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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, PowerTower, BdasB

Fraunhofer IISB Forschungs-Elektro-Sportwagen „IISB-ONE“

Startbeitrag von BdasB am 29.07.2015 20:49

[www.iisb.fraunhofer.de]
[www.emobilserver.de]

Fraunhofer IISB präsentiert Elektro-Sportwagen „IISB-ONE“; innovatives Erprobungsfahrzeug mit Straßenzulassung

... aus dem Pressetext ....
Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB (Erlangen) hat seinen Elektro-Sportwagen „IISB-ONE“ vorgestellt, ein Erprobungsfahrzeug für leistungselektronische Fahrzeugkomponenten mit Straßenzulassung.

Beim elektrischen Antriebsstrang seien ausschließlich am IISB entwickelte Systeme zum Einsatz gekommen, berichtet das Institut in einer Pressemitteilung. Das modulare Fahrzeugkonzept ermögliche die flexible Integration künftiger Entwicklungen.

E-Auto ausschließlich mit IISB-Komponenten ausgestattet

Seit über zehn Jahren entwickelt das Fraunhofer IISB leistungselektronische Komponenten für batterieelektrische und Hybrid-Fahrzeuge.
echt - seit 2005 ... kaum zu glauben ...
Das Portfolio umfasst elektrische Antriebssysteme, integrierte Umrichter, isolierende und nicht-isolierende DC/DC-Wandler sowie Ladegeräte und Batteriespeicher-Systeme.

Um diese Komponenten im Verbund und unter Praxisbedingungen erproben zu können, wurde das Erprobungs- und Demonstrationsfahrzeug „IISB-ONE“ entwickelt. Das Fahrzeug basiert auf einem Chassis der früheren Firma Artega und sei ausschließlich mit IISB-Komponenten ausgestattet, betont Fraunhofer. Diese wurden in Forschungs- und Kooperationsprojekten mit der Automobilindustrie entwickelt.

.... hmmm ... ARTEGA ... da kommt mir das "FORSCHUNGSFAHRZEUG FRECCO" in den Sinn ...Da gab es WIRTSCHAFTSFOERDERUNG (nach der "Kriese") ... fuer Artega (aber auch fuer andere - z.B. Brabus) in Form vonFORSCHUNGSFOERDERGELD ... und dennoch ist Artega den Bach runter ...

Straßenzulassung nach umfangreichen Komponenten- und Fahrzeugtests

Durch umfangreiche Komponenten- und Fahrzeugtests sowie die Einhaltung relevanter Normen und Vorschriften konnte das Projektziel einer Straßenzulassung erreicht werden, um eine flexible alltagstaugliche Forschungsplattform zu schaffen.

Die Wissenschaftler des Fraunhofer IISB wollen die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um ihre Systemkompetenz auf dem Gebiet leistungselektronischer Fahrzeugkomponenten und Batteriesysteme für E-Fahrzeuge weiter auszubauen.

Integriertes elektrisches Antriebssystem

Der Traktionsantrieb besteht aus zwei mechanisch unabhängige Einzelradantrieben mit integriertem Doppelumrichter und separater feldorientierter Regelung der beiden E-Maschinen. Damit soll eine freie Drehmomentverteilung auf beide Antriebsräder der Achse erreicht werden. Insgesamt stehen pro Rad eine Antriebsleistung von 80 kW sowie ein Spitzendrehmoment von 2.000 Nm zur Verfügung.

Die in den Antrieb vollständig integrierte Leistungselektronik senke sowohl den Platzbedarf als auch die Kosten und führe zu einem deutlich verbesserten EMV-Verhalten, betonen die Entwickler.

Intelligente Energiespeicherung und -verteilung

Das Hochvolt-Bordnetz des IISB-ONE folgt dem Instituts-Ansatz einer flexiblen, intelligenten und sicheren Energie-Bereitstellung in Elektrofahrzeugen. Herzstück ist ein auf Lithium-Ionen-Zellen basierendes Batteriesystem mit 355 V Nennspannung. Das am Institut entwickelte integrierte Batteriemanagement soll einen zuverlässigen Betrieb gewährleisten. Der modulare interne Systemaufbau ermöglicht laut Fraunhofer eine Adaption des Energiespeichers an unterschiedlichste Leistungs-, Energie- und Fahrzeugklassen.

Ein Gleichspannungswandler mit 3,5 kW ersetzt die klassische Lichtmaschine im Auto und versorgt das 12 V-Bordnetz aus der Hochvolt-Batterie. AAARRRGGGHHHHH - WER SOWAS (EXTRA) SCHREIBT HAT AUCH GERADE ERST DAS ELEKTRISCHE LICHT ENTDECKT ... aber immerhin 3,5kW im 12V Bordnetz ... wozu auch immer ...

Ein nicht-isolierender Hochleistungs-Gleichspannungswandler stellt dem Antriebssystem in Abhängigkeit vom Fahrzustand stets die optimale Betriebsspannung zur Verfügung. .... aha ...

Universelle Lademöglichkeiten

Der „IISB-ONE“ ist vorbereitet für den Test und die Demonstration kontaktloser (induktiver) und kabelgebundener Ladetechnologien. Ein in den Energiespeicher integriertes AC-Ladegerät ermöglicht ein flexibles „Tanken“ sowohl an öffentlichen Ladestationen als auch an jeder beliebigen Steckdose mit bis zu 3,7 kW. ... EIN LADEGERAET IM AKKU ... ist das nicht UNPRAKTISCH ...
Über den integrierten Hochleistungs-Gleichspannungswandler wird zusätzlich eine DC-Schnellladefunktion an kostengünstigen, da ungeregelten Gleichspannungs-Ladestationen bereitgestellt.

Highlight ist ein induktives Ladesystem an der Fahrzeugfront, mit dem ein kontaktloses Laden des IISB-ONE mit bis zu 3,5 kW ermöglicht wird. Das 3 kg leichte System hat einen Ladewirkungsgrad von bis zu 97%.

... hmm - da scheint auch das "LANGSAM-LADEN" auf der Erforschungsliste zu stehen ;-)

Antworten:

Schade, soviel Aufwand betrieben und dann nicht mal Lithium-Schwefel Akkus eingebaut, die doch am Fraunhofer IWS so intensiv erforscht werden. Wo sonst könnte man die besser einsetzen, als in einem Prototypenfahrzeug, das ausschließlich für Forschungszwecke entwickelt wurde.

von PowerTower - am 29.07.2015 21:55



Der Bordnetzwandler damit der Normalbürger mal sieht was Fraunhofers Ururur..enkel so an Hightech machen.
Bildquelle für Riesenbilder: [www.iisb.fraunhofer.de]

von Manfred aus ObB - am 30.07.2015 06:52
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