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vor 2 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 3 Monaten
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Manfred aus ObB, Emil, Twiker76, Solarstrom, el El, Ralf Wagner, Bee, R.M, epo-bike.de, BdasB

Daenemark stellt KFZ-Besteuerung komplett um

Startbeitrag von BdasB am 13.11.2015 07:59

[www.gtai.de]

Das amtierende dänische Minderheitskabinett um den Ministerpräsidenten Lars Lökke Rasmussen will die ambitionierten Klimaschutzziele der Vorgängerregierung über Bord werfen. Jene wollte den CO2-Ausstoß des Landes bis zum Jahr 2020 um 40% gegenüber dem Niveau von 1990 senken. Dies sei zu teuer für die dänische Wirtschaft, sagte der Minister für Energie, Forschung und Klima Lars Christian Lilleholt laut Medienberichten.

Ab 2020 Zulassungssteuer für alle Neuwagen in voller Höhe
Steuer auf den Ausstoß von Stickoxid soll ab 1.7.16 entfallen

...bereits 2016 sollen die Halter von E-Mobilen 20% der Zulassungssteuer zahlen, von der sie bislang befreit sind. Der Anteil soll in den Folgejahren sukzessive steigen, so dass Elektroautos 2020 der vollen Zulassungssteuer unterliegen werden. Die Pläne lösen international Irritationen aus.

Als erste konkrete Maßnahme sollen die Steuererleichterungen für Elektroautos - beginnend bereits ab dem kommenden Jahr - sukzessive abgebaut und 2020 dann komplett gestrichen werden.
Bisher sind Elektroautos in Dänemark von der Zulassungssteuer befreit. Außerdem entfällt beim Kauf von E-Mobilen die 25%ige Umsatzsteuer. Darüber hinaus zahlen E-Fahrzeughalter keine Umweltsteuer.


Bei anderen Kfz errechnete sich die Zulassungssteuer bisher wie folgt: 105% von 79.000 Dänischen Kronen (dkr; etwa 10.588 Euro, 1 Euro = 7,4610 Euro im September-Durchschnitt 2015) plus 180% des diesen Betrag übersteigenden Teils der Bemessungsgrundlage (Listen- beziehungsweise Wiederverkaufspreis abzüglich steuermindernder Beträge). Die Steuerschuld steigt daher mit wachsender Bemessungsgrundlage überproportional.

Käufer von E-Mobilen, die weniger als 800.000 dkr kosten, müssen ab 2016 20%, ab 2017 40%, ab 2018 65%, ab 2019 90% und ab 2020 die volle Zulassungssteuer zahlen. Ist der Kaufpreis höher, fällt sofort die volle Steuer an.

In Zukunft sollen grundsätzlich alle Autos - unabhängig von der Emissionsklasse und Antriebsart - steuerlich gleich behandelt werden.

Einige Ausnahmen sollen indes fortbestehen. So kann sich zum Beispiel die Steuerschuld bei E-Mobilen mit besonders geringem Energieverbrauch und Ladeverlust sowie hohem Wirkungsgrad in den Jahren 2016 und 2017 jeweils um noch bis zu 10.000 dkr mindern. Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge bleiben bis 2019 vollständig steuerbefreit.
LAECHERLICH !!! FAHRZEUGE MIT HOHEM WIRKUNGSGRAD SOWIE WASSERSTOFF-FAHRZEUGE ... WAS FUER EIN GEGENSATZ ... SOWAS NENNT MAN WOHL POLITIK ?!?



Die Verschärfung ziele insbesondere auf große Elektrowagen ab, die sich durch die bevorstehenden Änderungen stärker verteuern als kleinere E-Mobile, sagen Fachleute. Betroffen ist insbesondere der US-Luxussportwagen Tesla, der sich infolge der bis dato gewährten Vergünstigungen in Dänemark einer regen Nachfrage erfreute. Nach Berechnungen des Finanzministeriums werde sich der Preis für das Modell Tesla S P85D im Jahr 2020 gegenüber heute nahezu verdoppeln, während die Preissteigerung beim Nissan Leaf Acentra etwa 28% ausmache.

Darüber hinaus will die dänische Regierung zum 1.7.16 die Steuer auf die Emission von Stickoxiden (NOx) abschaffen, wovon Dieselfahrzeuge profitieren.



Tesla reagiert bereits ;-)
[www.thelocal.dk]
Tesla accused of trying to circumvent Danish tax

The Danish government accused Tesla of using a bulk purchase of its own vehicles to shortchange the public purse of one billion kroner.

Tesla to fight Denmark's new tax on electric cars (12 Oct 15)
Danish tax authority cleans up after scandals (25 Sep 15)
Copenhagen sets electric car world records (22 Sep 14)

The registration of 2,500 luxury electric cars over the past few weeks has led Tax Minister Karsten Lauritzen to suspect extensive tax fraud by electric car manufacturer Tesla.

Speaking to DR, the minister said that "2,500 electric cars, most likely Teslas, have been registered, and it seems that it is a circumvention of the tax exemption on electric cars".

Antworten:

"Sick" Idioten...

in unseren Breiten wird nicht mit Waffen und Bomben rumgemacht sondern mit Wirtschftsmacht und Politik.

da fällt mir nix mehr ein...

von Twiker76 - am 13.11.2015 08:14
Zitat
Marcus Maier
"Sick" Idioten...

in unseren Breiten wird nicht mit Waffen und Bomben rumgemacht sondern mit Wirtschftsmacht und Politik.

da fällt mir nix mehr ein...


Dann wart mal ab, bis wieder in unseren Breiten, Politik mit anderen Mitteln betrieben wird :eek:

Erst Voraussetzung kein Einkommen mehr, da keine Arbeit und man(n/Frau) feststellt ein Bedingungsloses
Einkommen von Nichts ist auch Nichts.

von Manfred aus ObB - am 13.11.2015 08:52
Hui, das wird auch interessant werden, wenn hier in Österreich die Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer fällt und dann die Versicherung incl. Steuer eines p85d nicht mehr 200 sondern 2-3000 tausend Euro pro Jahr kostet.
Und diese Befreiung wird fallen, wird man sich doch nicht entgehen lassen, blöd wäre man als Staat.

