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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, thegray, Manfred aus ObB, Hotzi-47, Andreas106, BdasB

"Die Zukunft ist elektrisch" ... sagt Porsche (und auch Opel)

Startbeitrag von BdasB am 14.04.2016 06:35

[www.auto-motor-und-sport.de]
Interview mit Porsche-Chef Oliver
Blume Die Zukunft von Porsche ist elektrisch


Der Porsche-Chef über das erste rein elektrische Modell Mission E, die nächste Panamera-Generation und darüber, wie er das Unternehmen für die Zukunft aufstellt.

+++

[www.faz.net]
Opel-Chef Neumann im Gespräch „Ich mache kein Riesenbohei“

Für den Opel-Chef ist der Elektromotor der Antrieb der Zukunft, auch wenn niemand weiß, wann der Durchbruch kommt. Noch etwas steht für ihn fest: Der Computer fährt besser als der Mensch.

Antworten:

Zitat
Blume
Für mich ganz wichtig: Das Auto wird sich fah­ren wie ein typischer Porsche. Fahrdynamik, Handling, Sportlichkeit, das muss sich alles nach Porsche anfühlen.


Das ist leider ein Trugschluß. Er ist wohl noch nie elektrisch gefahren.
Wenn er den ePorsche gut umsetzt, fragt er sich "Warum haben wir das nicht schon früher gemacht?". Der ePorsche wird geiler zu fahren sein als der Verbrenner.

BTW: Verbrenner Porsche fingen auch schon von alleine an zu brennen :-)

von Andreas106 - am 14.04.2016 07:17
Recht haben sie, die Sprecher der Autoindustrie, wenn sie meinen:

"Die Zukunft ist elektrisch".
Denn wie Andreas schon schrieb: Der eine oder andere dort hat (voller Unglaube und Staunen) bemerkt, dass Elektromotoren ja viel besser fahren als die Verbrenner. Ganz langsam geht in der Autoindustrie (und dass habe ich mit viel Freude bemerkt) ein Generationenwechsel vor:
Es kommen immer mehr Elektroingenieure in die Entwicklung der Autos. Das war früher fast ausschließlich eine Domäne von Maschinenbauern, und die hatten wohl Angst vor der Elektrotechnik. Da kann man ja einen Schlag kriegen.

Den Schlag - symbolisch gemeint - bekommen die, die die Verbrenner-Zahlen betrachten. Bei den herkömmlichen Autos, die ja schon "Verbrenner" heißen, verbrennen etwa 1 Promille in Deutschland pro Jahr, in den USA etwa das Doppelte. Bei rund 40 Millionen Autos brennen rund 40.000 "Verbrenner" pro Jahr in Deutschland. Na ja, heißen ja auch Verbrenner.

[ironiemodus ein]
Leider heißt, dass hier die "Elektriker" leider noch weit unterhalb dessen liegen, was die "Verbrenner" so leisten. Die Elektriker wollen einfach nicht so leicht brennen....
[ironiemodus aus]

Noch wichtiger ist die Abkehr von den Verbrennern in allen Bereichen: bei den Autos, den Kraftwerken und bei den Heizungen. Das ist die Energiewende, und es stimmt wirklich "Die Zukunft ist elektrisch"...

Ach und noch was: Ein Top Designer (für den Innenbereich der Autos) hat Porsche verlassen und ist bei Tesla gelandet. Auch für ihn ist die Zukunft elektrisch..

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 14.04.2016 08:00
Zitat
EMobile plus solar


Noch wichtiger ist die Abkehr von den Verbrennern in allen Bereichen: bei den Autos, den Kraftwerken
und bei den Heizungen. Das ist die Energiewende, und es stimmt wirklich "Die Zukunft ist elektrisch"...




Hmmm

War der Vorschlag nicht sohon vpm Bernd vor einigen Wochen eingestellt,
daß wenn man Kraftwerke elektrisch betreibt die einen höhern Wirkungsgrad :confused:

Und elektrisch Heizen, hatt nur dann Sinn wenn Strom zuviel und wenn es Kalt
scheint wenig Sonne also bleibt der alte Zusammenhang bestehen, Strom ist
keine Ware im klassischen Sinn sondern eine Ware die in der Sekunde verbraucht
werden sollte wenn sie Erzeugt ( oder Erzeugt wenn sie gebraucht und da ist
Verbrennen klar im Vorteil und da es nachwachsende und anfallende Brennstoffe
gibt, benötigt man bessere Verbrenner statt garkeine Verbrenner ) ist das mit der
die Zukunft ist Elektrisch wie zu der Zeit als Porsche sein erste elektrisches Auto
baute, zur Zeit von Franz Josef, also Kaiser Franz Josef nicht FJS, wenn's zu teuer
ist es unsozial, ganz ähnlich dem EEG.

