Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb news
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BdasB

Wien: "Ampeln" als E-Tankstellen

Startbeitrag von BdasB am 03.04.2016 20:53

[diepresse.com]

Ampeln als E-Tankstellen ... in Wien (???)

Die Stadt Wien bereitet sich nun mit einer groß angelegten Offensive auf die Antriebe der Zukunft vor.

... arbeitet derzeit an einem Plan für ein flächendeckendes Netz an Stromtankstellen. Das Konzept: Einerseits will man bestehende Stromtankstellen für alle nutzbar machen – und andererseits ausbauen.
„Wir haben 153.000 Lichtpunkte in Wien, die an 3400 Schaltstellen hängen, sowie 14.000 Ampelanlagen mit genau so vielen Schaltkästen“, sagt MA-33-Chef Harald Bekehrti im Gespräch mit der „Presse“. „Theoretisch könnte man an all diesen Punkten eine Steckdose einfach und kostenschonend installieren – und wir werden diese Möglichkeit auch nutzen.“

Man wolle in allen Bezirken so viele Tankstellen haben, dass sie innerhalb von 15 Minuten erreichbar sind.

Der Ausbau der E-Tankstellen soll dynamisch nach Kfz-Anmeldungen erfolgen – Ziel seien 800 bis 1000 Stromtankstellen in zwei Jahren in ganz Wien.


Strom mit Handy bezahlen
Alle Tankstellen sollen dann mittels App auffindbar und reservierbar sein.

„Die Stadt Wien wird in den kommenden zwei Jahren ein Basisladenetz für E-Tankstellen umsetzen“
...
In der Vergangenheit wurde den Grünen immer wieder vorgeworfen, E-Mobilität verhindern zu wollen. Ein Grund dafür war, dass es bisher nur wenige E-Stromtankstellen im öffentlichen Raum in Wien gegeben hat.

Ab nächstem Jahr werden auch 250 Wiener Taxis als Pilotversuch auf Elektroantrieb umgestellt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.04.2016)

Antworten:

Es geht um die ausreichende Anschlussleistung. An Ampeln wird man wohl kaum die Fallstricke befestigen wollen? Es reicht dann ein einfaches Erdkabel bis zu einfachen Pfosten mit der Dose. Der Rest wird am Schaltkasten erledigt.
In Düsseldorf haben wir sehr viele Gaslaternen mit einem immensen Energieverbrauch, Diese werden sicherlich bald mit LED-Lampen versorgt. Die Umrüstung der alten Lampen ist schwierig, denn es muss ein Kabel verlegt werden. Bei der Gelegenheit bietet sich auch die Anlage von Stromtankstellen an, ebenso, wenn Leuchtstofflampen ersetzt werden. Auch dann werden Anschlussleistungen frei.
Trotzdem, auf lange Sicht empfinde ich die Strippenkultur auf der Straße als nicht optimal.
LIFEPOs erlauben bis 20C/h Ladestrom. aber auch schon 3 C/h sind ausreichend, um vor Ort die Vollladung abzuwarten. Das funktioniert auch auf größeren Ladeplätzen, die entfernter vom Bestimmungsort liegen.

Lange Strecken legt man im Hyperloop zurück, natürlich. Seitdem am 1.4. mit dem Umbau der alten Gaslaternen zum Beamer begonnen wurde, sind unerwartete Schwierigkeiten aufgetaucht: Es verschwanden durch Fehlbedienung Personen, die eigentlich noch da sein sollten.

von Bernd Schlueter - am 04.04.2016 10:22
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.