Dem durchschnittlichen Tesla Neuwagenkäufer wäre das natürlich egal, man hats ja, aber mit welchem Abschlag wird man dann einen gebrauchten noch los, wer kauft den dann noch?

von el El - am 13.11.2015 11:14
Zitat
Marcus Maier


in unseren Breiten wird nicht mit Waffen und Bomben rumgemacht sondern mit Wirtschftsmacht und Politik.


Tut mir Leid mein letzter Beitrag dazu ist von der Realität etwas überholt worden :-(

von Manfred aus ObB - am 14.11.2015 10:47
...oder so trägt man den Krieg in die Welt...
2 Fliegen mit einer Klappe: Die Leute flüchten aus den Krisengebieten nach Europa und man hat "Mit einer Kugel 2 erschossen"
Das hat vermutlich der IS begriffen das man ohne Leute keinen Krieg führen kann...

traurig das Ganze !

Aber nach den auf der Flucht gestorbenen und den noch sterbenden
Oder die sonst so um Leben kommen (Abgase) schehrt sich keiner,
das Leben ist und bleibt lebensgefährlich...

ich vermute mal, das sich die Dänen deswegen nicht umstimmen lassen, ob mit oder ohne E Mobile: sowas läßt sich nicht verhindern. Aber wenn es an die Existenz geht und man merkt das die Kohle immer weniger wird, kann so was in Gewalt und Neid umschlagen denen es besser geht... da stimmt Ihr mir sicher zu das hier das potenzial bei den Migranten höher sein kann...

von Twiker76 - am 14.11.2015 11:40
Zitat
Marcus Maier
da stimmt Ihr mir sicher zu das hier das potenzial bei den Migranten höher sein kann...


Das Potential ist da Höchsten, wo am wenigsten Einsicht zur Selbstreflektion und die
klare Erkenntnis das immer die anderen sich zuerst ändern sollten, weil alles Böse auf
der Welt von denen ausgeht.

In jeder Rasse, Gruppe, gibt es solche und solche egal ob Schwaez/Weiß oder wie auch
immer gefärbt, es nur mühsam sich die Arbeit zu machen sich diejenigen Herauszusuchen
mit den man sich letztlich eigentlich ohne Probleme Verständigen kann, durch echte Toleranz
( das kommt von Aushalten ) und nicht von denn Medien suggerierte Toleranz,
die zum Vermarkten dient und letztlich eine Ware, die als T-Schirt zu gewinnen oder
zu Kaufen, weil Anders Besser ist und Besser zu sein als der Andere hat wenig
mit Toleranz zu tun, also letztlich fängt das friedliche zusammenleben mit Anderen
in uns Selbst an, auch wenn es für viel nicht leicht ist selbiges zu begreifen :o

von Manfred aus ObB - am 14.11.2015 12:53
Jungs, ich möchte euch wirklich aufrichtig darum bitten, derartige politische Themen aus dem Elweb rauszunehmen. Echt jetzt, ich denke wir verstehen uns hier alle ganz gut und reden offen über elektrisches. Ich will nicht und ich hoffe, ihr seht das genau so, dass dieses Forum beschädigt wird, weil einer rechts ist und der andere links und der dritte in der Mitte, der vierte in gar keiner Schublade ist und dann alles den Bach runter geht. Ich hab das in letzter Zeit leider in 2 Foren miterlebt, die rein gar nichts mit Politik usw. zu tun haben.

Bitte, laßt diese Themen draußen, behandelt sie per mail, pn, in anderen Foren aber bitte, nicht hier. Danke!


von el El - am 14.11.2015 21:32
Zitat
BdasB
Bei anderen Kfz errechnete sich die Zulassungssteuer bisher wie folgt: 105% von 79.000 Dänischen Kronen (dkr; etwa 10.588 Euro, 1 Euro = 7,4610 Euro im September-Durchschnitt 2015) plus 180% des diesen Betrag übersteigenden Teils der Bemessungsgrundlage (Listen- beziehungsweise Wiederverkaufspreis abzüglich steuermindernder Beträge). Die Steuerschuld steigt daher mit wachsender Bemessungsgrundlage überproportional.


Habe ich das jetzt richtig Verstanden?

Nehmen wir ein 100.000€ Auto.

Für die ersten 10.600€ werden 105% Zulassungssteuer fällig
==> 11.130€

Für die restlichen 89.400€ werden 180% fällig
==> 160.920€

Damit kostet der 100.000€ Verbrenner insgesamt 272.050€
Der 100.000€ Tesla kostet derzeit dagegen nur 100.000€

Auch wenn ich für EVs bin, für eine solch absurd hohe Förderung von Luxus-Fahrzeugen durch den Steuerzahler habe ich in keiner Weise ein Verständnis. Vollkommen richtig, dass Dänemark da einen Riegel vorschiebt.

von Solarstrom - am 14.11.2015 23:21
Übrigens, bei den 2500 Teslas mit angenommenen je 172.050€ Zulassungssteuer geht es um nicht weniger als

430 Mio €. Zulassungssteuer.

Und das in einem kleinen Land mit nur 5,7 Mio Einwohner.

von Solarstrom - am 14.11.2015 23:29
Unabhängig ob Tesla oder E-Golf, solche Steuern sind echte Verhinderungssteuern für E-Fahrzeuge. Elektrofahrzeuge sind in der Investition teurer und das trifft dann doppelt.

Königin Sylvia ist gestern im Tesla vorgefahren, war vielleicht ein Zeichen... (die letzten 20 Sekunden ansehen)

Ralf

von Ralf Wagner - am 14.11.2015 23:42
Zitat
Solarstrom
Übrigens, bei den 2500 Teslas mit angenommenen je 172.050€ Zulassungssteuer geht es um nicht weniger als

430 Mio €. Zulassungssteuer.


Wo Bitte steht da € ich mein die Summen wären in Landeswährung :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 14.11.2015 23:43
ist eine KFZ Steuer nicht politisch ?

