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elweb news
Beiträge im Thema:
18
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf Wagner, Manfred aus ObB, el3331, offgrid, thegray, Twiker76, R.M, Lukas Simma, Norbert Kern, BdasB

"Grenzüberschreitender Verkehr mit Elektrofahrzeugen möglich!" - (Projekt "Cross_border_Traffic")

Startbeitrag von BdasB am 18.09.2015 10:17

[nrwmeetsnl.com]

... woran man so "forscht" ... (EV-Fahrer scheinen unbewusst Forscher zu sein ?)

Grenzüberschreitender Verkehr mit Elektrofahrzeugen möglich!

Eine Studie des Projekts NRWmeetsNL zeigt, dass ein grenzüberschreitender Verkehr zwischen Nordrhein Westfahlen und den Niederlanden möglich ist.


Die Betrachtung zeigt eindeutig, dass mit etwas Vorplanung und Berücksichtigung der Lademöglichkeiten am Zielort ist die Nutzung eines Elektrofahrzeuges umweltfreundlicher und vergleichbar mit einem konventionellen Fahrzeug.

Studie (PDF):
[nrwmeetsnl.com]
/2015-06-15_Cross_border_Traffic.pdf




Unsere aktuellen Beiträge beziehen wir unter anderem von folgenden Partnerseiten:

www.elektromobilitaet.nrw.de

www.rvo.nl

www.now-gmbh.de

www.misteli.nl/

www.nederlandelektrisch.nl

www.rotterdamclimateinitiative.nl

www.initiative.nl

Antworten:

..... Grenzüberschreiten.... nichts lieber als das....in CH kost der Strom die Hälfte...

von Norbert Kern - am 18.09.2015 12:08
Langsam fällt mein Kopf doch auf den Tisch...

So ein Sch... warum soll es auch nicht gehen. Schon Anno dunnemals (1992) sind wir über die Grenze gefahren, mit dem el nach Österreich und in die Schweiz.

CH, AT, SLO, HR, F ... alles Länder in denen ich dieses Jahr schon elektrisch unterwegs war.

Ralf

von Ralf Wagner - am 18.09.2015 17:09
Möglich ja, aber nur mit einem Tesla. Meinen Zero lasse ich bei Auslandreisen brav zuhause und verstinke die Länder mit kundenunfreundlichen Abrechnungssystemen und schlechter Schnelladeinfrastruktur mit meinem Diesel. Wann kann ich endlich mit Kreditkarte zahlen wie an der Tanke? Und wann ist Schluss mit Apothekerpreisen und ach so tollen Mitglidersystemen wie Vlotte, Park&Charge etc? Wegen 3x im Jahr öffentlich einstecken zahle ich doch nicht für x Verbunde je 150 EUR Jahresgebühr. Wenn dann noch Strom für 100 km doppelt soviel kostet wie Diesel dann will man definitiv lieber Feinstaub... gut ... kann ich liefern. Bertha Benz hatte es mit dem Benzin aus der Apotheke einfacher!

von offgrid - am 18.09.2015 21:11
Hallo offgrid

sorry, dein Beitrag ist meines erachtens reisserisch polemisch und der Inhalt nicht korrekt.

Die VLOTTE
* hat die wichtigsten Säulen auf Roaming umgestellt
* Die P+C Säulen werden Schritt für Schritt auf Type 2 umgebaut und kommen ins Roaming
* mit TNM Karte (keine permantenten Grundgebühren) kannst Du an den Säulen laden, Abrechnung direkt vom Konto mit IBAN+BIC (klapp beim mir)
* via Intercharge Direkt kannst Du auch an den Säulen laden (Intercharge DIREKT (keine permantenten Grundgebühren) geht wie von Dir gewünscht mit der Kreditkarte und per PayPal)

