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Emil, Otto_Moeller, Manfred aus ObB, thegray, E. Vornberger, Twiker76, Helixuwe, wolfgang dwuzet, BdasB, Norbert Kern

Frankreich Plan fuer Elektroauto

Startbeitrag von BdasB am 04.12.2015 07:42

[kompakt.welt.de]

Frankreich plant Elektroauto f├╝r unter 7000 Euro

Auf dem Weltklimagipfel in Paris gab die franz├Âsische Umweltministerin, S├ęgol├Ęne Royal, bekannt, ein kleines Elektroauto f├╝r rund 7500 US-Dollar - umgerechnet rund 7000 Euro - entwickeln zu wollen. Ein "Elektroauto f├╝r jedermann", so Royal.

Antworten:

Also ein El mit dem Service eines Twizy und dem Antrieb eines Vectrix. Das w├Ąre heute h├Âchstwahrscheinlich sogar zu verkaufen. Nur halt nicht f├╝r die blonde Hausfrau die ein SUV> 2 Tonnen braucht um sich sicher zu f├╝hlen wenn der Sturm mal mit mehr wie 60 km/h von der Seite kommt.
Gru├č Uwe

von Helixuwe - am 04.12.2015 18:15
und Porsche will auch ein Elektroauto bauen, war eben in den Nachrichten. Aufsichtsrat hat 700 Mio ÔéČ daf├╝r freigegeben, 1000 neue Arbeitspl├Ątze in Zuffenhausen und Reichweite soll 500 km sein
schauen wir mal wer schneller ist
Norbert

von Norbert Kern - am 04.12.2015 20:19
NA und haben die doch schon, den Renault mit asymmetrisch nebeneinander angeordneten Sitzen einen Kinder Sitz noch hinten ├╝ber Heckklappe; Spurbreiter und eine schickes flachen neues Polyesterkleid bei Beibehaltung der Fl├╝geltechnik + Heizbarem Sitz; Lenkrad; Fussmatte und des Batt Pack aus dem Zoe...... mit dem Charme des Weniger ist mehr und nicht immer alles ganz perfekt ....3CV

Wer will behaupten das dies A: nicht umsetzbar; B:15-20Kw nicht ausreichend; C: keine Abnehmer finden w├╝rde.....

von thegray - am 06.12.2015 17:15
Zitat
thegray

Wer will behaupten das dies A: nicht umsetzbar; B:15-20Kw nicht ausreichend; C: keine Abnehmer finden w├╝rde.....



Der Eautofahrer der Verbrenner an der Ampel alt aussehen lassen will,
siehe Umfrage [67183441.foren.mysnip.de]

von Manfred aus ObB - am 06.12.2015 17:26
Ach Manfred - wie schon Festunterstellgestellt kein E-Fahrer kein Elwebjaner somit nicht relevant:joke:

von thegray - am 06.12.2015 19:18
Zitat
Manfred aus ObB
Der Eautofahrer der Verbrenner an der Ampel alt aussehen lassen will,
siehe Umfrage [67183441.foren.mysnip.de]


Welchen Grund g├Ąbe es heute sonst ein E-Auto zu fahren? :D

von Emil - am 07.12.2015 06:27
vieleicht, um
umweltfreundlich und preisg├╝nstig von A nach B zu kommen
vorausgestzt, das A von B weiter entfernt ist, als man laufen kann
und A oder B weitgenug vom ├ľPNV entfernt liegt
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 07.12.2015 08:01
Zitat
wolfgang dwuzet
vieleicht, um
umweltfreundlich und preisg├╝nstig von A nach B zu kommen
vorausgestzt, das A von B weiter entfernt ist, als man laufen kann
und A oder B weitgenug vom ├ľPNV entfernt liegt
bye wolle


Genau und das ist die Krux an der Sache - passende Massenfahrzeuge die f├╝r diese "Nische" zugeschnitten sind bauen die herk├Âmlichen Fahrzeughersteller bis jetzt eigentlich nicht Twiz ist ein Ansatz (weil sowas von Fachfremd; die Kunden nicht kennend; Kanibalisierungs├Ąngste) aber nicht in allen belangen zu Ende gedacht ; Opel ERak schon besser aber nicht verf├╝gbar; am EL ist nur die Idee von Anfang an Gut und Unumst├Â├člich gewesen aber die die nicht vorhandene Entwicklung zum Liliput-Dino werden lassen.