Naja seis drum ich glaube es ist alles geschrieben worden...

von Twiker76 - am 15.11.2015 10:17
Zitat
Ralf Wagner
Königin Sylvia ist gestern im Tesla vorgefahren, war vielleicht ein Zeichen...


Was denkt wohl der gemeine, dänische Steuerzahler darüber, der letztlich diese extreme Förderung für ein Luxusprodukt bezahlen muss?

Du hast recht, dass mit den hohen Zulassungssteuern wie in Dänemark die zwangsläufig teureren Elektroautos benachteiligt würden. Aber dazu braucht man nicht in dekadenter Weise die Zulassungssteuern komplett streichen, sondern eine Lösung mit Maß suchen.

Eine Lösung wäre z.B. die ersten 75.000 Kr. (ca. 10.000€) des Kaufpreises bei EVs komplett von der Zulassungssteuer befreien. Und die nächsten 79.000 Kr. wie gehabt mit 105% und alles darüber mit 180% besteuern.

von Solarstrom - am 15.11.2015 12:09
Eine mehrstufige Steuer wäre sicher sinnvoll, wobei es möglich sein sollte mit der ersten steuerfriene Stufe ein Elektroauto zu kaufen und zwar nicht nur einen Twizzy, sondern ein Fahrzeug Größenordnung ZOE. Wenn die Mittelklassefahrzeuge dann auch mal 300 km machen (Leaf) ist der Zwang Teslas zu kaufen auch nicht mehr so hoch :-).

Ihr vergesst dass der Tesla das einzige Elektrofahrzeug ist mit dem man mal 2 x 300 km am Tag fahren kann und nebenher noch arbeiten kann. Bei mir ist der Tesla die einzige Möglichkeit meine beruflichen Fahrten abzudecken, kein anderes Elektrofahrzeug kann was der Tesla kann!! Es ist nicht nur ein Luxusfahrzeug, das ist für viele nur ein Nebeneffekt, es ist das leistungsfähigste Elektrofahrzeug auf dem Markt. Ohne Tesla würde ich weiterhin einen Hybrid fahren und hätte den dreifachen CO2 Ausstoss. Auch heute scheint die Sonne schön und lädt meinen Tesla vor der Tür!


Ralf

von Ralf Wagner - am 15.11.2015 12:55
Zitat
Ralf Wagner
Ohne Tesla würde ich weiterhin einen Hybrid fahren und hätte den dreifachen CO2 Ausstoss.


Auch wenn der Prius nicht das Optimum an Technik wie der Name suggeriert
( da gibts viele Details und die falsche Bezeichnung Atkinsonmodus nur eins davon )
so ist Deine Aussage, daß der Ausstoß 3 mal so hoch nur bezogen auf die tägliche Fahrt
und nicht auf die Gesamtbilanz, des Lebenszyklus des Fahrzeuges, je nach Nutzung und
Ladeverhalten ( z.B. viel am Schnelllader in bei Nacht oder Nebel

Zitat
Ralf Wagner
Auch heute scheint die Sonne schön und lädt meinen Tesla vor der Tür!

verliert schnell an Aussagekraft ) kann es also durchaus sein das ein Hybrid günstiger ist
im Lebenszyklus als eine Akkuauto, genauers wird man aber dazu erst sagen können
wenn man die Lebenszeit des Akkus besser kennt, wäre das Verhalten wie Tesla Rodster
( so bei 180.000 Kilometer ) wäre es bei einer normalen nachhaltigen Nutzung eines
Autos, also 20 Jahre ( für gesamt Europa ( also einschließich der Nachtnutzung zwischen
Kiew und Belarus, in Kuba sind es 50 Jahre ) und rund 500.000 Kilometer so wäre
selbiges eben keine Bessere CO2 Bilanz :eek:

Und ich muß Dir noch wo widersprechen der der Tesla ist ein Luxsusschlitten, für die
welche es nötig haben ( man kann auch mit den Hammer zur Arbeit fahren weil es Vorteile
im Umfeld bringt ) den der große Akku ist nicht für die Reichweite sondern fürs Autoquartet zum
Beschleunigen, ich hab mir sagen laßen im KFZ-Schein und gegenüber der Versicherung
sind 90 kW Motorleistung angegeben, es ist also ein ähnlicher Betrug wie bei VW wenn man
fast das 5 Fache an die Achse zum Angeben abliefert. Der Unterschied ist nur das
Tesla damit noch Prallt.

von Manfred aus ObB - am 15.11.2015 13:50
Manfred, wenn Du keine Ahnung hast, dann *****zensiert.... Mod: Sorry auch wenn Du mich hier verteidgst, dann aber nicht in dem Ton***

Im Fahrzeugschein steht die Dauerleistung die nach gesetzgeberischer Vorgabe ermittelt wird.
Das hat nichts mit der möglichen Spitzenleistung zutun.

Ein Twizy hat 11PS Dauerleistung aber 18PS Spitzenleistung, ganz legal.
Der BMW Elektro Scooter 15PS Dauerleistung und sogar die iMiev haben 48PS Dauerleistung und 67PS Spitzenleistung.

Lass doch deine ***** Kommentare, macht echt keinen Spaß.

von epo-bike.de - am 15.11.2015 17:54
Zitat
epo-bike.de


Im Fahrzeugschein steht die Dauerleistung die nach gesetzgeberischer Vorgabe ermittelt wird.
Das hat nichts mit der möglichen Spitzenleistung zutun.


Das Risiko für die Versicherung bleibt dann bei der Spitzenleistung oder es müßte eine
entsprechende Selbsthaftung dan eintretten, die nötigen Daten könnte man ja bei
den entsprechenden Stellen bekommen.

