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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
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el3331, Bernd Schlueter, R.M, Joe-Hotzi, Hotzi-47, BdasB

(E-)Fuhrparkporträt Bäckerei Schüren Hilden

Startbeitrag von BdasB am 09.03.2016 07:31

[www.autoflotte.de]

(E-)Fuhrparkporträt Bäckerei Schüren Hilden
Alleingelassen ... so fühlt sich Roland Schüren. Der Flottenbetreiber aus Hilden setzt Stromer zur Kundenbindung und Mitarbeitermotivation ein.
Dabei erfährt er Zuspruch, stößt aber auch auf Widerstand....

Antworten:

Prepaid ist super, wie es Herr Schüren mit dem Giro-Pay vorschlägt.
Es geht um Freizügigkeit und um Schutz vor Betrug. ich hätte ein ungutes Gefühl, wenn von meiner EC-Karte beliebige Beträge abgebucht werden könnten, da müsste man eine geldliche und zeitliche Begrenzung einführen.
Bei Schürens überhaupt keine Frage, aber Herr Schüren denkt da weiter, wie man europaweit und ohne Gefahr von Betrug sich fremden Tankstationen anvertrauen kann. Das wäre möglich, aber bisher habe ich noch nicht gehört, dass sich jemand dieses Problems ernsthaft annimmt.
Thenewmotion und plugsurfing.com gehen bereits in diese Richtung und nach den vielen Enttäuschungen habe ich diese schon als die einzig möglichen Lösungen angesehen. Man müsste selbst Einfluss auf die Geldfreigabe im Fahrzeug haben, die geladene Energiemenge wird meist bereits angezeigt.
Thenewmotion.com und plugsurfing.com liefern über Internet und Smartphone-App bereits viele zusätzliche Informationen.

von Bernd Schlueter - am 11.03.2016 06:44
Hallo,

ich weiss überhaupt nicht, was es da zu überlegen gibt. An "normalen"
Tankstellen funktioniert das Tanken mit EC-Karte seit Jahrzehnten problemlos und das mindestens europaweit.
Warum muß unbedingt immer wieder das Rad neu erfunden werden und insbesondere den Elektrofahrern zusätzliche Hindernisse in den Weg gelegt werden?
Grüße

Lothar

von el3331 - am 11.03.2016 21:39
Zitat
el3331
Hallo, ich weiss überhaupt nicht, was es da zu überlegen gibt. An "normalen" Tankstellen funktioniert das Tanken mit EC-Karte seit Jahrzehnten problemlos und das mindestens europaweit.
Warum muß unbedingt immer wieder das Rad neu erfunden werden und insbesondere den Elektrofahrern zusätzliche Hindernisse in den Weg gelegt werden?
Grüße Lothar


Genau! Es gibt gängige Bezahlsysteme fürs Einkaufen, Parken, Tanken usw., nämlich 1. Geld, 2. Bankkarten oder Geldkarten und 3. Kreditkarten wie z.B. Visa oder ähnliche. Jedenfalls konnte ich damit weltweit und immer und alles bezahlen, auch Sprit an Tankstellen.

Keine Ahnung, warum man jetzt für ein wenig Strom aus Stromtankstellen eigene Bezahlsysteme einführen will, und auch noch für vergleichsweise kleine Beträge? Eine Vielzahl von Systemen für bisher nur rund 30.000 E-Fahrzeuge. Na ja, es werden mehr. Hoffentlich.

Wollte man rund ein Dutzend oder mehr Bezahlsysteme mit eigenen Zugangskarten für die rund 40 Millionen Verbrenner-Fahrzeuge einführen wollen, wärs vorbei mit Sprit tanken. Dann lieber Elektroautos und an der eigenen Steckdose, ist viel einfacher.

Mit andern Worten: Die Verkomplizierung beim Strom-Tanken verhindert eher die breite Akzeptanz der Elektromobilität. War das etwas gewollt?

