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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Emil, el El, Helixuwe, wolfgang dwuzet, BdasB

Untersuchung des ICCT zum Realverbrauch

Startbeitrag von BdasB am 18.01.2016 07:48

[www.heise.de]

Neue Untersuchung des ICCT zum Realverbrauch

Die US-amerikanische Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT) hat weitere Untersuchungen über Realverbräuche bei Pkw erhoben. Wie die Frankfurter Allgemeinen Zeitung heute meldet, liegen ihr die Ergebnisse mit den Werten einzelner Modelle vorab vor. Kaum überraschend liegt der Realverbrauch vieler Autos deutlich höher als der von den Herstellern offiziell ...


ICCT analysis shows growing divergence between official and real-world fuel economy values for new cars in Europe ...




[www.heise.de]

Bundesjustizminister Maas für "reale" Verbrauchsangaben

Bundesjustizminister Heiko Maas will gegen praxisferne Angaben der Autohersteller zum Spritverbrauch vorgehen. „Wenn Herstellerangaben nicht die realen Verhältnisse abbilden, dann ist das nicht in Ordnung“, sagte der SPD-Politiker heute den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundesregierung werde „darüber sprechen, wie wir hier zu Lösungen kommen“. Mehr als ein Sturm im Wasserglas ist diese Ankündigung freilich nicht. Und neu ist die Idee ebenfalls nicht. Die entscheidenden Fragen bleiben mit dieser Nebelkerze wieder einmal ungeklärt.

Antworten:

Meine Skodas, Echte noch, verbrauchen zum Glück weniger wie die Herstellerangaben. Zumindest 1 bis 1,5 Liter weniger auf Hundert. Ach ja, ich fahre ja auch nie schneller wie 90 km/h und habe die Motoren mit Keramikpaste veredelt. Leider wird es darum im Winter auch nie richtig warm im Wagen. Hat irgenwie was mit elektrischem Antrieb gemeinsam.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 18.01.2016 18:33
kommt auch immer darauf an,
WER den wagen WIE fährt.....

meine gattin fährt den tourneo tdi im schnitt mit 5-6litern:spos:
und braucht dafür doppelt solange für jede strecke:joke:
als der wolle, der braucht dafür halt 8-9 liter:rp:

von wolfgang dwuzet - am 18.01.2016 18:50
Ach ja, natürlich, aber meine Benziner haben 40-50 kw und ziehen den 700 kg schweren Anhänger und wiegen selber nur 800 Kg. Das Beispiel mit der halben Zeit gilt nicht. Warum? Nachts auf der Autoleeren Bahn ist nicht der Normalfall! Und auf die Spitze getrieben sind 400 km mit 20 Litern bei genau 80 km/h für ein 24 Jahres alte Auto mit 700 kg am Haken echt nicht schlecht. Bei 89 km/h sind es dann allerdings 7 Liter auf die Hundert. Also bei weitem nicht doppelt so schnell, aber Entspannter da man mit den LKW mithalten kann. Und ohne Anhänger mit Bleifuß sind es bei 145 km/h auch genau die 6,9 Liter laut Skoda. Nur bei -10 Grad und immer nur 5 km hin und zurück passen pötzlich 10 Liter nach hundert in den Tank. Aber immer noch besser wie wie ein 2,4 Liter Benziner mit 100 kw und 1,4 Tonnen der dann über 20 Liter braucht. Das sparsamste was ich je gefahren habe ist ein Reisebus, 22 Liter Diesel auf hundert mit 40 Personen samt Gepäck an Board.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 18.01.2016 19:34
Bei mir ist es immer umgekehrt. :D

Wenn ich mit dem Auto fahre, ist wenn meine Frau vorher gefahren ist, die Restreichweite nach der Rückkehr sehr oft höher als bei der Abfahrt. :p

von Emil - am 19.01.2016 06:40
Komisch Uwe, so ein Auto haben wir, aber der braucht keine 20l, unsere Familien und Lastenkutsche verbraucht fast immer gleich viel. Zwischen 10 und 12 Litern Benzin.. Aber bei rund 7000km im Jahr ist das egal, da zählt nicht der Verbrauch sondern die Standzeit, es soll nix kaputt gehen. Egal ob man bei Minusgraden Kurzstrecken durch die Stadt fährt oder mit 700km Holz im Kofferraum und zusätzlichem Anhänger, oder mit konstant 80 auf der Bundesstraße. Unter 9,5l kann man den nicht fahren. Über 12 hab ich auch noch nie geschafft. Ja selbst als ich die Mühle in postjugendlichem Leichtsinn einmal auf der Autobahn laufen lassen hab war da ist kaum ein Unterschied. Ist ein 21jähriger Schwede, 2,3l Turbobenziner, rund 150kw. Warum haben Autos heute so eine große Schwankungsbreite beim Verbrauch je nach Fahrweise?

von el El - am 25.01.2016 06:21
Zitat
el El
Warum haben Autos heute so eine große Schwankungsbreite beim Verbrauch je nach Fahrweise?


Motoren sind für Teillast immer besser optimiert worden. Sie werden ja kaum unter Volllast betrieben, deshalb hat das auch zu einer deutlichen Senkung des Durchschnittsverbrauchs geführt. Bei gleicher Leistung unter Volllast wird man dagegen nur geringe Unterschiede im Verbrauch finden.

Deshalb ist die Spreizung beim Verbrauch immer größer geworden, was ja nicht schlecht ist.

Elektroautos sind davon noch mehr betroffen, da bei steigender Last die Effizienz sinkt, während beim Verbrenner die Effizienz eher steigt.

von Emil - am 25.01.2016 07:11
Danke Emil!
Würde das bedeuten, heute wäre ein zu groß dimsionierter Verbrennermotor (also nicht nur mit anderer Software) eigentlich sparsamer als ein kleiner, weil der öfter im Teillastbereich betrieben wird?

von el El - am 25.01.2016 11:13
Auch wenn man nur den Motor betrachtet dann kann man das nicht so pauschal sagen. Das hängt davon ab wo sich der jeweilige Motor bei den häufigsten Lastfällen im Muscheldiagramm befindet.

Wenn sich der schwache Motor bei hoher Drehzahl meist an der Grenze der Leistung befindet, der leistungsfähige Motor aber eher um den Bestpunkt herum, dann wird man mit dem größeren Motor einen geringeren Verbrauch erzielen, vorausgesetzt es gibt nicht noch andere starke Einflüsse wie das Gewicht, oder Luftwiderstandsfläche weil das Fahrzeug größer sein muss.

von Emil - am 25.01.2016 15:24
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