Zur Schnellladeinfrasturktur für Durchreisende
a) Type 2 (ZOE) >= 22kW
Bregenz 22kW, Feldkirch 22kW, Au in Bregenzerwald 22kW
(43kW in Au in St. Gallen, CH, gleich über der Grenze)
b) Chademo
Bregenz 50kW, Feldkirch 50kW, Au in Bregenzerwald 50kW
(50kW in Au in St. Gallen, CH, gleich über der Grenze)
c) CCS
Au in Bregenzerwald 50kW sowie
(50kW in Au in St. Gallen, CH, gleich über der Grenze)

Gruss,
Lukas

von Lukas Simma - am 18.09.2015 22:13
Ja ich war jetzt 2 x in Österreich auf Tour ohne Supercharger. Die Ladesäulen im Allgäu gehen mit der ENBW oder Ladenetzkarte per Roaming, VLOTTE ging mit Plugsurf. Im Kleinwalserttal habe ich bewußt eine Ladesäulenhopping Tour gemacht, zum mal Ladesäulen testen > Filderstadt > Metzingen > Riedlingen > Weingarten > Ravensburg > Lindenberg> Oberstaufen > Immenstadt > Leutkirch > Oberstdorf > Riezlern. Das sind kurze Etappen, allerdings konnte ich mit 22 kW laden.

In Slowenien gibt es freie Ladestationen aber ich gebe Dir recht ich habe dort am Supercharger geladen. In Kroatien an der privaten Ladestation am Hotel.

VG
Ralf

von Ralf Wagner - am 19.09.2015 06:36
Hallo,

auch polemische Beiträge dürfen sein, solange die Tendenz stimmt. Da darf ruhig etwas übertrieben werden.
In einem Punkt ist offgrid allerdings unbedingt zuzustimmen:
Meinen Benziner, den ich für bestimmtes brauche - sonst steht er rum - tanke ich seit ewigen Zeiten - auch im Ausland - ausschließlich bargeldlos. Und dazu brauche ich nichts was ich nicht ohnehin hätte, nämlich die Bankkarte.
Warum um Himmels Willen muss für die E-Autos ein neus Rad erfunden werden?

Lothar

von el3331 - am 19.09.2015 19:44
Ich will einfach möglichst schnell xxx kWh nachladen und anschliessend mit üblichen Zahlungsmitteln einen fairen Preis (=ortsübliche Preise für Elektrizität) bezahlen. Geschlossene Systeme mit Roaming zu öffnen ist wie Benzinmotor mit Elektromotor zu kombinieren...so wirklich überzeugt das nicht Ich sehe nicht ein wieso ich auf den Komort der einfachen Bezahlung mit Plastikkarte oder Cash verzichten soll und dafür meine erzwungenermassen eh schon beeindruckende Plastikkarten-, Schlüssel- und Zugangscodesammlung um noch ein paar Exemplare erweitern soll. Ich hoffe dieses Forum wird auch von Personen gelesen die etwas bewegen können und ich hoffe es sind nicht die, die den lamentablen Zustand der Ladeinfrastruktur schönreden...

von offgrid - am 20.09.2015 04:32
Zu sehen ist, dass es besser wird mit der Zugänglichkeiten. Die Kleinstaaterei hört langsam auf, die goldenen Zeiten freien Stroms allerdings auch. Modellprojekte laufen aus, Ladesäulen gehen in den regulären Betrieb über. Bei den Betreibern kommt die Erkenntnis, dass man jetzt Geld verdienen muss, die teure Ladeinfrastruktur rentabel werden muss, was im Moment unmöglich ist.

Im besten Fall öffnet man ein System für das Roaming, z.B. in Garmisch Partenkirchen denkt man an den Anschluss an Ladenetz nach.

Andere wie z.B. der Energiedienst haben eine Kreditkartenbezahlung eingerichte und rufen Preise auf die schon weh tun. D.h. Einmalbetrag 1,5€ + 0,3€/kWh + Entgelt fürs parken. Aus Sicht des ED ist das vertretbar, das Elektroauto fahren wird damit rein aus der Energie jedoch teurer als Benzin fahren. Weniger der Einmalbeitrag, als Vielmehr der Arbeitspreis von 0,3€/kWh ärgert mich, da genau der Anbieter eigene Kraftwerke im eigenen Netz stehen hat.

