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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Sven Salbach, schachtelhalm, BdasB

Daimler: 500 Millionen Euro fuer 2 Batteriefabrik

Startbeitrag von BdasB am 01.03.2016 21:29

[www.heise.de]
[www.emobilitaetonline.de]

Daimler: 500 Millionen Euro für zweite Batteriefabrik
Daimler baut neue Batteriefabrik Millionen-Investition in E-Mobility


Batteriefabrik ... KEINE ZELLFERTIGUNG !!!

Daimler will seine Batterieproduktion weiter ausbauen. „Wir investieren deshalb 500 Millionen Euro in den Bau einer zweiten Batteriefabrik in Deutschland“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche heute auf dem Autosalon in Genf. Die Kapazitäten im sächsischen Kamenz würden so deutlich erweitert. Der Bau soll im Herbst 2016 starten. Das an die bestehende Produktion angrenzende Werk soll im Sommer 2017 den Betrieb aufnehmen.

Seine Meinung zu einer Zellfertigung in Deutschland hat Zetsche allerdings nicht geändert. Daimler hatte Ende 2015 seine Zellfertigung in Kamenz wegen der hohen Überkapazitäten am Markt eingestellt. Mit den Zellen lässt sich kein Geld verdienen, deshalb kaufen die deutschen Autohersteller diese Bauteile ein. Die kompletten Batterien hingegen wollen sie nicht aus der Hand geben.

Antworten:

Das hat Tiefgang. Die Batterien nicht, aber Schachtel, in welche die Batterien eingebaut werden, also letztlich das Auto, die will er selber bauen.

Da wäre er anderen deutschen Autoherstellern sogar vorraus. Die lassen ihre Autos von den Zulieferern bauen (Bosch, VDO und Co) und machen je nach gewünschtem Herstellungsland nur noch ihr Logo drauf.

von schachtelhalm - am 02.03.2016 06:58
"erstellungsland nur noch ihr Logo drauf"
Was ja vermutlich auch sinnvoller ist..bislang rudern einfach alle durcheinander, da sie versuchen wo sie die Gewinnschöpfung am erfolgreichsten mit bewerkstelligen können..
Warum das jetzt aber sinnvoller sein soll als andere Teile ist mir ein Rätsel und weiß Daimler vermutlich selber noch nicht...

von Sven Salbach - am 02.03.2016 11:42
Das war ja auch ein Scherz, das Material der Papier-Suppentüten als "Keramik" zu verkaufen. Aber Evonik war schließlich noch in der Wolfgang Clement / Werner Müller-Aera entstanden.
Die Bauruinen in Berlin sollen jetzt von Wolfgang Clement als Superminister verpackt werden. Vielleicht eignen sich die angeblichen Keramik-Suppentüten, im Forum auch unter dem Namen "Li Tec" bekannt, dazu?

Evonik ging einst aus dem Goldschmidt-Konzern in Essen und Marl-Hüls hervor mit diversen Beteiligungen. Einst in Berlin und im dritten Reich ordentlich nazifiziert geht es jetzt vielleicht wieder nach Berlin zurück?

Goldschmidt wurde auch durch unendlich viele nicht kennzeichnungspflichtige Backzutaten bekannt. Ich lieferte gelegentlich dorthin (Lebensmittelchemie-Analyse-Geräte).

von Bernd Schlueter - am 07.03.2016 13:00
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