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Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sven Salbach, thegray, E. Vornberger, R, Andreas106, BdasB

TUM Preis fuer Batterie-Tester

Startbeitrag von BdasB am 24.02.2016 08:17

[www.sueddeutsche.de]
Preis der TU München ... Weiteres Problem von Elektroautos gelöst ...
Bisher dauerte es viel zu lange, die Batterie von Elektroautos zu testen. Wissenschaftler haben eine neue Technik entwickelt - und dafür einen Preis gewonnen.
"Unsere Idee ist günstig, nachhaltig und auch ein bisschen grün", sagt er. Bislang koste es acht Stunden, um die Batterie eines Elektroautos zu prüfen - für eine Inspektion beim TÜV viel zu lang. "Mit unserer Technik geht das in 20 Minuten." Der Trick: Statt die Batterie zu entladen und wieder zu laden, jagen die Tester einen speziellen Puls hinein und werten aus, wie die Batterie reagiert. Ins Detail geht Huber nicht, das Patent werde gerade angemeldet, sagt er. Doch mehrere Partner hätten schon angeklopft. Das Marktvolumen für Schnelltests schätzt Huber auf 200 Millionen Euro. Und es gebe weitere Anwendungsgebiete.

Antworten:

owe...owe...braucht man heute gar keine mittlere reife mehr um studieren zu dürfen?
Das verfahren ist doch nicht neu, nur völlig ungeignet...

von Sven Salbach - am 24.02.2016 14:40
Wofür muß der TÜV die Akku-Kapazität ermitteln?

Als ich letztens beim TÜV mit meinem iMiEV war, hat er wie üblich auch den Unterboden checken wollen.

"Da sieht man auch nichts mehr. Alles mit Plastik abgedeckt!" war sein Kommentar. :-)
Er konnte somit nicht sehen, ob die Akku-Befestigungen OK sind. Schließlich gab es dafür eine Rückrufaktion wegen Rost!

Das sind die echten Probleme vom TÜV.

von Andreas106 - am 25.02.2016 08:13
Woher weisst Du wie das Verfahren funktioniert wenn sie es noch nicht mal offengelegt haben? Welches Verfahren ist es denn Deiner Meinung nach?

von E. Vornberger - am 25.02.2016 16:26
Nun klar Faktisch kann man das nicht da nicht - noch nicht offengelegt.
Aber Das sowas nicht neu ist - ist Leuten die sich schon lange mit Test von Batterien auseinandersetzten bekannt und es gibt massig Produkte die auf sowas geartetes zurückgreifen.

Eigentlich ist es nicht´weiter als ein kurzer Hochstrompuls der selbst einen "kleinen" Widerstand denn man in üblicher Elektronik findet thermisch nicht überlasten wird.
Soweit nicht anderes als die ganz Fetten uralten Widerstandsbelastungen unter Betrachtung der Klemmspannung und Temperatur.
Nur eben so kurz das da nichts heiß wird.

Nun wiederholt man das in einer bestimmten Regelmäßigkeit - was dann sowas wie HF ist und mit Verschiedenen Lastwiederständen - wenn man das dann noch verbessern will dann wiederholt man dazu noch mit Ladeimpulsen....in schneller Reihenfolge.
Untereinbeziehung von Temperatur ; Frequenz und Amplitude und den bekannten Klemmspannung und Strömen lassen sich mittlerweile ausgedehnte Rechenmodelle darstellen die eine Aussage über Ri; C und Verhalten unter bestimmten Parametern machen.

Hat man ohnehin den gleichen Akku schon Zigmal getestet und weiteren Fakten wie KM-Laufleistung und Alter - kann man diese in schon vorhandenen Rechenmodellen aufnehmen und
zukünftige Nutzbarkeit auf Temp.; Zeit ; Belastung; Belastungsdauer und die dadurch entstehenden Alterung wie jetzige Kapazität oder zukünftige fortschreiben.



Das kann mit unter erstaunlich gut Funktionieren es gibt Geräte die viele viele Hundert Euro Kosten die kannst du an einen Blei-Akku anschließen dem Testgerät ist bis auf die Hersteller Angabe auf dem Etikett nichts bekannt.(also hast du eingegeben oder anders ausgewählt)
Es sagt dir - Klar die jetzige Klemmspannung (IM),
(IM aus ) nach ein paar Sekunden sagt es dir aber die Kapazität in AH die du jetzt noch aus dem Akku entnehmen kannst bis zu Tiefentladung (glaubst nicht dann nimmst du ein Akkuentlader und entlädst mit c/20 upps - haut ja hin ; jetzt fängst an dich am Kopf zu kratzen) ; dann schaust weiter was das Gerät noch für Daten ermittelt hat - in etwa die Temperatur im Akku (selbst wenn du den Akku grade vom Balkon nach drinnen in ein Zimmer geholt hast wo das Meßgerät gelagert war - Hä wie hat dat den nu gemacht ; schätzt das Alter des Akkus und so grob die Nutzbarkeit bis das Auto bei Minusgraden nicht mehr Startwillig sein dürfte :rolleyes:
Da gibt es Geräte (Herstellerspezifisch) die haben Eckdaten der Fahrzeuge in einem Parameterspeicher.