Man kann darüber nachdenken was das richtige Konzept ist. Auch die Flatrate hat mittlerweile so ihre Gefahren. Es schimpfen doch einige Drehstromnetzbetreiber, dass einige spezielle Kunden kommen und sich wöchentlich ausgiebig bedienen teilweise ohne etwas zu bezahlen.

Innerhalb der Roamingpartner ENBW und Ladenetz wird wohl auch nichts abgerechnet, das funktioniert solange der Abrechnungsaufwand hoch und die Energie niedrig ist.

Wir werden uns wohl damit abfinden müssen dass die goldenen freien Zeiten vorbei sind, dafür bekommen wir mehr und zugänglichere Säulen.

Ralf

von Ralf Wagner - am 20.09.2015 08:06
Zitat
Ralf Wagner

Auch die Flatrate hat mittlerweile so ihre Gefahren. Es schimpfen doch einige Drehstromnetzbetreiber,
dass einige spezielle Kunden kommen und sich wöchentlich ausgiebig bedienen teilweise ohne etwas zu bezahlen.



Also da muß ich Einspruch erheben, die Drehstromkiste war nie für Lau gedacht sondern auf Gegenseitigkeit,
* Ich häng eine Kiste auf, Du hängst eine Kiste auf und der entnommene Strom kommt ins Sparschwein *
leider gibt's SchwPieeeeeeeeeeep...e die das Sparschwein vergessen, leider gabs auch Drehstromkistenbetreiber
die vergasen das die Drehstromkiste keine Sache zum Rumprotzen wie Öko man ist
und alle Kinderlein der Welt dürfen eben deshalb für Lau laden.

Der wo öffentlich jammert ist Elon

[www.faz.net]

Überschrift:

Zitat

Tesla-Schnelllade-Stationen Für Schnorrer



Eine Leseprobe aus dem Text:

Zitat

In Amerika nutzen jetzt offenbar so viele Einheimische diesen Service, der eigentlich für Fernreisende gedacht ist,
dass sich Tesla-Chef Elon Musk schon genötigt sah, dieses Vorgehen als „uncool“ zu geißeln.


von Manfred aus ObB - am 20.09.2015 08:28
Der Elon hat das Problem, dass er das nicht gesagt hat, dass die Supercharger nur für die Strecke seien. Leute die den Supercharger um die Ecke oder gar auf dem Hof haben tun sich schwer dort nciht zu laden...

Bei der Drehstromkiste, liegen einige Kisten verkehrsgünstig, andere total ab vom Schuß. Die günstig gelegenen Kisten, werden natürlich mehr benutzt. Gut wenn dort etwas in die Kiste gelegt wird.

Ralf

von Ralf Wagner - am 20.09.2015 09:02
Zitat
Ralf Wagner

Der Elon hat das Problem, dass er das nicht gesagt hat, dass die Supercharger nur für die Strecke seien.
Leute die den Supercharger um die Ecke oder gar auf dem Hof haben tun sich schwer dort nciht zu laden...



Sollten aber dabei nicht vergessen, daß die NSA so Ihr Ladeverhalten genauestens Protokolliert :rp:

von Manfred aus ObB - am 20.09.2015 09:38
Aber aber - Manfred...
nun gut dann wirst du gleich wieder totschlagargument argumentieren -dafür ist der Artikellink ......kann doch jeder .....


Aber denn Zusammenhang und der Nachsatz sollte auch gleich zur allegemeinen belustigung ....wir haben doch sonst mehr zu weinen als zu lachen hier.