Erklär mal die gesetzlichen Vorschriften, die wären sogar fürs TFF interessant, da schreibt sogar der Mod
( der arbeitet aber in einer Firma die mit Verbrenneren für Schnelligkeit wirbt ) Volker Berlin

[tff-forum.de]

Zitat

69 kW ist die Nennleistung. Bis jetzt konnte mir noch niemand genau erklären, nach welchen regulatorischen Vorgaben die genau ermittelt wird, aber mit der Praxis hat sie wenig zu tun.


Ein Beitrag darunter

Zitat
Hru
Der niedrige wert von nur 69 kW hat natürlich positive Auswirkung auf die haftpflicht-Einstufung.
Sollte die motorbezogene steuer bei den EV´s mal kommen (in AT ist diese steuerbefreiung derzeit unbefristet),
dann werden sich diese 69 kW auch steuerschonend auswirken.


und noch ein Beitrag darunter dazu

Zitat
stealth_mode
+100 BITTE keine schlafenden Hunde wecken...


ist aber wohl auch alles unqualifziert, weil weiterhinten ist man der Meinung das Verbrenner
die Leistung auch nur die Leistung als Spitzenleistung liefern, weil z.B. das Bugatti Veron
( wlch Altagstaugliches Fahrzeug ) das auch nur 12 Minuten kann ( dies ist ein Runniggag
weil dann der Tank leer, bei Höchstgeschindikeit, die im übrigen nicht die ganze
Höchstleistung fordert ) ergo Verbrenner können auch keine Stunde die Dauerleistung halten :rolleyes:

Es ist also nicht so das Leistungsorientierte Efahrer sich dem nicht bewußt, nur einige
meinen halt wer keinen Tesla fährt ist zu ich darf zitieren

Zitat
epo-bike.de
wenn Du keine Ahnung hast, dann xxx mod xxxx.


es gibt halt verscheide Gründe fürs Klappe halten

A. Keine Ahnung
B. Keine schlafenden Hunde wecken

von Manfred aus ObB - am 15.11.2015 19:33
na seid ihr auch vom Thema abgewichen ?
keine Politik aber Leistung...

90 KW Dauerleistung entspricht rund Faktor 0,8 was an den Rädern ankommt.
wenn ein Verbrenner 100 KW hat dürfte das ungefähr bei Faktor 0,05 -0,4 liegen (Zweitakt - Diesel), deshalb braucht man auch bei einem Verbrenner mehr Leistung um den gleichen Beschleunigungseffekt zu haben !
Physik läßt sich nicht austrixen...
Hätte, hätte Fahrradkette- oder "enemene Motze Finger in die ...Fahrradkette"

Kfz Steuer: Viele können sich ein normales Auto kaum noch leisten es gibt auch die Möglichkeit zu Mieten oder Car Sharing dann ist es auch möglich so gibt es Leute die schon mehr als 10 Jahre kein eigenes Auto mehr hatten... wenn das der Staat forcieren will dann sollte das aber in aller Deutlichkeit gesagt werden da zu viele Autos (nicht nur in Dänemark) wohl auf der Straße sind...das könnte ein möglicher Grund dafür sein ?
Bei uns nicht möglich, da wir am auto wirtschaftlich trotz VW-Skandal immer noch hängen...

Aber warum ist der Elektrofahrer immer der dumme ???

von Twiker76 - am 15.11.2015 19:58
Für die Versicherung ist die STUNDENLEISTUNG relevant, das war schon bei E-Lokomotiven so und ist auch heute bei den E-Fahrzeugen so.

Mein geliebtes mini el hatte eine Leistung 2,5 kW S260 Minuten. Die Kurzzeitleistung war offiziell 120A * 36 V = 4,3 kW und tatsächlich bis zu 250 A * 48V = ca 10 kW.

Beim Prius früher ohne Plugin war auch nur die Verbrennerleistung angegeben 99PS, da nur die über eine Stunde relevant ist, die Systemleistung relevant für die Beschleunigung war ca. 100 kW.

Der Tesla hat eine maximal Motorleistung, eine maximale Batterieleistung und eine Stundenleistung. Bisher hat man gerne die Motorleistung angegeben, jedoch limitiert wird die Beschleunigung durch die Batterieleistung, deshlab hat Tesla die Werte jetzt separat ausgewiesen. Die Stundenleistung ist das was aus der Teslabatterie in einer Stunde rausbekommt, d.h. die Leistung die 60 Minuten lang geht und das ist eine Größenordnung beim S85 von 69kW eine Stunde lang. Deshalb die 69 kW für die Versicherung.

Ralf

von Ralf Wagner - am 15.11.2015 23:06
Zitat
Ralf Wagner
Für die Versicherung ist die STUNDENLEISTUNG relevant,
das war schon bei E-Lokomotiven so und ist auch heute bei den E-Fahrzeugen so.


Ob das die Versicherung langfristig so sieht ist sicher Auslegungssache, da einfach das
Risiko ob ein Wagen an der Ampel in 1,5 Sekunden auf 50km/h oder in 10 Sekunden
ein beträchtlich anderes, was natürlich aus Etechnischer Sicht richtig wäre die Formulierung
Stundenleistung, weil die eben wie Du ausführst Alt ist, was dazu führt das wenig Englisch in
erklärenden Link

[de.wikipedia.org]

hier eben besonders das Kapitel für E-Loks

Zitat

Neben der Stundenleistung ist bei Elektrolokomotiven auch die Kurzzeitleistung von Interesse.
Diese ist bei Elektroloks je nach Loktyp und Leistungsstufe auf drei bis maximal zehn Minuten beschränkt und kann in Situationen,
die besonders hohe Leistung erfordern, abgerufen werden (Beschleunigen schwerer Züge, Fahrt auf steilen Rampen).
Dabei heizen sich mehrere Bauteile der Lok, insbesondere Transformator und -öl und die Elektromotoren so stark auf,
dass sie danach eine längere Abkühlphase benötigen, innerhalb derer maximal die Dauerleistung abgerufen werden darf.
Sind die Temperaturen wieder entsprechend gesunken, kann die Kurzzeitleistung erneut abgerufen werden,
ohne durch Überhitzung bleibende Schäden an den Bauteilen hervorzurufen.