Es immer noch kein "Grundgesetz" f├╝r die Informationsfreiheit Pardon Steckdosenfreiheit am eigenen Meit- oder WEG-Parkplatz gibt.

Das was bis auf weiteres die EV-Technik behindert ist ├╝berdies hinaus die Wirtschaftlichkeit und die Sinkt mit der Gr├Â├če des Fahrzeugs damit den Preis( vorallen des dann notwendigen Akkus) und ├╝ber alles der steigende Energie bedarf - ich sage mal alles was derzeit ├╝ber 10kwh geht rechnet sich ohne Steuergutschrift nicht bei unseren Strompreisen.

Da f├Ąllt mir grade ein was ist eigentlich aus dem Kolibi-Einsitzer geworden.

von thegray - am 07.12.2015 13:36
Umweltfreundlich und preisg├╝nstig schlie├čen sich derzeit bei Elektrofahrzeugen f├╝r Otto Normalverbraucher aus.

Die Emissionen sind derzeit nicht besser als bei einem vergleichbaren Verbrennerfahrzeug. Und wer darauf antwortet, dass er ├ľkostrom l├Ądt der macht sich nur was vor. Denn ob ein Auto mit ├ľkostrom geladen wird oder nicht ├Ąndert nichts an der Menge des verf├╝gbaren regenerativen Stroms. Den Strom h├Ątte halt an anderer Stelle Emissionen aus konventionellen Kraftwerken ersetzt. Auch wer meint, dass der Strom vom eigenen Dach geladen besser ist, der t├Ąuscht sich. W├Ąre der Strom statt dass er ins Elektroauto geladen worden w├Ąre ins Netz eingespeist worden, dann h├Ątte er ebenfalls konventionellen Strom verdr├Ąngt.

Und preisg├╝nstig ist das Elektroauto auch nicht. Beim Kauf inklusive Batterie ist Kaufpreis deutlich h├Âher als der eines Verbrenner Fahrzeugs. Ob man das durch g├╝nstigere Betriebskosten wieder herein geholt ist fraglich, denn irgendwann braucht man dann auch mal wieder eine neue Batterie.
Bei Fahrzeugen mit Akkumiete ist zwar der Kauf g├╝nstiger. Aber es l├Ąsst sich dann anhand der Akkumiete leicht erkennen dass die g├╝nstigen Betriebskosten eine Illusion sind. Diese sind pro km ├╝ber dem Niveau vergleichbarer Verbrenner.

Wenn immer wieder der ├ľPNV als Alternative erw├Ąhnt wird, so ist dieser nur zu einem geringen Anteil eine Alternative. Auf dem Land ist er schlicht und einfach nicht in ausreichendem Ma├č vorhanden, unbequem und im Verh├Ąltnis zu den Grenzkosten eines PKW egal mit welchem Antrieb zu teuer, zu unbequem und zu ├╝berf├╝llt. Und wenn vorhanden so ist man oft auch noch wesentlich l├Ąnger unterwegs.

Manche m├Âgen sich mit all diesen Nachteilen abfinden, aber sie k├Ânnen nicht erwarten dass es auch andere tun.

von Emil - am 08.12.2015 12:45
Zitat
Emil


Die Emissionen sind derzeit nicht besser als bei einem vergleichbaren Verbrennerfahrzeug. Und wer darauf antwortet, dass er ├ľkostrom l├Ądt der macht sich nur was vor. Denn ob ein Auto mit ├ľkostrom geladen wird oder nicht ├Ąndert nichts an der Menge des verf├╝gbaren regenerativen Stroms. Den Strom h├Ątte halt an anderer Stelle Emissionen aus konventionellen Kraftwerken ersetzt. Auch wer meint, dass der Strom vom eigenen Dach geladen besser ist, der t├Ąuscht sich. W├Ąre der Strom statt dass er ins Elektroauto geladen worden w├Ąre ins Netz eingespeist worden, dann h├Ątte er ebenfalls konventionellen Strom verdr├Ąngt.