ZITAT :
Zitat
sich Tesla-Chef Elon Musk schon genötigt sah, dieses Vorgehen als „uncool“ zu geißeln. Wir warten ja immer noch darauf, dass es zum A8, S oder 7er Benzingutscheine gibt.


ps. würde mich nicht wunderen das der jetzt angespornt gleich mit einen Link daher kommt - das es Werbeaktionen für diese Fahrzeuge mit Tankgutscheinen gab.:rolleyes::joke:
pps. ja ja und kann man auch finden gogglen-
Zitat
1.500€ Tankguthaben beim Autokauf von einem BMW-Mitarbeiter
war aber für gebrauchte !


von thegray - am 20.09.2015 18:35
Zitat
thegray
Aber denn Zusammenhang und der Nachsatz sollte auch gleich zur allegemeinen belustigung ....
wir haben doch sonst mehr zu weinen als zu lachen hier.

ZITAT :
Zitat
sich Tesla-Chef Elon Musk schon genötigt sah, dieses Vorgehen als „uncool“ zu geißeln. Wir warten ja immer noch darauf, dass es zum A8, S oder 7er Benzingutscheine gibt.


ps. würde mich nicht wunderen das der jetzt angespornt gleich .....
.


Es muß nicht immer ein Link sein, es könnte ja auch der Gedanke sein, der
mich da am Lachen hindert, daß die wo für Lau fahren wollen und sich das
sogar rausnehmen egal wie, dann mit diesen Lau Treibstoff ohne besonderen
Verstand durch die Gegend fahren und ob dies positiv für die Umwelt wage ich
zu bezweifeln. Lau ist die Steigerung von Geiz ist Geil und die Gesinnung ist
wenig Nachhaltig, Ergo wären Benzingutscheine gerade für solche möchtegern
Gemächtverlängerungen für Die, die sowas Nötig haben das allerletzte und
sagen mir genug über den Artikelschreiber :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 20.09.2015 21:02
Tja - eben eben Grenz-überscheitend:joke:

von thegray - am 20.09.2015 21:05
Hallo


Ich frage mich wie wir 2007 mit den Els nach Dänemark und wieder zurück kommen konnten.

Habs bis jetzt sei dem jedes Jahr geschafft und über fehlende Lademöglichkeiten kann ich mich seit 2010 nicht mehr beschweren.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.09.2015 21:30
Das sind halt andere Dimensionen...
City-El, Twike und Co. da jucken eben 30 Cent für ne Kwh nicht so wie wenn man eben 20 pro 100 km braucht...und die schweren Fahrzeuge mit mehr als 2 to machen uu. doch mehr die Straße kaputt vor allem in Abhängigkeit der Beschleunigung... das ist grenzüberschreitend so...und eben unabhängig von der Antriebsart...
Man braucht sich nicht zu wundern wenn die Fahrzeuge immer schwerer werden...es gilt doch immer noch: Je mehr desto mehr, oder ?
Anderes Beispiel: Heutige Solarmodulpreise ca. 90 Euro pro 100 Wp.
Wenn ich dann für nen Solarladeregler mit Mpp mit 10 A 90 Euro zahl und ca. 30 % mehr Ertrag habe stimmts eben nicht...

von Twiker76 - am 21.09.2015 15:56
Hallo,
eben die Überlegung, die Ladesäulen rentabel zu machen - wozu man m.E. die eine Million E-Autos braucht, die ja als Ziel gesetzt sind - fördert hoffentlich die Erkenntmnis, dass man sich den ganzen Zirkus mit Autorisierung, möglichtst per Telfon mit dauernd besetzter Zentrale oder eigenem Abrechnungssystem besser sparen könnte, wenn man sich an ein vorhandenes und funktionierendes System - eben die Bankkarte - anschließt.
Was die Stromkosten angeht, sollte der Preis für Strom zumindest in haushaltsüblicher Stärke - ich stelle mir dabei AC max 22 kW vor - nicht wesentlich über den Kosten im Umland liegen.
Hochleistungs-DC-Lader, die ja auf Anbieterseite nicht unerheblichen Aufwand erfordern, werden dann auch etwas mehr kosten - darauf wird man sich einstellen müssen.

Lothar

von el3331 - am 21.09.2015 20:43
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