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vor 2 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
BdasB

SCL Reichweitenforschung (die APP ist Fertig)

Startbeitrag von BdasB am 28.09.2015 07:03

[www.otz.de]

... forschen bis der Arzt kommt ... ?
Elektromobil-Projekt gemeinsam mit FSU Jena: Sicher zum Kunden per App

Thüringer Projekt für Elektromobil-Logistik hat Systementwicklung erfolgreich abgeschlossen ... ab Januar sollen bis zu 80 Strom-Fahrzeuge von Thüringer Unternehmen im Feldtest bei tatsächlichen Lieferfahrten nicht nur weitere Daten zur Ausformung des Systems liefern, sondern auch stets informiert sein, welche Distanz ihnen bei optimaler Wegführung und Fahrweise noch bleibt...

Seit rund einem Jahr arbeiteten die acht Konsortialpartner an dem Projekt. So wurden computerbasierte Systeme geschaffen, die das Elektrofahrzeug während der Tour genauestens im Blick behalten und fokussiert auf die beschränkten Reichweiten überwachen.

DIE FORSCHEN SICH NOCH SOLAGE DEN WOLF BIS DIE EV's >300KM REICHWEITE HABEN - DANN IST DAS ALLES OBSOLET :-)


Einzigartiges Reichweitenmodell entwickelt
Dafür entwickelte ein Team um den Informatiker Volkmar Schau an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein derzeit am Markt einzigartiges Reichweitenmodell, das alle gängigen Stromer-Fahrzeuge integriert vom elektrischen Klein-Lkw bis zur Zwei-Personen-Knuddelkiste Twizy, die zum Beispiel Pflegedienste gern für den innerstädtischen Einsatz nutzen.

So kann bereits während der Planung sichergestellt werden, dass das E-Mobil die Tour tatsächlich leisten kann.
Auch während der Fahrt werden aus den Fahrzeugen Daten ausgelesen, verarbeitet und der Ist-Zustand permanent mit der noch benötigten Menge Energie abgeglichen. Durch Echtzeitinformationen zum Verkehr, dem Wetter, Straßengefälle und -belag sowie vielen weiteren Faktoren reagiert das System zudem zügig auf Abweichungen von den Ideal-Umständen und stellt sicher, dass der Fahrer alle Lade- und Abladepunkte erreicht.
So löst das System die Problematik der beschränkten Reichweiten und baut zugleich bei allen beteiligten Akteuren Bedenken und Barrieren bezüglich der Elektrofahrzeugnutzung ab, erläutert Stegmann.

Mit vier Millionen Euro gefördertes SCL-Projekt
Schon während der Entwicklungsphase waren der Einsatz von Elektroautos zur Warenauslieferung in Erfurt ausgiebig getestet und angepasste Logistik-Konzepte entwickelt worden. So werden in der Landeshauptstadt seit inzwischen zwei Jahren zum Beispiel Zigarettenautomaten elektromobil bestückt, Apotheken abgasfrei beliefert und Expresssendungen umweltschonend zugestellt. Während das vom Bundeswirtschaftsministerium mit rund vier Millionen Euro geförderte SCL-Projekt vor allem auf den effizienten Einsatz von Elektro-Lieferfahrzeugen in der Innenstadt zielt, bezieht ein zweites Vorhaben namens Smart Mobility Thüringen (SMT), seit Januar mit SCL im Verbund, auch den individuellen Stromer-Verkehr ein und soll quasi Auto, Straßen- und Leitungsnetz sowie die jeweils aktuelle Wetter- und Verkehrslage miteinander verbinden. Im Idealfall zeigt dann das Auto selbst dem Fahrer, wo es am schnellsten oder am batterieschonendsten entlang geht.
Oder besser erst mal an der nächsten Ladestation gestoppt werden sollte. (Hat ein Pflegedienst oder Lieferfahrer denn die Zeit einfach mal zum Laden zu fahren ?)

Aber wäre es dann nicht die logische Konsequenz, sich das fahrerlose Elektro-Ausliefern zum Ziel zu nehmen? Nein, beteuert Stegmann. Das überstiege die zu verarbeitende Datenflut und zusätzliche Technik dafür jegliche Kapazitäten des Projekts.
Zum anderen sei eine entscheidende Frage noch völlig ungeklärt: Wer ist schuld, wenn der autonome Stromer einen Unfall baut der Autohersteller, der Programmierer oder doch der Halter? Mit unserem Projekt bleiben wir auf der sicheren Seite, sagt Stegmann, nämlich bei der Verantwortung des Fahrers, der die optimale Unterstützung erhält.

SCL vereint Wissenschaft und Unternehmen
Das SCL-Konsortium hat nach der erfolgreichen Bewerbung im Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität II des Bundeswirtschaftsministeriums im Juli 2013 als eines von 17 geförderten Projekten seine Arbeit aufgenommen. Inklusive der Förderung des Bundes liegt das Gesamtvolumen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes bei knapp sieben Millionen Euro.
Im Projektergebnis sollen den Handels- und Logistikunternehmen unter anderem auf elektromobilitäts-spezifische Prozesse angepasste und auf einer Internet-Plattform vernetzte Dienste, auch als Erweiterung bestehender IT-Logistiksysteme, zum intelligenten Flottenmanagement zur Verfügung stehen.
Konsortialpartner sind die Dako-Unternehmensgruppe Jena, der Elektrogroßhandel BTF GmbH & Co.KG in Erfurt, die eLOG Systembetrieb GmbH Erfurt (Sendeverfolgungssysteme), die EPSa Elektronik- & Präzisionsbau Saalfeld GmbH, die Fachhochschule Erfurt, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Navimatix GmbH Jena (Ortungssoftware, Telematik) und die Tabakwarenvertriebsgesellschaft mbH & Co.KG mit Sitz in Elxleben.

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