.2015 veranstalten die deutschen Projektpartner die Abschlusskonferenz und einen Workshop im Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg.
[www.emobilserver.de]

Um die Ursachen für die rasche Alterung am Ende eines Batterielebenszyklus herauszufinden und Möglichkeiten für die Zweitverwertung von Batterieteilen zu entwickeln, haben Wissenschaftler im Rahmen des EU-Projekts „ABattReLife“ Batteriezellen während und am Ende ihrer Benutzung untersucht.



Nach der Konferenz besteht die Möglichkeit, die neuen Labor- und Technikumsräume für Elektrochemie, Analytik und Beschichtung des Fraunhofer ISC zu besichtigen.


Workshop „Mobile Energiespeicher für die Elektromobilität“

Der anschließende Workshop widmet sich den Alterungsmechanismen, die durch Umgebungs- und Betriebsbedingungen entstehen, und möglichen Gegenmaßnahmen. Ein weiteres Thema sind Chancen und Risiken für die Weiterverwendung von Batteriezellen nach der automobilen Anwendung und die Frage, wie sich Batteriebestandteile intelligent recyceln lassen.

Antworten:

So zum nachlesen was bereits gefördert

[www.elektromobilitaet-dienstleistungen.de]

und zur Batterie als Solches und Überhaupt

[www.ecobatrec.de]

nur find ich nix verwertbares zum Schleppgasverfdampfung :mad:

von Manfred aus ObB - am 24.05.2015 18:58
Lies bitte mal hier nach.

Zitat

2.3.3. Direct recycling

This bench-scale physical process, which has been demonstrated for several cathode types, recovers battery materials for reinsertion into the battery supply chain with little or no additional processing. Breached discharged cells are placed in a container to which CO2 is added, and the temperature and pressure are raised to bring CO2 above its critical point. The supercritical carbon dioxide extracts the electrolyte (ethyl methyl carbonate, diethyl carbonate, and LiPF6) from the cells, and is removed. The electrolyte separates from the gaseous CO2, and after further processing, can be recycled for use in batteries if it is determined to be economic. The cells, devoid of electrolyte, undergo pulverization or other size-reduction steps, possibly in the absence of water or oxygen to avoid contamination of materials. Subsequently, the cell components are separated through techniques that exploit differences in electronic conductivity, density, or other properties. Cathode materials may need to undergo re-lithiation prior to reuse in batteries.

This process has the advantage that almost all battery components, including aluminum but excluding separators, are recovered and can be reused after further processing. Most important, cathode materials constitute a potentially valuable product from direct recycling, regardless of cathode type. There is some question, however, about whether the recovered material will perform as well as virgin material, which could have implications for battery power and lifetime, so manufacturers may be reluctant to purchase recycled compounds. Manufacturers of products with tight quality standards have historically been reluctant to purchase recycled materials because of performance concerns [15]. Recovered materials could possibly be used in applications with less-stringent requirements. Product quality will depend on having a known, uniform input stream; mixing cathode materials is likely to reduce the recycled product value.


von Emil - am 26.05.2015 07:01
Zitat
Emil


Zitat

2.3.3. Direct recycling

.........
.



Die Beschreibung ist aber für eine überwiegend mechanische Wiederverwertung,
mit teilweise chemischen Aufschluß


Bildquelle vorheriger Beitrag

Zumindest suggeriert das Bild dies so bei Option 1 und 2 und dadurch ist die Wiederverwertung
in diesen Fall nicht Energetisch Positiv, sondern Negativ aber halt mehr Stand der Dinge.

von Manfred aus ObB - am 26.05.2015 07:28
Ich meinte das mit dem "Schleppgasverfahren". CO2 wird als Schleppgas verwendet um Elektrolyt-Bestandteile zu entfernen.

von Emil - am 26.05.2015 07:34
Zitat
Emil
Ich meinte das mit dem "Schleppgasverfahren". CO2 wird als Schleppgas verwendet um Elektrolyt-Bestandteile zu entfernen.


Danke für Deine Erläuterung,
ist aber eben ein Gas, daß so erstmal nicht Energetisch zu nutzen und da CO2
bei Zimmertemperatur diese Tätigkeit nicht ausführt, läßt sich so nicht ableiten
wie Energie intensiv das Verfahren. Da CO2 nicht von alleine Brennt ( fast wie Wasser ) muß es
entweder im Umlauf betrieben ( allerdings muß es dann doch gereinigt und wieder aufgeheizt ) werden
oder ein Brennstoff wurde vorher mit Sauerstoff verbrannt um Energie für den Prozeß zu liefern
auch nicht gerade eine sparsame Methode, aber trotzdem Danke nochmal für die Erklärung.

von Manfred aus ObB - am 26.05.2015 08:19
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.