Meine Bedenken gehen dahin das der manuelle ( also der durch den Fahrer und nicht
durch ein autonomes Fahrsystem ) Versicherungstechnisch in einen anderen Risikobereich liegt als
bei Güterlok mit 400 Tonnen hinten dran oder auch 800 Tonnen wen eine größere Lok
zum Einsatz kommt.


Zitat
Marcus Maier
na seid ihr auch vom Thema abgewichen ?
keine Politik aber Leistung...

90 KW Dauerleistung entspricht rund Faktor 0,8 was an den Rädern ankommt.
wenn ein Verbrenner 100 KW hat dürfte das ungefähr bei Faktor 0,05 -0,4 liegen (Zweitakt - Diesel),
deshalb braucht man auch bei einem Verbrenner mehr Leistung um den gleichen Beschleunigungseffekt zu haben !
Physik läßt sich nicht austrixen...


Der Erstbeitrag war, was machen die Dänen nun :eek:

Dabei wurde Festgestellt, daß halt große teure Autos deutlich mehr kosten sollen,
man könnt natürlich auch große billige Eautos bauen, die würden dann weniger Kosten
in Dänemark. Noch eine Anmerkung die Angaben beziehen sich bisher, auf die
Wellenleistung am Motor bei einer angegeben Drehzahl, egal ob Verbrenner ( und
da wiederum Egal, ob Diesel, Benzin oder Gas ( Wasserstoff Emotor ist andere Baustelle ))
oder Emotor und von der Welleantriebsmaschine bis zum Rad macht die Physik da
ab dort Drehmoment und Drehzahl das Sagen von den Verlusten her garantiert keinen Unterschied.

Wenn ein Verbrenner 100 kW hat und ein Emotor 100 kW ist dies das selbe, wenn
die Angaben nicht bewußt Irreführend gemacht ( ist bisher im normalen technischen
Geschäftsverkehr noch nicht, im Privatbereich wo das Ego des Käufers eine dominantere
Rolle spielt, leider schon ) für den Techniker mit ähnlichen Dimensionen zu realisieren.

Was Du ansprichst mit den Faktor 0,05 bis 0,4 ( das erreicht ein 4 Taktdiesel durchaus, der
Zweitaktdiesel im Großmaschinebau liegt bei 0,5 und etwas höher ) ist nicht die
Wellenleistung sondern die Feuerungsleistung, ein Mod im TFF könnt Dir das Erklärern,
der war mal Geschäftsführer von einer Holzvergaser Firma, also einer Firma die sollche
Geräte gern verkauft hätt, wenn da kommt dan die Fahradkette etwas ins Spiel ;-)

von Manfred aus ObB - am 16.11.2015 00:20
Zitat
Ralf Wagner
Für die Versicherung ist die STUNDENLEISTUNG relevant, das war schon bei E-Lokomotiven so und ist auch heute bei den E-Fahrzeugen so.


Na da habt ihrs in Deutschland eh gut, in AT ist das anders.. Als Motorleistung die für die motorbezogene Versicherungssteuer herangezogen wird nimmt man die Maximalleistung her. Das wären dann bei 400ps eben 2300€ im Jahr, nach dem sicher kommenden Fall der E Begünstigung. Hier gibts auch bei der reinen Versicherungsprämie keine Unterschiede bei Fahrzeugmodellen, ob dieses oder jenes Modell öfter in Unfälle verwickelt ist, gleiche Leistung, gleiche Prämie.

von el El - am 16.11.2015 05:46
Zitat
Marcus Maier
Kfz Steuer: Viele können sich ein normales Auto kaum noch leisten


Die Verkaufszahlen sagen was anderes.

Zitat

es gibt auch die Möglichkeit zu Mieten oder Car Sharing dann ist es auch möglich so gibt es Leute die schon mehr als 10 Jahre kein eigenes Auto mehr hatten...


Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn damit ihre Mobilitätsbedürfnis gedeckt ist, warum nicht. Es ist aber noch lange kein Grund dann andere in ihrer Mobilität einschränken zu wollen.

Zitat

Aber warum ist der Elektrofahrer immer der dumme ???


Warum ist er der Dumme?

Er wird doch heute schon hinten und vorne bevorzugt.

Nicht nur dass er viel weniger "Energiesteuer" auf den Treibstoff bezahlt, es wird auch noch der Bau von "Tankstellen" gefördert und damit sehr oft knappe öffentliche Parkplätze blockiert. Und die neuen völlig ungerechtfertigten Sonderrechte kommen auch noch hinzu.

Viele Elektroautofahrer könnten am meisten sparen wenn sie gar kein Elektroauto fahren würden. :D

von Emil - am 16.11.2015 06:53
Was heißt Verkaufszahlen ?
Spiegelt das den Zustand der Allgemeinbevölkerung ?
Eher so "immer mehr können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen"

Zurück zur Kfz Steuer: Mit einer Steuer läßt sich durch den Staat eine Richtung vorgeben. Aber hauptsächlich sind das Steuereinnahmen damit irgendwas anderes (und sei es Diäten der Politiker, oder die aktuelle Flüchtlingskrise und und und) und man hofft auch das diese Steuer ja auch langfristig fließt damit man planen kann ?

Da ist es in Dänemark bald mittlerweile egal was für ein Fahrzeug man fährt, hauptsache günstig im Unterhalt, oder eben keins mehr ? Das wird für immer mehr das Thema sein. Und - sonst wären wir hier nicht im Elweb Forum - ist das momentan am einfachsten mit Elektrofahrzeugen zu erreichen, auch wenn der Anschaffungspreis recht hoch ist. Man muss sich mal hinsetzten und das durchrechnen. Einer der finanziell nicht so gut dasteht muss den Cent "mehrmals drehen (nachdenken)" bis er den ausgibt...und mal ehrlich:
Wie viele schönen Ihre Rechnung und sei es mit Hilfe des Finanzamtes (nur als Bsp.: Kilometerpauschale)

Je komplizierter eine Sache ist, desto undurchschaubarer wirds...

von Twiker76 - am 16.11.2015 10:31
Zitat
Marcus Maier
Was heißt Verkaufszahlen ?
Spiegelt das den Zustand der Allgemeinbevölkerung ?


