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thegray, R.M, Bernd Schlueter, BdasB

Studie: Kommerzialisierung der Wasserstofftechnologie in Baden-Württemberg

Startbeitrag von BdasB am 18.02.2016 08:39

... wieder mal ein Ausflug ins WASSERSTOFF-MAERCHENLAND ...
... ist die alljaehrliche Studie zum Thema Wasserstoff denn schon wieder faellig ;-)))


www.dlr.de/dlr/desktopdefault.asx/tabid-10176/372_read-16749/#/gallery/22002

Studie: Kommerzialisierung der Wasserstofftechnologie in Baden-Württemberg
PDF: [www.e-mobilbw.de]

Bisher wird Wasserstoff vorrangig mittels Dampfreformierung aus Erdgas erzeugt oder von der Chemieindustrie bereitgestellt, wo er in einigen Prozessen als Nebenprodukt anfällt. Bereits der Einsatz von aus Erdgas gewonnenem Wasserstoff würde in Brennstoffzellenfahrzeugen aufgrund des effizienteren Antriebsstrangs zu Einsparungen an Kohlenstoffdioxid gegenüber heutigen Benzin- und Dieselautos führen. (AHA - HAB LETZTENS GENAU DAS GEGENTEIL GELESEN!)

Nutzung erneuerbaren Stroms für die Wasserstofferzeugung

Inwieweit der für diese Fahrzeuge benötigte Wasserstoff mit den im Jahr 2030 installierten Windkraft- und Photovoltaikanlagen mittels Elektrolyse produziert werden kann, haben die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik analysiert. Sie gingen dabei von dem im Energie- und Klimaschutzkonzept für Baden-Württemberg angenommenen Ausbau von Windkraft und Photovoltaik aus, was zu einem erneuerbaren Anteil von 66 Prozent im jährlichen Strommix führt. Für die Analyse des zukünftigen Stromsystems verwendeten sie das am DLR entwickelte Energiesystemmodell REMix. Es ermöglicht, die Stromerzeuger, den Einsatz flexibler Lasten und Stromspeicher sowie den Stromtransfer über das Netz in stündlicher Auflösung abzubilden. Es untersucht nicht nur Baden-Württemberg und Deutschland nach Regionen aufgelöst, sondern berücksichtigt auch den Austausch mit den Nachbarländern.
Grundvoraussetzung für den Einsatz von Wasserstoff ist der Aufbau der für Erzeugung, Verteilung und Bereitstellung notwendigen Infrastruktur. Dies betrifft im ersten Schritt vor allem die Versorgung von Brennstoffzellenfahrzeugen. Öffentliche Hand und Industrie planen in Baden-Württemberg bis ins Jahr 2030 rund 130 zusätzliche öffentliche Tankstellen zu errichten.
Auch wenn die kommerzielle Nutzung von Wasserstoff in großem Maßstab außerhalb des Verkehrssektors nicht vor dem Jahr 2030 zu erwarten ist, gilt es, auch diese bereits heute vorzubereiten. Als Grund nennen die Autoren der Studie die langen Vorlaufzeiten für die Entwicklung der benötigten Produkte und Infrastrukturen. Auch vorteilhafte Synergien mit dem Stromsystem, Gasnetz oder der wasserstoffnutzenden Industrie sind nur mit langfristiger Vorbereitung und Planung realisierbar. ... hmmm - hab ich dass nicht schon mal um 2000 herum gelesen ;-)


[www.e-mobilbw.de]
... auszugsweise ...
Nur wenig Stromüberschüsse für Elektrolyseure nutzbar

Die umfassende Analyse des gesamten Stromsystems in Deutschland und der Nachbarländer offenbart, dass Baden-Württemberg bis 2030 nur über sehr wenige Stunden mit Überschussleistung verfügt, bei denen die fluktuierende Stromerzeugung aus Wind und Sonne die Nachfrage übersteigt. Die Folge: Nur wenig Überschussstrom könne zu Kosten nahe Null an Elektrolyseure abgegeben werden. „Durch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Wasserstofferzeugung, die mit Elektrolyseuren und Wasserstoffspeichern zeitlich flexibel erfolgen kann, kommen wir dennoch dem Ziel von günstigem und grünem Wasserstoff näher“, erklärt Frieder Borggrefe vom Institut für Technische Thermodynamik des DLR. Erst dadurch könne eine hohe positive Korrelation mit der Wind- und PV-Stromeinspeisung erreicht werden. Dabei wird auch der Ausbau der Stromtrassen eine große Rolle spielen, da hierdurch mehr Windstrom aus dem Norden und Sonnenstrom aus dem Süden für die Wasserstofferzeugung genutzt werden können.