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 11.03.2016 22:50
Vorsicht!
An Benzintankstellen steht hinter dem Bezahlsystem noch ein größeres, renommiertes Unternehmen. Einer einsamen Steckdose in der Pampa mit einem Schlitz für die EC oder Kreditkarte würde ich der Tastatur daneben nicht meine Geheimzahl anvertrauen. Darum geht es, Schadensbegrenzung. Bei Schüren gibt es Prepaidkarten. Das ist eine Lösung, auch die Sparkassenkarte mit 20 Euro Einzelabrechnungsbeschränkung pro Tag.
Nicht einmal eine brav abgestempelte Quittung gibt es an Stromtankstellen. Die Gedanken, die sich Herr Schüren macht, sind voll berechtigt und die Probleme sind noch nicht gelöst.
Selbst ein Münzeinwurf birgt seine Gefahren in der Pampa. Ich möchte nicht von einem wild gewordenen Kaktus überfallen werden. Einmal in Nepal reicht mir noch.

von Bernd Schlueter - am 12.03.2016 07:59
Hallo,
theoretisch natürlich richtig, wenn es nicht die jahrzehntelangen Erfahrungen mit dem EC-System geben würde, das ja keinesfalls nur bei Zahlstellen von großen renommierten Unternehmen eingesetzt wird, sondern auch bei freien Hinterhoftankstellen (z.B.) und auch im Ausland, wo es auch frei im Gelände stehende Tankstellen ohne Personal gibt.
Im Hinblick auf den massenhaften Einsatz der EC-Karten sind die bekannt gewordenen Schäden natürlich nicht vernachlässigbar, aber doch überschaubar und überwiegend auch nicht durch Manipulation des Systems selbst erfolgt, sondern durch externe "Anbauten" (aufgeklebte Doppeltastaturen und irgendwo versteckte Minikameras). Zudem wird das Risiko zunehmend auf die Bank verlagert - ganz im Gegensatz zum Kreditkartensystem, das Manipulation sehr einfach macht und wo die ausgebenden Unternehmen sich ziemlich kompromisslos auf die Seite selbst des unseriösesten Zahlungsempfängers stellen.
Grüße

Lothar

von el3331 - am 13.03.2016 11:18
Jede EC-Karte verfügt heute über einen "Geldchip". Dieser war speziell für Kleinsbeträge entwickelt und funktioniert offline und anonym - mit geringsten Kosten

Aber der Handel und die Wirtschaft mag ihn nicht - weil er so anonym ist?!?

von Joe-Hotzi - am 14.03.2016 21:09
Hallo,
der Grund dürfe im wesentlichen ein finanzieller sein: Es ist eine zusätzliche Installation erforderlich, die der Handel selbst bezahlen muss.
Aus diesem Grund ist der Favorit des Handels die unsicherste Zahlungsmethode: Zahlung per EC-Karte und Unterschrift ohne PIN-Prüfung.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 20.03.2016 14:21
Hallo


Welche zusätzliche Installation, das Teil arbeitet auch offline, einmal im Monat zur Bank bringen und auslesen lassen reicht.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.03.2016 20:04
Hallo,
man braucht aber ein zusätzliches Lesegerät und das muß man selbst bezahlen.
Grüße

Lothar

von el3331 - am 25.03.2016 10:46
In den Niederlanden ist das Vertrauen größer, Dort findet man die Zahlstellen, die per Geldkarte kassieren, häufig. Bei Stromtankstellen noch nicht. Strom kann jeder anbieten. Da ist dem Abbuchautomatenbetreiber Schummelei möglich, wenn er mehr abbucht, als auf der Ladestation steht. Bei Schüren keine Frage, da hat man Vertrauen. An Ladestellen erwartet man mehr Sicherheit und Kontrolle. Beim Benzintanken merkt man schnell, ob die Säule richtig misst und hat einen Ansprechpartner bei Abweichungen. Luft wird bekanntlich mit kassiert, ebenso blubbernde LPG-Gasblasen. Diese sind doppelt wirksam und verbreitet. Sie zählen voll als Benzin und haben kaum Energie. Ich weiß, dass von Tankwagenfahrern viel gepantscht wird, mit wasserhaltigem Alkohol und LPG.
Der Kontrollzähler im Fahrzeug mit Anzeige wäre nicht schlecht. Untergemischte radioaktive Elektronen fallen überhaupt nicht auf. Auch, wenn sie auf dem Papier als norwegische Wasserelektronen verbürgt sind. Geschummelt wird auf jeden Fall und ich lasse den Norwegern ihren Wasserstrom und tanke 100% radioaktiv. 1% Ungenauigkeit von Hallsonden zur Strommessung sind verkraftbar, die Spannungsmessung ist genauer.

von Bernd Schlueter - am 13.06.2016 01:52
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