Foerderprojekte (BOSCH) => InnoROBE ... E-PORT ... Projekt "eShuttle" ... „Green Gate“

Startbeitrag von BdasB am 13.10.2015 08:29

[www.portal-21.de]

[www.bosch-presse.de]

Bosch arbeitet an der emissionsfreien Mobilität für Off-Highway-Anwendungen
... Wieder die GeldVerbrennStoffZelle ...

Die Brennstoffzelle gehört zu den Schlüsseltechnologien für eine emissionsfreie Mobilität. Davon können künftig auch Off-Highway-Anwendungen, wie Baumaschinen, Kommunal- und Flughafenfahrzeuge profitieren. Ein innerhalb des öffentlich geförderten Projektes „Innovative regenerativer On-Board-Energiewandler“ (InnoROBE) aufgebauter elektrifizierter Gepäckschlepper fährt nun als erster seiner Art in Europa mit einer Brennstoffzelle als Range-Extender.
Bosch Engineering liefert mit der Fuel Cell Control Unit (FCCU) eine Schlüsselkomponente des Brennstoffzellensystems. Sie steuert alle Komponenten für ein effizientes Zusammenspiel. „Wir entwickeln Komponenten, Systeme und liefern Entwicklungsdienstleistungen für eine emissionsfreie Zukunft für Off-Highway-Anwendungen“, sagt Bernhard Bihr, Geschäftsführer der Bosch Engineering GmbH. Das im August 2012 gestartete Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird gemeinsam mit den Projektpartnern Greening GmbH & Co. KG, DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte sowie dem Fraunhofer NAS umgesetzt und am 31. Dezember 2015 abgeschlossen.

Brennstoffzellenantriebe am Flughafen
An Flughäfen wird mehr gefahren als geflogen, um Passagiere, Gepäck und Fracht zu transportieren. Zur Reduzierung von Emissionen und Lärm setzen Flughafenbetreiber zunehmend auf alternative Antriebe und künftig mit der Brennstoffzelle auf eine neue umweltfreundliche Zukunftstechnologie für ihre mobilen Arbeitsmaschinen, Fahrzeuge auf dem Vorfeld und Fuhrparks. Die Vorteile von Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb sind ihre große Reichweite und ihre schnelle Betankung innerhalb von nur wenigen Minuten. „Der Gepäckschlepper mit Brennstoffzelle fährt nun eine Schicht von acht Stunden ohne ein Nachladen der Batterie“, erklärt Bihr.
Die Verbreitung alternativer Antriebe bei Off-Highway-Anwendungen wird zudem durch die Verschärfung der Abgasgesetzgebung für Verbrennungsmotoren über 56 Kilowatt (EU Stage IV und US Tier 4 Final) begünstigt. Flughafen-Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb sind zudem leise und vibrationsarm. An ersten Flughäfen in Deutschland, wie in Stuttgart, München und Hamburg, sind heute bereits Wasserstofftankstellen vorhanden. Sie liefern lokal die erforderliche Infrastruktur.

Vom Steuergerät bis zum Prototyp
Die Schaltzentrale des Brennstoffzellensystems ist die FCCU, eine Kombination aus Serienhardware aus der automobilen Großserienfertigung der Robert Bosch GmbH und einer eigens entwickelten Software.

Diese steuert das Gesamtsystem mit einer integrierten Wasserstoff-, Luft- und Kühlmittelregelung. „Der erste Einsatz unserer serienreifen FCCU erfolgte im Projekt InnoROBE“, sagt Bihr.

... erfolgte der Aufbau des Prototypen-Gepäckschleppers, um das System im realen Fahrbetrieb zu testen.
Für die Experten liefert das Fahrzeug wichtige Erkenntnisse, um das System weiterzuentwickeln. In einem nächsten Schritt soll der Gepäckschlepper im Realbetrieb am Flughafen eingesetzt werden. Ziel von Bosch Engineering ist es, das gesamte Leistungsportfolio für die Entwicklung von Brennstoffzellenantrieben in weiteren Off-Highway-Fahrzeugen umzusetzen.

... und immer schoen den LINDE Wasserstoff aus (energieverschwendender) Erdgas-DampfReformation verheizen ...


[www.elektroniknet.de]
Bosch: Brennstoffzellentechnik für den Flughafen

Ein elektrifizierter Gepäckschlepper fährt nun als erster seiner Art in Europa mit einer Brennstoffzelle als Range-Extender. Bosch Engineering liefert mit der Fuel Cell Control Unit (FCCU) eine Schlüsselkomponente des Brennstoffzellensystems.


[www.lufthansagroup.com]

„Vom Airport zum E-PORT“: Partner der Initiative E-PORT AN treiben Elektromobilität auf dem Vorfeld voran und machen Projekte für Fluggäste sichtbar... LACH !!!
Als wenn jemand auf dem Vorfeld einen kleinen Schlepper sieht - und sagt - schau an ein BZ-EV ... LACHHAFT ! ... ;-)

Die Partner der Initiative E-PORT AN, die Fraport AG, die Lufthansa Group, das Land Hessen und die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, haben heute das erste „Green Gate“ am Flughafen Frankfurt eröffnet. Ab sofort können sich Fluggäste am Lufthansa Gate A15 über die zahlreichen Projekte zum Thema Elektromobilität am größten Verkehrsflughafen Deutschlands informieren. Als wichtigen Projektbaustein präsentiert das „Green Gate“ damit eine Flugzeugabfertigung, die zukünftig weitgehend mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erfolgen kann. Anhand von Modellen, Informationstafeln und Animationen stellen die Partner ihre Aktivitäten vor, darunter eine solarbetriebene Passagiertreppe, Elektro-Förderbandwagen, Hybrid-Flugzeugschlepper und Elektro-Palettenhubwagen.

