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elweb news
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Emil, Bernd Schlueter, Ralf Wagner, Twiker76, BdasB

UPDATE: 5000.- Kaufpraemie fuer EVs ???

Startbeitrag von BdasB am 13.01.2016 22:14

[www.heise.de]

Gabriel: 5000 Euro Prämie bei Kauf eines E-Autos
Nach den Vorstellungen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) soll es eine staatliche Prämie von 5000 Euro fuer den EV-Kauf geben.
...Teil eines Förderprogramms für E-Autos....
Der Entwurf befinde sich allerdings noch in der Abstimmung zwischen den Ministerien. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sei wenig begeistert!

Ebenfalls geplant sind dem Bericht zufolge Kaufanreize für Unternehmen. In der Diskussion sei sowohl eine Sonderabschreibung auf die Anschaffungskosten als auch eine Kaufprämie von 3000 Euro für Gewerbetreibende. Ein weiteres Element des Förderpakets sei ein schnellerer Ausbau der Ladestationen für E-Autos. Auch eine umfangreichere Verwendung von E-Autos in öffentlichen Verwaltungen habe die Regierung offenbar im Blick.


+++

[www.welt.de]

Die Kaufprämie für E-Autos kommt
Zwei-Milliarden-Programm für Elektromobilität



Offenbar soll es künftig doch eine direkte Kaufförderung für Elektroautos geben. Die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ein Zwei-Milliarden-Euro-Programm auflegen will, damit deutlich mehr E-Autos einen Abnehmer finden.

[www.golem.de]
Bund fördert Elektroautos angeblich mit zwei Milliarden Euro

Antworten:

Ein Deckel nach oben ist sinnvoll, aber nicht nach unten.
Die Förderung sollte nicht die MWSt übersteigen. Dann wird die Verwaltung einfacher und das Ganze gerechter. Für den innerstädtischen Verkehr sind einfachere Fahrzeuge wünschenswert, die auch für unter 5000 Euro erhältlich sind.
Ich sehe einmal wieder die Lobby am Gesetzeswerk tätig.

von Bernd Schlueter - am 15.01.2016 08:50
Fahrzeuge unter 5000 Tsd ???
Was soll den das sein ?

Ein E Bike vielleicht ? Dann würde es gehen...

Ich gleube kaum das man auf Antrag der Förderung das statt ein Auto ein E-Bike bekommt. Dann kann man sich noch einen Gepäckträger für Fahrräder oder gleich einen VW Bus Kaufen ?

Wie soll denn das bitte gehen ?

von Twiker76 - am 15.01.2016 15:20
Für die Städte fordere ich leichte, kleine E-Fahrzeuge, die durchaus auch unter 5000 Euro kosten dürfen. Das wären natürlich Zweitfahrzeuge, die deutlich billiger in der Herstellung sein können und müssen. Die Erstfahrzeug sind, wie bisher, das SUV und der öffentliche Straßenverkehr. Das Fuß-und Pedalwerk wird im beruhigten innerstädtischen Verkehr ebenfalls an Bedeutung gewinnen und benötigt keinerlei Subvention.

link zur fotocommunity, Bilder nicht verwenden!!!!Nur anschauen!

Von den Dingern halte ich nichts, zu teuer, 8960 Euro das Stück

von Bernd Schlueter - am 18.01.2016 01:29
Man kann auch den Weltfrieden fordern. :rolleyes:

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von sogenannten elektrischen Mobilitätshilfen. Das Problem ist nur dass man sie wegen der übertriebenen Regulierung nicht im öffentlichen Verkehrsraum benutzt werden dürfen. Das Verschweigen die Verkäufer aber gerne. Man findet allenfalls im Kleingedruckten einen Hinweis, dass man sich an die lokalen gesetzlichen Regelungen halten soll. Nur wer kennt diese wirklich im Detail. Diese sind im Detail so kompliziert dass nur die wenigsten durchblicken.

Benutzt man sie trotzdem und man wird von der Polizei angehalten reichen die Sanktionen von Beschlagnahme bis zu Punkten und sogar Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein und ohne Versicherung.

[www.dekra.de]
[udv.de]

Ein weiterer Punkt ist, dass manche öffentliche Verkehrsmittel die Mitnahme dieser Mobilitätshilfen verweigern.

Viele günstige Angebote von solchen Mobilitätshilfen kommen aus China. Die Chinesen halten sich aber nicht an die EU-Vorschriften hinsichtlich bestimmter Grenzen (Leistung, Geschwindigkeit). Deshalb passen diese gar nicht in das komplizierte Schema. Vor allem brauchen diese Geräte eine EU-Typgenehmigung, die teuer ist. Manchmal kann man sie auch über eine Einzelzulassung genehmigen lassen. Allerdings heißt das dann nicht, dass man sie auch ohne Führerschein, Helm und Versicherung nutzen darf.

von Emil - am 18.01.2016 06:36
Die Sitzung zur Förderung für heute wurde abgesagt!! Der Finanzminister mag die Kaufprämie nicht. Kagermann der zuständig für die NPE ist hat jetzt mit Rücktritt gedroht. Die Politik steht mit dem Fuß auf der Bremse bei der Elektromobilität, der Karren schlittert schon quer über die Fahrbahn. Bis zum Aufschlag ist es nicht mehr weit.... ich sollte vielleicht noch mehr für das Ausland arbeiten, wenn hier nichts voran geht....
traurig
Ralf

von Ralf Wagner - am 18.01.2016 10:21
So wie das angefasst wurde ist das sowieso Quatsch.

Wenn mal angekündigt wird dass es eine Förderung gibt dann warten alle potentielle Interessenten mit dem Kauf. Die Folge ist dass der Verkauf von Elektrofahrzeugen noch mehr gebremst wird.

Jetzt nach dem das Thema anscheinend auf Eis gelegt wird, kauft trotzdem in nächster Zukunft kein Elektroauto, weil es könnte ja sein dass doch noch irgendwas kommt.

Ich befürchte dass dieses jahr ein schlechtes Jahr für die Zulassung von Elektroautos wird, außer die Hersteller nehmen das Heft in die Hand und senken die Preise noch weiter.

von Emil - am 18.01.2016 11:30
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