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Manfred aus ObB, Emil, Otto_Moeller, el El, BdasB

Im Bücherregal: Ein Roman über die Zukunft des Autos

Startbeitrag von BdasB am 08.12.2015 08:48

[www.auto-medienportal.net]

Im Bücherregal: Ein Roman über die Zukunft des Autos


AUS DEM PRESSETEXT:
Cornel Stan hat bereits Sachbücher unter anderem über „Direkteinspritzsysteme“ und „Alternative Antriebe für Automobile“ geschrieben. Mit „Automacher“ legt der Professor für Kraftfahrzeugtechnik an der Universität in Zwickau nun erstmals einen Roman vor. Er dreht sich um das automobile Antriebskonzept für die Zukunft.

Stan ist Befürworter der Elektromobilität, hält die gängigen Wege aber nicht für zielführend. Warum denkt zum Beispiel niemand bei Range Extendern an einen kleinen leichten Zweitakter mit konstanter Drehzahl zum Aufladen der Batterie? Warum holt sich die Automobilindustrie bei elektrischen Systemen keine Anregung oder Expertise aus anderen Anwendungsbereichen?

Prof. Dr.-Ing. Cornel Stan beschreibt in seinem Buch die Versuche etlicher fiktiver Autohersteller, ein massentaugliches Elektroauto auf die Räder zu stellen. „Automacher“ schildert mehrfach, wie Erfolg versprechende Prototypen wieder in der Versenkung verschwinden. Man dürfe die Kunden nicht erziehen wollen, sondern müsse sie begeistern, heißt es an einer Stelle treffend. Seinem Alter Ego im Roman schwebt eine kleine Gasturbine zur Stromerzeugung vor, die als Reichweitenverlängerer in Elektroautos eingesetzt werden könnte.

Der Stoff ist nicht nur höchst aktuell, sondern bietet durchaus den Nährboden für eine spannende Geschichte. Doch Cornel Stan ist zu sehr Fachmann und zu wenig Schriftsteller, um den Leser wirklich zu fesseln. Keine Frage, seine Analysen der Effizienz verschiedener Antriebsarten und der immer noch am Batterieproblem krankenden Elektromobilität sind deutlich. Dem Roman mangelt es nicht an Sachverstand. Die Blicke hinter die Kulissen der Politik und auf die Entscheidungsabläufe in der Automobilindustrie, insbesondere was Forschungs- und Förderungsgelder angeht, machen den Wert von „Automacher“ aus. Aber es fehlt an Atmosphäre, die Figuren bleiben ebenso farblos wie die Szenerie blass. Vielfach wird im Eiltempo erzählt und einige Nebenschauplätze und -handlungen bleiben ebenso unverständlich wie einige Wiederholungen, wenn es zum Beispiel um die Funktion einer Figur geht.

Fazit: Der Autor ist Experte seines Fachs und Visionär, aber kein Literat. So ist „Automacher“ vor allem als Denkanstoß lesenswert, als Roman taugt das Buch leider weniger.

„Automacher“ von Cornel Stan ist in der Druckerei und Verlagsgesellschaft Format erschienen, hat 214 Seiten und kostet 14,90 Euro. (ampnet/jri)

Antworten:

Zitat
BdasB


Stan ist Befürworter der Elektromobilität, hält die gängigen Wege aber nicht für zielführend.
Warum denkt zum Beispiel niemand bei Range Extendern an einen kleinen leichten Zweitakter mit
konstanter Drehzahl zum Aufladen der Batterie? Warum holt sich die Automobilindustrie bei elektrischen
Systemen keine Anregung oder Expertise aus anderen Anwendungsbereichen?



Man merkt das des ELWEB doch nicht überall gelesen wird, man sollte noch bemerken
das diese Emissionsfrei ohne Abgasbehandlung sein sollten und Carnotsiert :rp:


allerdings gefällt mir so wie es da steht die Verknüpfung mit dem Akku nicht, bei einer längeren Fahrt sollte der Strom möglichst direkt in den Antrieb gehen und
der Akku nur Lastspitzen ( Verbrenner überholen und :p zeigen ) oder im stockenden
Verkehr, wie auch beim Bremsen zuviel Energie zwischenspeichern.

von Manfred aus ObB - am 08.12.2015 12:06
Ja aber irgendwie ist das doch so ineffizient, schaut euch mal den Prius mit seinem winzi-binzi akku an, der ist im Schnitt/Spritmonitor ja auch nicht unter 5l zu bringen. Da kann man ja gleich einen sparsamen Verbrenner fahren und schleppt nicht ständig dieses Gedöns mit rum für den halben Liter den man bestenfalls spart..

von el El - am 08.12.2015 14:33
Zitat
el El

....schaut euch mal den Prius mit seinem winzi-binzi akku an, der ist im Schnitt/Spritmonitor ja auch nicht unter 5l zu bringen. ....


Das ist auch ein Parallelhybrid wo alles zu Schwer.

Der Akku wird nur zu 50% der Speichermöglicheit genutz
Der Benzinmotor durchläuft ein breites Drehzahlband und benötigt eine Abgasreinigung
auch ist das Ding schwer, weil kein richtiger Atkinsonmotor, sondern die Werbefritzen
machten einen Atkinsonmodus draus, was rein von der Motorengeschichte ein Krampf.

Das Getriebe ist auch nicht Leicht, aber zumindest nicht Energievernichtend, der 2 Generator
dafür ein Schlachtschiff weil auch bei kleinen Drehzahlen die Drehmomentstüze.

Anders ein optimierter Serieller Hybrid. Am Rad nur der Eantrieb mit einen 2 Gang
Getriebe ähnlich der Prius nur die Drehmomentabstüzungen sind statisch, einmal Stern, einmal Plantenseite.

Tja und der 2Tackter ( wiegt weniger als ein 4 Tackter ) läuft nur im Pukt des besten Wirkungsgrades
und kann so auf diesen Optimiert werden, aber wenn die Bretter vorn Kopf nicht so
dick wären. hätt der Professor des Buch ja als Fachbuch schreiben können und nicht
als Roman, in der Hoffnung das dann doch mal ein Entscheider liest :o

von Manfred aus ObB - am 08.12.2015 17:31
Die Zweitakter dürfen doch nur noch bis 2020 verkauft werden.

von Otto_Moeller - am 08.12.2015 18:43
Zitat
Otto_Moeller
Die Zweitakter dürfen doch nur noch bis 2020 verkauft werden.


Mußt Du den Leuten vom WTZ in Roßlau sagen, die bauen an eine Ölfreien
Gradgeführten 2 Takter zum Ausgleich von Dunkelflauten :rolleyes:

Allerdings ohne Sondernotleistung :-(

von Manfred aus ObB - am 08.12.2015 19:50
Zitat
Manfred aus ObB
Mußt Du den Leuten vom WTZ in Roßlau sagen, die bauen an eine Ölfreien
Gradgeführten 2 Takter zum Ausgleich von Dunkelflauten :rolleyes:


Ich hätte jetzt von Dir erwartet dass Du schreibst:

"Bis dahin lassen sich ja Forschungsgelder abgreifen, und auf die Straße kommt das was dort gebaut wird so wieso nie." :D :rp:

von Emil - am 09.12.2015 05:54
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