Ach ja und ganz nebenbei auch noch die gesamt Kapazität ermittelt wenn man denn vollädt - ja wie JETZT groß wie einen Tisch-Rechenmaschine - hat in der Luxusausführung auch noch einen Drucker an Bord und einen kleinen Lixxakku um sich selbst mit Strom zu versorgen und die "Prüfspannung" bereit zustellen, spukt nach einer oder auch paar Sekunden/Minuten Werte (annäherungsweise) - aus für die ich nach Schema "EFF" eigentlich 30Stunden brauche zu ermitteln :confused:

Pic und Atmel sei dank und "netten" Rechenmodellen deren "grobe" Schätzung einen manchmal feinsinnig ausgedrückt die Spuke wegbleiben läßt.

Was beim Blei-Akku funktioniert, funktioniert auch bei anderen Chemie(n) man braucht nur entsprechend angepaßte Rechenmodelle.

von thegray - am 25.02.2016 18:45
die mir bekannten funktionieren alle ähnlich.
Wie steht ja da,,durch Stromimpulse....ob nun statisch oder dynamisch ist dabei erstmal egal, weil beides gibt es schon länger.
Das Problem ist, das diese nicht brauchbar bei Lithium Akkus funktionieren. Da sich diese im Gegensatz zu Blei nicht ganz so einfach ablesbar verhalten.
Und es steht ja schon da...zum Patent angemeledet.....wir werden also demnächst wieder von unzähligen Berichten beglückt..durch ein zum Patent "ANGEMELDET" also völlig wertlos..außer zu werbezwecken...bis es abgelehnt wird, da es nicht Patentfähig ist...haupttache die haben etwas Werbung für ihre Uni gemacht...
Leider zieht die Aussage "ZUM PATENT ANGELEMDET" immer noch...da viele die bedeutungslosigkeit dessen nicht erfassen :-)

von Sven Salbach - am 26.02.2016 06:35
Also statische Stromimpulse gibt es schon mal nicht. Ist ja ein Widerspriuch in sich. Warte doch einfach mal die Offenlegung ab. Da ich aus dem Fachbereich vorbelastet bin kann ich mir so etwas schon vorstellen. Vielleicht sind die ja schlauer als wir zwei zusammen....

von E. Vornberger - am 26.02.2016 12:40
naja, ist ja eine Devititionssache....dann gibt es auch statische umpulse :-) Das würde ein Patentantrag schließlich auch erheblich aufpeppen haha
Es hätte ja jetzt schon veröffentlicht werden können....aber ich rate einfach mal..es geht um Gelder...

von Sven Salbach - am 26.02.2016 14:17
Na, wer wird denn gleich so etwas unterstellen.. Patentiert werden kann nur neues und das ist es nach der Veröffentlichung nicht mehr.

von R - am 26.02.2016 18:22
quatsch, zum Patent ANMELDEN!! nur darum geht es..kannst Du alles...
Das meiste wird dann abgelehnt, ist abwer erstmal werbewirksam..da die meisten das überlesen...zum Patent angemeldet ist bedeutungslos..AUßER!! sie wollen Infos geben, es gilt nämlich der Tag der Anmeldung.
Sie könntee es also veröffentlichen...

von Sven Salbach - am 26.02.2016 18:46
Also mal abgesehen das Svens Argument nicht so falsch sein kann - wie das Geschäftsleben so zeigt.
Nach dem gültigen Patent vergabe ist es ja quasi öffentlich.
Nach Vergabe heißt ja nicht das es unumstößlich bestehen bleibt, wenn...
Dann ist auch die Frage des Gultigkeitsraums....

UND WAS VERGABE VON PATENTEN ANGEHT - NUR neues????!!!!
Also ging zwar etwas an mir vorbei - wie war das mit Trivial Patenten (inKlick usw.) oder Patente auf ein GENOM:rolleyes: also was war jetzt eher das das Huhn oder das EI:D

von thegray - am 27.02.2016 13:42
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