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vor 2 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
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Emil, Helixuwe, Bernd Schlueter, schachtelhalm, BdasB

Forscher: Selbstfahrende Autos bringen Verkehrslawine

Startbeitrag von BdasB am 14.01.2016 08:51

[www.heise.de]

Forscher: Selbstfahrende Autos bringen Verkehrslawine

... AUSZUGSWEISE ...

Mit selbstfahrenden Autos könnte zwar der Energieverbrauch je Kilometer sinken. Dafür dürfte die Verkehrsmenge ansteigen. Das erwarten praktisch alle Forscher.

Wie wirkt es sich aus, wenn selbstfahrende Autos serienreif werden?


Sollte die Ortsveränderung mit selbstfahrenden Autos billiger werden, insbesondere wenn sie via Carsharing geteilt werden, wäre das wohl ein Anreiz für zusätzliches Fahren. Die defensivste Studie erwartet ein Plus von vier Prozent, die offensivste Studie gar von 156 Prozent. Außerdem wären dann viele Menschen, die derzeit gar nicht oder nur wenig fahren (können), mobil: Kinder, Menschen mit Behinderungen, Senioren, sowie solche ohne Führerschein. Das könnte einen Verkehrszuwachs von bis zu 40 Prozent bringen.

Die einfachere und bequemere Fortbewegung könnte auch die Zersiedelung antreiben. Die längeren Wege könnten bis zu 50 Prozent mehr Fahrleistung nach sich ziehen. Und die Fahrzeuge eines Carsharing-Pools würden sich, wenn sie gerade keine Fahrgäste haben, in Gebiete mit höherer Nachfrage begeben. Das könnte ein Mehr von fünf bis elf Prozent bedeuten.
Weniger Parksuchverkehr

Weil man dann beim Autofahren wahrscheinlich ganz andere Dinge tun kann, könnten die Menschen es als weniger mühsam empfinden. Wieviel Verkehrszuwachs das nach sich zieht, ist offenbar unerforscht. Gleiches gilt für einen möglicherweise starken Zuwachs von Lieferdiensten. Anstatt einkaufen zu gehen, lassen wir uns morgen vielleicht alles von Roboterautos liefern.

Energieverbrauch

Andererseits könnte der Energieverbrauch je Kilometer zurückgehen. Das bessere Fahrverhalten der Roboter soll vier bis 30 Prozent Energie sparen. Das Platooning, bei dem mehrere vernetzte Fahrzeug in engem Abstand fahren um die Aerodynamik zu verbessern, zehn bis 20 Prozent. Einen besonders starken Effekt hätte das Carsharing, wenn es verschiedene Wagentypen anbietet. Dann könnten die Menschen eine jeweils passendere Fahrzeuggröße wählen. Das soll den Energieverbrauch um 21 bis 50 Prozent senken.

Sollten die selbstfahrenden Vehikel, wie erwartet, weniger Unfälle haben, könnten sie leichter gebaut werden. Das brächte fünf bis 14 Prozent Ersparnis. Weniger Unfälle hieße auch weniger Staus; dazu kommt ein besseres Routing vernetzter Fahrzeuge, was ebenfalls Staus reduzieren soll. Durch die flüssigere Fahrt, glauben Forscher, seien vier bis 25 Prozent zu holen.

Eine bessere Sicherheitsbilanz würde allerdings auch höhere Geschwindigkeiten erlauben. Das würde den Energieverbrauch wieder erhöhen, nämlich um vier bis 30 Prozent.

Umschwung zu E-Mobilen

Mehrere Studien gehen davon aus , dass mit dem Umstieg zu selbstfahrendem Carsharing auch ein Umstieg auf alternative Antriebsformen, insbesondere Elektromobile, kommen wird. Denn, so die Argumentation, wenn sich die Fahrzeuge selbst aufladen, falle die Angst vor der leeren Batterie weg.

Antworten:

Das Problem sind nicht die Selbstfahrer, sondern "Just in Time".

Das Lager in der Firma wurde durch einen Sonderstreifen auf der Autobahn ersetzt. Der Parkstreifen auf der Strasse wird jetzt durch eine Sonderspur für Roboter ersetzt.