Eventuell hat Er dadurch auch den Fangzaun ausgel├Âst, ein Teurer Spas der Zukunft
aus den Rot/Gr├╝nen Erbe EEG

Die Frist f├╝r die Stellungsnahmen ist ├╝brings Abgelaufen ( eine Woche wie inzwischen
├╝blich bei planlosen Gesetzen von Ministerialbeamten ( daf├╝r sitzt noch ein Gr├╝ner
im BMWI ) und deren Minister )

[www.bmwi.de]

besonders Lustig die aus dem Gr├╝nen L├Ąndle, in der K├╝rze wohl ideologisch nicht ganz durchgefeilt :joke:

[www.bmwi.de]

letzte Seite

Zitat

Das UM BW fordert daher mit Nachdruck, dass die Ausweisung dieser Kosten
nicht nur gegen├╝ber der Bundesnetzagentur erfolgt sondern diese Kosten auch
f├╝r die Stromkunden und damit f├╝r die ├ľffentlichkeit i.R. einer gesonderten Umlage erkennbar werden m├╝ssen


Das freut den Stromkunden wenn er das dann ganz einfach zu der EEG-Umlage dazuadieren kann
eventuell macht dann noch einer eine App daf├╝r ;-)

Um was geht in Deutschland ( Austria und Schweiz sind nicht ganz so Ideologische Weltretter )


Bildquelle und einiger Text dazu: [www.et-energie-online.de]

Es gilt also Zweitaktkraftwerke zu bauen mit einer Sondernotleistung wie einst in der BF
( viel meinen f├Ąlschlich Me ) 109 oder FW 190
.

von Manfred aus ObB - am 08.12.2015 13:09
Ich bin nicht der Meinung das E-Fahrzeuge schlechter oder gleich wie Verbrenner sind. Die Verbrauchsangaben bei Kleinw├Ągen von 4 Liter sind nicht realistisch angegeben. F├Ąhrt so ein Kleinwagen auch noch st├Ąndig in der Stadt, wie es ja die meisten tun, dann ist der Verbrauch eher bei 6 Liter Benzin. 6 Liter Benzin haben etwa 50 kWh Energie. Ich fahre einen i-Miev und ich brauche jetzt ├╝ber 4 Jahre hinweg im Mittel 13,1 kWh. Wenn die 13,1 kWh mit einem Wirkungsgrad von nur 45 % hergestellt werden, ben├Âtigt man 29,1 kWh. Der i-Miev ist eher vom Wirkungsgrad noch nicht ganz optimal, andere Fahrzeuge neueren Baujahres sind hier sicher besser.
Man kann sicherlich Argumentieren das die 29 kWh den 4 Litern ganz nahe kommen. Das stimmt. Nur sind die 4 Liter nicht realistisch im t├Ąglichen Fahrbetrieb, w├Ąhrend die 13,1 kWh erfahren wurden. Im allgemeinen kann man sagen, das je h├Ąufiger schnell gefahren werden muss ein Verbrenner eher Vorteile gegen├╝ber eines E-Autos hat. Umgekehrt ist das E-Auto in der Stadt von Verbrauch und verschlei├č einfach unschlagbar. Und ich w├╝rde behaupten, das 70 % der Autos pendeln, einkaufen, zur Schule/Kindergarten vom Kind fahren...

von Otto_Moeller - am 08.12.2015 19:03
Ich brauche f├╝r meinen Renault Fluence ab Steckdose im Schnitt 16-17kWh/100km. Mit dem deutschen Strommix bedeutet das eine CO2-Belastung von ca. 85g/km. Damit bin ich im Realbetrieb bei gut der H├Ąlfte des CO2-Ausstosses im Vergleich zu einem Verbrenner (ich spreche vom Realbetrieb, in dem ein vergleichbarer Verbrenner bei ├╝ber 150g CO2/km liegt). Analog gilt das f├╝r andere Schadstoffe wie NOx oder Feinstaub.
Sehr wohl ist die Real-Emmission deutlich geringer als bei einem Verbrenner.
├ťber die Lebensdauer gerechnet kommt noch die deutlich g├╝nstigere ├ľko-Bilanz der wegfallenden Ersatzteile hinzu. Woher also bitte die Aussage, dass ein E-Auto nicht weniger Schadstoffaussto├č produziert als ein Verbrenner?

von E. Vornberger - am 08.12.2015 19:21
Ich habe vergessen zu erw├Ąhnen, das 70% des Stromes f├╝r meinen i-Miev von der PV-Anlage kommen. 20% lade ich unterwegs und 10% muss ich aus dem Stromnetz beziehen.

von Otto_Moeller - am 08.12.2015 19:30
Zitat
E. Vornberger

Mit dem deutschen Strommix bedeutet das eine CO2-Belastung von ca. 85g/km.


