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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
BdasB, Bernd Schlueter, eric1617

Forschungsprojekt „TrottiElec“ Entwicklung eines Elektro-Faltrollers oder -Faltrades ...

Startbeitrag von BdasB am 15.04.2016 21:29

[www.emobilserver.de]
Forschungsprojekt „TrottiElec“
Elektrischer Faltroller oder Faltrad: Neues angewandtes Forschungsprojekt an Hochschule Esslingen gestartet


Die Hochschule Esslingen arbeitet mit der Hochschule für Technik Stuttgart in einem neuen angewandten Forschungsprojekt zusammen: In „TrottiElec“ entwickeln Wissenschaftler Faltroller und Falträder mit elektrischem Antrieb weiter.

Das Ziel sind praxisreife Prototypen, die in Serie gefertigt und im Geschäft verkauft werden können.

„Der Roller und das Fahrrad sind sehr leicht und klappbar“, erläutert der Projektleiter Prof. Dr. Oliver Zirn. „So kann sie der S-Bahn- oder Bus-Nutzer gut mitnehmen.“


Noch keine Zulassung für den Gehweg

Bisher darf der elektrische Faltroller noch nicht auf dem Gehweg genutzt werden. Doch auch dafür wollen die Wissenschaftler zusammen mit dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, dem TÜV Süd sowie den Städten Esslingen und Stuttgart nach Lösungen suchen. „Aus technischer und zulassungsrechtlicher Sicht liegt noch ein weiter Weg vor uns“, sagt der Professor.

Das Projekt läuft über zwei Jahre und bindet auch Vorarbeiten ein, die unter anderem am Fraunhofer Anwendungszentrum KEIM gemacht wurden. Geplant ist der Einsatz einer am KEIM entwickelten Mobilitäts-App, die die Nutzung der elektrifizierten Faltroller während der Feldtests erfassen und den Wissenschaftlern Rückschlüsse auf typische Einsatzszenarien ermöglichen soll.

Studierende werden an der Praxiserprobung beteiligt

An der Praxiserprobung werden Studierende der Fakultät Fahrzeugtechnik beteiligt sein. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und vom Studienzentrum für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Esslingen.

... kann man natuerlich "erforschen" ... oder mal in diesem WWW suchen ... wer weiss - in ein paar Jahren entwickeln die "Mobiltelefone"

nur mal ein Beispiel AUS 2008: [www.wired.com]
RoboScooter: Tiny Folding Electrical Scooter

Antworten:

Re: Forschungsprojekt Elektro- Faltrad 2012

... nochmal zur INFO: [www.heise.de]
Meldung aus 2012: Die DUH kritisiert die Förderung der Elektromobilität als Budenzauber
... auszugsweise ...

BMW erhalte mehr als eine Million Euro für sein Projekt "Elektro-Faltrad" – zum Verdruss der mittelständischen Fahrradindustrie in Deutschland, die solche Fahrräder seit Jahren in Serie produziert, nachdem sie sie zuvor ohne Fördermittel entwickelt hatte.

von BdasB - am 16.04.2016 14:09
Warum sollte es so etwas nicht auch für Drei- und Vierräder geben? Auch 110jährige wollen ihren Spaß haben. 15km/h Höchstgeschwindigkeit auf dem Bürgersteig. Fährt man damit gegen eine Wand, entspricht das einem Sturz aus ca 80cm Höhe. Das ist nur selten tödlich. Rollschuhfahrer sind schneller. Elektro-Rollschuhe kann man noch deutlich leichter bauen, mit einer Standstabilisierung, ähnlich dem Segway. Elektroniken kann man wirklich beliebig klein bauen, im Batterierucksack.
Super, es tut sich etwas in Richtung Verkehrsberuhigung und Bewegungsfreiheit für Fußgänger. Die neuen Trassen benötigen viel weniger Platz, ebenso die Parkplätze. Als Regen-und Kälteschutz kann man sich auch noch etwas einfallen lassen. Ich bin schon ganz schön beeindruckt von der heizbaren Sitzauflage in meinem Saxo (60/30Watt).

von Bernd Schlueter - am 16.04.2016 22:26
Wer soll das zusammenlegen und dann über die Ladekante seines SUV hieven ? ;-)

von eric1617 - am 17.04.2016 22:21
Da ist sicherlich noch einiges verbesserungsfähig mit hochwertigeren Materialien wie Titan. 0,5 kWh Batterie brauchen auch nur 3kg Masse zu haben. Die gängigen Nabenmotoren sind noch zu schwer, aber auch für Gehbehinderte sollten 15kg Masse für ein Vierradgefährt nicht zu wenug sein, den Akku sollte man eh getrennt zuladen, in der Wechseltasche, die im Auto wieder aufgeladen wird.
Nein, ich halte das Projekt für extrem wichtig, damit man die Innenstädte ganz für den Verbrennerverkehr sperren kann und diese Gefährte auf die Fußgänger, spielende Kinder und Omas mit ihren Rennwägelchen loslassen kann. Wetterschutz, daran hat man auch bisher zu wenig gedacht. Die Stückzahl macht den Preis. Dann kann man auch vier Faltgefährte im Viersitzer unterbringen. Jedenfalls, diese Staus heutzutage sind unerträglich.
In Bochum habe ich mal die Leihfahrradklötze ausprobiert. Nicht schlecht, für Studenten kostenlos, wie damals in Amsterdam. Aber der Missbrauch ist heute wohl zu hoch, um die alte Amsterdamer Lösung bei uns einzuführen. Uns fehlt heute die strenge calvinistische Erziehung. Finde ich super, wenn man alles unverschlossen dastehen lassen kann. Was einst in den Niederlanden, der Schweiz, der DDR und nur Teilen Deutschlands möglich war, hat Allah mit seiner Scharia noch nie vermocht.
Am Falten geht wohl bei uns kein Weg vorbei.

von Bernd Schlueter - am 18.04.2016 07:31
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