Wirtschaftlichkeit steigt durch Synergien mit dem Stromsektor und mit der Erdgasinfrastruktur

Signifikante Marktpotenziale in der Erdgasindustrie, der Stromerzeugung oder der chemischen Industrie erwarten die Wissenschaftler aufgrund ihrer Analyse erst nach 2030, wenn es gelingt, große Elektrolysesysteme wirtschaftlich einzusetzen. Trotzdem gelte es jetzt aufgrund der langen Entwicklungsvorlaufzeiten der Produkte und Infrastrukturen, die Kommerzialisierung dringend in die Hand zu nehmen. „Die Wirtschaftlichkeit von frühen Wasserstoffmärkten lässt sich beschleunigen, wenn gezielt Synergien zwischen einzelnen Bedarfssektoren genutzt werden“, sagt Dr. Ulrich Bünger von der LBST. Konkret gehe es darum, Produktions- und Verteilinfrastrukturen von Wasserstoff gleichermaßen durch den Verkehrs- wie den Erdgassektor zu nutzen. Auch der flexible Betrieb von Elektrolyse-Gas-Speichersystemen zur Unterstützung des Stromsystems könnte langfristig einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze und zur Absicherung der Spitzenlast im Stromsystem leisten.

Maßnahmen auf Landesebene können Marktentwicklung wesentlich beeinflussen

Die Studie kommt zum Schluss, dass über die Förderung von Modellvorhaben und regionale Entwicklungspläne entscheidende Akzente gesetzt werden können. Bereits gestartete Power-to-Gas-Projekte werden als positiv evaluiert und weitere Maßnahmen vorgeschlagen. Dazu gehören u.a. die Ausarbeitung eines Masterplans für die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen, der auch die Schnittstellen zum Strommarkt berücksichtigt, sowie der Ausbau und die Entwicklung von Anreizen für die emissionsfreie und regenerative Wasserstoffproduktion.

Die Studie wurde gemeinsam finanziert von: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg; Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg; Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und e-mobil BW GmbH.

... und in 2008/2010/2012 sah der Forschungsstand zum Thema so aus:
[www.iee.tu-clausthal.de]
[www.uni-kassel.de]
[www.lanuv.nrw.de]
[www.isi.fraunhofer.de]
(Einige der "Ergebnisse" sind bereits Makkualtur ... und Vorhersagen sind immer schwierig - besonders wenn sie die Zukunft betreffen ;-)

ODER SO: [www.heise.de]
Experten räumen der politisch populären Zukunftstechnologie immer weniger Chancen ein
Auf Wiedersehen Wasserstoff

(DLR Studie vor ein paar Jahren)

Zur Verwirklichung dieser Vision waren im 6. Forschungsrahmenprogramm der EU rund 300 Millionen Euro vorgesehen. Allein in Deutschland flossen 2004 rund 85 Millionen Euro von Bund, Ländern und der EU in die Wasserstoff- und Brennstoffzellenforschung, und auch die neue Bundesregierung hat sich ein „nationales Innovationsprogramm zu Wasserstofftechnologien“ auf die Fahnen und in den Koalitionsvertrag geschrieben. Im März 2006 kündigte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee an, über die nächsten zehn Jahre zusätzliche 500 Millionen Euro Fördermittel für die Entwicklung von Wasserstoffautos bereitstellen zu wollen.