Noch sind ja rund 23 % Atomstrom im Deutschen Strommix, also 2022 hat das Eautchen dann
doch ├╝ber 100 g/CO2 Belastung

von Manfred aus ObB - am 08.12.2015 19:30
Zitat
Otto_Moeller
Ich habe vergessen zu erw├Ąhnen, das 70% des Stromes f├╝r meinen i-Miev von der PV-Anlage kommen.


Das erkl├Ąrt den guten Verbrauchswert, da nur im Sommer gefahren, weil im Winter
brauchts halt doch a bisserl a Heizung ;-)

von Manfred aus ObB - am 08.12.2015 19:32
Glaube nicht, Atomstrom und Braunkohle Strom werden mehr und mehr durch die Regenerativen ersetzt.

von Otto_Moeller - am 08.12.2015 19:32
Zitat
Otto_Moeller
Glaube nicht, Atomstrom und Braunkohle Strom werden mehr und mehr durch die Regenerativen ersetzt.


Ja und welche w├Ąren das :eek:

von Manfred aus ObB - am 08.12.2015 19:34
Ne, wir fahren die kurzen Strecken ohne Heizung. Erst bei l├Ąngeren Strecken kommt die Heizung dazu. Das Auto steht meistens in der Garage. Dadurch ist es selten unter 10┬░C im Auto.

von Otto_Moeller - am 08.12.2015 19:35
Wind...

von Otto_Moeller - am 08.12.2015 19:35
Zitat
Otto_Moeller
Wind...


Bayern ist aber z.B. kein Windstandort und D├Ąnemark hat derzeit den Ausbau an Land gestoppt
abgesehen davon wollen Efahrer auch Laden wenn kein Wind geht und nicht dann zu Fu├č gehen.

Aber Wind w├Ąr von der CO2 Belastung wenigstens Okay

von Manfred aus ObB - am 08.12.2015 19:48
Und da vergi├čt man auch mal das auf diesen Kurzstrecken :
A: der Schadstoffaussto├č uns├Ąglich ist
B: selbst die 5-6 Liter ein Traumwert (letzteres sieht jeder der einen Bordcomputer hat der einem auch den derzeitigen Istwert.....)
da hat man bei einem Kleinwagen auch mal auf den ersten 10 Km mal einen ├╝berallesschnitt von 9L/100km.
Das die Angaben bei den Verbrenneren nicht Stimmen mu├č wohl erst garnicht hier zum Diskurs stehen
C: Egal was auf dem Strommarkt passiert ein Elektrischer von Profitieren kann erst recht wenn es echte Leichtbaualternativen sind in der Twizy/El Klasse.

UND UM DAS GEHTS DOCH HIER !

ps. und das so keiner als Verbrenner haben will -> u.a. unter der EL.-Haube mit einem 80ccm Motor rumfahren NEIN-Danke.

2t. Elektrisch bewegen macht entweder keinen Spazz oder kostet uns├Ąglich viel G... Pardon Co2 Klar dann gibt es noch die die aus Minus mal Minus ein Plus rechnen d├╝rfen aber die will ich garnicht `in Ma├če ` auf der Stra├če sehen.

von thegray - am 08.12.2015 20:18
Zitat
Otto_Moeller
Die Verbrauchsangaben bei Kleinw├Ągen von 4 Liter sind nicht realistisch angegeben.


Das Gleiche gilt f├╝r die Angaben bei Elektrofahrzeugen.

Viele Fahrer von Elektroautos kommen nur auf einen niedrigen Verbrauch weil sie das Auto nicht wie ein normales Auto fahren, sondern dahin schleichen, im Windschatten hinter LKWs fahren, ohne Heizung und Klimaanlage fahren, usw. Teilweise wei├č man auch nicht ob die Angaben wirklich ab Steckdose sind, oder ob sie den angezeigten Verbrauch aus dem Bordcomputer angeben. Wenn dann noch in der kalten Jahreszeit die Batterieheizung und die Fahrzeugvorheizung genutzt wird, dann steigt der Verbrauch deutlich gegen├╝ber den Angaben.

von Emil - am 09.12.2015 05:24
Zitat
E. Vornberger
Ich brauche f├╝r meinen Renault Fluence ab Steckdose im Schnitt 16-17kWh/100km.