Der Roboter liefert mich auf der Arbeit ab und holt mich vom Kino ab. Mit dem Rollator in die U-Bahn? Dann doch lieber Sonderspur für Roboter.

von schachtelhalm - am 14.01.2016 11:30
Keine Frage: ich habe mich damit abgefunden: ich schwimme nur noch mit den LKWs bei durchschnittlich 85km/h mit. Das gilt dann auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Basta. Diese unsinnige und falsche Hin- und Herrechnung mit % Verbrauchsänderung erübrigt sich dann völlig. 50% weniger Energieverbrauch Staus gibt es dann keine mehr und die Fahrt mit dem Tesla von München nach Amsterdam erfolgt mit zuverlässigen 75 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit statt jetzt noch 70.
Also schneller. Auch, wenn die 200km/h dann nicht mehr möglich sind, fährt selbst der Tesla- und Iso-Rivoltafahrer normalerweise damit besser.
Die Expressgutfahrer? Ab in Elons Röhre. Die ist auch in time, nicht nur just. Elon hat schließlich an alles gedacht. Wer damit nicht zufrieden ist, Elon hat auch eine Rakete, die fliegt zum Mond.

Für die Rennfahrer können wir ja noch ein Carrera-Bahn einrichten: eine Rennstrecke mit Mindesttempo 200. Die sind dann unter sich, wenn sie alle 150km an der Tanke stehen und fachsimpeln.

von Bernd Schlueter - am 14.01.2016 14:04
Hallo, we einen Bordcomputer hat und den mal nach der Durchschnittsgeschwindigkeit befragt wird staunen. Da steht dann 43 km/h. Und das wo man doch 190 km/h fahren könnte, oder 130 Richtgeschwindigkeit. Mein Computer im EL jedefalls steht auch auf 43 km/h und das wo es maximal 70 km/h schafft. Muß wohl daran liegen das es so schmal ist und an jedem Linksabbieger locker rechts vorbei passt wo jeder andere halten muß. Oder daran das es von 0 auf 50 km/h schneller ist wie ein Benziner mit Mutti drin. Denn wenn nach 400 Metern der Wagen vor einem die 50 km/h Innerorts immer noch nicht erreicht hat und man dadurch die nächste Ampel wieder auf Rot hat wird jeder trainierte Radfahrer schneller sein. So fährt man also 5 Tage die Woche seine 30 km zur Arbeit in 1,5 Stunden und am Wochenende mal 300 km in 3 Stunden. Selbstfahrende Autos, ich bin 2002 den ersten Daimler gefahren, sind für die wenigsten Individualisten eine Alternative. Denn diese Art von Fortbewegung gibt es schon lange, Eisenbahn und ÖPNV. Allerdings was 2002 im Daimler möglich war ist was die Sicherheit angeht Top. Aber auch das muß man gelernt und verstanden haben, Technik kann und wird versagen wenn nicht ein Sachverständiger diese bedient.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 18.01.2016 19:07
Zitat
Helixuwe
Hallo, we einen Bordcomputer hat und den mal nach der Durchschnittsgeschwindigkeit befragt wird staunen. Da steht dann 43 km/h.
Zitat


Als ich noch einen hatte stand da bei mir immer 97 km/h. ;)

Und jetzt fahre ich täglich ohne Bordcomputer täglich 56 km hin- und her und brauche dazu in der Regel zwischen 30 und 35 Minuten. :p

Zitat

Selbstfahrende Autos, ich bin 2002 den ersten Daimler gefahren, sind für die wenigsten Individualisten eine Alternative.


Das Beispiel mit den Tesla-Fahrern zeigt genau das Gegenteil. Ob wohl man diese wohl zu den Individualisten zählen darf, nutzt wohl die Mehrzahl der Leute die Autopilot-Funktion, auch wenn sie noch nciht in allen Situationen perfekt funktioniert.

Zitat

Denn diese Art von Fortbewegung gibt es schon lange, Eisenbahn und ÖPNV.


Das ist kein Individualverkehr. Eisenbahn und ÖPNV sind unbequem und umständlich und deshalb keine ernsthafte Alternative.


von Emil - am 19.01.2016 06:36
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