„Green Gate“ oder nur GREENWASHING ???

Bei einer Flugzeugabfertigung kommen bis zu 20 verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz. Als erste Schritte konsolidiert E-PORT AN bereits vorhandene Elektrofahrzeuge und integriert elektrisch betriebene Neuentwicklungen in den Abfertigungsprozess.

Emissionen und Lärm nehmen hierdurch ab, was neben der Umweltbilanz auch die Arbeitsbedingungenauf dem Vorfeld verbessert. Zusätzlich werden die Auswirkungen des großflächigen Einsatzes von Elektrofahrzeugen auf das Stromnetz des Flughafens betrachtet. Ziel aller Beteiligten von E-PORT AN ist es, mehr Elektrofahrzeuge einzusetzen und damit der Vision einer „grünen“ Abfertigung näher zu kommen.

... ja ja der LAERM ... man kann die startenden Flieger kaum hoeren wenn die vielen Fahrzeuge am Boden herumbrummen ...




[idw-online.de]
Forschung auf dem Rücksitz: Projekt »eShuttle« startet Personenbeförderung am Flughafen Hannover


Das Verbundprojekt „eShuttle“ startet seinen operativen Testbetrieb am Flughafen Hannover.

Der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement an der Technischen Universität Braunschweig, ITS Automotive Nord und die Wolfsburg AG untersuchen im Rahmen des Forschungsprojekts den Einsatz von Elektrofahrzeugen zur Personenbeförderung. Im Mittelpunkt steht dabei die Integration der Elektroautos und -busse in konventionelle Fahrzeugflotten sowie die Kundenperspektive beim Einsatz der Fahrzeuge.

Mit sieben Personenwagen und zwei Bussen startet das Verbundprojekt „eShuttle“ seinen operativen Betrieb.

Im Rahmen des Förderprogrammes „Schaufenster Elektromobilität“ untersuchen und erproben die Projektpartner die Wirtschaftlichkeit und Kommunikationswirkung von Elektrofahrzeugen bei der Personenbeförderung. Zum Einsatz kommen die Fahrzeuge im innerbetrieblichen Transport sowie beim Transfer von Fahrgästen zwischen dem Flughafen Hannover und dem Stadtgebiet.

„Wir untersuchen die Rentabilität von Elektrofahrzeugen in Abhängigkeit zahlreicher Rahmenbedingungen wie Streckenprofilen oder der Witterung. (hat ja auch noch nieeeeee jemand gemacht!)

Aufgrund des Einsatzprofils der Fahrzeuge sind wir zuversichtlich, schon heute Einsatzbedingungen zu identifizieren, bei denen Elektrofahrzeuge überlegen sind“, erläutert David Woisetschläger, Professor für Dienstleistungsmanagement an der TU Braunschweig.
ES LEBE DIE FORSCHUNG - DREIMAL HOCH !

Dass der Einsatz von Elektrofahrzeugen auch für die Betreiber wichtig ist, erklärt Gazi Yildirim, der mit seinem Unternehmen die notwendige Fahrzeugflotte bereitstellt: „Durch Elektromobilität können wir unseren Kunden ein entspanntes und gleichzeitig umweltfreundliches Fahrerlebnis bieten.“

Neben dem wirtschaftlichen Betrieb steht auch die Kundenperspektive im Mittelpunkt des Projektes.
Insbesondere soll untersucht werden, ob Kunden für ökologisches Fahren bereit sind, tiefer in das Portemonnaie zu greifen.

Dafür werden die Fahrgäste im Fahrzeug über eine Tablet-App sowie mit einem Fragebogen vor und nach der Fahrt zu Wahrnehmungen und Einstellungen gegenüber Fahrzeug und „eShuttle“-Service befragt. Projektleiter Christoph Weiß erklärt: „So wollen wir sehen, ob sich durch die Nutzung Veränderungen in der Einstellung gegenüber Elektrofahrzeugen feststellen lassen. Darüber hinaus können wir die Ergebnisse der passiven Nutzung im „eShuttle“-Service mit der aktiven Nutzung in einem E-Carsharing Projekt vergleichen, wo die Kunden selber fahren und nicht nur Mitfahrer sind.“ Dr. Gerrit Schrödel vom Team Automobilforschung der Wolfsburg AG ergänzt: „Um die Skepsis privater und auch gewerblicher Nutzer gegenüber der Elektromobilität abzubauen, müssen wir Fahrerlebnisse im Alltag ermöglichen und Erfahrungen mit der Rentabilität sammeln.“

... wenn ich zum FLIEGER muss habe ich bestimmt noch Zeit und Laune einen Fragebogen auszufuellen ... (da mird man dann wieder mit E-Auto-Fragen genervt ...)


Zum Verbundprojekt

Das Verbundprojekt „Test und Bewertung der Rentabilität und Kommunikationswirkung des Betriebs von Elektrofahrzeugen in Mischflotten der Personenbeförderung“ (eShuttle) wird vom 01. Januar 2014 bis zum 30. Juni 2016 unter der Leitung des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement der TU Braunschweig zusammen mit der Wolfsburg AG und dem ITS Automotive Nord durchgeführt und im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ mit einer Gesamtsumme von rund 960.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Ebenfalls an dem Forschungsprojekt beteiligt sind die Flughafentransfer Hannover GmbH, die OECON Product & Services GmbH sowie die Hannover Airport - Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH.

Antworten:

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