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Ralf Wagner, Bernd Schlueter, Solarstrom

Neue Ladestationen in BW an der A5 und A8 bis März

Startbeitrag von Ralf Wagner am 18.02.2016 12:42

Elektro-Infrastruktur wird an der A 8 und A 5 aufgebaut. Bis Anfang März sollen an der Raststätte Gruibingen Schnellladesäulen für gängige Steckersysteme stehen, dann bis Ende Mai an den Raststätten Aichen Nord, Baden-Baden West, Bad Bellingen West, Breisgau und Hartwald West. Investor ist die Tank & Rast GmbH, das Laden ist vorerst kostenlos.

[www.stuttgarter-nachrichten.de]
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rw

Antworten:

Letzten Freitag war ich bei der Raststätte Gruibingen, von Bauarbeiten war aber bisher noch nichts zu sehen.

Toll ist ja auch, dass die EnBW 5 Schnelllader in Stuttgart bauen will. Wenn Aldi geschlossen hat, sieht es für CHAdeMO bis auf Bempflingen (habe den PIN dafür) mau aus.

von Solarstrom - am 18.02.2016 17:09
In Breisgau habe ich heute auch nichts gefunden....

dafür war der Chademo von Allego in Achern immer noch defekt...

von Ralf Wagner - am 18.02.2016 19:34
Das mit Achern wundert mich, denn laut GE soll der Fehler behoben sein. Vielleicht schon wieder defekt:

[www.goingelectric.de]

von Solarstrom - am 18.02.2016 19:48
Aus der Schule weiß ich, wenn es um staatliche Förderung geht, muss es immer ganz schnell gehen, damit man noch etwas aus den Futtertrögen erhält. Dann werden auch unsinnige Projekte beantragt und gefördert, oder, wie hier, sicherlich unausgereiftes Zeug auf den Markt geworfen. Die Tester sind dann wir, als steuerzahlende Kunden. Wenn dann wenigstens Garantieleistungen in Anspruch genommen werden. Aber bei sogenannten "Projekten" entfallen oft auch diese. Ist die Förderung vorbei, wird auch oft abgerissen.
Solange wir noch so wenige sind, reicht das vorhandene und geplante Ladeangebot noch aus. Wenn ich mir vorstelle, wenn erst einmal 10 Millionen Elektroautos die Straßen bevölkern...Von smart grid ist wohl überhaupt nicht mehr die Rede? Ich meine schon, man müsste die Ladeleistung im gewissen Maße dem Stromangebot anpassen. Es könnten dann weit mehr Ladestationen an einer Mittelspannungsumspannstation angeschlossen werden.
Das funktioniert aber alles nicht mit den Wechselspannungsstationen, die ja alle mit der Vielfalt von in den Fahrzeugen eingebauten, unflexiblen Ladern arbeiten.
Nein, das geht nur mit Gleichstrom aus externen Ladern.
Bei Chademo und bei Tesla hat man da schon weiter gedacht...

von Bernd Schlueter - am 19.02.2016 05:51
Hallo Bernd,

sowhl mit AC wie mit DC ist ein Lastmanagement an Ladestationen möglich und auch notwendig. Ein Flaschenhals an den Autobahnen wird die maximal verfügbare Leistung vor Ort, begrenzt durch die MS-Zuleitung. Ziel ist deshalb in Zukunft an den Ladestationen Pufferspeicher zu bauen und PV was geht.

von Ralf Wagner - am 19.02.2016 08:54
Ganz dumm wäre auch ein Notstromaggregat an sehr entlegenen Rastplätzen nicht. Dann ernährt eben ein möglichst umweltfreundlicher Gasmotor hundert Elektromobile. Zumindest für den vorübergehenden Einsatz denkbar. Solarzellen, klar, immer als Ergänzung, da kommt man in die Gegend von 100% Auslastung. Bei meiner Kiste würde ein Gasmotor mit 40% Wirkungsgrad den CO2-Ausstoß meines Wagens von 165 Gramm auf 75 Gramm/km drücken. Eine relativ kleine Pufferbatterie
sollte nicht fehlen, damit der Gasmotor nicht zu oft anspringen muss, vor allem nachts. Immerhin kann der Gasmotor eine Mittelspannungsleitung einsparen. Liegt erst einmal der Mittelspannungsanschluss, sind Batterie und Gasmotor überflüssig. und auch das Solarfeld lässt sich weiter ausbauen.
Aber die vielen Ladestationen an der Autobahn sind schon ein enormer Fortschritt. Selbst meine Kiste kann bald schon in vertretbarer Zeit Deutschland durchqueren: 1/2 Stunde laden, 60km fahren, macht bei 85km/h eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50km/h.
Tesla Amsterdam-München:70km/h
Ich werde das nur mit Zusatzbatterien und 5 Zusatzladern mit insgesamt 18kW Ladeleistung schaffen.
Ja, es tut sich etwas.

von Bernd Schlueter - am 19.02.2016 10:21
Beim Tesla lässt sich ein Fahr / Ladeschnitt von über 80 km/h erreichen. Aber ja es wird langsam etwas mit der Infrastruktur.

von Ralf Wagner - am 19.02.2016 18:11
Also, der Schnitt beim Fahren ist ja praktisch doch deutlich höher. Meist fährt man ja kürzere Strecken und Pausen sind für die meisten unverzichtbar. In denen wird schließlich geladen und morgens steht das Auto eh immer vollgeladen da. Schukostecker gibt es schließlich überall.
Ich fahre nur selten über meine Reichweite hinaus. Wer weiter als 90km entfernt wohnt, bei denen schläft die Freundschaft ein. So komme ich doch auf einen guten Geschwindigkeitsschnitt. Auch, wenn ich nicht laden kann. Das hat sich durch mein neu erstandenes Faltfahrrad geändert. Ganz Düsseldorf ist für mich jetzt ladetechnisch erschlossen.
Köln ebenso, nach Bonn (100km) muss ich einen Besuch auf der Strecke einbauen. Durch The New Motion ändert sich jetzt einiges...Im Schnitt bin ich hier mit dem Elektrofahrzeug genau so schnell wie mit dem Diesel bei Tempo120 auf der Autobahn. Die Autobahn bringt mir hier in der Gegend zu oft Staus ein, die ich elektrisch nie habe. Ich wähle elektrisch jetzt immer die kürzere Landstraße. Die maximale Zeitdifferenz zwischen Diesel (160km/h auf der Autobahn über 105km ins Bergische, 90km mit dem Saxo) beträgt 10 Minuten. Aber auch mit dem Diesel gehe ich jetzt meistens den Staus zwischen Leverkusen und dem Kaarster und Olper Kreuz aus dem Weg. Ich mag keine Staus.
Die nur 70km/h mit dem Tesla der Tester für München-Amsterdam waren ja nur auf die besetzten oder unfertigen Ladestationen zurückzuführen. Das könnte langsam der Vergangenheit angehören, obwohl die Tesladichte in Düsseldorf erschreckend ansteigt. Schicke Verkaufsläden sind hier ja üblich.
Ich warte noch immer auf einen Tesla auf dem Schrottplatz...

von Bernd Schlueter - am 20.02.2016 07:17
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