Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb news
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
BdasB

Forscher sehen Marktreife für Elektroautos

Startbeitrag von BdasB am 10.08.2015 10:42

... ist immer noch Sommerloch ? ;-)

[www.schwaebische.de]

Forscher sehen Marktreife für Elektroautos

... auszugsweise ...

ZSW-Team arbeitet an Batterien für 300 Kilometer Reichweite – Akzeptanz erhöhen

Ulmer Forscher wollen die Batterietechnik für Elektroautos in den kommenden Jahren entscheidend entwickeln, so dass sich auch in Deutschland mehr Menschen für ein Auto mit Elektromotor entscheiden. Und an der stark steigenden Wertschöpfung soll Deutschland teilhaben: Die Forscher am Ulmer Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sind optimistisch, dass beide Ziele erreichbar sind.
Das verdeutlichten sie am Donnerstag bei einem Besuch von Bundesratsminister Peter Friedrich (SPD).

Doch könnte die Wertschöpfung künftig nach Asien abfließen, wenn Deutschland nicht schnell und konsequent handelt, so ZSW-Vorstand Werner Tillmetz.

Arbeit der EU-Kommission in Brüssel vorstellen

Minister Friedrich lobte bei seinem Besuch die Arbeit der Forscher und bat sie, ihre Arbeit der EU-Kommission in Brüssel vorzustellen. Denn in der Arbeit des ZSW könnte der Schlüssel für den Erfolg von Elektroautos stecken.

Hauptvorteil der steckdosentauglichen Autos ist, dass sie besonders umweltfreundlich sind.

Der Bundesregierung schwebt vor, die Batterien in den Autos als mobile Speicher für Sonnen- und Windenergie zu nutzen: Bei Spitzen im Netz könnten sie den überschüssigen Strom aufnehmen, bei Bedarf dann ans Netz zurückgeben.

Deutschland bei Elektroautos ganz weit hinten

Der ZSW-Vorstand Tillmetz glaubt zudem, dass fehlende Marktanreize dazu, führen dass Deutschland beim Bestand auf Platz 7 und bei den Neuzulassungen (2014: etwa 11700) nur auf Platz 8 landet. Weltweit sind 740000 Elektroautos unterwegs.

Ein weiteres Problem: die geringe Reichweite. Die Ulmer Forscher sind sich sicher, dass auch dieses Manko zur Ablehnung in Deutschland führt. Aber ZSW-Mann Tillmetz ist optimistisch: „In ein oder zwei Jahren sind wir bei 300 Kilometer Reichweite, 2021 oder 2022 bei 460 Kilometern.“

Wertschöpfung in Deutschland absichern

In seinem Haus, so Tillmetz, werde mit Hochdruck an der Entwicklung der Lithium-Ionen-Technologie gearbeitet, die auf viele Fahrzeugfaktoren Auswirkungen haben wird: „Reichweite, Kosten, Sicherheit und Zuverlässigkeit.“ Die Batterie habe einen Anteil von 40 Prozent an der Wertschöpfung des Fahrzeugs, die Zellen wiederum 80 Prozent an der Batterie, die heute in Asien produziert werde.

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.