Wasserstoffgewinnung kostet Energie

Doch was Jeremy Rifkin beim Propagieren seiner H2-Revolution nicht sagt, ist, wo die Unmengen an Wasserstoff für dieses Paradies auf Erden eigentlich herkommen sollen: Wasserstoff ist nun einmal keine Energiequelle wie Erdöl oder Erdgas, die uns helfen könnte, in der Zeit nach dem Versiegen der fossilen Energiequellen über die Runden zu kommen. Wasserstoff kommt in der Natur in freier Form so gut wie gar nicht vor. Stattdessen ist er in Wasser, Biomasse oder fossilen Kohlenwasserstoffen wie Kohle und Erdgas gebunden. Bevor sich das Gas also als Energielieferant einsetzen lässt, muss es aus seinen bestehenden Verbindungen gelöst werden. Das kostet jede Menge Energie – von der im frei werdenden Wasserstoff anschließend nur ein kleiner Teil gespeichert werden kann.

Dampfreformierung wirtschaftlich, aber klimaschädigend

Für die Herstellung von Wasserstoff steht bereits eine ganze Reihe von Verfahren zur Verfügung. Mit über 90 Prozent ist die Dampfreformierung von Erdgas am weitesten verbreitet. Dabei werden bei 950 Grad Temperatur und einem Druck von 25 bar Erdgas und Wasserdampf zusammengebracht und in Wasserstoff und Kohlendioxid umgewandelt. Die Dampfreformierung ist zurzeit die wirtschaftlichste Methode, Wasserstoff zu erzeugen, und dazu die mit dem höchsten Wirkungsgrad. Allerdings wird dabei genauso viel von dem Treibhausgas Kohlendioxid frei, wie auch bei der Verbrennung der entsprechenden Menge Erdgas entstanden wäre. Für eine nachhaltige und klimaschonende Energiewirtschaft ist die Dampfreformierung also kein gangbarer Weg.

Umweltfreundliche Elektrolyse

Eine weitere – viel diskutierte, aber wenig verbreitete – Methode, Wasserstoff herzustellen, ist die Elektrolyse. Dabei spaltet ein Elektrolyseur Wasser mit Hilfe von elektrischem Strom in seine beiden Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff auf. Rund ein Prozent des weltweiten Wasserstoffs wird heute aus der Elektrolyse von Wasser hergestellt. Die meisten Szenarien für eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft favorisieren die Elektrolyse. Denn mit Strom aus erneuerbaren Energien ließe sich so am ehesten umweltfreundlicher Wasserstoff erzeugen.

Pure Energieverschwendung

Zumindest theoretisch – aber selbst jahrelang Wasserstoffbegeisterte fürchten mittlerweile, dass die neue Art des Wirtschaftens auf pure Energieverschwendung hinausläuft. „Früher habe ich den Wasserstoff hoch gelobt“, sagt Ulf Bossel, promovierter Ingenieur und Brennstoffzellenforscher, „aber dann habe ich das Ganze mal von vorn bis hinten durchgerechnet.“ Sein Ergebnis: Die Wasserstoffwirtschaft kann gar nicht kommen. Als künstlicher Energieträger, der erst verlustträchtig unter Einsatz anderer Energien hergestellt werden muss, könne Wasserstoff niemals konkurrenzfähig werden.

Strombedarf verdreifacht sich

„Der gesamte Energieverbrauch von Diesel und Benzin im Verkehrsbereich entspricht der Energie etwa der gesamten Stromerzeugung Deutschlands“, gibt auch Helmut Geipel vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) zu bedenken. „Mit Umwandlungsverlusten bräuchte man die dreifache Kapazität der heutigen Stromerzeugung in Deutschland, um 100 Prozent des Verkehrsbedarfs mit Wasserstoff abzudecken. Eine Kapazität, die zu 50 Prozent auf Kohle beruht, die wir nicht mehr haben wollen, und zu 30 Prozent auf Kernenergie, die wir auch nicht mehr haben wollen“, sagt der Verfahrenstechnik-Ingenieur und Referatsleiter „Neue Energieumwandlungstechniken“ im BMWI. ... ???...