Dann schleichst Du entweder nur durch die Gegend, ohne Heizung und Klimaanlage. Oder hast nur Erfahrung mit dem Sommer.

Jedenfalls liegt bei Spritmonitor ein Fahrzeug das ├╝ber eine l├Ąngere Zeit erfasst wurde im Schnitt bei 20,82 kWh/100km (ohne Ladeverluste) und einem CO2/Aussto├č von 125 g/km.

Interessant ist dabei der Verlauf des Verbrauchs ├╝ber das Jahr. Im Sommer lag der Verbrauch bei etwa 15 kWh/100 km, stieg dann aber im Winter auf ├╝ber 25 kWh/100km an.

von Emil - am 09.12.2015 05:34
Zitat
thegray
ps. und das so keiner als Verbrenner haben will -> u.a. unter der EL.-Haube mit einem 80ccm Motor rumfahren NEIN-Danke.


So was will auch die Masse nicht mit Elektromotor fahren.

Die meisten Leute k├Ânnen sich nur ein universell nutzbares Auto leisten und wollen nicht f├╝r jeden Zweck ein anderes Fahrzeug.

Das Geld f├╝r das Auto hat man bezahlt und es hat hohe Fixkosten, insbesondere durch den Wertverfall. Im Gegensatz dazu hat es relativ geringe variable Kosten. Es macht schlicht keinen Sinn sich ein zweites Auto nur deswegen anzuschaffen, weil es f├╝r einen bestimmten Zweck effizienter ist, insbesondere wenn es in der Anschaffung auch noch teurer als ein konventionelles Auto ist.

Man bekommt meiner Meinung nach den massenhaften Umstieg auf Elektroautos nur hin wenn diese das konventionelle Auto ohne wesentliche Einschr├Ąnkungen ersetzen k├Ânnen. Dies ist weder mit Klein-Fahrzeugen m├Âglich, noch mit Elektrofahrzeugen die in der Realit├Ąt unter widrigen Bedingungen wie im Winter nur noch 100 km Reichweite haben. Da taugen sie f├╝r die meisten Leute nur noch als Zweitfahrzeuge.

von Emil - am 09.12.2015 05:46
Ich habe den Fluence seit zwei Jahren (mit jetzt dem zweiten Winter). Weder schleiche ich, noch rase ich. Weder friere ich, noch schwitze ich (auch nicht meine Frau). Vorher hatte ich einen E-Saxo mit nochmal geringeren Verbr├Ąuchen.

Gibt es vielleicht noch mehr als ein Elektroauto im Spritmonitor?
Wenn Du Deine Einsch├Ątzung auf ein einziges Auto st├╝tzt ist das ehr eine schlechte Statistik. Vielleicht ist's ja sogar ein Tesla, den Du dann mit einer E-Klasse oder S-Klasse (was den Verbrauch betrifft) vergleich m├╝sstest. Und da sind wir bei Real-Ausst├Â├čen von locker 200g CO2/km.

von E. Vornberger - am 09.12.2015 10:34
Zitat

Dann schleichst Du entweder nur durch die Gegend, ohne Heizung und Klimaanlage. Oder hast nur Erfahrung mit dem Sommer.


Im Sommer fahren wir mit Klimaanlage, die macht so gut wie nichts aus. Je nach Temperatur etwa 5-10%.
Nat├╝rlich mogelt der Hersteller auch bei meinem Fahrzeug. Es ist mit einem Verbrauch von 10,5 kWh angegeben. Und nat├╝rlich ist der Verbrauch auf der Autobahn bei 135 km/h bei 20 kWh. Wie ich oben erw├Ąhnt hatte gibt es Fahrbedingungen bei denen ein Verbrenner im Moment noch besser ist. Es spricht irgendwie keiner davon das der Verbrenner bei den aktuellen Jahreszeiten im Alltagsbetrieb auch ganz sch├Ân zulangt. Die selbe Fahrweise im Golf 1,4 tsi, wie beim i-Miev, haben wir momentan einen gemessenen Verbrauch von 8,2 Liter (Bordcomputer 7,5 Liter). Unser alter Polo (damals 17 Jahre alt) brauchte nur 7,0 Liter im Winter.
Da die meisten, wie ich denke, nicht st├Ąndig auf der Autobahn unterwegs sind, ist das E-Auto energetisch, Umwelttechnisch und Verschlei├čtechnisch die bessere L├Âsung. Und schon gleich dreimal, wenn man bedenkt das die Energie der Regenerativen Energiequellen direkt genutzt werden kann. Was soll der K├Ąse Windstrom in E-Gas wandeln um dann anschlie├čend wieder im Verbrenner zu verbrennen. Da bleibt dann von der urspr├╝nglichen Energie nichts mehr ├╝brig.