Nur ein sozialverträgliche Nachhaltige Energiewirtschaft hat eine Zukunft,
eine ideologisch verbrämte elektrische Zukunft in der selbst Kraftwerke elektrisch angetrieben
geht wenn der politische Wind dreht ganz schnell ins Abseits, siehe AFD und Energiekonzept.

von Manfred aus ObB - am 14.04.2016 08:33
Der erste elektrische Porsche Lohner stieß mehr CO2 aus als jeder heutige Verbrenner, außer, er wurde in den Bergen vom Manfred mit reiner Wasserkraft betrieben.
Alles, was Manfred zu Füßen lag, wurde mit Kohle und viel Dampf betrieben. Das kostete richtig Energie. Eine Regierung, die die Energiewende nicht weiterbringt, bringt uns Elektroautofahrergemeinde um all unsere Wünsche und Investitionen: eine saubere Umwelt.
Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es außer Anstrengung vor allem wirtschaftlichen Denkens. Bisher ist unter dem Banner der Energiewende die Wende rückwärts gemacht worden: Künstlich hat man alle Energie, die alternativ gewonnen werden könnte, verteuert. nichts wird so niedrig bezahlt, versteuert und mit sonstigen Umlagen belegt, wie alternative Energie. Wir haben die Zukunft unserer Kinder verschaukelt, die Grenzen für Sonnenpaneele verschlossen und die Volkswirtschaft unerträglich belastet. Aber das ist ja Politik, das darf man hier nicht erwähnen. Wir haben uns mit den Gegebenheiten abzufinden. Hauptsache, elektrisch. Wozu, das hat uns nicht zu interessieren. Der Großmufti befiehlt, wir haben zu folgen. Ich fühle mich wie ein Jubelperser zu kaiserlichen Zeiten.
Meine Meinung: so lange dem Ausbau alternativer Energie nicht alle Türen geöffnet werden und Geld mehr aus dem Täuschgeschäft zweckentfremdet wird, ist es sinnlos, vollelektrische Autos zu bauen. Nur als Hilfsantrieb im Verbund mit einem Verbrennermotor hat das, was läuft, Sinn. Ich nenne es elektrisches Getriebe mit Batterieunterstützung. 559 Gramm CO2 stoßen wir pro verbrauchter kWh im Bundesdurchschnitt aus, ich im Flachland, ohne Atomenergie, das Doppelte. 165 Gramm pro km. Mit einem Energieverbrauch von 2Litern auf 100km im Verbrenner wäre ich schneller unterwegs, bei
einem CO2-Ausstoß von 46,4 g/km statt 165 g/km.
Nein, ich möchte, weil es so gewünscht wird, nicht die Politik dafür verantwortlich machen, nein, es war Allah, und der ist völlig unpolitisch.

Um Euch zu beruhigen: In krefeld beziehe ich ehrlicherweise atom- und Braunkohlenstrom. Aber wenn ich kann, fahre ich zum Tanken nach Düsseldorf. Dort gibt es wirklich alternativ erzeugten, umweltfreundlichen Strom, bei dem sogar meine CO2-Rechnung zukunftsweisend ist. Nachdem die Stadtwerke Flensburg einen Anfang gemacht hatten, folgten Düsseldorf und jetzt auch Kiel. Nur dort hat die Zukunft bereits begonnen. Schade, dass das dezentrale Netz sich nicht flächendeckend ausbreitet. Woran mag das nur liegen? Bitte nicht aussprechen. Das ist hier nicht gerne gesehen.
Vielleicht darf ich aber erwähnen, dass in Düsseldorf die Zahl der Elektrofahrzeugzulassungen geradezu explodiert. Was bin ich froh, dass ich damals beim Langen Marsch, zu Fuß, noch nicht mit dem Elektroauto, mitgegangen bin und meine Unterschriften geleistet habe.
Man bedenke. Mitten in Düsseldorf sollte einst der in Kalkar gebaute und dann verhinderte schnelle Brüter stehen. An der gleichen Stelle steht jetzt das GUD-Hochwirkungsgrad-Heizkraftwerk, gasbetrieben.
Aber in den anderen Teilen der Republik elektrisch fahren? Außer in den Bergen oder mit eigenem Solardach, nur, wenn die Sonne vorher artig geschienen hat, eine Sünde.
Mit doppeltem Energieverkauf wird heute Geld gemacht und gedruckt, nur darum geht es einer gewissen Kaste. Die Energiewende geht nur über die Stromerzeugung, die den Brennstoff doppelt nutzt und den Verbrauch halbiert.

von Bernd Schlueter - am 17.04.2016 16:17
Zitat
Andreas106
Zitat
Blume
Für mich ganz wichtig: Das Auto wird sich fah­ren wie ein typischer Porsche. Fahrdynamik, Handling, Sportlichkeit, das muss sich alles nach Porsche anfühlen.


Das ist leider ein Trugschluß. Er ist wohl noch nie elektrisch gefahren.
Wenn er den ePorsche gut umsetzt, fragt er sich "Warum haben wir das nicht schon früher gemacht?". Der ePorsche wird geiler zu fahren sein als der Verbrenner.

BTW: Verbrenner Porsche fingen auch schon von alleine an zu brennen :-)



Hm - wer weiß vielleicht hat ja einer von denen mal den 911 oder den Cayenne von Ruf gefahren und gemerkt da geht noch mehr 1

Eigentlich grade dicke luxusschiffe sind in der Regel keine Langsteckenfahrer aber wenn man sich anschaut was seit jeher für einen Aufwand für seidenweichen Lauf und Leistungsentfaltung getrieben wird!

EM Wie wäre es mit einen Limitierten Handgefertigen TeslaPlatinShadowLimo für >250.000. Selbst der One-77 hat sich wie geschnitten Brot verkauft und kann weniger.

von thegray - am 19.04.2016 18:02
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