Speicherung vernichtet Energie

Bleibt einstweilen nur die Speicherung unter hohem Druck oder bei tiefen Temperaturen. Doch beide Verfahren tragen weiter zur schlechten Energiebilanz von Wasserstoff bei. Schon die Komprimierung von gasförmigem Wasserstoff auf 800 bar verschlingt nach den Berechnungen von Konvertit Bossel 13 Prozent der in ihm enthaltenen Energie – und selbst unter diesem hohen Druck hat er nur etwa ein Drittel der Energiedichte von Benzin. Alles in allem landet im Drucktank nur gut die Hälfte der elektrischen Energie, die zur Erzeugung des Wasserstoffs eingesetzt wurde. Noch schlimmer sieht es bei der Verflüssigung aus. Die frisst zwischen 30 und 50 Prozent der Energie im Wasserstoff. Der Transport ist bei diesen Zahlen noch gar nicht mitgerechnet: „Ein 40-Tonner kann gerade mal 350 Kilogramm gasförmigen Wasserstoff transportieren“, sagt Bossel, „und auch flüssiger Wasserstoff ist leicht wie Styropor.“

Einfache Ingenieurrechnungen

Insgesamt kommen bei einem mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Auto an den Rädern nicht mehr als 20 bis 25 Prozent der ursprünglich eingesetzten Energie an; beim Wasserstoffverbrennungsmotor ist es wegen seines schlechteren Wirkungsgrades noch wesentlich weniger. All das haben die Wissenschaftler und Ingenieure Ulf Bossel, Baldur Eliasson und Gordon Taylor in ihrem Aufsatz „The Future of the Hydrogen Economy: Bright or Bleak?“ schon Anfang des Jahres 2003 detailliert vorgerechnet. Für sie ist die Wasserstoffwirtschaft nichts anderes als Verschwendung, die obendrein ganz offensichtlich ist. „Das sind doch ganz einfache Ingenieurrechnungen, die wir hier gemacht haben“, sagt Bossel. „Ich werfe es den Wasserstoffleuten vor, dass sie diese Rechnungen nicht mal nachvollziehen.“

Vom Mitstreiter zum Erzfeind

Tatsächlich ist Bossel seit seinem Aufsatz vom geschätzten Kollegen und Mitstreiter zum Erzfeind der Wasserstoff-Fans geworden. Doch seine Berechnungen bestreitet man auch bei der Wiesbadener Linde AG nicht, einem der größten Wasserstoffhersteller der Welt. Joachim Wolf, Geschäftsführer der Hydrogen Solutions von Linde Gas, gibt unumwunden zu: „Bossel hat im Grunde Recht. Ich muss mich auch um Wirkungsgrade kümmern. Aber wir sind zu 98 Prozent vom Öl abhängig, darum wurden schon Kriege geführt. Wenn ich strategisch denke und handle, dann muss ich mir Gedanken machen, was ich tun kann, denn wir haben ein Energieproblem, und wir haben ein CO2-Problem.“

Besser Erdgas direkt tanken

Daran besteht kein Zweifel – aber warum sich alle Welt ausgerechnet auf Wasserstoff als Gegenmittel gestürzt hat, will auch dem Umweltbundesamt-Experten Friedrich nicht einleuchten. In absehbarer Zeit werde es weder Brennstoffzellen-Autos zu kaufen geben noch ausreichend Wasserstoff dafür. Außerdem sei heutiger Wasserstoff aus Erdgas, das man dann lieber direkt tanken sollte. „Bei jeder Umwandlung verliert man Energie, aber das verstehen viele nicht“, wundert sich Friedrich. Diese Verluste könne auch eine effiziente Brennstoffzelle nicht wettmachen.

Gestützt wird Geipels erregte Analyse von einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes, die von den Forschungseinrichtungen Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Energie- und Umweltforschung und Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt wurde. Selbst unter optimistischen Annahmen wie einem Preis von fünf Cent je Kilowattstunde Solarstrom kommt Wasserstoff aus erneuerbaren Energien in der Untersuchung nicht gut weg, berichtet Abteilungsleiter Friedrich: „Das Ergebnis der Studie ist, dass Effizienzsteigerung in den nächsten 30 Jahren die sinnvollste Methode ist, Geld auszugeben.“

Antworten:

Der Umwandlungswirkungsgrad von Wasserdampf und Kohle oder Holz durch Wärme in Wasserstoff beträgt tatsächlich 100%. Was dabei nicht zufriedenstellend abläuft, ist die Trennung von den anderen Gasen und die Rückgewinnung der Abwärme.
Unsere städtischen Gaswerke arbeiteten immer mit überaus hohen Verlusten. Auch die Reinigung der Anlagen war zu oft erforderlich und bedeutete hohen, gesundheitsschädlichen Aufwand.
Der Reformprozess selbst lief ziemlich ideal ab.