von Otto_Moeller - am 09.12.2015 19:32
Wenn ich die Werte f├╝r ein anderes Auto angegeben h├Ątte dann h├Ąttest Du geschrieben dass das nicht vergleichbar ist.

Ich will auch nicht bestreiten dass Du so einen niederigen Verbrauch hast. Aber das Beispiel zeigt dass der Verbrauch nicht bei jedem so niedrig ist.

Und was Deine Fahrweise betrifft gehe ich davon aus, dass Du mit dem Auto aus Deiner langen Erfahrung als Elektromobilfahrer eben anders f├Ąhrst als Ottonormalautofahrer.

von Emil - am 10.12.2015 06:03
Man kann wohl einen iMiev nicht mit einem Golf und einem uralten Polo vergleichen. Vergleiche ihn doch einfach mal mit einem vergleichbaren sparsamen Verbrenner mit Dieselmotor, oder wenn man ├ľko ist gar mit einem Erdgasfahrzeug.

Ich fahre meinen Peugeot im Jahr rund 25.000 km im Schnitt mit etwa 5 l/100km Benzin, bei 80 % Autobahn, 15 % Land und 5 % innerorts. Autobahn mit 120-140 km/h, Landstra├če mit ca. 100 km/h. Die Fahrtzeit f├╝r 56 km einfach betr├Ągt regelm├Ą├čig 30-35 Minuten.

Ich sehe bei einer regelm├Ą├čigen t├Ąglichen Strecke von 110 km, und ab und zu bis zu 250 km, kein Elektrofahrzeug das eine Alternative w├Ąre. Der Kaufpreis f├╝r meine letzten Fahrzeuge lag bei rund 6.000 Euro, die Spritkosten liegen derzeit bei etwa 1600-1700 Euro/j├Ąhrlich. Die Stromkosten l├Ągen wohl bei mindestens 1100 Euro (20 kWh/100km).

Selbst wenn man das Reichweitenproblem irgendwie l├Âsen k├Ânnte gibt es keine wirkliche Alternative. Ein gebrauchter ZOE kostet derzeit etwa 11 TEUR. Hinzu kommt dann noch die Batteriemiete von 142 ÔéČ/Monat oder 1704 ÔéČ/Jahr. Die Batteriemiete kostet also so viel wie beim vergleichbaren Verbrenner der Treibstoff. Die Stromkosten dann auch noch hinzu. Das Elektroauto kann also selbst bei intensiver Nutzung den Vorteil des Verbrenners in der Anschaffung nicht mehr aufholen.

Bei den gekauften Fahrzeugen ist dann der Batterieverschlei├č im Wertverlust versteckt. Nach der Garantiezeit ist das Auto bei defekter Batterie mit hoher Wahrscheinlichkeit ein wirtschaftlicher Totalschaden. Interessant in diesem Zusammenhang ist der extrem hohe Wertverlust eines Zoe von rund 50 % schon nach zwei Jahren. Das wird jetzt etwas durch die 5000 ÔéČ Rabatt beim Kauf etwas gesch├Ânt. F├╝r den Wertverlust k├Ânnte man sich locker auch alle zwei Jahre einen neuen Verbrenner kaufen.

Schon an diesem Beispiel wird ersichtlich dass Elektrofahrzeuge heute noch nicht f├╝r jeden eine Alternative sind. Wer anderer Meinung ist der macht sich was vor. Es bleibt nat├╝rlich jeden selbst ├╝berlassen f├╝r was er sein Geld ausgibt. Aber sich dann immer hinzustellen, dass Elektroauto so rentabel sind und auch noch so ├Âkologisch, das braucht man dann auch nicht.