Nun, Du hast einfach eine Behauptung aufgestellt, dass viele sich ein normales Auto nicht mehr leisten können, ohne dass Du einen Beleg dafür geliefert hast.

Ich habe dem steigende Verkaufszahlen von Autos entgegen gestellt, was einen Hinweis dafür sein könnte dass Deine Behauptung schlicht falsch ist.

Übrigens, was ist für Dich "Allgemeinbevölkerung"?

Zitat

Eher so "immer mehr können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen"


Die Ursachen dafür dass diese Behauptung zutrifft kann vielfältig sein, müssen aber nicht unbedingt was mit der Höhe Strompreis zu tun haben. Trotzdem zieht jeder ganz schnell den Schluss daraus, dass die Strompreise so stark gestiegen sind. Tatsache ist jedoch, dass man heute nicht mehr bezahlen muss als vor ein paar Jahren, wenn man regelmäßig zu einem günstigen Stromanbieter wechselt und zusätzlich noch Strom einspart.

Zitat

Zurück zur Kfz Steuer: Mit einer Steuer läßt sich durch den Staat eine Richtung vorgeben. Aber hauptsächlich sind das Steuereinnahmen damit irgendwas anderes (und sei es Diäten der Politiker, oder die aktuelle Flüchtlingskrise und und und) und man hofft auch das diese Steuer ja auch langfristig fließt damit man planen kann ?


Wenn man mehr Geld einnehmen möchte kann man die Steuern jederzeit erhöhen und z.B. auch die schadstoffarmen und die Elektroautos stärker belasten.

Meiner Meinung nach sollte die KFz-Steuer auf den "Treibstoff" umgelegt werden. Dann bezahlt jeder nach Nutzung.

Zitat

Je komplizierter eine Sache ist, desto undurchschaubarer wirds...


Was Du nicht sagst. :rp:

von Emil - am 16.11.2015 10:59
Zitat
Emil
Meiner Meinung nach sollte die KFz-Steuer auf den "Treibstoff" umgelegt werden. Dann bezahlt jeder nach Nutzung.


Und warum nicht auf den gefahren Kilometer, gerade die großen Kisten mit autonomen Fahren
geben doch Meterweise ihren Standort durch, selbiges mit einen Multiplikator für Gewicht,
den der Käufer bei Kauf genannt wird, plus dem nach Geschwindigkeit abgerechneten CO2 Wert :rp:
Auf Wunsch kriegt der Fahrer online auf den 18 Zollbildschirm wie ihm Sein Geld
dierekt vom Konto Bargeldlos abgebucht wird, weil moderner gehts nicht :hot:

von Manfred aus ObB - am 16.11.2015 12:40
Weil das einfach ohne weitere Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeuge geht, und weil es diejenigen die sparsamer mit Energie umgehen belohnt.

von Emil - am 16.11.2015 14:30
Vielen Dank Emil.

Das bestärkt mich nicht länger im Forum "unterwegs" zu sein da es nix bringt...
ohne wie der MoB alles "belegen" zum müssen:
Wer kauft denn die Autos und hält die Produktion am Laufen ? Nicht derjenige der dringend darauf angewiesen ist sondern die die ein "Statussymbol" brauchen (und die Dienstwagenflotte usw.) weil wer kann sich ein neues Auto leisten und könnte somit auch ein Beitrag zur CO² Senkung erbringen? Leider weniger die Allgemeinbevölkerung...und das ist nicht von Interesse ist allgemein weniger zu verbrauchen wissen wir auch, oder ?
Tatsache ist 5 % der Bevölkerung besitzen 50 % des Vermögens
(das zitiere ich nicht weil es wie andere Dinge bekannt ist und auch immer wieder geschrieben wurde, ich denke das es auch der Wahrheit entspricht)
Die 5 % denen es gut geht werden einen Teufel tun das zu ändern...
Allgemeinbevölkerung ? Laß es meinetwegen 50 % der gesamten Bevölkerung sein...

Ich schaue mir die Sache mit dem Elektroauto schon seit über 30 Jahren an und bin bald 16 Jahre mit Twike, EVT, Pulli, Mia (meist LEM) usw. weit über ne viertel Mio km unterwegs und muss sagen: viel weiter sind wir nicht gekommen...immer wieder "alte Leier" und "warmhalten" ich hab die "Faxen echt dicke"

von Twiker76 - am 16.11.2015 17:43
Zitat
Emil
Zitat

Aber warum ist der Elektrofahrer immer der dumme ???

Nicht nur dass er viel weniger "Energiesteuer" auf den Treibstoff bezahlt,


Klarstellung: die Energiesteuer beträgt für Diesel 4 Cent/kWh, und für Strom 15 Cent/kWh.

Zitat
Emil
es wird auch noch der Bau von "Tankstellen" gefördert und damit sehr oft knappe öffentliche Parkplätze blockiert.


In welchem Traumland werden die gefördert? In Deutschland jedenfalls nicht (Stromkosten an den Ladesäulen bis 6,40 €/kWh)

Zitat
Emil
Und die neuen völlig ungerechtfertigten Sonderrechte kommen auch noch hinzu.


Sonderrechte (Busspurbenutzung, Aufhebung von Einfahrtverboten) für Elektroautos gibt es nirgends in Deutschland.

von Bee - am 16.11.2015 18:40
Zitat
Bee
Zitat
Emil
Zitat

Aber warum ist der Elektrofahrer immer der dumme ???

Nicht nur dass er viel weniger "Energiesteuer" auf den Treibstoff bezahlt,


Klarstellung: die Energiesteuer beträgt für Diesel 4 Cent/kWh, und für Strom 15 Cent/kWh.


