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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren
Beteiligte Autoren:
Eba_M, Bernd Schlueter, BdasB

Forschungsprojekt Omnisteer vs. «EO Smart Connecting Car 2»

Startbeitrag von BdasB am 06.02.2016 21:46

... aus der nie endenden Serie "wieder erforscht = neu erforscht" ?

[www.car-it.com]
Forschungsprojekt Omnisteer
E-Autos könnten künftig seitlich einparken (koennten die schon lange auch ohne KIT)


Das Elektroauto hat nicht nur Potential beim Klimaschutz, sondern könnte auch Parkplatzprobleme in der Innenstadt lindern.

Gegen künftige Elektroautos sind selbst aktuelle Kleinstwagen ordentlich hüftsteif. Zumindest potentiell bietet der strombasierte Antrieb unzählige Möglichkeiten, die Wendigkeit und Rangierbarkeit von Pkw im Stadtverkehr zu verbessern. Das Forschungsprojekt Omnisteer will diese nun im Detail untersuchen. Am Projekt beteiligt sind unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Automobilzulieferer Schaeffler und die Paravan GmbH, ein Spezialist für behindertengerechte Fahrzeugumbauten.

Der wichtigste Beweglichkeits-Vorteil des E-Antriebs: er braucht wenig Platz. Weil bei der Konstruktion keine Rücksicht auf den großen Motor und aufwendige Hydrauliksysteme gelegt werden muss, können beispielsweise die Radaufhängungen ganz anderes gestaltet werden. Denkbar wären beispielsweise Räder, die im 90-Grad-Winkel einschlagen und den Wagen somit seitlich in eine Parklücke manövrieren – ein entsprechendes Konzeptfahrzeug will etwa Audi im Herbst vorstellen. In ähnlicher Weise könnte eine Allradlenkung beispielsweise den Spurwechsel bei beengten Verhältnissen, etwa im Stau erleichtern.
AAALLLTT GIBT ES SCHON (bei DFKI oder ZF mal fragen :-) - BITTE AN WAS NEUEM FORSCHEN !!!

Interessant ist die Erhöhung der Beweglichkeit vor allem für Vielparker wie Lieferdienste oder mobile Pflegekräfte, die die Parkplatzsuche aktuell viel Arbeitszeit kostet. Auch in die Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse für autonom fahrende Autos setzen die Forscher Hoffnungen.

... oder ... siehe ...

In der City ganz groß: Elektroauto ZF Smart Urban Vehicle
kann man bei ZF bestellen ;-)))

... oder auch ... Das „EO smart con­nec­ting car“ des Deut­schen Forschungs­zen­trums für Künst­li­che Intel­li­genz (DFKI) in Bremen
[robotik.dfki-bremen.de]

«EO Smart Connecting Car 2»

EO, Latein für “Ich gehe”, wurde als internes Projekt entwickelt und bietet mit einer Vielzahl von Freiheitsgraden bedeutend mehr Bewegungsfreiheit als übliche Fahrzeuge. Es ist gleichermaßen für Überlandfahrten, wie auch für Fahren im engen innerstädtischen Bereich ausgelegt.

Das Fahrzeug und dessen Konzept ist als reines Konzeptfahrzeug entwickelt und bietet somit die ideale Plattform für Experimente mit neuartigen Technologien im Elektromobilitätsbereich.


Im Gegensatz zu einem normalen Auto ist die Einzelradaufhängung des EO smart connecting car voll durch vier Linearaktuatoren konfigurierbar. Damit ist die Achse äußerst beweglich, kann sich heben und senken, einen 90 Grad Schwenk zur Seitwärtsfahrt durchführen, vorne und hinten getrennt voneinander lenken, das Fahrzeug auf dem Punkt drehen, die Morphologie im Sinne der Längen- und Höhenänderung verändern und sich so praktisch sämtlichen möglichen Fahrsituationen gezielt anpassen.

Diese Technologie wird im Rahmen des Projektes eMob2011ff im Teilprojekt ITEM weiter entwickelt, durch Sensoren ergänzt zu einem vollautonomen Fahrzeug aufgebaut.

... also liebe Omnisteer-Forscher ... "gehe nicht ueber LOS - streiche keine Forschungsgelder ein" - ruft doch mal in Bremen an und sucht nach was NEUEM !




... hier nochmal auf engl. [www.greencarcongress.com]
€3.4M OmniSteer project seeks to increase urban maneuverability with highly-integrated lateral and transverse guidance systems for EVs
Automobile maneuverability is limited by cramped inner city conditions. Those who need to park their vehicles frequently—such as delivery services and mobile care providers—lose a lot of working time searching for and then getting into parking spaces. New chassis types with wheels that can be steered individually and electric drives make it possible to increase maneuverability and therefore efficiency, particularly in flowing urban traffic.

The OmniSteer project, which is funded by Germany’s Federal Ministry of Education and Research, is aimed at researching suitable concepts and prototypes by 2018 and has a budget of €3.4 million (US$3.8 million).

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Antworten:

Das sehe ich anders

Es gibt nur eine zusätzliche Verkehrsbehinderung, wenn sich Autos in engem Abstand zwischen die großen Parkenden Verbrenner drängen.
Die kleinen Autos sind eh schon wendiger und passen in die Parkplätze. Der Sinn wäre nur, dass man die großen zuparkt.
Es geht hier um kurze Fahrzeuge, die parkt man am besten senkrecht ein und versieht sie mit einem vorgeschriebenen Gummischutz an den Türen, damit es beim Ein-und Aussteigen keine Schäden gibt. So eng wie möglich, sprich, an jedem Fahrzeug muss der Durchmesser des Fahrers angegeben werden. Der entspricht dem Mindestparkabstand. Ich würde mal schätzen, das ergibt doppelt so viele Parkplätze in den Städten.
Ich achte bereits auf meine Figur. Tip: Ausatmen bringt drei Zentimeter.
Fahrzeuge über drei Meter, oder vielleicht noch weniger dürfen nicht senkrecht parken.
Ich sehe dort schon uns Elektroautofahrer unter uns und es lohnt sich, wenn an jedem Parkplatz mindestens eine Steckdose sitzt bzw. ein unsichtbarer Induktionslader für alle.
Es würde der Elektromobilität einen großen Aufschwung bescheren.

Vier senkrecht einschlagbare Räder würde Vierradantrieb bedeuten, viel zu teuer und dazu unsinnig.

von Bernd Schlueter - am 08.02.2016 14:35
Wen das Autochen völlig autonom einparkt, muss nur das berühmte Blatt Papier links und rechts Platz finden. Ein- oder Aussteigen muss dann niemand.

von Eba_M - am 09.02.2016 20:18
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