Besonders scheinheilig finde ich die dann dann auch noch damit hausieren gehen, dass sie ja nur ├ľkostrom tanken, oder gar das Fahrzeug mit dem PV-Strom der eigenen Anlage laden. Wie schon geschrieben gibt es keine kWh regenerativen Strom mehr wenn man damit ein Elektroauto f├Ąhrt. Wenn der Strom nicht im Elektroauto verbraucht wird dann verbraucht ihn jemand anders. Solange der Strommix nicht aus nahezu 100 % regenerativer Erzeugung kommt, gibt es keine ├ťberschuss an Strom. Nicht der Verbrauch des Stroms in Elektroautos bef├Ârdert die Energiewende, sondern der Zubau von regenerativen Kraftwerken.

Durch zus├Ątzliche elektrische Verbraucher wird letztlich nur daf├╝r gesorgt dass die konventionellen Kraftwerke noch l├Ąnger am Netz bleiben. Denn diese m├╝ssen nun Mal die Differenz zwischen Bedarf und regenerativer Erzeugung bereitstellen.

von Emil - am 10.12.2015 06:53
Mich wundert vor allem die st├Ąndigen Versuche E Auto auf den Markt zu bringen die unter 10 k Euro kosten...mehr als Planung ist es nicht. Klar ist was auf den Stra├čen unterwegs ist hat mit Sparsam eigentlich nix zu tun egal welcher Antrieb. Beim Twike oder El sind es 3-10 Kwh alles andere liegt dr├╝ber. Wenn dann in der Anschaffung eben mehr als 10 k Euro f├Ąllig werden wird es schon schwer das dazustellen.
Bei meinem Twike aus 2001 mit jetzt 176 Tsd km 2. Akkusatz (gebraucht) 1. nach 126 Tsd km noch 25 km Reichweite (NiCd) kann man nun schon sagen das die Kosten zu einem Smart ungef├Ąhr gleich sind...
jetzt plane ich mein Twike mit 45 km/h EU wieder zuzulassen kein T├ťV mehr und minimale Versicherungkosten, weil Autobahn mit Twike ist nich so gut...
Fakt ist auch das die spritpreise am fallen sind. Bei aber ├╝ber 400 Mrd Dollar Kredite f├╝r Frackingma├čnahmen d├╝rfte das bald anders werden (Da ist Griechenland und Fl├╝chtlingskosten ein klacks)
Dann wird man h├Âren h├Ątte wenn und aber...
In der Hoffnung das die Erderw├Ąrmung nicht schneller voranschreitet...

Ziel sollte sein wie schon geschrieben:

Anchaffungskosten unter 10k Euro
100 km Reichweite
100 km/h reicht
4 Personen platz
max. 1000 kg Masse (von mir aus Leer, f├╝r 150 kg Leute kann das Auto nix)

Da kommen nur gebrauchte ran:

Momentan I Miev, Mia, Ion (vergleichbar mit IMiev)
so und nun ran an das EAuto f├╝r 7 Tsd aber nix staatliche F├Ârderung.

Ein "weiter so" kann es nicht geben !

sg

Marcus

von Twiker76 - am 11.12.2015 11:33
Zitat
Emil
Fahrweise betrifft gehe ich davon aus, dass Du mit dem Auto aus Deiner langen Erfahrung als Elektromobilfahrer eben anders f├Ąhrst als Ottonormalautofahrer.


Wieso? - lange lange bevor ich was mit EV.... habe ich jede Hersteller Angabe unterboten. Je nach Modell;Leistung und Zeit. 10-15%.
nicht mein Rekord in dem Sinne aber auf LAngstecke.
Omega A CD also Komplettausstatung (bis auf Klima) GG Maschine aus dem Record und 3 Gang Automatik also alles andere als sparsam w├╝rde man meinen ach ja 115PS.
200TKm Laufl. Tankvolumen Von Trocken zu Trocken gefahren 77,5Liter - Bordcomputer (analog 77,5L)

Gefahrene Strecke 1045Km
Ach 4Personen + Ladung versteht sich!

Also hat meine nichts mit EV zu tun!

von thegray - am 12.12.2015 22:16
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