Könnte man bitte zu der Angabe, daß auf Strom 15 €¢ pro kWh zu zahlen wären Belegen:eek:

Rechnet man noch EEG-Umlage rein und Netzentgelt Plus einige anderer Abgaben
würde selbiges doch die derzeitigen Verluste von RWE und E.ON erklären :o


Hmmm

irgendwas schein ich vergessen zu haben :confused:

von Manfred aus ObB - am 16.11.2015 22:21
Zitat
Marcus Maier
Vielen Dank Emil.


Gerne geschehen!

Zitat

Das bestärkt mich nicht länger im Forum "unterwegs" zu sein da es nix bringt...


Es bringt nix wenn man einfach nur mal seine Meinung hinschreibt und dann die Antwort schuldig bleibt, wenn jemand die Frage stellt, wie man auf diese Meinung begründen kann.

Zitat

ohne wie der MoB alles "belegen" zum müssen:


Der MoB belegt nie irgendwas sondern fährt laufend Ablenkungsmanöver in dem er laufend Dinge postet die mit der ursprünglichen Diskussion nichts mehr zu tun haben.

Zitat

Wer kauft denn die Autos und hält die Produktion am Laufen ? Nicht derjenige der dringend darauf angewiesen ist sondern die die ein "Statussymbol" brauchen (und die Dienstwagenflotte usw.) weil wer kann sich ein neues Auto leisten und könnte somit auch ein Beitrag zur CO² Senkung erbringen? Leider weniger die Allgemeinbevölkerung...und das ist nicht von Interesse ist allgemein weniger zu verbrauchen wissen wir auch, oder ?


Niemand in der "Allgemeinbevölkerung" ist gezwungen sich ein 50.000 € zu kaufen, ein neues für weniger als 10.000 € tut es auch. Ich fahre auch rund 25.000 km/Jahr ein Auto das neu noch unter 9.000 € kostet. Selbst das kaufe ich nicht neu, sondern gebraucht für 6.000 €.

Dies nicht, weil ich es mir nicht leisten kann, sondern weil ich es mir nicht leisten will.

Warum soll es für die "Allgemeinbevölkerung" erstrebenswert sein für ein neues Auto 50.000 € auszugeben, das dann innerhalb von wenigen Jahren nur noch die Hälfte wert ist?

Brauchen sie etwa auch das als "Statussymbol"?

Anstatt dass Du Dich freust, dass andere ihr Geld mit vollen Händen für Autos ausgeben und damit dafür sorgen, dass die Wirtschaft brummt, verfällst Du hier in eine Depression.

Das Elektroauto ist nicht und wird auch nie die deus-ex-machina sein, die alle Ungerechtigkeiten in der Welt beseitigt oder gar die Welt rettet. Es ist nur ein Auto mit einem anderem Antrieb. Es kann sich nur dann in der Masse gegenüber dem konventionellen Auto durchsetzen wenn es insgesamt durch seine Eigenschaften überzeugt.

von Emil - am 17.11.2015 06:05
Zitat
Bee
Klarstellung: die Energiesteuer beträgt für Diesel 4 Cent/kWh, und für Strom 15 Cent/kWh.


Die Energiesteuer auf Strom beträgt genau 2,05 ct/kWh.

Alle anderen Preisbestandteile sind Abgaben und Umlagen, die nicht an den Staat abgeführt werden.

Die Energiesteuersätze für Benzin und Diesel findet man hier.

Benzin wird mit 7,3 ct/kwh und Diesel mit 4,7 ct/kWh belastet.

Die MwSt fällt bei beiden an.

Zitat

In welchem Traumland werden die gefördert? In Deutschland jedenfalls nicht (Stromkosten an den Ladesäulen bis 6,40 €/kWh)


Gerade wird ein staatlich gefördertes Ladenetz aufgebaut.

Zitat

Sonderrechte (Busspurbenutzung, Aufhebung von Einfahrtverboten) für Elektroautos gibt es nirgends in Deutschland.


Das Gesetz dazu ist mittlerweile da, es ist nur noch nicht umgesetzt.

von Emil - am 17.11.2015 06:17
Zitat
Emil


Das Gesetz dazu ist mittlerweile da, es ist nur noch nicht umgesetzt.


Ich kann Dir gern die Telephonnummer in der Stadt München geben, wo die Umsetzung
dann für den Bürger aufgezeigt wird, da derzeit für München nix zu finden.

Da erfährst Du dann das erst im Januar der Stadtrat darüber tagt, mit den festen
Willen es großteils nicht zu tun, in Absprache mit den anderen großen Städten
um den Autofahrer nicht noch mehr zu verwirren was in Städten erlaubt ( Dresden erlaubt
sich trotz der Tallage ( daher der begriff Tal der Ahnungslosen ) wie Stuttgart, keine
Umweltzone ) und was Nicht.

Sprichst Du mit dem Referenten und frägst nach der Busspur, hat die Antwort was von
einem in Comics bekannten Bild


Bildquelle: [de.fotolia.com]
über die Macher des Gesetztes :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 17.11.2015 08:07
Warte einfach noch ein bisschen ab, da wird es dann in einzelnen Stadt/Gemeinde sicherlich das eine oder andere Privileg für E-Autos geben.

Interessant für große Städte wird das erst richtig wenn die ersten Einfahrverbote in Stadtzentren kommen.

von Emil - am 17.11.2015 08:55
Zitat
epo-bike.de
Manfred, wenn Du keine Ahnung hast, dann .....