Auch der erwünschte, höhere Wirkungsgrad von Elektolyse und Brennstoffzelle hat sich noch nicht eingestellt.

Trotzdem, ich denke,dass insbesondere die Technik in unseren alten Gaswerken deutlich verbessert werden kann. Erdgas und die Entstehung des giftigen Kohlenmonoxyds haben das Aus für diese bedeutet. Das Erdgas war so billig, dass die alte Technik nicht weiterentwickelt wurde. Braunkohle wäre übrigens besonders gut geeignet, wenn sie solar vorgetrocknet würde.

Nein, sinnlos ist die Studie nicht. Aber bitte erst dann eine größere Produktion aufbauen, nachdem sie wirtschaftlich geworden ist!

von Bernd Schlueter - am 18.02.2016 11:33
Zitat
Aber bitte erst dann eine größere Produktion aufbauen, nachdem sie wirtschaftlich geworden ist!


In dem Kontext der Mobilität mit EV doch ein Widerspruch in sich selbst.

Eine Produktion von H2-Technik kann nicht Wirtschaftlicher sein als klassische Batterie betriebe EV denn die können schon ohne Massenproduktion Wirtschaftlich sein! (wie Wir alle Wissen ; gesehen; gerechnet; ErFahren haben.)
Und FC im Mobil ist doch nur Immobil Wirtschaftlich -> siehe mal ein Fahrzeug von einem Massenhersteller Toyota Mira Listen Preis 80.000 Euro. und denn stell mal gegen einen Tesla......
Ich wette in den meisten Tesla´s ist noch original Lader; Akku mit >400 Reichweite wenn bei etlichen FC-Autos Mirais .....vieles getauscht wurde......

Und wo tanke ich eine Mirai - wie Wirtschaftlich sind wohl über 10.000 H2Tankstellen auszubauen wenn ein Stromnetz schon DA!

Das ganze ist noch unwirklicher als der große RUN auf Gas (CNG; LPG)-Autos

von thegray - am 20.02.2016 16:19
Hallo

Wäre nett wenn die News nicht immer gleich mit negativem Kommentar des Erstellers versehen würden.

Was halt immer vergessen wird ist daß die Industrie auch Wasserstoff verbraucht allein von der Abdampfrate der Kryotanks können 100erte von Fahrzeugen bedankt werden.

Bei Produktion vor Ort fällt ja auch der Transport weg der nicht so ganz ohne ist.

Bei gasförmigen Wasserstoff passen auf einen 38t Lkw gerade mal 195 kg Wasserstoff.

Bei verflüssigtem Wasserstoff verdampft ein nicht unerheblicher Anteil während des Transports um den Rest kalt zu halten.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.02.2016 22:00
Am schlimmsten treibts ja EADS. Wenn die 100 Tonnen flüssigen Wasserstoff in die Marsrakete tanken, kommt nicht mal ein einziges Gramm dort an!
Also, die Verdampfungsverluste tanke ich gerne. Natürlich brauchen wir den Wasserstoff, auch um unsere Atomraketen durch die Weltmeere zu kutschieren und was nutzen 17.50Euro Rundfunkbeitrag, wenn die Mattscheibe leer bleibt? Außerdem finde ich ohne Wasserstoff meine Elektrotankstelle nicht mehr. Auch EADS.
Aber die alten, verlustreichen Gaswerke möchte ich nicht wieder haben. Hat das immer gestunken in Oberhausen und an den Stadtwerken in Flingern!

von Bernd Schlueter - am 21.02.2016 06:04
Zitat
verlustreichen Gaswerke möchte ich nicht wieder haben. Hat das immer gestunken in Oberhausen und an den Stadtwerken in Flingern!


