Empa: Die ultraschnelle Stromtankstelle (AKKU-Anhaenger ;-)

Startbeitrag von BdasB am 06.08.2015 06:28

[www.ee-news.ch]
Empa: Die ultraschnelle Stromtankstelle


Ultrafast Charging of Electric Vehicles
Die Empa hat zusammen mit der ETH Zürich, der EPF Lausanne und der Berner Fachhochschule in einem von CCEM und swisselectric research finanzierten Projekt die UFCEVLadestation (Ultrafast Charging of Electric Vehicles) entwickelt.
«Unsere Ladestation ist im Grunde eine riesige Batterie, sie wird langsam aufgeladen und gibt dann den Strom sehr schnell wieder ab», erklärt Donat Adams.
Er forscht im Bereich Zuverlässigkeit und Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien und leitet das UFCEV-Projekt an der Empa. Die neue Technik soll den Traum endlich wahr werden las-sen:

Ein leergefahrenes Elektroauto ist in nur fünf Minuten wieder vollgeladen. Das Ladesystem braucht dafür keine teure Infrastruktur vom Elektrizitätswerk, sondern funktioniert an jeder gängigen 230-Volt-Steckdose mit 16-Ampère-Sicherung.
Würde nun die Batterie des Autos innerhalb von fünf Minuten aufgeladen werden, würde sie sich um 50 Grad und mehr erwärmen und dadurch kaputtgehen », erklärt Adams. Die UFCEV-Ladestation benötigt also passende Autobatterien, um ihre Leistungsfähigkeit voll ausspielen zu können.

Da die UFCEV-Ladestation eineinhalb Tonnen wiegt und trotzdem mobil sein soll, haben sie die Forscher in einen Autoanhänger eingebaut. Aufladen kann man sie in knapp einer Stunde an einer gängigen Industriesteckdose ... ALLES NUR DUMMES GESCHWAFEL ??? (ERST 230VDOSE nun Industriesteckdose?)


Donat Adams: «Wir prüfen auch andere Einsatzgebiete. Beispielsweise kann die UFCEV-Ladestation als Pufferbatterie benutzt werden und so das Stromnetz stabilisieren.»

Antworten:

Über einen passenden Ladeanschluss für diese Leistung hat man sich wohl noch keine Gedanken gemacht. Ach nee, da benötigt man ja ein Forschungsprojekt...

Wird also Zeit, dass die Elektroautos endlich mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet werden. Mit dem Ding sollte eine Europadurchquerung ohne Tankstopp nun endlich möglich sein. Für meinen KEWET gibt es dann wohl auch etwas kleinere Modelle. Für die tägliche Kurzstrecke bleibt der Anhänger dann zuhause als stationäre Pufferbatterie, und bei der Reise wird er dann einfach mitgenommen.

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 06.08.2015 06:50
...bei 1-2 TONNEN Anhaenger-Gewicht und 80km/h auf der BAB wird es bestimmt eine angenehme Reise ...

von BdasB - am 06.08.2015 06:54
Also ich find die Idee gut.
Es gibt noch so viele Baustellen im Bereich Lade-Infrastruktur und Energie-Zwischen-Speicherung, DIE universelle Lösung wird es nicht geben.
Ich könnte mir einige Anwendungen vorstellen:
-als Ersatz für Notstromaggregate, vor Allem in lärmsensiblen Bereichen
-als Spitzenverbrauchs-Puffer/Zwischenspeicher
-als Rex( auch zb für den Zoe wird es in absehbarer Zeit eine AHK per Einzelabnahme geben, zu erwarten sind 300-400kg Anhängelast.
-als temporäre Ladestation
-als Kombination dieser Anwendungen
-als "Entlader" bei Unfällen.....


girgl

von girgl - am 08.08.2015 10:24
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