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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Hotzi-47, BdasB

Deutsche E-Busprojekte im Überblick

Startbeitrag von BdasB am 07.03.2016 20:40

[www.vdv.de]

Herzlich willkommen bei den Projekten E-Busse.
Verschaffen Sie sich einen Überblick.
Deutsche E-Busprojekte im Überblick


... und ...
7. VDV-Akademie Konferenz. Elektrobusse – Markt der. Zukunft!
ElekBu 2016. 29. Februar - 1. März 2016 in Berlin
[vimeo.com]
[www.vdv-akademie.de]

Antworten:

Wenn man per Stecker zurück zum Depot muss, um nachzuladen, ist das schon gar nicht mehr so interessant. Ich hätte gedacht, dass man einen sehr viel größeren Anteil rekuperieren kann und für eine volle Schicht mit der gespeicherten Energie auskommt. Andererseits, wenn man an die häufig heißen und laut mahlenden Vorgelege in den Radnaben fasst, weiß man, wo die Energie bleibt.
In der Schweiz (Basel) hat man mehrere Sammelplätze für alle Bus-und Straßenbahnlinien angelegt, an denen alle Verkehrsmittel der Umgebung für ca 5 Minuten zusammentreffen und ein wechselsitiges Umsteigen ermöglichen, was meiner Beobachtung zufriedenstellend funktioniert. So gut, dass man diese Zwangspause auch ausdehnen könnte zum Nachladen an einer ringförmigen Oberleitung um den Treffplatz (Phantograph).
In Düsseldorf sähe ich Probleme, allein schon wegen des Verhaltens vieler Fahrer.
In Mönchengladbach hat man ähnliche Sammelhalte angelegt, mit weit weniger Erfolg als in Basel. Es gehört nicht nur Mitwirken der Fahrer, sondern auch eine gute Planung dazu. Die Wartezeiten in Mönchengladbach sind lang, nicht für die Busse, sondern für die Passagiere.
Nein, das ist alles nicht gut geplant. In Basel plant man schon seit langem besser. Zur Disziplin der Fahrer in der Schweiz muss man auch nichts sagen, die schließlich sogar mit energiearmen Schwungsradbussen lange Zeit zurechtkamen. Steckersysteme, ich weiß nicht...
Jedenfalls, auf Nachladen scheint nicht verzichtet werden können, dann muss man schon neue Wege gehen.

In Düsseldorf hat man reine Bustrassen angelegt, die nur Busse und diziplinierte Taxifahrer befahren dürfen. Passend dazu nervt man die Individualfahrer im Stau mit absurd bedienten "Portalampeln", um vorzugaukeln, dass der öffentliche Nahverkehr viel schneller sei. so lange die Elektroautofahrer noch diszipliniert sind und eine Minderheit darstellen, wäre die Freigabe der Bustrassen für diese überaus sinnvoll.
Porschefahrer drohen schon damit, diese dann in die Luft zu sprengen.

Schade ist es um das Kölner Projekt des Dr. Winkler mit kompletter Sperrung der Innenstadt für den Individualverkehr und kostenloser elektrischer Beförderung innerhalb des inneren Ringes (alte Stadtmauer) Statt Visionäre reichten sich danach nur Fehlplaner und Lobbyisten die Hände.

von Bernd Schlueter - am 07.03.2016 23:39
Wenn man per Stecker zurück zum Depot muss, um nachzuladen, ist das schon gar nicht mehr so interessant. Ich hätte gedacht, dass man einen sehr viel größeren Anteil rekuperieren kann und für eine volle Schicht mit der gespeicherten Energie auskommt. Andererseits, wenn man an die häufig heißen und laut mahlenden Vorgelege in den Radnaben fasst, weiß man, wo die Energie bleibt.
In der Schweiz (Basel) hat man mehrere Sammelplätze für alle Bus-und Straßenbahnlinien angelegt, an denen alle Verkehrsmittel der Umgebung für ca 5 Minuten zusammentreffen und ein wechselsitiges Umsteigen ermöglichen, was meiner Beobachtung zufriedenstellend funktioniert. So gut, dass man diese Zwangspause auch ausdehnen könnte zum Nachladen an einer ringförmigen Oberleitung um den Treffplatz (Phantograph).
In Düsseldorf sähe ich Probleme, allein schon wegen des Verhaltens vieler Fahrer.

von Bernd Schlueter - am 08.03.2016 00:29
Wamsler lädt an ausgewählten Ladepunkten Busse induktiv mit 120 kW nach. Läuft seit vielen Jahren in Projekten in Italien und zur vollen Zufriedenheit.
Laut Wamsler Aussage hat man damit den Bedarf an Akkukapazität rund auf die Hälfte gegenüber früher gedrückt, als nicht unterwegs jeweils für 5 bis 10 Minuten an geeigneten Punkten der Strecke nachgeladen wurde.

Bei der eCarTec in München hatte Wamsler dafür sogar mal einen Preis bekommen. Ich weiss es noch, hatte damals eine kurze Laudatio-Ansprache gehalten.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 21.03.2016 10:06
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