Wozu auch PV mit Organischen Zellen soll jetzt wieder einen ordentlichen Satz gemacht haben (war doch auch was mal von einem deutschen vorrangetrieben wurde .... OK OK ein deutschspr. Schweizer;-) )und auch nicht allzu weiter Zukunft in Groß-Serie gehen können die holen selbst mit einem für das Auge klaren Folie noch ein paar Prozent Strom (da nutzen die die UV-Anteile des Sonnenlichts für die PV)
Wenn das so weiter geht dann können bei Bedarf und oder Wunsch unter Einschränkung der verfügbaren "PV-Farben" alle lackierten; folierten oder bedrucken Oberflächen gut auch zur Stromgewinnung verwendet werden ach ja und die ganzen farbigen Glasflächen auch wobei letzteren auch heute Praxis aber mit organischen im Druckverfahren um einiges günstiger Machbar, vor allen dann wenn auch noch eine gewisse Transparenz geboten werden soll.

von thegray - am 21.02.2016 14:38
Hallo

Na dann komm mal wieder in die Realität, EADS gibst schon seit einem Jahr nicht mehr.

Und mit 100t Flüssigwasserstoff kommst du höchstens auf eine niedrige Erdumlaufbahn.

Aber mit Wasserstoff und Co2 kann man prima Erdgas erzeugen von daher wirds wohl nichts mit dem Ende der Wasserstoffwirtschaft.


Gruß

Roman

von R.M - am 21.02.2016 21:01
Zitat
R.M
Hallo

Na dann komm mal wieder in die Realität, EADS gibst schon seit einem Jahr nicht mehr.

Und mit 100t Flüssigwasserstoff kommst du höchstens auf eine niedrige Erdumlaufbahn.

Aber mit Wasserstoff und Co2 kann man prima Erdgas erzeugen von daher wirds wohl nichts mit dem Ende der Wasserstoffwirtschaft.


Gruß

Roman


Da ich nicht mit EADS geäußert habe, auf der anderen Seite aber auf mein Posting ....erlaube mirt die Nachfrage

Nun ja eigentlich kann ich das mit Realität, respektive also der Praxisferne schwer auf mich beziehen!

Aber erlaube mir ob so oder so auf dein letzten Satz - einzuwenden.
Politisch sehe ich das so ähnlich....
Praktisch und mal Realitätsnahe Wette ich und da lege ich jetzt mich mal aus dem Fenster - Da es ja um H2 zu bedankende EV-Hybride geht um es mal zu Konkretisieren. Lobbe ich hiermit eine Wette aus (Betrag 100) ich zu Lebzeiten keine Deutschlandweites Tanknetz sehen werde das es mit den heute Üblichen vergleichbar ist noch dessen Installation sehen werde.

von thegray - am 22.02.2016 12:13
Hallo

das hatte ich auf Bernds Posting bezogen.

Aber daß das mit dem Tankstellennetz kommt kann noch etwas dauern, hier in BW gehts jedenfalls mit Baumassnahmen voran.

Elektrolyseur, Verflüssiger alles in Bau.

Der Elektrolyseur wird mit überschüssiger Windkraft betrieben von daher ist nichts einzuwenden, sonst würden die Dinger 24* 3,3 MW nur 60% ausgelastet.


Gruß

Roman

von R.M - am 22.02.2016 17:07
Habe ich mir schon gedacht sonst wärst etwas deutlicher gworden.....:joke:

jo mei, sans scho...sapperlot ups hoffentlich liest kein Baade mit,

Nun jedem Windrad sein Elektrolyt und gleich die Verdichteranlage zu, mit der Abwärme läßt sich dann auch angenehm die Wartehallen erwärmen - oder doch gleich das H2Netz Mppfff- Ok also doch die Co2-Drain-Lösung (>Metan).
Damit lassen sich dann auch besser wieder Zertifikate "Schwarz"handelen erst letzten Monat ist einer hier in einen großen Prozeß verdonnert worden weil über einen Eu-Firmennetz "Ver"rechnungen zu Co2 gestellt wurden die am Ende in Deutschland hohe 2stellige Millionensummen als "Steuergutschrift" zur Folge hatten - am Ende sind sie hinter gekommen aber die Finanz-Jongleure haben das Vermögen gleich richtig weit Verbucht und verschleiert.
Sprich - über 50 Millionen aus Steuerzahler Tasche extra aufzubringen.

von thegray - am 22.02.2016 18:11
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