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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
schachtelhalm, BdasB

Forschungs-Projekt PREMIUM zum Thema Elektromobilität

Startbeitrag von BdasB am 08.12.2015 07:51

... aus der niiiieeee enden wollenden Serie "FORSCHEN bis die Rente durch ist" ...
[www.uni-passau.de]

Projekt PREMIUM zum Thema Elektromobilität zieht Zwischenbilanz
Im Rahmen des Bundesforschungsprojekts „Plug-In, Range-Extender und Elektrofahrzeuge unter realen Mobilitätsumständen:
Infrastruktur, Umweltbedingungen und Marktakzeptanz (PREMIUM)“ kamen im November Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Vertreter der Industriepartner aus der Automobilbranche an der Universität Passau zusammen, um den aktuellen Stand des Projekts zu präsentieren.

PREMIUM untersucht, welche Anforderungen Kunden an die Elektroantriebe der Zukunft stellen.

Vorgestellt wurde bei dem Treffen auch eine Studie des Centrums für Marktforschung der Universität Passau, welche die derzeitige Haltung der deutschen Bevölkerung zum Thema Elektromobilität widerspiegelt.

...


Wie die Studie außerdem zeigt, haben 13 Prozent der deutschen Bevölkerung bereits Erfahrungen mit einem Elektrofahrzeug gemacht, beispielsweise im Rahmen von Probefahrten, Testfahrten oder geschäftlichen Fahrten. Dabei ist der BMW i3 das am häufigsten getestete Fahrzeug. „Der entscheidende Vorteil eines Elektrofahrzeugs gegenüber einem konventionellen Verbrennerfahrzeug ist für die Befragten die Umweltfreundlichkeit der Fahrzeuge“, fasst Stefan Mang zusammen. Auch die Unterhaltskosten der Fahrzeuge und die Kraftstoffunabhängigkeit würden als wichtige Vorteile betrachtet. Eine klare Rangfolge ließe sich, so Mang, auch bei den Nachteilen feststellen: „Die Reichweite und die Anschaffungskosten sind für die Bevölkerung noch die entscheidenden Nachteile eines Elektrofahrzeugs gegenüber einem konventionellen Verbrennerfahrzeug, gefolgt von der Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten und der Ladedauer. Für die Befragten wären die Verkürzung der Ladezeit und der Ausbau der Ladeinfrastruktur die effektivsten Maßnahmen, um die Flexibilität mit einem Elektrofahrzeug zu erhöhen.“

Die Ergebnisse der Studie werden im weiteren Verlauf der Forschungsarbeit, an der auch der Lehrstuhl für Marketing und Innovation und das Institut FORWISS der Universität Passau beteiligt sind, eine entscheidende Vergleichsgröße darstellen: „Sie werden den Ergebnissen aus Befragungen von Besitzern von Elektrofahrzeugen gegenübergestellt. Auf diese Weisen kann analysiert werden, welche Unterschiede es bei der Wahrnehmung und Akzeptanz von Elektrofahrzeugen gibt und welche Stellschrauben gedreht werden müssen, um den Markthochlauf von Fahrzeugen mit elektrifizierten Antrieben zu unterstützen“, sagt Stefan Mang.

Ein Ziel des Projektes ist es, eine Aussage darüber zu treffen, welches elektrifizierte Antriebskonzept das jeweils am besten geeignete ist, wenn Parameter wie der spezifische Einsatzzweck, Ladeinfrastruktur oder Ladedauer berücksichtigt werden und wie diese Faktoren optimal auf die Kundenanforderungen zugeschnitten werden können. Die erste Befragungswelle von Besitzern von Elektrofahrzeugen wird im Frühjahr 2016 abgeschlossen.

Das Projekt PREMIUM wird im Rahmen des Förderprogramms „Erneuerbar Mobil“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt. Ausführliche Informationen stehen unter www.premium.uni-passau.de zur Verfügung.

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an: Dr. Stefan Mang, Tel. 0851/509-2431, stefan.mangatuni-passau.de, oder an das Referat für Medienarbeit der Universität Passau, Tel. 0851/ 509-1439.

Antworten:

Ich verstehe, 13% der Bajuwarischen Bevölkerung haben schon mal ein Bajuwarisches Elektroauto gefahren, dann muss das wohl in Deutschland genau so sein ...

Wenn ich die Ausländer aussen vor lasse, dann könnte das sogar hinkommen, denn VW will dieses Jahr mal wieder zum allerersten mal ein Elektroauto vostellen. Die haben das Abo auf diese Pressemitteilung noch nicht gekündigt - und das hinter dem Aktenschrank im Schaufenster schon eins zum Verkauf steht, hat der Vertriebsmensch noch nicht mitbekommen. Es stinkt nicht, es macht keinen Krach, da passiert sowas schon mal.

von schachtelhalm - am 09.12.2015 10:43
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