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Manfred aus ObB, BdasB

Studie ,H2IntraDrive‘ - Wieder mal der Wasserstoff ...Linde-H-Stapler-Erforschung

Startbeitrag von BdasB am 30.11.2015 08:51

[www.mm-logistik.vogel.de]
Wasserstoffstapler – mehr als ein Test?

Am BMW-Standort in Leipzig verrichten rund 500 Flurförderzeuge ihren Dienst, 750 BMW werden dort täglich produziert – davon etwa 30 i8- und 100 i3-Modelle. Passend zu den „Stromern“ wurde jetzt der Feldversuch mit elf Wasserstoff-betriebenen Flurförderzeugen der Marke Linde-MH in Leipzig abgeschlossen.


Sieht Deutschland Brennstoffzellen bei Flurförderzeugen, allen voran bei Gabelstaplern und Schleppern, als Alternative zur Batterie?

Dieser Frage gehen Prof. Dr.-Ing. Willibald Günthner und Robert Micheli in ihrem Forschungsbericht nach. Erstgenannter ist Inhaber des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik an der TU München, letzterer seit fast fünf Jahren an Günthners Lehrstuhl tätig und von Anfang an in das Forschungsprojekt involviert.

Titel der am 23. November 2015 im Leipziger BMW-Werk vorgestellten Studie: „,H2IntraDrive‘ – Einsatz einer wasserstoffbetriebenen Flurförderzeugflotte unter Produktionsbedingungen“.
Die waren in der zweitjüngsten Autoschmiede des bayerischen Premium-Herstellers schnell gefunden, denn die Fertigung von i3 und i8 „schreit“ ja geradezu nach alternativen Materialflusskomponenten, um den „grünen Anstrich“ der Elektroautos zu untermauern.

Information über die neue Technologie wird vermisst

Hauptvorteil der Wasserstoff-betriebenen elf Linde-Flurförderzeuge im Leipziger Werk ist ohne Zweifel deren schnelle Betankung anstelle des umständlichen Batteriewechsels.
Aber es gibt durchaus auch Punkte, die als nachteilig empfunden werden: Allen voran die hohen Anschaffungskosten der Technik, aber durchaus auch Themen wie Wartung und Reparaturen und der Wasserstoffpreis. Extrem positiv sei der Imagegewinn zu bewerten, so eine ergänzend durchgeführte Online-Umfrage im Sommer 2015: Rund 90 % der 109 Studienteilnehmer sagen „Ja“ zum Wasserstoffantrieb, trotz weiterer Hemmnisse in der Entscheidung für die Wasserstofftechnologie, wie beispielsweise die fehlende Erfahrung bei der Beschaffung und Nutzung dieses Energieträgers. Knapp 80 % der Befragten fühlen sich diesbezüglich nicht ausreichend informiert.

... gaeeehnnn ... die "neue Technologie" ...

... und wenn man die Tester mehr als "ausreichend informiert" - z.B. ueber die Energieverschwendung bei der Wasserstofferzeugung - wuerden diese das ganze H-Gedoens wohl etwas skeptischer betrachten ?!


[www.logistik-heute.de]

Kostbare Fläche eingespart (LACH - DAFUER ABER hunderttausende Euro fuer die Tanke verblasen ?)

Einen weiteren großen Vorteil ergibt sich aus dem geringeren Platzbedarf der Wasserstofftechnologie: mit der ersten Indoor-Tankinfrastruktur für Wasserstoff in Deutschland betrat BMW Neuland - und sparte zugleich im 2010 eröffneten, schon wieder eng werdenden Werk kostbare Fläche. Mit 15 Quadratmetern hält sich die aufwändig konstruierte, mit diversen Sicherheitsvorkehrungen vom Abrissschutz für den Tankstutzen bis zu Rammschutz und Erdungsplatte versehene Wasserstoffinfrastruktur kompakt. Kein Vergleich dazu die aufwändige Blei-Säure-Batterie-Infrastruktur samt Lademöglichkeiten, Hubeinrichtungen, Schutzwannen, Notfallduschen in schlankem Rahmen. Auch extern bleibt die Infrastruktur mit einem Wasserstoffspeicher sowie einer Betankungsanlage vom Platzbedarf bescheiden.
... ach - die vergleichen mit BLEI-Akkus ...na dann ...



[www.fml.mw.tum.de]

... Darauf aufbauend wurde ein Life-Cycle-Costing-Modell entwickelt und mit Hilfe der Kapitalwertmethode die Kostender Flur-förderzeugeüber derenLebenszyklus bestimmt. Hierfür wurde jeweils ein Basissze-nario mit 50 Schleppernbzw. Gabelstaplerndefiniert und mit realen Kosten von Her-stellern bewertet. Abschließendwurde der Einfluss verschiedenster KostentreiberIVdurch Sensitivitäten analysiert. Dadurch konnten wesentliche Kosteneinflussfaktorenidentifiziert werden.

Antworten:

Das bedeutet wir begehen bald den 30 Geburtstag der Wasserstoffstaplerforschung :hot:

Wir wünschen dem Geburtstagskind dann zum 100 Geburtstag einen neuen bewilligten Forschungsantrag :spos:

[www.hydrogeit.de]

und wer da bei diesen Projekt das laut dem Link


· Projektüberlegungen seit 1985
· Gründung der Solar-Wasserstoff Bayern GmbH (SWB) 1986
· Projektlaufzeit: 1987-1999


eben seit 1985 durch die Köpfe spuckt dabei, genau Linde mit 10%

allerdings hatte diese Brennstoffzelle damals eine Dieselgedenkminute ( früher für Vorglühen )
von weit über 2 Minuten Software bedingt :o

von Manfred aus ObB - am 30.11.2015 10:23
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