Tja das mit der Ahnung und Tesla scheint aber dann nicht nur mich zu betreffen :o

[teslamag.de]

Tesla führt nun den Begriff ein:

batteriebegrenzter Motorwellen-Höchstleistung

also genau das was ich immer schreib trotz der wenig Ahnung, daß der große Akku nicht
zwecks der Reichweiten verbaut, gibt zwar immer noch welche die selbiges Glauben,
da ich aber Katholisch brauch ich keinen neuen Glauben, mir langt der Alte, sondern
zum Verbrenner versemmelen an der Ampel. Gut kann man machen, man sollte aber
dann so so ehrlich, na halt des war im alten Glauben eine Sünd die Unehrlichkeit, sein
und selbiges nicht als ökologisches Zukunftsmodell zu verkaufen, ist aber eben in diesen
neuen Glauben keine Sünd, sondern Marketing und braucht deshalb keine Bibel sondern Twitter

Noch eine Leseprobe aus dem Link:

Zitat
Theodoros Katsimpouras
Das hat nun auch Tesla Motors eingesehen und die Angaben auf der eigenen Webseite mittlerweile korrigiert.
So verfügt das P85D nicht mehr über 772 PS (510 PS hinten und 262 PS vorne), sondern über „lediglich“ 469 PS
oder mit dem Beschleunigungs-Upgrade über 539 PS. Zwar ändert dies nichts an den Leistungsdaten, die weiterhin gelten,
doch war eine Korrektur zwingend notwendig.

Schon zuvor haben einige Tesla-Fahrer angemerkt, dass ihr Fahrzeug gar nicht die angegebene PS-Zahl auf dem
Leistungsprüfstand erreicht. Entsprechend verärgert sollen einige Besitzer sogar eine Klage wegen Täuschung eingereicht haben.
Um diese Missstände nun endgültig vorzubeugen, hat Tesla Motors die Pferdestärken der Fahrzeuge nach über einem
Jahr nun offiziell korrigiert.


Was sind das für Teslafahrer die an den Zahlen von Tesla zweifeln, es hat Zeiten im
alten Glauben ( des ist halt der römische Virus im alten Glauben ) da hät man sowas
exteslasiert ( hmmm ob des jetzt richtig Übersetzt ist von Exkommuniziert :confused: )

von Manfred aus ObB - am 17.11.2015 19:55
Zitat
BdasB

Als erste konkrete Maßnahme sollen die Steuererleichterungen für Elektroautos - beginnend bereits ab dem kommenden Jahr - sukzessive abgebaut und 2020 dann komplett gestrichen werden.


Dazu eine Meldung aus den Weiten des WWW

[teslamag.de]

Zitat
Theodoros Katsimpouras
In Dänemark wird Tesla Motors aktuell von dem Minister für Steuern, Karsten Lauritzen, Betrug vorgeworfen.
Der Autobauer soll noch vor Jahresende 2.500 Fahrzeuge im Land registriert haben, um der Steuer für Elektrofahrzeuge
ab 2016 zu umgehen. Zwar gibt es keine eindeutigen Beweise, dass es Tesla Motors war, jedoch soll es sich um
luxuriöse Elektrofahrzeuge handeln.


„Ich habe eine Nachricht von der Steuerbehörde erhalten, dass 2.500 luxuriöse Elektrofahrzeuge registriert wurden,
welche sehr wahrscheinlich von Tesla Motors stammen“, erklärte der Minister gegenüber Denmarks Radio.
„Etwas impliziert hierbei, dass es sich um eine Umgehung der ab dem nächsten Jahr fälligen Steuer für Elektrofahrzeuge handelt“,
fügte der Minister im Interview hinzu.



Inzwischen wurde der Beitrag auf der Tesla geneigten Seite aktualsiert und Tesla verkündet dort

* Ja wir waren daß *

Liest sich so

Zitat
Theodoros Katsimpouras


„Wie ich mitbekommen habe, sitzt jemand in unserer Zentrale und bestellt Nummernschilder für alle Märkte.
Er bestellt diese um Jahre im Voraus, weil es ein effektiver Weg ist, es zu tun“, erklärt Esben Pedersen.
„Es ist realistisch, dass wir innerhalb des nächsten Jahres 2.500 Fahrzeuge hierzulande verkaufen werden.
Dafür wurden die Nummernschilder bereits bestellt.“



Das ganze klingt etwas nach autonomen ähh automatischen Übersetzer, ist aber egal
was in der Antwort sowieso gewünscht außen vor Bleibt, ist die eigentliche Frage ob mit
diesen vorbestellten Nummernschilder die Teslakunden dann diese Steurbeträge umgehen
könnten, weil wen Ja hätte ja der Minister nicht so Unrecht gehabt, na ja eventuell bin ich nur zu Alt für diese neue Welt :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 17.11.2015 20:24
Klar wird damit die Steuer umgangen, aber ganz legal. :D

Den Minister wurmt es einfach, dass er das im Gesetz übersehen hat. Man hätte das Gesetz ja auch zu einem früheren Zeitpunkt wirksam werden lassen können, oder aber die Vorabzulassung verbieten können.

von Emil - am 18.11.2015 06:23
Zitat
Manfred aus ObB
... also genau das was ich immer schreib trotz der wenig Ahnung, daß der große Akku nicht zwecks der Reichweiten verbaut, gibt zwar immer noch welche die selbiges Glauben, da ich aber Katholisch brauch ich keinen neuen Glauben, mir langt der Alte, sondern zum Verbrenner versemmelen an der Ampel.


Es ist (d)ein Irrglaube, dass es *den* Grund für einen großen Akku gibt. Es gibt eine ganze Reihe Gründe dafür. Aber auch dagegen.

von Solarstrom - am 18.11.2015 16:34
Zitat
Solarstrom


Es ist (d)ein Irrglaube, dass es *den* Grund für einen großen Akku gibt. Es gibt eine ganze Reihe Gründe dafür.


Ach :D

dann zähl halt ein paar auf :drink:

Obwohl einer fällt auch mir ein beim lesen von Beiträgen, die von Anhängern des Großen Akkus verfaßt.

Wenn alle einen großen Akku kaufen, wird die Herstellung so billig, daß fast geschenkt :hot:

von Manfred aus ObB - am 18.11.2015 17:56
Hallo


Ist doch prima damit wird der Reimport von Elektrofahrzeugen attraktiv da die Hersteller mit Preissenkungen reagieren werden.


Gruß

Roman

von R.M - am 19.11.2015 18:04
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